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3 Min Lesezeit 36 Kommentare

Spionage-Apps auf Smart-TVs: Schmierentheater um den Datenschutz

Smart-TVs sind eine Weiterentwicklung des klassischen Fernsehers: User können auf Inhalte zugreifen, nur kommen sie dieses Mal über das Internet. Viele Apps tummeln sich auf so einem Smart-TV und nicht alle dienen nur der simplen Unterhaltung. Jüngst machte die App Samba TV die Runde, die sich als Analyse-Werkzeug herausstellte. Analyse für Werbetreibende natürlich.

Eins stimmt: Ohne Werbung sind viele Geschäftsmodelle nicht vorstellbar. Gerade im Internet gibt es viele Angebote, die sich via Werbung finanzieren. Das muss nicht schlecht sein. Im Internet hat sich allerhand Technik drumherum entwickelt: Tracking über viele Webseiten hinweg, Re-Targeting, um Usern über Tage hinweg Produkte aus einem Online-Shop anzuzeigen, die sie kurz zuvor angesehen haben.

Der Vorteil von all dieser Personalisierung liegt eigentlich auf der Hand. User sehen Werbung, die auf sie zugeschnitten ist. Vielleicht sind manche Einblendungen sogar so relevant, dass User dankbar dafür sind. “Ach ja, das habe ich mir ja vor ein paar Tagen angesehen und will es jetzt wirklich kaufen”, so oder ähnlich stellen sich die Erfinder von Re-Targeting die Sache vor.

Fernsehwerbung ohne Rückkanal

Blicken wir in die guten alten Tage des Fernsehens zurück. Auch hier ist die Werbung allgegenwärtig. Nachteilig nur für die Werbetreibenden: Sie können nicht feststellen, ob die Werbung auch erfolgreich ist - es fehlt der Rückkanal. Im Internet sorgt dafür eine Tracking-ID, mit der der Erfolg einer jeden Werbekampagne auf den Cent genau bestimmt werden kann.

Zurück zu Samba TV: Einige Smart-TV-Hersteller installieren diese App auf ihren Smart-TVs, um den Usern - man höre und staune - einen besseren Service bieten zu können. Samba TV analysiert, welche Inhalte auf dem Fernseher abgespielt werden und verarbeitet das Verhalten der User zu Werbe- und Inhalteempfehlungen. Was läge näher, als die Werbung nicht nur auf dem Smart-TV selbst auszuspielen, sondern auch noch andere Geräte im WLAN zu finden und diese mit Reklame zu versorgen? Die Frage ist richtig gestellt, denn Samba TV macht das natürlich und preist dies auf seiner Webseite an. Bezeichnende Überschrift auf der dazugehörigen Webseite: "How It Helps".

Muss das sein? Sind Kunden für Hersteller und Anbieter nur noch Projektionsflächen für ihre achso tollen Werbebotschaften? Muss denn wirklich überall Analyse von Kundendaten stattfinden? Oftmals verstecken Anbieter ihre eigentlichen Intentionen hinter langwierigen Träller-Bessere-Dienste-Texten oder Datenschutz-Vereinbarungen im Umfang ganzer Theaterstücke. Das ist verlockend aber auch ziemlich schäbig.

Aktuell ist leider nicht ganz klar, auf welchen TV-Geräten genau die App zum Einsatz kommt. Auf der Webseite von Samba TV sind unter anderen Sony, Philips, Toshiba und Grundig genannt, aber keine spezifischen Modelle.

Ob Internet, Smart-TVs oder Smartphones: Wo man Datenschutzerklärung liest, steckt meist Spionageerlaubnis drin.

Gute und kreative Werbung gibt es durchaus.

Welche Form der Werbung kommt für Euch noch in Betracht? Und wann ist der Preis für die Privatsphäre zu hoch?

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Top-Kommentare der Community

  • Michael K. vor 1 Woche

    Produkte von Herstellern, die mich mit ihrer Werbung nerven, ob unpersonalisiert in Radio und Fernsehen, oder personalisiert an PC, Tablet oder Smartphone kaufe ich bewusst nicht.

  • Tenten vor 1 Woche

    Ich finde so ein Verhalten respektlos und widerwärtig. Ich möchte ja so ein Unternehmen sehen, wenn ich da bei denen in die Zentrale laufen würde und mich einfach in einem Büro breit machen würde oder gar Akten aus dem Schrank hole und die dann an andere Firmen verfaxe. Ich könnte gar nicht so schnell gucken, wie Sicherheitsdienst Polizei und Anwälte da wären. Aber diese Unternehmen glauben sich alle Freiheiten herausnehmen zu dürfen.
    Ich reagiere sehr empfindlich auf Werbung, die man mir aufdrängt und achte bewußt darauf, gerade diese Produkte und Hersteller zu meiden. Abgesehen davon habe ich es im letzten Jahrzehnt nicht ein einziges Mal erlebt, dass eine Werbung wirklich perfekt auf mich zugeschnitten gewesen wäre.

  • Th K vor 1 Woche

    Irgendwann kommen die Werbetreibenden auch noch drauf, dass personalisierte Werbung nicht funktioniert und dass sie Geld ohne Gegenwert an Google, Facebook & Co. ausschütten. Auf lange Sicht wird auch der Nutzer schlauer.

    Produkte, die ich angesehen habe und nicht will. Produkte, die ich gerade gekauft habe oder eben ähnliche Produkte zu denen die ich gerade gekauft habe. Was soll ich mit so etwas?

    Und aus diesem Grund ignoriere und blocke ich Werbung, wo es nur geht. Sollen sich die werbefinanzierten Unternehmen halt ein Geschäftsmodell, ein Produkt oder Inhalte suchen, für das man gerne zahlt. Ansonsten hat es ja einen Grund, dass man dafür nicht zahlt (Konkurrenz und Überangebot oder schlechte Qualität. Oder im schlimmsten Fall beides). Ansonsten Tschüss.

  • Reinhard Schäfer vor 1 Woche

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die aufdringliche Werbung, die man auf manchen Internetseiten vorfindet, zu mehr Verkäufen führt. Einige der nervigsten Beispiele sind die Seiten von stern.de, spiegel.de oder bild.de, auf denen man dauernd erlebt, dass diese durch das fortwährende Nachladen von Werbung und dadurch regelmäßiges Auf- und Abbewegen nur noch anstrengend sind. Hinzu kommen einfahrende große Banner, die den Schließen-Button erst am Ende kaum sichtbar hinter sich hertragen. Durch das Ruckeln auf der Seite klickt man auch als erfahrener Nutzer häufig daneben. Kaum vorstellbar, dass so etwas irgendeinen Kaufanreiz darstellt. Ein Ad-Blocker führt dort dazu, dass fortwährend die Seite überdeckt wird mit Aufforderungen, diesen abzustellen oder sich nervige Videos anzusehen.

    An die penetrantesten Produkte erinnert man sich dann doch hin und wieder beim Einkauf und ich meide diese ganz bewusst, weil ich das als Störung der Privatsphäre ansehe. Glücklicherweise kann man beim Firefox oft in den Lesemodus schalten, um zumindest den einen oder anderen Artikel ohne Neueinblendungen von Werbung beim Scrollen zu lesen. Jedes Video wird von einer mindestens 30-sekündigen Werbung begleitet, längere werden mehrfach unterbrochen, Gute Werbung sollte unaufdringlich sein und dem Nutzer die Freiheit lassen, sie zu beachten oder nicht. Der Sponsor auf dieser Seite macht auf anderen Internetseiten auch gerne sehr aufdringliche Werbung; hier zumindest hat sich aber durch die Kooperation das Ganze positiv entwickelt.

36 Kommentare

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  • Stimmt, wo Datenschutz drauf steht sollte welcher vorhanden sein, aber natürlich ist das nicht so. Ich betone gerne nochmal, das es Datenschutz nicht gibt und nie wieder geben wird, zumindest im Internet und bei allem was sich mit dem Internet verbindet, es besteht immer die Gefahr, das Datenflüsse analysiert werden. Natürlich wünsche ich mir einen echten Datenschutz aber ich weiß auch, dass es diesen nicht gibt .... Ich trage die meiste Zeit ein elektronisches mit dem Internet verbundenes Gerät mit mir rum, also gebe ich Daten preis, auch wenn ich wenig persönliche Infos reinschreibe, ich kann nciht verhindern, dass Daten gesammelt werden, offiziell, inoffiziell, illegal oder legal, es passiert. Ich kann mich nur entscheiden, entspannt zu sein oder mich drüber aufzuregen. Irre ist es natürlich, sich über Datenmissbrauch bzw. Datenfremdnutzung aufzuregen, zuahse aber Alexa und IoT-Geräte zu nutzen, ständig online zu sein, aber facebook zu meiden, weil es ja böse Daten sammelt. Fakt ist, zumindest ist das meine Überzeugung, es werden überall Daten gesammelt, gegen meinen Willen oder mit meinem Willen ob ich es selbst jetzt weiß oder nicht.

    Was kann ich nun dagegen tun? Wenn ich internetaffin bin, recht wenig. Ich kann das Internet so wenig wie möglich nutzen. Aber sobald ich es nutze, werden Daten gesammelt von meinem Internetnutzungsverhalten, die Frage ist nur, wieviel gebe ich selbst freiwillig oder infreiwillilg preis beim surfen und nur hier kann ich einiges tun, so annonym wie möglich surfen, auf die Browserwahl achten und keine echten Angaben im Netz machen und dort wo ich das müsste um einen Service nutzen zu können, komplett drauf verzichten. Das sind aus meiner Sicht die Möglichkeiten .... mehr ist nich machtbar für den "normalen" Nutzer... vielleicht für Leute, die etwas mehr drauf haben, die können noch mehr tun, aber unter welchen Einschränkungen oder mit welchem Aufwand? Ich denke, man muss sich entscheiden, entweder Netz nutzen oder eben nicht und beim Nutzen obige Mindestmaßnahmen umsetzen...


    • Ich finde, man kann auch als Laie sehr viel machen. Den wichtigsten Punkt hast Du schon angesprochen, keine Realnamen verwenden. Aber dabei muss man schon aufpassen, denn bereits das Ausfüllen des Ich-Profils in den Kontakten macht das kaputt.

      Android verleitet einen, alle Google-Dienste zu nutzen. Aber wer sagt, dass man das muss? Für 1 Euro pro Monat bieten mailbox.org und posteo.de einen Mail-Account inkl. Online-Kontakte- und Terminverwaltung. Das bieten zwar auch web.de, GMX, Freenet usw. aber die sind auch wieder werbefinanziert. Wie es um deren kostenpflichtige Angebote steht, weiß ich nicht.

      Ab 2,50 EUR pro Monat bietet Mailbox.org auch einen WebDAV-Speicher als Ersatz zu Drive. Aber vielleicht nimmt dazu bereits einen anderen Anbieter?

      Leider muss man sich für Android Apps für CardDAV (Kontaktesynchronisation), CalDAV (Kalendersynchronisation) und WebDAV (Dateisynchronisation) nachinstallieren. Dann kann man allerdings selbiges unter Android abschalten.

      Fast alle Apps beinhalten Werbemodule. Auch wenn sie keine Werbung einblenden, so tracken sie uns. Es gibt Apps, mit denen man Apps überprüfen kann. Addons Detector von Denper finde ich sehr gut. Du wirst sehen, dass Admob (also der Dienst von Google) fast immer dabei ist und manche Apps haben zehn oder mehr Module integriert. Jedes Modul trackt nicht nur, sondern kostet auch Rechenzeit, was die Geräte früher oder später laggen lässt, und Mobilfunkvolumen, was zu früh verbraucht ist. Neben Datenschutz hat man also auch noch weitere Vorteile.

      Ich hatte mal einen Smart-TV von Samsung. Um dort den Facebook-, Skype- oder Twitter-Account in den vorinstallierten Apps hinterlegen zu können, war ein Samsung-Konto erforderlich. Warum? Damit Samsung mitbekommt, wie oft ich die besagten Dienste nutze? Dann lässt man solche Apps eben links liegen.

      Eine verbaute Kamera, ob im Smartphone oder TV, kann unbemerkt aktiviert werden. Das ist schon mehrfach vorgekommen. Vielleicht reicht ein simples abkleben. Es gibt auch Plastikaufsätze mit Schiebemechanik, so dass man die Kamera abdecken kann, wenn man sie nicht braucht. Klar, das schränkt den Komfort etwas ein. So ist es aber immer, nicht nur in der IT.

      Die Smartlautsprecher aktivieren sich, weil sie in einem Wort das Aktivierungswort verstanden haben. Es steckt nicht immer böse Absicht dahinter, sondern auch manchmal Zufall. Deshalb sollte man sich vorher Gedanken machen, wie weit man bereit ist, zu gehen. Dabei darf man nicht mehr nur von sich ausgehen, sondern muss auch die Anliegen seiner Kontakte beachten. Mein Provider weiß, wer mir was schreibt. Apps, die Zugriff auf meine Kontakte haben, kennen auch die Daten derselben kopieren.

      Da ist auch die Einstellung, "Machen ja alle so" nicht zielführend. Wenn jeder bei sich beginnt, ist allen geholfen. Aber dazu muss man ein bisschen Aufwand betreiben. Wie weit man geht, liegt an den persönlichen Möglichkeiten, aber die steigen bestimmt auch mit der Zeit. Dann kann man Bereiche angehen, die einem jetzt noch als unglaublich kompliziert vorkommen.

      Ganz wichtig ist auch lesen. Mit jedem Smart Device, mit jeder App, gehen wir einen Vertrag ein. Es lohnt sich, die AGB, Nutzungsbestimmungen und Datenschutzerklärungen zu lesen. All das gilt, auch wenn man es nicht gelesen hat. Es ist auch nicht schlimm, einen Vertrag nachträglich zu kündigen. Besser wäre zwar, sich vorher zu informieren, aber ihn weiterlaufen zu lassen, obwohl man Magenschmerzen dabei hat, ist ganz schlecht.


  • > Eins stimmt: Ohne Werbung sind viele Geschäftsmodelle nicht vorstellbar.

    Für mich klingt das ein bisschen so:
    "Eines stimmt: Ohne Schußwaffen sind viele Geschäftsmodelle nicht vorstellbar."

    Früher war Werbung eine Vorführung eines Produktes. Heute ist es nur noch ein Handel mit Nutzerdaten, die uns im Hintergrund an allen Ecken und Enden unbemerkt entlockt werden. Dabei setzt die Werbewirtschaft auf unseren Spieltrieb mit Elektronik. Der schaltet leider den gesunden Menschenverstand aus. Und damit das in der Zukunft einfacher wird, wird schon bei Kindern und Jugendlichen die Hemmschwelle herabgesetzt.

    Gibt es Eltern, die dagegen arbeiten wollen, kommt eher früher als später von den Kindern der Einwand, sie seien bei Dingen ausgeschlossen.

    Ich finde das eine sehr bedenkliche Entwicklung, die sich aber nicht aufhalten lässt, wenn kein Umdenken einsetzt. Weltweites Umdenken!


    • Du hast vollkommen recht!


    • Wie sagte Thomas Jefferson so schön (sinngemäß)? "Ein Mann mit Waffe ist ein Mensch. Ein Mann ohne Waffe ist ein Niemand". In die Werbewelt übertragen "Wer nicht trackt ist dämlich". ;-)


    • Ich verstehe auch den Sinn dahinter irgendwie nicht. Am PC hab ich immer ublock drin, bei amazon vergleiche ich die Produkte inner ubd kaufe nichts blind was mir vorgeschlagen wird.
      Mit Werbeanzeigen kann ich nichts anfangen, es ist für mich nichts weiter als eine Belästigung seit Wochen am Handy Angebote für Teufellautsprecher zu sehen nur weil ich bei denen auf der Website war, es motiviert mich keineswegs zu irgendwas.


  • Zum Glück gibt es noch TVs ohne Smart-TV.
    Ich mochte das noch nie, Umständlich in der Navigation zu bedienen und fast immer einfach nur Träge. Ich setze lieber externe Lösungen wie Chromecast ein.


    • Chromcast und Fire-TV usw. schließen eine Spionage bzw. Datensammeln für Werbe- und andere Zwecke aber leider ebenfalls nicht aus.


      • Schon klar, aber ich habe mein Fire-TV an einer abschaltbaren Steckdose hängen. Wenn ich ihn nicht brauche, ist der wirklich aus. So werde ich wenigstens nicht beim "normalen" fernsehn getrackt.


  • Ich warte ja noch immer auf den Tag, an dem ich ein Produkt in einer Werbung sehe, dass ich dann auch sofort haben will.
    Irgendwie ist immer das Gegenteil der Fall.
    Oder ich sehe mehrere Monate ein Produkt, dass ich bereits gekauft habe.
    Ganz toll finde ich auch die "jetzt nochmal kaufen" Vorschläge von Amazon, habe ich noch nie was sinnvolles dabei gehabt.


  • Ich kann mir kaum vorstellen, dass die aufdringliche Werbung, die man auf manchen Internetseiten vorfindet, zu mehr Verkäufen führt. Einige der nervigsten Beispiele sind die Seiten von stern.de, spiegel.de oder bild.de, auf denen man dauernd erlebt, dass diese durch das fortwährende Nachladen von Werbung und dadurch regelmäßiges Auf- und Abbewegen nur noch anstrengend sind. Hinzu kommen einfahrende große Banner, die den Schließen-Button erst am Ende kaum sichtbar hinter sich hertragen. Durch das Ruckeln auf der Seite klickt man auch als erfahrener Nutzer häufig daneben. Kaum vorstellbar, dass so etwas irgendeinen Kaufanreiz darstellt. Ein Ad-Blocker führt dort dazu, dass fortwährend die Seite überdeckt wird mit Aufforderungen, diesen abzustellen oder sich nervige Videos anzusehen.

    An die penetrantesten Produkte erinnert man sich dann doch hin und wieder beim Einkauf und ich meide diese ganz bewusst, weil ich das als Störung der Privatsphäre ansehe. Glücklicherweise kann man beim Firefox oft in den Lesemodus schalten, um zumindest den einen oder anderen Artikel ohne Neueinblendungen von Werbung beim Scrollen zu lesen. Jedes Video wird von einer mindestens 30-sekündigen Werbung begleitet, längere werden mehrfach unterbrochen, Gute Werbung sollte unaufdringlich sein und dem Nutzer die Freiheit lassen, sie zu beachten oder nicht. Der Sponsor auf dieser Seite macht auf anderen Internetseiten auch gerne sehr aufdringliche Werbung; hier zumindest hat sich aber durch die Kooperation das Ganze positiv entwickelt.


    • Ja, das ist echt krass auf solche Seiten ... bloß gut das es mich dorthin selten verschlägt.... Kein gutes Zeichen für den etablierten (aber nur noch abschreibenden Journalismus) wenn sie ihre rüchläufigen Printausgaben mit Internetwerbung die alles zukleistert refinanzieren müssen.... Sorry, aber so fühlt sich das für mich an und die Qualität der Inhalte war auch schon ansprechneder, früher hab ich diese Zeitungen sogar ab und an gekauft ....


  • Gut das ich ein Samsung habe (Displays können sie ja ^^)


  • Wenn TV-Hersteller Geld verdienen möchten, können Sie es tun indem sie mir ihren Fernseher verkaufen. So war es früher zumindest.
    Wenn TV-Hersteller aber nicht nur Geld mit dem Verkauf von TV-Geräten verdienen wollen sondern auch mit Zubehör, kann es OK sein.
    Wenn TV-Hersteller aber mit der Nutzung des Geräts, welches ich ihnen abgekauft habe, in Form von Werbung personalisiert durch ausspähen meines Nutzens Geld verdienen wollen, dann lehne ich den Kauf der Hardware ab.
    Möchte mal sehen wer sich freiwillig eine Litfaßsäule oder Werbetafel kauft um sich davon berrieseln zu lassen.


    • Klingt ja alles ganz ideologisch hier. Aber dennoch hat doch fast jeder einen Smart Tv. Bei den Dingern (zumindest mein Samsung) wird alles per Remote gesteuert. Eigentlich habe ich gar keine Eingriffsmöglichkeit,ausser WLAN abschalten, dann aber auch keine , teuer bezahlte Funktion als Smart TV oder Einbindung ins Netzwerk.
      Die Apps werden per Remote geupdatet,oder gleich ganz stillgelegt ( wie bei mir Maxdome,nur weil TV älter als 5 Jahre ist und Hardware nicht mehr unterstützt wird), es werden Apss ein- u ausgespielt. Selbst wenn man die Apps aus dem internen Store ( bei mir noch der propietäre v Samsung) nicht installiert hat hat man nicht die Gewähr,dass hier nicht rumspioniert wird. Remote sei Dank.


      • Ich habe 3 Fernseher und keiner davon hängt im WLAN. Netflix und Prime nutze ich über Stick, den ich nach Nutzung vom Strom schalte. Ich vermisse trotzdem nichts. Die Bedienung von Apps am Fernseher ist eh meist derart grottig, dass einem sofort die Lust vergeht.


      • natürlich hast du Möglichkeiten, auch bei einem modernen Smart-TV. Du musst ja die Smart Funktionen nicht nutzen, und kannst z.b. einen raspberry pie oder eine Android Box dahinter hängen. Und dann nutzt du eben diesen zum Schauen deiner Medien. Und schon ist der Fernsehhersteller außen vor, und weiß nur dass du die ganze Zeit einen HDMI-Eingang eingestellt hast. Du musst dann natürlich danach schauen, dass die Apps die du benutzt sauber sind. Aber das steht auf einem anderen Blatt


    • Leider steht die Litfaßsäule bereits in vielen Wohnzimmern - neben den Fernsehern mit Sprachsteuerung auch der beliebte Alexa-Lautsprecher von Amazon oder ein Pendant eines anderen Herstellers. Wer so Tür und Tor öffnet, verliert seine Privatheit natürlich bewusst.


    • Super Idee Holger, aber leider kannst du dann kaum noch ein neues internetfähiges Gerät kaufen, wenn du das komplett umgehen willst .... das ist zumindest meine Vermutung :(

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