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AndroidPIT Inside 7 Min Lesezeit 46 Kommentare

Smartphone "Made in Germany": Auf Spurensuche bei Gigaset

Update: Jetzt mit Video!

Gigaset, die machen doch die Telefone, richtig? Und gehören zu Siemens, oder? Nun, ja, die machen die Telefone, aber nicht nur, und nein, die gehören nicht zu Siemens, zumindest nicht mehr. Gigaset, seit Jahren in der Hand eines chinesischen Investors, baut noch immer DECT-Telefone, aber auch Smart-Home-Geräte und seit gut zwei Jahren außerdem Smartphones. Und die werden jetzt auch in Bocholt zusammengebaut und nicht wie bisher in China. Doch wie geht das, und warum macht man das? Wir sind nach Bocholt gefahren und haben uns das angesehen.

Das beschauliche Bocholt im Münsterland in der Nähe zur niederländischen Grenze ist seit Jahrzehnten der Stammsitz von Gigaset. Einst gaben sich hier rund 4.000 Mitarbeiter die Klinke in die Hand, nun arbeiten nur noch 550 Menschen auf dem großen Gelände - und ein paar davon bauen Smartphones. Das Gigaset GS185 wird mit dem Slogan "Made in Germany" beworben. Doch wie viel deutsche Wertarbeit steckt da eigentlich drin?

Auf den ersten Blick ist dem Gigaset GS185 nicht anzusehen, dass es etwas besonderes ist. Ein klassisches Einsteiger-Smartphone für deutlich unter 200 Euro, keine weltbewegende Ausstattung, aber durchaus mit Highlights wie dem 4.000-mAh-Akku oder dem aktuellen Android 8.1 als Betriebssystem. Alles ganz normal - bis auf die Fertigung eben.

In einem der kleineren Gebäude auf dem Fabrikgelände in Bocholt hat Gigaset auf einer Etage eine hochmoderne Produktionsstraße für Smartphones errichtet. Dort arbeiten sechs Personen parallel und bauen jeder in jedem Durchgang jeweils ein Smartphones - aber nicht nur mit der Hand. Bei jedem Arbeitsschritt werden sie von Roboter-Armen der dänischen Firma Universal Robotics unterstützt.

Ganz anders als in Asien

Der Roboter-Kollege holt Teile hervor und setzt sie an den richtigen Platz, lässt dem menschlichen Mitarbeiter aber bei vielen Dingen den Vortritt, die zu viel Fingerfertigkeit erfordern. Diese Kombination aus Automatisierung und menschlicher Komponente ist es, die die Produktion in Deutschland von den asiatischen Fabriken unterscheidet. Dort herrscht, wegen extrem niedrigen Arbeitslöhnen, reine Handarbeit vor - mit allen Schwankungen in der Qualität, die bei so komplexen Geräten eben vorkommen.

Bei den Gigaset-Mitarbeitern ist der Platz in der Smartphone-Fertigung sehr begehrt, schließlich ist die Arbeit deutlich abwechslungsreicher als viele Jobs in der vollständig automatisierten Produktion. Außerdem geht es hier um einiges leiser zu. Derzeit haben nur acht Gigaset-Mitarbeiter das Glück, Smartphones zu bauen, hinzu kommen ein Team von rund zwanzig Ingenieuren sowie das Management.

Jörg Wißing, Leiter Automatisierung bei Gigaset, betont, dass man ohne die Hilfe durch die Roboter die Smartphones zwar ebenfalls in Bocholt bauen könnte, aber nicht zu den günstigen Preisen, die man durch die aktuelle Technologie erreicht.

Gigaset Factory 4
Der Roboter hält das Bauteil in Position, damit der Mensch seine Arbeit machen kann. / © AndroidPIT

Zur Wahrheit des Smartphones aus Deutschland gehört allerdings auch: Sämtliche Einzelteile kommen vormontiert aus Asien, in Bocholt werden sie nur montiert, getestet und verpackt, außerdem wird das Betriebssystem installiert. Nur Karton und Bedienungsanleitung sind tatsächlich "Made in Germany". Während es für viele Komponenten schlicht und einfach keine in Europa produzierenden Zulieferer gibt, könnte Gigaset die Kunststoffteile durchaus selbst fertigen. Das ist auch angedacht, derzeit fehlt es dafür aber an der Kapazität bei den Spritzguss-Maschinen.

Viel Flexibilität und kurze Wege

Gigaset rühmt sich damit, dass die Smartphones sehr schnell und unkompliziert auf Kundenwünsche angepasst werden. So lässt sich die Software, die aufgespielt wird, flott um eigene Elemente erweitern. Teil der Produktion ist außerdem ein Lasergerät, dass auf Wunsch Logos oder gar den Namen der Besitzer in die Rückschale graviert. Ein schöner Service, den manche Kunden sicher zu schätzen wissen.

Die Wege zum Service sind kurz, denn der residiert nur ein Stockwerk unter der Fertigung. Dort werden nicht nur Smartphones repariert, sondern alle Gigaset-Produkte. Auch das ist ein Trumpf der Produktion in Bocholt: Jedes defekte Smartphone wird innerhalb eines Tages repariert und verlässt die Fabrik wieder, so der Serviceleiter im Gespräch. Lange Transportwege und wochenlange Umlaufzeiten, in großen Reparaturzentren an der Tagesordnung, entfallen damit.

Die Roboter haben es nicht eilig

Wer die Smartphone-Fertigung bei Gigaset betrachtet, wie sie derzeit stattfindet, muss dabei zu dem Schluss kommen: Das ist nicht viel mehr als ein erster Schritt. Die Produktionslinie verliert sich in einer viel zu großen Halle, alles geht sehr gemächlich zu, eine einzelne Arbeiterin ist an einer eigenen Station damit beschäftigt, alle produzierten Smartphones einzupacken - dabei trägt sie sogar den Kleber für die Kartons per Hand auf. Die Roboterarme stehen immer wieder einige Zeit still, bis das nächste Smartphone zu ihnen kommt.

Gigaset Factory 6
So sieht die Produktionslinie in Bocholt aus. / © AndroidPIT

Doch dabei soll und wird es nicht bleiben. Die zweite Produktionslinie wird direkt neben der ersten bereits aufgebaut, eine dritte ist in Planung, Platz gibt es auf der Etage für insgesamt sechs. Durch den Wechsel auf drei Schichten und damit Rund-um-die-Uhr-Fertigung könnte Gigaset schon jetzt dreimal so viele Geräte produzieren. Wenn der Bedarf steigt, kann die Stückzahl also vergleichsweise schnell nach oben geschraubt werden.

Die Zahlen zur Smartphone-Fertigung in Bocholt:

  • Produktion im Ein-Schicht-Betrieb mit sechs Mitarbeitern
  • Ein Mitarbeiter baut in jedem Durchlauf ein komplettes Smartphone
  • 2.000 Smartphones pro Woche werden derzeit produziert
  • Im Drei-Schicht-Betrieb wären 6.000 pro Woche und Produktionslinie möglich
  • Eine Linie existiert bereits, bis zu fünf weitere sind in Planung
  • 60 Prozent der Wertschöpfungskette der Smartphones finden in Deutschland statt
  • 40 Prozent Handarbeit, 60 Prozent automatisiert
  • Im Werk in Bocholt arbeiten derzeit 550 Menschen, früher waren es 4.000

Der Unterschied zur "alten", vollständig automatisierten Produktion der DECT-Telefone, die wir bei Gigaset ebenfalls sehen konnten, ist frappierend. Die Roboter sind kleiner, moderner, smarter und interaktiver als die großen Maschinen in der Fertigung der Festnetztelefone. Klar, sie müssen natürlich auch andere Aufgaben erledigen, denn in Halle 50 werden nicht nur Teile zusammengesetzt und Software aufgespielt, sondern auch Plastikteile in selbst geschmiedeten Gussformen gefertigt und Platinen mit allen notwendigen Bauteilen bestückt. Durch die vormontierten Komponenten sind die Anforderungen bei der Smartphone-Herstellung in Bocholt ganz andere.

Es gibt gute Gründe für die Fertigung in Deutschland

Die modernen Produktionslinien sind für das Unternehmen dabei überraschend günstig. Während eine komplette Anlage für die vollautomatisierte Produktion der DECT-Telefone rund 8 Millionen Euro kostet, schlägt eine solche Smartphone-Linie nur mit 400.000 Euro zu Buche - inklusive der Roboter-Arme und allen Messgeräten.

Gigaset Factory 2
Roboter und Mensch arbeiten Hand in Hand - oder besser: Arm in Arm. / © AndroidPIT

Das Ganze macht Gigaset natürlich nicht aus Nostalgie oder Nächstenliebe, auch wenn der Erhalt der Arbeitsplätze ein valider Punkt auf der Agenda des Traditionsunternehmens ist. Es gibt viele Gründe dafür, die Smartphones hier in Deutschland zu fertigen. Stephan Mathys, bei Gigaset für die Finanzen zuständig, betont die selben Punkte wie seine Kollegen: Mit der hiesigen Fertigung erreiche man eine bessere Qualität mit weniger Ausschuss, könne flexibler auf Anforderungen des Marktes und der Kunden reagieren, besseren sowie schnelleren Service bieten, Arbeitsplätze sichern und ökologisch nachhaltiger arbeiten.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist viel wert

Der wohl wichtigste Vorteil für Gigaset ist jedoch das Alleinstellungsmerkmal, was das Label "Made in Germany" bietet. In einem so schwierigen Markt wie dem der Smartphones, der noch dazu von drei großen Firmen stark dominiert wird, ist es für einen kleinen Fisch im Teich schwer, zu überleben. Der regionale Anstrich der Gigaset-Smartphones, der sich künftig noch verstärken dürfte, soll zusammen mit den seit Jahrzehnten bestehenden Verbindungen in den Handel dafür sorgen, dass sich Gigaset einen kleinen, aber feinen Teil des großen Kuchens dauerhaft sichern kann. Und das nicht nur in Deutschland, denn Gigaset bietet seine Smartphones bereits in anderen europäischen Ländern an, demnächst kommen Russland, Argentinien und weitere Märkte hinzu.

Wenn sich das Konzept bewährt, wird es zudem nicht bei so günstigen Einsteigergeräten bleiben. Wie Oliver Kinne, bei Gigaset global verantwortlich für Sales und Marketing der Mobile-Sparte, im Gespräch sagt, hat man durchaus auch höhere Preisregionen im Blick, sofern der Einstieg mit den günstigeren Preisen gelingt. Noch dieses Jahr, möglicherweise bereits zur IFA, ist damit zu rechnen, dass Gigaset ein weiteres "Made in Germany"-Smartphone präsentiert - genau dafür wird derzeit die zweite Produktionslinie errichtet.

Es bleibt also spannend, wohin der eingeschlagene Weg Gigaset noch führt. Bisher ist das Smartphone "Made in Germany" ein erstes kleines Pflänzchen, das man noch gehörig aufpäppeln muss. Aber wer weiß. vielleicht wird ja in Zukunft ein stattlicher Baum daraus.

Was haltet Ihr von der Idee und der Umsetzung von Gigaset?

117 mal geteilt

Top-Kommentare der Community

  • Th K vor 1 Woche

    Ich hoffe, sie haben sich die Kritik an den "Top"-Geräten von vor 2,5 Jahren zu Herzen genommen, und nehmen es mit dem Service, insbesondere Updates und Fehlerbehebungen, diesmal wirklich ernst. Die Idee der hiesigen Produktion an sich, so es denn auch noch in einem Jahr ernst gemeint ist, ist mir nämlich sehr sympathisch.

  • Steffen Herget
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Woche

    Hallo Aries,
    es ging mir nur darum, den Grund für die andere Arbeitsweise dort zu betonen. Sorry, wenn das missverständlich bei dir ankommt. Ich formuliere das mal um.
    Schöne Grüße,
    Steffen

46 Kommentare

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  • Super Video! Hast das gedreht Steffen?


  • die können ihren Made in Germany behalten ..
    letzten Gigaset gab es 1 oder 2 Updates danach war nichts mehr .
    wenn das Made in Germany ist ? ja dann gute Nacht.
    jedenfalls würde ich niemals was von denen kaufen


  • Als erstes muss ein Produkt, welches ich kaufe, meinen zB auch qualitativen Anforderungen entsprechen. Die technische Ausstattungen macht jeder Hersteller nach Gusto und wie weit er sich rauslehnen will und kann. Qualität ist keine deutsche Handelsmarke, wird nur gern suggeriert, dass die „gute deutsche Handwerkskunst“ so perfekt sei und es wird gern als Gütesiegel beworben und teils auch missbraucht.
    Gigaset muss sich da strecken und Wort halten: das was drauf steht ist auch drin - Qualität. Wenn dann noch der Sitz in Deutschland bleibt und die MwSt Vater „Staat“ und die Gewerbesteuer die Gemeinde kassiert, dann ist es für alle ein positives Ergebnis, den jeder „Dumme“ der hier produziert, Mehrwert erwirtschaftet, Angestellte in Lohn und Brot hält und nicht die Steueroasen der GlobalPlayer nutzen kann oder will, ist ein Zugewinn für uns alle und für die Region!
    Nebenbei werden andere Dienstleister, Zulieferer oder andere kleineres Hersteller für die Firma gebunden, die dadurch auch wieder ins Steuersäckel wirtschaften.
    In Zeiten von amazon, google, apple .... und...und...und ( Firmen die Werte haben, die manches afrikanisches Staatsvermögen um das x-fache übersteigen ) ist dies mal eine angenehmere Entwicklung....


  • Hallo zusammen, ich sehe es etwas durch eine andere Brille, ich bin in Bocholt groß geworden und habe die ganze Siemens, Gigaset Entwicklung ganz nah mitbekommen, ich würde mir wünschen, dass das Handy seinen Weg macht, ich besitze das Huawei 9 plus und werde demnächst umsteigen auf das p20 pro, als Zweitgerät habe ich mir das Gigaset Handy zugelegt, es hat nicht die Qualität des Huawei, das erwarte ich auch nicht, ich möchte mit dem Kauf einfach nur die deutsche Produktion unterstützen und wenn doch mehrere Personen in Deutschland so denken, vielleicht klappt es ja tatsächlich mal mit einem Hochwertigen Handy was in Deutschland zusammen gebaut wurde und das zu einem erschwinglichen Preis, vielleicht bekomme ich ja Unterstützung von dem ein oder anderen Leser dieser Seiten, Dankeschön


  • Aber mal ganz ehrlich ob da nun made in Germany drauf steht Oder made in China interessiert mich persönlich nicht mehr so unbedingt weil vieles in China produziert wird. Ich persönlich schaue mir ein Produkt an möchte es auch gern anfassen und auch mal dran riechen ob es neutral riecht oder eher Chemisch billig.... bei Plastik kann man das am besten. Markenware hat auch nicht mehr den Ruf immer nur das Beste zu sein auch billig ware ist heutzutage gut genug um der teuren Konkurrenz mit zu halten.zum Beispiel flachbildfernseher... mein Telefunken Flachbild TV aus dem Jahr 2010 läuft heute immer noch richtig gut ohne irgendwelche Macken 1,27 m Durchmesser.Ich war zwar schon lange in der Überlegung mir einen neuen Smart TV zu kaufen aber solange der von Telefunken noch läuft Spar ich mir das Geld.Im Jahr 2010 habe ich auch überlegt Kauf ich mir einen günstigen Flachbild TV von Telefunken oder eher einen von Samsung der Preis war damals ausschlaggebend und das habe ich nicht bereut weil der Telefunken deutlich billiger war als der von Samsung mehr als die Hälfte


  • Ich würde niemals ein Smartphone von Gigaset kaufen. Schon die Festnetztelefone werden qualitativ immer schlechter. Die Siemens-Qualität steckt da schon lange nicht mehr drin. Die CTI-Software von Gigaset ist so schlecht dass man Steuersoftware anderer Programmierer teuer zukaufen muss. Da kaufe ich doch keine Smartphones von Gigaset. Damit ich deren Smartphones nutze müssten die mir 6000,- Euro zahlen.


  • Mage in Germany und das mit Gigaset? Wie klingt das.. Ich hab ein Iphone, Ich hab ein Samsung und du? Ein Gigaset.....


    • Deswegen muss sich Gigaset erst mal einen guten Ruf erarbeiten. Vor einigen Jahren wurde man auch noch komisch angesehen wenn man sagte das man ein Huawei hat.


      • Da wird Gigaset nicht mehr hinkommen


      • Gigaset ist m.E. viel zu spät dran. Die hätten schon vor 10 Jahren mit Smartphones anfangen müssen, und dabei bessere Qualität liefern müssen als mit den schlechten Festnetztelefonen. Und vom schlechten Support mal abgesehen (Firmwareupdates gibt es dort meist nur ein Jahr lang).


      • Schlechte Festnetztelefone?! In dem Bereich gibt es nichts besseres als Gigaset.


      • Da bin ich aber auf den Ruf gespannt. Hatte vor Jahren Mal ein Giagaset Tablet - Android-Updates? Weiß gar nicht mehr ob es sowas Mal gab! Festnetztelefone sind OK, aber Tablets und Smartphones? Wobei Gigaset Smartphones doch nicht wirklich neu sind, die gibts doch mittlerweile schon länger zu kaufen, oder? Letztendlich wird auch hier nur eins entscheidend sein: wie lange bekomme ich Android (Sicherheits-) Updates!


      • <<< In dem Bereich gibt es nichts besseres als Gigaset. >>>
        Aber auch nur weil die anderen noch schlechter sind. ;-)


      • Das ist im Smartphone-Bereich und überhaupt im Elektronikbereich genauso. Das perfekte Gerät gibt es nicht.


  • Made in Germany hat immer noch einen guten Ruf aber so richtig ist es auch nicht mehr.jeder deutsche Hersteller lässt in China produzieren


    • C. F.
      • Blogger
      vor 1 Woche Link zum Kommentar

      ...und viel kommen aus Fernost wieder zurück nach Deutschland.


      • Dann Wird es hier zusammengeschraubt 19 % Mehrwertsteuer drauf und ein made in Germany Und schon kann das Handy hier für 300 € verkauft werden wegen der hohen Mehrwertsteuer und dem Slogan und in Polen oder Ausland generell kostet das Handy eben nur 150 € weil wir mit der Mehrwertsteuer Weltrekord haben sowie die Prinzen es schon in den neunziger Jahren gesungen haben und das wird sich auch nicht mehr ändern

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