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Streaming Wars: Warum wir mehr zahlen und Netflix überleben wird

Streaming Wars: Warum wir mehr zahlen und Netflix überleben wird

Das Stichwort "Streaming Wars" liest man derzeit öfter. Neue Dienste drängen auf den Markt und werfen die Frage auf, was mit Netflix passiert. Der Anbieter selbst macht sich offenbar nicht so viele Sorgen - und das aus verständlichen Gründen.

Spricht man über Streaming, dann denken viele direkt an Netflix. Der Anbieter ist schließlich schon seit 1997 aktiv, wenngleich damals natürlich nicht gestreamt wurde. 1997, da kamen gerade einmal 56kbps-Modems auf den Markt. Ich kam erst zwei Jahre später in den Genuss eines eigenen (teuren) Internetanschlusses. Stattdessen war Netflix ein Online-DVD-Verleih. Die ersten DVDs konnte man in den USA 1998 bei Netflix bestellen. Lange ist es her.

Erst 2007 startete Netflix sein Streaming-Geschäft. 2014 - also 17 Jahre nach Gründung! - kam Netflix' Streaming-Angebot auch nach Deutschland. Mittlerweile schreiben wir 2019, selbst in Deutschland ist Netflix also schon seit fünf Jahren unterwegs. Und im November kommt Apple mit AppleTV+ als weiterer Streaming-Anbieter hinzu. Nächstes Jahr folgt dann auch noch Disney mit Disney+.

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Heißt es bald "Disney+ und Chill"? / © AndroidPIT

Genau das hat bereits einige dazu veranlasst, den Tod von Netflix herbeizureden. Streaming Wars, sicher. Aber das Ende von Netflix? Dazu wird es nicht kommen. Zumindest nicht so schnell. Der Konkurrenzkampf, der wird jedoch sicherlich größer und neben den Anbietern wird das vor allem Auswirkungen auf uns haben, die Nutzer. Und auf unsere Geldbeutel.

Netflix macht sich keine Sorgen

Interessanterweise hat Netflix sich selbst gerade erst zu diesem Thema geäußert. In einem Brief an Aktionäre heißt es:

"Viele konzentrieren sich auf den 'Streaming War', doch wir haben schon seit über einem Jahrzehnt mit anderen Streamern (Amazon, YouTube, Hulu) und linearem TV konkurriert."

Genau das darf man nicht vergessen. Netflix war nie alleine. In den USA brachten NBC und andere Hulu bereits 2007 auf den Markt. Der Anbieter, an dem ausgerechnet Disney heute die meisten Anteile hält, begann einige Jahre später auch, ein Abomodell anzubieten. Dann wäre da noch Amazons Prime-Dienst. Den gibt es ebenfalls in Europa. YouTube bietet zwischenzeitlich auch Premiuminhalte an. Und vergessen wir nicht die lokalen Anbieter, wie Maxdome.

Nun werden es also noch mehr Konkurrenten. Das sieht auch Netflix so und gibt sich dennoch sicher:

"Der kommende Start von Diensten wie Disney+, Apple TV+, HBO Max und Peacock bedeutet einen größeren Wettbewerb, aber im Vergleich zum TV sind wir alle klein. Während einige der neuen Wettbewerber großartige Titel anbieten, bietet keiner die Auswahl, Vielfalt und Qualität neuer Original-Titel, die wir überall auf der Welt produzieren."

Nächstes Jahr haben wir alle mehr als ein Abo

Ohne Zweifel: Der Streaming-Markt wird härter umkämpft sein und die Anbieter spielen ihre Stärken aus. Disney wird seine Inhalte von Netflix abziehen. Das bedeutet eben auch, dass Marvel-Filme oder Star Wars nur noch auf Disney+ zu finden sein werden. Einen ersten dreistündigen (!) Trailer hat Disney gerade erst veröffentlicht.

Wer also zukünftig Marvel-Filme oder ähnliches sehen möchte, wird sich wohl bei Disney+ anmelden müssen. Und dennoch glaube ich nicht, dass dies zu Lasten von Netflix gehen wird. Netflix erwartet durchaus Gegenwind, wie es in dem Brief heißt. Das Wachstum dürfte erst einmal langsamer vor sich gehen und man habe dies in den eigenen Zielen berücksichtigt.

Als Beispiel führt Netflix Kanada an. Dort gibt es kein Hulu. Und dennoch entspricht das Wachstum dort dem, das die Firma in den USA zu verzeichnen hat, wo Hulu um die 30 Millionen zahlende Kunden hat. Kanada ist tatsächlich ein exzellentes Beispiel. Ich habe dort gelebt und viele meiner Freunde hatten ein Netflix-Abo. Oder besser gesagt: zwei Netflix-Abos. Schließlich lizenziert Netflix Inhalte länderspezifisch. Da es in den USA also andere Serien und Filme gab, hatten einige meiner Freunde ein Abo bei Netflix Kanada und dann noch eins bei Netflix USA, Stichwort VPN.

You win some, you loose some

In genau diese Richtung wird es sich nun entwickeln. Wenige werden Ihr Netflix-Abo kündigen, sicher werden aber einige Kunden einfach ein zweites Abo abschließen. Wer auf Marvel steht, wird ohne Frage bei Disney zuschlagen. Apple-Kunden werden gelockt, indem sie beim Kauf eines Produktes erst einmal ein Jahresabo dazu bekommen. Trotzdem ist AppleTV+ als Netflix-Ersatz nur wenig interessant, denn hier wird es erst einmal ausschließlich Eigenproduktionen geben.

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Werdet Ihr auf Netflix zugunsten eines anderen Anbieters verzichten? / © ANDROIDPIT

Netflix hat schon länger verstanden, dass nicht nur lizenzierte Titel wichtig sind. Natürlich geht es nicht ohne Blockbuster. Doch Netflix produziert seit einer ganzen Weile hervorragende eigene Inhalte. Mittlerweile laufen die sogar auf Filmfestivals wie der Berlinale! Was wiederum den Kinobetreibern gar nicht schmeckt.

Die Konkurrenz ist für uns Nutzer daher auch gut. Denn Netflix wird in Zukunft noch mehr Geld in eigene Produktionen stecken - was langfristig durchaus zu hören Abopreisen führen dürfte. Und der Anbieter hat schon in der Vergangenheit mit namhaften Filmemachern und Schauspielern zusammengearbeitet. Da kommen sicher noch einige großartige Filme und Serien auf uns zu. Darauf wollen viele bestimmt nicht verzichten, aber auch von den neuen Angeboten profitieren. Genau deshalb werden wir nächstes Jahr alle mehr Geld für Video-Streaming-Angebote ausgeben.

Bis 2024 will Disney 60 bis 90 Millionen Abonnenten gewinnen. Ich bin mir sicher, dass da viele Netflix-Abonnenten dabei sein werden. Ich bin bestimmt einer davon. Denn mir gefällt das Angebot von Netflix größtenteils. Und ich will die Simpsons gucken!

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 3 Wochen

    Ja, du bist ein ganz Toller. Wir finden dich alle so cool!

  • Michael P vor 3 Wochen

    @Badel. Naja, so "zurückgeblieben" ist der Kommentar nicht?

    Du behauptest einfach ohne jegliche Argumentation, Streaming-Filmangebote gäbe es "ohne Aufwand für 6 EUR". Was Du damit meinst, bleibt völlig offen. Kann man illegale Angebote für 6 EUR erhalten, und Du findest "die meisten Deutschen" bescheuert, wenn sie stattdessen legale Angebote nutzen (wie solche illegalen Angebote dazu beitragen sollen, dass in Zukunft auch Inhalte produziert werden, bleibt dabei offen)? Oder meinst Du, die legalen Streaminganbieter könnten das "ohne Aufwand auch für 6 EUR anbieten" (dann lautet die Frage, wie Du darauf kommst - kennst Du Dich im Film-/Streamingbusiness aus, ist das eine auf Faktenwissen fußende Aussage? oder behauptest Du einfach mal ohne Ahnung irgendwas?).

    Letztlich wirfst Du einfach mal was in den Raum, und drückst Dich auch noch etwas kraftmeierisch aus ("bescheuerten", in Deinem zweiten Beitrag "zurückgeblieben"). Tenten mag sich zwar nicht wundervoll gewählt ausgedrückt haben (aber angesichts Deiner Sprachwahl kann man sich darüber nun auch nicht wirklich beschweren), dass eine Äußerung wie die Deine auch Gegenwind erhält, ist aber nicht verwunderlich.

  • Michael P vor 3 Wochen

    @Badel: Ah, es ist also nicht Dein Thema, dass anderswo weniger verdient wird, und eine Dienstleistung dort dann vielleicht auch günstiger angeboten wird (und werden kann), und sie in einem Industrieland mit stärkerer Wirtschaft mehr kostet und Du dann, in diesem Land mit all seinen Vorzügen lebend, den hiesigen Preis bezahlen müsstest, wenn Du nicht schummelst? Und Du hältst Leute für bescheuert, die nicht schummeln?

    Gehst Du auch in den Supermarkt und verlangst dort die Preise zu bezahlen, die Du für das selbe Produkt in einem Supermarkt in einem Land mit niedrigerem Preisniveau bezahlen würdest? (und lass mich raten: Du fändest es nicht okay wenn Dein Arbeitgeber Dir einen niedrigeren Lohn/ein niedrigeres Gehalt zahlte, mit der Begründung "warum sollte das unmoralisch sein, in Land XY würde ich für die selbe Arbeitsleistung doch auch weniger bezahlen"). Nur weil die Technik es ermöglicht, sich mit Kniffen Zugriff auf das günstigere Angebot im Ausland zu verschaffen, während das bei Supermarkt und Arbeitgeber so nicht möglich ist, wird das bei Dienstleistungen wie Streamingangeboten nicht "okay", während es dies bei den anderen Sachen nicht ist. Das Pendant zu einer Antwort an den knausrigen Arbeitgeber "dann lass doch im günstigen Ausland arbeiten, nicht hier" wäre entsprechend beim Streamingdienst "dann zieh doch in das günstige Ausland und gucke dann dort". Es sei denn natürlich, der Streaminganbieter würde die überregionale Nutzung in seinen AGB/seiner Leistungsbeschreibung nicht ausschließen - tut er aber.

    Nebenbei ist ein Streamingangebot wie auch eine sonstige Dienstleistung - wenn sie einem zu teuer ist, dann konsumiert man sie eben nicht. Ist ja nicht so, als gäbe es quasi ein Grundbedarf-Anrecht auf Netflix & Co.

    Zudem: Du blätterst nicht "in Deutschland mehr hin, damit anderswo weniger bezahlt werden muss". Keine Sorge, Du bezahlst schon niemand anderem irgendwo auf der Welt sein Abo mit. Wenn das Angebot in einem gegebenen Land ein Verlustgeschäft darstellen würde, das aus anderen Ländern querfinanziert werden müsste - warum sollte es dort dann überhaupt angeboten werden? Netflix ist ein Wirtschaftsunternehmen, keine Wohlfahrt. Einleuchtender wäre, wenn das Geschäft sich in jedem Markt/Land selbst tragen muss.

    Und Leute als "Gutmenschen" zu bezeichnen, die ehrlich sind und sich nicht habgierig Sachen erschleichen, ist zwar kein sicherer Beweis, die Wortwahl suggeriert aber auch ansonsten eine bestimmte niedere Gesinnung :(

  • Tenten vor 3 Wochen

    Ja klar, da lässt du dich dann lieber von anderen mitfinanzieren. Und genau das meine ich mit Schmarotzer, du denkst nur an dich, deinen eigenen Vorteil und dafür bezahlen sollen dann andere. Eine tolle Gesellschaft sind wir.

  • Daniel vor 3 Wochen

    Ein großartiger Artikel, toll geschrieben. Die meisten werden mehr Geld in verschiedene Dienste abonnieren. Bisher habe ich nur Amazon Prime, Disney+ ist reizvoll, aber werde wahrscheinlich kein zweites Abo abschließen. Mir fehlt einfach die Zeit alle spannenden Filme oder Serien zu schauen. Das würde sich nur Disney über die Abogebühren freuen

47 Kommentare

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  • Hab jetzt Netflix seit 2014 und finde das Angebot wird immer schlechter. Lizenztitel gibt es immer weniger und die Eigenproduktionen werden immer furchtbarer. Disney+ werde ich mir sicher mal anschauen, wenn es einen kostenlosen Probemonat geben wird. Etliche weitere Dienste werde ich aber definitiv nicht parallel abonnieren. Wenn dann werde ich vielleicht springen, mal ein paar Monate diesen oder jenen Anbieter.


  •   5
    Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Bei Streaming denk ich eher an YouTube oder andere Anbieter aber nicht nur an Netflix. Nichts kann aber die Atmosphäre des Kinos ersetzen.


  • Mal davon abgesehen das ich die Entwicklung das immer mehr Streaming Dienste auf den Markt kommen für alle Seiten völlig unlogisch finde, werde ich definitiv nicht mehr Abos abschließen als vorher.
    Dauerhaft habe ich Amazon Prime, aber nicht nur wegen der Filme und Serien. Und je nach Bedarf abonniere ich einen weiteren Dienst für 1 Monat und schaue dort schnell was mich interessiert und kündige das Abo wieder.
    Gewonnen haben die Dienste dadurch weniger als wenn es wenige Dienste gäbe die fast alles anbieten und dann natürlich deutlich teuer wären.


  • ich geh eigentlich lieber ins Kino, als mich mit endlosen Staffeln die Zeit zu verplempern. Und aufgrund der Zersplitterung wird wahrscheinlich die Piraterie wieder steigen.

    Karl EGelöschter Account


  • Ich hab' ein paar Jahre TV und viele Jahre Radio gemacht & weiß, wie die Ablenkungs-, Bespaßungs-/Unterhaltungsindustrie läuft. Radio höre ich gar nicht mehr; neueste Musik meiner Lieblingsgenres bekomme ich taufrisch von diversen Verlegern. Bis auf handverlesene YT-Bildungskanäle verplempere ich nicht meine wertvolle Zeit mit Verblödungs-TV.
    Geht auch! OK, daran verdient keiner - aber es stiehlt mir auch nicht das Wertvollste: ZEIT.


  • Ich glaube auch nicht, dass Netflix einfach verschwinden wird, denn natürlich kann es sich wehren. Viele der Disney Filme werden am Computer, und damit eher kostengünstig produziert. Warum sollte Netflix nicht ein Studio kaufen, und selber auch solche Inhalte produzieren?
    Ich selber glaube kaum, dass ich wesentlich mehr für Streaming-Angebote bezahlen werde. Wenn Netflix die Preise zu stark erhöht, kündige ich den Dienst, und ein Disney-Abo schließe ich wegen der Marvel-Filme oder dem Familienkitsch bestimmt nicht ab. Schon bei den Sportübertragungen mache ich diesen Zersplitterungswahnsinn nicht mit: Statt drei und demnächst - EM2024 - vier Abos habe ich gar keines mehr und höre die Ereignisse sofern es eine kostenlose Tonübertragung gibt, oder verzichte ganz darauf.


  • Der Qualitätsverlust ist auf Amazon Prime seit Längerem deutlich sichtbar. Gute Filme gibt es kostenlos immer weniger, man versucht, die Kunden durch eine Überschwemmung mit Eigenproduktionen und Leih-Angebot, auch in 4K, zufriedenzustellen. Dabei nehmen die Kosten für einen ausgeliehenen Film zu, wobei 4K auf Amazon nicht unbedingt 4K bedeutet - die Kompression schluckt viel der Qualität der Filme. Zudem ist man abhängig von einer stabilen Verbindung, was in der Stadt noch gelingen kann, außerhalb von 50 MBit und höher lässt das schon natürlicherweise nach.

    Netflix hat gerade angekündigt, das Teilen des Accounts mit Familien und Freunden zu überdenken, was wohl sehr häufig gemacht wird. Dadurch erhofft man sich Neukunden, die zuvor bereits Netflix über andere genutzt haben.

    Da diese Anbieter neben jungen Menschen überwiegend Kunden bedienen, die aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten für alternative Freizeitgestaltung oder aus vielfältigen anderen Gründen viel mehr Zeit vor dem TV verbringen, richten sie zunehmend ihr Angebot auf dieses Publikum aus. Um bei diesen mehr verdienen zu können, muss die Qualität der freien Angebote sinken. Amazon splittert z.B. dazu den Content in neue Kanäle, die kostenpflichtig sind auf. Was zuvor oft frei verfügbar war, weil älter oder Spartenprogramm, muss jetzt zusätzlich per Abo gebucht werden.

    Meinen Fire-TV-Stick nutzt ausschließlich mein Enkel, um sich Kinderserien und -filme anzusehen. Ich habe in der letzten Zeit kaum noch interessante freie Filme vorgefunden, zudem ist oft die Tonqualität nicht berauschend. Klang für die Surround-Anlage wird bei den freien Filmen immer seltener in hoher Qualität ausgegeben, oftmals sind nur die Stereospuren verfügbar. Deshalb nutze ich meist die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender, wenn ich mal wirklich aktuell meinen Bedarf nicht decken kann. Den Stick habe ich selbst zuletzt kaum noch genutzt... und die Disney-Produktionen, die mich oder die Kids interessieren, habe ich als Kaufvideo im Regal, deshalb wird Disney+ für mich vermutlich eher nicht in Frage kommen.


    • "Netflix hat gerade angekündigt, das Teilen des Accounts mit Familien und Freunden zu überdenken, was wohl sehr häufig gemacht wird."

      Ja, auch dafür kann man sich bei denen bedanken, die das ausnutzen, weil es halt nicht streng kontrolliert wird.


  • Also ich werde Disney+ sicher Testen schon alleine wegen Marvel weshalb ich damals das Netflix Abo gemacht habe. Ob ich netflix Kündige weiß ich nciht. Da ich nicht Rauche und Keinen Alkohol trinke ist ja Geld über ;-). NE also könnte aber passieren in Letzer zeit sowohl bei Netflix als auch bei Amazon Prime wenig neues gefunde was ich sehen will. Halt viel auf Hindi oder Koreanisch. Sky Ticket habe ich derzeit nur wehen Walking Dead staffel 10 wobei ich ihn zwischen hoffe das es bald zuende ist ich will keine 11 Staffeln mehr findet ein ende.


  • Ein großartiger Artikel, toll geschrieben. Die meisten werden mehr Geld in verschiedene Dienste abonnieren. Bisher habe ich nur Amazon Prime, Disney+ ist reizvoll, aber werde wahrscheinlich kein zweites Abo abschließen. Mir fehlt einfach die Zeit alle spannenden Filme oder Serien zu schauen. Das würde sich nur Disney über die Abogebühren freuen


  • Netflix ist unterdessen viel zu teuer. Für das grösste Netflix-Abo bezahlt man gleich viel, wie für Amazon Prime Video, Apple TV+ und Disney+ *zusammen!*

    Es ist ja nicht so, dass auf Netflix nur handverlesene, oskarverdächtige Spitzenware laufen würde. Ein Tausch gegen die anderen drei Dienste würde ich problemlos verkraften – und der Rest der Familie auch.


  • Das Zauberwort heißt Verzicht. Man muss einfach nicht immer alles sehen. Deshalb werde ich Disney+ auch boykottieren, denn das Unternehmen ist mir im höchsten Maße unsympathisch.


  • Sagen wir es mal so, solange die meisten bescheuerten Deutschen so drauf sind, für einen Dienst 15€ zu zahlen, obwohl das ohne Aufwand für 6€ gibt, wird sich daran nichts ändern


    • Ja, du bist ein ganz Toller. Wir finden dich alle so cool!


      • Danke für den zurückgebliebenen Kommentar. Aber durch so eine Denkweise wird sich nie was ändern.


      • @Badel. Naja, so "zurückgeblieben" ist der Kommentar nicht?

        Du behauptest einfach ohne jegliche Argumentation, Streaming-Filmangebote gäbe es "ohne Aufwand für 6 EUR". Was Du damit meinst, bleibt völlig offen. Kann man illegale Angebote für 6 EUR erhalten, und Du findest "die meisten Deutschen" bescheuert, wenn sie stattdessen legale Angebote nutzen (wie solche illegalen Angebote dazu beitragen sollen, dass in Zukunft auch Inhalte produziert werden, bleibt dabei offen)? Oder meinst Du, die legalen Streaminganbieter könnten das "ohne Aufwand auch für 6 EUR anbieten" (dann lautet die Frage, wie Du darauf kommst - kennst Du Dich im Film-/Streamingbusiness aus, ist das eine auf Faktenwissen fußende Aussage? oder behauptest Du einfach mal ohne Ahnung irgendwas?).

        Letztlich wirfst Du einfach mal was in den Raum, und drückst Dich auch noch etwas kraftmeierisch aus ("bescheuerten", in Deinem zweiten Beitrag "zurückgeblieben"). Tenten mag sich zwar nicht wundervoll gewählt ausgedrückt haben (aber angesichts Deiner Sprachwahl kann man sich darüber nun auch nicht wirklich beschweren), dass eine Äußerung wie die Deine auch Gegenwind erhält, ist aber nicht verwunderlich.


      • @Badel
        Zurückgeblieben ist höchstens, wenn man sich Leistungen ergaunert und andere dafür zahlen lässt. Früher waren das die Leute, die einen ausgelacht haben, weil man sich CDs oder DVDs gekauft hat, während sie - ganz schlau - sich alles für lau aus dem Internet geladen haben. Oder besser gesagt gestohlen haben. Heute sind es eben die, die versuchen, den Streaminganbieter übers Ohr zu hauen. Ich drücke mich nicht gewählt aus, weil das in meinen Augen Diebstahl ist und diejenigen, die das machen Diebe und Schmarotzer. Und Diebe finde ich nicht cool, ich verachte sie. Im übrigen ändert sich dadurch noch viel weniger, im Gegenteil, durch den Diebstahl werden die Angebote nur noch teurer. Und das dürften dann die ehrlichen ausbaden.


      • Was hat das mit ergaunern zu tun?
        Ob ich jetzt bei einem KFZ mir einen EU-Import kaufe, zum Einkaufen in ein Nachbarland gehe, oder mit einem Proxy (oder Auslandsaufenthalt) in der Türkei mein Netflix-Abo abschließe und es anschließend in Deutschland nutze. Nur, weil hier mal der Bürger mehr bevorzugt wird als die Großkonzerne ist es natürlich "unmoralisch", "illegal" oder "asozial".
        Globalisierung schön und gut, solange nur die Konzerne profitieren; Oder wie ist eure Devise?

        Warum sollte ich in Deutschland für Netflix mehr hinblättern, damit Menschen in anderen Teilen der Welt weniger dafür zahlen müssen? Sorry, euch Gutmenschen kann ich echt nicht nachvollziehen

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