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Streaming Wars: Warum wir mehr zahlen und Netflix überleben wird

Streaming Wars: Warum wir mehr zahlen und Netflix überleben wird

Das Stichwort "Streaming Wars" liest man derzeit öfter. Neue Dienste drängen auf den Markt und werfen die Frage auf, was mit Netflix passiert. Der Anbieter selbst macht sich offenbar nicht so viele Sorgen - und das aus verständlichen Gründen.

Spricht man über Streaming, dann denken viele direkt an Netflix. Der Anbieter ist schließlich schon seit 1997 aktiv, wenngleich damals natürlich nicht gestreamt wurde. 1997, da kamen gerade einmal 56kbps-Modems auf den Markt. Ich kam erst zwei Jahre später in den Genuss eines eigenen (teuren) Internetanschlusses. Stattdessen war Netflix ein Online-DVD-Verleih. Die ersten DVDs konnte man in den USA 1998 bei Netflix bestellen. Lange ist es her.

Erst 2007 startete Netflix sein Streaming-Geschäft. 2014 - also 17 Jahre nach Gründung! - kam Netflix' Streaming-Angebot auch nach Deutschland. Mittlerweile schreiben wir 2019, selbst in Deutschland ist Netflix also schon seit fünf Jahren unterwegs. Und im November kommt Apple mit AppleTV+ als weiterer Streaming-Anbieter hinzu. Nächstes Jahr folgt dann auch noch Disney mit Disney+.

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Heißt es bald "Disney+ und Chill"? / © AndroidPIT

Genau das hat bereits einige dazu veranlasst, den Tod von Netflix herbeizureden. Streaming Wars, sicher. Aber das Ende von Netflix? Dazu wird es nicht kommen. Zumindest nicht so schnell. Der Konkurrenzkampf, der wird jedoch sicherlich größer und neben den Anbietern wird das vor allem Auswirkungen auf uns haben, die Nutzer. Und auf unsere Geldbeutel.

Netflix macht sich keine Sorgen

Interessanterweise hat Netflix sich selbst gerade erst zu diesem Thema geäußert. In einem Brief an Aktionäre heißt es:

"Viele konzentrieren sich auf den 'Streaming War', doch wir haben schon seit über einem Jahrzehnt mit anderen Streamern (Amazon, YouTube, Hulu) und linearem TV konkurriert."

Genau das darf man nicht vergessen. Netflix war nie alleine. In den USA brachten NBC und andere Hulu bereits 2007 auf den Markt. Der Anbieter, an dem ausgerechnet Disney heute die meisten Anteile hält, begann einige Jahre später auch, ein Abomodell anzubieten. Dann wäre da noch Amazons Prime-Dienst. Den gibt es ebenfalls in Europa. YouTube bietet zwischenzeitlich auch Premiuminhalte an. Und vergessen wir nicht die lokalen Anbieter, wie Maxdome.

Nun werden es also noch mehr Konkurrenten. Das sieht auch Netflix so und gibt sich dennoch sicher:

"Der kommende Start von Diensten wie Disney+, Apple TV+, HBO Max und Peacock bedeutet einen größeren Wettbewerb, aber im Vergleich zum TV sind wir alle klein. Während einige der neuen Wettbewerber großartige Titel anbieten, bietet keiner die Auswahl, Vielfalt und Qualität neuer Original-Titel, die wir überall auf der Welt produzieren."

Nächstes Jahr haben wir alle mehr als ein Abo

Ohne Zweifel: Der Streaming-Markt wird härter umkämpft sein und die Anbieter spielen ihre Stärken aus. Disney wird seine Inhalte von Netflix abziehen. Das bedeutet eben auch, dass Marvel-Filme oder Star Wars nur noch auf Disney+ zu finden sein werden. Einen ersten dreistündigen (!) Trailer hat Disney gerade erst veröffentlicht.

Wer also zukünftig Marvel-Filme oder ähnliches sehen möchte, wird sich wohl bei Disney+ anmelden müssen. Und dennoch glaube ich nicht, dass dies zu Lasten von Netflix gehen wird. Netflix erwartet durchaus Gegenwind, wie es in dem Brief heißt. Das Wachstum dürfte erst einmal langsamer vor sich gehen und man habe dies in den eigenen Zielen berücksichtigt.

Als Beispiel führt Netflix Kanada an. Dort gibt es kein Hulu. Und dennoch entspricht das Wachstum dort dem, das die Firma in den USA zu verzeichnen hat, wo Hulu um die 30 Millionen zahlende Kunden hat. Kanada ist tatsächlich ein exzellentes Beispiel. Ich habe dort gelebt und viele meiner Freunde hatten ein Netflix-Abo. Oder besser gesagt: zwei Netflix-Abos. Schließlich lizenziert Netflix Inhalte länderspezifisch. Da es in den USA also andere Serien und Filme gab, hatten einige meiner Freunde ein Abo bei Netflix Kanada und dann noch eins bei Netflix USA, Stichwort VPN.

You win some, you loose some

In genau diese Richtung wird es sich nun entwickeln. Wenige werden Ihr Netflix-Abo kündigen, sicher werden aber einige Kunden einfach ein zweites Abo abschließen. Wer auf Marvel steht, wird ohne Frage bei Disney zuschlagen. Apple-Kunden werden gelockt, indem sie beim Kauf eines Produktes erst einmal ein Jahresabo dazu bekommen. Trotzdem ist AppleTV+ als Netflix-Ersatz nur wenig interessant, denn hier wird es erst einmal ausschließlich Eigenproduktionen geben.

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Werdet Ihr auf Netflix zugunsten eines anderen Anbieters verzichten? / © ANDROIDPIT

Netflix hat schon länger verstanden, dass nicht nur lizenzierte Titel wichtig sind. Natürlich geht es nicht ohne Blockbuster. Doch Netflix produziert seit einer ganzen Weile hervorragende eigene Inhalte. Mittlerweile laufen die sogar auf Filmfestivals wie der Berlinale! Was wiederum den Kinobetreibern gar nicht schmeckt.

Die Konkurrenz ist für uns Nutzer daher auch gut. Denn Netflix wird in Zukunft noch mehr Geld in eigene Produktionen stecken - was langfristig durchaus zu hören Abopreisen führen dürfte. Und der Anbieter hat schon in der Vergangenheit mit namhaften Filmemachern und Schauspielern zusammengearbeitet. Da kommen sicher noch einige großartige Filme und Serien auf uns zu. Darauf wollen viele bestimmt nicht verzichten, aber auch von den neuen Angeboten profitieren. Genau deshalb werden wir nächstes Jahr alle mehr Geld für Video-Streaming-Angebote ausgeben.

Bis 2024 will Disney 60 bis 90 Millionen Abonnenten gewinnen. Ich bin mir sicher, dass da viele Netflix-Abonnenten dabei sein werden. Ich bin bestimmt einer davon. Denn mir gefällt das Angebot von Netflix größtenteils. Und ich will die Simpsons gucken!

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 7 Monaten

    Ja, du bist ein ganz Toller. Wir finden dich alle so cool!

  • Michael P vor 7 Monaten

    @Badel. Naja, so "zurückgeblieben" ist der Kommentar nicht?

    Du behauptest einfach ohne jegliche Argumentation, Streaming-Filmangebote gäbe es "ohne Aufwand für 6 EUR". Was Du damit meinst, bleibt völlig offen. Kann man illegale Angebote für 6 EUR erhalten, und Du findest "die meisten Deutschen" bescheuert, wenn sie stattdessen legale Angebote nutzen (wie solche illegalen Angebote dazu beitragen sollen, dass in Zukunft auch Inhalte produziert werden, bleibt dabei offen)? Oder meinst Du, die legalen Streaminganbieter könnten das "ohne Aufwand auch für 6 EUR anbieten" (dann lautet die Frage, wie Du darauf kommst - kennst Du Dich im Film-/Streamingbusiness aus, ist das eine auf Faktenwissen fußende Aussage? oder behauptest Du einfach mal ohne Ahnung irgendwas?).

    Letztlich wirfst Du einfach mal was in den Raum, und drückst Dich auch noch etwas kraftmeierisch aus ("bescheuerten", in Deinem zweiten Beitrag "zurückgeblieben"). Tenten mag sich zwar nicht wundervoll gewählt ausgedrückt haben (aber angesichts Deiner Sprachwahl kann man sich darüber nun auch nicht wirklich beschweren), dass eine Äußerung wie die Deine auch Gegenwind erhält, ist aber nicht verwunderlich.

  • Michael P vor 7 Monaten

    @Badel: Ah, es ist also nicht Dein Thema, dass anderswo weniger verdient wird, und eine Dienstleistung dort dann vielleicht auch günstiger angeboten wird (und werden kann), und sie in einem Industrieland mit stärkerer Wirtschaft mehr kostet und Du dann, in diesem Land mit all seinen Vorzügen lebend, den hiesigen Preis bezahlen müsstest, wenn Du nicht schummelst? Und Du hältst Leute für bescheuert, die nicht schummeln?

    Gehst Du auch in den Supermarkt und verlangst dort die Preise zu bezahlen, die Du für das selbe Produkt in einem Supermarkt in einem Land mit niedrigerem Preisniveau bezahlen würdest? (und lass mich raten: Du fändest es nicht okay wenn Dein Arbeitgeber Dir einen niedrigeren Lohn/ein niedrigeres Gehalt zahlte, mit der Begründung "warum sollte das unmoralisch sein, in Land XY würde ich für die selbe Arbeitsleistung doch auch weniger bezahlen"). Nur weil die Technik es ermöglicht, sich mit Kniffen Zugriff auf das günstigere Angebot im Ausland zu verschaffen, während das bei Supermarkt und Arbeitgeber so nicht möglich ist, wird das bei Dienstleistungen wie Streamingangeboten nicht "okay", während es dies bei den anderen Sachen nicht ist. Das Pendant zu einer Antwort an den knausrigen Arbeitgeber "dann lass doch im günstigen Ausland arbeiten, nicht hier" wäre entsprechend beim Streamingdienst "dann zieh doch in das günstige Ausland und gucke dann dort". Es sei denn natürlich, der Streaminganbieter würde die überregionale Nutzung in seinen AGB/seiner Leistungsbeschreibung nicht ausschließen - tut er aber.

    Nebenbei ist ein Streamingangebot wie auch eine sonstige Dienstleistung - wenn sie einem zu teuer ist, dann konsumiert man sie eben nicht. Ist ja nicht so, als gäbe es quasi ein Grundbedarf-Anrecht auf Netflix & Co.

    Zudem: Du blätterst nicht "in Deutschland mehr hin, damit anderswo weniger bezahlt werden muss". Keine Sorge, Du bezahlst schon niemand anderem irgendwo auf der Welt sein Abo mit. Wenn das Angebot in einem gegebenen Land ein Verlustgeschäft darstellen würde, das aus anderen Ländern querfinanziert werden müsste - warum sollte es dort dann überhaupt angeboten werden? Netflix ist ein Wirtschaftsunternehmen, keine Wohlfahrt. Einleuchtender wäre, wenn das Geschäft sich in jedem Markt/Land selbst tragen muss.

    Und Leute als "Gutmenschen" zu bezeichnen, die ehrlich sind und sich nicht habgierig Sachen erschleichen, ist zwar kein sicherer Beweis, die Wortwahl suggeriert aber auch ansonsten eine bestimmte niedere Gesinnung :(

  • Tenten vor 7 Monaten

    Ja klar, da lässt du dich dann lieber von anderen mitfinanzieren. Und genau das meine ich mit Schmarotzer, du denkst nur an dich, deinen eigenen Vorteil und dafür bezahlen sollen dann andere. Eine tolle Gesellschaft sind wir.

  • Daniel vor 7 Monaten

    Ein großartiger Artikel, toll geschrieben. Die meisten werden mehr Geld in verschiedene Dienste abonnieren. Bisher habe ich nur Amazon Prime, Disney+ ist reizvoll, aber werde wahrscheinlich kein zweites Abo abschließen. Mir fehlt einfach die Zeit alle spannenden Filme oder Serien zu schauen. Das würde sich nur Disney über die Abogebühren freuen

47 Kommentare

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  • Hab jetzt Netflix seit 2014 und finde das Angebot wird immer schlechter. Lizenztitel gibt es immer weniger und die Eigenproduktionen werden immer furchtbarer. Disney+ werde ich mir sicher mal anschauen, wenn es einen kostenlosen Probemonat geben wird. Etliche weitere Dienste werde ich aber definitiv nicht parallel abonnieren. Wenn dann werde ich vielleicht springen, mal ein paar Monate diesen oder jenen Anbieter.


  •   6
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Bei Streaming denk ich eher an YouTube oder andere Anbieter aber nicht nur an Netflix. Nichts kann aber die Atmosphäre des Kinos ersetzen.


  •   16
    Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Mal davon abgesehen das ich die Entwicklung das immer mehr Streaming Dienste auf den Markt kommen für alle Seiten völlig unlogisch finde, werde ich definitiv nicht mehr Abos abschließen als vorher.
    Dauerhaft habe ich Amazon Prime, aber nicht nur wegen der Filme und Serien. Und je nach Bedarf abonniere ich einen weiteren Dienst für 1 Monat und schaue dort schnell was mich interessiert und kündige das Abo wieder.
    Gewonnen haben die Dienste dadurch weniger als wenn es wenige Dienste gäbe die fast alles anbieten und dann natürlich deutlich teuer wären.


  • ich geh eigentlich lieber ins Kino, als mich mit endlosen Staffeln die Zeit zu verplempern. Und aufgrund der Zersplitterung wird wahrscheinlich die Piraterie wieder steigen.

    Gelöschter AccountGelöschter Account


  • Ich hab' ein paar Jahre TV und viele Jahre Radio gemacht & weiß, wie die Ablenkungs-, Bespaßungs-/Unterhaltungsindustrie läuft. Radio höre ich gar nicht mehr; neueste Musik meiner Lieblingsgenres bekomme ich taufrisch von diversen Verlegern. Bis auf handverlesene YT-Bildungskanäle verplempere ich nicht meine wertvolle Zeit mit Verblödungs-TV.
    Geht auch! OK, daran verdient keiner - aber es stiehlt mir auch nicht das Wertvollste: ZEIT.

    Gelöschter AccountJenny B.


  • Ich glaube auch nicht, dass Netflix einfach verschwinden wird, denn natürlich kann es sich wehren. Viele der Disney Filme werden am Computer, und damit eher kostengünstig produziert. Warum sollte Netflix nicht ein Studio kaufen, und selber auch solche Inhalte produzieren?
    Ich selber glaube kaum, dass ich wesentlich mehr für Streaming-Angebote bezahlen werde. Wenn Netflix die Preise zu stark erhöht, kündige ich den Dienst, und ein Disney-Abo schließe ich wegen der Marvel-Filme oder dem Familienkitsch bestimmt nicht ab. Schon bei den Sportübertragungen mache ich diesen Zersplitterungswahnsinn nicht mit: Statt drei und demnächst - EM2024 - vier Abos habe ich gar keines mehr und höre die Ereignisse sofern es eine kostenlose Tonübertragung gibt, oder verzichte ganz darauf.


  • Der Qualitätsverlust ist auf Amazon Prime seit Längerem deutlich sichtbar. Gute Filme gibt es kostenlos immer weniger, man versucht, die Kunden durch eine Überschwemmung mit Eigenproduktionen und Leih-Angebot, auch in 4K, zufriedenzustellen. Dabei nehmen die Kosten für einen ausgeliehenen Film zu, wobei 4K auf Amazon nicht unbedingt 4K bedeutet - die Kompression schluckt viel der Qualität der Filme. Zudem ist man abhängig von einer stabilen Verbindung, was in der Stadt noch gelingen kann, außerhalb von 50 MBit und höher lässt das schon natürlicherweise nach.

    Netflix hat gerade angekündigt, das Teilen des Accounts mit Familien und Freunden zu überdenken, was wohl sehr häufig gemacht wird. Dadurch erhofft man sich Neukunden, die zuvor bereits Netflix über andere genutzt haben.

    Da diese Anbieter neben jungen Menschen überwiegend Kunden bedienen, die aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten für alternative Freizeitgestaltung oder aus vielfältigen anderen Gründen viel mehr Zeit vor dem TV verbringen, richten sie zunehmend ihr Angebot auf dieses Publikum aus. Um bei diesen mehr verdienen zu können, muss die Qualität der freien Angebote sinken. Amazon splittert z.B. dazu den Content in neue Kanäle, die kostenpflichtig sind auf. Was zuvor oft frei verfügbar war, weil älter oder Spartenprogramm, muss jetzt zusätzlich per Abo gebucht werden.

    Meinen Fire-TV-Stick nutzt ausschließlich mein Enkel, um sich Kinderserien und -filme anzusehen. Ich habe in der letzten Zeit kaum noch interessante freie Filme vorgefunden, zudem ist oft die Tonqualität nicht berauschend. Klang für die Surround-Anlage wird bei den freien Filmen immer seltener in hoher Qualität ausgegeben, oftmals sind nur die Stereospuren verfügbar. Deshalb nutze ich meist die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender, wenn ich mal wirklich aktuell meinen Bedarf nicht decken kann. Den Stick habe ich selbst zuletzt kaum noch genutzt... und die Disney-Produktionen, die mich oder die Kids interessieren, habe ich als Kaufvideo im Regal, deshalb wird Disney+ für mich vermutlich eher nicht in Frage kommen.


    • "Netflix hat gerade angekündigt, das Teilen des Accounts mit Familien und Freunden zu überdenken, was wohl sehr häufig gemacht wird."

      Ja, auch dafür kann man sich bei denen bedanken, die das ausnutzen, weil es halt nicht streng kontrolliert wird.

      Gelöschter Account


  • Also ich werde Disney+ sicher Testen schon alleine wegen Marvel weshalb ich damals das Netflix Abo gemacht habe. Ob ich netflix Kündige weiß ich nciht. Da ich nicht Rauche und Keinen Alkohol trinke ist ja Geld über ;-). NE also könnte aber passieren in Letzer zeit sowohl bei Netflix als auch bei Amazon Prime wenig neues gefunde was ich sehen will. Halt viel auf Hindi oder Koreanisch. Sky Ticket habe ich derzeit nur wehen Walking Dead staffel 10 wobei ich ihn zwischen hoffe das es bald zuende ist ich will keine 11 Staffeln mehr findet ein ende.


  • Ein großartiger Artikel, toll geschrieben. Die meisten werden mehr Geld in verschiedene Dienste abonnieren. Bisher habe ich nur Amazon Prime, Disney+ ist reizvoll, aber werde wahrscheinlich kein zweites Abo abschließen. Mir fehlt einfach die Zeit alle spannenden Filme oder Serien zu schauen. Das würde sich nur Disney über die Abogebühren freuen


    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten Extra-Abos abschließen werden


      • Ich glaube, viele werden bei zwei Abos bleiben. Prime, weil es noch andere Vorteile mit sich bringt und ein zweites. Und da muss sich zeigen, ob am Ende Netflix oder Disney das bessere Angebot hat. Ich tippe da stark auf Disney.


  • Netflix ist unterdessen viel zu teuer. Für das grösste Netflix-Abo bezahlt man gleich viel, wie für Amazon Prime Video, Apple TV+ und Disney+ *zusammen!*

    Es ist ja nicht so, dass auf Netflix nur handverlesene, oskarverdächtige Spitzenware laufen würde. Ein Tausch gegen die anderen drei Dienste würde ich problemlos verkraften – und der Rest der Familie auch.

    Gelöschter Account


  • Das Zauberwort heißt Verzicht. Man muss einfach nicht immer alles sehen. Deshalb werde ich Disney+ auch boykottieren, denn das Unternehmen ist mir im höchsten Maße unsympathisch.


  • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Sagen wir es mal so, solange die meisten bescheuerten Deutschen so drauf sind, für einen Dienst 15€ zu zahlen, obwohl das ohne Aufwand für 6€ gibt, wird sich daran nichts ändern


    • Ja, du bist ein ganz Toller. Wir finden dich alle so cool!


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Danke für den zurückgebliebenen Kommentar. Aber durch so eine Denkweise wird sich nie was ändern.


      • @Badel. Naja, so "zurückgeblieben" ist der Kommentar nicht?

        Du behauptest einfach ohne jegliche Argumentation, Streaming-Filmangebote gäbe es "ohne Aufwand für 6 EUR". Was Du damit meinst, bleibt völlig offen. Kann man illegale Angebote für 6 EUR erhalten, und Du findest "die meisten Deutschen" bescheuert, wenn sie stattdessen legale Angebote nutzen (wie solche illegalen Angebote dazu beitragen sollen, dass in Zukunft auch Inhalte produziert werden, bleibt dabei offen)? Oder meinst Du, die legalen Streaminganbieter könnten das "ohne Aufwand auch für 6 EUR anbieten" (dann lautet die Frage, wie Du darauf kommst - kennst Du Dich im Film-/Streamingbusiness aus, ist das eine auf Faktenwissen fußende Aussage? oder behauptest Du einfach mal ohne Ahnung irgendwas?).

        Letztlich wirfst Du einfach mal was in den Raum, und drückst Dich auch noch etwas kraftmeierisch aus ("bescheuerten", in Deinem zweiten Beitrag "zurückgeblieben"). Tenten mag sich zwar nicht wundervoll gewählt ausgedrückt haben (aber angesichts Deiner Sprachwahl kann man sich darüber nun auch nicht wirklich beschweren), dass eine Äußerung wie die Deine auch Gegenwind erhält, ist aber nicht verwunderlich.


      • @Badel
        Zurückgeblieben ist höchstens, wenn man sich Leistungen ergaunert und andere dafür zahlen lässt. Früher waren das die Leute, die einen ausgelacht haben, weil man sich CDs oder DVDs gekauft hat, während sie - ganz schlau - sich alles für lau aus dem Internet geladen haben. Oder besser gesagt gestohlen haben. Heute sind es eben die, die versuchen, den Streaminganbieter übers Ohr zu hauen. Ich drücke mich nicht gewählt aus, weil das in meinen Augen Diebstahl ist und diejenigen, die das machen Diebe und Schmarotzer. Und Diebe finde ich nicht cool, ich verachte sie. Im übrigen ändert sich dadurch noch viel weniger, im Gegenteil, durch den Diebstahl werden die Angebote nur noch teurer. Und das dürften dann die ehrlichen ausbaden.


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Was hat das mit ergaunern zu tun?
        Ob ich jetzt bei einem KFZ mir einen EU-Import kaufe, zum Einkaufen in ein Nachbarland gehe, oder mit einem Proxy (oder Auslandsaufenthalt) in der Türkei mein Netflix-Abo abschließe und es anschließend in Deutschland nutze. Nur, weil hier mal der Bürger mehr bevorzugt wird als die Großkonzerne ist es natürlich "unmoralisch", "illegal" oder "asozial".
        Globalisierung schön und gut, solange nur die Konzerne profitieren; Oder wie ist eure Devise?

        Warum sollte ich in Deutschland für Netflix mehr hinblättern, damit Menschen in anderen Teilen der Welt weniger dafür zahlen müssen? Sorry, euch Gutmenschen kann ich echt nicht nachvollziehen


      • Dann beantworte mir doch mal die Frage, warum Menschen in anderen Teilen der Welt weniger bezahlen müssen.


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist nicht mein Thema. Wenn sich andere Regionen sich so einen "Luxus" nicht leisten können, dann sollen die das eben nicht holen. Aber dass wir die quasi mitfinanzieren sehe ich nicht so wirklich ein.


      • Ja klar, da lässt du dich dann lieber von anderen mitfinanzieren. Und genau das meine ich mit Schmarotzer, du denkst nur an dich, deinen eigenen Vorteil und dafür bezahlen sollen dann andere. Eine tolle Gesellschaft sind wir.


      • @Badel: Ah, es ist also nicht Dein Thema, dass anderswo weniger verdient wird, und eine Dienstleistung dort dann vielleicht auch günstiger angeboten wird (und werden kann), und sie in einem Industrieland mit stärkerer Wirtschaft mehr kostet und Du dann, in diesem Land mit all seinen Vorzügen lebend, den hiesigen Preis bezahlen müsstest, wenn Du nicht schummelst? Und Du hältst Leute für bescheuert, die nicht schummeln?

        Gehst Du auch in den Supermarkt und verlangst dort die Preise zu bezahlen, die Du für das selbe Produkt in einem Supermarkt in einem Land mit niedrigerem Preisniveau bezahlen würdest? (und lass mich raten: Du fändest es nicht okay wenn Dein Arbeitgeber Dir einen niedrigeren Lohn/ein niedrigeres Gehalt zahlte, mit der Begründung "warum sollte das unmoralisch sein, in Land XY würde ich für die selbe Arbeitsleistung doch auch weniger bezahlen"). Nur weil die Technik es ermöglicht, sich mit Kniffen Zugriff auf das günstigere Angebot im Ausland zu verschaffen, während das bei Supermarkt und Arbeitgeber so nicht möglich ist, wird das bei Dienstleistungen wie Streamingangeboten nicht "okay", während es dies bei den anderen Sachen nicht ist. Das Pendant zu einer Antwort an den knausrigen Arbeitgeber "dann lass doch im günstigen Ausland arbeiten, nicht hier" wäre entsprechend beim Streamingdienst "dann zieh doch in das günstige Ausland und gucke dann dort". Es sei denn natürlich, der Streaminganbieter würde die überregionale Nutzung in seinen AGB/seiner Leistungsbeschreibung nicht ausschließen - tut er aber.

        Nebenbei ist ein Streamingangebot wie auch eine sonstige Dienstleistung - wenn sie einem zu teuer ist, dann konsumiert man sie eben nicht. Ist ja nicht so, als gäbe es quasi ein Grundbedarf-Anrecht auf Netflix & Co.

        Zudem: Du blätterst nicht "in Deutschland mehr hin, damit anderswo weniger bezahlt werden muss". Keine Sorge, Du bezahlst schon niemand anderem irgendwo auf der Welt sein Abo mit. Wenn das Angebot in einem gegebenen Land ein Verlustgeschäft darstellen würde, das aus anderen Ländern querfinanziert werden müsste - warum sollte es dort dann überhaupt angeboten werden? Netflix ist ein Wirtschaftsunternehmen, keine Wohlfahrt. Einleuchtender wäre, wenn das Geschäft sich in jedem Markt/Land selbst tragen muss.

        Und Leute als "Gutmenschen" zu bezeichnen, die ehrlich sind und sich nicht habgierig Sachen erschleichen, ist zwar kein sicherer Beweis, die Wortwahl suggeriert aber auch ansonsten eine bestimmte niedere Gesinnung :(


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        @Michael P, ich bin ja beim Zeitpunkt des Kaufs im Ausland - virtuell. Deiner Meinung nach sollten Re-Importe also auch verboten werden, weil ich mich dadurch “auf Kosten anderer” bereichere.
        Und natürlich blättere ich in Deutschland mehr, damit so 3. Welt Länder das bekommen. Andernfalls könnte es ja überall 6,39€ für das UHD-Abo kosten.
        Ich kaufe auch bei eBay über UK/US/Australische Aktionen, bei denen es Gutschein von 15-20% auf alles gibt.
        Die Deutschen bekommen maximal 5-10% mit Maximalen Rabatt von 30€. Warum? Weil viele unserer Bürger Idioten sind die jeden Preis einfach so hinnehmen ohne es zu hinterfragen. Was wissen natürlich auch die Firmen - die darauf ausgelegt sind Profit zu machen - und bieten das hier dementsprechend teurer an.
        Oder willst du mir sagen, in Australien/UK/US gehts den Leuten schlechter als uns, dass es man die mit 15-20% Gutscheine locken muss?


      • An sich macht Badel nichts weiter als wirtschaften. Machen andere vor, etwa die Leute von der Fleischindustrie.

        Die kaufen nicht das teure Rind von Viehzüchter Klaus aus NRW, die kaufen das günstige Rind von Viehzüchter Ranjid aus Argentinien.

        Wird Ranjid reich? Nein. Kümmert's euch? Nein nochmal!

        Und "Hergestellt in Deutschland" ist nicht gleichbedeutend mit "Aufgewachsen und Geschlachtet in Deutschland" - dies sei vorweggenommen.

        Ich finde Badels Vorgehen wirtschaftlich korrekt. Wirtschaften tun und müssen wir alle.


      • Und sind RE-Importe legal? Verschlechtert sich dadurch die Situation für jemanden?
        Ist günstig kaufen im Ausland legal? Und ist es legal, sich billige Accounts bei Netflix oder Spotify zu erschleichen? Es ist ein großer Unterschied, ob etwas legal ist und man das nutzt, oder ob etwas seitens des Anbieters untersagt ist. Denn damit schadet man den anderen Nutzern, wie man ja sehr schön am Beispiel von Spotify und deren Familyaccount sehen kann. Den haben nämlich genau solche Schlaumeier kaputt gemacht. Ihr redet euch euer Handeln anhand von völlig unpassenden Beispielen schön, aber habt eigentlich überhaupt kein Rechtsbewußtsein. Hauptsache ihr habt den Vorteil, den andere büßen müssen.


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        @Tenten

        Ja, RE-Importe sind legal. Warum auch nicht? Innerhalb der EU kannst du kaufen wo immer du willst. Oder willst du diejenigen z.B. aus Trier verurteilen, die zum Tanken nach Luxemburg fahren?
        Warum "erschleichen"? Ich bin mindestens 1x im Jahr in der Türkei und mache dort Urlaub, ist es für dich besser, wenn ich den Account dann erstelle, wenn ich dort bin? Dann ist dein Argument "erschleichen" ungültig. Das ist im Endeffekt nichts anderes, als zum Einkaufen in ein Nachbarland zu gehen.
        Nehmen wir mal an ich habe kein Netflix, dann entgehen Netflix knapp 6,39€ (nach jetzigem Kurs). Rechne mal Lizenzen/Server/Verwaltung was auch immer ab, was im Höchstfall bei der großen Nutzerbase vielleicht 1-2€ ausmachen. Macht Netflix immer noch ~5€ Gewinn durch mich.

        Spotify (und auch Netflix) ist es im Endeffekt egal wer/wie viele Nutzer den Account benutzen bzw. wo man den herbekommt. Andernfalls kann man das so leicht unterbinden (z.B. durch ständiges abgleichen der IPs).
        Dieses künstliche jammern dient lediglich der PR. Und so Leute wie du fallen darauf rein.


      • Von wegen, denen ist das egal. Du hast wohl nicht mitbekommen, dass Spotify das in Zukunft streng prüfen will und du damit einen family Account nicht mehr in der family nutzen kannst, wenn nicht alle an der gleichen Adresse wohnen. Du kannst dir das schönreden wie du willst.


      • @Badel
        Im Nachbarland tanken oder einkaufen ist legal. Daraus jedoch abzuleiten, das Geoblocking von Netflix aushebeln zu dürfen, ist nicht nur naiv, sondern tatsächlich (per AGB Netflix) illegal. Allerdings ist die zu befürchtende Strafe auch nicht sehr hoch - der Account könnte gesperrt werden.
        Willst Du günstig tanken, musst Du nach Luxemburg. Willst Du günstig Netflix gucken, musst Du in die Türkei. Das wäre oder ist legal - so wird ein Schuh draus.

        @wer sich getroffen fühlt
        Das Engagement für - oder besser gesagt gegen diesen Kavaliersdelikt ist schon bemerkenswert; fast hätte ich gesagt oberlehrerhaft, ja fast gutmenschartig. Da werden sehr fantasievoll Szenarien an die Wand gemalt... Dabei reicht es schlicht, auf die ABGs zu verweisen. Punkt.
        Dieser Zwergenaufstand lässt oder soll vermuten lassen, dass ihr bei richtigen, ernsthaften Problemen auf die Barrikaden geht und euch für ganz hohe Ziele aufopfert. Prima - wenn´s so ist. Blütenweiße Weste - noch nie falsch geparkt oder zu schnell gefahren - etwas vergessen bei der Steuererklärung natürlich auch niemals. Sehr löblich!

        Gelöschter AccountGelöschter Account


      • @ Tenten
        Es sind aber nicht alle fair wie du. Der Großteil denkt an sich selbst und den finanziellen Wohlstand der eigenen Familie durch wirtschaften. Ich kann beide Seiten nachvollziehen...aber eben auch den der sich sagt "wenn es 50 % gibt die korrekt bezahlen und 50 % die sich in einer Grauzone bewegen und damit durchkommen, warum soll ich dann die teurere Variante nehmen?"
        Ich zahle aktuell übrigens auch korrekt. Aber mehrere Abos nehme ich auf Dauer mit Sicherheit nicht.


      • Badel vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        @Tenten, das sagen die seit gefühlt 3 Jahren... Spotify ist nicht in der Position so etwas durchzusetzen.

        Und was bringen mir die AGBs? Die haben vor Gericht - richtig - null Relevanz. Schlimmstenfalls kann Netflix meinen Account kündigen, das wars dann auch. Was mich dann aber zu meinem Argument bringt, dass die dann eben 0€ bekommen.


      • Ganz aus der Luft gegriffen ist das nicht. Amazon Prime kostet im Jahr 69 € und das macht auf den Monat gerechnet 5,75 €. Ganz legal. Dazu gibt es weitere Leistungen, also im Preis/ Leistungsverhältnis die Nummer 1. Man muss natürlich in der Videothek von Amazon Inhalte mögen. Bei mir sind das vor allem einige Serien. Ich brauche kein weiteres Abo. Deswegen ist aber keiner bescheuert, der Netflix oder Maxdome nutzt.


      •   16
        Gelöschter Account vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        @Bade
        Wieso bedankst du dich für deinen eigenen Kommentar, denn das ist bisher der einzig zurückgebliebenen hier?


  • Freue mich auf ,"Disney+".


  • Kann mir jemand sagen, warum Karstens Account gelöscht ist? War das freiwillig, ein Versehen oder wie???


  • Ganz sicher werde ich kein zweites Abo abschließen. Was (aktuell) bei Amazon nicht angeboten wird, bleibt ungesehen. Ich habe z.B. keine einzige Folge GoT gesehen und lebe immer noch. Ich hatte mal ein Netflix Probeabo und kann auch nicht sagen, dort allzu viel Interessantes gefunden zu haben. Es gibt durchaus eine Welt außer der Glotze.


    • Es ist wie mit vielen anderen Freizeitangeboten - jeder entscheidet für sich, welche er wahrnehmen will und was er ggf. bereit ist, dafür zu bezahlen :) Andere leben auch, obwohl sie nicht ins Theater gehen ("es gibt durchaus eine Welt außerhalb des Theaters"), oder nicht skifahren ("es gibt durchaus eine Welt ausserhalb der Piste"), oder... :)


    • Stimme vollkommen zu. Ich habe nicht mal Amazon Prime, miete 2, 3 mal im Jahr einen Film. Gucke mir, falls überhaupt, lieber Dokus auf YouTube an. Für mich wäre es sonst Zeitverschwendung. Aber bitte, jeder muss selbst wissen, was er mit seiner Zeit macht.


  • „Während einige der neuen Wettbewerber großartige Titel anbieten, bietet keiner die Auswahl, Vielfalt und Qualität neuer Original-Titel, die wir überall auf der Welt produzieren."

    Und da liegt der Fehler - Qualität? Sorry, nein. Einfach nein.

    Das Attribut kann mal vielleicht zwei Original-Serien im Jahr zuschreiben. Und keinem einzigen Original-Film.

    Ein Disney+ Programm mit guten 50 Filmen (Ich rede nicht unbedingt von neu eingeführten) und ein Apple+ Programm mit 10 guten Serien würde für mich schon ausreichen, um jeweils Netflix auszustechen. Netflix lebt ausschließlich von der Quantität. Es braucht nicht viel, um deren „sehenswertes“ Angebot zu überholen.


    • Sehe ich ähnlich. Die Zeit der großen Serien ist eh vorbei, die liegt etliche Jahre zurück. Inzwischen dominieren Mainstream und immer gleiche Abklatsche den Markt. Netflix und Amazon haben zwar einen großen Output, allerdings sind 95 % davon Massenware. Das ist der natürliche Weg im Film- und Fernsehmarkt. Eine liebe Weile lang war zum Beispiel mal der asiatische Film das innovativste und spannendste, was es auf dem Markt gab, bis man diesen Markt mit Schund und Massenware überflutet hatte. Das gleiche gilt jetzt für den Serienmarkt. Jeder will noch schnell dran verdienen und man produziert am Fließband.


      • Ich schätze es ist auch schwer, ständig etwas zu produzieren, dass als "hochqualitativ" angesehen wird. Und "innovativ" geht mit jeder Innovation halt nur einmal, bei einer Wiederholung eines Erfolgsrezeptes heisst es dann schon "Abklatsch". Denke das lässt sich kaum vermeiden, dass eine größere Angebotsmenge auf lange Sicht einen Mix "paar schlechte Sachen, viel Durchschnitt und ein paar Highlights" enthält.


      • Ja, aber man muss natürlich ständig neues produzieren, weil sonst die Nutzer abspringen. Gleichzeitig ist aber die Qualität schlecht und die Nutzer sind unzufrieden. Ein Teufelskreis. Aber das Problem ist nicht neu, schon die großen Studios in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts hatten das Problem, dass es einfach zu wenig gute Stoffe gab, die eine Verfilmung lohnten.

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