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#SDC 2 Min Lesezeit 25 Kommentare

So könnte Samsungs neues faltbares Smartphone aussehen

Während einer Session hier auf der SDC18, hat Samsung auch etwas mehr über den Formfaktor, die Abmessungen der Displays und die Möglichkeiten der App-Gestaltung gegeben. Das sogenannte „Cover Display“ – also der Bildschirm, den man im zugeklappten Zustand verwendet, soll eine Bildschirmdiagonale von 4,58 Zoll und eine Pixeldichte von 420 dpi (840 x 1.960) haben. Aufgeklappt verfügt das Gerät dann über eine Diagonale von 7,3 Zoll, sowie 1.536 x 2.152 Pixel.

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Der Hauptscreen erinnert an ein normales Smartphone / © AndroidPIT

Apps sollen die neuen Möglichkeiten des Multitaskings ausnutzen können. Auf dem großen Screen lassen sich mehrere Fenster anordnen und benutzen. Auf diese Weise soll man beispielsweise E-Mails lesen können, während parallel dazu ein Video läuft. Google wird ab der Version Q Android auch entsprechend anpassen und diese neuen Funktionen im Betriebssystem unterstützen. Außerdem wird Android die Funktion „App Continuity“ anbieten – damit sollen Apps, die zunächst auf dem Hauptscreen gestartet wurden unterbrechungsfrei nach dem Aufklappen weiterlaufen und die Möglichkeiten des größeren Screens unterstützen.

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Einmal aufgeklappt, sollen Apps mehr Inhalte zeigen / © AndroidPIT
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Der Screen lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen, wobei die einzelnen Apps einfach bedienbar bleiben / © AndroidPIT

Übrigens: Die auf der SDC gezeigte Version ist lediglich ein Konzept, das auch noch zusätzlich abgeklebt war. Die finale Version, so sagte man uns, würde deutlich dünner.

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Der Übergang zwischen dem einen und den anderen Screen soll fließend sein / © AndroidPIT
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25 Kommentare

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  • 1 1/2 Std nur um für 30 sek ein unfertiges Faltblatt zu präsentieren bei Dunkelheit damit die Konkurrenz nichts abschaut....??? Einerseits schon toll aber eher ein Witz . Die meisten wollten das Faltblatt sehen ein Smartphone zum Aufklappen aber bekamen am Ende nichts für Ihre Geduld. Naja wenn da nicht irgendein chinesischer Hersteller schneller was auf dem Markt bringt..


  • Zitat Fabian R.: Auf diese Weise soll man beispielsweise E-Mails lesen können, während parallel dazu ein Video läuft.

    Wenn ich einen solchen Satz lese, denke ich mir:

    Ist dem Verfasser der Empfänger der Mail so wurscht, dass er sich nebenher ein Video reinzieht ? Das ist in etwa so, wie wenn ich mit einem Menschen spreche und schaue dabei auf die Seite, ob es da evtl. was Interessantes zu sehen gibt.

    Im Gegenzug ist es einem Film ziemlich egal, ob ich mich an seine Szenen/Details im Film erinnern kann. Im Notfall kann man sich den Streifen 2x ansehen.

    Aber beim Verfassen einer Mail halbherzig oder noch weniger den Kopf dabei zu haben, ist ganz einfach eine grobe Unhöflichkeit dem Empfänger gegenüber. Es ist im gleichen Maß modern wie eine riesengroße Unsitte, Multi-Tasking zu forcieren resp. zu betreiben.


  • Da kann man fast gar nichts sehen. Alles ist schwarz.


  • Falten wie ein Taschentuch wäre der Renner.


  • Ich kann mit dem Formfaktor nichts anfangen. 4,6 Zoll sind mir definitiv zu klein, egal ob 16:9 oder 18:9. Das wäre vor Jahren der Hit gewesen, heute ist man größere Displays gewohnt und da stellt das für mich einen Rückschritt dar. Und jedesmal aufklappen macht keinen Sinn. 7,3 Zoll ist mir für professionelles Arbeiten zu klein und zu fummelig. Und das annähernd quadratische Format ist für Fotos, Videos und Spiele auch nicht unbedingt geeignet. Ich lasse mich am Ende gerne überraschen, aber derzeit kann ich mit den Formaten wenig anfangen.

    Sarah


  • Das Produktkt steht und fällt mit der Displayqualität. Wenn der Mainscreen die mechanische Belastung aushält (laut Samsung mehrere hundertausend Schließvorgänge ohne Veränderung der Materialeigenschaften), ist das schon die halbe Miete bei den Nerds und early adopter. Wenn dann noch die Akku-Leistung MINDESTENS den bisherigen "Durchhaltestandard" von ein bis zwei Tagen erfüllt und die Lautsprecher eine gute "Media-Experience" abliefern, werden 1600,- Euro kein Hindernis sein!
    Der quadratische Bildschirm geht in Ordnung- die Betrachtung von Dokumenten, Tabellen und Internetseiten stellt sich dort deutlich angenehmer dar und kommt der "Din a 4 Sehgewohnheit" sehr entgegen- ich weiß dieses vom quadratischen Bildschirm meines BlackBerry Passport.


  • Der flexible Kunststoff über dem Display wird das auf- und zuklappen nicht dauerhaft unbeschadet überstehen. Außerdem wird es dann kratzempfindlich.


    • Ich bin da auch skeptisch- aber Samsung hat dieses explizit bei dem Entwicklertreffen behauptet: mehrere hunderttausend Öffnungs- und Schließvorgänge ohne Materialveränderung... Ich denke, dass es ein "Displaygate" werden würde, wenn Samsung ein Gerät vermarkten würde, welches nach einem viertel Jahr ein brüchiges oder milchiges Display aufweisen würde... Nach brennenden Akkus wäre DAS der Super-Gau! Ich denke aber nicht, dass Samsung (nochmals) einen derartigen Kapitalfehler begehen würde!


  • Zitat: “Auf diese Weise soll man beispielsweise E-Mails lesen können, während parallel dazu ein Video läuft.“
    Ähm..., die Koreaner sind schon pfiffig und besitzen zwei Augen (wie alle anderen Menschen auch).
    Aber wie geht das, mit dem einem Auge Emails lesen (und verstehen) und mit dem anderen Auge das Video gucken (und verstehen!)?
    Bei den meisten wird es nicht klappen.
    Ausserdem finde ich ein fast quadratisches Format sehr unpraktisch.


    • Naja, du kennst Mails lesen und nebenher läuft zum Beispiel die Musik aus dem Video. Außerdem kann man sehr wohl seine Mails checken und nebenher einen Film ansehen. Ich bekomme an manchen Tagen allein geschäftlich 70 - 80 Mails, die lese ich auch nicht alle.


      • Nebenbei Video ist zu viel des Guten.
        Im Hintergrund laufen lassen reicht doch auch aus?
        Guckst du wirklich beim Lesen der geschäftlichen Emails paralell Videos?
        Echt?


      • Nein, weil ich generell kaum Videos am Smartphone gucke. Ich will damit nur sagen, man kann es prinzipiell durchaus. Wie gesagt, man muss nicht jede Mail wirklich lesen. Man ist oft nur im cc und nicht wirklich der Empfänger und bei großen Projekten kommen leicht mal etliche tausend Mails zusammen, die dann ja auch an alle Beteiligten verteilt werden. Ernsthaft, die liest kaum einer der Empfänger wirklich. Zumal ein großer Teil der geschäftlichen Korrespondenz lediglich der Dokumentation dient. Beim groben Durchscannen wäre Videogucken noch das am wenigsten Ablenkende.


  • Ich bin schon auf den Mehrwert neugierig, welchen diese Geräte bringen sollen. Vielleicht will man ja die Erzeugung von Tablets damit empfindlich herunterfahren, denn das wird wohl oder übel ein Resultat sein. Gleichzeitig werden fette Geräte und auch das gute alte 4:3 Format bei Multimedia-Inhalten eine Renaissance erfahren. 7 Zoll im Durchmesser sind mE auch fürs Surfen keine wirkliche Verbesserung. Da ist das Laptop oder der PC immer noch mit großem Abstand am Praktikabelsten. Zumindest habe ich mit einem Tablet dabei keine wahre Freude, schon gar nicht bei Office-Anwendungen.
    Ich denke, diese Art von Geräten werden ein Heiden-Geld kosten und sind diese auch nur wieder irgendwie Hybride von irgendwas. Auch bin ich schon auf die Kratzfestigkeit der neuen biegsamen Bildschirme gespannt.

    Jedenfalls sucht die mittlerweile ausgereizte und bald angezählte Handybranche hysterisch nach Innovationen: "The show must go on!" Auch sind wir es ja schon gewohnt, dass jede neue technische Errungenschaft sofort überall wo nur irgendwie möglich eingebaut wird, auch wenn das nicht sinnvoll ist. Ich finde diese Technik hochinteressant, aber ob das bei den Mobiltelefonen DEN! Mehrwert bringen wird, wird sich noch herausstellen.

    Andererseits gibt es ja auch Leute, die für ein stylishes "Tablet" mit abgespecktem Betriebssystem und einer aufgesetzten Tastatur sehr viel Geld hinblättern, anstelle sich ein weit günstigeres Laptop zu kaufen, das in Wirklichkeit eine viel bessere Ausstattung bietet und daher auch vielseitiger einsetzbar ist.


  • So könnte das neue Smartphone definitiv nicht aussehen!
    Es ist in dieser Bauweise derzeit noch viel zu dick. Und diese Bauform ist auch nicht sonderlich logisch. Von der ausgeklappten Fläche (fast quadratisch) hat man nur in den wenigstens Fällen keinen(!) Mehrwert. Denn das meiste hat ein Breitformat bzw. Hochformat: Spiele, Videos, Bilder.
    Das Gerät ist nett gemacht aber nicht zu Ende gedacht. Dieser Prototyp muss sich noch ziemlich wandeln, bis daraus ein fertiges Produkt wird.


    • Bubblegum,was steht am Ende geschrieben. Das Gerät ist ein Prototyp und wird noch deutlich dünner!!!


      • Soviel Bildschirm braucht aber auch einen fetten Akku. Die zweite Frage ist, wie stark sich diese Bildschirme biegen lassen. Um ein halbwegs dünnes Gerät zu bekommen, müsste man den Bildschirm richtiggehend falten können.


      • Das eigentliche Gerät steckte klar in einem anderen Case damit man nicht all zu viel preis geben muss. Die Chinesischen copycats sind aber sicher schon fleissig am tüfteln  😂

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