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Sparkasse und Volksbank bringen nun doch Apple Pay

Sparkasse und Volksbank bringen nun doch Apple Pay

Erst hatte sich der Sparkassen-Verband in Deutschland gegen Apple Pay gewehrt. Jetzt kommt das mobile Bezahlsystem für Sparkassen-Kunden doch. Einen offiziellen Termin gibt es noch nicht, der Dienst könnte aber im November 2019 starten.

Auf Twitter hat die Sparkasse bekannt gegeben, dass Apple Pay noch in diesem Jahr kommt. Auf Nachfrage heißt es hier, dass der genaue Termin noch bekannt gegeben wird. Hinauslaufen könnte es auf November, denn offenbar erhalten Sparkassen-Kunden derzeit ein Schreiben, in dem auf die Bezahlung mit "digitalen Karten" hingewiesen wird, wie Heise berichtet. Darin heißt es wohl, dass die digitalen Karten ab November 2019 angeboten werden sollen.

Ursprünglich hatte sich die Sparkasse gegen Apple Pay gewehrt. Apple solle seine NFC-Schnittstelle offenlegen, hieß es. Darauf hin hatte die Sparkasse ein eigenes mobiles Bezahlsystem mit der zugehörigen App "Mobiles Bezahle" eingeführt - aber eben nur für Android-Nutzer. Google Pay gibt es hier übrigens ebenfalls nicht, allerdings stehen iPhone-Nutzer komplett ohne mobile Zahlmöglichkeit da.

Nun kommt Apple Pay für Sparkassen-Kunden wohl doch. Ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) verwies auf "positive Gespräche mit Apple", wie es in dem Bericht heißt. Ob dies damit zusammenhängt, dass Apple die NFC-Schnittstelle in seinen iPhones mit der Einführung von iOS 13 etwas öffnet, ist nicht bekannt.

Volks- und Raiffeisenbanken machen ebenfalls mit

Auch die Volks- und Raiffeisenbanken ziehen mit. Dies hatte sich bereits angekündigt, nun hat die Pressestelle des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken per Twitter verkündet, dass die Tinte trocken sei. Noch dieses Jahr komme Apple Pay auch für die eigenen Kunden.

Ein genauer Termin ist auch hier nicht bekannt. Auf die Nachfrage zur Girocard schreibt die Pressestelle "Abwarten". Verschiedene Banken sind daran interessiert, die in Deutschland sehr verbreitete Girocard mit Apple Pay nutzen zu können. Derzeit funktioniert das System nur mit Kreditkarten.

Was haltet Ihr von den Ankündigungen? Hofft Ihr darauf, dass diese Banken in Zukunft auch Google Pay anbieten oder seid Ihr mit den hauseigenen Lösungen zufrieden? Diskutiert auch mit uns im Forum über die Sinnhaftigkeit von Google Pay und Apple Pay.

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24 Kommentare

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  • Je mehr Zahlungsmöglichkeiten desto besser. Wer mag kann weiterhin mit Girokarte oder Bargeld bezahlen


  • Ich bleibe beim Bargeld oder eventuell mit Karte. Mit Handy zahlen oder anderes kommt mir nicht in Sinn.


  • Tim vor 5 Monaten Link zum Kommentar

    War von Anfang an klar, dass die Sparkasse nach der bescheuerten "wir machen was eigenes"-Aktion doch einlenkt und Apple Pay unterstützt... aber wieso nicht gleich so? Das war einfach nur unnötig und jeder Vollidiot hätte richtig prognostizieren können, dass das nichts wird, wenn man genau zum Start von Google und Apple Pay mit einem eigenen "Standard" ankommt.


    • Wieso, das eigene Produkt bleibt doch, und könnte sogar parallel zu Google Pay weiter bestehen bleiben, falls das doch auch noch unterstützt werden sollte. Die Angestellten in den Zweigstellen empfehlen dann halt zuerst das eigene Produkt, bieten auf Nachfrage aber auch die anderen an.
      Warum man jetzt doch Apple Pay anbietet, darüber kann nur spekuliert werden. Vielleicht ist Apple bei den Kosten entgegen gekommen, vielleicht wollte man aber auch nur die eigenen, womöglich besonders zahlungskräftigen Kunden, die Apple -Geräte nutzen, nicht länger verärgern. Ich befürchte, das wird man so schnell nicht erfahren.


    • @Tim:
      "Das war einfach nur unnötig und jeder Vollidiot hätte richtig prognostizieren können, dass das nichts wird, wenn man genau zum Start von Google und Apple Pay mit einem eigenen "Standard" ankommt."
      Weder Google Pay, noch Apple Pay, noch die Android-Apps fürs mobile Bezahlen von Sparkassen und der Volksbanken sind eigene "Standards". Alle diese Dienste möchten mit allen Kontaktlos-Bezahlen-Terminals arbeiten und müssen damit zwangsweise den gleichen Standard verwenden wie die Plastikkarten. Ansonsten kann das nicht funktionieren. Daher ist dieses Gerede von einem Alleingang und einem eigenen, bzw. weiteren Standard absoluter Schwachsinn.
      @Michael K.:
      "Vielleicht ist Apple bei den Kosten entgegen gekommen, vielleicht wollte man aber auch nur die eigenen, womöglich besonders zahlungskräftigen Kunden, die Apple -Geräte nutzen, nicht länger verärgern. Ich befürchte, das wird man so schnell nicht erfahren."
      Der Grund ist einfach: Man will die Apple-Nutzer nicht im Regen stehen lassen und Apple gibt die NFC-Schnittstelle zum Bezahlen eben nicht für Dritt-Apps frei. Da bleibt den Sparkassen und den Volksbanken auf Apple-Geräten eben nichts anderes übrig als bei Apple Pay mit zu machen.


  • die bisherigen hauseigenen Lösungen konnten nur bei ein paar regionalen Unternehmen genutzt werden - die kannte ich vorher nicht mal und werde da auch nicht einkaufen


    • Julius Stiebert
      • Admin
      • Staff
      vor 5 Monaten Link zum Kommentar

      Man kann mit der Sparkassen-App natürlich an jedem Terminal bezahlen, an dem man auch mit kontaktloser Karte bezahlen kann. Gut finden muss man die App natürlich dennoch nicht.


      • Wobei die Terminals bis zum 01.01.2020 alle umgerüstet werden müssen. Mastercard nimmt dann nur noch Zahlungen von Terminals an, die eine Option zum kontaktlosen Zahlen bieten und Visa zieht natürlich mit.

        Frk


      • Na ja, das mit "an jedem Terminal bezahlen, an dem man auch mit kontaktloser Karte zahlen kann" ist so eine Sache, bis vor kurzem konnte ich z.B. weder mit der Plastikkarte noch mit dem Smartphone bei C&A kontaktlos zahlen, obwohl dort solche Terminals in Gebrauch sind. Ich bin bei einer Volksbank.


  • "Verschiedene Banken sind daran interessiert, die in Deutschland sehr verbreitete Girocard mit Apple Pay nutzen zu können."

    Es wäre schön, wenn die Girocard bei den Händlern tatsächlich sehr verbreitet wäre. Wenn man aber versucht mit einer virtualisierten Girocard auf dem Smartphone zu bezahlen ist das eher ernüchternd. Bei mir hat das zuletzt an einem Samstag in einer Großstadt nur in einem von fünf Fällen funktioniert. Ansonsten ging nur die physikalische Karte - und ein Blick auf den Beleg hat auch gezeigt warum: es werden z. B. VPay oder Maestro als Debitkarte akzeptiert aber keine Girocard! Was für ein Glück das die Girocard meistens ein Co-Branding mit eben VPay oder Maestro hat ...


  • Und was ist schon wieder mit Google Pay?!?!?!


    • Da die Sparkasse bei Android die eigene App anbieten kann, werden sie aus Gewinngründen Google Pay sicher ignorieren. Aber mal abwarten.


      • Wieso glaubst du, dass das Gewinngründe sind? Für mich ist es aus Datenschutzgründen sicherer eine Bankeigene App zu verwenden. Es sind weniger Parteien involviert. Das fühlt sich für mich sicherer an, ganz egal ob es objektiv betrachtet tatsächlich so ist, vor allem da bei Google Pay ausgerechnet Google die weitere Partei ist.

        auf apple-Geräten dagegen bleibt den Banken nichts anderes übrig. Aus Technischen Gründen geht das Bezahlen dort nur per apple Pay. Für mich ist das ungerechtfertigte Ausnutzung der Marktmacht, aber es gibt da ja leider niemanden der ein Verfahren anstrengt.


      • Die Banken verdienen ihr Geld größtenteils über Zahlungen, die du in Geschäften über Kreditkarte und Debitkarte tätigst. Auch wenn Google keine Gebühren von den Banken verlangt, kann ich mir gut vorstellen, dass der Gewinn dennoch niedriger ausfällt.


      • Ich weis jetzt nicht was wirklich mehr Geld Kostet:
        eine eigene Mobile Payment App samt Infrastruktur zu entwickeln und zu pflegen oder sich in eine bestehende Infrastruktur wie Google Pay oder Apple Pay ein zu klinken. Aber ich finde es nicht schlimm wenn Banken gewinne machen, denn ohne Gewinne verschwinden diese Unternehmen und wenn wir dann nicht mehr an unsere Konten kommen weil die Banken pleite gehen ist das Geschrei nur um so größer.


      • Tim vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        @Thor217
        Apple lässt genau aus den von dir gewünschten Sicherheitsgründen keine Drittanbieter auf den NFC-Chip und Co. zugreifen... Apple lässt es nur über Apple Pay zu, genau weil es sicherer ist.


      • Ich habe auch nichts dagegen, wenn Banken Gewinne machen. Aber stimmt, eine eigene App ist vermutlich kostenintensiver...


      • Auf Dauer muss das nicht der Fall sein. Die Entwicklung einer solchen App müsste sich mit einem niedrigen Millionenbetrag erledigen lassen, die Kosten für die Distribution sind vernachlässigbar, und auch die Pflege der einmal erstellten App erfordert keine Kohorten von Programmierern. Dafür hat man alles unter eigener Kontrolle und muss an keinen Dritten Lizenz- oder andere Gebühren bezahlen. Bei millionen Zahlungen im Jahr, die damit getätigt werden, kann das sehr wohl schnell lohnend sein.
        Die Zahlungsinfrastruktur ändert sich nur geringfügig, ob man nun die eigene App verteilt, oder andere und Boot holt. Die weitgehend automatisiert ablaufenden Zahlungsvorgänge sind da kein großer Kostenfaktor, wohl aber die finanzielle Beteiligung Dritter.
        Wenn Bankleute nicht mit Geld umgehen können, wer dann? Man dürfte also vorher schon überlegt haben, welche Lösung die günstigste ist.


      • Jens vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Da denkst du zu kurz, bei den Einsatz der Girokarte. Kann die Bank direkt mit den Händler/Dienstleister abrechnen. Und kann dazu noch einige Datensammeln.

        Bei Apple muss nun die Sparkasse an Apple Gebühren bezahlen. Weniger Gewinn für die Sparkasse, was sie umgehen wollten. Hinzu kommen die fehlen Daten womit Sie auch Geld verdienen.

        Für den Kunden mehr Datenschutz, zwischen Bank und Kunde. Und Kunde-Händler.


      •   34
        Gelöschter Account vor 5 Monaten Link zum Kommentar

        Die Gebühren zahlt der Handel. Deshalb auch die Unterschiede Pineingabe, Lastschrift via Unterschrift oder eben Kontaktlos. Die Art der Karte und somit die Bezahlmöglichkeiten, kontaktlos oder mittels Pin, diese Kosten zahlt der Kunde.
        Lastschriftverfahren via Unterschrift wird auf Grund des Aufwandes und der dadurch anfallende Kosten in den nächsten Jahren wegfallen.

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