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So zahlt Ihr unbemerkt für kostenlose Apps

So zahlt Ihr unbemerkt für kostenlose Apps

Wir alle lieben Dinge, die uns nichts kosten. Doch nichts im Leben ist wirklich umsonst. Dass diese alte Wahrheit auch in der Welt der Apps Bestand hat, beweist Euch eine Studie, die die versteckten Kosten von gratis Apps enthüllt.

Das große Geld auf dem App-Markt wird nicht mit kostenpflichtigen Spielen gemacht, nein, gratis Apps spülen ihren Entwicklern Reichtümer in die Kassen. Das geschieht bekanntermaßen oft über freiwillige in-App-Käufe, aber um die soll es uns hier überhaupt nicht gehen. 

Kosten kommen nicht immer in Gestalt von Geld daher. Denn selbst, wer nicht einen Cent in seine gratis App steckt, zahlt auf anderem Wege, wie eine Studie der University of Southern California, dem Rochester Insitute of Technology und der Queen’s University zeigt. Diese verglich zwar nur 21 der über 10.000 Top-Apps im Google Play Store zwischen Januar und August 2014 und maß ihre Wirkung auf einem Galaxy S2, doch die beleuchteten Mechanismen sind weder neu, noch gelten sie als umstritten.

Das Kernproblem ist die Tatsache, dass gratis Apps sich in der Regel über Werbung finanzieren. Was im Grunde legitim ist und harmlos genug klingt, hat jedoch Nebenwirkungen, die selten bedacht werden. Kostenlose Apps bleiben selbstverständlich trotzdem grundsätzlich eine tolle Sache, und wir wollen sie Euch weder miesmachen, noch Euch ausreden. Aber Ihr solltet Euch über potenzielle Schattenseiten und Risiken im Klaren sein, bevor Ihr Euch auf gratis Apps versteift, denn diese haben oft relative Nachteile gegenüber bezahlten Alternativen. Drei Stück sind es im Speziellen:

Stromhunger, Ressourcenhunger, Datenhunger: Die versteckten Kosten kostenloser Apps
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Es ist nicht immer Geld, mit dem wir unbemerkt zahlen. / © ANDROIDPIT

Gratis Apps nagen stärker am Akku

Bis zu 33 Prozent mehr Energie verbrauchen sie, die werbefinanzierten, kostenlosen Apps. Der ermittelte Durchschnitt liegt bei 16 Prozent, was nicht nach viel klingen mag, doch vergessen wir nicht, dass Akkulaufzeit das wahrscheinlich sensibelste Thema ist, mit dem sich Smartphone-Nutzer täglich herumschlagen. Wer zahlreiche Apps besitzt und täglich nutzt, kann hier echte Laufzeitunterschiede feststellen. Und während wir alle ohnehin schon alle Hände damit voll haben, überhaupt durch den Tag zu kommen, lohnt es sich vielleicht, über solche Nebenwirkungen für die Akkulaufzeit nachzudenken.

Gratis Apps verlangsamen das System

Wenn wir davon sprechen, dass ein Flaggschiff mit seinem High-End-Prozessor mehr Power hat als ein Mittelklassemodell, sprechen wir in der Realität meistens nicht von den Grundaufgaben des täglichen Lebens, sondern von ressourcenintensiven Spielen und anderen Apps, vor allem, wenn es ums Multitasking mit denselben geht.

Kostenlose Apps mit Werbeunterstützung fallen im Test durch ganze 56 Prozent mehr CPU-Auslastung auf, was sich aus zwei Faktoren zusammensetzt: eine um 22 Prozent höhere Auslastung des Arbeitsspeichers und eine um 48 Prozent höhere, zeitliche Beanspruchung der CPU, also der zentralen Recheneinheit.

Diese Zahlen sprechen schon eine deutlichere Sprache, besonders problematisch wird es aber auch hier erst, wenn man bedenkt, dass nicht jeder Nutzer ein Galaxy S6 oder ein anderes topaktuelles Flaggschiff hat und noch viele ältere bis alte Modelle im Umlauf sind, deren Arbeitsspeicher sich noch zwischen 1 und 2 GB RAM bewegt.

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Die versteckten Kosten kostenloser Apps. / © Molly Zisk

Gratis Apps saugen stärker am Datenvolumen

Wie kommt die Werbung in werbefinanzierten Apps auf Euer Handy? Natürlich, sie wird geladen. Und was belastet das unbemerkt? Selbstverständlich, das Datenvolumen. So weit geht der durchschnittliche Nutzer vielleicht noch mit. Doch was dabei zusammenkommt, ist vermutlich nicht jedem klar.

Laut Forschern kann sich der Unterschied in der Datenvolumensbelastung zu bezahlten Apps ohne Werbung durchaus auf satte 100 Prozent belaufen. Im Schnitt ist es natürlich nicht so viel, doch atmet nicht zu laut auf, denn durchschnittlich 79 Prozent mehr Datenverbrauch sind nicht wirklich ein Grund zur Erleichterung.

In einem Land, in dem sich die durchschnittlichen Datenvolumen noch weit unter 1 GB bewegen, kann dieser Punkt so richtig wehtun. Doch Datenvolumen kann auch bares Geld sein. Beim amerikanischen Netzbetreiber AT&T entspräche der durchschnittliche Datenverbrauch der werbefinanzierten Apps rund 1,7 amerikanische Cent pro App-Nutzung.

Natürlich empfehlen wir Nutzern schon fast aus Prinzip, nicht immer alles umsonst haben zu wollen, denn die App-Entwicklung soll keine brotlose Kunst werden. Entwickler wollen und sollen bezahlt werden. Trotzdem freuen wir uns genau wie Ihr über Apps, die uns selber entscheiden lassen, ob wir via In-App-Käufe in sie investieren wollen oder nicht. Nur investieren wir eben immer, ob gewollt oder unbemerkt. Denkt darüber nach, wenn Ihr das nächste Mal vor der Wahl zwischen der werbefinanzierten und der Bezahlversion einer App steht, bevor Ihr Euch womöglich aus Reflex für erstere entscheidet.

Quelle: Science Daily

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten 12.08.2015

    Bei einer App, die mir gefällt, kaufe ich eigentlich so gut wie immer die Proversion, auch wenn ich vielleicht die Zusatzfeatures nicht brauche. Ich möchte dem Entwickler einfach für seine gute Arbeit damit danken. Es gibt so unglaublich viele schlechte Apps, da bin ich über jede Perle die ich finde wirklich froh. Und das honoriere ich gerne.

  • Michael G. 12.08.2015

    Das is doch die gerechte Strafe. Hardware für mehrere hundert Euro in der Tasche aber keine zwei Euro um die Werbung zu entfernen. Geiz ist eben nicht geil!

  • pepperonas 12.08.2015

    Bin selbst Programmierer und kann den Inhalt / Wahrheitsgehalt des Beitrags nur bekräftigen, da ich selbst ähnliche Erfahrungswerte gesammelt habe). Wers nicht glauben möchte, dem sei gesagt, dass Entwickler bei admob (oder auch anderen Werbeplatformen) u. A. genau angeben kann mit welcher Frequenz die Anzeigen wechseln (wenn ich da auf 10 Sekunden runtergehe, würden es die meisten Nutzer nicht mal merken, oft wird übrigens auch im Hintergrund nachgeladen)... Was hätte ich davon? Nichts. Dementsprechend laden sich die Blöcke in meinen Apps nicht allzu häufig nach. Trotzdem: wer eine App kräftig nutzt, sollte definitiv zur werbefreien Version bzw zur Kaufversion greifen - der Dev freut sich über ein paar Cent / Euro und vor allem über eure WERTschätzung. Im Gegenzug habt ihr in 99.999% der Fälle eine performantere App, an der ihr mehr Spaß haben werdet. Eine andere Idee wäre noch dem Entwickler eine Mail zu schreiben, ob ihr als Tester die Kaufversion geschenkt bekommt. Gerade kleinere / neue Entwickler würden hier wohl kaum ein Chance liegen lassen, Feedback und positive Bewertungen zu erhalten. ;-)

  • MrPow 12.08.2015

    Gleiches gilt wohl für die Qualität werbefinanzierter Magazine.

  •   24
    Gelöschter Account 12.08.2015

    Das hat dann irgendwann zur Folge das es keine Apps mehr gibt weil damit niemand mehr Geld verdienen kann. Gute Idee 👍

100 Kommentare

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  • Sieht man mal vom Surfen im Internet ab, ist das bei Weitem größte Datenvolumen welches bei mir zu Buche schlägt, ist bisher immer das der unerwünschten Playstore-Updates und der Google-Dienste in Hintergrund gewesen. Aber passt ja auch: ist ja auch kostenlos! ;-)

    PS: Wann gibt es endlich eine Pro-Version davon? ;-)=)


  • Das hier funktioniert ohne root, da es die Apk verändert. Ist auch schon lange Zeit nicht mehr im Play Store zu finden.

    http://www.srt-appguard.com


  • Die Werbebanner-Apps verbrauchen nicht nur Strom und Datenvolumen, sondern erstellen auch Nutzungsprofile. Die können auch mal den Standort usw. enthalten. Also eine selbstinstallierte Wanze. Das brauche ich nicht.

    Für eine App mit echtem Nutzen bin ich gerne bereit zu zahlen. Aber davon gibt es dann doch recht wenige.


    • Aber auch bezahlte Apps erstellen je nach Berechtigung solche Profile. Also eine bezahlte "selbstinstallierte Wanze". Dann doch lieber für lau


      • Ob kostenlos oder bezahlt ... je nach Hersteller der APP. Ist in jedem Fall zu verurteilen.

        Ich will weder Werbung noch Profile von mir.
        Ich selber istalliere nur Apps die ich wirklich brauche und benutze. Was sich wohl auf eine Hand voll beschränkt. Wobei auch nicht alle sauber sind. Deshalb nutze ich primär Google Apps. An Google komme man mit Android nicht vorbei. Also bleib ich dort mit bedacht ohne Cloud und G+.
        Dem WatsApp Gruppenzwang hab ich Hausverbot erteilt. Genauso nie ein facebook gehabt. Bin ich einsam deswegen ? Digital ist mehr Spielerei wie sonstwas. Reales Leben zählt und jeder ruft mich halt an oder threema halt im engen Umfeld.

        Und schon hab ich freiwillig private Gedanken ins Netz geplaudert 😨


  • Ich finde es immer gut, wenn ich hier oder da eine light Version vorab testen kann, da ich wirklich kein Interesse daran habe Geld auszugeben nur um dann ggf feststellen zu müssen, dass mir die App nicht zu sagt.

    Und dass diese Nachteile nur auf die kostenlosen Apps beschränkt sind, ist ja nun auch noch offen.

    Davon ab: Alle die Nachteile bemerke ich doch relativ schnell, somit ist der Titel ja nun nicht wirklich eindeutig, oder??^^


    • Wobei das testen Dank der recht neuen erstattungsrichtlinien im Play Store ja ja auch kein Problem mehr ist, da die Rückgabe Zeit von fünfzehn minuten auf zwei stunden erhöht wurde, und wenn wir mal ehrlich sind , die Funktionen die wirklich haben wollen in einer app, sind doch meistens nur in der pro-version vorhanden, deshalb bin ich überhaupt kein Fan von light Versionen, was ich hingegen sehr gut finde, sind trial Versionen zum beispiel der poweramp player, du kannst die app 2 Wochen lang testen wenn sie dir gefällt kauf du dir den pro Schlüssel, was aber leider die meisten entwickler nicht machen, da man hier die app bis ins letzte testen kann, und das nur Entwickler machen die von ihrer app zu 100 Prozent überzeugt sind!!!
      ps:man kann die Apps nur einmal erstatten lassen, ein zweites mal funktioniert es nicht mehr 😉😁😱


  • Erst einmal sind all diese Nachteile nicht nur auf kostenlose Apps beschränkt. Nachteile gibt es immer. Den Vergleich kann man mit allem im Leben machen. Wenn ich einen vollgeilen Sportwagen habe, zahle ich auch drauf und drauf und drauf und drauf. Weil ich den Effektivnutzen niemals erreichen kann. Schon gar nicht, wenn ständig die Ampeln auf Rot stehen.
    Ich finde den Artikel schon informativ, aber auch als Sommerlochverzweiflung. Weil er gar nichts aussagt. Ich habe zudem keinerlei Energienachteile, wenn ich Zuhause lade, weil dort 98% meiner Energie alternativ erzeugt wird. Schon mal kein Verlust. Werbung wird heute doch aus einem (gerootetem) Phone mit genialen Apps fast völlig blockiert. Es gab zu den Addblockern erst einen Bericht in den Medien. Und funktioniert das nicht, gibt es Apps, die das direkt aus den Apps entfernen können. Also auch kein Problem. Allerdings brauche ich das gar nicht, denn so viele Apps nutze ich dort nicht. Und die haben keine Werbung, weil sie gekauft sind. Traffic läuft über WLAN kostenlos und selbst wenn meine 3GB im Monat via 3G mal aufgebraucht sein sollten, eiert die Flat eben kriechend weiter. Die wenigsten Apps ziehen massiv Energie und wenn doch, meldet das mein Huawei sofort. Kann man sogar einstellen, dass die automatisch beendet werden. Also alles kein Problem.
    Zu Spielen kann ich jedoch nichts sagen, weil ich noch niemals eines installiert habe. Dazu fehlt mir die Naivität. Wirklich gute Programme gibt es zudem auf iOS. Ich hatte noch keine App, die den Akku unnötig leergesaugt hätte. Das passiert nur, wenn man es jailbreak't. Da ist die Laufzeit gleich locker halbiert. Ich hatte das damals nur gemacht, weil ich unbedingt mein WhatsApp auf dem iPAD haben wollte. Heute habe ich Threema, das kann ich problemlos auf Android und iOS zusammen mit einer ID verwenden, womit ein Break völlig sinnfrei wäre. Es gibt keine einzige App auf meinen Systemen, die ihren lächerlich geringen Kaufpreis nicht wert gewesen wäre. Ich bitte meine Offenheit zu entschuldigen, aber wer immer alles kostenlos haben will, der hat sie nicht mehr alle!
    Mit der richtigen Konfiguration kann man allem Herr werden. Auf meinen Huawei ist bereits vom System her der Netzzugriff der Apps auf WiFi/3G restriktierbar. Hat man das nicht, kann man es mit z. B. avast einschränken. Die 10 EUR im Jahr ist das wert. Es ist somit völliger Nonsens darüber zu jammern wo die möglichen Verlustlücken sind. Viel intelligenter wäre gewesen zu zeigen wie man sie schließt. ;o)


  • Ich sehe noch einen Nachteil. Werbenetzwerke werden immer mehr auch gerne mißbraucht. Ein Einfallstor für Malware. Auch wenn das heute noch relativ selten vorkommt, ist es bereits geschehen.


  • Ich geb nicht gern Geld für Apps aus, aber für wirklich gute Zahl ich dann doch immer wieder. Schon allein um die Entwickler zu unterstützen.


  • Bares für gute Soft-Ware.
    Old school ist hier new school für mich.
    OK...ich hatte vor Jahren auch seitenweise gratis Apps die ich nicht wirklich gebraucht hab. Spielerei und zum zeigen damals auf Sgs1

    Das Kind liegt im Brunnen.
    Win 10 , facebook , WhatsApp usw für umme-Apps. Muss man haben. Is soo geil ey Alter.
    Jetzt hoffen wir mal das neue Android im November hat das Rechtemanagement gut umgesetzt. Was ich hoffe. Denn rooten möchte ich möglichst nicht. Auch wenn es super-user gibt. Zu ist erst mal zu. Bedeutet für mich: stinken die Rechte keine APP !
    Mit den "neuen" Prinzipien der IT komme ich nicht wirklich klar. Werbung und Datensammelei, Bewegungsprotokoll usw...sowas will ich nicht. Privat ist privat. Aber privat hat heute ja mehrere Bedeutungen scheinbar.
    Noch vor 20 Jahren zur Volkszählung...ein Aufschrei der Republik. Obwohl sogar analog auf Papier. Heute wird freiwillig alles ins Netz geschleudert.
    Btw.. Kann mir jemand seine emails und Bewegungskrotokolle usw zusenden bitte. Ich passe darauf auf und verspreche auch nicht rein zusehen. Versprochen. Ist gratis mein Service 👈 ähm Zugriff auf Bilder und Kamera hätte ich auch gern dazu.

    Hätte nicht gedacht vom Autor solch einen Artikel zu lesen.


  • Kann mir jemand einen Tipp für einen guten Rechtemanager geben (root ist vorhanden)? Bin ein wenig aus der Übung.


  • Ich habe die App Firewall ohne Root auf dem Smartie. Da kann ich jede App Einstellen womit sie online gehen darf. 95% dürfen nur per WLAN, weitere 3% dürfen garnicht online gehen. Klappt problemlos. Haben mMn Apps Rechte die ich nicht erlauben will, beschneide ich ihnen diese per APP OPS Starter, klappt auch problemlos.


    • Nimm lieber Xprivacy, da sind nämlich wirklich alle Berechtigungen bis ins kleinste Detail inbegriffen.
      Da kommt keine andere Lösung ran.
      Vorallem das mit gefälschten Werten ermögljcht es die Apps weiter zu nutzen die sonst nicht mehr funktionieren würden. Vorallem kannst du es auch so ein stellen das nach Berechtigungen gefragt wird und du im Momment der benutzung kurz zu stimmst.

      Die Berechtigungen z.b Internet kannst du auch noch einmal öffnen die besteht auch noch einmal aus sehr vielen kleinen einzel berechtigungen. So kannst du z.b verhindern das dein internetbrowser einer Internetseite deine Handynummer verrät oder eine Falsche Hamdynummer raus gerückt wird.
      https://www.androidpit.de/xprivacy-berechtigungen-apps-android


  •   40
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    In Berlin scheint es verdammt heiß zu sein 😵🌞

    Gelöschter AccountDavid


  • Heftig.
    Viel mir aber auch oft auf, auch das solche apps besonders oft Automatisch starten was man nur mit root beheben kann. Die Autostarts solcher Apps sorgen auch für ein permanentes saugen am Akku. Was hat man vom Autostart? Nichts


  • Die im Artikel angeführte Kriterien, Datenvolumen, Energieverbrauch, Systemverlangsamung sind ganz sicher richtig. ABER: ich bin nicht überzeugt davon, dass kostenpflichtige Apps diese Nachteile nicht haben. Und auch wenn man von einer gratis-App ein Update auf die Kaufversion macht, glaube ich nicht, dass dann eine Differenz im Datenvolumen, Energieverbrauch und der Systemverlangsamung festzustellen ist. Und wenn jetzt jemand sagt, in der Kaufversion musst Du keine Werbung herunter laden, dann sage ich, diese paar Kb fallen weder beim Datenvolumen, noch beim Energieverbrauch oder der Systemverlangsamung ins Gewicht. Aus diesem Grund, finde ich diesen Artikel doch eher irreführend. Er wird dem Titel nicht gerecht.


    • Doch Markus viel mir oft auf das die Kaufversion weniger berechtigungen hat und das nicht zu knapp.


      • Und was bitte, haben die Berechtigungen mit dem Energieverbrauch zu tun? Oder dem Datenvolumen? Und auch wenn Deine Software die Berechtigung hat, eine GPS Position zu übermitteln, weisst Du, wie viel, oder wie wenig Ressourcen dieser Zugriff benötigt? Wenn Du das in Nanosekunden noch messen kannst, dann ist das viel. Und auch wenn Dein Phone, das gesamte Adressbuch mit 5'000 Einträge ins Internet übermittelt, diese Bandbreite wirst Du nicht bemerken.
        Ich denke, der Bericht ist auf Unwissenheit und theoretische Annahmen aufgebaut und nicht auf praxisrelevante Informationen. Ich glaube nicht, dass ein Testgeschirr vorgelegen hat. Das bedeutet, dass man mit klar definierten Datenmengen und konkreten Leistungsdaten arbeitet. Zum Beispiel die App läuft während 3 Stunden und der voll geladene (100%) 2'500mA Akku verliert in dieser Zeit x% an Kapazität. Und auch in dieser Definition ist ein Fehler drinn. Denn wenn Du diesen Test heute Nachmittag bei 36° machst, wirst Du ein anderes Ergebnis bekommen als wenn Du ihn dann in der Nacht bei 21° machst. Denn der Prozessor arbeitet bei Wärme langsamer als bei Kälte, was sich wiederm auf die Verlangsamung auswirkt.... ;-)


      • Ein Standortzugriff verbraucht jedes mal Saft und das nicht in Nano Sekunden.
        Außerdem wecken verschiedene Geräte anfragen und sind sie noch so klein, das Gerät aus dem deep sleep, in ganz schlimmen fällen geht das Gerät garnicht mehr in den deep Sleep. Und das merkt man drastisch.
        Denn unterschied mit ohne deep Sleep habe ich mir schon an gesehen, es ist drastisch.

        z.b braucht mein s6 in etwa 10 Stunden 1% vom Akku ( Voraus gesetzt keine scheiss Apps sind drauf und alles stimmt. )

        Manche Apps lösen einen Verbrauch von2-5% pro Stunde aus. Mit Apps wie Greenify kann man den Stündlichen Verbrauch übrigens bestens betrachten. Es ist also nicht so wie du sagst das man das nicht messen oder nachweisen kann. Kann man sehrwohl. Ich kenne so viele Leute wo sich das Akku vom nichts tuhen entleert, und meistens verursachen das nunmal Apps.

        Ein gut funktionierendes Android Phone sollte nach Zehn Stunden unbenutzten zustandes, maximal 2% Akku verbrauchen. Bei den meisten ist es mehr und meistens liegt es an den Apps.

        Nur ein Beispiel von vielen


      • @Markus Wintre: Wenn du jetzt noch den physikalischen Grundsatz hinter deiner Theorie erläuterst wäre uns allen gedient...
        Ich sage nicht, dass es falsch ist, aber eine Erläuterung, oder ein Link zu einer Erklärung wären nützlich.
        Also... Prozessor bei Hitze langsamer?

        Abgesehen davon ist es von den technischen Standards her auf denen es fußt unmöglich, dass es nur Nanosekunden lang sendet und empfängt. Das ist zumindest mal ne halbe Sekunde, auch bei wenigen Daten. Dazu noch LTE... Das merkt man bei den Geräten mit kleinem Akku schon...

        Soetwas wie die "zusammengefasste Datenübertragung" aller paar Minuten bringt nicht umsonst so viel Energieeinspaarungen.

        Desshalb war es lange überfällig, dass die Stromspaarfunktionen, die die Hardware-Hersteller teilweise schon lange in ihren Versionen hatten, endlich in's AOSP kommen!
        Solche Dinge sehe ich auch nicht als Feature-Klau, sondern als absolut grundlegendes Feature bei Betriebssystemen die auf mobilen, oder einfach auch nur "portablen" Geräten laufen sollen, an.


    • Du glaubst es nicht? Du darfst davon ausgehen und kannst es auch nachlesen, wie sie das gemessen haben. Dir steht frei, es selbst zu messen. Mittels eines Proxys kannst Du leicht alles protokollieren.

      Die Werbung enthält oft Bilder, die sind nicht zu vernachlässigen. Es wird häufig nachgeladen. Zu erkennen an wechselnden Werbeeinblendungen. Du bekommst möglichst personalisierte Werbung, die andere Kriterien wie Standort und Auswertungen, auf welchen Seiten Du sonst noch warst. Das geht nicht? Doch! Haben zwei Seiten das gleiche Werbenetzwerk, weiß das Werbenetzwerk von Deinem Surfverhalten.

      Jeder Request, und sei es nur eine Umleitung, beschäftigt Deine App und kostet damit Strom, Datenvolumen und CPU-Leistung. Abgesehen davon, dass die Werbebestandteile auch bei geschlossener App als Dienst laufen können, den die Kaufversion nicht benötigt.


  •   25
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    Nichts im Leben ist umsonst. Ausser der Tod, und sogar den bezahlt man mit dem Leben


  • Datenübertragung Ausschalten :-D und dan spielen.


    • Smile, viele Spiele benötigen einen ständigen Online-Zugang damit sie funktionieren. Zudem, wie kann ich denn meinen Freunden vibbern, dass ich jetzt vor Hindernis xy im Spiel z bin.... <lach>


      • Ja das stimmt leider :-/ , obwohl es sehr viele gute Spiele sind, die immer online sind, habe ich alle deinstalliert :-)


  • Angry Birds 2 hat bei mir den Akku gekillt obwohl es nicht lief... hat ausgelöst das die Playdienste auf hochtouren lief.... War die neuste App die das verursacht hatte, das hatte ich auch schon mit anderen Spielen...


    • Bei Angry Birds 2 ist es nach gewiesen das im warsten Sinne des Wortes die Nsa mit im Spiel war.

      Cress


    • Dann ist das also Schadsoftware?


      • Wie man es nennt. Ich habe es auch gespielt, seid dem vor ein paar Jahren die Meldungen im Radio kamen habe ich es nicht mehr an gerührt. Gleiches gilt oder galt aber auch für die Facebook App.

        Ich würde mal sagen natürlich ist es Schadsoftware wenn eine andere Regierung mich als unbescholtenen Bürger aus spioniert. Es verstößt gegen geltendes Recht.
        Ich sehe da kein unterschied zu einem Hacker nur weils es von der Amerikanischen Regierung ist.


    •   24
      Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

      Ich hatte kein Problem mit dem Spiel, hat auch keine Daten verbraucht wenn ich es nicht gespielt habe.


  • Gleiches gilt wohl für die Qualität werbefinanzierter Magazine.


  • Ist so grundsätzlich gesagt Quark. Ich habe kostenlose Apps die wollen nicht mal ins Internet. Wie können die dann mehr am Internet saugen? Genauso gibt es kostenlose ohne Werbung. Und es gibt kostpflichtige die saugen Daten ohne Ende.


    • Die Pauschalaussagen stimmen zwar nicht immer, aber in dem Fall tun sie es schon zu 99%. Aber was soll's Root und bisschen spielen und dann hat sich die Sache.


  • A. K.
    • Mod
    12.08.2015 Link zum Kommentar

    Wäre es nicht aussagekräftiger, die werbefinanzierte, kostenlose Version mit der Kaufversion der gleichen App zu vergleichen?
    Der Vergleich ist sowas von amateurhaft und nichtmal ansatzweise aussagekräftig.


  • NICHTS im Leben ist umsonst, nicht einmal der Tod, denn der kostet das Leben.


  • Alles nur Fake! Will man den Leuten auf diesem Weg kostenpflichtige Apps "aufladen"? Jeder sollte bei sich selbst die Apps testen, ob es nun so ist.......


  • Natürlich, ich habe auch gekaufte Apps in Benutzung. Ich würde mir aber nie ein solches App kaufen, wenn es irrelevante und unverschämte Berechtigungen bei der Installation fordert.


    • @Joern genau, würden alle danach gucken und mehr danach gehen würde es auch besser werden. Ich finde die Regeln was Apps machen dürfen sind von Google einfach zu lasch.

      Mitlerweile habe ich so wenige Apps am laufen, das meiste mache ich mit dem Browser, meist finde ich Browserversionen besser.


  • Kommt natürlich auch auf den App-Preis an, aber wenn mich eine App interessiert und die Bewertungen gut sind, bin ich gerne bereit, auch einmal Geld dafür auszugeben. Manchmal überlege ich etwas länger (beispielsweise bei Spielen, die mal 7-10 Euro kosten) und manchmal denke ich mir "Hey, ne Packung Kippen ist teurer".


  • Ich achte darauf, dass meine Apps nur die Berechtigungen verlangen welche sie auch für ihre Funktionalität benötigen. Es ist erschreckend, wie viele der simplen Programme Informationen über Identität, WLAN-Verbindungs-, Anrufer- und sonstige für die Funktion nicht relevante Informationen abfordern. Ich sage da nur Finger weg. Dass die Verletzung der persönlichen Sphäre wohl auch mit einem höheren Stromverbrauch daher geht erklärt sich wohl von selbst.
    Ich empfehle daher Tools zur Kontrolle der Berechtigung wie z.B. den AppBraid Ad Detector.


    • @Joern das beste und effektivste ist Xprivacy, vorallem weil es Apps unter anderen gefälschte Werte z.b Standort Handynummer, land, Seriennummer u.s.w vir gaukelt.

      Habs getestet, z.b die Flirt App Lovoo bietet ein Standort basiertes Live Radar wo man andere in der nähe sieht.

      Nach der aktuvierung von Xprivacy sorgte ich daführ das ich in den Bronx bin und schwubs ich sah tussies die in den Bronx sind. Lovoo dachte ich befinde mich in Amerika, ich benutze xen 0815 Browser und mein Netzbetreiber heisst Fuck you.
      Ich befinde mich meist auf einer höhe von 7000 Metern u.s.w
      Ich liebe Xprivacy!!!

      Funktioniert wunderbar und ja der Akku verbrauch sank sofort. Xprivacy beschränkt sogar ein paar Sachen von Google also vom System.

      Besser gehts nicht.

      Mehr als effektiv ist auch das Berechtigungs Log, kann man sich wunderbar nach einer Nacht an gucken. Man sieht dann prima wie Apps selbstständig dinge machen und was sie machen, damit hat man übeltäter schnell raus gefiltert. Teilweise erschreckend was die Apps so machen.

      Es giebt kein vergleichbares Tool, macht aber Arbeit weil man rooten muss und das Xposed Framework muss drauf.

      Ist aber effektiver als die Berechtugungs Apps.

      Eugentlich nicht zu vereinbaren mit dem deutschen Dazenschutz.


  •   16
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    Werbung in Probe-Apps ist soweit akzeptabel, aber gekaufte Apps sollten frei davon sein. Wenn Apps sofort gekauft werden müssen, finde ich das auch nicht so gut, denn manchmal stellt man erst wenn man sie öffnet fest, dass es doch nicht das ist, was man wollte/erwartete. Nutzt man aber eine App dauerhaft, sollte sie gekauft werden und so teuer sind die Apps in der Regel auch nicht. Filme und Musik sind wesentlich teurer und werden offensichtlich eher gekauft.
    Was ich aber echt mies finde ist, dass zunehmend Apps auch nach dem Kauf noch Werbung zeigen. Das grenzt fast schon an Betrug. Dann lieber die App gleich teurer machen.
    Ansonsten genau die Beschreibung und die Kommentare lesen und auch mal im Web nach anderen Bewertungen für die App suchen. Manchmal wird die Werbung in der gekauften Version dort erwähnt.
    Für mich heißt das, nicht kaufen und ggfs. sich beim Entwickler beschweren. Wenn keiner sich rührt, freut sich der Entwickler über die Doppeleinnahmen und es wird sich nichts ändern.
    Die Macht des Kunden ist 'Kaufverweigerung'.


  • UK Studien haben ergeben, dass US Studien der letzte Dreck sind ...
    Bei 21 verglichenen Apps sind diese Zahlen ja überaus belastbar. Ob eine App mehr Leistung zieht oder nicht liegt doch nicht vordergründig daran, dass sie kostenlos ist. Man kann auch nur bezahlte Apps miteinander vergleichen und kommt auf starke Leistungsunterschiede, das liegt halt einfach an der Art der App und wie sie programmiert ist. Und wenn einen die Werbung stört sollte man einfach das Internet kurz ausmachen oder eine Firewall benutzen. Was mir auch unklar ist, wo im Artikel die "Mechanismen dahinter" beleuchtet werden? Das ist einfach nur eine simple Beschreibung nichtssagender Prozente ohne einen Erklärungsansatz :(
    AndroidPIT, das kannst du besser


    • Stimmt, eigentlich dürfte man zum Vergleichen nur die Apps nehmen die es in einer normalen und in einer werbefreien Version gibt.


  • Bin selbst Programmierer und kann den Inhalt / Wahrheitsgehalt des Beitrags nur bekräftigen, da ich selbst ähnliche Erfahrungswerte gesammelt habe). Wers nicht glauben möchte, dem sei gesagt, dass Entwickler bei admob (oder auch anderen Werbeplatformen) u. A. genau angeben kann mit welcher Frequenz die Anzeigen wechseln (wenn ich da auf 10 Sekunden runtergehe, würden es die meisten Nutzer nicht mal merken, oft wird übrigens auch im Hintergrund nachgeladen)... Was hätte ich davon? Nichts. Dementsprechend laden sich die Blöcke in meinen Apps nicht allzu häufig nach. Trotzdem: wer eine App kräftig nutzt, sollte definitiv zur werbefreien Version bzw zur Kaufversion greifen - der Dev freut sich über ein paar Cent / Euro und vor allem über eure WERTschätzung. Im Gegenzug habt ihr in 99.999% der Fälle eine performantere App, an der ihr mehr Spaß haben werdet. Eine andere Idee wäre noch dem Entwickler eine Mail zu schreiben, ob ihr als Tester die Kaufversion geschenkt bekommt. Gerade kleinere / neue Entwickler würden hier wohl kaum ein Chance liegen lassen, Feedback und positive Bewertungen zu erhalten. ;-)


    •   16
      Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

      Ans Verschenken habe ich auch schon gedacht - geht aber m.E. nach nicht mit Google Play... Selbst beim Betatestprogramm für Apps müssen die Tester zahlen!


    •   16
      Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

      Ah - und um noch einen Mythos zu entkräften. Von AdMob gibt es Nichts, Nada, Niente für reines Anzeigen von Ads - nur für Klicks bekommt man Geld. Das Durchrotieren der Werbungen im Schleudergang bringt also keinen Umsatz. Wer sowas macht, nervt nur seine Nutzer.
      --> Bei mir gibt es nur *vor* dem eigentlichen Spiel Werbung, während dem Spiel nicht.


  • Neben dem Datenhunger, der das Volumen aufbraucht, gibt es auch noch den anderen Datenhunger.

    Ich finde es immer wieder erschreckend, welche Berechtigungen man Apps geben muss. Ich nutze zwar XPrivacy, aber dem normalen Nutzer bleibt meistens nur die Entscheidung, die Berechtigungen zu akzeptieren oder die App nicht zu nutzen.

    Gelöschter Account


    • Nur muß man für XPrivacy sein Smartphone halt rooten. Wer dazu nicht bereit ist hat mit SRT AppGuard Pro auch ohne rooten einige Möglichkeiten die Berechtigungen einzugrenzen.


  • Bei einer App, die mir gefällt, kaufe ich eigentlich so gut wie immer die Proversion, auch wenn ich vielleicht die Zusatzfeatures nicht brauche. Ich möchte dem Entwickler einfach für seine gute Arbeit damit danken. Es gibt so unglaublich viele schlechte Apps, da bin ich über jede Perle die ich finde wirklich froh. Und das honoriere ich gerne.


  • Mit was bezahle ich denn die kostenlose app namens "Android"?


    • Mit nichts, stell' Dir vor es ist wirklich kostenlos.


      • Nö. Mit deinen Daten. Google saugt Daten ohne Ende. Und google macht auch Werbung. Nebenbei ist Android (Warenzeichen) nicht wirklich kostenlos. Der Handy-Hersteller braucht ne Lizenz von Google. Und im Gegenzug muss er Google-Werbung (ala Google-Apps ) drauf machen und zentral präsentieren...


      • Für Google ist es trotzdem hoch rentabel und verbleibt deshalb bei Google selber.


      • Wer sagt das es bei Google verbleibt? In den Agb stimmst du zu das die Daten an Partnerunternehmen also andere Firmen weiter gegeben werden dürfen.


    •   39
      Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

      Mit deiner puren Identität.

      Gelöschter Account


    • Das ist doch wohl eine rhetorische Frage.
      ...und zu der Sache mit der Identität... Naja, dann doch eher noch bei den gapps.


    • mit Deiner Seele!


    • Im Normalfall ist mit dem Kauf der jeweiligen Hardware (DPC, LT, NB, PDA, SF, STV usw.) ein OS dabei.


  •   54
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    Interessanter Bericht.

    Ich nutze nicht viele heruntergeladene Apps, eigentlich nur ,,Standardapps“ wie GMX Mail, Catsounds (Klingeltöne), QR-Code-Scan.
    Andere Webinhalte, für die es spezielle Apps gibt, steuere ich via Browser an. Durch diese Erfahrung brauche ich diese speziellen Apps nicht.


  • Könnt ihr die Apps mal auflisten, die ehr verbrauchen sollen ? Ich glaub nämlich auch, dass es nur an der Werbung liegt.


  • Guten morgen allerseits. Es ist schon teilweise etwas abenteuerlich, diese Artikel hier zu lesen. Auch ich möchte mich damit nicht ausnehmen, die eine oder andere Kostenlose App zu nutzen. Doch, ja das schmunzeln war vorprogrammiert, @D. Zielke, was diese Raketen Forscher da berechnen, ist oftmals Hahne Büchern. Was ist daran so schlimm, die kostenlosen Apps erstmal zu testen, um dann die Bezahl- Version sich zu holen. Immerhin hat man die Möglichkeit hier.
    Aber, auch Bezahl- Versionen sind ab und zu auch dann noch mit Werbung voll gestopft, was dann schon mal nervt, weil ich bei einer App dies übergebührlich schon hatte, das es in der Freeware Version, unter die Hälfte Werbung war.


  • Also zahle ich im Umkehrschluss doppelt für eine bezahlte App? :o Erstmal Geld & dann noch die Rechenleistung. Die Rechenleistung will ich wieder zurückerstattet haben! :D

    Installiert ein Werbeblocker, wie ich, benutzt Greenify, wie ich, und schon bezahlt ihr absolut nichts. :)


  •   39
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    Diese drei Behauptungen gelten aber doch nur für kostenlose Apps mit Werbung oder? Es gibt ja immer noch Apps, meine eingeschlossen, die keine Werbung beinhalten und ob die mehr Akku oder weiteres benötigen kann man doch nicht so pauschal sagen.

    Gelöschter AccountSebast


    • Warum keine Werbung? Ist ratzfatz implementiert und steigert die Anzahl der Premiumkäufe. :-) ABER bevor hier ein falsches Bild rüber kommt.. Reich wird man deswegen noch lange nicht.. 2, 3 spendierte Käffchen im Monat sind ja auch schon ganz nett. Also ich sehe keinen Grund keine Werbung anzuzeigen. :-P
      Ansonsten hast du vollkommen recht.. Wenn eine offline App miserabel zusammengestrickt wurde, zieht sie unter Umständen mehr weg als der größte Werbebanner.


      •   39
        Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

        Weil es mir die Arbeit noch nicht wert ist bei der Anzahl an Installationen die ich habe. Und evtl habe ich ja auch weniger Deinstallationen aufgrund der fehlenden Werbung.


    • Deswegen spreche ich ja im Artikel auch immer wieder von Werbung bzw. werbefinanzierten Apps. Es ist natürlich so, dass die meisten gratis Apps sich eben über Werbung finanzieren, und das teils mit spektakulärem wirtschaftlichem Erfolg (siehe z.B. Flappy Bird mit 50.000 Dollar Werbeeinnahmen pro Tag in den Hochzeiten).


  •   16
    Gelöschter Account 12.08.2015 Link zum Kommentar

    "Laut Forschern kann sich der Unterschied in der Datenvolumensbelastung zu bezahlten Apps ohne Werbung durchaus auf satte 100 Prozent belaufen." Na, da sind aber echte Raketenforscher am Werk...
    Offline-App vs. gleiche App mit Werbung - was soll das anderes geben, als "durchaus satte" 100% Unterschied.

    Aber mal im Ernst: Nachdem wenige Leute bereit sind, einen läppischen Euro für eine App auszugeben, muss man mit seinen eigenentwickelten Apps tatsächlich sehen, wo man bleibt. Zudem bietet die Variante Werbe+Bezahl-Version die Möglichkeit eines ausgiebigen Tests, nachdem man immer noch entscheiden kann, ob man auf die Bezahlversion umsteigt.


  • Das is doch die gerechte Strafe. Hardware für mehrere hundert Euro in der Tasche aber keine zwei Euro um die Werbung zu entfernen. Geiz ist eben nicht geil!


  • Manche Apps sind es auch einfach wert unterstützt zu werden.
    Wenn etwas gut programmiert ist, man diese Funktionalität möchte und alles läuft wie es soll...

    Es gibt auch einige Apps, die zwar die versprochenen Funktionen bieten, aber extrem oft Werbung laden. Das grenzt manchmal schon an Malware.


  • Im Grunde nichts was einem nicht eh schon klar war.
    Ich nutze kaum kostenlose Apps, zahle gerne etwas um die Entwickler zu unterstützen und so teuer sind die meisten Apps ja nun auch nicht.

    Geiz ist eben nicht geil! ;-)


    • Das Prinzip war mir auch klar, nur haben mich die Zahlen etwas überrascht. Das es soviel ausmacht, hatte ich nicht vermutet. Kostenlose App´s benutze ich um den (Haupt-) Funktionsumfang der für mich interessanten App zu testen. Bei Gefallen wird die kostenpflichtige App gekauft, die in der Regel auch einen erweiterten Funktionsumfang hat. Bei Nichtgefallen wird sie deinstalliert. Etwas nachlässiger bin ich mit den "kleinen Spielen für zwischendurch". Da finden sich schon ein - zwei Spiele dieser Gattung auf meinem Moto X. Werde mir gleich den Datenmonitor einmal anschauen, welche App´s die großen Datenschleudern, Speicherfresser und Akktuleersauger sind.

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