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Wir sind noch nicht tot

Verfasst von: Burkhard Röhlinger — 01.01.2012
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Ich, Vater, Großvater und Pensionist, 67 jährig, besuche meinen Sohn aus erster Ehe und dessen Familie in Berlin. Der arbeitet in der IT-Branche und in seinem Haushalt findet sich alles, was für die technische Kommunikation von heute nötig ist. Als pensionierter Gymnasiallehrer bin ich mit den Errungenschaften der Computertechnologie zwar hinlänglich vertraut, dennoch wird mir klar, dass ich nicht nur dem Sohn, sondern auch den Enkeln gegenüber eindeutige Informationsdefizite habe, da vor allen Dingen Aaron, mein zehnjähriger Enkel mit Computer, Handy, Smartphone, iPod, Tablet und wie die modernen Kommunikationsmittel sonst noch heißen mögen, mit der allergrößten Selbstverständlichkeit umgeht. Bleibt mir daher, angesichts dieses Informationsrückstandes und meines fortgeschrittenen Alters, nur noch der resignative und endgültige Rückzug ins "Tal der Ahnungslosen" - zumindest in dieser Hinsicht?

Lebenselixir Smartphone?!

Während des Aufenthalts "skypen" wir mit Verwandten im Ausland, "streamen" mit einer meiner Töchter, die mit Ehemann und drei Enkeln in der Nähe von Paris wohnt. Diese Kontaktaufnahmen verdeutlichen mir die ungeheuere Bedeutung der modernen Kommunikationsmittel für Patchwork-Familien, in denen Enkel unter Umständen bis zu acht Großeltern haben können, das internationale Zusammenwachsen einer Welt, die sich zunehmend vernetzt und globalisiert. Sie verdeutlichen mir aber ebenso die enorme Wichtigkeit für Gesellschaften, die auf eine zunehmende "Vergreisung" zusteuern. Bieten die Geräte doch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme auch für Menschen, die aus Altersgründen und daraus folgendem Rückzug in den häuslichen Bereich von Isolation und Vereinsamung bedroht sind.

Sieht man sich unter den Geräten um, arbeitet sich in das Softwareangebot ein, gewinnt man als Angehöriger der Großelterngeneration den Eindruck, einer extremen Randgruppe bezüglich moderner Kommunikationstechnologien anzugehören, die anscheinend nach dem Motto taxiert wird: "Sinnlos, die raffen ja doch nichts mehr." Doch wenn es schon um Schuldzuweisungen geht, muss man sich als Oldie natürlich auch selbst an der Nase fassen und eingestehen, dass man in dieser Hinsicht in der Überzeugung handelt: "Nutzlose Bemühung, da der Tod schon heftig mit der Sense winkt."

"Best -Ager" an die Front!"

Nun bezeichnet man meine Generation häufig als die der "Best -Ager" und bescheinigt ihr damit offensichtlich eine, wenn auch eingeschränkte, "Lernfähigkeit". Lethargie und Resignation sind daher fehl am Platz, der Einstieg in die Smartphoneszene damit sinnvoll, eigentlich sogar notwendig, aber da sehe ich gewisse Probleme, denn

  • Gerätehersteller und Softwareentwickler sind allem Anschein nach nur sehr eingeschränkt an dieser Altersgruppe interessiert
  • es fehlt zudem an Kenntnissen über die Bedürfnisse der Oldies in technologischer Hinsicht
  • die Bereitschaft der Oldies an dieser Situation selbst etwas zu ändern ist wenig ausgeprägt

Daher mein Appell an die Oldie-Generation: "Gebt Euch mit dem Randgruppendasein nicht zufrieden, macht auf Euch und Eure Erwartungen bezüglich einer Einbeziehung in die Welt der modernen Kommunikationstechnologie aufmerksam" und an die Gerätehersteller und Softwareentwickler: "Schreibt uns nicht ab, includiert uns in eure Welt. Ich zumindest bin nämlich bereit, auch im weit fortgeschrittenem Alter einen Rollentausch vorzunehmen und vom Lehrer zum Schüler zu werden."

Der Spruch: "Wenns Herzl pumpt, ist der Mensch gesund!" reicht nicht aus zur Beschreibung eines erfüllten Lebens im Alter. Einmal, weil es das auch nicht immer so tut, wie wir uns das wünschen , dann aber auch, weil sich auch im Oberstübchen noch etwas entwickeln sollte, ja sogar muss.

44 Kommentare

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  • Kamal Nicholas 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Ganz toller Beitrag...

  • Eule U. 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Schönes Blog!

  • J. Kurmann 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Als neues "Oldi-Mitglied" und seit ca. 2 Wochen Besitzerin eines Samsung-
    Galaxy S plus Smartphones habe ich diesen Beitrag aufmerksam gelesen.
    Sehr ermutigend...denn aller Anfang ist doch nicht so einfach. Vorerst habe ich mich mit den Anwendungen vertraut gemacht. Kann einstweilen telefonieren, Mailen, Skypen, Fotografieren, Fotos auf Facbook hochladen, Apps herunterladen und bin begeistert. Noch vieles ist zu erforschen und zu erlernen. Ich bin überzeugt, dass mir die vielen interessanten Tests, Berichte, Blogs bei "Android-Pitt" weiterhelfen. Ich wünsche allen einen guten Start im neuen Jahr!

  • Andy N. 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Ich denke das kann man nicht nur auf Technik begrenzen.

    Es gibt doch die einen, die sich ab einem bestimmten Alter nicht mehr mit neuem beschäftigen wollen und dann gibt es die, die gerade im Alter nochmal anfangen neues zu entdecken.

    Ich sehe das auch so in meinem Umfeld. Da gibt es die, die auf einen zu gehen, weil sie sehen wollen was das ist und dann die, die denen es auch nicht interessiert wenn man ihnen das schmackhaft machen will und zeigt welche Vorteile sie haben können (in dem man zB einen Gartenfreund Foren und andere Seiten zu diesem Thema zeigt).

    Und teils sind die Funktionen zu kompliziert. Ich habe mitbemmen, dass gerade ältere immer einen Einstiegspunkt brauchen. Bei mobilen OS gibt es ja so was. Dennoch sehe ich, dass viele gerade mit dem viel gelobten iOS Probleme haben. Viele Funktionen werden hier gar nicht verwendet, da sie nicht ersichtlich sind. Und es fehlt die Zurück-Taste, wie sie bei Android bekannt ist. Gerade wenn man von einer App in den Browser gelangt.

    Also ich denke auch, dass häufig eine klarere Benutzerstruktur fehlt, ohne viel Schnörkel. Und das kommt nicht nur ältere Semester zu gute.

  • Manfred K. 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Da hat Opa Röhlinger eine Lawine, im positiven Sinne gemeint, losgetreten.
    Ich bin erstaunt, dass es in diesem Forum doch einige ältere Semester gibt.
    Habe mich bisher bezüglich meines Alters sehr bedeckt gehalten.
    Da ich beruflich und zum Teil auch unterrichtend mit PC, Excel,Word, etc. aufgewachsen bin, habe ich das Interesse an jeder Neuerung teilzunehmen noch nicht verloren und versuche auch in meinem Bekanntenkreis in meiner Altersklasse bei Problemen mit Soft- und Hardware zu helfen.
    Die Kritik an der Sprachkultur, welche bei einigen Beiträgen anklingt, möchte ich nicht so eng sehen. Es hat sich eine Art Kunstsprache, ähnlich dem Jägerlatein entwickelt, welche in diesen Kreisen eben üblich ist.
    Auch hat man als Pensionist mehr Zeit, einen Beitrag zu verfassen.
    Vielleicht könnte dieser Blog dazu beitragen, auch noch mehr interessierte Oldies zu ermutigen, sich einer für sie vielleicht neuen Herausforderung zu stellen.

  • Michael F. 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Dieser Text steht sprachlich meilenweit über anderen AP-Blogeinträgen und zeigt, wie die Qualität von AndroidPit sein könnte, würden alle Blogeinträge ein ähnlich hohes Level aufweisen.
    Sehr gut geschrieben, toll zu lesen.

  • Christopher Flügel 02.01.2012 Link zum Kommentar

    Ein sehr guter Beitrag. Als "junger Hüpfer" im Alter von 19 Jahren bin ich eigentlich regelmäßig bei meinem Vater (61) gefragt, weil dies oder jenes Programm updaten möchte. Andererseits telefonieren wir via Skype oder schreiben Nachrichten via ICQ. Ein Smartphone hat er zwar noch nicht, aber er wollte sich schon ewig eins zulegen, mal sehen wann ein gutes Dual-SIM Android-Smartphone auf den Markt kommt. Vielleicht kriegt er ja dann ein nettes Geburtstagsgeschenk ;)

  • AMD1212 02.01.2012 Link zum Kommentar

    nicht nur der Tot winkt mit (der) sense....htc tut dies auch! (-:

  • Heiko R. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Ein sehr schöner Beitrag, thx.

  • M. S. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Danke für diesen auch im Sinne der deutschen Sprache hochqualitativen Beitrag! :)

  • T.K. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Neulich auf dem Flughafen: Ein Paar, beide um die 70. Er mit nem Galaxy S. Sie mit nem Kindle.

    Sicher eine Ausnahme. Beide darauf angesprochen, dass sie doch ihrer Generation weit voraus seien, antwortete er, dass er schon Pionier beim Einsatz von moderner Technologie in seinem Unternehmen war. Vor 40 Jahren kaufte er eine schrankgrosse Festplatte um wiederkehrende Serienbriefe schneller mit halbautomatischen Schreibmaschinen schneller erstellen zu können.

    Die Moral der Geschicht: Auf Höhe der Technik zu sein, ist keine Frage des Alters, sondern des lebenlangen Lernens.

  • Matthias Priedigkeit 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Nicht an allen "Oldies" geht die technische Entwicklung vorbei. Meine Mutter hat sich mit 70 Jahren einen DSL-Anschluss zugelegt. Seit letztem Jahr verfügt sie über ein Smartphone. Fast jeden 2. Tag empfange ich E-Mails von ihr. Respekt!

  • sascha r. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Ein Beitrag den ich mit viel freude gelesen habe ...und trotzdem hat er mich nachdenklich gestimmt...

    Meine Schwiegermama hat zum Fest von uns ein neues Handy geschenkt bekommen welches gut zu Ihren Bedürfnissen passt und es wurde auch motiviert mehr auszuprobieren...leider habe ich mich beim lesen erwischt ...und werde mich bemühen gegenüber der älteren Generation geduldiger und offener zu sein...

    ...meine Mama war sehr fasziniert von meinem Note, wirklich die Zeit genommen Ihr meine Faszination auch in aller Ruhe und Geduldig zu erklären und fragen Verständlich zu beantworten hatte ich dann doch nicht....Danke das ich mich noch korriegieren kann ...Mama ich werde Dir helfen Deine ageschlossenen Verträge zu optimieren und Dir in aller ruhe das Internet zu erklären...Versprochen!

  • Dietmar Dala 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Hoffe auch das 2012 ein gutes Jahr wird

  • Jörg Roth 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Das es nicht nur Angst ist, was falsch zu machen, sondern reine Sturheit, damit man über die moderne Welt meckern kann ("Früher war alles besser"), sehe ich immer wenn meine Schwiegereltern die 600 km weit weg wohnen, uns besuchen kommen.
    Beschweren sich regelmässig darüber, das sie ihre Enkel kaum zu Gesicht bekommen und total einsam wären, aber wenn ich ihnen das Internet schmackhaft machen möchte um mit ihren Enkeln, die mit allen modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet sind, regelmässig kommunizieren zu können, heisst es immer so ein Mist kommt uns nicht ins Haus, früher haben wir so was auch nicht gebraucht und haben gut gelebt bla, bla, bla.
    Die beiden sind gerade erst Rentner geworden und körperlich sowie geistig noch fit genug, um noch mal was neues zu erlernen., aber nein, lieber darüber meckern das sich keiner um sie kümmert, als selbst was dafür zu tun.
    Ich habe ihnen sogar angeboten, ihnen alles einzurichten und einige Grundkenntnisse beizubringen, aber nein, meckern das die Enkel sich nicht regelmässig melden, weil die auch keinen Bock haben ständig ihre rückständigen Grosseltern per Festnetz anzurufen, die ja eh nur ihren Garten als Gesprächsthema haben, ist natürlich einfacher, als noch mal was neues zu lernen.
    Da habe ich leider keinerlei Verständnis!
    Wenn ich dagegen meine Mutter sehe, die auch kurz vor der Rente steht, die hat einen PC mit Internetzugang, ruft mich mittlerweilen kaum noch an, sondern behebt ihre PC-Probleme meistens selbst und will sich noch dieses Jahr ein Smartphone zulegen.
    Meiner Erfahrung nach ist das ablehnen der modernen Technik durch die aktuelle und kommende Rentnergeneration eine Mischung aus Sturheit, Angst und Unwissen.

  • Katharina M. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Schöner Beitrag und gute Diskussion!
    Ich oute mich hier auch als Oldie der Generation 60+. Ich selber habe seit je Freude gehabt, mit neuen Technologien zu experimentieren. Ich kenne aber aus meinem Bekanntenkreis die Angst, sich mit den neuen Medien zu beschäftigen. Intelligente Leute, die sich weigern, einen Computer zu nutzen, das Internet kennenzulernen, ein Handy zu benutzen etc. Einmal hat es mit der Angst zu tun, an den Geräten irgend etwas kaputt zu machen und der Vorstellung, es sei alles furchtbar kompliziert, aber auch mit ideologischen Barrieren: Stichworte: Nicht immer erreichbar sein wollen, sein Privatleben schützen, Internet als Zeitfresser etc. Diese Bedenken haben sicher eine gewisse Berechtigung, ich habe wahrscheinlich schon viel meiner Lebenszeit mit PC und Internet vertrödelt. Andererseits hoffe ich, auch später, dank der neuen Medien, noch an der Welt teilhaben zu können. Ich versuche immer wieder, ältere Leute von den Vorteilen der neuen Medien zu überzeugen, beisse aber meist auf Granit.
    Als Angehörige der älteren Generation habe aber auch ich gewisse Vorbehalte den neuen Medien gegenüber. So finde ich es absolut deplaziert, Grundschulkinder mit Smartphones oder Tablets zu beglücken. Auch finde ich es befremdlich, wenn ich sehe, dass die jungen Leute alle ständig mit dem Smartphone in der Hand rumlaufen und von ihrer Umgebung kaum mehr Notiz nehmen.
    Meine Gedanken zur Idee eines Spezialhandys für uns "Best-Agers": Da sage ich: nein danke! Ich stelle mir da so ein Gerät mit abgespeckten Funktionen zu einem Wucherpreis vor. Würde mir jemand so ein Gerät andrehen wollen, ich wäre mehr als sauer.

  • A-WE 01.01.2012 Link zum Kommentar

    sehr schöner beitrag, da muß ich auch gleich an meine eltern denken, die mit dem ganzen internet-quatsch nix am hut hatten, bis ich dann von hamburg nach berlin gezogen bin und meine kleine auf die welt kam.

    was muß man also tun um oma und opa am aufwachsen der enkelin teilhaben zu lassen? richtig, man schenkt ihnen ein notebook zu weihnachten und richtet für die kleine eine eigene internetseite ein wo die stolzen großeltern nun beinahe täglich aktuelle infos und bilder bekommen.

    mittlerweile ist das kind fast sechs jahre alt und mindestens genauso firm mit dem PC wie oma und opa und aus dem anfänglichen bildergucken ist viel mehr geworden, der technik sei dank.
    per skype kann man stundenlang quatschen und das sogar per bild.
    die weihnachtswunschliste wird mit elterns hilfe online bearbeitet usw. und so fort.

    zunächst war die oma die interessierte, aber auch der opa fand dann schnell lust am surfen, als er dann in rente ging.

    der zweite rechner wurde rangeschafft.
    hochspannend wurde es, als der opa dann erkannt hatte, daß er sein nebenbeigeschäft mit den briefmarken auch prima online tätigen kann, den einschlägigen onlinebörsen sei dank.

    mittlerweile wird im haushalt meiner eltern soviel mit dem pc erledigt, das hätte man kaum für möglich gehalten.

    und wenn es doch mal ein problem gibt, dann wird einfach die remote-verbindung gestartet und der sohnemann kann von berlin aus helfen....

    ganz aktuell haben sich die beiden nun auch ein aktuelles handy mit guter kamera zugelegt um dem enkelkind auch einfach mal so aus dem urlaub ein paar bildergrüße zu schicken.

    es ist schon phänomenal, was alles machbar ist, wenn man entweder lsut dazu hat oder ein gaaaanz bischen gedrängt wird...;-))

  • Stefan T. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Hi Genialer Betrag

    So muss es sein, da wurde das gesagt was wir uns denken und sich die ältere Generation wohl meist nicht zutraut

    Meiner Mama habe ich nachdem ihr heiß geliebtes Nokia 3120 den Geist aufgibt, mal schnell mein altes Samsung S8300 überlassen,
    Denkste Touchscreen Ne nicht mit mir, die Ausziehbare Tastatur hat sie aber dann mal davon überzeugt man könnte es mal versuchen

    Die Tage vergehen und nun hält sie ein HTC Desire HD in ihren Händen
    Viel zu groß, schwer und zu kommpliziert , klar steht ja nicht Nokia drauf ggg
    Klar ein N9 wäre auch möglich (Mega Einfach Bedienung)
    Aber Android ist mal Android.

    Kurz um als sie sah das dank 8GB Speicherkarte hier mehr als 5tausend Bilder Platz finden, oder nach der 19SMS es nicht heißt Speicher voll , gefiel ihr das Teil immer mehr

    Ok Apps benötigt Sie keine, aber das ding wo man die Berge erkennt, oder so zum Musik erkennen das hätte sie schon gerne,
    Und Wetter, weil sie geht so gerne wandern.

    Schreiben kann sie nicht auf dieser so komplizierten Tastatur, als ich den Laptop aufklapptr un ihr zu zeigen , es sieht gleich aus nur kleiner, meinte Sie jaja eh klar du bist das schon gewohnt
    War such mein Fehler wer beginnt bei der Schulung mit swipe gggg

    Nach ein paar Homescreen Einstellungen , whats App und GTalk Aktivierung war sie erstaunt das 2 Freundinen eben online waren
    Zwar schrieb ich für Mama jenen zurück aber naja , warum nicht
    Schließlich könne sie ja zum telefonieren noch das alte Nokia nutzen und am HTC ohne SIM Karte vorweg üben

    Es war echt nett zu sehen wie meine Mama von Nein danke zum und ähm kann es das auch, sie immer interessierter wurde .

    Genug von mir.

    Gratuliere zum ersten Blog, würde mich freuen mehr von ihnen zu lesen, bzw die heutige Technik mit ihren Augen betrachtet hier lesen zu dürfen

    LG Steve

  • Andreas B. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Ich wünschte bei mir in der Familie wäre das Interesse bzw. das Verständnis so vorhanden wie hier.

    Meine Schwester ist 48 und versteht die einfachste Computerbedienung nicht. Für die ist das schon schwer Kontakt über Email zu halten, obwohl sie zwei Jungs im Alter von 15 und 18 hat. SMS schreiben geht wunderbar (und hier merkt man auch dass sie Kinder hat, die benutzt Smileys und Abkürzungen die mir peinlich wären wenn die in einer meiner Nachricht stehen würden ;)) aber dann wars das schon auch wieder.

    Meine Mutter sitzt zwar mittlerweile am PC und schlägt im Internet Sachen nach und kommt auch gut mit Emails zurecht (zumindest Schriftverkehr, wenn dann mal ein Anhang dran hängt der nicht direkt mit der Windows Bildervorschau zu öffnen geht dann ist es auch bei ihr aus) aber das war es dann auch schon wieder. Die traut sich auch gar nicht mehr, weil man ja so oft von den Gefahren des Internet hört. Die ruft mich sogar an wenn eine Meldung auftaucht ob der Antivirus aktualisiert werden soll [Ja]/[Nein].

    Ich wäre froh wenn ich mein älteres Umfeld dafür begeistern bzw. Ängste abbauen könnte. Aber wie soll man das machen wenn eine Einführung ins Internet zwangsweise damit beginnt dass man sagt "Halte dein Windows aktuell um dich vor Gefahren zu schützen, halte deinen Antivirus aktuell um dich vor Gefahren zu schützen, halte deine Firewall aktuell um dich vor Gefahren zu schützen, klicke nicht auf Unbekannte Popups um dich vor Gefahren zu schützen und gib nirgendwo deine Daten an wenn es nicht ausdrücklich nötig ist um dich vor Gefahren zu schützen"?

  • Holger S. 01.01.2012 Link zum Kommentar

    Ich bergrüße es sehr das sich auch die ältere Generation mit der Technik der Zeit beschäftigt. Wer mit 65 in Rente geht muss ja nicht zwangsläufig immer die Uhr anhalten. Des Weiteren finde ich es eine Bereicherung wenn Alt & Jung zusammen sich in Foren wie hier austauschen. Vorallem hebt es auch das Niveau und der Umgang miteinander ist auch besser als wenn nur Jungspunte Ihren Alltagsfrust von sich geben. Von Älteren kann man viel lernen, und wenn es nur der Umgangston ist. In dem Sinne: Immer her mit euch Alten :-)

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