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2 Min Lesezeit 26 Kommentare

Snapdragon-845-Nachfolger: Mit neuem Namen gegen Huaweis Kirin 980

Ende dieses Jahres wird Qualcomm die neue Generation der Snapdragon-Chips vorstellen. Mit dabei ist allerdings nicht der erwartete Snapdragon 855 für Smartphones. Der soll nämlich einen neuen Namen erhalten und unter anderem gegen den Kirin 980 antreten.

Bislang wurde vermutet, dass Qualcomm Ende des Jahres den Snapdragon 855 vorstellt, der im kommenden Jahr in zahlreichen Highend-Smartphones stecken wird. Jetzt will der üblicherweise gut informierte Roland Quandt von Winfuture aus Export-Listen und anderen Quellen erfahren haben, dass das US-Unternehmen zwar einen neuen Chip vorstellt, der aber einen neuen Namen verpasst bekommt.

So soll der Snapdragon 855 für Smartphones stattdessen Snapdragon 8150 (SDM 8150) heißen. Und auch der Chip für Notebooks und andere Devices mit Windows wird vom Snapdragon 1000 auf Snapdragon 8180 (SCX8180) umgetauft. Die Umbenennung soll die baubedingte Ähnlichkeit der Chips deutlich machen, da beide im aktuellen 7nm-Verfahren mit entsprechenden Verbesserungen gefertigt werden.

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Kleiner Chipsatz mit neuem Namen. / © AndroidPIT

Auch die neue 700er-Serie von Qualcomm soll einen neuen Namen spendiert bekommt. Laut Quandt werden in diversen Dokumenten Bezeichnungen wie "SM7150" und "SM7250" benutzt. Zu finden seien die Chip erstmals in Oppo-Smartphones. Durchaus wahrscheinlich ist, dass es sich um Umbenennung bestehender Modelle wie dem Snapdragon 670 und Snapdragon 710 handelt.

Snapdragon 8150 gegen den Kirin 980

Bislang wird vermutet, dass der Snapdragon 8150 mit einer neuen Kryo-CPU auf Basis des Cortex-A76 von ARM sowie einer neuen Generation der Adreno-GPU aufwartet. Hinzu kommt das Snapdragon-X24-Modem, das Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 2 GBit/s zulässt und in Kombination mit dem Snapdragon-X50-Modem auch 5G unterstützt.

Laut Gerüchten hält hier Huawei mit dem Kirin 980 dagegen, der ebenfalls im 7-nm-FinFET-Verfahren gefertigt wird und erstmals im Mate 20 Pro zum Einsatz kommt. Der Chip soll aus vier Cortex-A55- und vier A76-Kernen mit einer Taktung von bis zu 2,8 GHz bestehen. Der Vorteil gegenüber den 10-nm-Chips liegt angeblich bei einem 20 Prozent geringerem Energiebedarf und einer um 40 Prozent gestiegenen Performance.

Welcher der beiden SoCs wird Eurer Meinung nach das Rennen machen und die bessere Performance abliefern?

Quelle: Winfuture

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26 Kommentare

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  • Was erhofft man sich denn von den neuen Namen? Erstens klingen und lesen sie sich schlechter und zum anderen ist das Zahlenchaos damit vorprogrammiert. Ist der 8180 jetzt nur minimal schneller, obwohl für Notebooks entwickelt? Oder muss ich nur auf SDM, bzw. SDX achten? Und warum wird aus dem 670 dann ein 7000er, weil 6170 nicht den Leistungsunterschied vorweist, wie der Name 6750 vs 7150 erwarten lässt? Davor konnte man die Bezeichnung auch noch Laien erklären, jetzt wird dieser ab dem dritten Buchstaben einem schon nicht mehr zuhören. Wieso kann man nicht einfach ein M (Mobile) oder W (Wearables) dahinterklatschen? Wünsche den Marketing-Teams jedenfalls schon mal viel Spaß ;)

    Bzgl der Leistungsfähigkeit:
    Mir ist es eigentlich nur wichtig, dass die Bedienung auf einem Smartphone "fluffig" ist, d.h. keine Hänger, Laggs oder Mikroruckler. Und da ist die Softwareabstimmung mittlerweile einfach wichtiger, als den immer neuesten Prozessor zu haben (siehe Pixel oder OP). Klar ist es schön, wenn dieser weniger Energie verbraucht, aber ich hatte eh das Gefühl, dass diese Versprechen eher heiße Luft sind. Schließlich hat man diese schon so oft gehört, aber eine drastische Verbesserung hat seitdem nicht stattgefunden und ich kann mich auch nicht erinnern, dass deutlich stromhungrigere Komponenten verbaut werden (WQHD-Displays mal außen vor gelassen).

    Es ist zwar begrüßenswert, dass auch die Up/Downloadgeschwindigkeiten verbessert werden, aber bis wir in den Genuss dieser (vor allem hier in Deutschland) kommen werden, wird es leider auch noch ewig dauern und somit vorerst kein Mehrgewinn sein.


    • Tja, Qualcomm hätte sich eher bei Apple und nicht bei bspw. Samsung orientieren sollen.
      Bei Apple gibt's nur A mit einer Zahl und für die iPads kommt noch ein X dran. Und seit dem A10 noch ein "fescher" Name, damit die Leute drüber reden. Kein wirres Zahlen und Buchstaben-Wirrwarr, wie bspw. bei Samsung (8890 -> 8895 (nur +5) -> 9810 (???)) mit Mittelklasse-Prozessoren, die eine höhere Zahl haben, als die High-End-Prozessoren
      bspw. kam nach dem Exynos 7420 im S6 ein Exynos 7860 raus. Mittelklasse.


    • SDM wird wohl für Mobile stehen und SDX für Xtreme (vermute ich mal, kann gerade nicht genauer nachgucken).


  • Schön das die Prozessoren sich verbessern aber der Akku ist und bleibt noch aus der Steinzeit.


  • Ich freu mich über die ARM Entwicklung und dies wird auch die Zukunft für Systeme wie Desktops oder auch Notebooks!

    Qualcomm hat vieles zuletzt richtig gemacht aber die Streitigkeiten mit Apple werden Qualcomm sicherlich einiges gekostet haben...

    Ich bin mit all meinen QSD Geräten seit dem QSD S4 im LG Optimus G sehr zufrieden und die GPU Leistung war oft immer über den Exynos Devices gewesen.

    Mein einziges Huawei Y Device hat es geschafft in 2013, nach einem Jahr Arbeit so unfassbar langsam zu werden... Dass mein genauso altes Galaxy S2 dagegen läuft wie ein Google Pixel! 😉


    • Ich bezweifle, dass ARM die Zukunft von Systemen wie Desktops oder Notebooks ist... Die sind aktuell auf einem komplett anderen Level (Die Geekbench-Werte sagen da rein gar nichts aus... ein iPhone X hat nicht die Single-Core Performance eines i9, vergiss es ^^
      Zumindest fehlt da noch EXTREM viel, um überhaupt da hin zu kommen, wo man im Desktop-Bereich jetzt schon längst ist... Man muss sich nur mal die aktuell ersten "always connected" Notebooks ansehen... die Leistung von den Dingern ist lächerlich...


  • C. F.
    • Blogger
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Man sollte mal diesen Artikel hier lesen:

    "Ich mag gar nicht darüber diskutieren, ob der Snapdragon 845 das Beste ist, was man derzeit verbauen kann, oder ob man da vielleicht eher bei Apple oder im Kirin- bzw. Exynos-Lager fündig wird. Viel wichtiger ist mir gerade, auf ein Problem hinzuweisen, dass mit diesen Spitzen-SoCs von Qualcomm einhergeht: Viel zu oft definieren wir die Klasse eines Smartphones darüber, welche Klasse der Chipsatz im Innern des Geräts besitzt. Das ist grundlegend falsch, denn ein Snapdragon 845 macht aus einem Smartphone nicht automatisch ein Premium-Smartphone, vermutlich nicht einmal zwingend ein gutes Smartphone."

    https://www.mobilegeeks.de/artikel/premium-smartphones-wir-muessen-mal-ueber-das-wort-premium-reden/


    • Stimmt so. Wird sich nur immer wieder darüber beschwert, wenn ein Hersteller bei 600€ bspw. nur einen 6xx einbaut und keinen 835/845. Alles andere ist egal, ABER DER PROZESSOR!!!
      Als würde das Smartphone plötzlich zum King, nur weil ein minimal leistungsstärkerer (dafür auch hungrigerer...) Prozessor verbaut wird...

      So wie letztes Jahr beim LG G6. Über diese Feature-Spaltung hat sich in den Medien fast niemand aufgeregt. Wir kriegen nur 32GB, während die Koreaner 64GB, einen Quad-DAC und die Amis wireless Charging kriegen? Egal. Das Ding ist nicht deswegen gefloppt, nein, es lag daran, dass LG nur den QSD821 verbaut hat... Das ist so lächerlich. Das G6 lief genauso gut und schnell, wie alle Smartphones mit QSD835, aber nein, wegen dem 821 ist es natürlich ein Flop. Gibt keinen anderen Grund.


  • Die aktuellen High-End Prozessoren sind schlichtweg überdimensioniert für Smartphones. Selbst Argumente wie AR zeigen hier nicht mehr, das klappt auch auf 3 Jahren alten Chips.


    • Naja... Wenn man mal eine richtige AR-App länger als 2 Minuten zum herumspielen nutzt, merkt man schnell, dass sowas extrem viel Leistung braucht... die Geräte laufen regelrecht heiß, wenn man sowas ein paar Minuten länger nutzt. Und dafür braucht es halt auch starke Hardware. Ich bezweifle stark, dass ein Galaxy S6 oder HTC One M9 damit zurecht käme...


    • @fandroid, würde ich nicht sagen. Das merkt man sehr deutlich wenn man ein aktuelles Highend Smartphone nutzt und zwischendurch mal eins aus der Mittelklasse verwendet. Das sind schon fast Welten was die Geschwindigkeit bei der Nutzung angeht. Damit meine ich nicht alle 30 Minuten mal kurz WhatsApp öffnen, sondern richtig schnelles intensives Multitasking. Da kommen Mittelklasse und auch Highend Prozessoren vor 3 Jahre schnell mal an ihre Grenzen.


  •   25
    Gelöschter Account vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Im Prinzip ist doch völlig wurscht wie die Dinger heißen, am Ende zählt eh nur was sie leisten, daran ändert auch der Name nichts.


  • Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Der Snapgradon hat den Vorteil, dass es diverse Partner gibt, Kirin ist eine gute Huawei Eigenentwicklung. Ein Vergleich wird nie möglich sein


    • Der Nachteil wiederum ist, dass sich die Hersteller auf Qualcomm verlassen müssen, dass sie immer aktuelle Treiber bereitstellen. Huawei hingegen kann das, wie Apple, alles selbst kontrollieren und ist da nicht auf einen dritten Hersteller angewiesen.


  • Qualcomm sollte mit dem abc werben sowie intel mit der i serie oder AMD mit der r serie


  • Qualcomm hat das mit den Namen schon vor Jahren völlig versaut, da macht so eine verwirrende Namensänderungen den Braten auch nicht mehr fett...
    Sie hätten bei 8x0 bleiben sollen, aber nein, man bringt erst irgendwelche xx1er Versionen, dann plötzlich 835 statt 830 und statt 855 kommt halt jetzt 8150... Nächstes Jahr kommt dann aber wahrscheinlich nicht der 8250 oder 8160, sondern ein 9378.
    Qualcomm hat anscheinend an Samsungs bekloppter Namenspolitik Gefallen gefunden. Die bringen ja auch schon seit Jahren völlig verwirrende vierstellige Versionsnummern.

    "Der Vorteil gegenüber den 10-nm-Chips liegt angeblich bei einem 20 Prozent geringerem Energiebedarf und einer um 40 Prozent gestiegenen Performance."
    Bla bla bla bla bla...
    In der Realität halten Smartphones mit gleicher Akkugröße trotzdem nur exakt genauso lang, wenn nicht sogar kürzer (siehe bspw. Samsung, LG oder HTC). Im Geekbench hat man ein paar höhere Werte (wie trotzdem hinter Samsung und Apple hinterherhinken) und der Energieverbrauch steigt eher, stat zu sinken.
    Wären diese an den Haaren herbeigezogenen Werte echt, müsste ein Smartphone mit 3000 mAh heutzutage mind. eine Woche bei Dauernutzung durchhalten...

    PS: Sicher, dass ihr eine Downloadgeschw. von 2 MBit/s meint? Also 0,25 MB/s? Nicht eher 2 GBit/s? ;)

    Sarah

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