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2 Min Lesezeit 35 Kommentare

Die Hose, die das Smartphone kabellos auflädt, ist da!

Microsoft und Nokia machen buchstäblich einen auf dicke Hose, und das ist gut so! In Zusammenarbeit mit dem britischen Designer A. Sauvage haben sie eine Hose entwickelt, die gleichzeitig ein kabelloses Ladegerät ist. Leider gibt es einige Haken.

Wireless charging trousers inpost1
© Nokia

Werte Damen der Schöpfung, sollte jemals ein Herr vor Euch stehen und äußern, er stehe in seiner Hose unter Strom, verurteilt ihn nicht vorschnell - er mag damit buchstäblich recht haben und überhaupt nichts Beanstandbares im Schilde führen. Möglicherweise trägt er eine Designer-Hose von A. Sauvage. Sollte ein Lumia-Smartphone aus der Hosentasche ragen, ist die Sache endgültig klar, denn nur die Nokia-Telefone werden sich mit dem smarten Beinkleid laden lassen.

Das ist schade, und es kommt noch dicker: Laut Sauvage wird die Hose vermutlich über 340 Dollar kosten und nicht in der Maschine waschbar sein (vermutlich auch nur eingeschränkt per Hand). Das sind ziemlich viele Relativierungen einer grandiosen Idee, vor allem in einem Android-Magazin. Doch es bleibt dabei: Eine grandiose Idee ist es und dazu ein erster Schritt, der die Art und Weise, wie wir unsere mobilen Geräte laden und mit deren Energie wirtschaften, revolutionieren könnte.

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© Nokia

In die Hosentasche sind Komponenten von Nokias Ladestation Nokia DC-50 eingearbeitet. Die Hitze, die beim Laden entsteht, wird gleichmäßig verteilt, damit “der Träger sich nicht so fühlt, als wäre er in einer Sauna”, so Sauvage. Besonders High-Tech ist das noch nicht, aber wie gesagt, es ist ein erster Schritt. Wie der Saft allerdings in die Hose kommt, erklären uns Nokia und Microsoft leider nicht.

In den nächsten drei Monaten wird die Hose über Amazon bestellbar sein. Für den Massenmarkt ist sie laut Microsoft nicht gedacht, und das wird niemanden überraschen. Man wolle lediglich einen ersten Schritt gehen und den Markt der buchstäblich tragbaren Technologie vorantreiben, und das ist eine gute Sache! Hoffen wir, dass in diese Richtung mehr passiert.

Via: Business Insider Quelle: Nokia

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Top-Kommentare der Community

  • Stephan Serowy 19.06.2014

    Ich hab noch überlegt, ob der Satz zu doppeldeutig ist aber dachte dann, "nääh, da sagt bestimmt niemand etwas zu"... unterschätze nie deine Leser, wenn es um sowas geht :-D

  • Timmy D. 19.06.2014

    Wenn ich im Regen stehe bin ich also absofort nicht nur noch genervt, sondern auch noch unter Spannung. :D

  •   34
    Gelöschter Account 19.06.2014

    "Wie der Saft allerdings in die Hose kommt, erklären uns Nokia und Microsoft leider nicht."

    XD Hört sich an, als ob ein kleiner Unfall passiert ist

  • Lefty 19.06.2014

    Klingt noch "nerdiger" als Sheldon Coopers "Bus-Hose" 😉

  • Pascal Druckenmüller 19.06.2014

    Wenn man also mal in nen Starkregen kommt oder in den Bach fällt ist nicht nur das 500 Euro Smartphone sondern auch die 340 Euro Hose am Ar***. Super

35 Kommentare

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  • hört sich ja ganz cool an, ist aber irgendwie auch total überflüssig.. Statt das Handy muss man dann die Hose aufladen-.- Warum nicht einfach vernünftige Akkus entwickeln??


  • Coole Sache!


  • Energiegewinnung durch die Reibung, die beim Laufen sowieso entsteht... das wäre ultragenial.
    in der schule vielleicht nicht, aber als Jogginghose wäre das genial. Oder zum Fahrradfahren...


  • Da ließe ich mir noch eher Solarenergie einreden. Solarzellen am Handy. Im Freien wird es permanent geladen.
    Oder Hybrid...Batterie (Akku) & Solarzellen. Ist der Akku leer, kommt der Strom aus den Zellen. Die "eiserne Reserve" sozusagen.


    • naja Solarzellen am Handy, ich nehme an in deiner Hosentasche lacht nicht so oft die Sonne, d.h. du müsstest das Handy mit den Zellen gen Sonne halten, durchgehend, da Solarzellen aber nur rund 20% der Strahlen in Energie umwandeln können würde die Fläche des Handys wohl kaum ausreichen um es am leben zu erhalten.


  • Wie soll das funktionieren? Und bei Starkregen gibt's 'nen Kurzschluss. Hose und Handy im Eimer.


  • Mich interessiert die Technik dahinter sehr, wo holen sie den Strom her, ein aufzuladender Akku find ich wäre sinnfrei, über Reibung,welche ja zu hauf geschieht beim gehen, bezweifle ich das auf Dauer der Saft reicht zumal die wenigsten dauerhaft am laufen sind und joggen in Jeans auch nicht besonders bequem ist. Solarfasern gibts glaub ich auch noch nicht. Hätte also die Hose gerne um die Technik dahinter zu kennen, würde sie wahrscheinlich sizieren...


    • Ja PowerFelt wär da sinnvoll, da kann man aus Temperaturunterschieden Energie gewinnen
      Das ganze basiert auf Kohlefasern, welche in den Stoff eingearbeitet sind, doch derzeit wurde sich daraus meines Wissens nach noch zu wenig Energie raus holen lassen..


      • Ja das denk ich mir nämlich auch, und Kohlefasern wären doch auch nicht flexibel genug oder?


      • doch, das schon
        es gibt ja auch schon T-Shirt Prototypen aber das Problem ist einfach, das die Ausbeute (noch) zu gering ist..


  • Interessanter Gedanke, aber ich glaub nicht, dass sowas auf Dauer Marktreif werden würde. Bei einer geringen Stückzahl mit hohem Preis gehen Sauvage und Microsoft aber sicher nur geringes bis gar kein Risiko ein. Also kann man's ja mal versuchen.


  • PowerFelt Prototyp?


  • Einmal fett Regen oder einmal 45 Grad und du bist die Beine los Juhuuu. Wer trägt nicht gerne eine Bombe direkt am Körper


  • Einfach nur lol aber ist trotzdem sehr coole Erfindung

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