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Sprachnachrichten bei WhatsApp und Co. immer beliebter

Sprachnachrichten bei WhatsApp und Co. immer beliebter

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Sprachnachrichten bei WhatsApp und Co. ersetzen in vielen Fällen Textnachrichten, egal ob man das gut findet oder nicht. Eine Studie des BVDW hat das Phänomen nun untersucht.

Die Ergebnisse der Studie zu den gesprochenen Mitteilungen, die bei WhatsApp und anderen Messengern verschickt und empfangen werden können, zeigt: Sie sind im Alltag angekommen. Knapp ein Drittel der Befragten verschickt täglich oder zumindest mehrmals pro Woche Sprachnachrichten. Doch auch die Verweigerer sind zahlreich: Fast genau so viele Teilnehmer geben an, niemals Sprachnachrichten zu nutzen.

Zu den Vorteilen von Sprachnachrichten zählen die Befragten vor allem den geringeren Zeitaufwand als beim Tippen. Für 56 Prozent der Teilnehmer an der Studie ist das besonders wichtig. Außerdem würden mit gesprochenen Nachrichten weniger Missverständnisse entstehen, man sei zeitlich unabhängiger als bei einem Telefonat und könne Gefühle besser ausdrücken.

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Fast ein Drittel der Befragten schickt nie Sprachnachrichten. / © BVDW

Sprachnachrichten haben auch Nachteile

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. 40 Prozent der Teilnehmer beklagen, dass das Abhören der Sprachnachrichten zu lange dauert. Bereits an Punkt zwei der Nachteile ein unerwarteter Aspekt: Mit gesprochenen Nachrichten würden Kinder die Rechtschreibung nicht lernen und üben. Kritiker sind außerdem der Meinung, man sehe bei Aufnahmen der Nachrichten in WhatsApp und anderen Messengern "blöd aus" und es sei zu umständlich.

Wir wollen Eure Meinung wissen: Sind Sprachnachrichten die praktischste Sache auf der Welt oder nur noch nervig?

Verschickt Ihr Sprachnachrichten auf WhatsApp?
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Quelle: Horizont

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Top-Kommentare der Community

  • Hannes B. vor 7 Monaten

    sehe ich genauso. Habe die Mailbox seit den 90ern abgeschaltet.

  • Thomas vor 7 Monaten

    Dann kann ich denjenigen auch gleich anrufen. Ja, man kann mit nem Smartphone telefonieren. Auch wenn einige es nicht wissen...

  • Karsten 🍩😋🥛 vor 7 Monaten

    Da hast du recht.

    „MAN MUSS AUCH NICHT JEDEN SCHEISS MITMACHEN!

    Früher ging es auch ohne. Da haben wir noch getippt! Sogar bevor es die Smartphones gab! Selbst da haben wir uns SMS geschickt. Wir haben die Zifferntasten als Buchstabenauswahl genutzt, mussten teilweise 3x auf die Taste drücken, bis endlich der gewünschte Buchstabe erschien und es gab gar keine Wortvorschläge. Wir haben jeden fucking einzelnen Buchstaben ausgewählt! Jedes Wort einzeln und bis ganz zu Ende getippt. So war das damals! Disziplin hatten wir! Durchhaltevermögen! Ehrgeiz! Echter Kommunikationswille!

    Außerdem hat das SMS-Schreiben Geld gekostet. 30 Cent pro Nachricht.

  • M. A. vor 7 Monaten

    Die ist deaktiviert.

  • Racoura vor 7 Monaten

    Was ich an Audios blöd finde, ist, dass man so wichtige Informationen, bei denen man zwar weiß dass sie in diesem Chat waren, aber nicht genau wo, nicht mehr mit der Suchfunktion finden kann. Das finde ich einfach unheimlich unpraktisch. Und dass man dann noch immer erst warten muss bis man alles angehört hat... Muss echt nicht sein. Finds aber wirklich gut, dass ihr auch eine Antwortmöglichkeit "Nur, wenn ich gerade nicht tippen kann" anbietet!

54 Kommentare

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  • Ich nutze Sprachnachrichten eigentlich gerne, weil, wie auch im Artikel geschrieben, gerade umfangreichere Erklärungen damit wesentlich schneller erledigt sind, als alles einzutippen. Allerdings mache ich das nie unterwegs, wenn andere mithören können. Erhaltene Sprachnachrichten höre ich dann mit Kopfhörer an und beantworte sie in Textform, notfalls derart, dass die Situation für eine umfangreiche Antwort ungünstig ist, und die nachgereicht wird.
    Wenn Messenger diese Möglichkeit bieten, warum sollte man sie nicht nutzen? Wenn Skizzen oder Formeln übermittelt werden müssen, kann man sie schnell auf Papier schreiben, von dort abfotografieren und das Foto mitschicken.
    Das geht bei Telefonaten gar nicht (Videotelefonate mal ausgenommen) und ist bei Emails umständlicher, so ersetzen Messenger die anderen Kommunikationsformen nicht, ergänzen sie aber auf ideale Weise.
    Das Argument, dass Kinder durch Sprachnachrichten das Schreiben nicht lernen, überzeugt mich nicht.
    Die würden die Schreibfertigkeit mit Textnachrichten ohnehin nur verbessern, wenn die Gegenseite eine Rückmeldung über Schreibfehler liefern würde, um sie überhaupt feststellen zu können.
    Wenn die Gegenseite auch nicht besser schreiben kann, ist das genauso wenig der Fall, wie wenn sie nicht mit solchen Korrekturen nerven will. Ich selber lasse bei Textnachrichten auch gerne mal "Fünf gerade sein" und korrigiere solche Fehler selbst bei rechtzeitiger Entdeckung nicht unbedingt, weil das zu viel Zeit kosten würde. Um schreiben zu lernen gibt es in der Grundschule korrigierte und benotete Diktate. Dabei lernen die Kinder wenigstens, wo sie Fehler machen, und diese in Zukunft vermeiden können.


    • Ich achte für gewöhnlich sowohl in Mails als auch in Textnachrichten auf meine Rechtschreibung und Grammatik, weil zumindest ich persönlich das auch als Zeichen des Respekt ansehe, dass mir der Empfänger wichtig ist. Klar, wenn Ich jemandem schreibe, mit dem ich fast täglich Kontakt habe und dem mitteilen möchte, dass ich mich um x Minuten verspäten werde, dann achte ich da auch nicht auf die korrekte Rechtschreibung, außer wenn derjenige selbst darauf achtet.
      Aber wenn ich mir in einer Großstadt wie M ansehe, dass normalerweise jeder wie ein Kuscheltier mit Knopf im Ohr rumrennt, frage ich mich doch, warum die gleichen Leute ungehemmt ihre Sprachnachricht auf laut hören müssen. Ich warte eigentlich nur noch auf die laut verkündete WA-Nachricht: Ja, hier ist die Arztpraxis x, lieber Patient vollerName, der xy-Test ist positiv


  • Sprachnachrichten sind bei mir Tabu. Wer was will kann auch anrufen. Die paar Sekunden hab ich.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    "Schweiget! und schreibet!"

    https://dasnuf.de/sprachnachrichten/


    • Da hast du recht.

      „MAN MUSS AUCH NICHT JEDEN SCHEISS MITMACHEN!

      Früher ging es auch ohne. Da haben wir noch getippt! Sogar bevor es die Smartphones gab! Selbst da haben wir uns SMS geschickt. Wir haben die Zifferntasten als Buchstabenauswahl genutzt, mussten teilweise 3x auf die Taste drücken, bis endlich der gewünschte Buchstabe erschien und es gab gar keine Wortvorschläge. Wir haben jeden fucking einzelnen Buchstaben ausgewählt! Jedes Wort einzeln und bis ganz zu Ende getippt. So war das damals! Disziplin hatten wir! Durchhaltevermögen! Ehrgeiz! Echter Kommunikationswille!

      Außerdem hat das SMS-Schreiben Geld gekostet. 30 Cent pro Nachricht.


      • Nicht zu vergessen die Generation davor, die noch Fernschreiber und Telegramme nutzte. Und die ganz harten Altvorderen konnten sogar noch mit Morsecodes umgehen.


      • Morse ist leicht zu lernen.


      • Und sind im Winter jeden Tag barfuß 3 km zur Schule durch 3m hohen Schnee gelaufen und wieder zurück, ohne GPS-Tracker und ohne Handy. Und Mama hat uns auch nicht mit dem 15lh-SUV in dritter Reihe in der Einbahnstraße abgeholt, nachdem sie als Schnäppchen das 3-Euro-Shirt bei Primark ergattert hat und sich zur Belohnung den Cafe Mocchachino entcoffeiniert mit Hazelnut-Flavour und entrahmter Milch aber mit Schokostreusel-Topping, aber bitte vegan, für 10,50 Euro gegönnt hat


  • Vielleicht bin ich naiv, aber ich denke mir beim Lesen mancher Kommentare hier "ja und? soll doch jedes Paar Sender-Empfänger machen wie es am liebsten mag".

    Bei Kommunikation zwischen Leuten, die sich kennen, stelle ich mir offenbar arg unbedarft vor, dass diese sich recht problemlos abstimmen können, welche Kommunikationsformen sie untereinander nutzen wollen. Wenn jemand gern Sprachnachrichten schickt und der Empfänger nichts dagegen hat, fein (ich selbst lese Nachrichten lieber, schlichtweg weil's schneller geht als anhören und weil man später ganz einfach nachlesen kann, aber mir sträuben sich auch nicht die Nackenhaare wenn mal eine Sprachnachricht rein kommt, was auch eher selten passiert und dann auch immer von zwei oder drei bestimmten Absendern, die ungern tippen. Aber von mir aus können die mir auch Sprachnachrichten schicken, ich schaffe das!). Wenn jemand lieber schreibt, auch gut. Und wenn der Empfänger irgendwelche Präferenzen hat kann er diese dem Absender auch mitteilen, der das dann beachten kann. Vereinzelt da mal eine nicht bevorzugte Nachrichtenform zu empfangen wird ihn aller Wahrscheinlichkeit nach nicht umbringen.


  • Messenger mit Sprachnachricht-Funktion haben einen Nachteil: man kann als Empfänger diese Funktion nicht deaktivieren. Das wäre mal ein tolles Feature. Einen Anruf kann ich abweisen, ebenso Sprachanrufe. Aber eine Nachricht mit aufgenommer Sprache nicht. Hier müsste in der Client-App eine Funktion sein, die bspw. im Profil hinterlegt, dass Sprachnachrichten nicht empfangen werden können. Wenn man sich auf den Standpunkt stellt, dass man als Empfänger solche Nachrichten unangehört löscht, weiß das die sendende Person ja nicht und hat umsonst gesprochen.
    .
    Überhaupt finde ich es lustig, wie sich die Sprachaufnehmenden das Smartphone wie ein Stück Pizza vor den Mund halten, um eine Nachricht aufzunehmen :-)


    • Naja, nachdem Dir aber vermutlich keine Fremden einfach so Sprachnachrichten schicken, sondern eher Personen aus Deinem nahen Umfeld, kannst Du ihnen vielleicht einfach mitteilen dass Du Sprachnachrichten so sehr ablehnst, dass Du sie nicht anhörst. Dann mag das vielleicht zunächst bedeuten, dass es etwas anfänglichen Abstimmungsbedarf gibt (der Dir abgenommen würde, wenn der Messenger diese Abstimmung für Dich übernähme, wenn Du in diesem ein Flag "keine Sprachnachrichten" setzen könntest), aber danach sollte es sich doch eigentlich einpendeln, oder?


      • Wenn das Wörtchen wenn nicht wär...
        Daher habe ich keinen Messenger mehr, bei dem die Anmeldung über die Rufnummer erfolgt. Ich spreche aber mit o. g. Post nicht nur für mich.


      • C. F.
        • Blogger
        vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Bei Threema und wie kannst Du Dich ja auch ohne Rufnummer registrieren und dann damit telefonieren. Somit solltest Du auch ohne Rufnummer Sprachnachrichten empfangen können. Deaktivieren kann man das aber wohl nicht...


      • Thema von Michael P ist ja, dass ich Bekannten mitteilen kann, dass ich keine Sprachnachrichten empfangen möchte und gut ist.
        Problem: meine Rufnummer haben sehr viele Menschen, meinen XMPP-Account nur wenige. Ergo bin ich, falls ich WA nutzte, viel anfälliger dafür, auch von Unbekannten Sprachnachrichten zu empfangen (WhatsApp wird ja auch im Titel erwähnt).
        Und ja, es fehlt bei Messengern die Funktion, dass man bspw. keine Bilder, Sprachnachrichten, Videos usw. empfangen möchte, sondern nur Text.


      • Ich bin offenbar Euerem Nutzungsszenario zu fern - ich kommuniziere mit Messengern eigentlich nicht mit Unbekannten/irgendwem, sondern nur mit Freunden und Bekannten. Daher stellt sich die Problematik "und von irgendwoher kommt von irgendwem eine [Sprach]Nachricht herein" erst gar nicht. Und es kommen auch keine mir Unbekannten daher und schicken mir einfach irgendwelche Nachrichten, weil heute ein schöner Tag dafür ist (oder sie Spam toll finden, oder...).

        Da Du kein WhatsApp nutzt - hast Du das mal probiert, und wer waren dann diese Unbekannten die Dich angeschrieben oder gar angesprochen haben? Oder ist das ein reines Fantasieszenario mit diesen unbekannten Sprachnachrichtenabsendern?


      • @Michael P: Ich habe WhatsApp bis zu der Zeit genutzt, als WA voraussetzte, dass man von allen Kontakte die Einverständnis zu deren Datenweitergabe an Facebook geholt hatte. Ich kenne WA aus der Zeit, als man nach 1 Jahr kostenloser Nutzung bezahlen musste.
        Da meine Telefonnummer auch (mittlerweile leider) unter meinen Arbeitskolleg(inn)en bekannt geworden war, wurde ich auch nach Feierabend und im Urlaub mit arbeitstechnischen Fragen gelöchert - auch per Sprachnachricht. Bei Textnachrichten kann ich schnell querlesen und entscheiden, ob es nun sofort einer Antwort bedarf, am nächsten Tag oder gar nicht (wenn z. B. ein "OK" genügte). Bei Sprachnachrichten muss ich erst mühselig ggf. mehrmals zuhören, um das eigentliche Problem zu verstehen. Und "Unbekannt" waren mir diejenigen, die zwar meine Nummer hatten, ich ihre Nummer aber nicht, als Profilbild eine lustige Katze war und als Kontaktnamen irgendein Nonsens.
        Daher kam mir gerade Recht, dass WA diese weitreichende Änderung am Geschäftsmodell durchführte. So habe ich meine Ruhe und kommuniziere nur mit denjenigen per XMPP, die ich kenne und auch die Authorisierung zum Chatten gegeben habe. Mein XMPP-Accountname ist bei weitem nicht so bekannt wie meine Mobilfunknummer.


      • Ah, wenn die lieben Kolleg*x meinen einen nach Feierabend unter einer privaten Nummer(?) angehen zu wollen, dann ist's natürlich doof. Hattest/hast Du denn einen Beruf, bei dem dies angebracht ist? Ansonsten könnte es helfen den Leutchen mal zu sagen "lasst das bitte, das ist meine Privatnummer und es ist Feierabend. Nur wenn es auf gar keinen Fall bis morgen warten kann". Und wenn sie das dann weiter machen ohne dass es tatsächlich so dringlich ist (das ist es fast nie), dann ihre Nummer sperren "sorry, Du hast nicht respektiert, dass das meine Privatnummer ist". Zumindest meine Kolleg*x würden damit, denke ich, allesamt zurecht kommen - wäre natürlich denkbar, dass das Arbeitsklima bei Dir ein anderes ist.


    • Stimmt, sieht dämlich aus (siehe Foto)


  • Ich finde Sprachnachrichten voll okay. Manchmal dauert es eben viel zu lange alles zu tippen, bzw so verständlich zu tippen. Also bei längeren Nachrichten mache ich das schon gerne, ansonsten halt schreiben. Was mich aber immer amüsiert, sind Leute, die immer noch nicht verstanden haben, wo die Mikros beim Handy sind oder sich den unteren Lautsprecher ins Ohr drücken... Kleiner Tipp: einfach das Telefon wie beim telefonieren ans Ohr halten... Und auch die Sprachaufnahme hat eine Funktion mit der man den Knopf nicht halten muss, dann kann man die Nachricht auch so durchgeben wie bei einem Telefonat, ohne daß es deppert ausschaut (weil ein Kommentar über aussehen und belästigen in der Öffentlichkeit ging)


  • M. A. vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Der Empfang von Sprachnachrichten ist bei meinen Kommunikationsplattformen deaktiviert, da diese Art von Nachricht für den Empfänger immer ein "Überraschungspaket" ist.


    • Und die Mailbox hörst du auch nie ab?


      • M. A. vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Die ist deaktiviert.


      • Hab auch keine Mailbox. Wer was will soll nochmals anrufen.


      • sehe ich genauso. Habe die Mailbox seit den 90ern abgeschaltet.


      • Das ist aber dann unnötig umständlich, wenn man eine Mitteilung los werden will, die gar keine Antwort braucht, deren Erhalt aber durchaus im Interesse des B-Teilnehmers liegt.
        Zum Beispiel in der Art: "Heute Abend fällt das Vereinstreffen aus."
        Dann hat der, der diese Mitteilung verteilen soll, seine Sorgen los, wenn er eine Email verschickt, eine Messenger-Nachricht gesendet hat, oder eben auf einen Anrufbeantworter oder eine Mailbox gesprochen hat. Die Verantwortung, die Nachricht wirklich zu erhalten, liegt jetzt beim B-Teilnehmer.
        Geht das alles nicht, muss der A-Teilnehmer so lange anrufen, bis er den B-Teilnehmer erreicht, oder der geht zu einer Veranstaltung, die nicht stattfindet. Für Ersteren ist das eine ziemliche Zumutung, für Letzteren, wenn er nicht erreicht wird, ein eben so großes Ärgernis.


    • Und Textnachrichten sind keine "Überraschungspakete"? Bei denen weisst Du vor dem Lesen ja auch nicht, was drin steht. Falls Du Peinlichkeiten in Sprachnachrichten befürchtest, solltest Du sie nur vielleicht nicht in der Öffentlichkeit abhören ;)

      Man kann den Empfang deaktivieren? Vielleicht könntest Du König Frank I Bescheid geben wie das geht, er wünschte in einem Kommentar eine Möglichkeit dies zu konfigurieren.


      • M. A. vor 7 Monaten Link zum Kommentar

        Die Textnachricht kann man kurz "überfliegen" und falls dort nur irgendwelcher Quatsch drinsteht, gleich löschen.

        Die "Deaktivierung" habe ich so eingestellt indem ich die Leute die Sprachnachrichten an mich gesendet haben darüber informiert habe diese Nachrichten ungehört zu löschen. Seitdem gibt es nur noch Textnachrichten.

        Es muß halt jeder für sich entscheiden welche Art von Nachrichten man zulässt😉


  • Was ich an Audios blöd finde, ist, dass man so wichtige Informationen, bei denen man zwar weiß dass sie in diesem Chat waren, aber nicht genau wo, nicht mehr mit der Suchfunktion finden kann. Das finde ich einfach unheimlich unpraktisch. Und dass man dann noch immer erst warten muss bis man alles angehört hat... Muss echt nicht sein. Finds aber wirklich gut, dass ihr auch eine Antwortmöglichkeit "Nur, wenn ich gerade nicht tippen kann" anbietet!


    • Ah super, das ist tatsächlich Mal ein Argument, das vom immer wieder gleichen "es sieht blöd aus" weg geht, danke dafür. Dieser Punkt leuchtet mir ein. Man kann sich natürlich zur Angewohnheit machen, nach wichtigen Sprachnachrichten das Thema oder einen Stichpunkt danach in den Chat zu schreiben, aber ist auch irgendwie blöd :)


    • Stimmt, den Aspekt habe ich noch gar nicht entdeckt weil ich Sprachnachrichten generell als störend empfinde und sie auch gern ignoriere.


  • Finde ich lästig, kann sie nicht aufnehmen wenn ich unter Leuten bin und auch nicht abhören. Ab und zu sollte man seine Mitmenschen auch ein wenig schonen.
    Abgesehen davon lese ich eine Nachricht schneller als ich sie anhöre.


  • Dann kann ich denjenigen auch gleich anrufen. Ja, man kann mit nem Smartphone telefonieren. Auch wenn einige es nicht wissen...


    • Es hat nicht jeder Zeit und Lust ständig ans Telefon zu gehen.


    • Lieber höre ich eine Sprachnachricht an sobald ich Zeit habe, anstatt angerufen zu werden wenn es gerade unpassend ist. Sprachnachrichten bzw. allgemein Chatten bietet einfach mehr Flexibilität.


      • Chat ja, Sprachnachricht, die eventuell im falschen Moment am falschen Ort losplärrt nein. Wie ich hier schon auf einen anderen Kommentar angemerkt habe: die Sprachnachricht hier ist Arztpraxis x, lieber Patient vollerName, der Test y war positiv... Woher soll jemand anderes wissen, dass da nur ein Kumpel einen schlechten Witz versucht hatte? Das Stigma würd bleiben: der/die hat neulich nen Anruf bekommen, dass Test y positiv war. Viel Spaß damit


      • Deswegen sage ich ja "sobald ich Zeit habe". Wenn ich eine Sprachnachricht geschickt bekomme und es gerade ungünstig ist zum Anhören, dann spiele ich es einfach später ab. Wie gesagt, es ist viel flexibler. Und solche schlechten Witze kann man genauso auch bei einem Anruf bekommen.


      • Sehe ich auch so. Selbst Textnachrichten beantworte ich nicht immer sofort sondern wenn es passt oder ich lust dazu habe. Ich habe festgestellt das meistens junge Leute sprach Nachrichten verschicken. Für die ist das halt normal. Ich weiß noch wie wir unser erstes Telefon bekommen haben. Bei jedem Anruf bei meinen Freunden hat mein Vater gefragt warum wir das nicht in der Schule besprochen haben ging früher ja auch. Wenn ich den Satz höre haben,hatten oder brauchten wir früher auch nicht dann könnte ich kotzen. Lasst den anderen doch ihr Zeug machen wie sie es wollen. Haben wir doch auch gemacht. Und wer es nicht will der macht es halt einfach nicht fertig. Wenn wir nichts machen würden weil wir das früher auch nicht gebraucht haben dann würden wir noch als Affen von Baum zu Baum schwingen. Manche hier klingen wie meine 90 jährige Oma.


    • Asynchrone Kommunikation unterscheidet sich von synchroner. Ja, man kann dabei mit anderen kommunizieren, auch wenn diese zum Zeitpunkt des Versands der Nachricht selbst keine Zeit zur Kommunikation haben oder gar offline sind. Auch wenn einige es nicht wissen...


    • Manchmal muss man einen Sachverhalt erst aufwändig klären, irgendwo in Papieren nachsehen, oder ausgiebig nachdenken. Dann ist es praktisch, wenn der Andere nicht an Telefon warten muss, sondern man die Antwort dann schickt, wenn man sie hat.
      Ausserdem kann man Sprachnachrichten auch schicken, wenn der Andere gar nicht da ist. Man kann zwar auch auf einen Anrufbeantworter sprechen, aber zum Einen sind dort die Nachrichten oft zeitlich stark limitiert, und wenn man eine Nachricht an jemanden los werden will, der noch/schon schläft, riskiert man seinen Schlaf zu stören, obwohl die Sache mitunter keine hohe Dringlichkeit hat.


      • Dann dürfte jede Kommunikation im Geschäftsbereich mit Kunden nur noch offline laufen. Der Kunde will Antworten, und zwar gleich, nicht erst, wenn man sich den Vorgang (und evtl die passenden Ausreden/Entschuldigungen) zusammen gesucht hat


      • Dann sollte er auch anrufen, und nicht einen Messenger benutzen, das ist ja ihm überlassen. U.u. muss er sich aber auch anhören, dass ein Problem nicht gleich zu klären ist, und er einen Rückruf erhält.
        In dem Beispiel ging es aber auch nicht um Kontakte zu Kunden, sondern um die Diskussion technischer Probleme unter Entwicklern. Hierbei ist den Beteiligten, die sich meistens noch persönlich kennen, klar, dass nicht immer eine unmittelbare Antwort möglich ist, und in Bezug auf einen anderen Kommentar, dass es kein mangelnder Respekt ist, wenn man mal Tippfehler in einer Nachricht hat, eine Zeitform nicht ganz korrekt ist, oder ein Wort falsch geschrieben ist.


  • Für mich persönlich sind Sprachnachrichten eher nichts. Ich verschicke sie nicht gerne, da tippe ich eher. Und wenn es mal mit tippen schlecht ist, dann diktiere ich den Text. Das funktioniert mittlerweile recht gut, kommt aber eigentlich eher selten vor. Versendet werden Sprachnachrichten an mich nicht. Das hat aber nicht mit Ich-hasse-Sprachnachrichten-Mentalität zu tun, sondern mit praktischen Gründen. Ich habe einen Bürojob und habe keine Lust, das jeder meine Nachrichten mithören kann. Aber auch in der Öffentlichkeit möchte ich das nicht. Und mir das Smartphone dicht und auf leise gestellt ans Ohr zu halten, damit keiner mithören kann, sorry, das ist mir zu doof 🙂 Da ich die Sprachnachrichten dann meistens vergesse abzuhören, schreiben mir meine Kontakte lieber normale Nachrichten 😉


  • Neumodisches Teufelszeug. Wie SMS damals.


  • Tim vor 7 Monaten Link zum Kommentar

    Ich bin zwar nicht wirklich mit der Aussage: "Niemals! Nichts ist schlimmer als Sprachnachrichten!" Konform, aber ein einfaches "Nein." gibt's ja nicht 🤷🏻‍♂️
    Ich habe nichts dagegen, wenn mir jemand (kurze) Sprachnachrichten schickt, aber ich sende halt einfach selbst keine ^^


    • Ich finde das bringt es genau auf den punkt Tim. Man muss nicht alles mit machen aber man muss auch nicht alles verteufeln nur weil man es selber nicht macht.

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