Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
2 Min Lesezeit 32 mal geteilt 53 Kommentare

Die neue Sucht: Geständnisse eines Smartphone-Junkies

Vor einer Woche haben wir Euch Menthal vorgestellt, eine App, die das detaillierte Smartphone-Verhalten des Nutzers aufzeichnet und somit sein persönliches Suchtpotenzial andeutet (zur Meldung). Da sich viele aufgrund des hohen Andrangs bisher nicht bei Menthal registrieren konnten, habe ich mich einem einwöchigen Selbsttest unterzogen - die Ergebnisse schockieren selbst mich.

Dual-SIM oder Metall-Unibody - was ist DIR wichtiger?

Wähle Dual-SIM oder Metall-Unibody.

VS
  • 7893
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Dual-SIM
  • 11434
    Stimmen
    Ooops! Etwas ist schiefgelaufen. Aktualisieren sollte helfen.
    Metall-Unibody
smartphone addiction
© AndroidPIT

Hallo. Mein Name ist Stephan, und ich bin ein Smartphone-Junkie. Das muss ich wohl jetzt offiziell sagen. Als ich vor einer Woche von dem Forschungsprojekt der Universität Bonn las, dessen Instrument Menthal ist, staunte ich noch über die Zahlen: 80 Mal am Tag entsperrten Probanden durchschnittlich ihr Smartphone. Das erschien mir doch sehr viel. Damit kamen sie im Mittel auf eine Nutzungsdauer von etwa zwei Stunden über den Tag verteilt. Extremnutzer lagen teils doppelt so hoch.

Meine Ergebnisse zeigen, ich bin ganz ohne Zweifel Extremnutzer. Damit hatte ich gerechnet, schon alleine aufgrund meines Jobs. Wie sich herausstellt, aktivierte ich mein LG G2 teils unterdurchschnittlich, teils klar überdurchschnittlich oft am Tag. Die Zahl bewegte sich zwischen 67 und 124 Mal. So weit, so gut. Doch den eigentlichen Schock erlitt ich nach dem Blick auf die tägliche Nutzungsdauer, denn diese lag in jedem Fall weit über dem Durchschnitt - tatsächlich sogar weit über den Extremnutzern der Studie. Mein persönlicher Mittelwert zwischen dem 19. und 26. Januar lag bei fast fünf Stunden am Tag.

menthal1
Überblick über die tägliche Smartphone-Nutzung: das untere (links) und obere Ende. / © AndroidPIT

Qualitativ betrachtet bestätigt mein Selbsttest, was die Bonner Forscher bereits erkannt haben: Das Telefonieren ist im Rahmen der Smartphone-Nutzung fast nur noch eine Randerscheinung. Ein Großteil der digitalen Kommunikation findet auf schriftlichem Wege statt. Quantitativ betrachtet sind meine persönlichen Zahlen schon erschreckend hoch und zeigen ganz deutlich, wie stark das Gerät ins moderne Leben integriert ist. Zumindest in meines.

Zu welchen Ergebnissen seid Ihr gekommen? Mein M-Score (eine Ziffer zwischen 1 und 100, die die Smartphone-Nutzung quantitativ einstuft) ist aktuell 84. Kann das irgendwer überbieten - und traut sich, es öffentlich zuzugeben?

menthal2
Überblick über die insgesamt am meisten genutzten Apps (links) und über die tägliche Nutzungsdauer. Wie sich der 18. Januar erklärt, ist mir ein Rätsel. / © AndroidPIT
Menthal Install on Google Play

53 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Im Moment komme ich auf einen Score von 92.
    bei ca 2:40 h Nutzung

  •   4

    ...

  • APH 30.01.2014 Link zum Kommentar

    Ich hab ne 86

  • so habe die app mal sehen wie es nach einer Woche aussieht :)

  • Aufgrund der vielen Nachfragen, stehe ich auf der Warteliste. Ich bekomme eine E-mail die mir sagt, wann ich registriert bin.

  • oh je, da kommen bei mir fast 4 Stunden zusammen, hätte ich nicht gedacht :-(

  • Axel der alte Menschenkenner

  • Einen "Haken" hat das Ganze... das Smartphone vereint mehrere Anwendungsmodi in einem. Ich bin weniger am Notebook, weil ich emails auch vom Phone machen kann. Ich nutze mein S4 auch als Buch aufgrund der ebooks. Ich brauche keinen Mp3 Player als Extragerät, weil ich auch das mit dem Galaxy machen kann. Ich kann meine Fotos bearbeitrn und statt einer Tageszeitung kann ich mich auch hier über die Nachrichten informieren.

  •   4

    *Doppelpost*

  •   4

    Stephan versucht hier ganz dezent, uns allen mitzuteilen, dass er sehr viele erfolgreiche erotische Begegnungen hat. Das kaufe ich ihm mit seinem akademischen Credo allerdings nicht wirklich ab, denn zum einen ist er schon rein optisch nicht der Womanizer-Typ, und darüber hinaus stammen jene Frauen, die zu solchen Treffen bereit sind, meistens aus der sozialen Unterschicht und haben noch nie eine Universität von innen gesehen;-) ich spreche hier als Friendscout 24 Extremdater und Frauenheld aus Erfahrung ;-)

    Also@Stephan:
    Schuster, bleib bei deinen Leisten ;-)

    •   2

      Ziemlich anmaßend zu behaupten jede Frau, die eine Uni noch nie von innen gesehen hat, wäre aus der sozialen "Unterschicht". ;)

      • Irgendwie lese ich im Kommentar von Herrn Held nix von "jede Frau, die eine Uni noch nie von innen gesehen hat, wäre aus der sozialen Unterschicht". Ich lese, dass "jene Frauen, die zu solchen Treffen bereit sind", aus "der sozialen Unterschicht" stammen und "noch nie eine Universität von innen gesehen" haben. Nix mit JEDE Frau...

      •   32

        Werdet mal erwachsen. So ein mist zu verzapfen.

  • Habe mir die app geladen, kann sie aber nicht nutzen. Stehe jetzt auf auf der "Warteliste" :-(

  • edit... danach kann man dann entscheiden, ob das Entsperren den von notwendig ist.

  • und wenn man die Zeiten mit ne Tablet noch dazu rechnet wird es noch schlimmer. Das ganze kann aber durch die Nutzung eines Lumia 1520 drastisch reduziert werden. Ein Blick aufs Display, ohne diesen zu entsperren, genügt um sich einen Überblick zu verschaffen.

  • Stephan der alte Stecher

  • @ Nach ja Adrian ...Telefon hat aber auch nichts mit dem Internet zutun.Zumindest bin ich jetzt davon ausgegangen das das hier um Aktivitäten-Laufzeiten geht.Aber da fällt mir gerade ein,das die gleiche Intervention damals aufkam als das Handy Massen tauglich wurde.

  • Etwas offtopic aber: Extrembenutzung ist für mich gar nicht so das Problem, Stichwort Umverlagerung der Interessen und Hobbys auf ein Gerät. Statt abends vorm PC bin ich am Handy, statt TV youtube etc.

    Zum Problem wird dieses erst wenn dadurch reale soziale Kontakte leiden müssen, Handybenutzung bei Freunden mit denen du dich gerade unterhältst oder sich vor den Kopf gestoßen fühlen wenn du lieber das Handy benutzt als zu kommunizerien (Grammatik 6). Solange man die Etikette wahrt denke ich, ist alles in Ordnung.

    Zur App: Werd die App auch mal installieren, interessiert mich schon wie oft am Handy bin. Auch wenn das Ergebnis eventuell etwas verfälscht wird wegen der BenachrichtigungsLED.

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!