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Sling Kong für Android im Test

Der Ärger über das Bezahlsystem bei Angry Birds 2 hat viele Fans abgeschreckt und wohl nicht wenige schauen sich bereits nach guten Alternativen um. Wer auf der Suche ist, dem kann geholfen werden, denn mit Sling Kong steht ein Spiel bereit, das fast so gut wie Angry Birds 2 ist, und einen nicht mit nervigen “Spielspaß-Stoppern” ausbremst.

Wenn Ihr es wollt, dann gebt uns Geld

Angry Birds 2 - das muss man in aller Deutlichkeit sagen - ist ein hervorragendes Spiel, das ein tolles Gameplay, viele abwechslungsreiche Levels und eine schicke Grafik zu bieten hat. Leider, ja leider ist da auch das nervige Bezahlsystem, das einen oft zu Zwangspausen verdonnert. Soetwas gibt es beim Free2Play-Spiel Sling Kong zum Glück nicht.

Der Titel will zwar auch möglichst viel Echtgeld von Euch, das Ihr dann gegen goldene Münzen (die Währung im Spiel) eintauscht, ständige Hinweise oder das penetrante Aufdrängen von Werbe-Videos gibt es hier aber zum Glück nicht. Somit kann sich der Android-Gamer voll auf das spaßige Gameplay von Sling Kong konzentrieren.

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Der Weg ist klar: Immer weiter nach oben! / © Protostar, ANDROIDPIT

Dem Affen die Arme langziehen

Bis man sich mit dem Spielprinzip von Sling Kong erschöpfend auseinandergesetzt hat, kann es einige Stunden dauern… äh, nein! Es ist denkbar einfach: Eine kleine Spielfigur muss in den bunten Levels immer weiter nach oben kommen. Die “Steigeisen” sind hier kleine Punkte, an dem sich die putzigen Tierchen festhalten können. Da deren Arme sehr elastisch sind, lassen sie sich wie bei einem Gummiband spannen, wodurch sie immer weiter in luftige Höhen geschleudert werden.

Allzu viel Zeit darf man sich bei einem Haltepunkt aber nicht lassen, da diese nach wenigen Sekunden verschwinden und der kleine Held dadurch abstürzt. Erschwerend auf dem Weg nach oben kommt noch hinzu, dass Hindernisse den Weg versperren oder zum Beispiel Feuer spuckende Pflanzen auf einen ballern.

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Mit dem nötigen Ingame-Kleingeld könnt Ihr neue Tiere freischalten. / © Protostar, ANDROIDPIT

Auf dem Weg an die Spitze sammelt das Tierchen Münzen ein und wird dafür belohnt, wenn es einen besonders hohen Punkt erreicht. Die Extras können in einem Kasino eingetauscht werden, wo der Spieler dann die Chance hat, einen neuen Begleiter freizuschalten. Das motiviert ungemein, da es mehr als 35 Kerlchen gibt.

Neben dem Drang, immer neue Figuren in seine Sammlung aufzunehmen, motiviert es auch ungemein, besser als seine Freunde zu sein, die ebenfalls Sling Kong zocken. Einen klassischen Multiplayer-Modus gibt es zwar nicht, was sehr schade ist, der Spieler sieht aber in den Levels, wie weit ein Kumpel gekommen ist. Wird diese Linie überschritten, ist die Freude besonders groß. Weitere dicke Pluspunkte sammelt Sling Kong durch die einfach schöne Comic-Grafik sowie die liebevoll gestalteten Charakter-Animationen.

Fazit

Nach dem mittelgroßen Ärger über das Bezahlsystem bei Angry Birds 2 waren die Spiel-Sessions mit Sling Kong eine willkommene und vorallem stressfreie Abwechslung. Der Titel ist zwar keine riesengroße spielerische Offenbarung, was er aber macht, macht er richtig gut. So ist das Gameplay einfach zu lernen, aber schwer zu meistern, es motiviert, die vielen kleinen Tiere freizuschalten und die Grafik sieht einfach toll aus. Was dem Spiel etwas fehlt, ist ein wenig die Abwechslung, so wären mehr Spielmodi sicher nicht schlecht gewesen. Abgesehen davon, gibt es bei Sling Kong aber eigentlich nichts zu bemängeln.

  • Getestet mit: Nvidia Shield Tablet
  • Preis: Free2Play mit Ingame-Käufen 
  • Spieler: 1
  • Erforderliche Android-Version: 4.0 oder höher
  • Größe: 33 MB
  • Systeme: Android-Tablets, Android-Smartphones
  • Sprache: Deutsche Texte
  • USK: Ab 6 Jahre
Sling Kong Install on Google Play
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