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2 Min Lesezeit 12 Kommentare

Kopfhörer, Boxen, Lautsprecher: Spotify will Streaming-Hardware bauen

Spotify zählt zu den beliebtesten Streaming-Diensten, doch damit soll nicht Schluss sein. Zwei neue Job-Ausschreibungen des Unternehmens verraten eine ganze Menge darüber, was Spotify plant.

Spotify arbeitet an eigenen Hardware-Produkten, die genau auf den Streaming-Dienst abgestimmt sein sollen. Das geht aus zwei Stellenangeboten hervor, die Spotify veröffentlicht hat. Welche Kategorie man im Kopf hat, ist noch nicht offiziell, doch bei einem Musik-Streaming-Dienst liegen Dinge wie Kopfhörer, Lautsprecher oder Autoradios relativ nahe.

In der ersten, erstaunlich detaillierten Stellenausschreibung für einen Senior Product Manager Hardware heißt es, dass der gesuchte Mitarbeiter unter anderem die "Leitung einer Initiative für Hardware direkt von Spotify" zuständig sein wird. Der Streaming.Anbieter hat dabei große Pläne und möchte ein Gerät hervor bringen, das eine neue Kategorie definieren kann, ähnlich wie die Pebble Smartwatch, Amazon Echo oder die Snap Spectacles. Das Spotify-Produkt soll - natürlich - mit dem Internet verbunden sein und den Millionen Nutzern die "optimale Spotify-Erfahrung" ermöglichen.

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Kommen neue Kopfhörer von Spotify? / © ANDROIDPIT

Die zweite Stellenausschreibung von Spotify gibt einen weiteren Hinweis darauf, wie das mysteriöse Produkt funktionieren könnte. Spotify sucht hier nämlich explizit einen Experten für Sprachsteuerung - das soll das Spotify-Gadget dann wohl auch können. Spotify spricht in der Anzeige davon, sich hierbei auf "Desktops, TVs, Lautsprecher, Autos, Wearables, Kopfhörer und Partner-Applikationen" zu konzentrieren. Aus diesen Gebieten dürfte dann auch die Spotify-Hardware kommen.

Eigene Hardware klappt nicht immer

Es wird spannend zu sehen, was genau Spotify vor hat. Eigene Hardware von Software-Anbietern hat allerdings ihre Tücken, in der Vergangenheit hat das nicht immer funktioniert. Man denke dabei etwa an das HTC-Smartphone mit eigener Facebook-Taste oder zuletzt eben an die sogar von Spotify genannten, aber höchst umstrittene Snapchat-Brille Spectacles.

Was meint Ihr, welches Gerät könnte Spotify im Kopf haben? Freut Ihr Euch darauf?

Via: Mobile Syrup Quelle: ZatzNotFunny

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12 Kommentare

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  • Die Hardware wäre eine gute Möglichkeit ein Bundle zu verkaufen. Z. b: 6 Monate Spotify Premium beim Kauf von Kopfhörern von Spotify.


  • Wäre schon sehr clever, aber wenig kundenfreundlich! Binde ich mich mit so einer Hardware doch auf längere Zeit an einen Anbieter. Das mag zuerst Vorteile haben, aber langfristig haben die Kunden das Nachsehen. Soll dann jeder Anbieter seine Geräte auf den Markt bringen? Glaube kaum, dass das alle wollen oder, mehr noch, können. So kann man sich auch der Konkurrenz entledigen und am Ende den Preis bestimmen! Ich bin gegen solche Modelle und das Kartellamt sollte auch ein Auge auf so etwas haben.


    • warum? niemand ist gezwungen die Hardware zu kaufen, um das Angebot nutzen zu können.


    • Ich denke nicht das es so weit kommen wird, siehe Amazon´s Alexa, es ist ein Gerät das für den Shop und die Dienstleistungen von Amazon entwickelt wurde. Mal abgesehen vom sammeln jeglicher Daten. Trotzdem werden auch andere Anbieter unterstützt. Durch die Skills wird so ziemlich alles dazukommen. Bei Spotify denke ich wird man größer denken, lieber ein Gerät das zwar für Spotify Optimiert ist, den Menschen aber die möglichkeit gibt auch andere Dienste damit zu nutzen. Größerer Markt, niemand wird mehr heutzutage in die Apple nische stoßen, um sich und seine Nutzer einzuschränken. Aber eins ist klar, Spotify EK wird seine Produkte mit seinem Streamingdienst über Abovorteile verteilen, um leute zu locken. Was meines erachtens nach auch vollkommen legitim ist.


  • Spotify wäre schon dumm selber Hardware zu bauen. Sinnvoller sind Kooperationen, um zB mit einem Label "Designed for Spotify" Produkte zu entwickeln...


    • Aber warum wäre das dumm? Die Sachen könnten subventioniert verkauft werden, richtig günstig, so könnte man wunderbar neue Kunden generieren.


      • Das geht doch auch in Kooperationen. Hardwareentwicklung ist kostenintensiv und riskant. Zudem passt sie nur bedingt in die Unternehmensstruktur von Spotify als Streamingdienstleister.
        Natürlich kann man so gut wie alles auslagern und selber nur das Zusammenfügen zu einem Produkt koordinieren. Ich kann also Schaltung und Layout sowie Software extern entwickeln und integrieren lassen, EMV und andere Zulassungsprüfungen extern ausführen lassen, Design und Mechanik, sowie die Dokumentation bitte nicht vergessen.
        Dann bezahle ich aber auch die Gewinne dieser ganzen externen Dienstleister, und habe für das koordinierte Produkt doch die Verantwortung, muss dafür haften und gewährleisten.
        Will ich dann auch noch selber fertigen, kommen Investitionen in Maschinen, Werkshallen und Mitarbeiter dazu, ohne zu wissen, ob das Produkt überhaupt nachgefragt wird. Das Risiko verringert sich, wenn ich die Fertigung vergebe, aber das Risiko, auf Halde fertigen zu lassen, bleibt.

        Bei einer Kooperation bleiben diese ganzen Schritte beim Kooperationspartner, der nicht nur die Ressourcen alle schon hat, sondern dazu langjährige Erfahrung, einen Kundenstamm und vor allem einen Namen als Gerätehersteller.
        Jeder der Partner macht dann sein Geschäft in dem Bereich, in dem er wirklich gut ist:

        Spotify gewinnt neue Kunden und bedient diese mit seinem Streamingdienst. Die Gerätehersteller verkaufen neue Produkte, bekommen möglicherweise noch Geld von Spotify für die Entwicklung oder sogar pro verkauftem Gerät, und machen das, was sie wirlich gut können.

        .


      • Ich würde davon ausgehen, dass Spotify von irgendeiner Fa. produzieren lässt und dann das Spotify Logo draufsetzt. So wie es auch beim Google Pixel läuft, das schrauben ja auch keine Google Mitarbeiter zusammen. So hätte ich mir das vorgestellt.


      • Das ist auch möglich. Dabei könnte es auf einen EMS-Fertiger zurückgreifen, oder, wie beschrieben, auf einen etablierten Markenhersteller, dessen Vertriebs- und Servicekanäle sich dann auch gleich nutzen lassen. Ob es dann günstiger ist, das Produkt als Spotify-Produkt, oder unter dem Namen des Markenherstellers als "designed for Spotify" oder "Spotify supported" oder wie auch immer zu verkaufen, entscheiden dann gewiefte Marketingexperten.


  • Internetradios, Autoradios, smarte Lautsprecher und MP3-Player mit "Spotify-Festtaste", womöglich durch Sprachsteuerung bedienbar, könnten den Streamingdienst in Werkstätten, Kaufhäuser, Krankenhäuser und die Teeküchen von Betrieben bringen, und ihm so neue Anwenderkreise erschließen, die durch die spezielle Hardware zudem eine besondere Bindung an den Anbieter entwickeln würden.

    Die zwei Stellenausschreibungen bedeuten allerdings nicht zwingend, dass Spotify solche Hardware wirklich selber herstellen, oder auch nur entwickeln will. Mit nur zwei Mann dürfte das ein zu ehrgeiziges Unterfangen sein.

    Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Spotify die Zusammenarbeit mit den etablierten Herstellern sucht, um solche Geräte zu verwirklichen.
    Die zwei neuen Mitarbeiter sollen dabei dann möglicherweise Spotify's Vorstellungen von den Erweiterungen ausarbeiten und spezifizieren, und den Herstellern kommunizieren.


  • Ich würde mich sehr über Spotify Hardware freuen🙋


  •   27
    Gelöschter Account 25.04.2017 Link zum Kommentar

    Sehr nice! :)

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