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5 Min Lesezeit 43 Kommentare

Wie Eure Smartphone-Kamera Euer Shopping-Erlebnis verbessern kann

Wer nicht unbedingt auf Foto-Touren geht, besitzt heute oftmals keine dedizierte Digitalkamera mehr. Das liegt daran, dass man sie heutzutage nicht mehr braucht. Smartphones verfügen über Kameras, die so gut sind, dass man sich in den meisten Situationen auf sie verlassen kann - selbst wenn es darum geht, Artikel online zu finden. Wie das funktioniert? Lasst es uns herausfinden!

Es ist kaum zu glauben, aber aktuelle Smartphones könnten das Wort "Telefon" einfach aus ihrem Namen streichen, da diese Geräte kaum noch für Telefonate verwendet werden. Instant Messaging und verschiedene Apps haben die Gewohnheiten der Menschen völlig verändert, und immer fortschrittlichere Kameras sind auch nicht mehr wegzudenken.

Jetzt können uns diese Kameras sogar beim Einkaufen helfen. Hersteller und Anbieter haben entdeckt, das die kleinen Linsen noch viel mehr können, als nur langweilige Bilder schießen. Mit den richtigen Apps könnt Ihr sie nutzen, um Informationen für den nächsten Einkauf zu erhalten. Ihr könnt nach Artikeln suchen, sie in Euren Warenkorb aufnehmen und Produktbeschreibungen aus einer Fremdsprache übersetzen. Die Kamera kann Euch sogar helfen, Rabatte zu berechnen.

Lasst uns also etwas mehr ins Detail gehen, um zu sehen, wie Smartphone-Kameras all dies erreichen.

Fotos sind Suchmaschinen, die Euch zur Verfügung stehen

Die Kamera Eures Smartphones kann als visuelle Suchmaschine dienen. Habt Ihr schon einmal ein bestimmtes Produkt gesehen und möchtet sofort mehr wissen, z.B. die Eigenschaften und den Preis des Artikels? Nun, es gibt mehrere Fälle, in denen Euer Smartphone hier helfen kann.

AndroidPIT LG V30S Honor View 10 Pixel 2 XL 2614
Die neueste Generation von Smartphones verfügt über eine in die Kamera integrierte KI-Funktion. / © AndroidPIT von Irina Efremova

Einige der neuesten Smartphones sind mit einer KI ausgestattet und verfügen über eine direkt in die Kamera-App integrierte Objekterkennungsfunktion. Öffnet einfach die Kamera-App, wählt den Modus und schießt ein Bild. Die künstliche Intelligenz sucht dann im Internet nach dem Objekt, und wenn sie nützliche Ergebnisse findet, zeigt sie Euch Informationen darüber an.

Es gibt verschiedene Apps von Drittanbietern, die die gleiche Funktion erfüllen, wie Google Lens oder CamFind, das wie eine normale Suchmaschine funktioniert, mit dem Unterschied, dass es Bilder statt Worte verwendet.

Die App, die die Vorteile der CloudSight Image Recognition API nutzt, ist sowohl für Android- als auch für iOS-Smartphones verfügbar. Leider ist sie nicht zu 100 Prozent genau, in den meisten Fällen liefert sie aber passende Ergebnisse.

amazon app scanning object
Die Amazon-App erkennt Objekte und vergleicht sie mit ihrer riesigen Produktdatenbank. / © AndroidPIT

Ihr könnt auch ähnliche Suchen durchführen, indem Ihr Produktbarcodes scannt. Die Amazon-App ist zum Beispiel sehr nützlich, da sie es Euch ermöglicht, in ihrer riesigen Datenbank nach einem Produkt zu suchen und Preise schnell zu vergleichen. Viele Verbraucher nutzen diese besondere Funktion, um herauszufinden, ob der Kauf eines Artikels bei Amazon bequemer (oder billiger) ist als in einem realen Geschäft. Das haben wir wohl alle schon mal gemacht ...

Ihr berechnet einen Rabatt selber? Wie langweilig ...

Oftmals passiert es in Geschäften, besonders in Bekleidungsgeschäften, dass Ihr ein Schild mit der Aufschrift "35% Rabatt an der Kasse" seht. Jetzt wollt Ihr natürlich wissen, was das Produkt dann letztlich nach Abzug des Rabatts kostet - Mathe war aber noch nie Eure Stärke? Kein Problem, es gibt eine Lösung, die keinen Taschenrechner benötigt!

Auch in diesem Fall kann Euch die Kamera Eures Smartphones unterstützen. Dank der preisgekrönten App Photomath wird Mathematik für Euch kein Problem mehr sein. Die App wurde hauptsächlich entwickelt, um Studenten mit mathematischen Problemen zu helfen. Sie bietet nicht nur die richtige Lösung, sondern auch eine Erklärung, wie sie zu dem Ergebnis gekommen ist.

Die sensationelle Sache ist, dass Ihr mit Photomath die Kamera Eures Smartphones verwenden könnt, um eine Gleichung, einen Satz von Zahlen oder eine beliebige algebraische Gleichung zu scannen und sofort zu lösen, egal ob es sich um gedruckte oder handschriftliche Daten handelt. Den Rabatt von 35 Prozent habt Ihr also in Sekunden berechnet!

Was soll das heißen?

Stellt Euch vor, Ihr befindet Euch in einem fremden Land und könnt die Sprache nicht sprechen oder lesen. Ihr seht ein Produkt, das Euer Interesse weckt, und Ihr habt nicht die geringste Ahnung, was auf dem Etikett neben dem Produkt steht. In diesem Fall könntet Ihr wie oben beschrieben Eure Smartphone-Kamera nutzen und ein Foto von dem Produkt schießen, aber was ist, wenn das keine nützlichen Ergebnisse bringt?

Die nächste Lösung ist die Übersetzung des Textes mit der Google Translate App. Bei dieser App müsst Ihr den zu übersetzenden Text nicht unbedingt manuell eingeben, die Kamera-Funktion kann ihn ganz automatisch erkennen. Das ist bei Sprachen mit anderen Schriftzeichen, wie Russisch, Chinesisch oder Japanisch, besonders hilfreich.

Öffnet dazu einfach die Google Translate App, tippt auf das Kamerasymbol und fotografiert den zu übersetzenden Text. In Echtzeit erkennt und übersetzt die App, was sich vor dem Objektiv befindet. Diese Funktion wurde hauptsächlich zur Übersetzung von Verkehrszeichen entwickelt, aber wäre sie nicht auch für die Speisekarte in einem Restaurant hilfreich?

Noch nicht gekauft, aber schon im Wohnzimmer

Augmented Reality ist eine der neuesten Innovationen, die jetzt auch das Einkaufen erleichtert. Genauer gesagt, hilft es bei der Kaufentscheidung. Mit Hilfe der Kamera Eures Smartphones könnt Ihr den ins Auge gefassten Schreibtisch virtuell in Euer Zimmer stellen. Der Maßstab wird automatisch angepasst, so dass er wirklich so auf dem Smartphone angezeigt wird, wie er letztendlich aussehen wird.

Diese Möglichkeit ist dank des Einfallsreichtums von Unternehmen wie IKEA jetzt verfügbar. Dank der IKEA Place App, die sowohl für Android als auch für iOS verfügbar ist, könnt Ihr ein Objekt aus dem Katalog mit über 2.000 Produkten auswählen und es in Echtzeit in Ihrer Wohnung mit der Kamera Ihres Smartphones anzeigen. Dank der AR-Technologie könnt Ihr mit der App die Textur der Stoffe und die Auswirkungen von Licht und Schatten auf die Möbel sehen.

Ich selber habe das auch schon ausprobiert, und bin immer wieder begeistert. Einfacher geht es einfach nicht!. Ich bin kürzlich umgezogen und die App war sehr nützlich, um Möbel auszuwählen, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Kennt Ihr andere interessante Möglichkeiten, wie die Kamera Eures Smartphones Euch beim Einkaufen helfen kann? Lasst es uns im Kommentarbereich wissen!

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Top-Kommentare der Community

  • Klaus Trofob vor 6 Tagen

    Darüber bin ich auch gestolpert.

    ... und dann siehst du Teenager in der Stadt, die es nicht schaffen sich am Eisstand im Vorfeld auszurechnen, dass ihre 1,70€ nicht für 2 Kugeln Eis je 90€ent reichen und dann wird dir schlagartig klar, warum es so wichtig ist selbst für's Alter vorzusorgen.

    Einen Rabat von 35% hab ich schneller im Kopf überschlagen, als ich das Smartphone aus der Tasche gezogen habe.

  • Saibot vor 6 Tagen

    Genau Kopfrechnen ist ja so schwer und so langweilig, lasst uns alle Aufgaben, die sonst von unseren grauen Zellen erledigt werden, an Apps und KI abgeben. 😉

  • Bernhard Feder vor 5 Tagen

    Oh Gott, mit dem Ausrechnen von 35% Rabatt sind die jungen Leute schon überfordert, es ist Langweilig? Die haben nicht mehr die Phantasie sich vorzustellen, wie ein Möbelstück in der Wohnung aussieht? Tja, das war's. Unsere Zukunft hat sich erledigt. Das Volk der Dichter und Denker ist ein Volk von App-Idioten geworden.

43 Kommentare

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  • Der wahre Grund ist nicht die Rabattberechnung oder was sonst noch als Vorteil genannt wird. Der wahre Grund ist, unser Konsumverhalten genauer kennenzulernen!

    Die uns versprochen Vorteile sind nur der Sand, den man uns in die Augen streut.


  • Es geht bergab.
    Shopping als Hobby, sich nen Rabatt nicht ausrechnen können.
    Die Bedeutung alltäglicher Gegebenheiten (Watt, kg, dm, l/km, Quadratmeter, Volt) nicht kennen.
    Kam alles mal im Mathe und Physikunterricht vor.

    Kein Wunder das die Politik von Stimmvieh spricht und die die Wirtschaft von einem Käfig voller Affen denen man alles schmackhaft machen kann solange es nur irgendwie Spaß bringt wenn es um die Breite Masse der Bevölkerung geht.

    Leute, geht mal in einen Baumarkt.
    Niemand der Kunden dort kann noch einen Gegenstand sachlich richtig beschreiben.
    Ich beobachte häufig, daß das dortige Personal ständig Handybildchen vor die Nase gehalten bekommt.
    Kann niemand mehr beschreiben, Stichwort Objektbeschreibung, was er braucht?

    Im Läufer der Jahre die man, in diesem Fall ich so hinter mich bringe, stelle ich fest Konsum und Servicegesellschaften der geistige Tot des Menschen sind.
    Und es bestätigt sich leider auch das dem Menschen zwar alles Wissen dank Internet zur verfügung steht, der Mensch aber nur nach Bequemlichkeit und somit nach verblödung strebt.

    Wer in analogen Zeiten nicht in Lexikas geblättert hat, macht es eben auch nicht im Internet.

    Beispiel?
    Auf einem Grillfest im Sommer tauchte der Begriff Hektar (ha, Flächenmaß) auf.
    Jemand hatte ein Grundstück geerbt.

    Dann ging das Rätselraten los.
    Wie groß ist ein Hektar?
    Ohne Ergebnis, wie immer.
    Jeder hat ein Smartphone in der Tasche und niemand kam auf die Idee mal im Netz nachzuschauen.
    Einer musste das Affentheater beenden.
    Gott sei Dank.

    Aber wie kann man ewig rumraten?
    Lesen, begreifen, lernen.

    Übrigens, ein ha sind 10000m2 oder ein Feld von 100x100m.
    Ich wusste es auch nicht mehr.
    Aber ich hab ein Smartphone. 😉.


    Was das mit dem Artikel zu tun hat, fragt ihr euch?

    Wenn man ein Smartphone besitzt, sollte man es nutzen um smarter zu werden und nicht um seine Unwissenheit zu verstärken und alles irgendwelchen Apps zu überlassen.

    Atom


  • Für welches Szenario benötige ich beim Einkaufen tatsächlich Photomath? also eine App die mir das Ergbniss einer auf Papier aufgeschriebenen Gleichung wiedergibt? Ist es da nicht geschickter beim einkaufen den Rabatt gleich durch eintippen in die Klassische Taschenrechner-App oder durch eine App in die man die Formel von Hand einzeichnen kann? da gibt es doch auch eine? Für Photomath sehe ich eher ein Berechtigung, wenn ich tatsächlich im Studium oder in der Schule eine Mathe-Aufgabe habe und bei dieser nicht selbst weiterkomme oder meine Lösung überprüfen möchte, dann die Aufgabe fotografieren und die Lösung erhalten. Da habe ich die Aufgabe eh schon im Mathebuch oder auf einem Blatt Papier ausgedruckt oder auf dem Laptop/Tablet Bildschirm in einer PDF stehen.


  • Oh Gott, mit dem Ausrechnen von 35% Rabatt sind die jungen Leute schon überfordert, es ist Langweilig? Die haben nicht mehr die Phantasie sich vorzustellen, wie ein Möbelstück in der Wohnung aussieht? Tja, das war's. Unsere Zukunft hat sich erledigt. Das Volk der Dichter und Denker ist ein Volk von App-Idioten geworden.


    • Sophia Neun
      • Admin
      • Staff
      vor 5 Tagen Link zum Kommentar

      Puh, das lässt sich nun aber auf jede Generation in anderen Punkten anwenden... Verloren ist man nur, wenn man solche pauschalisierten Aussagen trifft.

      Tim


      • Nein Sophia, er hat schon irgend wie recht. Wenn man heute beobachtet, wie sehr oft das Smartphone genommen wird statt einfach einmal den Kopf zu nutzen, kann ich Ihm leider nur Recht geben.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 5 Tagen Link zum Kommentar

        Und das kann man nur auf die junge Generation beziehen? Ich habe das schon bei jeder Altersklasse gesehen und auch andersrum habe ich junge Menschen gesehen, von denen andere ältere in diesem Moment hätten etwas lernen können. Pauschalisierungen bringen niemanden weiter, ob es nun auf das Alter, die Herkunft oder die Religion bezogen ist.

        Tim


      • Habe ich in irgend einer Form eine Altersklasse oder ähnliches erwähnt? Es ist nur so, das man genau diesen Trend leider beobachten kann. Und auch die Sucht nach den Geräten, wenn ich z.B. auf der Straße eine junge Mutti mit Kinderwagen sehe, für die das "blöde" Smartphone wichtiger ist als die Straße, dann fällt mir nichts mehr ein. Sorry aber auch ich finde Shopping nicht unbedingt als ein Erlebnis, für mich sind es andere schöne Dinge wie Theater, Kino, Ausflug in die Natur oder halt auch Sportliche Aktivitäten die man gemeinsam mit Freunden macht, oder einfach mal Abend in eine gute Bar gehen. Das sind Erlebnisse nicht das Shopping, und es tut mir echt leid das manche Menschen nur noch das als Erlebnis sehen.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 5 Tagen Link zum Kommentar

        Also persönlich kenne ich jetzt niemanden, der nur weil er gern mal Shoppen geht, andere Dinge nicht auch toll findet. Wobei es eigentlich egal ist, was man mit Freunden macht, da mit den richtigen Leuten fast alles zum Erlebnis wird. ;)

        Nicht auf die Straße zu achten ist in der Tat dämlich. :/ Noch besser sind aber Autofahrer die am Handy spielen und damit auch andere gefährden.


      • Ob nun Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer ist mir persönlich egal ich hasse es prinzipiell wenn ich sehe das man aller Nase lang auf dieses dämliche Teil schaut und sonst nichts mehr mitbekommt.

        Noch mal zum Hauptthema Shopping. Wie oft hört man heute wenn man fragt was habt Ihr vor, na ich gehe mit meiner/nem Freund/in shoppen? Seltener hört man Dinge na wir gehen am Wochenende z.B. in den Hochseilgarten oder wir werden eine Radtour nach ... machen, das ist doch nicht mehr in nur noch Kommerz egal ob das Geld dafür da ist oder nicht.


      • @Sophia Neun, @H. E. Ihr habt beide Recht, wenn ich morgens mit der Bahn zur Arbeit fahre dann sehe ich auch zig Menschen, unterschiedlichen Alters und Unterschiedlicher Herkunft, die einfach nur auf Ihre Smartphones starren und das meistens mit einer Ich-Hab-Null-Bock-Miene. Smartphone-Zombies eben, und Ja: durch mehrere Altersschichten und Ethnien hindurch.
        Aber Am Schlimmsten fand ich mal eine Gruppe Grundschüler, die alle mit Smartphones in einem dieser 4er-Sitz-Gruppen gesessen sind: alle starrten mit diesem Null-Bock-Ausdruck im Gesicht gespannt auf ihre Smartphones und dann hat mal einer was zu den Anderen Gesagt, dabei kam raus: die 4 Haben mit einander Gechattet obwohl sie direkt nebeneinander gesessen haben anstatt sich normal zu unterhalten.


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 5 Tagen Link zum Kommentar

        Ich fahre auch jeden morgen mit der Bahn zur Arbeit und was soll man deiner Meinung nach machen, wenn nicht verschlafen aussehen und sich irgendwie beschäftigen? :D Vor dem Smartphone waren es die Zeitungen und Bücher. ^^

        In der Bahn habe ich auch schon einmal mit einer Person geschrieben, die mir gegenüber saß. XD Lag dann daran, dass ich nicht wollte das jeder mithört. ^^

        Tim


      • Um es mal zu präzisieren, meine liebe Sophia. Es hat nur insofern mit der jungen Generation zu tun, das die mit Smartphones aufgewachsen sind und daher eher bereit eigenes Denken in eine App auszulagern. Es heißt nicht, das die dümmer sind. Ich habe einen jungen Arbeitskollegen, intelligent und im Abendstudium. Der erzählt mir, das er noch nie ein Buch gelesen hat. Wissen könnte man bei Bedarf googeln. Ich habe versucht ihm den Unterschied zwischen Wissen und Bildung zu erklären. Viel Erfolg hatte ich nicht. Es ist doch so, dass wir Wissen heute lediglich als Wissensschnipsel konsumieren. Aber nicht mehr wirklich verarbeiten.
        Beim Sport zitierte ein junger Bursche mal Nietzsche. "Gott ist tot" Ich war begeistert, da hat doch einer den Zarathustra gelesen. Ha, weit gefehlt. Den Spruch hatte er im Internet gelesen, was Nietzsche damit sagen wollte wusste er nicht. Bzw. hatte eine völlig falsche Schlussfolgerung gezogen. Der hat übrigens Abitur.
        Das sind zwei Beispiele, die natürlich nicht repräsentativ sind, aber durchaus symptomatisch.


  • „....aktuelle Smartphones könnten das Wort "Telefon" einfach aus ihrem Namen streichen, da diese Geräte kaum noch für Telefonate verwendet werden.“

    Die nächsten Smartphones kommunizieren dann über Rauchzeichen.🤙😗💨💨💨


  • Ich vergleiche auch gerne Preise, und kaufe, wo es an günstigsten ist. Aber sich im lokalen Einzelhandel beraten zu lassen, um dann woanders zu kaufen, finde ich schon grenzwertig.


    • Die kleinen Einzelhändler könnten ja eine Beratungsgebühr von 5,- bis 10,- Euro einführen die sie beim Kauf im Geschäft verrechnen. So wie es ein paar Reisebüros machen.



      • Rene, tut mir leid, das ist Schwachsinn. Soll jetzt der kleine Mode- oder Fotohändler 10 Euro von jedem nehmen, der den Laden betritt? Reisebüros verkaufen eine hochpreisige Dienstleistung, da geht es eher. Aber auch da nur schwer, sehr schwer. Wie du schon richtig schreibst, ein paar machen es.
        Was ist heute eigentlich mit ein wenig Anstand, Fairness, einfach Erziehung?
        Gibt's nicht mehr, ne? Nee, Michael hat recht.
        Dieser scheiß "Geiz ist geil" - Mist ist nur noch erbärmlich.


      • Was soll daran "Schwachsinn" sein? Ein kleiner Händler soll also nurnoch kostenlos beraten?


      • Sophia Neun
        • Admin
        • Staff
        vor 5 Tagen Link zum Kommentar

        Das Problem ist doch, dass dem Einzelhändler so einfach noch mehr Kunden weg brechen werden. Der Einzelhandel muss sich in gewisser weise neu erfinden und anreize bieten, die man online nicht bekommt. Nur müssen dazu die Menschen dann eben auch bereit sein etwas mehr zu zahlen, als sie es online würden. Viele denken leider nicht daran, dass ein Händler vor Ort viel mehr kosten hat. Allein die Ladenmiete und die Mitarbeiter kosten ein Vermögen.

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