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Mein letzter Test drehte sich um das Anzeigen-Portal Kleinanzeigen, welches eine gute Alternative zu eBay-Kleinanzeigen darstellt. Mein heutiger Testkandidat Shpock: mobiler Flohmarkt stellt ebenfalls ein Kleinanzeigen-Portal dar, verfolgt jedoch einen etwas anderen Weg!

Doch was ist anders? Wo liegen die Unterschiede zu anderen Diensten? In meinem heutigen Test habe ich Shpock: mobiler Flohmarkt für Euch getestet!

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Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
1.2.3 Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Testgerät: Samsung Galaxy Nexus
Androidversion: 4.2
Root: Nein
Modifikationen: Nein


Egal ob neu oder alt, noch verpackt oder schon seit Jahren in Gebrauch, egal ob Spielzeug, Möbel, Technik oder Accessoires - über Kleinanzeigen-Portale findet man heutzutage fast alles in jedem erdenklichen Gebrauchszustand. Und Dank der zahlreichen Apps der jeweiligen Dienste kann man heute auch unterwegs nach interessanten Anzeigen suchen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Diensten dieser Art scheint Shpock: mobiler Flohmarkt, jedoch einen etwas anderen Weg einzuschlagen.

Doch bevor wir zu den Funktionen kommen sollte ein Blick auf die Berechtigungen geworfen werden. Shpock fordert eine ganze Reihe unterschiedlicher Berechtigungen, welche allerdings alle Funktionen der App zugeordnet werden können und somit in diesem Fall bedenkenlos sind. Der Download der App ist 5,4 MB groß. Nach der Installation nimmt die App auf meinem Gerät fast 11 MB in Anspruch. Dieser Wert kann aber von Smartphone zu Smartphone variieren.

Was bietet Shpock: mobiler Flohmarkt?

Shpock: mobiler Flohmarkt ist im Wesentlichen nichts anderes als ein weiteres Kleinanzeigen-Portal. Genau wie bei anderen Diensten auch kann man bequem in verschiedenen Kategorien nach Artikeln suchen und auch selber inserieren.
Dabei greift Shpock jedoch in erster Linie auf den Standort des Smartphones zurück, um vordergründig Anzeigen aus Deiner Nähe anzuzeigen. Wer Shpock nutzen möchte kommt entsprechend nicht daran vorbei, der App den Zugriff auf den eigenen Standort zu erlauben.
Dafür, dass Shpock ein noch recht junger Dienst ist, fand ich in meiner Umgebung allerdings eine erstaunlich große Anzahl an Anzeigen.
Der große Unterschied zu anderen Diensten gleicher Art besteht jedoch darin, dass Shpock den Fokus ganz anders setzt.

Wie sind die Anzeigen gestaltet?

Shpock: mobiler Flohmarkt vertritt bei der Gestaltung der Anzeigen ganz das Motto „Ein Bild zählt mehr als 1000 Worte”. Wer große Beschreibungen der angebotenen Artikel erwartet, der wird hier nicht fündig werden. Zwar ist es möglich eine kleine Beschreibung, bestehend aus maximal 140 Zeichen, hinzuzufügen, wirklich ausführliche Detailbeschreibungen wird man allerdings nicht finden. Daneben können Anzeigen auch “gemerkt” werden. Ein großes Augenmerk scheint Shpock außerdem auf die Einbindung sozialer Netzwerke zu legen. So können Anzeigen direkt und ohne Umwege über verschiedene Wege geteilt werden. Außerdem ist eine Anmeldung über Facebook Pflicht, wenn man Dinge verkaufen möchte, aber dazu später mehr.

Wie kaufe ich Artikel?

Jeder Anbieter gibt beim Erstellen einer Anzeige einen Mindestpreis an. Interessiert man sich nun für einen Artikel, so kann man dem Verkäufer ein Angebot machen und gegebenenfalls auch einen Kommentar hinzufügen. Die abgegebenen Angebote sind bindend sobald der Verkäufer das Angebot akzeptiert. Daneben können dem Verkäufer auch Fragen zum Artikel gestellt werden, um sich vielleicht vorab ein genaueres Bild zu verschaffen. Diese Fragen werden anschließend unterhalb des Bildes angezeigt.

Anmeldung über Facebook

Wie stellenweise ja bereits schon erwähnt kommt man über einen Login über Facebook nicht herum, wenn man Shpock im vollen Umfang nutzen möchte. Dies soll sich zwar in Zukunft ändern, ist aber im Moment noch Pflicht. Es kann auch angegeben werden, wer Beiträge dieser App sehen kann. In meinem Fall gab ich an, dass “Nur Ich” diese Beiträge sehen kann. Anschließend kann man noch die optionale Berechtigung erlauben, dass Shpock automatisch Beiträge posten darf. Diese Option kann beispielsweise aktiviert werden, wenn man selber inseriert. So wird die geschaltete Anzeige praktisch automatisch über Facebook promotet. Natürlich ist vielen diese notwendige Anmeldung über Facebook ein Dorn im Auge, doch wenn man Shpock keine optionalen Berechtigungen erlaubt und auch einstellt, wer Beiträge sehen kann, sollte der Weg über Facebook doch kein allzu großes Problem mehr darstellen.

Selber inserieren und MyShpock

Selber zu inserieren ist so einfach, dass es eigentlich keiner Erläuterung bedarf. Der entsprechende Screenshot verrät schon alles, so dass ich hier jetzt nicht weiter darauf eingehen werde.
Innerhalb der App gibt es noch einen Bereich, welcher sich MyShpock nennt. In diesem Bereich findet man die beobachteten Anzeigen, sowie eine Verkaufsliste, in welcher die von Dir angebotenen Artikel angezeigt werden.


Fazit

Shpock: mobiler Flohmarkt verfolgt ein interessantes, etwas anderes Konzept, welches mich jedoch durchaus überzeugen konnte. Shpock vermittelt meiner Meinung nach weniger das Bild eines riesigen Internet-Umschlagplatzes, sondern vermittelt ein viel intimeres Gefühl. Auch wenn Shpock derzeit sicherlich noch nicht so viele Nutzer hat, wie manche vergleichbaren Dienste, lohnt sich meiner Meinung nach ein Blick, denn die App kann durchaus überzeugen!

Bildschirm & Bedienung

Shpock: mobiler Flohmarkt macht auch in dieser Kategorie einen überzeugenden Eindruck. Die Gestaltung der App unterscheidet sich in vielen Bereichen stark von der anderer Apps gleicher Art und kann dennoch überzeugen. Shpock ist sehr übersichtlich und einfach gehalten, was die Bedienung und das Stöbern sehr gemütlich und bequem macht. Etwas schade ist jedoch, dass es keine Suchfunktion gibt. Diese würde das Finden von Artikel noch wesentlich vereinfachen.

Speed & Stabilität

Shpock: mobiler Flohmarkt lief während meiner Testphase rundum flüssig und zuverlässig.

Preis / Leistung

Shpock: mobiler Flohmarkt ist kostenlos bei uns im App Center verfügbar! Es wird keine Werbung eingeblendet.

8 Kommentare

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  • Habe sehr schlechte Erfahrungen mit Shpock gemacht, weshalb ich die App jetzt lösche.

    - Es kommt teilweise vor, dass ein Angebot macht, ich mache ein Gegenangebot und dann passiert nichts mehr, d.h. der Käufer macht kein Gegenangebot mehr oder bricht auch nicht den Deal ab. Soweit noch alles kein Problem. Was allerdings nervt ist, dass ich wiederholt für den beschriebenen Fall von Shpock angeschrieben wurde, dass ich die offenen Fragen bzw. offenen Angebote bearbeiten soll, da sonst mein Artikel gelöscht wird. Bei allen Artikeln, bei denen ich angeschrieben wurde, liegt allerdings der geschilderte Fall vor, dass es keine To Dos von meiner Seite gibt. Hier liegt ein Fehler im automatischen Benachrichtigungssystem von Shpock vor.

    - Ich habe Shpock auf diesen Benachrichtigungsfehler hingewiesen und gebeten, mich nur noch anzuschreiben, wenn von meiner Seite wirklich ein To Do offen ist. Auch noch mehreren Monaten wurde der Fehler nicht behoben und ich werde weiterhin fehlerhafterweise angeschrieben.

    - Wenn ich mich an den Support wende mit der Information, dass ich wieder einmal fehlerhafterweise angeschrieben wurde, schreibt mir der Support, dass mein Produkt selbstverständlich nicht gelöscht würde. Leider sind meine Produkte trotzdem zum Teil gelöscht worden.

    - Es ist wiederholt vorgekommen, dass Käufer nach dem Kauf das Produkt nicht abgeholt oder bezahlt haben. Shpock greift hier letztendlich nicht ein, schreibt lediglich in die Kommentare, dass der Käufer sich kümmern soll. In bislang keinem Fall hat der Käufer auf Intervention von Shpock reagiert. Die Handhabe von Shpock ist hier unzureichend.

    - Knapp 50% der Kontakte bei Shpock sind extrem nervig. Entweder werden Käufe nicht bezahlt, wie oben beschrieben, es gibt Leute, die nicht verstehen, dass es eine Fragen- und eine Angebotsfunktion gibt und schreiben dann wiederholt ihre Angebote in die Fragensektion und sind ernsthaft der Meinung, man würde seine Adresse dann in der öffentlich sichtbaren Fragensektion angeben. Mein wahrscheinlich "schönstes" Angebot habe ich einmal mit Null Euro bekommen, wo mir jemand von seinen Befürchtungen hinsichtlich Allah schrieb, wie er Ziegen schlachten möchte und hat mir seine Verfolgungswahnphantasien geschrieben. Alles in einer ziemlichen Fäkalsprache. Meldung bei Shpock als "unseriös" wurde nicht bearbeitet.

    - Bei Shpock tummeln sich viele Minderjährige, die offiziell noch nicht ausreichend geschäftsfähig sind. Leider hat Shpock hierzu bislang keine Handhabe eingefühhrt.

    Fazit: Ich werde Shpock nach knapp 4 Monaten nach Erstnutzung nicht mehr nutzen. Habe mich bislang mehr geärgert als die Sache wert ist. Es gibt deutlich bessere Alternativen, um gebrauchte Sachen zu verkaufen und zu kaufen.

  • Hallo,

    lasst blos die Finger weg von SHPock.

    Ich hatte mich registriert über email & sms. Dann habe ich ein Teil zum Verkauf angeboten und ein DRAIZ W. hat sich dann gemeldet. Nach einigem hin und her wegen Preisverhandlung kam dann der Kaufvertrag zustande.
    Danach gab es noch ein wenig hin und her dann hat der Käufer nur noch wirres Zeug von sich gegeben und sich danach einfach nicht mehr gemeldet.
    Habe dann SHPock direkt inFrankfurt angerufen. Fazit: Das Konto von dem Käufer wurde gesperrt und ich habe nichts mehr gehört. Anfragen an den SUPPORT von SHPock wurden nicht mehr beantwortet. Bei weiteren Telefonaten wurde sich immer auf den DATENSCHUTZ zurückgezogen!!! Also keine Adresse oder Emailadresse oder Facebook account Hinweise.
    FAZIT:

    Gleich der erste Verkausversuch war eine absolute PLEITE.

    DARUM: FINGER WEG von SHPOCK.

  • Absolut inkompetent und unprofessionell.
    Idee an sich nicht schlecht, doch nicht vernünftig durchgeführt und unseriös.

  • Müll, werden willkürlich Leute gesperrt.

  • facebook Anmeldung Pflicht? Vegeßt es ...

  • Fb no go

  • Macht wirklich was her die App, nur der Facebook-zwang ist schade, denn da bin ich nicht. Glaube, da kann ein FB-Nutzer eigentlich gleich auf FB Posten und brauch diese App nicht, oder :D

  • Bye bye

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