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Smartwatch-Markt: Noch führt kein Weg an Apple vorbei

Smartwatch-Markt: Noch führt kein Weg an Apple vorbei

Neue Zahlen zum Smartwatch-Markt zeigen wieder einmal, dass niemand an Apple vorbeikommt. Der Hersteller beherrscht nun fast die Hälfte des gesamten Marktes mit seiner Watch. Ob Google sich für einen Angriff vorbereitet?

Es ist nichts Neues, dass Apple den Smartphone-Markt beherrscht. Doch laut den aktuellen Zahlen von Strategy Analytics hat Apple im dritten Quartal 2019 noch einmal zulegen können. Mit ganzen 47,9 Prozent Marktanteil dominiert der Hersteller den Markt der smarten Uhren ohne ernst zu nehmende Konkurrenz. Auf Platz zwei sitzt Samsung. Der südkoreanische Hersteller kann jedoch auf gerade einmal 13,4 Prozent Marktanteil schauen.

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Apple beherrscht den Markt. / © Apple (Screenshot: AndroidPIT)

Die Marktforscher gehen davon aus, dass Samsung mit der neuen Galaxy Watch Active 2 gut für das Weihnachtsgeschäft gerüstet ist. Trotzdem ist Apple der Konkurrenz weit voraus. Ein Grund liegt sicher darin, dass Apple ein überzeugendes Ökosystem vorzuweisen hat. Die Apple Watch funktioniert nahtlos mit anderen Apple-Produkten, allen voran natürlich dem iPhone. Im App Store gibt es zudem viele Apps für die Smartwatch.

Weder das Angebot für das von Samsung genutzte Tizen OS oder Wear OS kann da mithalten. Interessant ist aber durchaus die dritte Position auf der Liste. Mit 11,3 Prozent Marktanteil ist Fitbit zwar weit entfernt von Apple, aber dicht an Samsung. Und für Fitbit ist Zuwachs schon länger ein Trend.

Bereitet Google den Gegenangriff vor?

Erst vor einer Woche machte die Nachricht die Runde, dass Google Fitbit kaufen möchte. Wenig später kam die offizielle Bestätigung. 2,1 Milliarden US-Dollar soll Google investiert haben.

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Fitbit baut neben Fitnesstrackern auch günstige Smartwaches. / © AndroidPIT

Im Vorfeld gab es die Vermutung, Google könnte hauptsächlich an den bei Fitbit gespeicherten Nutzerdaten interessiert sein. Offiziell widerspricht Google dem. Vielleicht stimmt das sogar und dann könnte die Übernahme großes Potenzial bieten. Gerüchte über eine Pixel Watch gab es immer wieder.

Wenn Google sich mit seinen Ressourcen hier der Erfahrung von Fitibit bedient, dann ließe sich der Markt sicher aufmischen. Fitbit bietet attraktive Wearables an - und besitzt auch das Know-How von Pebble. Google muss aber vor allem dafür sorgen, dass Entwickler mehr Apps speziell für Wear OS, aber auch Wear-OS-Gegenstücke für ihre Android-Apps anbieten. Für Google sollte es absolut möglich sein, Fitbit in diesem Bereich zu helfen. Dann könnte die gebündelte Kraft von Google und Fitbit wirklich den Markt verändern. Platz genug gibt es dafür, selbst wenn Apple erst einmal keine Einbuße verzeichnen würde. Dass der Einstiegspreis für eine Fitbit-Watch ein gutes Stück unter dem für eine Apple Watch liegt, birgt weitere Chancen.

Vor allem aber muss Google an dem Plan festhalten. Denn in der Vergangenheit hat das Unternehmen mehrfach andere Firmen gekauft und wusste nicht immer, was damit eigentlich anzufangen ist oder wie sie am besten in die Alphabet-Struktur integriert werden - Beispiel Nest. Derzeit können wir nur spekulieren. Chancen gibt es definitiv. Vorausgesetzt allerdings, die US-Regulierungsbehörden segnen die Übernahme ab.

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31 Kommentare

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  • Die Überschrift soll zum Lesen und Klicken ermutigen, das verstehe ich, aber dennoch, es führen fast alle Weg auch an Apple vorbei, wenn man keine Smartwatch will, eine Android-Watch will oder einfach einen Fitnesstracker, aber vor allem keine 400 € aufwärts zahlen will. Wer jedoch eine viereckige elegant-sportliche Smartwatch sucht und eh schon Apple hat, ja der wird den Weg dahin wohl gehen.....


  • Grundsätzlich kommt man gut an allen Smartwatches vorbei. Das Hauptproblem, das ich und eigentlich alle die ich kenne damit haben, ist das ständige Laden.
    Deswegen habe ich mich für eine Semismarte Uhr entschieden. Meine Amazfit BIP ist nicht die schönste aller Uhren, ich kann damit nicht telefonieren, keine Musik hören und nicht auf Nachrichten antworten. Aber sie kann genau das was ich wirklich benötige. Anrufe anzeigen, Nachrichten anzeigen, so dass ich selbst im Meeting unauffällig weiß ob es vielleicht gerade etwas wichtiges ist, mit reflektivem Display, immer ablesbar auch und vor allem im hellen Sonnenschein und sie ist ein perfekter Fitnessbegleiter mit gutem, integriertem GPS, so dass ich mein Telefon nicht mitschleppen muss. Und der allerwichtigste Punkt, je nachdem wie stark ich GPS nutze, alle 3-5 Wochen muss sie geladen werden. Ich habe die Uhr jetzt seit über einem Jahr und 4 meiner Kollegen haben sie sich inzwischen auch gekauft und sind sehr zufrieden.
    Eine klassische Smartwatch, auch wenn sie schicker aussehen mag, kommt mir nicht ins Haus, solange ich nicht mindestens 2 Wochen mit einer Akkuladung hinkomme.


  • Ich sehe eine Uhr als Schmuck an und die diese Uhr hier ist vielleicht gut aber von einem Schmuckstück 2 Millionen km weit weg. Warum man sich so was anzieht, ist für mich ein Rätsel.


  • ACME SW302 Smartwatch könnte eine Alternative sein für unter 100 €. Diese Uhr hat wirklich einige Features die zum Kauf verführen könnten und sieht auch schick aus.


  • Eine Google Watch wird am Markt genauso wenig ändern wie die Pixel-Geräte. Die Apple Watch ist deswegen so erfolgreich, weil sie gut mit den iPhones verzahnt ist und deshalb ganz viele Apple-Besitzer eine nutzen. Bei Android ist das halt anders. Da gibt es auch gute Uhren, aber das Zusammenspiel ist einfach weniger rund. Auch deshalb werden hier einfach weniger Smartwatches gekauft. Der einzige, der hier noch Potenzial liegen lässt, ist nicht Google sondern vielmehr Samsung. Die haben mit Tizen DIE Möglichkeit, ihre Uhren optimal auf ihre weit verbreiteten Smartphones anzupassen, aber die letzten Prozente fehlen da noch wie z. B. Samsung Pay.


  • Man kommt an Apple vorbei. Indem man auf eine Smartwatch verzichtet. 😉 Angesichts der derzeitigen "Spahn-Debatte" sollten wir/alle Bürger mal darüber nachdenken ob es sinnvoll ist bereitwillig seine Gesundheitsdaten an App-Entwickler zu übermitteln.


  • Ich glaube der Masse ist ziemlich egal, was es so für Apps auf einer Uhr gibt...
    Zudem glaube ich, unterstellen manche Google hier zu viel ^^ als ob eine Google Watch auch nur das geringste auf dem Markt ändern würde. Apple würde das garantiert nicht mal leicht kratzen... auch mit Pepple wird das mMn nichts mehr.
    Google hat es einfach Jahrelang komplett versaut.


  • Applewatch ist immer noch Maß der Dinge bei Smartwatches aber ich mag lieber noch richtige Uhren.


  • Schon allein wieder diese Überschrift....Hatte ne apple watch 3. und jetzt ne Galaxy Watch. würde niemals wieder zurück. Schon allein die Form und die Größe..


  • Wenn ich mir was an den Arm hänge ist es eine mechanische Uhr und kein Teil, welches alle 2 Tage an die Steckdose muss. Ein Bekannter musste auch unbedingt eine SmartWatch haben, jetzt liegt die nur noch unbenutzt in der Schublade.


    • Eine mechanische Uhr muss es nicht unbedingt sein. Eine Solaruhr tut es auch. 😉


      • Oder eine mit Batterie und geschätzten 10 Jahren Laufzeit. Wobei Mechanik und lange Laufzeit kein Widerspruch sein müssen. Eine analoge Quarzuhr hat auch ein mechanisches Werk, aber eben kein Federwerk.


    • Meine mechanische Uhr liegt nur noch in der Schublade und meine Gear S3 Frontier möchte ich nicht mehr missen. Und die lade ich übrigens nur alle 4-5 Tage über Nacht auf. Sollte kein Problem sein und ist einfach nur eine Frage der Gewöhnung.


    • Eine mechanische Uhr, ob Handaufzug oder mit Rotor, ist ein mechanisches Kunstwerk mit viel Handarbeit und Akribie zusammengesetzt und justiert. Sie wird immer einen Wert haben und einen Liebhaber finden wenn mann sie nach 10 oder 20 Jahren verkaufen will. Diese Uhrwerke können auch nach Jahren noch Instand geetz werden. Eine Applewatch oder die eines anderen Herstellers kann man nach 5 Jahren wahrscheinlich in die Tonne kloppen geschweige denn wenn defekt repariert werden. Ich gebe ehrlich zu, dass ich kein Freund von elektronischem Krimskrams bin und das Mobiltelefon schon genug über mich in die Gegend hinausposaunt. Das Teil am Arm soll mir nur die Zeit zeigen und nicht meinen Bluthochdruck nach China oder USA senden. ;-)


      • Genauso ist es, Pepe.

        pepe


      • @Pepe
        Das ist ja alles schön und gut, hat aber doch letztlich mit Smartwatches nichts zu tun. Das ist so, als würde man unter einem Artikel zu einem neuen Laptop Lobeshymnen über mechanische Schreibmaschinen singen.


      • Eine mechanische Uhr wird nicht per se einen Liebhaber finden. Da musst du schon ein ganz seltenes Stück besitzen.
        Und dann reden wir von 4000€ aufwärts (Manufakturwerk).
        Oder denkst du, eine Union Glashütte, welches eine gute mechanische Uhr ist, ab 1500€ , interessiert in 10 Jahren noch jemand?
        Ich denke, mechanische Uhren und smartwatches können gut nebeneinander.
        Die mechanische Uhr kann eben nur die Zeit anzeigen. Und fertig.
        Die smartwatch kann dich bei vorhofflimmern warnen, du bezahlst damit, lässt deine joggingstrecke aufzeichnen, hörst über die Uhr Musik ohne Smartphone usw.
        Das alles kann dir eine mechanische Uhr nicht bieten.
        Zum anderen reden wir hier über ganz unterschiedliche Preise.
        Für eine gute mechanische Uhr musst du mindestens 1500€ hinlegen.
        Dann bekommst du deutsche Qualität (Union Glashütte). Zwar teile von der Swatch Group bezogen, aber in Deutschland justiert und eingeschalt.
        Für die AW 5 welche ich seit neuestem nutze, musste ich 579€ ausgeben.
        Und das heißt wiederum.
        Man könnte sich jedes Jahr, 3 Jahre lang, eine neue AW kaufen, um erstmal auf den Preis einer vernünftigen mechanischen Uhr zu kommen.
        Da aber Apple mit Updates sehr großzügig ist, gibt es hier einen klaren P/L sieger.
        Und zum Thema. Android hat es mit wear os komplett verhunzt.
        Es lief bei weitem nicht so gut wie Watch os.
        Mit der AW konntest du schon seit 2014 bezahlen.
        20.000 Apps nur für die Uhr.
        Das ist mehr wie jeder andere zu bieten hat.
        Und das Zusammenspiel mit anderen Geräten.
        Das sind nur einige Gründe, warum Apple 50% Marktanteil hat, obwohl die Uhren preislich hoch angesetzt sind.
        Wenn man schon liest, dass Samsung vorhat, die sturzerkennung und EKG in 2020 zu bringen.
        Was die AW 4 schon seit 2018 kann.
        Dann weiß man, wieviele Jahre Apple Vorsprung auf die Konkurrenz hat.

        Ps.
        Vergiss bei mechanischen Uhren die Revision nicht. Sollte alle 4-5 Jahre durchgeführt werden.
        Und kostet von einigen hundert Euro bis weit über 1000€.

        Also ich habe eine mechanische Uhr und die AW 5.
        Und was soll ich sagen. Die mechanische liegt immer mehr im Schrank. Mal fürs Kino oder essen gehen.
        Den „alltag“ bestreite ich mit der AW


      • Bei so hohen Maßstäben für eine "vernünftige" mechanische Uhr schneidet die AW natürlich gut ab. Aber ich halte die Maßstäbe für viel zu hoch gegriffen.
        Ich habe eine mindestens 30 Jahre alte "Junghans Mega" Funkuhr geerbt, die höchstens wenige hundert Mark gekostet hatte, heute gibt es solche Uhren immer noch für wenige hundert Euro. Die aus Edelstahl und Glas gefertigte Uhr sieht aus wie neu und hat ein ansprechendes Design.
        Das durch DCF77 korrigierte Quarzwerk läuft unbegrenzt sekundengenau, die Batterie hält dadurch allerdings "nur" zwei- bis drei Jahre. Die ist aber im Onlinehandel schon für weniger als ein Euro zu bekommen, und lässt sich problemlos selber wechseln.
        In der ganzen Zeit war die Uhr nicht einmal in der Revision.
        Quarzuhren mit Zeigeranzeige haben wesentlich einfachere Werke als solche mit Federantrieb. Regelmäßige Revisionen halte ich bei solchen Uhren für unnötig und auch zu teuer.
        Schick, langlebig, genau, lange Batterielaufzeit, (fast) wartungsfrei, was ist an solchen Uhren "unvernünftig" ?
        Für den Alltag ist mir diese Uhr aber schon zu schade.
        Hier ziehe ich LCD-Quarzuhren vor, die vielleicht ein zwanzigstel einer aktuellen AW kosten. Die gehen ein paar Sekunden im Monat falsch, dafür hält die Batterie je nach Modell 3, 5, 7 oder sogar 10 Jahre. Neben Uhrzeit und Datum stellen diese Uhren Stoppwerk, Wecker und manche Countdown bereit. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber weniger schön als eine AW finde ich solche Uhren auch nicht.
        Gut, smarte Funktionen haben solche Uhren nicht, aber wenn man die nicht braucht, sind auch solche Uhren "vernünftig".


      • Es war aber die Rede von mechanischen Uhren mit Handaufzug oder rotor. Von „Kunstwerken“
        Darauf bezog sich meine Aussage.
        Zum anderen habe ich nicht geschrieben, dass eine Funkuhr unvernünftig ist.
        Bloß hat die nach ein paar Jahren noch weniger wert als eine mechanische Uhr aus der massenfertigung.
        Ich hatte früher auch mal eine funkuhr. Citizen promaster eco Drive.
        War nach 4 Jahren defekt. Danach kam die mechanische.
        Revisionen sind für mechanische Uhren gedacht. Durch die Mechanik im inneren kommt es zu Reibung. Und evtl. Abnutzung von Zahnrädchen. Diese werden evtl. Bei einer Revision getauscht.
        Auch das Öl wird erneuert. Weil es evtl. Verharzt.
        Das alles braucht es bei funkuhren nicht. Dafür bekommt man nach einer Revision bei einer mechanischen quasi eine neue Uhr.
        Und ich schrieb es ja bereits. Eine mechanische oder funkuhr steht nicht in Konkurrenz zur Apple Watch.
        Eine funkuhr oder mechanische Uhr kann nur die Zeit anzeigen.
        Und genau das (Zeit anzeigen), ist der Grund, warum eine Smartwatch nun überhaubt nicht gekauft wird.
        Das ist EINE von ganz vielen Funktionen.
        Wir sprechen hier von Minicomputern am Handgelenk.
        Ich möchte eine smartwatch nicht mehr missen.
        Das geht los beim bezahlen im Supermarkt mit Apple Pay. Superschnell und sicher.
        Musikhören beim laufen (ohne Smartphone), schlafüberwachung, Navigation am Handgelenk, pulsmessung bei Sport. Usw.
        Das wirklich einzige ist die Laufzeit. Bei mir knapp 30 Stunden, bevor sie an die Steckdose muss.
        Aber das ist verschmerzbar.
        Viele Funktionen inkl. telefonieren kosten eben Akku.
        Trotzdem wäre das der Punkt, wo apple noch nachbessern könnte.
        Aber vom reinen Funktionsumfang ist das schon ziemlich umfassend.
        Gibt ja sogar Leute, welche ihr Zuhause damit steuern.

        Es steht für viele eben immer mehr der gesundheitsaspekt im Vordergrund. Eine Uhr, die bei unregelmässigkeiten des Herzschlages „Bescheid“ gibt. Die bei schweren Stürzen allein den Notarzt ruft.
        Welche dein Training erkennt und aufzeichnet.
        Die allgemein zu mehr Bewegung animiert.

        Das heißt nicht, dass sich jeder jetzt eine smartwatch kaufen muss.
        Bloß ohne Grund verkauft zb. Apple nicht 20 Millionen /Jahr.

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