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Soziale Netzwerke: Instagram ab sofort mit Video-Funktion

Endlich bringt das weltbekannte soziale Foto-Netzwerk Instagram Bewegung ins Spiel: Auf einem Facebook-Event im kalifornischen Menlo Park wurde die neue Video-Funktion vorgestellt, mit der Konkurrenz wie Vine ausgestochen werden soll. 15 Sekunden und 13 Farbfilter stehen Euch zur Verfügung. Ich habe einen kurzen Blick drauf geworfen.

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instagram video
© Instagram

Seit 2010 verhilft Instagram der Welt dank seiner Farbfilter zu wirklich hippen Fotos. Die Zeit, in der man es auch “Hipstergram” hätte nennen können, ist aber vorbei. Über 100 Millionen Nutzer teilen mittlerweile ihre Schnappschüsse über das Netzwerk mit anderen. Eine Video-Funktion wie man sie etwa von Vine kennt, fehlte bisher aber.

Neben dem gewohnten Kamera-Symbol findet Ihr nun rechts daneben ein Videokamera-Symbol, über das sich Kurzvideos mit einer Länge von bis zu 15 Sekunden filmen lassen. Dafür haltet Ihr den Button so lange gedrückt, wie Ihr filmen wollt. Im Anschluss stehen 13 Farbfilter zur Auswahl. In einem nächsten Schritt könnt Ihr dann einen Frame aus dem Video als Titelbild aussuchen und das Werk im Anschluss wie gewohnt mit der Instragram-Community teilen.

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Die neue Grundansicht links und der Video-Modus rechts. © Instagram/AndroidPIT

Umgesetzt ist das Ganze grundsätzlich gut und simpel. Was mich gestört hat: Es fehlt die Möglichkeit, durch das Video zu spulen. Während der Filterauswahl läuft der Film unkontrolliert ab. Wer aber alle Filter an einem bestimmten Frame testen möchte, muss jedes Mal das Video bis zum Ende und dann von vorne wieder zu dem Punkt durchlaufen lassen, da man es nicht an einer beliebigen Stelle über einen Pause-Button einfrieren kann. Sobald der Filter geändert wird, läuft das Video weiter. Ich bin kein Mathematiker, aber bei einer Länge von 15 Sekunden und 13 Farbfiltern, kann da im schlimmsten Fall durchaus etwas Zeit vergehen, bis das Kunstwerk steht.

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Mein Kollege Nico Heister, the Meister in der Filterauswahl links und der Titelbildauswahl rechts. / © Instagram

Was mich hingegen freut: Instagram hat hier an einen internen Bildstabilisator gedacht, eine Funktion, die, genau wie die Farbfilter, der Konkurrenz fehlt. Dabei denke ich insbesondere an Vine. Dort stehen dem Nutzer auch lediglich sechs Sekunden Video zur Verfügung. Etwas kurz, wenn Ihr mich fragt. Das Instagram-Update erhaltet Ihr wie immer im Google Play Store.

Was haltet Ihr von dem Konzept der Massenkurzvideos? Mehrwert oder Spielerei?

Link zum Video

7 Kommentare

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  • Benutze Instagram da ich persönlich gerne fotographiere und das auch gerne anderen zeige, Videos naja müssen nicht sein. Hauptsächlich verwende ich PicsArt dort gibt es mittlerweile mehr Vielfalt was die Bearbeitung usw. angeht. Könntet ja vielleicht mal einen Bericht darüber bringen? Außerdem gibt es immer wieder Wettbewerbe an denen man teilnehmen kann -> das Spornt an. Das fehlt mir leider bei Instagram... es ist schon irgendwie langweilig geworden!

  •   20

    Ich bin ja nicht kleinlich, was Berechtigungen angeht. Aber "Akku Statistik ändern" wird mit dem Update neu gefordert. Ein klick darauf verrät: "Diese Berichtigung ist für normale Anwendungen nicht vorgesehen".

    Heißt das, Instagram kann meinen Akku leersaugen und sich danach selbst aus der Statistik löschen? Wo bleibt der #Aufschrei??

  •   41

    Instagram.... Nutzt das in Europa überhaupt noch jemand? Hatte die app "damals" auch, aber mittlerweile is die
    insta-phorie abgeklungen.

  • @Theo B: Das müsste sie in der Tat. Tut sie jetzt auch. Dank dir für den Hinweis ;)

  • 15 sek*13 Filter = etwas zeit... Nein du bist echt kein Mathematiker :D

  • Die Überschrift müsste Instagram statt InstRagram heißen

  • Ich brauche kein Insta-Dings Bums Programm. Was kann es, was andere nicht können? Nur weil Fuckerberg 1 Milliarde bezahlt hat, sollte man nicht jedes Bilderprogramm sooooooo hochjubeln.

    Und mal ehrlich, was soll ich mit einem 15sek. Video. Wer es toll findet und dem Fuckerberg unbedingt "folgen" muss gerne. Ich kann drauf verzichten.

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