Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

Android: Sollte ich mein Smartphone rooten?

Android: Sollte ich mein Smartphone rooten?

Mit Root-Rechten bekommt Ihr in Android neue Möglichkeiten, Euer Smartphone den eigenen Wünschen anzupassen und die Leistung zu optimieren. Doch braucht Ihr den Vollzugriff wirklich, oder geht der Schritt vielleicht zu weit? Wir wägen für Euch ab.

Vor- und Nachteile von Root auf einen Blick

Vorteile Nachteile
Vollzugriff auf Speicher und System-Partition Herstellergarantie geht meistens verloren
Vollständige Backups möglich System-Updates sind teils komplizierter
Modifikationen sorgen für den persönlichen Touch Malware kann mit Root mehr Schaden anrichten
Mehr Privatsphäre wird möglich Manche Apps funktionieren nur noch mit Tricks
System-Apps lassen sich leichter deinstallieren  
Fazit

#Root-Vorteile

#1: Volle Kontrolle übers Dateisystem

Root ist der Super-User in Linux, dem Kernel von Android. Als Super-User bekommt Ihr Vollzugriff aufs Dateisystem und damit Kontrolle über sämtliche Vorgänge im Smartphone. Diese große Macht geht mit ebenso großer Verantwortung einher. Doch auf die Risiken gehen wir weiter unten ein.

Durch diese Kontrolle könnt Ihr auf für normale User verborgene Bereiche des Dateisystems zugreifen. Auf Root-Zugriff optimierte Apps werden so überhaupt erst handlungsfähig. Wofür sie die Super-User-Privilegien in Android nutzen, zeigen folgende Beispiele.

#2: Backups werden einfacher

Androids integrierte Auto-Backup-Funktion wurde seit 2015 und Android 6.0 Marshmallow stetig besser, ist aber noch lange nicht gut genug. Wer ein wirklich vollständiges Android-Backup inklusive App-Daten und Einstellungen machen will, kommt um Root kaum herum.

Apps wie Titanium Backup erstellen vollständige Backups samt aller App-Informationen. Außerdem bietet die App viele weitere Möglichkeiten, wie das installieren und deinstallieren von System-Apps.

#3: Anpassungen werden umfangreicher

Euch gefallen bestimmte Aspekte Eures Smartphones nicht, zum Beispiel die Benachrichtigungsleiste oder die Privatsphäre-Einstellungen? Installiert einfach das Xposed Framework oder Magisk. Dank dieser Tools und der Erweiterung durch Module könnt Ihr Euch so richtig austoben und habt dank des modularen Aufbaus die Möglichkeit, Änderungen wieder zurückzunehmen.

magisk module installation
Magisk bietet viele Module, genau wie Xposed. / © AndroidPIT

#4: Schutz der Privatsphäre ist einfacher

Ob in Form der Xposed-Module XPrivacy, XPrivayLua oder als Privacy Guard im Custom-ROM Lineage OS: Der Schutz der Privatsphäre ist mit bestimmten Root-Lösungen hervorragend.

xprivacy tutorial main screen
XPrivacy lässt paranoide Herzen höher schlagen. / © ANDROIDPIT

Mit der Berechtigungsverwaltung hat Android 6.0 Marshmallow vielen Leuten den Grund zum Rooten genommen. Endlich kann man Apps den Zugriff auf bestimmte Daten entweder generell verwehren oder nachträglich entziehen. Allerdings ist es mit den Root-Apps auch möglich, sich anzeigen zu lassen, wann welche App eine bestimmte Berechtigung nutzt. Erst dann fällt einem auf, wie oft beispielsweise Facebook scheinbar grundlos den Standort abruft.

#5: System-Apps werden entfernbar

Mit Super-User-Rechten werdet Ihr unliebsame, vorinstallierte Hersteller- oder Provider-Apps los und gebt Speicherplatz frei. Mit einem Tool wie dem System-App-Entferner könnt Ihr die System-Apps löschen und im Falle von Problemen auch wiederherstellen.

Doch es geht auch umgekehrt. Anwendungen wie Titanium-Backup geben Euch die Möglichkeit, bestimmte Programme als System-App tiefer ins System zu integrieren. Das ist unter anderem bei bestimmten Portierungen notwendig.

$Nachteile von Root

$1: Oft verliert Ihr die Garantie

Wie oben schon erwähnt, sorgen Root-Privilegien für erhöhtes Risiko, etwas in der Software kaputt zu machen. Fehlerhafte Eingaben im Android-System können Euer Smartphone dann auf eine Art unbrauchbar machen, mit der selbst der Smartphone-Hersteller nicht mehr fertig wird.

Ob dies dann an einem von Euch gewollten Root-Vorgang oder bereits vorhanden gewesenen Fehlern liegt, ist schwierig zu beweisen. Etliche Smartphone-Hersteller dulden keinen Eingriff in die Standard-Software und verweigern Euch nach dem Rooten die Garantie. Die Hersteller können durch softwareseitige Sicherungen (Temper Flag, QFuse, Knox, etc.) einen Root feststellen, selbst wenn Ihr ihn nachträglich per un-root zurückgenommen habt.

$2: System-Updates werden komplizierter

Einer der entscheidenden Nachteile von Root bei Android ist, dass in den meisten Fällen die automatischen Software-Updates Over-the-Air Eures Smartphones nicht mehr funktionieren. System-Updates werden zwar noch angekündigt, doch die Installation wird meistens mit einer Fehlermeldung unterbunden. Im Zeitalter monatlicher Sicherheitsupdates in Android ist dies kontraproduktiv.

Im schlimmsten Fall startet die Installation, verläuft aber fehlerhaft. Dann verfängt sich Euer Smartphone beim Neustart in einer Endlosschleife (Boot Loop) und ist vorerst nicht mehr bedienbar. Dann müsst Ihr zwischen den Versionen immer ein Backup (immerhin dank Root sehr einfach möglich) machen und nach dem Update Eure Daten wiederherstellen. Da lohnt der Griff zu einer Custom-ROM wie Lineage OS, wo Updates teils sogar schneller als bei Google ausgeliefert werden.

$3: Malware kann mit Root mehr Schaden anrichten

Nicht nur Ihr bekommt mit Root mehr Möglichkeiten, sondern auch Malware. Die kann sich auf Smartphones mit System-Zugriff entsprechend tiefer einnisten. Da man mit Root zudem eher geneigt ist, Apps und Plugins per Sideload auf dem Gerät zu installieren, da es viele nicht im Play Store gibt, steigt die Gefahr noch weiter. Hier ist mehr Vorsicht geboten, was man sich aufs Gerät holt und welche (Root-)Rechte erteilt werden.

$4: Manche Apps gehen nicht mehr

Super Mario Run, Snapchat oder Pokémon GO lassen sich nicht auf gerooteten Smartphones nutzen, Netflix wird bei geöffnetem Bootloader nicht einmal im Play Store angezeigt. Die Apps greifen auf das so genannte SafetyNet von Google zurück, das Root oder den Bootloader-Zustand erkennt und unter Umständen davon ausgeht, dass Ihr die App-Betreiber betrügen wollt.

AndroidPIT magisk
Magisk ist zurzeit die beste Root-App. / © AndroidPIT

Die oben bereits genannte Software Magisk kümmert sich nicht nur um den Root-Zugriff, sondern auch darum, dass derselbe vor SafetyNet-geschützten Apps verborgen bleibt. Obendrein liefert die App interessante Mods. Denn auch Banking-Apps stellen sich auf gerooteten Geräten quer.

# oder $? Ist Android-Root noch sinnvoll? Ein Fazit

Bei aktuellen Smartphones ist es eigentlich kaum noch sinnvoll, die Software zu rooten. Der Umstand, den es für die wichtigen Software-Updates bedeutet, ist es zumeist nicht mehr wert. Custom-ROMs in Verbindung mit Magisk sind der einzig erträgliche Weg zum gerooteten Smartphone. So sind zumindest automatische Updates in Griffweite und verbinden Komfort mit Kontrolle. Daher lohnt sich der Root-Zugriff auch eher für ältere Geräte, denen man wieder neues Leben einhauchen will. 

Rootet Ihr noch Eurer Smartphone oder seid Ihr mit den Anpassungen und Optionen zufrieden, die Euch der Hersteller Eures Geräts bereitstellt? Schreibt es uns in die Kommentare.

Empfohlene Artikel

Top-Kommentare der Community

  • Sebastian Grabarz vor 9 Monaten

    Egal welchen Beitrag man im Netz liest, die Vor- und Nachteile werden immer gleich beschrieben... Ich bin ganz klar fürs rooten! Warum? Damit ich u.a. selber entscheiden kann, welche Apps und Dienste auf meinem Gerät installiert sind und laufen. Mal nebenbei, da ich es schon oft gelesen habe: Bloatware zu deinstallieren verschafft keinen zusätzlichen Speicherplatz an sich, da es sich um Systemapps handelt. Solche Apps zu deaktivieren reicht völlig aus, da die Apk nicht auf der Datenpartition (u.a. interner Speicher) liegt. ;-)

    Es geht nicht um die ganzen Spielereien wie die Prozessoren zu übertakten oder Custom-Roms zu installieren (diese sind meist eh mit Einschränkungen verbunden, da nie alles glatt läuft...). Ich möchte mein Betriebssystem/Gerät so nutzen können wie ich es mir vorstelle, ohne mir dabei von Google alles diktieren und vorkauen zu lassen. Mit root-Zugriff ist im Rahmen der Geräteleistung alles machbar und nur so lässt sich auch das volle Potenzial ausschöpfen.
    Ganz klar birgt das einige Risiken und setzt grundlegendes Verständis von Linuxsystemen voraus. Aber die Gefahren, auf die immer wieder hingewiesen wird, sind nicht so dramatisch wie es scheint.
    Viren setzen bei Android IMMER eine Benutzereingabe voraus, d.h. wer blind jede Apk installiert ist m.E. selber schuld. Klar kann man sein Gerät komplett lahmlegen, so dass es nur noch als Briefbeschwerer zu gebrauchen ist. Dies ist aber bei Windows genauso gut möglich und eher auf die eigene Unkenntnis im Umgang mit dem Betriebssystem zurückzuführen. Wie bei Windows gilt auch hier: Finger weg von Systemdateien!
    Bei Softwareproblemen hilft immer ein Backup, wenn man denn so schlau war und vorher eins gemacht hat. Diverse Apps lassen sich nicht installieren? Auch hierfür gibt es immer eine Lösung! Selbst Updates werden nur dann kompliziert, wenn man sie auf Herstellerebene beziehen möchte. Sie aber manuell zu installieren ist kein Hexenwerk. Die entsprechende Firmware steht spätestens 24h nach Veröffentlichung des Updates in seriösen Foren als Download bereit. An Begriffe wie "Virus" und "Malware" braucht man dabei nicht zu denken! ;-)
    Einzig der verlorengegangene Garantieanspruch ist ein unumstößliches Argument sein Gerät besser nicht zu rooten. Wobei es auch Hersteller geben soll, die Garantieansprüche trotz entsperrtem Gerät immer noch individuell betrachten. Aber damit habe ich keine Erfahrung und ich würde mich ganz bestimmt nicht darauf verlassen.

    Fazit: Rooten lohnt sich immer nur dann, wenn man gleichzeitig auch dazu bereit ist, sich auf Entwicklerebene mit den daraus resultierenden "Umwegen" zu befassen. Ich spreche bewusst von Umwegen, weil ihr beim rooten vom Standardweg abweicht und ggf. individuelle Lösungen finden müsst.
    Will man einzig und allein nur in den Genuss der Vorteile kommen ohne sich intensiver mit dem System befassen zu müssen, wird das ganze Vorhaben schnell mit einer Enttäuschung enden. Zumal jede Version von Android in der System- und Sicherheitsgestaltung umfangreicher wird.

    Edit: Die genannten Module von Magisk und Co. sind auch nur mit Vorsicht zu genießen. Sie sind keineswegs auf einzelne Geräte abgestimmt, sondern allgemein gehalten und laufen daher mehr oder weniger sehr instabil!
    Aber das macht rooten aus, denn alles ist Open-Source und daher individuell gestaltungsfähig. ;-)

  • Martin R. 04.09.2018

    Schon witzig, was unter Windows der Admin ist und unter Linux-Distros der Superuser, ist unter Android irgendwie verpönt. Niemand würde auf die Idee kommen, dass die Garantie erlischt, wenn ich unter Windows mit Admin- rechten unterwegs bin noch würden bestimme Programme ihren start bzw ihre Installation verweigern. Man stelle sich vor, jemand kauft einen aldi-pc und hätte nicht die Möglichkeit,den ganzen vorinstallierten Kram zu löschen. Nur dem dummen entmündigten Android-Nutzer scheint es mit Masse egal zu sein, dass er in seinen Rechten beschnitten wird und nicht Herr des Gerätes ist, welches er erworben hat. Ihm kann man weiß machen, dass Facebook, google chrome, Spieleexplorer usw. "Systemapps" sind, die er nicht löschen darf.
    Zu den bereits erwähnten Vorteilen von root zählen für mich insbesondere:
    - Mehr Speicher durch Löschen von vorinstallierter Bloatware
    - Mehr Akkulaufzeit durch entfernen von wakelocks und unnötigen Hintergrunddiensten
    - Mehr Zugriffskontrolle und Einschränkung mitteilungsbedürftiger Apps
    - Mehr Bildschirmfläche durch Entfernen von Werbeeinblendungen durch AdAway
    - Speicher beschleunigen durch regelmäßige Trim-Befehle
    - Vollständige Systembackups

174 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Danke an die Erinnerung an Super Mario Run. Ging mit meinem letzten Handy nicht, kann ich jetzt endlich mal testen. Trotz Root 👍🏻


  • Ein Argument für das Rooten (spez. nach Ablauf der Garantie) ist für mich die Weiterversorgung mit den monatlichen Sicherheitsupdates. Diesen Punkt habe ich bisher in den Kommentaren noc nicht gelesen.


  • Sobald die Garantie abgelaufen ist, ja. Ansonsten, bei neuen Phones? Eher nicht mMn.


  • nox vor 8 Monaten Link zum Kommentar

    Als Nutzer eines Pixel 3 finde ich Root (als Normal-User) für überflüssig. Die meisten Android Geräte profitieren heute nicht wirklich davon. Selbst die Software der meisten großen Hersteller läuft heute flüssig und macht nicht blind. Ausnahme ist für mich hier Huawei, deren UI ist für mich das Ausschlusskriterien für die Geräte.


  • Egal welchen Beitrag man im Netz liest, die Vor- und Nachteile werden immer gleich beschrieben... Ich bin ganz klar fürs rooten! Warum? Damit ich u.a. selber entscheiden kann, welche Apps und Dienste auf meinem Gerät installiert sind und laufen. Mal nebenbei, da ich es schon oft gelesen habe: Bloatware zu deinstallieren verschafft keinen zusätzlichen Speicherplatz an sich, da es sich um Systemapps handelt. Solche Apps zu deaktivieren reicht völlig aus, da die Apk nicht auf der Datenpartition (u.a. interner Speicher) liegt. ;-)

    Es geht nicht um die ganzen Spielereien wie die Prozessoren zu übertakten oder Custom-Roms zu installieren (diese sind meist eh mit Einschränkungen verbunden, da nie alles glatt läuft...). Ich möchte mein Betriebssystem/Gerät so nutzen können wie ich es mir vorstelle, ohne mir dabei von Google alles diktieren und vorkauen zu lassen. Mit root-Zugriff ist im Rahmen der Geräteleistung alles machbar und nur so lässt sich auch das volle Potenzial ausschöpfen.
    Ganz klar birgt das einige Risiken und setzt grundlegendes Verständis von Linuxsystemen voraus. Aber die Gefahren, auf die immer wieder hingewiesen wird, sind nicht so dramatisch wie es scheint.
    Viren setzen bei Android IMMER eine Benutzereingabe voraus, d.h. wer blind jede Apk installiert ist m.E. selber schuld. Klar kann man sein Gerät komplett lahmlegen, so dass es nur noch als Briefbeschwerer zu gebrauchen ist. Dies ist aber bei Windows genauso gut möglich und eher auf die eigene Unkenntnis im Umgang mit dem Betriebssystem zurückzuführen. Wie bei Windows gilt auch hier: Finger weg von Systemdateien!
    Bei Softwareproblemen hilft immer ein Backup, wenn man denn so schlau war und vorher eins gemacht hat. Diverse Apps lassen sich nicht installieren? Auch hierfür gibt es immer eine Lösung! Selbst Updates werden nur dann kompliziert, wenn man sie auf Herstellerebene beziehen möchte. Sie aber manuell zu installieren ist kein Hexenwerk. Die entsprechende Firmware steht spätestens 24h nach Veröffentlichung des Updates in seriösen Foren als Download bereit. An Begriffe wie "Virus" und "Malware" braucht man dabei nicht zu denken! ;-)
    Einzig der verlorengegangene Garantieanspruch ist ein unumstößliches Argument sein Gerät besser nicht zu rooten. Wobei es auch Hersteller geben soll, die Garantieansprüche trotz entsperrtem Gerät immer noch individuell betrachten. Aber damit habe ich keine Erfahrung und ich würde mich ganz bestimmt nicht darauf verlassen.

    Fazit: Rooten lohnt sich immer nur dann, wenn man gleichzeitig auch dazu bereit ist, sich auf Entwicklerebene mit den daraus resultierenden "Umwegen" zu befassen. Ich spreche bewusst von Umwegen, weil ihr beim rooten vom Standardweg abweicht und ggf. individuelle Lösungen finden müsst.
    Will man einzig und allein nur in den Genuss der Vorteile kommen ohne sich intensiver mit dem System befassen zu müssen, wird das ganze Vorhaben schnell mit einer Enttäuschung enden. Zumal jede Version von Android in der System- und Sicherheitsgestaltung umfangreicher wird.

    Edit: Die genannten Module von Magisk und Co. sind auch nur mit Vorsicht zu genießen. Sie sind keineswegs auf einzelne Geräte abgestimmt, sondern allgemein gehalten und laufen daher mehr oder weniger sehr instabil!
    Aber das macht rooten aus, denn alles ist Open-Source und daher individuell gestaltungsfähig. ;-)


    • Im Grunde gebe ich dir bezüglich der Magisk Module Recht.

      Allerdings gibt es zum Glück eingebaute Sicherheiten die verhindern, dass man wahllos Module installieren kann.

      Zum Beispiel wenn man eine 64Bit Version hat aber ein für ein 32Bit System gedachtes Modul flasht geht das dann nicht.

      Auch Modell- und Androidversionsbezogene Module lassen sich nicht einfach installieren, wenn man nicht die passende Plattform hat.


  • Hallo hier
    Ich habe ein Samsung J3 mit 8GB Speicher das ist zu wenig immer mal steht da kein update möglich. Wie kann ich den int. Speicher erweitern? Mit rooten ginge es da kann man ja Apps löschen oder auf die Speicherkarte verschieben. Fazit rooten, oder?


  • Schon witzig, was unter Windows der Admin ist und unter Linux-Distros der Superuser, ist unter Android irgendwie verpönt. Niemand würde auf die Idee kommen, dass die Garantie erlischt, wenn ich unter Windows mit Admin- rechten unterwegs bin noch würden bestimme Programme ihren start bzw ihre Installation verweigern. Man stelle sich vor, jemand kauft einen aldi-pc und hätte nicht die Möglichkeit,den ganzen vorinstallierten Kram zu löschen. Nur dem dummen entmündigten Android-Nutzer scheint es mit Masse egal zu sein, dass er in seinen Rechten beschnitten wird und nicht Herr des Gerätes ist, welches er erworben hat. Ihm kann man weiß machen, dass Facebook, google chrome, Spieleexplorer usw. "Systemapps" sind, die er nicht löschen darf.
    Zu den bereits erwähnten Vorteilen von root zählen für mich insbesondere:
    - Mehr Speicher durch Löschen von vorinstallierter Bloatware
    - Mehr Akkulaufzeit durch entfernen von wakelocks und unnötigen Hintergrunddiensten
    - Mehr Zugriffskontrolle und Einschränkung mitteilungsbedürftiger Apps
    - Mehr Bildschirmfläche durch Entfernen von Werbeeinblendungen durch AdAway
    - Speicher beschleunigen durch regelmäßige Trim-Befehle
    - Vollständige Systembackups


  • Nachdem es Google ja fertiggebracht hat, die wirklich wichtigen und interessanten Funktionen still und heimlich aus dem AOSP zu entfernen und in den proprietären, nicht als Open Source zugänglichen Play Services zur Verfügung zu stellen, ergibt isch für mich bei einem aktuellem Gerät der Sinn zum Rooten nicht mehr. Früher habe ich alle Geräte, die ich hatte sofort gerooted, wenn es möglich war. Aber ich brauche keine so großen Personalisierungsmöglichkeiten, und Xprivacy über XPosed ist mir einfach zu viel Arbeit für den gefühlten Nutzen. Andererseits möchte ich Google Pay nicht mehr missen. Da braucht's schon das intakte SafetyNet, und ob Magisk das auf ewig leisten kann, möchte ich bezweifeln. Un mit der schrittweisen (oder sollte man lieber schleichenden sagen?) Einführung von Fuchsia Code in AOSP wird sich das Thema rooten sowieso von selbst erledigen.


  • Rooten ist gesamt gesehen nur für eine sehr kleine Anzahl User wirklich beherrschbar, aber dann sicher auch eine spannende und tolle Sache.

    Diese Freaks wissen ganz genau, was sie tun und welcher Eingriff wie wirkt. Denke, diese Leute haben auch mehr als ein Smartphone und verwenden gerootete Teile teils auch als "Testgeräte".

    Viele Besitzer ( zähle mich auch dazu ) sind stolz auf ihr einziges Top-Gerät in der Originalversion. Sie verändern es nur leicht in der gefahrlosen Zone und sind auch vorsichtig/zurückhaltend bei Installationen und Downloads.

    Für solche Anwender sind m. M. nach nicht gerootete Smartphones die bestmöglichen und maximal sicheren Teile. Auch für mich als normal informierten und interessierten Android-Freund ist dann z.B. ein Note 8 ohne Root sehr umfangreich, komfortabel und anwenderfreundlich zu benutzen.

    Als Nicht-Nerd sehe ich bei den heutigen Top-Phones mit "normalen Ansprüchen" keine Notwendigkeit, die immer bestehenden Risiken eines Roots einzugehen.

    Gruß vom Rudolf


  • Gehen euch die Ideen aus oder seid ihr zu faul neue Artikel zu schreiben?...peinlich langsam.Wieder ein Artikel der schon mal vor ein paar Jahren hier veröffentlicht war. Frag mich nur was das soll das tritt in letzter Zeit öfters auf. Ein Wort verändert und schon haben wir wieder einen neuen Artikel. Sowas finde ich höchstens in Klatschzeitungen wenn man ein Bericht endeckt über Michael Schumacher. Weil es nichts Neues zu berichten gibt nehmen die irgendeinen alten Artikel, bauen etwas um und schon haben wir wieder etwas Neues. Die glauben wohl auch die Leser merken das nicht… 🙄👎


    • Es steht dir natürlich frei, unter jedem weiteren dieser Artikel das gleiche zu kommentieren. Aber ich wiederhole dann auch jedes mal gerne wieder für dich: Wir aktualisieren regelmäßig wichtige Artikel, zu interessanten Themen, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten. Das bekommst du im übrigen nur mit, wenn wir mehr als "ein Wort" geändert haben. Ansonsten werden diese Artikel im Hintergrund aufgefrischt. So finden unsere Leser nach Möglichkeit immer aktuelle Infos, egal ob Sie neu in der Community oder alte Hasen sind. Man sieht sich bei deinem nächsten Kommentar. ✌️


      • Sollte kein Kritik sein sondern nur ein Hinweis.Wie mitzubekommen ist bin ich nicht der einzige der darauf eingeht.Einen Artikel zu aktualisieren ist immer gut aber doch keinen der mehr als 3 Jahre in der Versenkung war.


      • Der Artikel wurde zwar vor drei Jahren erstellt, aber zuletzt vor 6 Monaten aktualisiert. Leider rutschen dabei aber manchmal ein paar der alten TOP-Kommentare nach oben, die auch älter sein können und so vielleicht den Eindruck erwecken.


      • Kri·tik
        Substantiv, feminin [die]
        1a.
        [Plural selten] [fachmännisch] prüfende Beurteilung und deren Äußerung in entsprechenden Worten


        Natürlich war es Kritik!!!


  •   23
    Gelöschter Account 03.09.2018 Link zum Kommentar

    Für mich eröffneten Rootrechte eine wunderschöne experimentelle Spielerei, hatte ich doch auch selber etliche flashbare zips erstellt und mir alles Mögliche nachgerüstet. Nicht immer lief alles glatt und oftmals fuhr man in den softbrick, was aber zB bei Samsung mittels Titanium-Backup überhaupt kein Problem darstellte.
    Warum ich das alles in der Mitvergangenheit schreibe ist leicht erklärt: Rooten zahlt sich beinahe nicht mehr aus. Einzig "ad-away" fehlt mir doch sehr, ansonsten hat Rooten kaum mehr Sinn, da sich auch die Developers gegenseitig in den unendlichen Geräteweiten verloren haben. Gerademal an der Galaxy S-Reihe, den Pixeln und dem einen oder anderen sonstigen Gerät wird noch herumgeflasht und gekocht.
    Auch sind die Geräte mittlerweile so dermaßen teuer, dass man sich schon 3mal überlegen sollte, ob man so einfach auf die Softwaregarantie verzichten will und kann.

    Es war mal wirklich toll - die Betonung liegt auf "war".


  • Definitiv unbedingt!!!


  • Rooten ist erste Smartphonebesitzerpflicht, damit ich das Gerät wirklich komplet nutzen kann. Ich kauf mir ja auch kein Auto und lass mir dann vom Hersteller vorschreiben, dass ich nur den 2. und 4. Gang benutzen darf...


    • Dann kommen aber viele Leute ihrer "Pflicht" nicht nach.
      Wenn man Root braucht, ok.
      Aber Pflicht: Nö, warum?

      Tim


    • Wenn man nur in der Stadt unterwegs sein will, reichen ja auch vier Gänge.


    • Borisku, das ist ungefähr so wie wenn der Hersteller dir vorschreibt/vorgibt wieviel Leistung dein Auto hat. Wenn du es nachträglich durch Tuningmaßnahmen modifizierst erlischt auch die Garantie.


      •   19
        Gelöschter Account 04.09.2018 Link zum Kommentar

        Tun die doch? Mein BMW ist bei 250 abgeriegelt, obwohl er locker 270 fahren könnte. Aber Hauptsache Geld nehmen fürs entsperren.


      • Das sind ohnehin Geschwindigkeiten mit denen man auch auf der Autobahn nicht unterwegs sein sollte. Und die 20kmh machen da auch nix mehr aus.


    • Die anderen Gänge sind aber vorhanden und nutzbar, du musst dafür kein Getriebe verändern.


  • Und wieder hat ein Redakteur einen Artikel nicht mit "Update" gekennzeichnet.


  • Vielleicht sollte man im Artikel noch erwähnen, dass das bei Huawei bzw. Honorgeräten nicht geht, da man den Bootloader nicht mehr entsperren kann


  •   19
    Gelöschter Account 03.09.2018 Link zum Kommentar

    Wie armselig ist das bitte, einen fast 3 Jahren alten Thread wieder aufzukauen? Die Umstände bei Android haben sich in den letzten Jahren MASSIV geändert.

    "#5: System-Apps werden entfernbar" - Das geht auch ohne, aber ist okay.


    • Nicht alle.


      •   19
        Gelöschter Account 04.09.2018 Link zum Kommentar

        Doch. Sogar SystemUI. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Adb shell pm uninstall --user 0 <appname>


      • Ich meinte auch das App entfernen ganz normal, ohne Formeln oder umständliches eingreifen ins System. Da kann man eben nur die Apps entfernen, oder deinstallieren was die Hersteller auch wollen.


  • Muss man es? Habe ich bis jetzt noch nie gemacht.


  • Werbung für ADAway entfernen.

    Gelöschter Account


  • Mangelnde Systemupdates als Nachteil? Lineage ist so etwas von viel schneller als alles andere inklusive Google bei den monatlichen Sicherheitsupdates. Echt ein Witz oder?


  • Bei Root kann Pokemon Go nicht mehr gespielt werden. Sollte man wissen vorher.


  •   28
    Gelöschter Account 28.12.2017 Link zum Kommentar

    So lang die Hersteller es nicht fertig bringen, dass sich mein Gerät am Morgen selbständig aus dem Flugmodus auf Online schaltet werde ich rooten.


  • Die Hochzeit von Root und ROMs ist doch leider vorbei. Was war das früher spannend und kurzweilig - mindestens jede Woche n neues ROM ausprobieren, Austausch mit Devs usw., usf..

    Aber bei den heutigen Phones - jedenfalls solange der Hersteller halbwegs anständig softwareseitig pflegt - ist der ganze Spaß mittlerweile in Vergessenheit geraten und es ist somit immer ruhiger im Bastelbereich geworden.

    Auf nem ganz alten S3 (so ein bisschen Spieltrieb ist noch da...) läuft mittlerweile ne Resurrection mit 7.1 mit Sicherheitspatch Dezember '17.

    Mein S7 lass ich unangetastet - weil ich bei dem Gerät 'nen Root für unnötig halte. Aber möglicherweise nächstes Jahr, wenn SAMSUNG das Modell links liegen lässt.


  • Hi,
    Seit Samsung S2 habe ich meine Smartphone gerootet, sogar habe meine S2 gebrickt. Seit zwei Jahren Root kommt nicht infrage, weil Smartphone sind so gut Root lohnt sich nicht. OK man möchtet einen oder anderen Apps deinstallieren aber heute kann man ja abschalten.


  • Früher hatte ich mein Smartphone gerootet jetzt ist mit zunehmenden Alter mein Spieltrieb verflogen und ich roote nichts mehr.


  • Von den Herstellern wird einfach außer acht gelassen, wie jemand sein Smartphone nutzen möchte. Da wird für den Nutzer, der ständig jegliche Art von sozialen Medien nutzen möchte und Informationen mit möglichst vielen Menschen austauscht, die vorgegebene Software/Apps perfekt sein und somit hat er auch kein Problem, wenn der Hersteller sie als notwendig erachtet und in das Betriebssystem "eingebindet".
    Es wird aber NICHT gefragt, ob jeder das so haben möchte. Es gibt allerdings auch einen großen Teil von Usern, die mit dieser Konfiguration nichts anfangen kann.

    Was soll ich mit Bezahl-Apps oder Bankingsoftware auf meinem Smartphone, wenn ich diese Software schon aus Sicherheitsgründen niemals darauf nutzen möchte? (Einmal gestohlen und ein Fremder hat vielleicht Zugang zu meinem Bankkonto, oder andere Finanzen? Bestimmt nicht!)

    Was soll ich mit Microsoft Office-Produkten, oder anderen Apps dieser Kategorie auf dem Smartphone, wenn ich damit mit Sicherheit niemals Briefe oder andere Korrespondenz schreiben möchte?

    Was soll ich mit Apps wie Trip-Advisor (liefert nachweislich - selber festgestellt - falsche Angaben, welche nach mehrfachem Melden nicht korrigiert werden), Gesundheitsapps oder anderer Bloatware? Wozu Gesundheitsdaten teilen und jedem mitteilen wie es gerade um mich steht? Schön für einen Chef, wenn er sich in das Netz einklinken kann und sieht welche Mitarbeiter sich wie und wann fit halten, oder eben nicht......

    All diese Apps verbrauchen viel Platz auf dem Gerät und wenn ich jetzt meine Flugnavigationssoftware installiere und beim Aktualisieren von ICAO-Karten oder Notams, Wetterkarten etc. kommt dann plötzlich die Meldung. "Der Speicherplatz reicht nicht aus, bitte löschen sie nicht benötigte Apps...." - und als Vorschlag kommen dann die Komponenten der Flugnavigation - dann steht man verlassen da. Denn der ganze Social-Media-Müll, Gesundheitsapps und andere Bloatware können, wenn überhaupt, nur deaktiviert werden, verbrauchen dennoch wertvollen Speicherplatz. Entscheidet jetzt der Hersteller, welche App notwendig ist und welche nicht?

    Die blödsinninge Aussage, z.B. die Gesundheitsapp würde zum Betriebssystem gehören ist offene Verarsche des Herstellers.
    Kaufe ich ein Auto, dann ist das Radio vielleicht eingebaut, aber es fährt natürlich auch ohne es. Kein Autohersteller würde behaupten, es gehöre zum Betriebssystem. Wenn ich an der Stelle lieber ein Ablagefach haben möchte, dann kann man das als Autobesitzer machen und wird nicht gezwungen das Radio an Ort und Stelle zu lassen. Nichts anderes ist es mit der Bloatware.

    Wenn man dann noch den Smartphonehersteller kontaktiert und einem direkt gesagt wird: "Wenn Sie das Handy so nutzen möchten, dann müssen sie es rooten." (Original Kommentar des/r Mitarbeiters/in)

    Am Ende stellt soch noch die Frage: wem gehört das Handy und wer ist dann eigentlich derjenige, der bestimmt welche Software darauf laufen soll?.... Die Antwort dürfte klar sein, nämlich MIR gehört das Handy und ICH bestimme was darauf läuft, nicht Samsung, Apple oder sonstwem!

    Wer mit der Bloatware leben kann und sie nutzt, der kann sich glücklich schätzen. Aber alle anderen, die mit dem für sie offensichtlichen Mist nichts anfangen können, die müssen dann zum Mittel des Rootens greifen, denn noch wird vom Hersteller keine andere Alternative geboten.

    Was den Garantieverlust anbelangt wäre ich vorsichtig mit der Behauptung der Hersteller er sei rechtens, denn auch einem technisch unkundigem Gericht wird klar sein, das so manche Software einfach nicht zu einem Betriebssystem gehört. Das Entfernen dieser unnötigen Software kann nicht Gegenstand eines Garantieverlusts sein. Wenn die Hersteller einem allerdings nicht die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden, was auf dem Gerät laufen soll, dann müssen sie das Rooten dulden. Irgendwann wird einer eine Klage anstrengen und dann bin ich einmal gespannt.

    Fazit: Solange sich die Einstellung der Hersteller nicht ändert, solange bleibt Rooten die einzige Alternative.


    • Eine auf der Systempartition vorinstallierte App mit Rootrechten zu löschen, bringt keine Vorteile bezüglich irgendwelcher Appdaten. Die Appdaten liegen nämlich auf der Datenpartition.

      Eine vorinstallierte App auf der Systempartition kann man daher einfach deaktivieren und ggf. bereits abgelegte Daten löschen. Dazu benötigt man kein Root.


    • Also wenn dann der Speicher schon voll ist würde ich mal über ein neues Phone nachdenken . Ansonsten rooten lohnt sich meiner Meinung nach nur bei alten Geräten in Verbindung mit Custom Rom .


  • gerootet wird nur wenn Zeit dazu ist.🤔


  • Ich hab mein Note edge (und auch alle vorherigen Notes) gerooted, um beim gamen zu bescheissen.
    Ja. Ich bin ein schlechter Gamer...


  • Ein wichtiger Punkt wird in der Diskussion außer Acht gelassen. Eigentlich müssten die Leut' es wissen, die ein Custom-Rom haben.
    Die ROM's sind zwar gerootet. Doch auch wiederum geblockt. Wer oder welche App "Root" will muß dies expliziert freigeben!
    Damit ist die Sicherheit "etwas falsches zu machen" gegeben.
    Und - wer ein Mobil hat, das außerhalb der Garantie liegt, muß so oder so einen Schaden selber tragen wenn in irgend einer Form was kaputt geht. Soll ein gut funktionierendes Mobil weggeworfen werden nur weil es keine Garantie mehr hat?
    Ich denke nicht.


  • Tja, wenn ich auf einem gerooteten Gerät meine Bank-App nicht mehr starten kann, ist das allein ein entscheidendes Argument gegen Root. Pech gehabt!☹


    • genau, das ist der springende Punkt und kein bankingProgramm APP wird das jemals aus Haftungsgründen auf gerooteten Geräten möglich machen.
      Das ist lediglich was für Bastlertypen, für einen normalen Benutzer ohne Sinn aus meiner Sicht. Zudem funktionieren dann keine werksseitigen Updates über OTA nicht mehr. Habe mal ein Tablet gerootet aus der Android 4.4 Kiste, wegen der hirnrissigen Google- Sperre externe SD-Karten nicht beschreiben zu können, ein Akt der nur dem besseren Umsatz an internen Speicher zu Grunde lag.
      Dumm nur, so konnte ich auf dem Tablet dann keine Banken Apps mehr starten. Das gesperrte R/W auf externen Speichern gibt es nun nicht mehr. Also brauche ich daher auch kein root mehr.


  • Mein Gerät ist hauptsächlich wegen Diebstahl/Raub gerootet. Ich habe Avast Anti Theft auf dem Handy und wenn es gerootet ist, installiert sich die App Hard Reset sicher als Systemapp. Habe ich ausprobiert, sogar neue Firmware geflasht, die App wurde nicht entfernt. Ich bekomme bei Raub zwar von meiner Hausrat Vers. egal wo ich mich mit dem Handy befinde den damaligen Kaufpreis voll erstattet, aber so kann der Dieb nichts mehr mit dem Gerät anfangen.


    • Dir ist schon klar, daß Raub und Diebstahl zwei ganz verschiedene Sachen sind?! Steht in deiner Police nur was von Raub, mußt Du Verletzungen nachweisen können. Hatte selbst mal das Problem mit einer extra gegen Raub versicherten Fotoausrüstung. Eine kleine Schürfwunde war der Versicherung kein Beweis für den Raub!☹


  • Mein erstes Tablet "musste" ich rooten, da es nur über sehr wenig Speicherplatz verfügt und ich die Apps sonst nicht auf die SD-Karte hätte auslagern können. Mein zweites Tablet hatte ich dann ebenfalls gerootet, einfach weil ich dann auch die App-Einstellungen übernehmen konnte. Als ich jedoch versuchte, dieses Gerät auf ein neueres Betriebssystem zu aktualisieren habe ich irgend etwas falsch gemacht und es ging gar nichts mehr. Nun besitze ich ein Samsung Galaxy Tab A (2016) mit Android 6.0.1 und dieses werde ich nicht rooten, da es für mich nicht mehr notwendig ist.


  • Ich roote meine Geräte immer wegen screencast oder custom roms


  • Mein Grund für Root war zuletzt beim Note 4, weil ich unbedingt eine andere Version der Facebook und Instagram Version installieren wollte. Leider waren diese beiden Apps uns System integriert, sodass sie nur durch Rootrechte sehr kompliziert entfernt werden konnten. Allein mit Titanium Backup zu deinstallieren genügte da nicht. Ebenso gab es immer noch zahlreiche Apps die sich auch nicht deaktivieren ließen. Irgendwelche Drittanbieter Firmwares kamen bei mir nie in Frage, da ich sowas erst in Betracht ziehe, wenn mal wirklich wichtige Apps nach einer aktuellen Firmware verlangen.


  •   40
    Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

    Meine ganz klare Empfehlung: Nur rooten, wenn man Ahnung hat und genau weiß was man da auch tut. Ansonsten Finger davon lassen. Nichts für Laien.


  • Geräte die Werksseitig nicht mehr unterstützt werden würde ich auf jedenfall rooten. In der Garantiezeit nicht gibt bei einem Defekt nur Ärger.


    • Warum ist das Thema Garantie überall so wichtig? Ein elektronisches Gerät ohne Mechanik offenbart entweder innerhalb kürzester Zeit seine Fehler oder aber hält eine ganze Weile: Zum Thema Ausfallstatistik: Stichwort "Badewannenkurve"! Wer erst mal zufrieden mit dem Gerät ist, wird nur äußerst unwahrscheinlich einen Garantiefall erleben. Wer nur der Garantie halber auf was verzichtet, beschneidet sich selbst.
      Und wer unsicher ist, was Vor- und Nachteile angeht, der behält bei Neukauf einfach sein altes Gerät und probiert damit. Für's Verscherbeln über ebay und Konsorten ist ein gerootetes Gerät sicher kein Wertminderungsargument.


      • Wenn dir sowas Mal passiert ist, denkst du anders drüber!


      • So ein Unfug. Hatte schon den Fall, dass nsch einem dreiviertel Jahr die Kamera nicht mehr funktionierte. Lautsprecher defekt? Garantiefall und das nach ca 1.5 Jahren. Also ich bitte dich...


  • Sue H
    • Blogger
    27.12.2016 Link zum Kommentar

    Mein Note 3 ist im Zuge meiner Custom ROM vorgerootet.
    Wenn ich mir ein Handy neu kaufen würde, würde ich es nicht rooten.
    Es gäbe für mich keinen Totschlag-Grund den zB bei Samsung vorhanden Knox Counter zu triggern.
    Aber bei einem gebraucht gekauften Gerät mit ausgelaufener Garantiezeit ist dieser Counter eher zweitrangig, also fröhliches Rooten oder in meinem Fall Flashen.
    Hey, mein Note 3 läuft mit Marshmallow (Ich schweife ab..)


  • Ich roote nur, wenn mein Gerät keine Updates mehr bekommt. Aber da flashe ich sowieso eine Custom-ROM.


  • Ich roote nur, damit ich eine Custom-Recovery installieren kann
    Ansonsten ist Root für mich nur eine Sicherheitslücke, die ich dann durch das flashen einer Custom-Firmware schließe


  • Bei mir hat das Note 4 noch kein root aber alle anderen und tab haben bei mir root weil es wirklich die einzige Möglichkeit ist auch bei älteren Handy immer aktuell zu bleiben.


  • Wenn es keine Aktualisierungen mehr gibt, und das oft schon nach einem Jahr. Die Hardware ist oft noch top und die Sicherheit ist dahin, also , ROOTEN ! Ich habe gerotete Geräte ....


    • Komische Logik. Wenn die Sicherheit schon dahin ist, dann machst du noch die Tür auf? Die Alarmanlage am Haus/Auto ist kaputt. Egal. Jetzt kann ich die Tür aufstehen lassen....

      Gelöschter Account


      • Wenn man gleich eine custom Rom Flasht ist doch alles ok, in einer custom Rom sind die Lücken meist schneller geschlossen als bei einer original Rom. Man ist immer auf dem neusten Stand egal wie alt das Handy ist.


      •   33
        Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

        @ Stefan Soroway

        Das war auch mein erster Gedanke.
        Ich roote grundsätzlich kein Gerät und eine Custom Version kommt mir auch nicht auf ein Phone. Wird es nicht mehr mit Original Updates versorgt, wird es, spätestens dann, verkauft.
        So ist es bei meinen Androiden, bei Apple muss ich mir da zum Glück keinerlei Gedanken machen.
        CM ist ja nun auch Geschichte und ich denke, dass es mit den gebastelten Roms nun auch immer weniger wird.
        Unabhängig davon, muss es aber jeder selbst wissen, was er da veranstaltet.


      • weniger wird es auf keinen Fall wenn ich so auf Foren schaue finde ich sehr viele Roms vorallem original veränderte oder von neuen Phone portierte Roms, es gibt eine große Gemeinde und wird es auch weiter geben.


      • CM ist nicht wirklich Geschichte, sondern wird, da OpenSource, von LineageOS beerbt.
        Ich roote meine Geräte seit ich mein erstes Smartphone hatte und hatte noch nie Probleme mit Viren oder sonstigem Müll, ganz im Gegenteil zu Leuten, die sich strikt gegen Root und CustomROMS wehren
        und nur bei der originalen Software bleiben.


      • @Stefan Soroway : Vielleicht steht die Tür ja von selbst auf, wenn der Wecker klingelt 😛


      • Wenn man eine CR fasht hat man in der Regel auch eine neuere Android-Version. Die Aussage war aber: Ich roote (nicht ich flashe eine CR) weil die Sicherheit hin ist...


      • Nicht aufregen, die meisten verstehen es nicht und denken sie wissen alles. Dummheit ist keine schade.


  •   10
    Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

    Ich roote mein Handy hauptsächlich wegen der Tonnen an bloatware und der Milliarden google apps die keiner braucht und weil Werbung heutzutage so unverschämt ist , natürlich auch für einen adblocker.


    • Nunja die Google-Apps kann man deaktivieren und soo viel Speicher fressen die ja nun nicht.
      Und in Sachen Adblocker hat Samsung schön vorgelegt, weil man seit Version 4.0 vom Internet-Browser einen Adblocker installieren kann. Und der funktioniert super.


      • Es soll aber Apps geben die trotzdem noch im Hinteregrund arbeiten. Die Facebook-Apps möchte ich komplett loswerden, nicht nur deinstallieren. Zudem gibt es Systemapps die sich nicht deaktivieren lassen, aber trotzdem überflüssig sind, und auch in der Lage sind fleißig Daten zu senden.


      • Wenn Apps deaktiviert werden arbeiten sie aber nicht im Hintergrund. Und zumindest bei Samsung wurden die vorinstallieren Apps reduziert, auch von Google-Apps wurden es weniger. Ich sehe da keinen Grund für root.


      • <<< zumindest bei Samsung wurden die vorinstallieren Apps reduziert >>>
        Dafür sind die restlichen Apps tiefer mit dem System verbandelt. Wenn man in Android 6 die Facebook-Apps entfernt funktioniert anschließend die Bildschirmrotation nicht mehr. Das ist ein Grund weshalb ich bei Android 5.1.1. bleibe.


      • Dass die Bildschirmrotation nicht mehr funktioniert, nachdem die Facebook Apps entfernt wurden ist schlichtweg Humbug. Denn das hat nichts miteinander zu tun. Aber vll hab ich auch nur magische Telefone.


      • Apropos Hintergrund: Stelle ich die Positionsbestimmung unter Android ab, braucht die Positionsbestimmung nach Wiedereinschalten mehrere Minuten. Bei Windows Mobile sind die Daten sofort korrekt. Das bedeutet das Abschalten verbietet hier nur den Apps, die Funktion zu benutzen. Die Positionsbestimmung läuft weiter und Microsoft kann sie benutzen und es verbraucht weiterhin Prozessorzeit und Akku. Und der Hammer: Selbiges gilt offenbar auch ganz im Gegensatz zu Android für den Datenverkehr. Nachts verbraucht mein Lumia 950 xl bei deaktiviertem Datenverkehr und geschlossen Apps und im ausgeschaltetem Zustand (also nur Display aus) bis zu 65% (abends vollgeladen) der Akkuladung und bisher oft bis zu 200MB Daten.


    • Ich freue mich über die Google Apps


  •   9
    Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

    Rooten tue ich nur wenn ich neue ROMs ausprobieren möchte. Sonst läuft 7.1.1 perfekt auf meinem 6P sodass ich kein Root benötige.


  • Kurze Geschichte, warum ich (Verfechter des nicht-Rootings) mein Xperia Z2 (D6503) gerootet habe: Bisher liefen alle Firmwares von Sony einwandfrei, so auch die derzeit aktuelle Marshmallow-Version. Aber diese hat eine miserable Eigenschaft: der Musikgenuss über Bluetooth hat oft heftige Aussetzer. Dies ist in der Sony Community dokumentiert und auch vom Support bestätigt; selbst die aktuellen Premium-Modelle (Z5 Premium, XZ) sind davon betroffen. Da die Garantie meines Z2 bald abläuft und es nicht sicher ist, ob und wann Sony ein Update für das Modell nachschieben wird, wollte ich downgraden auf die letzte Lollipop-Version, bei der es auch den berühmten Stamina-Modus noch mit allen Funktionen gibt. Kurz nach dem Downgrade, welches problemlos durchlief, kam ständig die Meldung, dass ein Update auf eine neue Version vorliegt. Diese Meldung konnte man nicht wegwischen und auch die App nicht daran hindern, besagte Meldung nicht einzublenden. Was war zu tun? Rooting und die App (Software-Update) mit Titanium Backup einfrieren. Seitdem ich dann noch alle Apps wieder aufgespielt hatte (was ohne ein Backup sehr mühselig war), läuft mein Z2 nun seit einiger Zeit wieder wie gewohnt. Und die Batterielaufzeit war trotz des Doze-Modes von Marshmallow nicht besser.
    Ich habe die Befürchtung, dass die Modelle Z2 und Z3 kein Update mehr erfahren werden (auch was Sicherheitspatches anbelangt) und bei den neueren Modellen bald Nougat ausgerollt wird und der Fehler mit der nicht unterbrechungsfreien BT-Wiedergabe behoben wird.


  • Für mich ist Root einfach ein Muss, da ich ohne Viper nicht mehr Musik hören möchte! :)


    • Was ist denn Viper? Hast du eine Schlange im Smartphone versteckt, so wie ein Illusionist ein Kaninchen im Zylinder? ;-) Oder gar ein ganzes Auto (Dodge Viper) ? :-)


      •   9
        Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

        Viper ist ein AudioMod, der die Qualität der Ausgabe über Lautsprecher / Kopfhörer Buchse merklich verbessert. Gibt auch einige ROMs, wo dieser Mod vorinstalliert ist. :)


      • Alles klar, danke :-)


      • Und Viper ist auch der Name eines tollen Custom Roms, welches für viele HTC-Geräte zur Verfügung steht und eine Menge an zusätzlichen Funktionen auf das Gerät bringt.


  • Also ich habe sogar mein nagelneues S7 gerootet und nachdem ich die Custom Rom Supermann 1.16 aufgespielt habe kann ich nur sagen:"Ich bin ja sowas von begeistert "...Soweit ich weiß ist beim S7 der Bootloader von Haus aus geöffnet (bin mir dabei allerdings nicht völlig sicher...)...Auf jeden Fall ist es aber echt nicht schwer das S7 zu rooten. Solltet ihr Bedenken wegen der Garantie haben (mir war's egal...)...Der sogenannte Knox-Zähler* läßt sich ziemlich einfach wieder auf Null stellen (zu. B. mit Triangle away)...
    * der Knox-Zähler ist ist der Zähler durch den der Herstellers erkennen kann ob das Handy gerootet wurde
    Für Fragen dazu stehen ich euch gerne zur Verfügung


    • Sorry, da muss ich dich berichtigen.
      Es gibt keine, für normalsterbliche, Möglichkeit den Knox Counter zu reseten. Mit Triangelaway schonmal gar nicht.
      Das Tool funktionierte damals mal, um eben das Triangel, welches beim Booten auf dem Startbildschirm erschien, weg zu bekommen.
      Einmal knox getriggert, immer geknoxt.


    • Bitte teste zuerst mal fen Blödsinn was du postest ;-)


      •   33
        Gelöschter Account 30.12.2016 Link zum Kommentar

        Weißt Du Joe, Leute wie Du sind der Grund dafür, das es einfach keinen Spaß mehr macht sich die Mühe für irgendwas hier zu machen.
        Wenn Deine einzige Fähigkeit Dich auszudrücken darauf beruht andere bei Irrtümern (mein Post war einer, hätte es klarstellen können aber Scheiß drauf) von links hinten in den Arsch zu treten, findest Du Dich hier in bester Gesellschaft mit einigen anderen.
        Leute, die versuchen sich auf Kosten anderer zu profilieren finde ich einfach nur zum kotzen.

        Ich habe mal in Dein Profil geschaut. Was ich da an Beiträgen von Dir gefunden habe ist wirklich äußerst "produktiv und sinnvoll".

        Ich verzichte hier auf Beispiele, wen es interessiert auf welchem geistigen und technikspezifischen Niveau Du dich etabliert hast, kann ja gerne selber nachsehen.

        Also Kollege, halt den Ball mal etwas flacher, sonst gibt's noch mehr Eigentore.

        m7934


  • Rooten, warum nicht ? Vorausgesetzt man verfügt über eine gute Erfahrung was Linux/Android angeht. Denn auch da kann man viele Fehler machen. Und wer sich noch mehr verwirklichen will kann sogar zu einer Custom Rom greifen, hier wird natürlich noch mehr als nur das Grundwissen vorausgesetzt dar es hier einfach vieles gibt was man beachten sollte. Denn auch wenn es mittlerweile ziemlich einfach ist, schaffen es einige ihr Smartphone zu "töten".


  • Ohne den Artikel zu lesen: Nein. Warum? Ihr lest einen Artikel, warum ihr euer Smartphone rooten solltet.


  • für mich persönlich war Root immer eine feine Sache. Allerdings gibt es bisher noch keine stable Version von CM für das S5 mit mindestens Marshmallow... Daher brauche ich noch kein root.


  • Es sollte noch erwähnt sein, dass Rooting nicht nur ggf. Garantieverlust durch den Hersteller bedeutet, sondern auch ggf. Gewährleistungsverlust (s. auch EU-Verordnung 1999/44/CE). Wenn ein Defekt in der Gewährleistungsdauer auftritt und man daraus einen Anspruch geltend machen möchte, schickt der Händler das Gerät für gewöhnlich an einen vom Hersteller autorisiertes Unternehmen, welches das Gerät untersucht. Wenn dort bspw. ein entsperrter Bootloader festgestellt wird (bei einigen Modellen nötig fürs Rooting) oder ein Rooting, geht das Gerät oft an den Händler zurück mit jener Diagnose. Der Kunde erhält in dem Fall Nachricht, dass er die Software verändert hat und deswegen keine Gewährleistung mehr besteht. Ja, es gibt den Weg, sich vor Gericht wiederzusehen, aber wer macht das bei einem Gerät im Wert von wenigen oder einigen hundert Euro? Wenn so etwas schon vorgekommen wäre, hätten sich besagte Personen schon jubelnd oder bestürzt in einschlägigen Foren geäußert. Bei Sony Xperia-Modellen werden beim Entsperren des Bootloaders die DRM-Keys unwiderruflich gelöscht. Da das Gerät damit nie wieder in den Originalzustand zurückversetzt werden kann, würde sich wahrscheinlich jeder Händler weigern, da Gewährleistung walten zu lassen (steht auch so ex­pres­sis ver­bis in jener Verordnung).
    Es mag zwar de jure möglich sein, trotz Rooting seinen Gewährleistungsanspruch geltend zu machen, aber de facto hatte damit noch niemand wirklich Erfolg gehabt, wenn sich der Händler weigerte und man den juristischen Weg einschlug.


    • Die Gewährleistung gilt ja nur für versteckte Mängel, die bereits bei Übergabe der Ware bestanden. Bei technischen Geräten ist jedoch für die wenigsten nachweisbar, dass der Mangel bereits bei Übergabe bestand. Deshalb gibt es die Beweislastumkehr in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf. In dieser Zeit muss der Verkäufer nachweisen, dass der Käufer den Mangel verursacht hat. Das kann er normalerweise auch nur schwer nachweisen.

      Wer aber den Bootloader öffnet, bietet dem Verkäufer das Argument, der Fehler sei erst durch die dadurch möglichen Zugriffe entstanden. Damit hat man sich selbst in die Defensive gestellt und wie Frank schon sagt, könnte nur der Rechtsweg Klärung schaffen. Welche Argumentation aber ein Richter für glaubwürdiger hält, ist offen.


    • Tja, bei dem Hersteller würde ich dann nie wieder kaufen. Eine bspw. defekte Kamera hat oftmals wenig mit root zu tun. Die ausrede "root" seitens der Hersteller ist oftmals der Versuch sich aus der Verantwortung zu ziehen.


      • Es geht bei der Gewährleistung nicht um den Hersteller, sondern um den Händler! Vom Standpunkt der Logik aus betrachtet, wollen beide aber ein Gerät ungern auf eigene Kosten instandsetzen, sondern versuchen, die Kosten auf den Kunden abzuwälzen.
        Wenn man einmal hier das Forum durchforstet und auch andere (vor allem deutschsprachige), erkennt man, dass Gewährleistungs- und/oder Garantieansprüche abgeschmettert werden, auch wenn z. B. die Kamera nicht mehr funktioniert und eine Delle an einer anderen Stelle des Gehäuses ist. Das ist nun einmal so und ich wage die Behauptung, dass sich Händler und Hersteller da untereinander wenig tun und es kaum Menschen gibt, die juristische Schritte dann einleiten.


      • Frank K hat da schon Recht.
        Leider ist das ziemlich armselig, aber auch logisch.


    • Solche Gerüchte halten sich aber sehr hartnäckig. Gewährleistung greift auch bei Root. Ein Displaydefekt z.B. kann ja wohl unmöglich durch das Rooten entstehen. Der Händler kann auch nicht beweisen dass Farbfehler durch das Rooten entstanden sind. Denn schließlich werden beim Rooten nur Administratorrechte freigeschalten, und nicht am Grafiktreiber geschraubt. Ich würde schon aus Prinzip vor Gericht ziehen, damit Händler und Hersteller merken dass es Anwender gibt die den Gerichtsweg nicht scheuen. Und Recht bekommen würde ich vor Gericht zu 98%.

      m7934


      • Nun - so ganz richtig liegst du nicht damit. Durch das Rooten eröffnest du Möglichkeiten, an Systemfunktionen zu schrauben, die durchaus auch das Display und andere Bauteile beschädigen können. Durch Prozessortuning kann z.B. das ganze Gerät überhitzen und damit etliche Bauteile Schaden nehmen. Nur: die meisten, die eine Weile mit Root arbeiten, gehen sogar sorgsamer mit ihren Geräten um als der Normalnutzer. Sie lernen viel über die verbaute Technik und deren Möglichkeiten und Grenzen, haben eine intensivere Beziehung zum Gerät und seinen Funktionen. Mehr KnowHow zu erwerben schadet nicht. Und man kann auch mit anderen Apps sein Gerät beschädigen - wie oft sind die Foren voll von nicht gerooteten Problemgeräten, die unter der Originalsoftware unzureichend oder schlecht laufen.


    • Nicht ganz korrekt was den Teil mit sony betrifft. Die TA (DRM-Partition) ist schon seit einigen Jahren absicherbar und man kann diese auch wie wiederherstellen. Sony macht trotzallem da keine Unterschiede. Ich hab schon sehr viele Fälle gesehen, wo Sony trotz Root und offenen Bootloader das ganze Gerät auf Garantie getauscht hat.


  • tja, ich hab root + custom ROM und sie läuft 1000x besser als die Standart ROM! root als unnöter aufwand hinzustellen ist meiner meinung nach falsch!


  •   39
    Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

    Weil Marshmallow bald kommt roote ich mein M9 auch nicht. Berechtigungsverwaltung war für mich der einzige Grund für root. Daten sichern kann ich auch anders, System-Apps hat HTC keine nervigen, das UI ist anpassbar und gut so wie es ist.


    • Naja, wenn du meinst, die Rechteverwaltung ab Android 6.0 wäre genau so gut wie XPrivacy, dann täuschst du dich aber gewaltig... Mal davon abgesehen, dass XPosed nicht gleich Root ist


      •   39
        Gelöschter Account 27.12.2016 Link zum Kommentar

        Das meine ich nicht. Aber ich kann Berechtigungen entziehen. Das reicht mir.
        Das habe ich auch nicht gesagt, ich brauche jedoch keine Funktionalität, die ich in der aktuellen Android Version nicht habe.


  • @Eric Herrmann
    Zum Thema Updates. Die Updates bei gerooteten Smartphones schlagen meist nur fehl, wenn ein Costum Recovery installiert ist. Root bedeutet nicht, ich muss unbedingt ein Costum recovery installieren.
    Oder sehe ich da was falsch?


    • Ja das siehst du falsch


      • Bitte genauer erklären. Und zum flashen einer Custom-Rom benötige ich nicht zwangsläufig root.


      • Dein letzter Satz ist schon richtig, für Custom Rom brauchts kein Root, nur ein Custom Recovery.
        Rooten macht man mittels SuperSU, und dieses flasht man im Custom Recovery.
        Die Updates schlagen fehl wegen Custom Recovery und weil /system verändert wird.
        Inzwischen gibts es aber sogar systemless root, und das Custom Recovery kann man einfach danach wieder durch das Stock-Revovery ersetzen, dann bekommt auch mit Root OTA-Updates.


      • Nein! Zur Installation eines Custom ROMs benötigst Du nur ein Custom Recovery und um das zu installieren, benötigst Du einen offenen Bootloader. Root ist vollkommen unnötig!

        Custom ROMs sind meistens gerootet. Daher hast Du nach der Installation einer solchen Root-Rechte.

        Root alleine verhindert kein OTA-Update. Da man aber mit Root an den System-Apps rumbasteln kann, können Veränderungen daran, das Update verhindern, weil die Prüfsummen nicht mehr stimmen, die errechnet werden, um die Installation eines falschen Updates zu verhindern.


      • Ich habe von Samsung ein Entwickler Recovery ( Engeneer recovery )
        Was den Knox Counter nicht aus löst, kann sogar uunbemerkt andere Kernels fahren ^^

        War ursprünglich für Diagnosen gedacht ohne Knox aus zu lösen ^^


      •   44
        Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

        das ist ansichtsache ja um cm aufzuspielen brauchst du kein root das stimmt aber hast du cm aufgespielt ist das smartphone automatisch gerootet. wo ist da der unterschied?

        Peter


      • Standardmäßig ist Root bei CyanogenMod abgeschaltet. Muss erst über die Entwickleroptionen aktiviert werden.


      •   44
        Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

        das weiss ich auch aber auch wenn man root dort nicht einschaltet ist es gerootet.


      • Stimmt auch wieder ;)


      • Um ein Custom-Rom zu installieren brauch man zwangsläufig ein CustomRecvery? warum nicht mit der Stock-Recovery? Offener Bootloader ist klar.
        Könnte mann die Custom-Rom nicht via Flashtool o.ä. installieren? Ich habe mich bisher gesträubt ein CustomRom zu installieren. Sollte meine Garantiezeit rum sein,werde ich mich daran machen.


      •   44
        Gelöschter Account 04.01.2016 Link zum Kommentar

        weiss ich auch nicht aber zum beisbiel im cm forum wird davon ausgegangen das man twrp installiert hat,es vereinfacht einfach die Hilfe und warum nicht? gerootet ist es so oder so und das Märchen vom Garantie Verlust hält sich leider immer noch hartnäckig. bricht dir zb. die hometaste in der Garantiezeit ab gilt die garantie noch,weil nachweislich der defekt nicht vom rooten kommt.


  •   33
    Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

    Mal am Rande....
    Der Begriff "Rooten " (sehr schwammige Umschreibung) bedeutet nichts weiter, als die Systempartition beschreibbar zu machen.
    Das geschieht, indem man die su-binary in die Systempartition kopiert und ausführbar macht.

    Textauszug:
    "Die Tools, mit denen man sich den Root-Zugriff verschafft, sind zum Teil sehr instabil und gelegentlich wenig vertrauenerweckend. Und wenn man sie im Zuge der neuen Android-Sicherheitsstandards einmal im Monat verwenden muss, wird das doch alles ein bisschen viel."

    Wer Ahnung hat braucht diese ganzen Tools nicht, wer keine Ahnung hat, sollte es lieber (erstmal) ganz lassen!


    • Dein erster Absatz ist falsch! Wenn Du meinst, dass der User Root ohnehin immer vorhanden ist, hast Du Recht, Deine Beschreibung ist aber vollkommen falsch.

      Um die System-Partition beschreibbar zu machen, muss sie r/w gemountet werden. Das geht auch ohne Root per ADB.

      Die SU-Binary (SU steht für Substitute User) ist ein Unix-Programm, mit dem man das User-Environment ändern kann. Unter anderem auch zum User Root. Diese Binary fehlt Android, weil es für ein Embedded System eben unnötig ist und nur zusätzliche Risiken bedeutet.


      •   33
        Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

        Um zu rooten, benötigt man ein boot-Image, dass root bereits besitzt (z. B. ein TWRP Recovery).
        (abgesehen von Exploits, die bei der Stock-ROM ausgenutzt werden könnten; nicht das Thema hier)
        Ist der Bootloader gesperrt, kann man aber nur das boot-Image oder recovery-Image der installierten Stock-ROM booten (starten), welches i. d. R. nicht gerootet ist.Deswegen muss man den Bootloader entsperren, um z. B. ein TWRP-Recovery (= gerootetes boot-Image) starten zu können. (Das Stock-Recovery ist i. d. R. so "abgespeckt" und geschützt, dass es keine Manipulationen zulässt.)
        Das gerootete boot-Image (TWRP Recovery) stellt dann erst die Möglichkeit zur Verfügung, die system-Partition mit Schreib-Berechtigung zu mounten, um dann die SuperSU App und die su binaries in der system-Partition zu installieren. - Ohne diese Schreibberechtigung wäre das nicht möglich.Die SuperSU App ist nicht für das Rooten zuständig, sondern ist die Kontroll-App, um die Zugriffe anderer Apps auf die su binaries zu gewähren/verbieten/zeitlich einzuschränken. - Die App ist nur ein "Wachhund", der andere Apps im System beim Zugriff auf die su binarybeobachtet, reglementiert und mit Meldungen beim Anwender "verpetzt" (= Anwender-Kontrolle).
        Diesen gesamten Vorgang nennt man dann verschwommen "ein Gerät rooten".Auch bei Abwesenheit von SuperSU - der App - kann man gerootet sein.


      •   33
        Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

        Soweit hast Du Recht, hier geht's aber um "rooten".
        Daher aus meiner Sicht der 0/8/15 Vorgang incl. Bootlader , Recovery...

        Du hast selbstverständlich Recht mit ADB/r/w mounten.


  • Root ist für mich Pflicht. Adaway, Xposed Framework und Viper4Android sind die top 3 Apps die auf ein Androidphone gehören.

    Gelöschter Account


  • custom rom kommt für mich weniger in frage, da ich die edge funktionen an meinem note behalten möchte.
    dank root hab ich wieder vollen sd-card zugriff und diverse apps sind gelöscht.
    habs zwar zu anfang vergeigt (mit falschem superSU geflasht), konnts aber wieder fixen.


    • Völliger Quatsch...die Funktion von deinem Edge hast du auch bei Costum Roms "wenn die auf TouchWiz basieren"!!!


    • Fürs Note giebt es die Omega, Aliance und xtrestolite rom, dabei verlierst du keinerlei Funktionen, außer halt die Sachen die man nicht will.


  • Rooten gut und schön
    Aber richtig
    Die besten Erfolgschancen habt ihr wenn ihr es am PC über Odin oder ähnlihhes macht
    ABER:nicht mit dem chinesischen Kingroot
    Habe damit mein brandneuen wiko rainbow getötet.


  • Nachdem ich mit Samsung auf die Schnauze gefallen bin,.... Nein, nicht so lange noch Garantie auf dem Gerät ist. Vorher vermisse ich ohne Root auch nichts.


  • auf die Frage ob man sein Handy rooten soll: einfach ja!


    • Also, wenn es sich um ein Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, DIREKT aus China handelt, dann ja. Schließlich möchte man ja, sein Smartphone aktuell halten und bei den "China-Krachern", wenn sie nicht gerade von Huawei oder HTC stammen, sondern vielleicht von Xiaomi; ist es mit der "Aktualisierung" nicht so weit her.
      Aber man sollte sein Smartphone RICHTIG GUT kennen. Insbesondere den Quellcode des hiesigen Androids auf dem Smartphones. Nur so wird am Ende das Rooting gefahrlos und man kann sich zum Beispiel CyanogenMod drauf laden.


      •   33
        Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

        Kannst Du mir erklären, was der Quellcode im Zusammenhang mit dem "rooting" im speziellen zu tun hat?


      • man braucht (meistens) kein root wenn man eine Custom Rom aufspielen möchte. es sei denn man braucht zuerst eine Custom Recovery, wenn man die Rom nicht über fastboot installieren kann.


    •   39
      Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

      Wow diese Gründe ;)


  • Nein solltet Ihr NICHT!!! Der überwiegend größte Teil von Problemen mit Cyberkriminalität findet auf gerooteten Geräten statt.

    Deswegen rate ich allen davon ab, ihre Sicherheit zu gefährden. Wer es trotzdem nicht sein lassen kann, sollte entweder ein Softwareentwickler sein, oder mit einm darüber reden.

    PS: das "Root"-Problem (das fast jeder Administrator) war, war eine der größten Sicherheitslücken bei Windows XP


    • Karsten, dein 2. Satz im 1. Abschnitt stimmt sicher nicht. Bitte also belegen.

      Joe F.Gelöschter Account


    • Davon habe ich bisher noch nichts gehört. Hat da jemand noch weitere Informationen?


    •   33
      Gelöschter Account 01.01.2016 Link zum Kommentar

      @Karsten
      Unsinn!

      Hans MeiserJoe F.Gelöschter AccountGelöschter Account


    • ich glaube auch, dass einige Apps/Viren sich selber root rechte zulegen. Towelroot kann z.b. ein Smartphine rooten, ohne es neustarten zu müssen. so dringen ein paar apps auch vor :o
      am besten superuser installieren und nur denen apps rootrechte gewähren denen man zu 99% vertrauen kann (man kann niemanden zu 100% trauen :/)


    • <<< war eine der größten Sicherheitslücken bei Windows XP >>>
      Stimmt nicht. Die Sicherheitslücke sitzt vor dem Bildschirm. Ich arbeite schon immer mit Administratorrechten, und es gab noch nie einen erfolgreichen Angriff.


  • Ein gerootetes Handy erlaubt die Installation einer Firewall und kann beliebigen Apps den Internetzugriff verwehren (Apps, bei denen das auch ohne gehen soll (z.B. NetGuard, No Root Data Firewall, Firewall ohne Root), erfordern wohl aber ein aktuelles Android). Ebenso ist ein Adblocker unverzichtbar. Die Backup-Funktion stand ja schon im Artikel. Aber auch das Anpassen einzelner Apps auf die eigenen Bedürfnisse (z.B. die SwiftKey-Konfiguration) ist wohl nur mit Root möglich.


    •   39
      Gelöschter Account 02.01.2016 Link zum Kommentar

      Wofür benötigt ihr alle einen Adblocker? Ich habe keine Probleme mit Werbung, weder in Apps noch im Browser.


      • Dann gehörst du zu den ganz seltenen Personen - oder du nutzt dein Smartphone kaum zum Ansurfen von Webseiten! Denn nahezu alle Webseiten im Internet -außer Firmenseiten, und da nur von einigen wenigen - haben keine Werbeplugins und Tracker im Einsatz! Oder deren Nutzung ist dir schlicht egal - kann auch sein.


  • Ohne Root ist mein Smartphone für mich nur halb so sinnvoll. Die Möglichkeiten mit Root sind einfach unverzichtbar. Werbblocker und App zum entziehen von Berechtigungen stehen für mich an erster Stelle. Mit xposed Framework ist das Ganze perfekt. Instabile Rootapps kann ich nicht bestätigen. Natürlich sollte man wissen was man tut am Smartphone mit Administratorenrechten. Auf den Verlust der Garantie verzichte ich dafür gerne.


    • Genau, und wenn dann das Gerät den Geist aufgibt, machst Du dann einen Thread bei Apit oder AH auf, wo Du dich dann ablässt, wieso Du Dein Handy nicht unter Garantie repariert bekommst.

      Bei mir ging in den letzten Jahren regelmäßig das Handy hops, mal USB Buchse, Mikrofon defekt, etc... Alles unter Garantie repariert worden. Das möchte ich für ein bisschen Spielerei nicht aufgeben, dafür war das Gerät einfach teuer genug.


      • Zu Recht regt er sich dann darüber auf. Du relativierst Deine eigene Argumentation indem Du nur Hardwaredefekte aufzählst, die mit oder ohne Root auftreten werden. Niemand wird sich ernsthaft darüber aufregen, dass er ein gebricktes Gerät nicht auf Garantie repariert bekommt.


      • Ja, dann schau dich mal um. Als Hersteller würde ich genauso handeln. Das eine defekte Kamera mit Root nicht direkt was zu tun hat, mag sein. Aber wenn eine Root App die Kamera auserhalb der Kamera betreibt, dann ist das Eigenverschulden. Wenn man gerne mit den Herstellern über deren Garantiebedingungen diskutieren will, kann man dies gerne tun. Der Hersteller definiert die Bedingungen selbst, und wenn er meint, dass gerootete Handies keine Garantie haben, dann ist das so. Die Gewährleistung existiert faktisch nur 6 Monate...


      • Wenn die Hardware defekt ist, ist die Software darauf eigentlich allen Herstellern komplett egal! Mir ist bisher noch kein einziger Fall bekannt, dass wegen eines roots eine Hardware-Reparatur über Garantie verweigert wurde! Die Ablehnungsgründen auch sonst sind immer andere - meist Wasserschäden, die durch die Detektorenstreifen gefunden wurden. Auch eindeutige Glasbrüche, die erkennbar durch vorsätzliche Beschädigung hervorgerufen wurden können oft die Garantie nichtig machen - aktivierter root war nie der Grund!


    • Hallo Wolfgang
      Unter Android 6.0 lassen sich ohne Root alle Berechtigungen je App einstellen, wie ich gesehen habe bei meinem Gerät ein Elephone P9000.
      Bei Root , ich glaube, das Wesentliche ist; es werden auf gerooteten Geräte wohl niemals irgendwelche Banking Programme laufen, da diese bei Installation das Gerät abprüfen auf gerootet, und wenn ja, das erst gar nicht installieren.
      ich denke, das ist wohl eine wesentliche Funktion, die ein Benutzer nutzen möchte, wenn er schon ein Smartphone hat.
      Und die Datensicherung funktionier auch ohne Root - zB mit MyPhoneExplorer - da lässt sich gar das Gerät vom PC im PC WIndows voll steuern.


      • Sollte eine Banking App wegen root nicht laufen bedeutet das für mich, dass ich die betreffende Bank mit einem netten Brief&Anrufe "belästige" um diesen Unsinn wieder zu entfernen!


  • Eigentlich sollten bestimmte Funktionen auch ohne root möglich sein. Zb. das verwenden eines Werbeblockers, oder zumindest das einfrieren bestimmter Systemapps. Wer aber eine eigene ROM haben will kommt so oder nicht um root herum.


    • Man sollte sich vor Augen halten, was Google ist. Sie sind unter anderem ein riesiger Werbekonzern. Warum sollten sie in einem eigenen System, diese Einnahmequelle beschränken, indem sie Werbeblocker vorinstallieren?

      Du kannst System-Apps einfrieren. Nur nicht die, die essentiell für das System sind. Was essentiell ist, definiert der Hersteller des Gerätes und das macht er aus seiner Sicht. Nicht aus Sicht der User.


      • <<< und das macht er aus seiner Sicht >>>
        Für Standard-Anwender ist das m.E. auch gut so. Sonst wäre das Forum so voll wie die vielen Windows-Foren. Ich kenne ein paar Leute die sich ihr Android zerschießen würden wenn es standardmäßig Administratorrechte gäbe. Aber dennoch ärgert es mich ein wenig dass diese Rechte stanradmäßig nicht möglich sind.

        <<< indem sie Werbeblocker vorinstallieren >>>
        Weil es gut fürs Image wäre. ;-)


  • Hallo. Ich mag mein eigenes Handy nicht solange bis der root erfolgt. Die Einschränkung ist wie Gefängnis für mich Grins. I love it ROOT


  • Naja, mein Grund mein Note 4 zu rooten, war den freien Zugriff auf die Speicherkarte zu ermöglichen, einige meiner wichtigsten Programme laufen nur so vernünftig. Auch das freie Speichern von Fotos, Daten etc auf der Speicherkarte ist bisher nur mit root möglich.


    • Das ist ja nun mit Android 5.1 und 6.0 Geschichte.
      Beim ersten Zugriff wird noch gefragt, ob das für die SD-KArte freigschaltet werden soll, dann ist alle paletti.


  • Nur zur Info, dank Systemless Root gibt es sehr wohl OTA-Updates ! Jedenfalls bei meinem Nexus 5X.

    Ach ja, und bei Anpassungen könntest du noch den Layers-Manager erwähnen.

    Ach ja, und dank Cerberus@/system und dem neuen Android-Geräteschutz ab Android 5.1, kann man das Gerät jetzt nicht mehr einfach zurücksetzen im Recovery und alles ist dann gelöscht. NeNe.


    • Bei meinem OnePLus3 ist auch ohne weiters ein Systemupdate mit Root möglich! Ich muss es zwar nach dem Update wieder neu rooten, aber das geht ja relativ fix. Ohne Root geht garnicht! Kein Callblocker, kein Callrecorder, keine Änderungen an den Toneinstellungen (Camerasound abstellen), keine Xposed Module, .....

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!