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Sind 5G-Antennen schädlich für Insekten?
5G 2 Min Lesezeit 43 Kommentare

Sind 5G-Antennen schädlich für Insekten?

Die Schweizer Organisation Pro Natura hat neue Studien veröffentlicht, die zeigen, dass die von 5G verwendeten Frequenzen die Körpertemperatur von Insekten erhöhen. Schaden wir mit dem neuen Mobilfunkstandard der Natur?

Sowohl Insekten als auch 5G-Netze benötigen Antennen: Insekten nutzen sie als Geruchsorgan, 5G-Netze verbreiten über sie ihre Strahlen, die unsichtbar, aber anscheinend nicht harmlos sind. Neue Studien zeigen, dass Insekten empfindlich auf 5G-Netzwellen reagieren: "Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass Insekten, die 5G-Strahlen ausgesetzt sind, einen Anstieg ihrer Körpertemperatur erfahren haben", so der Bericht von Pro Natura.

Pro Natura führt eine Insektenschutzkampagne mit dem Titel "Gemeinsam gegen das Verschwinden von Insekten!". Die Kampagne befasst sich mit den vielen Problemen, die wir Menschen unseren kleinen Lebensgefährten verursachen: intensive Landwirtschaft, Pestizide, Verschwinden von Ökosystemen, Lichtverschmutzung und jetzt 5G-Strahlung.

dl 5g speedometer
Höhere Übertragungsgeschwindigkeit, aber zu welchem Preis? / © Deutsche Telekom

Die Studie basiert auf der Tatsache, dass mit der aktuellen Entwicklung die Telekommunikationssysteme im Bereich von 6 GHz, die von 2G-, 3G-, 4G- und WiFi-Netzen genutzt werden, zu Frequenzen bis zu 120 GHz, die von 5G-Netzen im mmWave-Bereich genutzt werden, übergehen werden. Der Frequenzbereich um 6 GHz stellt nach Ansicht der verantwortlichen Wissenschaftler kein Risiko für die Gesundheit von Insekten dar, aber ab 10 GHz wird ein Temperaturanstieg im Körper von exponierten Lebewesen beobachtet. Das bedeutet, dass die Verwendung des 5G-Netzes Probleme bei Insekten verursachen könnte, die ihr Verhalten und ihre Physiologie verändert - allerdings nur im kurzwelligen mmWave-Bereich, der nur einen Teil der 5G-Netze bildet.

Deshalb verlangt Pro Natura von den Bundeskammern in der Schweiz, "dem Druck der Telekommunikationsunternehmen nicht nachzugeben und die zulässigen Grenzwerte nicht zu senken". Es gibt allerdings auch Studien von anderen Stellen, welche die Erkenntnisse von Pro Natura nicht bestätigen und 5G von schädlichen Auswirkungen frei sprechen.

Was denkt Ihr? Wenn etwas schlecht für die Tierwelt ist, könnte es auch schlecht für uns sein? Glaubt Ihr, dass 5G tatsächlich gesundheitsgefährdend ist?

Via: Le Matin Quelle: Pro Natura

Top-Kommentare der Community

  • Tim vor 1 Monat

    "Wenn etwas schlecht für die Tierwelt ist, könnte es auch schlecht für uns sein?"
    Was ist das für eine Frage? NATÜRLICH ist es das! Ohne bspw. Insekten ist auch der Mensch faktisch quasi ausgestorben.
    Das ist meiner Meinung nach immer noch eins der größten Kommunikationsprobleme. Die Leute sollten endlich mal kapieren, dass wir mit Umweltschutz und Co. UNSEREN Arsch retten...
    Wenn wir Insekten ausrotten und die Umwelt zerstören, bringt uns am Ende das virtuelle Geld auf irgendeinem Konto auch nichts mehr...

  • engländer vor 1 Monat

    Ich habe Imker in der Familie und in der Nachbarschaft, aber ein Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung ist dort nicht bekannt. Die Unbedenklichkeit müsste von unserer inkompetenten Bundesregierung nachgewiesen werden, BEVOR die milliardenschweren Ausschreibungen der Frequenzen beginnen.

43 Kommentare

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  • Mit welchem Thermometer wird bei einem Insekt auf welche Weise die Temparatur gemessen? ....und wo kann man nachschauen wie hoch die Körpertemparatur der einzelnen Insektenarten sein muss?

    Hier sind bestimmt wieder irgendwelche Alternativen am querstehen. Das sind dann auch bestimmt die 5G-Gegner die am lautesten schreien, wenn bei ihnen 5G nicht funktioniert.

    Genau das gleiche Gechrei gab es vor Einführung von 4G/LTE. Heute spricht kaum mehr jemand darüber, weil sich all die Prophezeihungen in Luft aufgelöst haben. Es ist noch kein Todesfall in Folge der 4G-Strahlung bekannt geworden. So wird es auch bei 5G sein.


  • Der Mensch ist die übelste Lebensform überhaupt auf diesem Planeten......


  • Die Dinger verstrahlen einfach alles... was solls


  • Terahertzstrahlung (bzw. darüber, also Licht) kann auch Insekten erhitzen, vor allem, wenn sie der Strahlungsquelle zu nahe kommen. Das kann man an den toten Insekten an Strassenlaternen sehen, aber auch wenn die Flattermänner ins offene Feuer fliegen.

    Natürlich ist der Rückgang der Insektenarten und Populationen ein Problem, aber das noch nicht mal großflächig existierende 5G dürfte dabei das kleinste Problem sein. Ausufernder Pestizideinsatz und eine grenzenlos wachsende Menscheit mit der Kultivierung immer weiterer Flächen drängen Insekten und in Folge auch deren Freßfeinde immer mehr zurück. Da ist 5G bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein.


    • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Steter Tropfen höhlt den Stein... nur weil‘s vielleicht ein kleiner Tropfen im Vergleich ist, ist es nicht gleich unwichtig.


      • @Hannes B.:
        Nein, man muss sich um die Wasserfälle kümmern, nicht um die Tropfenverursacher, denn so wird man das Problem nicht lösen. Ausserdem sind die fraglichen Frequenzen noch nicht mal in Nutzung, das Problem aber trotzdem schon da. Und dass ihre Nutzung ausser ein bisschen Erwärmung grosse Folgen für die Bestände hat, wie eine erhöhte Sterblichkeit, scheint ja nicht mal die Studie zu sagen. Um was machen wir uns eigentlich Sorgen?


      • um den eigenen Arsch, die Insekten sind den meisten ja schnurz, sie ahnen aber, nix Insekt = nix Mensch...


    • Gerade weil das Insektensterben ein wachsendes Problem ist darf man dem keinen "Tropfen" mehr hinzufügen.


  • Sind Flugzeugturbinen gefährlich für Vögel? Sind die Kühlergrill vom Auto tödlich für Insekten? Ist der Mensch eine tödliche Gefahr für Mücken? Das Gesetz sieht Strafen für Mörder. Warum wird man nicht bestraft, wenn man Mücken tot schlägt?... 🙄.. Sorry aber der Bericht hier "Sind 5G-Antennen schädlich für Insekten?" klingt eher nach einer Frage, die ein Kleinkind von 2 Jahren stellt.


  • Ich wundere mich (nicht wirklich), dass solche Meldungen genau dann erscheinen, wenn 5G ausgerollt wird. Da wird sofort klar, dass hier Partikulärinteressen bedient werden sollen.


  • Waldsterben
    Ozonloch
    Coputersterben Jahr 2000
    Maja Weltuntergang
    Feinstaub
    Globale Erwärmung (die im übrigen zu einer neue Eiszeit führen SOLL)
    Jetzt 5G...

    Alle paar Jahre was neues das uns um die Ecke bringt! Am besten springe ich gleich von einer Brücke.

    Wenn es wirklich eine Gefahr für Insekten darstellt, dann ab damit in den Regenwald! Alle Termiten auf diesem Planeten sind für 50% des weltweiten CO2 Ausstoßes verantworlich...


    • Kann ich dir mit Absatz 2 behilflich sein?


      • Braust dir keine Mühe machen. Ich bin keiner, der wegen solcher Öko-Hiobsbotschaften gleich in Tränen ausbricht und den Lebenswillen verliert. ;)
        Naja nicht ganz, mir kommt schon die ein oder andere "Lach"-Träne wenn ich Leuten begegne, die wegen solcher Meldungen wirklich in Tränen ausbrechen.


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        @Gadder XL
        Angesichts der aktuellen Situation und Dummheit vieler dahingehend ist es ehrlich gesagt manchmal aber schon zum heulen ^^
        Es MUSS was getan werden und Leute, die sich bestenfalls darüber nur lustig machen oder es gar als Fake abtun, sind da alles andere als eine Hilfe.

        Frk


    • Von der Brücke springen ist auch nicht gerade umweltfreundlich und nicht nett gegenüber denen die dann den Matsch beseitigen dürfen.


  • Nur Insekten?


  • Na klar ist es indirekt auch für uns schädlich, wenn es für Insekten (Bienen) gefährlich oder tödlich ist. Die Gefahr des Bienensterbens gibts aber nicht erst mit 5G.


  • Wir könnten uns auch einfach wieder auf den Lebensstandard der Steinzeit zurück entwickeln und vorher 50% der Menschheit umbringen, das wäre das beste für die Natur. Oh wait, wir sind ja selber Teil der Natur und der gesamten Ökologie der Erde.

    Na, wer von den ganzen Ökos würde wie Thanos mit den Fingern schnipsen und der größte Massenmörder der Geschichte werden wollen?

    Übrigens: die ach so tollen Windräder und Solaranlagen sind alles andere als Umweltschonend ;-) Aber daran denkt natürlich bei dem ganzen Buzzword Bullshit Bingo niemand.


    • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Sie sind trotzdem umweltschonendER als das Ausbuddeln und Verbrennen von Kohle... und vor allem ist es nachhaltiger, weil es eben Erneuerbare Energien sind.

      Außerdem hat so ziemlich nichts von dem, was du sagst, was hiermit zu tun... und Sinn macht es auch keinen.


      • Timmy, das du den Punkt nicht verstehst war ja klar. Es geht darum das jede neue Technologie sofort verteufelt und als Unweltvernichter dargestellt wird. Pures Bullshit Bingo. Aber dann wird auf der anderen Seite gefordert mehr Solaranlagen etc zu bauen, für deren Herstellung u. A. China, hochgiftige Substanzen eingesetzt werden und der Umwelt erheblich schaden. Und warum? Damit sich der Westen sein Gewissen "grün waschen" und sich Sondermüll aufs Dach legen kann. Die Entsorgung von Solarpanels kommt neben der extrem schädlichen Herstellung noch dazu.

        Aber sowas muss der hippe "In-Grüne" ja nicht bedenken. So lange in China die Umwelt verschmutzt wird und es hier sauber ist, ist alles in Ordnung.


    • Wir haben uns aus der Ökologie schon lange ausgeklinkt und unser Fehlen wäre ein Segen für eben diese. Allerdings, wer außer uns kann den eine heile Natur genießen?
      Der Tierwelt traue ich keine ästhetischen Empfindungen zu was die Optik ihrer Umgebung angeht, wichtig ist da wohl eher das Nahrungsangebot.


  • Was für ein Schwachsinn! Entscheidend ist die Relevanz. Also um konkret welche Temperaturerhöhung geht es hier und wie reagieren die Insekten darauf. Kann ja auch sein, die vermehren sich explosionsartig. Abhängig ist das auch von der Entfernung zur Strahlungsquelle bzw. der Strahlungsstärke. Da jegliche Angaben fehlen, gehe ich von Temperaturänderungen im Promillebereich aus, die irrelevant sind. Wieder nichts als pure Panikmache ohne wissenschaftlichen Hintergrund.
    Die AP-Seite ist irgendwie falsch programmiert. Mobil kann man in dem Textfeld nicht scrollen.


    • Rede mit einem Imker! Aber vielleicht bist du ja auf der Linie von Tom Wheeler, ehemaliger Vorsitzender der FCC (Federal Communication Commission, USA). 2016, sagt er in einer Rede genau wie er sich die Markteinführung von 5G vorstellt. Google das mal.


    • Temperaturänderungen "im Promillebereich" sind vielleicht für den Menschen irrelevant, aber nicht unbedingt für Insekten... da können kleine Änderungen riesige Auswirkungen haben.


      • Wenn Insekten in der prallen Sonne fliegen, werden sie bestimmt wärmer als nur ein paar Promille. Davon sterben sie ja auch nicht.
        Solange da nicht mehr Informationen vorliegen ist das für mich erst mal nicht relevant...


      • @Markus
        Die Sonnenstrahlen knallen aber nicht 24/7 auf Insekten ein. Die Strahlung von 5G sehr wohl.


      • Wenn der Sommer aber wärmer wird, wirkt diese größere Wärme auch rund um die Uhr. Normalerweise ist eher Kälte für Insekten schädlich, im Winter stirbt nicht selten die ganze Population, die dann erst wieder mit dem Schlüpfen ihrer Brut im nächsten Frühjahr in Erscheinung tritt.


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        @Michael K.
        Ich würde mal plump behaupten, dass Wärme genauso schädlich ist ^^ Viele Tiere und auch Insekten sind an die jeweiligen Klimatischen Bedingungen angepasst und wenn sich dauerhaft deren Körpertemperatur ändert, wird das mMn auch Auswirkungen haben. Das Klima selbst wird wärmer und wärmer und 5G wird da definitiv keine Hilfe sein...

        So oder so sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen... es geht hier um Insekten, ohne die wir tot wären... ^^


      • Die sind zwar ans Klima angpasst, aber das Wetter und Wetterphänomene haben kaum Einfluss auf den Langzeitbestand wohl aber auf den Kurzeitbestand.
        Der Mai 2018 war gefühlt wesentlich als dieses Jahr und es gab in dieser Zeit auch gefühlt wesentlich mehr Insekten. Aber solche Schwankungen gibt es schon immer und beobachtet und vermessen werden sie mindestens seit einigen Jahrzehnten. Solche temporären Schwankungen der Bestände führen aber nicht zu Änderungen im langjährigen Mittelwert. Selbst größere aber unvermeidbare Landschaftsänderungen, wie die Kultivierung der Landschaft haben zwar zu Verschiebungen in den Beständen aber kaum zum Aussterben ganzer Arten geführt.
        Durch ihre kurze Lebensdauer und hohe Nachkommenschaft sind die nämlich extrem anpassungsfähig.
        Zwar verschwinden unbestreitbar derzeit Arten, auch unter den Insekten, aber das ist auf globale Erscheinungen wie den Klimawandel, großflächige Monokulturen, dem Verschwinden von Lebensräumen, Pestizideinsatz usw. zurückzuführen.
        Die Schädlichkeit der 5G-Strahlung im Bereich von 20 bis 30 GHz, die derzeit noch nicht mal versteigert werden, und über die nur Studien über eine mögliche Erwärmung vorliegen, ohne irgendwelche konkreten Aussagen zu damit verbundene Feldstärken usw. oder Aussagen über eine damit verbundene erhöhte Sterblichkeit (die dann hier in die Überschrift gehört hätte) ist 5G das denkbar ungünstigste Feld zum Insektenschutz. Absehbar ist der Einfluss auch im ungünstigen Fall wesentlicher kleiner als der der Straßenbeleuchtung, und da es eigentlich kein Aufwand ist, solche Einflüsse zu untersuchen, kann man auch davon ausgehen, dass es solche Untersuchungen ohne relevanten Befund gegeben hat.
        Auch Windräder gefährden Vögel und Fledermäuse aber nicht ganze Arten. Und irgend einen Tod muss man halt sterben, die Alternativen wie Kohlestrom sind bekanntermaßen noch schädlicher. Ich halte die Befürchtungen mehr oder weniger für Hysterie ohne wirkliche Relevanz


  • Spätestens bei 6G sehen wir aus wie gegrillte halbe Hähnchen- und das meine ich ernst. Immer höher, weiter, schneller :-( ... Wenn wir uns beizeiten nicht mal etwas runterfahren in unserer Entwicklung, nimmt das kein gutes Ende. Mir persönlich reicht LTE völlig aus.


  • "Wenn etwas schlecht für die Tierwelt ist, könnte es auch schlecht für uns sein?"
    Was ist das für eine Frage? NATÜRLICH ist es das! Ohne bspw. Insekten ist auch der Mensch faktisch quasi ausgestorben.
    Das ist meiner Meinung nach immer noch eins der größten Kommunikationsprobleme. Die Leute sollten endlich mal kapieren, dass wir mit Umweltschutz und Co. UNSEREN Arsch retten...
    Wenn wir Insekten ausrotten und die Umwelt zerstören, bringt uns am Ende das virtuelle Geld auf irgendeinem Konto auch nichts mehr...


    • A. K.
      • Mod
      vor 1 Monat Link zum Kommentar

      So sieht es aus. Jeder Tier-/Naturschutz ist eigentlich (auch) Menschenschutz. Die Natur wird uns höchstwahrscheinlich überleben. Der Mensch kann sich gar nicht in so einer Geschwindigkeit den Änderungen anpassen, die er selbst hervorgerufen hat.


    • @Tim: Noch viel direkter gedacht: Wenn etwas für Tiere schädlich ist, warum sollte es das für uns nicht sein? Menschen sind doch genauso Lebewesen.
      Aber deine Begründung ist natürlich auch richtig :)

      Tim