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2 Min Lesezeit 27 Kommentare

So erfahrt Ihr, ob Euer Facebook-Account gehackt wurde

Vor Kurzem wurde bekannt, dass mehrere Millionen Facebook-Accounts von Unbekannten gehackt wurden. Doch während die Ermittlungen dazu laufen, bleibt die Frage, ob man selber davon betroffen ist. Wir zeigen Euch, wie Ihr das überprüfen könnt.

Vor Kurzem wurde bekannt, dass eine Sicherheitslücke bei Facebook unbekannten Angreifern den Zugriff auf bis zu 50 Millionen Nutzer-Konten ermöglichte. Dafür nutzten diese das "Anzeigen aus der Sicht von"-Feature aus, eine Funktion, um das eigene Profil aus der Sicht von anderen Personen zu sehen.

Während Facebook mittlerweile die Zahl auf 29 Millionen Konten eingrenzen konnte, ist auch zwei Wochen danach noch nicht hunderprozentig klar, wie die Hacker genau vorgegangen sind. Doch das ist für Nutzer eigentlich auch gar nicht wichtig, denn darum müssen sich die Programmierer und Sicherheitsexperten kümmern.

Wie überprüfe ich, ob mein Facebook-Account gehackt wurde?

Facebook-Nutzer wollen vor allem wissen, ob sie Opfer des Hacks geworden sind und genau das kann man überprüfen. Geht dafür wie folgt vor:

  1. Loggt Euch dafür bei Facebook ein
  2. Klickt auf das Fragezeichen in der rechten oberen Ecke
  3. Geht in den Hilfebereich oder klickt hier
  4. Scrollt nach unten, wo Ihr den Hinweis zum aktuellen Sicherheitsproblem findet

Seid Ihr nicht betroffen, findet Ihr hier diese englischsprachige Meldung auf grünem Grund:

facebook account not hacked ap 01
Diese Nachricht seht Ihr, wenn Euer Account nicht gehackt wurde. / © Screenshot: AndroidPIT

Seid Ihr jedoch doch davon betroffen, findet Ihr hier eine andere Meldung. Dort wird Euch bestätigt, dass Ihr betroffen seid und welche Informationen die Angreifer erlangen konnten. Allerdings sollte in der Regel auch eine Info darüber auf Eurer Startseite angezeigt werden. Wie das dann aussieht, zeigt New York Times Reporter Mike Isaac auf Twitter:

Daran, dass Eure Informationen jetzt in den Händen Unbekannter sind, könnt Ihr freilich nichts ändern. Die Lücke selbst hat Facebook zudem bereits geschlossen und die sogenannten Zugangs-Tokens dafür zurückgesetzt. Sollte Euch keine Meldung angezeigt werden, folgt am besten diesem Link:

Doch das alles gilt unter Vorbehalt. Wie Facebook selbst mitteilt, basieren die Angaben auf dem derzeitigen Stand der Untersuchungen, sodass es sehr wohl sein kann, dass Ihr mit fortlaufenden Erkenntnisgewinn doch als betroffen geltet. Immerhin sind die Chancen dafür nicht so groß wie in den USA, da nach derzeitigem Stand "nur" 10 Millionen Facebook-Accounts in Europa betroffen sind.

Via: Mashable

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27 Kommentare

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  • C. F.
    • Blogger
    vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Absolut lesenswert:

    "Für die Internetgiganten läuft es gerade nicht so rund: Vor zwei Wochen der Facebook-Hack, diese Woche ein Datenleck bei Google, jetzt eine massive Sicherheitslücke bei WhatsApp. Von der Vorstellung, dass die eigenen Daten zumindest bei den „Großen“ sicher sind, sollten wir uns endgültig verabschieden."

    Den ganzen Artikel gibt's hier: https://mobilsicher.de/aktuelles/google-und-facebook-pleiten-pech-und-pannen


  • wie gut das ich vor einigen Monaten meinen Facebook Account gelöscht habe.


  • C. F.
    • Blogger
    vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Wenn man mindestens 3x täglich nachfolgende Webseite besucht, kann man - egal welches System - sein Gerät gegen Viren und Trojaner abhärten und ist absolut safe:

    https://www.1337core.de/virenschutz/


  • Weder von dieser Sicherheitslücke, noch von dem Datenskandal war mein Account betroffen und ich nutze ihn schon 6 Jahre. Zufall oder einfach nur Glück?


  • Timbo vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Interessant wäre es auch, wie es mit gelöschten Accounts ist. Facebook deaktiviert ja nur, wenn man sein Konto löscht. Also ob auch deaktivierte (gelöschte) Accounts betroffen sind.


  • Es gibt weder das Fragezeichen in der rechten oberen Ecke noch findet man den Hinweis zum aktuellen Sicherheitsproblem im Hilfebereich, selbst wenn man bis ganz nach unten Scrollt.
    Auch die Eingabe von "security incident" im Hilfebereich bringt nur zu Tage: "Wir konnten hierfür keine Ergebnisse finden".

    Will man seitens Facebook gar nicht, dass man erfährt, ob man betroffen ist?


    • Also ich hab auch weder über die App noch über den Firefox im Desktop-Modus die besagte Info gefunden. Im Hilfebereich gibts nur die gewöhnlichen Hilfethemen.
      Also irgendwas ist das falsch gelaufen.


      EDIT: Gerade gesehen, dass man auf der korrekten Seite landet, wenn man die verlinkte URL im Browser eingibt.


  • Ich kann es nicht überprüfen da ich kein Facebook User bin auch nie sein werde.Trotzdem danke für diesen Bericht.

    Gelöschter Account


    • Aries vor 3 Monaten Link zum Kommentar

      Wenn Du kein Facebook User bist, gibt es auch nichts, wozu ein Token erstellt werden könnte. Nur wer schon mal User war, seinen Account aber gelöscht hat, Facebook die Daten jedoch nicht wirklich gelöscht hat, könnte betroffen sein und es dann nicht prüfen können.


  • Tja schon krass nur juckt es niemanden


    • Facebook-Junkies sind das gewohnt. Ärgerlich wird es erst, wenn zB damit Konten gehackt werden, indem private Informationen (wie Name des Haustieres) genutzt werden.


  •   19
    Gelöschter Account vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Da zeigt sich erneute zum einen das Sicherheit wie z.B. sicherheits Patches in dieser vernetzten Welt mit Abstand das wichtigste ist , Facebook wohl nicht genügend Wert darauf legt und zu allem Überfluss ein sehr merkwürdiges Krisenmanagement hat, warum muss der Benutzer nachdem Login selbst herausfinden das er betroffen ist?


  • Wie ist es denn wenn keinerlei Meldung im Hilfebereich erscheint. Danke für euere Antwort. LG


  • C. F.
    • Blogger
    vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Mich würde jetzt interessieren, wie ein betroffener Nutzer reagiert, um Identitätsmissbrauch vorzubeugen, denn mit diesen Angaben läßt sich wohl einiges anfangen:

    "Neben Namen und Kontaktdaten waren das der Nutzername sowie Angaben zu Geschlecht, Sprache, Beziehungsstatus, Religion, Heimatstadt, Wohnort, Geburtsdatum, Ausbildung und Job. Darüber hinaus konnten die Angreifer Informationen über benutzte Geräte sowie die letzten zehn Check-ins und 15 Suchen erbeuten."

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