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Kommentar 4 Min Lesezeit 93 Kommentare

Smartphonekameras und Spiegelreflex: Der Kampf ist ausgefochten

Aufwachen, liebe Smartphone-Hersteller! Die Zeiten ändern sich. Vor rund zwei Jahren diskutierte die Techbranche ganz aufgeregt, ob Smartphone-Kameras die gute alte Spiegelreflex (DSLR) ablösen können. DSLR-Niveau und so. Manch einer brachte das Galaxy S7 als Kamerakiller ins Spiel. Heute, zwei Jahre später lässt sich sagen: Noch immer kann keine Smartphonekamera eine Spiegelreflex ersetzen. Aber der Kampf wird auch völlig irrelevant.

Was ist mit der Smartphone-Fotografie passiert? Spätestens seit dem iPhone 7 gibt es den Portraitmodus mit seiner Unschärfe im Hintergrund – nachempfunden dem Bokeheffekt einer Vollformatkamera mit offener Blende. Überzeugen kann der digitale Effekt üblicherweise nicht, das Qualitätssiegel “nicht völliger Müll” ist meist das höchste der Gefühle.

In Kameratests zeigt sich, dass heutige Smartphonekameras tatsächlich enorm gute Fotos knipsen. Die zweiten Sieger wiederum werden von ihren Fans meist verteidigt: Im manuellen Modus gelängen wunderbare Fotos. Aber meist geht es beim Smartphonefoto um den schnellen Schnappschuss – langwieriges pfriemeln mit Einstellungen ist da kontraproduktiv. Der manuelle Modus erinnert an die Herangehensweise einer DSLR: Richtig eingestellt entsteht das perfekt belichtete Bild, das alle Details optimal einfängt, idealerweise im RAW-Format gespeichert.

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Smartphone oder Spiegelreflex? / © AndroidPIT

Das täuscht darüber hinweg, dass Smartphonekameras schon lange die Sensordaten intensiv nachbearbeiten. Wer RAWs mancher Smartphones in Lightroom importiert, weiß wovon ich rede: Oftmals ist es fast nicht möglich, eine über das ganze Bild ausbalancierte Farbeinstellung zu finden, Objektivkorrekturen gibt es nicht. Smartphone-RAW hilft bei den Details eines Motivs, nicht aber bei der Gesamtkomposition.

Computational Photography: Ach ja, da war doch was!

Prominentestes Beispiel für Computational Photography ist das Google Pixel. Hier setzt Google auf HDR+, das mehrere unterbelichtete Bilder in eines zusammenrechnet. Das eine Bild existiert hier gar nicht mehr, vielmehr erstellt die Software das Ergebnis, das am Ende in der Galerie landet. Ähnlich handelt übrigens auch das Galaxy S8.

Einige Smartphones mit Dual-Kamera setzen verwandte Tricks ein: Da sorgt dann ein Sensor für Foto, der andere liefert zusätzliche Informationen zu Details oder Lichtverhältnissen.

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Die Kamera des Google Pixel 2 setzt auf HDR+ / © AndroidPIT

Vollkommen einhellig sind die Ergebnisse natürlich nicht, wie auch die jüngste Auswertung unseres Kameratests zeigt. Gerade im Lowlight zeigt sich aber, wie sehr sich eine geschickte Nachbearbeitung der Sensordaten auswirken kann. Künftige Smartphones, die zusätzlich über Bilderkennung und weitere Gimmicks verfügen, werden verstärkt die Nachbearbeitung in den Vordergrund rücken.

Kamerasmartphones kommen nicht zurück

Vieles spricht dafür, dass diese Entwicklung weitergehen wird. Die physikalischen Möglichkeiten des optischen Systems einer Smartphonekamera sind begrenzt. Größere Sensoren bei den üblichen Smartphones kaum vorstellbar. Die Kamerasoftware wird also Dreh- und Angelpunkt der künftigen Weiterentwicklungen der Smartphone-Fotografie sein.

Und Spezial-Phones vom Schlage eines Lumia 1020 oder Samsung Galaxy K Zoom? Die Konstruktionskosten steigen in die Höhe und ein Selbstläufer sind tolle Fotos selbst dann nicht. Es braucht also weiteres Software-Tuning. Letztlich stimmt dann aber die Preiskalkulation nicht mehr: Für die überschaubaren Mehrwerte müssten Käufer deutlich mehr Geld auf den Tisch legen. Wer macht das? Die besten Chancen für Zoom-Objektive beim Smartphone sind letztlich modulare Konzepte wie beim Moto Z / Moto Z 2 Force. Nach dem einigermaßen misslungenen Versuch mit dem Kamera-Mod hat man von einer Mod-Kamera aber auch nichts mehr gehört.

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Moto Z und Kamera Mod / © AndroidPIT

Die Spiegelreflex ergänzt das Smartphone

Zurück zur Spiegelreflexkamera. Wer echte Kontrolle über seine Bilder haben möchte, kommt heute um eine eigene Kamera nicht herum, das wird bei kommenden Smartphone-Generationen umso mehr gelten. Eine Studie von Creative Strategies kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass DSLR-Besitzer sogar häufiger mit Ihrem Smartphone Fotos knipsen als User ohne Spiegelreflexkamera. Warum? Einerseits sind da die Fotos, die als Gedächtnisersatz dienen – die Öffnungszeiten eines Ladens oder eine Telefonnummer. Und dann sind da die Schnappschüsse, die Smartphones so unwiderstehlich schnell für Facebook & Co. erstellen.

Smartphones und Spiegelreflexkameras haben also längst ein nebeneinander gefunden. Wer gerne fotografiert, denkt beide Kameraformen mit einem "und" zusammen.

Wie seht Ihr das? Reicht Euch die Smartphonekamera oder ist die Kamera-App für Euch schon fast Bloatware?

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Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 4 Monaten

    Sehe es genauso.
    Ein Smartphone wird eine DSLR NIE ersetzen. Definitiv nie.
    Aber ein Smartphone hat man immer dabei. Und den passenden Spruch dazu kennt ja jeder.

    Ich für meinen Teil nutze auch für das meiste mein Handy, aber wenn ich wirklich "bewusst" tolle Bilder machen will, bspw. im Urlaub usw., dann wird natürlich immer die DSLR zur Hand genommen und das Handy bleibt in dieser Funktion ungenutzt.

93 Kommentare

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  • Ich sehe es genau wie Tim, ein Smartphone wird niemals eine gute DSLR ersetzen. Aber wie bei jeder anderen Kamera kommt es im Wesentlichen ja auf den Mann/die Frau an, die ein Smartphone oder eine DSLR zum Fotografieren, nicht Knipsen, in der Hand halten. Habe schon Fotos von Smartphones gesehen, die von der Komposition, dem Motiv usw. weitaus besser waren als Bilder, die mit hervorragenden DSLRs gemacht wurden.


    • Soweit, so bekannt. Wenn es dabei aber nicht nur bei "Glückstreffern" bleiben soll, wären ein wenig mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten schön (manueller Fokus, Belichtungszeit... idealerweise natürlich auch Blende). Viele Smartphones bieten diese aber entweder gar nicht oder nur in umständlich zu erreichenden Menüs an. Wer schon mal ein Lumia 1020 verwendet hat, weiß was ich meine. Und dann wäre eine technisch gute(!) Qualität der Kamera (gerade auch bei Schwachlicht) schön, wenn es (von Tageslicht mal abgesehen) nicht nur für einen winzigen Ausdruck oder für die Ansicht am Smartphone reichen soll.

      Eine gute Kamera macht noch keinen guten Fotografen. Aber auch ein guter Fotograf kann mit einer guten Kamera mehr anfangen als mit einem iPhone.


      • Kein Smartphone hat eine verstellbare Blende. Also eine solche Einstellungsmöglichkeit dann auch Unfug.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Doch, das Panasonic Cm1 hat eine verstellbare Blende.


      • Das ist ja auch eher eine Kompaktkamera mit großem Sucher und Telefon. Ein Hybridgerät und damit eine Ausnahme.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Klar, es ist ein spezielles Gerät, aber wurde bei Veröffentlichung speziell als Smartphone deklariert. Von daher hab ich es als Beispiel genommen. Leider wurde das Panasonic Cm1 nicht mehr weiterentwickelt. Es würde bestimmt jetzt deutlich schlanker sein.


      • "Kein Smartphone hat eine verstellbare Blende. Also eine solche Einstellungsmöglichkeit dann auch Unfug."

        Dass es das nicht gibt (was nicht stimmt, siehe Panasonic CM1) heißt noch lange nicht, dass es das nicht geben sollte ;) Warum glaubst Du, dass ich "idealerweise" geschrieben habe? Ich sprach schließlich von Smartphones für anspruchsvolle Fotografen (siehe zum Beispiel auch das Nokia 808), nicht von dem Abklatsch, den wir leider in allen heutigen Smartphones wiederfinden. Keiner hat gesagt, dass Smartphones zwingend 7 mm dünn sein müssen, was dann eben nur mikroskopisch kleine 1/3,2" Sensoren erlaubt.


  • DSLRs werden qualitativ immer bessere Bilder liefern. Man schaue sich nur mal die Größe vom Objektiv und vom Bildsensor an. Eine Smartphonekamera kann maximal über ihre Software und Bedienung eine DSLR schlagen.


    • Schon klar, aber es geht ja auch darum, dass man gerne etwas in der Mitte hätte, das man immer dabei haben kann - und nicht nur die zwei Extreme. DSLR liegt im Zweifelsfall zuhause und das Smartphone kackt im Vergleich total ab.


      • Das in der Mitte gibt's doch: Nennt sich Kompaktkamera.


      • "Das in der Mitte gibt's doch: Nennt sich Kompaktkamera."

        Zum immer dabei haben, Menno!!! Also ein Smartphone vom Schlage eines Nokia 808 oder einer Panasonic CM1, mit heutiger Technik! Und die "Kompaktkamera", sofern sie keine Sony RX100 oder ähnlich ist, liegt im Zweifel nicht nur im richtigen Moment zuhause, sondern macht auch noch schlechtere Fotos als das oben erwähnte Nokia aus dem Jahr 2012. Danke, aber darauf kann ich verzichten! 😉


  • C. F.
    • Blogger
    vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Wir, meine Frau und ich, benutzen beides - eine DSLR und unsere Smartphones. Das eine ohne das andere funktioniert einfach nicht. Schon oft probiert. Hat nie geklappt.


  • Die beste Kamera ist die, die ich immer dabei habe. Was bringt mir die tollste Kamera wenn sie Zuhause im Schrank liegt.
    Davon mal abgesehen habe ich das Gefühl dass die meisten die Bilder mit dem Handy eh nur machen um sie dann per Whatsapp zu verschicken, da WA die Bilder aber nochmal ziemlich stark komprimiert ist es fast schon egal wie gut die Sartphonekamera ist.


    • Wäre es da nicht toll, wenn die Kamera die man immer dabei hat noch einen Tick oder gar deutlich besser wäre? Mir persönlich ist es nicht wichtig, dass das Smartphone superdünn ist, im Gegenteil: lieber statt Kamerabuckel gleich durchgehend 1,5 cm "dick" und dafür doppelte bis dreifache Akkukapazität ;-)

      Für WhatsApp ist das natürlich Perlen vor die Säue ;)


      • Und um den Gedankengang noch etwas weiter zu führen: wenn es einem beim aktuellen Angebot sowieso nicht auf das "letzte Quäntchen" bei der Kamera ankommt, weil man Bilder sowieso fast ausschließlich per WhatsApp verschickt, warum (bis auf wenige Anwendungsfälle, Poser, "Fashionist", Handygame-Spieler etc.) dann überhaupt zu einem (über)teuer(t)en "Flagschiff" greifen?

        Sent via Moto G4 ;)


      • Neben der Möglichkeit eines größeren Akkus und 3-4mm mehr tiefe für eine gute Linse, fände ich ein verwindungssteiferes Gehäuses ein gutes Argument! Aber der Markt will es so, dünn und Glasrückseite sind gerade angesagt... da hat man keine Fragen mehr!


      • Ob der Markt es wirklich so will, sei mal dahin gestellt. Ich sehe eigentlich nur, dass es überall nur noch Einheitskost gibt. Bestimmte "Nischen" abzudecken und sich so von den anderen Herstellern abzuheben, könnte sich aber für den einen oder anderen Hersteller lohnen, welcher jetzt nur die Krümel abbekommt und/oder über den Preis verkaufen muss...

        Insbesondere Glasrückseiten finde ich total daneben, das habe ich beim Sony Xperia Z3 Compact schon total gehasst. Noch etwas, das brechen und oder sich ablösen (war bei mir der Fall!) kann, der Funktionalität aber keinen Gewinn bringt. Die Hersteller denken, jeder der für das Smartphone gerne etwas mehr investiert, stehe auf solchen Scheiss - übersehen aber, dass es Leute gibt denen z.B. vor allem eine sehr gute Kamera wichtig wäre.


      • Der Markt will das schon. Nur die Hersteller wollen uns erzählen dass der Markt das nicht will.


  • Ich schmeiße mal gerade einen kleinen Stein ins Wasser! Wozu brauche ich noch einen Spiegel? Nur damit mich keiner falsch versteht, technisch gesehen! Meines Wissens erfolgt das Foto bei einer DSLR so... Spiegel klappt auf (Mechanik), erst jetzt wird der lichtempfindlicher Chip aktiviert (elektronisch) - Chip sendet seine Informationen mit angegebenen "Verschlusszeiten" - Chip wird deaktiviert - Spiegel klappt erst jetzt wieder vor den Chip (mechanisch). Wozu brauche ich noch mal den mechanischen Teil??? Aus meiner Sicht hat das mit der DSLR viel mehr mit Romantik oder Nostalgie zu tun und die Konzerne verkaufen dieses Image auch fröhlich weiter und verdienen sich dumm und dämlich dabei! Wir könnten technisch bessere und vor allem günstigere (System-) Kameras haben, aber der Mensch möchte gerne das Fotografenimage haben. Technisch gesehen ist der Schwenkspiegel schon lange überflüssig. Zahlreiche (Nischen-) Kameras und Smartphone haben schon lange bewiesen das es anders geht (Nokia 808, Sony RX100,...), das ist aber nicht sexy genug!


    • Genau das ist das Problem das Image, sollte ein (Semi)Profifotograf tatsächlich mit einer kleinen Systemkamera daherkommen, so wird der doch gar nicht für voll genommen. Die Kamera muss groß aussehen und krach machen, nur dann ist sie eine tolle Kamera.


    • Wer sich eine richtig kompakte Kamera mit APS-C Sensor (Standard bei den kleineren DSLRs) wünscht und auf Wechselobjektive und Zoom verzichten kann, dem kann ich aktuell die Fujifilm X70 oder die Ricoh GR II empfehlen. Beide etwas ausladender als die RX100, aber auch nicht dicker, bzw. im Falle der Ricoh sogar einen guten halben Zentimeter dünner als die aktuelle RX100.


    • Das Problem bei Systemkameras ist wieder das feste Objektiv. Natürlich würde es auch ohne Spiegel gehen, aber nicht ohne Wechselobjektiv.


      • Systemkameras werden doch kompakte (und nicht kompakte) Spiegellose mit wechselbaren Objektiven bezeichnet. Du meintest wahrscheinlich "Edelkompakte".


      • Ich würde mir dennoch keine Systemkamera kaufen. Es sei denn ich könnte meine vorhandenen (und nicht billigen) Objektive verwenden.


      • Teilweise scheint das zu gehen. Bringt dir aber nichts, da entsprechende Kameras i.d.R. ähnlich groß sind wie deine. Wie teuer waren deine Objektive denn? Die EOS 1300D (Nachfolgermodell) selbst kostet ja gerade mal 280 Euro bzw. inkl. Kit-Objektiv 340. Wenn du deutlich mehr in die Objektive als in die Kamera gesteckt hast, dann würde sich ja der Umstieg auf einen besseren Body lohnen?


      • Meine Objektive (Sigma) würden, wenn sie neu wären und nicht schon drei Jahre auf dem Markt sind, ca. 900,- Euro pro Stück kosten. Original von Canon sind sie deutlich teurer. Derzeit nutze ich Objektive von Sigma (https://www.sigma-foto.de/objektive/17-50mm-f28-ex-dc-os-hsm/uebersicht/). Besserer Body wäre gut, aber nicht meine Gehaltsklasse (ich brauche ja zwei Stück für Stereofotografie).


      • Systemkameras haben Wechsel objektive, benutze selber eine GX8


    • Das möchte ich hier Mal korrigieren. Der Spiegel ist zwar für das letztendliche Bild tatsächlich nicht ausschlaggebend. Aber eine große Rolle spielt er für den Fokus und den Sucher. Im Vergleich zu dem Kontrastautofokus der ohne Spiegel funktioniert, ist der Phasenautofokus der durch den Spiegel ermöglicht wird präziser und schneller. Gleichzeitig wird durch den Spiegel das Bild in den OPTISCHEN Sucher geleitet. Der ist im Vergleich zu den elektronischen Suchern in Systemkameras extrem Akkusparend. Beide Systeme haben ihre Vor und Nachteile, die hier nicht diskutiert werden müssen. Berg und Tal liegen zwischen Smartphone und DSLR/DSLM aber in jeden Fall.


    • Aries vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      > Wozu brauche ich noch einen Spiegel?

      Damit ich das Motiv direkt durch das Objektiv betrachten kann und somit keinen Parallaxenfehler habe.

      > Wozu brauche ich noch mal den mechanischen Teil???

      Das kann man in der Tat heute anders lösen. Diese Art von Kamera nennt sich DSLM (oder spiegellose Systemkamera). Die liegen preislich jedoch in ähnlichen Bereichen wie die DSLR und verwenden die gleichen Objektive. Daher kannst Du DSLR stellvertretend mit DSLM verwenden.

      > Zahlreiche (Nischen-) Kameras und Smartphone haben schon lange bewiesen das es anders geht (Nokia 808, Sony RX100,...)

      Die Kamera des Nokia 808 hat einen Sensor in der Größe 1/1,2 Zoll. Beim Nachfolder, dem Lumis 1020 wurde der Sensor mit 1/1,5 Zoll sogar wieder kleiner. Schon ordentlich, aber noch meilenweit von APS-C, DX und erst Recht vom Vollformat entfernt. Es gibt kein Zubehör wie Wechsleobjektive, externe Blitzgeräte, keine mehrfachen Blitzgeräte, keine Filtergewinde, kein Stativgewinde. Die aus dem Sensor resultierende Objektivgröße machte das Smartphone doch sehr klobig.

      Die Sony RX100 hat einen 1-Zoll-Sensor. Den findest Du in keinem Smartphone. Immerhin hat sie eine ordentliche Optik, die jedes Smartphone verblassen lässt.

      Apropos Optik: Beim Smartphone ist das Abdeckglas (sofern es nicht nur Plastik ist) immer externen Einflüssen ausgesetzt, die ein Fotograf bei seinen Objektiven tunlichst vermeidet: Fingertapser und Kratzer.

      Ein Smartphone ist die Knipse für immer dabei und bei optimalen Verhältnissen in den richtigen Händen kommen gute Bilder raus. Eine DSLR/DSLM wird ein Smartphone dennoch nicht erreichen. Muss es auch nicht. Das ist wie in so vielen Bereichen: Den meisten reicht die unterste Qualität aus, andere legen Wert auf Details, die die Masse gar nicht erkennt.


      • > Damit ich das Motiv direkt durch das Objektiv betrachten kann und somit keinen Parallaxenfehler habe.

        Den habe ich doch bei den elektronischen Suchern auch nicht, nur bei den optischen Aufstecksuchern (=Guckloch).

        > Die aus dem Sensor resultierende Objektivgröße machte das Smartphone doch sehr klobig.

        Klobig ist wirklich sehr relativ. Ich persönlich finde, das Nokia 808 liegt gut in der Hand und passt auch gut in die Hosentasche (sogar besser als schlankere, dafür aber deutlich größere Modelle). Für eine Kamera vergleichbarer Qualität ist es ohnehin winzig. Und nein, ich bin nicht der Meinung es könne mit einer ausgewachsenen DSLR mithalten 😉 Sehr wohl aber mit etwas besseren Kompakten.

        > Die Sony RX100 hat einen 1-Zoll-Sensor. Den findest Du in keinem Smartphone.

        Genau genommen schon. Im Panasonic CM1. Wobei auch zwischen 1 Zoll und 1/1,2 Zoll kein wirklich großer Unterschied besteht 😉

        Gerade wer beruflich oder hobbymäßig fotografiert, müsste doch deutlich zu etwas wie dem Nokia 808 für unterwegs tendieren, statt dann mit dem iPhone oder dem S8 zu knipsen 😂🤔


      • Stimme dir vollkommen zu.

        Habe eine DSLR und mittlerweile auch eine RX100. Die RX100 ist Weltklasse. Ich liebe dieses kleine Ding.


    • Bei Kameras ohne Spiegel/optischen Sucher wird der Sensor selbst als Sucher benutzt. Das Teil wird dadurch warm und fängt das Rauschen an. Einen Nachteil den man eher nicht haben will. Ob ein Hobbyfotograf das auffällt oder stört....keine Ahnung.


      • @Walter White: Guter Einwurf, danke. Dafür sehe ich aber auch eine realistischere Vorschau dessen, wie das Bild später wirklich wird - und zwar nicht nur den Bildausschnitt betreffend, sondern eben auch die Belichtung, etc.


    • Un Gern vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Zum Teil richtig, aber eine DSLR hat ein Phasen AF Modul, was derzeit noch schneller ist als der Kontrast oder Hybrid Autofokus einer DSLM.
      Wird sicher nicht ewig so bleiben.

      Und die Akkus einer DSLR halten länger, bzw man kann mehr Fotos machen, besonders wenn der Bildschirm statt des Suchers bei der DSLM im Einsatz ist.

      Nebeneffekt sind auch Erhitzung des Sensors, wenn dieser für Bildkomposition und Schärfeeinstellung genutzt wird (gilt auch für live View bei der DSLR). Hotpixel müssen dann von der Software ausgemappt werden. Und natürlich das stärkere rauschen eines heißen Sensors.

      Es gibt also noch Gründe für einen Spiegel.


    • @van Dusen : Der Schwenkspiegel ist für den optischen Sucher. Obwohl der Sucher heute aber auch gerne elektronisch sein darf. Trotzdem braucht es den Spiegel. Der mechanische Veschlußvorhang verhindert, daß man auf den Qualitätskompromiß eines Live-View-Sensors beschränkt bleibt. Die Größe des Sensors und zwangsläufig die der nötigen Optik sind nun mal für ordentliche Qualität von der Physik vorgegeben. Und daß ernsthafte Fotografen große Apparate aus Eitelkeit oder zum Angeben mit rumschleppen, glaube ich wohl eher nicht.


      • Da muss ich Dich leider enttäuschen. Professionelle Fotografen wissen, dass Ihre Kunden und Auftraggeber unbedingt die große Spiegelreflex sehen möchten! Die meisten Fotografen die ich kenne, haben deshalb immer zwei Kameras dabei. Die interessanten Fotos (beispielsweise mit Gruppen) entstehen in der Regel mit guten kompakten Kameras, weil die Menschen dann deutlich entspannter sind! Aber geh mal als Fotograf in ein Unternehmen oder auf eine Hochzeit und hab "nur" eine kleine System oder Kompaktkamera dabei. Umgekehrt übrigens auch, ich habe schon sooo viele unglaublich schlechte Fotos von "Profis" gesehen, aber Hauptsache Spiegelreflex!


  • Karsten vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Noch immer kann keine Smartphonekamera eine Spiegelreflex ersetzen. ...

    Der Meinung war ich schon immer...Neuauflage vom k zoom wäre toll. aber ehrlich gesagt interessiert mich es nicht wie viel terramegagigapixel ein handy hat. Zum Schnappschuss reichen ist so ne Cam okay auf dem Smartphone


    • Gerade ein K-Zoom war auch nie als Spiegelreflex-Ersatz gedacht (genau genommen, war das noch kein Smartphone!) und als solchen gesehen hat es auch niemand. Die Stärke des K-Zoom liegt wie der Name schon sagt im optischen Zoom, es war als Ersatz für die typische (Superzoom) Kompaktkamera gedacht. Konstruktionsbedingt ist der Sensor bei solchen Kameras sehr klein, eben auch bei dem K-Zoom. Vergleichsweise große Sensoren hatten dagegen das Nokia 808 und das Panasonic CM1.


  • Un Gern vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Smartphone und DSLR. Das ist wie Elektro Küchenherd und richtig guter Grill. Mit beidem kann man Speisen zubereiten. Der Herd kann mehr, aber die perfekte Bratwurst gibt es nur auf dem Grill...


  • Pit123 vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Der Vergleich von Äpfeln und Birnen....

    Selbstverständlich bietet eine Spiegelreflexkamera Mehrwert und ist wirklich toll; allerdings ist das Smartphone nunmal ein Allrounder, der einiges mehr bietet... abgesehen vom Telefonieren und so ;-)


  • Die wirkliche Kongurenz zu Spiegelreflexkameras sind Systemkameras. Smartphones sind Naja..

    Für die meisten reicht's, da es Ihnen bei Fotos nicht um Kunst oder sonst was geht, sondern nur um Selfies, und da die Fotos eh nur auf dem Handy angeschaut werden. Ich verstehe es auch, das es für den einige Leute reicht. Die Interessiert es nicht was eine Blende ist. Hauptsache es gibt einen Hundefilter.

    Ich hatte schon einmal einen "Fight" mit einem, der meinte sein iPhone 7 macht bessere Fotos als jede Kamera. Hab ihn ein paar Fotos von meiner Sony Alpha 6000 gezeigt. Dann war er Still.


    • Es ist aber auch immer wieder schön, solche Leute vorzuführen. Eine Smartphone bleibt ein Smartphone zum fotografieren. Eine Spiegelreflex oder Systemkamera sind dieses halt.
      Verstehe auch nicht, warum jedes Mal darüber berichtet wird. 🤔


  • Stimme überhaupt nicht zu! Come on, das Galaxy S7 als Kamerakiller - wer, der noch halbwegs bei Sinnen ist, soll das bitte gesagt haben!? Wenn überhaupt, dann gingen das Nokia 808 (und meinetwegen das Lumia 1020) und die Panasonic CM1 in Richtung Systemkamera... das K-Zoom dagegen eher in Richtung Superzoom-Kompakte. Alleine schon was die manuellen Einstellungsmöglichkeiten und die Sensorgröße betrifft.

    Nun ist es aber so, dass nicht jeder, der gerne (auf gehobenem Amateur-Niveau) fotografiert auch gerne eine DSLR mit sich herumträgt, noch nicht einmal zwingend ausnahmsweise. Für solch Schleppfaule gibt es High-End Kompakte wie die Sony RX1R oder die Fuji X70/Ricoh GRII mit Festbrennweiten oder eben die beliebte Sony RX100 (ggfs. noch die Panasonic TZ 101, für diejenigen, die tatsächlich auf Zoom angewiesen sind). Die Zielgruppe, die sich mit derlei Geräten zufrieden gibt, gibt es - und sie wächst kontinuierlich. Für eine "ausgewachsene" DSLR entscheiden sich dagegen immer weniger, die nicht gerade beruflich darauf angewiesen sind.

    Zu allem Übel ist die beste Kamera aber die, die man auch dabei hat. Und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das (gerade bei spontanen Motiven) das Smartphone. Ich persönlich sehe es zumindest nicht ein (insbesondere wenn man sonst viel Besseres gewohnt ist) unterwegs mit der lauwarmen Kost zu fotografieren, die uns heute von den Smartphone-Herstellern serviert wird - und zwar quer durch die Bank, egal ob ich jetzt zu einem 150 Euro Einsteigergerät oder zu einem iPhone für über eintausend Euro (!) greife. Der Grund, warum ich schon lange kein "Top-Smartphone" mehr gekauft habe, liegt vor allem in der Kamera! Und (nahezu) alles andere kann mein aktuelles Motorola G4 für 130 Euro genauso gut, wie ein zehn mal so teures Modell.

    Gerade als Fotograf (der der Autor ja zu sein scheint), sollte er doch wissen, dass gute Fotos nicht durch Software entstehen, sondern (neben den Qualitäten des Fotografen) auf die Qualität (und Größe!) des Sensors und des Objektives zurückzuführen sind. Und da wäre heutzutage deutlich (!!!) mehr möglich, als was uns die letzten Jahre vorgesetzt wurde und wird. Wer hat denn gesagt, dass ein Smartphone zwingend 8 mm oder noch dünner sein muss? Zumindest wirklich Fotointeressierte wären auch mit 2 cm Tiefe mehr als zufrieden (hey, eine RX100 misst über 4 cm!), wenn dafür die Qualität stimmt. Gerne wieder mit Festbrennweite, dafür aber einer vergleichsweise hohen Sensorauflösung, um bei guten Lichtverhältnissen bis zur nativen Sensorauflösung "digital" zoomen zu können. Hier ist der Dual-Lens Ansatz alles andere als im Vorteil: das Tele ist bei schlechten Lichtverhältnissen unbrauchbar und selbst mit dem Weitwinkel entstehen nur mediokre Fotos.

    Gerade die Software-Spielereien, die der Autor so zu loben scheint, sind doch zum größten Teil Bullshit. Klar, "Real-Time" HDR ist schon ne feine Sache, wenn man sich (bis auf wenige Ausnahmen) nicht die Mühe machen möchte, manuell ein HDR-Bild aus mehrfachbelichteten Aufnahmen zu erzeugen. Aber spätestens bei dem Fake-Bokeh Kram hört bei mir der Spass auf - das, was ich bislang gesehen habe, taugt wirklich bestenfalls für Instagram. Kein Wunder, wie soll die Software Objekte auch fehlerfrei (!) verschiedenen Schärfeebenen zuordnen können? Ich habe noch kein einziges Bild gesehen, wo das bei näherer Betrachtung halbwegs fehlerfrei geklappt hätte.

    Ok, man muss solche Spielereien ja nicht zwingend komplett aus den Geräten verbannen, aber wenn dafür manuelle Einstellungsmöglichkeiten in den Hintergrund treten oder sogar ganz fehlen, dann läuft m.E. definitiv etwas falsch. Ja, ich möchte mir (hin und wieder) auch am Smartphone die Zeit nehmen, ein schön komponiertes Bild aufzunehmen. Und zwar mit genau der ISO, der Belichtungszeit und der Schärfeebene (wenn man schon keine Blende einstellen kann), die ich vorgebe - und nicht irgendeinen Zufallstreffer! Diese manuellen Einstellungsmöglichkeiten sollten ausserdem an prominenter Stelle platziert sein (war beim Lumia 1020 sehr gut gelöst) und nicht hinter verschachtelten Menüs versteckt.

    Der Autor überschätzt das Software-Potential vollends und verklärt die mediokren heutigen 1/3" Smartphoneknipsen zu "tollen Kameras". Die DXO-Mark Testergebnisse sind mir ebenso schleierhaft. Gerade bei der Detailauflösung hängt das 6 Jahre alte Nokia 808 das Google Pixel 2, das Galaxy S8 sowie das iPhone X immer noch meilenweit ab - vorausgesetzt natürlich, man nimmt mit den manuellen Einstellungen Vorliebe - die Automatik des Nokia 808 ist dagegen tatsächlich in die Jahre gekommen. Nichts desto trotz sind damit viel bessere Ergebnisse möglich, was eigentlich erst zeigt, wie schlecht die Kameras der heutigen "Flagschiffe" wirklich sind, auch wenn die Software vieles kaschiert bzw. zu kaschieren versucht.

    Nach aktuellem Stand der Technik müssen die Sensoren wieder größer werden, wenn die Kameras nicht einfach zu einem der vielen austauschbaren "Features" eines Smartphones werden sollen. Es gibt ja schon jetzt kaum mehr einen triftigen Grund, zu den höherpreisigen Modellen zu greifen. Full HD Bildschirm? Hat selbst so manches 100 € Modell. Und auch betreffend den Preisüberlegungen stimme ich dem Autor überhaupt nicht zu. Die Kameraeinheit des Nokia 808 gab es als Ersatzteil (für Endkunden!) für um die 25 Euro, das sind doch keine Kosten - aber lieber pflanze ich einen 5 Euro Bildsensor in ein Smartphone, welches dann zu 1200 Euro verkauft wird! 🙄🤔 Mann o Mann...

    Ja, die deutlich lichtempfindlicheren Sensoren auf Graphen- (statt auf Silizium-) Basis stehen bereits in den Startlöchern und auch die "FlatCam" Technik könnte evtl. bereits in 5-10 Jahren für Überraschungen bei Smartphones sorgen. Bis dahin kann ein Smartphone vielleicht dünn sein und mit heutigen DSLRs mithalten. Aber davon sind wir noch ein gutes Stück entfernt und in den letzten 6 Jahren gab es (bis auf die Software) schließlich eher Rück- als Fortschritte, wenn man ehrlich ist!

    Hier übrigens noch ein schönes Bildchen:
    goo.gl/images/yy4Qf4

    Von oben nach unten: 1/3 Zoll Sensor ähnlich dem in den meisten heutigen Smartphones, Sensor eines Nokia N8 (2010) und Sensor eines Nokia 808 (2012). Miniaturisierung gelungen, könnte man sagen - wenn das Ergebnis nicht so schlecht wäre 😉


    • Buh, ich bin geschafft. Na da hat einer sein Fachwissen zum besten gegeben....
      Ach ja: Mein S8 macht top Bilder - gute reichen allemal aus. Und im TV betrachtet (Diagonale 105 cm) gestochen scharf 😉👍


      • 😂 na, dass sie dir ausreichen, ist doch schön 😉 Und wenn ein Foto (ich vermute bei Tageslicht?) bei maximal 8 Megapixeln (4k) nicht "gestochen scharf" aussehen würde, dann wäre es auch wirklich komisch...

        In der "Gesamtansicht" schauen sie bei Tageslicht erst einmal alle "schön" aus, aber wehe man zoomt ein wenig rein. Da könnte das Ergebnis eines alten Nokia 808 in der vollen Auflösung zwar vielleicht hier und da ein wenig Nachschärfen vertragen, besser als das heutiger "Topsmartphones" ist es aber allemal. Hier mal zum Vergleich ein Detailausschnitt: photos.app.goo.gl/gLDFQf4EGDojQO5o2

        Ich gebe natürlich zu, dass *Scheiss* Kameras ein wenig überspitzt war ;) Das S8 mag seine Existenzberechtigung haben, die Kamera rechtfertigt jedoch nicht den Preis. Und wenn ohnehin schon die Kamera nichts wirklich Besonderes (mehr) ist, dann tut es für viele eben auch ein 100 Euro Einsteiger-Smartphone. Vielleicht fällt das den Herstellern ja bald mal auf, dass ein noch schnellerer Prozessor, abgerundete Ecken oder Aluminiumgehäuse vielen als Alleinstellungsmerkmal längst nicht mehr ausreicht. Gerade eben auch den Fotografie-Affinen.


      • Die Megapixel allein sagen nichts. Mehr Pixel bedeuten erstmal "größere Bilder", aber nicht unbedingt "bessere Bilder". Das Bild macht immernoch der Fotografierende.


      • @Rene H: habe ich etwas anderes behauptet!? Das 6 Jahre alte Nokia 808 hat beispielsweise einen gut 5x größeren Bildsensor als heutige Smartphones, daher sind die einzelnen Pixel trotz 41,5 Megapixeln Auflösung viel größer! Bei guten Lichtverhältnissen ist das durchaus ein brauchbarer Kompromiss für bis zu etwa 3x Digitalzoom, ansonsten werden einfach die Pixel miteinander verrechnet, für ein sehr rauscharmes 5 oder 8 Megapixel Foto.

        Aber wenn man ein Stativ besitzt, sind selbst mit der vollen Sensorauflösung des Nokia 808 recht beeindruckende Aufnahmen bei Nacht möglich. Das Bildrauschen ist da (wobei es gleichzeitig eben auch geschneit hat), aber verglichen mit anderen Smartphones sind das Welten... upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Stadtplatz_Vilsbiburg_Winter_01.jpg

        Ich finde es jammerschade, dass es immer noch keinen würdigen Nachfolger gibt!

        Und damit "der Fotografierende das Bild macht" braucht es eben auch gut umgesetzte, einfach zu bedienende manuelle Einstellungsmöglichkeiten, zumindest hinsichtlich Belichtungszeit, Belichtungskorrektur bzw. ISO und Fokus.


    • "Gerade als Fotograf (der der Autor ja zu sein scheint), sollte er doch wissen, dass gute Fotos nicht durch Software entstehen,........"
      Der erste Teil des Satzes stimmt ja noch, aber dann ist es nicht mehr ganz korrekt.
      Für gute Fotos ist in erster Instanz immer noch der Fotograf zuständig, dann die Technik und die Software.

      "Und wenn ohnehin schon die Kamera nichts wirklich Besonderes (mehr) ist, dann tut es für viele eben auch ein 100 Euro Einsteiger-Smartphone. "
      Keine Ahnung was du da bisher für Vergleiche gesehen hast, aber das stimmt definitiv nicht.
      Selbst zwischen einem iPhone 6 Plus und einem iPhone 7 Plus sieht man deutliche Unterschiede bei der Qualität der Fotos und ein 100,- Euro Smartphone kann da garantiert nicht mithalten.
      Ein richtiger Fotograf wird in der Regel mit einem Smartphone wesentlich bessere Fotos abliefern als ein Laie mit einer 5000,- Euro DSLR.


      • Du hast mich offenbar nicht verstanden. Dass es talentierte und "nicht so talentierte" Fotografen gibt, ist eine Sache. Dass aber die Qualität des Werkzeuges, dass sich insbesondere ein versierter Fotograf wünscht viel mehr von der Hardware abhängt, als von der Software, eine andere.

        Es ist sogar so, dass ein einmal von der Software "verhunztes" Foto ("Fake Bokeh", übermäßiger Scharfzeichner und/oder Rauschfilter, etc.) ein für alle mal verloren ist, während ein von der Kamera-Software "unberührtes" Foto umfangreich nach Belieben am PC nachbearbeitet werden kann.

        Und wenn die Unterschiede zwischen einem iPhone 6 Plus und einem iPhone 7 Plus deiner Meinung nach "deutlich" sind, dann liegen zwischen dem 7 Plus und dem Nokia 808 Galaxien... nicht zugunsten des iPhone 😉

        Damit wir uns nicht falsch verstehen: Bei über WhatsApp versandten "Schnappschüssen" im Automatikmodus mögen die Photos des iPhones in bestimmten Okkasionen sogar "besser" rüberkommen, aber eben nicht wenn man auf etwas "professionellerer" Ebene fotografiert und auch etwas von den Einstellungen und der Nachbearbeitung versteht. Da kann auch das iPhone X komplett einpacken, während mit dem Nokia 808 noch (relativ) ansehnliche Ergebnisse möglich sind.


  • Aries vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Für mich ist ganz klar das Smartphone der Sieger. Mit einer DLSR kann ich nicht Telefonieren, es funktiiniert kein WhatsApp, Facebook und Google+, es gibt keine Navi-App, meine Termine kann ich damit nicht lesen und Adressen kann ich damit auch nicht verwalten., geschweige denn Pokemon Go spielen. Dabei ist eine DSLM schwerer, schon ohne Zubehör unhandlicher und wenn ich die richtige Brennweise mit den richtigen Filter und den optimalen Einstellung gefunden habe, ist das Motiv weg. (silly)

    Der Vergleich von DSLR und Smartphone-Kameras ist müßig. Wer sich eine DSLR anschafft, hat ganz andere Ansprüche an ein Foto. Derjenige möchte auch Langzeitbelichtungen machen, die Tierwelt fotografieren oder im privaten, kleinen Studio Aufnahmen machen, um nur ein paar Beispiele zu nennen wo ein Smartphone ganz schnell ungeeignet ist.

    Smartphone-Kameras lassen sich bestenfalls mit Kompaktkameras der Einsteigerklasse vergleichen (bis auf wenige Ausnahmen, die bisher nie nennenswerte Verkaufszahlen erreicht haben). Daher denke ich, dass der Markt der Kompakten schrumpfen wird. Dieser Klientel reicht die Kamera im Smartphone häufig.


  • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe die DSLR verkauft, weil Smartphones mittlerweile so gute Fotos machen, das diese in den meisten Fällen locker ausreicht. Selbst Fotos mit Blitz werden auf dem Smartphone schon richtig gut und ausgewogen.


    • Gerade auch der "Blitz" heutiger Smartphones ist doch ein Witz. Ausgewogen (dual tone) vielleicht, aber nicht annähernd hell genug, wenn man nicht gerade aus 1 m Entfernung fotografiert.


      • Un Gern vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Richtig Blitzen ist auch mit der DSLR eine Kunst. Es gibt Gründe warum High End DSLR keinen eingebauten Blitz haben. Richtig gute Smartphone Fotos mit Blitz habe ich noch nicht gesehen.


      • Das stimmt allerdings. Trotzdem waren die Xenon Blitze in den alten Nokias (N8, 808, 1020) immerhin so hell, dass manche Fotos "geglückt" sind, die sonst komplett verwaschen, verrauscht oder eben beides zusammen gewesen wären. Wie Du schon sagst, nicht unbedingt für anspruchsvoll(ausgeleuchtet)e Fotos tauglich, aber in Alltagssituationen hat dies gegenüber heutigen Smartphones das eine oder andere Foto gerettet.


      • Auf welchen Kenntnisstand in Bezug auf Blitze an Smartphones beziehen sich deine Aussagen eigentlich, auf die aktuellen Modelle?


      • @Nordlicht2112: falls du mich meintest... natürlich auf die aktuellen Modelle. Der Xenon Blitz eines Nokia 808 ist (prinzipbedingt!) um ein Vielfaches heller, aber er ist etwas zu bläulich.


  • Mir reicht die Smartphone-Kamera nicht. Ich erstelle überwiegend 3D-Fotos (Anaglyphen rot-cyan). Das funktioniert nicht mit Mobiltelefonen. Da benötigt man richtige Kameras (ich kopple zwei "EOS 1000D". http://www.rholtz-office.de/stereofotografie/die_ausruestung . Das Mobiltelefon nutze ich extrem selten.


    • Kennst du Kula Deeper? Da wird ein Spiegel Aufsatz auf das Objektiv gesetzt und man bekommt so ein zweigeteiltes, stereoskopisches Bild.


      • Den habe ich schon. Aber die Auflösung meiner Kamera ist zu klein, da kommen keine vernünftigen Bilder raus. Ich bräuchte dafür einen größeren Sensor, bzw. eine höhere Auflösung. Und die Software dazu, mit der die zwei Halbbilder zu einem stereoskopischen Bild zusammengesetzt werden muss, ist auch nicht der Renner. Der Strahlenteiler von "Erewan" soll übrigens besser sein.


    • Ok, das ist natürlich ein Sonderfall. Wenn (bei guten Lichtverhältnissen!) vor allem die Auflösung zählt und das ganze möglichst kompakt sein soll, dann versuch es evtl. mal mit zwei Nokia 808 (und der CameraPro App zwecks Synchronisierung). Das Lumia 1020 ist gebraucht sogar günstiger erhältlich, bei der reinen Bildqualität schneidet es aber etwas schlechter ab.


      • Stereofotografie mit Smartphone? Ganz sicher nicht. ;-)


      • Ich kenne Deine Ansprüche und Anforderungen an die Kompaktheit nicht ;) Ich nutze ein Nokia 808 für Luftaufnahmen mit einer Drohne (3DR Solo), in der Größe gibt es nichts Besseres, schon gar nicht mit der Sensorauflösung (bei guten Lichtverhältnissen durchaus nutzbar).


      • Bei Stereofotografie kommt es auf mehr an. Gute Brennweite z.B. gehört auch dazu. Und vernünftig aufständern können muss man die Geräte auch, was gerade bei Smartphones nicht einfach ist. Dazu sind sie mir viel zu unhandlich. Ich mag auch die neumodernen Vodeokameras nicht. Die sind mir zu klein und unhandlich, und Gewicht (für einen guten Stand) fehlen denen auch.


    • Deine EOS 1000D ist aber auch ein absolutes Einsteigermodell. Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn die wirklich so viel bessere Ergebnisse als ein Nokia 808 liefern würde.

      Vergleichstests habe ich bislang nur mit den größeren 5D Mark III und 550D gefunden.

      blog.gsmarena.com/nokia-808-pureview-vs-olympus-e-pl2-vs-canon-5d-mark-iii-vs-apple-iphone-4s-38mp-shootout/

      www.newgadgets.de/43351/nokia-808-pureview-vs-canon-eos-550d/


      • Die liefern schon gute Ergebnisse. Vor allem lassen die sich sehr leicht koppeln. Die Synchronisation ist sehr gut. Wichtiger ist mir dass die Objektive wechselbar sind. Und für Anaglyphen muss die Qualität nicht perfekt sein.


  • iRollo vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Selbst wenn man Vollformat- oder APS-C-Sensoren in Smartphones einbauen würde, könnten die Fotos niemals die Qualität von DSLR-Fotos erreichen, weil dann immer noch die guten Optiken fehlen.
    Nicht nur der Sensor ist ausschlaggebend, sondern dazu auch ein hochwertiges Objektiv. Letzteres kann es bei Smartphones niemals geben - selbst wenn man wollte. Und allein mit der Software kann man das nicht alles realisieren.
    Deshalb ist schon die Überlegung, ob Smartphones die DSLRs jemals erreichen werden, extrem unsinnig. Dass man dieses Thema immer wieder mal aus der untersten Schreibtischschublade zieht und Diskussionen darüber auslösen möchte, ist schändlich und nicht nachvollziehbar.

    Quatsch bzw. Halbwissen des Tages:
    Zitat "... nachempfunden dem Bokeheffekt einer Vollformatkamera mit offener Blende".
    Finde den Fehler! :D


    • Ein Mobiltelefon mit Vollformatsensor und richtigen Objektiven würde auch keiner kaufen. Wer will schon 7000,- Euro (ohne Objektiv) ausgeben. Die Smartphones mit Zoomobjektiv hat ja auch kaum einer haben (oder zahlen) wollen. Technisch machbar wäre das schon, aber wohl eher unsinnig.


      • Interessant ist eigentlich ein Aufsatz mit Sensor auf dem man dann wieder Objektive setzen kann. Das Smartphone könnte dann als Interface dienen. So ähnlich wie Sony das mal hatte nur mit Verschluss von Canon oder Nikon...


      • Bei solchen Konstruktionen verliert sich bei mir der Sinn. M.E. kann man dann gleich eine DSLR mitschleppen.


      • Gehen wir doch mal von APS-C aus. Vollformat ist wirklich Quatsch, das wäre auch nur halbwegs kompakt nicht möglich (von zukünftigen "FlatCams" mal abgesehen). Eine Fuji X70 kostet gar nicht mal so viel, die hätte preislich in einem iPhone X locker "Platz" 😉


    • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

      Warum sollte man in Smartphones keine hochwertigen Objektive verbauen können? Sowas ist Quatsch, weil man darf nicht gleich an die 1 kg schweren Objektive einer DSLR denken mit 22 oder mehr Linsen. Hochwertig bezieht sich vor allem auf das Material, und das ist bei Smartphones meist immer noch aus Kunststoff. Erst LG hat beim V30 Linsen aus Glas verbaut. Aber auch das bringt jetzt nach bisherigen Ergebnissen keinen nennenswerten Vorteil. Aber hochwertige Linsen im kleinen Format fürs Smartphone sind möglich und diese jetzt verbauten machen schon einen sehr guten Job.


      • Plastiklinsen sind nicht zwangsläufig schlecht, sie lassen sich sogar genauer fertigen als Glaslinsen - allerdings nur bis zu einer bestimmten Größe, darüber spielt die thermische Längenausdehnung eine zu große Rolle.


    • Stimme dir grundsätzlich zu, aber Micro Four Thirds oder vielleicht sogar APS-C wäre (mit Festbrennweite) machbar. Schau dir doch mal die Ricoh GRII oder die Fuji X70 an - und die Fuji hat sogar noch den fetten ausklappbaren und schwenkbaren Bildschirm dran. Das ginge sicher noch kompakter, auch wenn die Kamera jetzt schon hosentaschentauglich ist. Eine (hochwertige) DSLR würde es dann zwar immer noch nicht ersetzen, aber dann wäre der Qualitätsunterschied zumindest nicht ganz so gravierend...

      Für den Anfang würde ich mich aber auch mit einem 1" Sensor wie bei der RX100 oder der Panasonic CM1 zufrieden geben ;)


  • Mir reicht es vollkommen mit einem guten Smartfone bzw. guten Smartfone Kamera - für mich - gute Fotoergebnisse zu erzielen, um sie bei Gefallen an einem Fotodrucker ausdrucken zu können.


    • Und manch anderem reicht das nicht - denk mal an größere Ausdrucke/Leinwände oder an verrauschte Fotos bei Nacht.


      • Dafür nimmt man i.d.R. ja keine Smartfone Kamera


      • Man nimmt die Kamera, die man dabei hat - und das ist in der Regel...?? Die schönsten Motive ergeben sich manchmal spontan, wenn die nächstbessere Kamera zuhause liegt.

        Klar sind heutige Smartphones in der Hinsicht nicht mehr schlecht, wenn man sie mit 10 oder 13 Jahre alten Kamerahandys vergleicht. Für "Schnappschüsse" taugen sie allemal.

        Aber bereits 2012 hat Nokia mit dem 808 gezeigt, dass es auch deutlich besser ginge - und da sind heutige Entwicklungen leider eher ein Rück-, denn ein Fortschritt, sicherlich auch dem allgemeinen "Schlankheitswahn" geschuldet. Ich warte immer noch sehnsüchtig auf ein 1,5 bis 2 cm dickes Smartphone mit größerem Sensor, ich würde es sofort kaufen!


  • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

    Sehe es genauso.
    Ein Smartphone wird eine DSLR NIE ersetzen. Definitiv nie.
    Aber ein Smartphone hat man immer dabei. Und den passenden Spruch dazu kennt ja jeder.

    Ich für meinen Teil nutze auch für das meiste mein Handy, aber wenn ich wirklich "bewusst" tolle Bilder machen will, bspw. im Urlaub usw., dann wird natürlich immer die DSLR zur Hand genommen und das Handy bleibt in dieser Funktion ungenutzt.


    • Genau deshalb sollte es doch Smartphones mit deutlich (!) besseren Kameras geben, zumindest für die Fotointeressierten unter uns. So etwas wie ein Nokia 808 in Neu.


  • Wird auf absehbare Zeit auch nicht passieren, es sei denn, man setzt auf größere Sensoren und damit auch auf dickere Smartphones. Hätte persönlich nichts dagegen, wenn z. B. zumindest ein 1 Zoll Sensor in den Smarphones verbaut wäre. Aber mal schauen was die Zukunft so bringt.


    • Wenn Du die Preise kennen würdest hättest Du (oder Dein Geldbeutel) vielleicht doch etwas dagegen.

      Tim


      • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        ganz davon abgesehen, dass so ein riesiger Kamerabuckel (wie bspw. beim Lumia 1020), welcher einfach notwendig ist, einfach nicht schön aussieht und sowas will die Masse einfach nicht


      • Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Für mich sind die Funktionen wichtig. Das schönste Design ist (für mich) wertlos wenn das Gerät nicht die benötigten Funktionen bietet.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Genau unter dieser "Designkrankheit" leiden die Smartphones heutzutage fast alle. Deswegen sind auch die Möglichkeiten so sehr eingeschränkt bei der Kameraentwicklung.


      • Peter vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        Wieso? Das Panasonic Cm1 hatte einen 1 Zoll Sensor und war beim Erscheinen 900€ teuer. Also genau in der Preisklasse aktueller Smartphones.


      • Als wenn ein Nokia 808, Lumia 1020 oder eine Panasonic CM1 jetzt so viel teurer gewesen wären als heutigen Modelle mit *Scheiss* Kameras 😉


      • @Tim: die Masse vielleicht nicht, aber all diejenigen, die Wert auf wirklich gute Fotos legen schon! Was sind schon zwei, ja sogar 3 cm Dicke? 😉


      • Tim vor 4 Monaten Link zum Kommentar

        @René H.
        Das mag für dich gelten, aber dem Großteil ist die Optik aber leider wichtiger... Wäre das anderes, hätte Samsung nicht zu Glasrückseiten umschwenken müssen und Dinge wie den Fehlplatzierten Fingerscanner verbauen müssen. Alles nur zugunsten des Designs flöten gegangen. Und bei allen anderen Herstellern ist es genauso...

        @Hannes Be
        Ich glaube, Leute, die auf gute Fotos wert legen, nutzen kein Smartphone dafür, auch wenn es 2-3cm dick wäre und eine gute Kamera hätte - an eine richtige DSLR kommt es trotzdem nicht ran...
        Und 2-3 cm sind für ein Smartphone schlicht zu viel. Smartphones sind Multimedia-Devices, und ein Phablet mit so einer Dicke würde niemand kaufen, einfach weil es, und da stimmt die Aussage tatsächlich mal, "nicht mehr in die Hosentasche passt".


      • <<< und ein Phablet mit so einer Dicke würde niemand kaufen >>>
        Niemand? So pauschal stimmt auch das nicht.


      • Doch, da gäbe es schon ein paar, die nur darauf warten so etwas kaufen zu können. Sieht man ja auch an den Kommentaren, dass ich nicht der einzige wäre. Mein Nokia 808 passt übrigens bestens in die Hosentasche und sticht bei Weitem nicht so hervor und ist bei Weitem nicht so unangenehm zu tragen wie das zwar dünnere, aber viel größere Moto G4 oder auch das Lumia 1020 - von noch viel größeren Geräten gar nicht zu sprechen.

        Die "Dicke" alleine ist nicht entscheidend und bei einem anständigen ScreentoBody Ratio dürfen die Geräte von meiner Seite aus auch gerne wieder deutlich kleiner werden. Wer weiß, vielleicht kehrt ja mit den faltbaren Geräten die Vernunft wieder ein und vielleicht
        kommen dann auch wieder größere Kamerasensoren, welche mit Optik so tief sind wie das Smartphone im zusammengefalteten Zustand 😉

        Natürlich werden ein noch größerer Sensor und eine noch größere Optik und damit auch DSLRs auch in Zukunft überlegen bleiben. Aber die nützt mir nichts, wenn sie zuhause liegt. Und je weniger gravierend der Qualitätsunterschied, um so weniger bereue ich, dass sie das tut.


    • Wäre auch absolut dafür! Erst dann tausche ich mein Nokia 808 gegen ein Neues ein 😉 Besitze zwar auch ein Moto G4, aber immer dabei habe ich das Nokia.


    • @James Blond: ganz Deiner Meinung! Zumindest 1 Zoll sollte bei Smartphones, die sich an Fotobegeisterte richten Pflicht sein. Darunter gibt es ja auch bei den Kameras nur noch Spielzeug und Superzoom-Kompakte, wo Sensorgröße und Brennweite in Konkurrenz zueinander stehen.

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