Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

2 Min Lesezeit 28 Kommentare

Selbstfahrende Autos: Die rollenden Bordelle der Zukunft?

Selbstfahrende Autos sind längst keine verrückte Zukunftsvision mehr, sondern mittlerweile in aller Munde. Doch sie könnte auf lange Sicht nicht nur für weniger Verkehrsunfälle oder weniger Stress auf dem Weg zur Arbeit sorgen, sondern auch zum besten Ort für bezahlten Sex werden.

In der Studie mit dem trockenen Namen "Autonome Fahrzeuge und die Zukunft des Städtetourismus", die kürzlich in den Annalen der Tourismusforschung (no pun intended) veröffentlicht wurde, beschäftigen sich unter anderem die beiden Autoren Scott Cohen und Debbie Hopkins mit verschiedensten Zukunftsszenarien der modernen Stadt und wie selbstfahrende Autos den Tourismus verändern werden. 

Dabei halten es der Tourismus-Professor und die Dozentin für Transportstudien für wahrscheinlich, dass selbstfahrende Autos in der Zukunft zum perfekten mobilen Ersatz für Stundenhotels oder Bordelle werden. Dabei beschreiben die Forscher eine Zukunft, in der Unternehmen sich speziell darauf spezialisieren, selbstfahrende Autos oder Transporter mit passenden Sitzbänken, Betten, Sesseln und der Beleuchtung sowie Soundanlage für das horizontale Gewerbe zu entwickeln oder auszubauen. 

Nicht nur der Sextourismus macht mobil

Der Hauptknotenpunkt für diese Entwicklung sollen Städte wie Amsterdam sein, in denen der legale Sexhandel sich speziell an Touristen richtet. Diese greifen dort einfach zum Smartphone mit der passenden App, deren Entwicklung natürlich auch noch aussteht. Dort wird die gewünschte verfügbare Begleitung, vielleicht sogar die gewünschten Dienste ausgewählt, und anschließend kommt das selbstfahrende Auto angerollt.

Self Driving Uber
Selbstfahrende UBERs waren schon unterwegs, beobachten aber auch viel im Innenraum. / © UBER

Doch nicht nur die sexuelle Dienstleistung soll in den selbstfahrenden Autos boomen. Auch Drogengeschäfte oder Waffenhandel in selbstfahrendes Taxis sind denkbar. Die Kameraüberwachung und anderes Monitoring im Inneren des Autos ließe sich nur allzu leicht manuell ausschalten oder hacken. Die Unmenge an Menschen, die das Fahrzeug bereits benutzt haben, mache es anschließend leicht die Spuren zu verwischen. Man stelle sich nur vor, was Menschen in Taxis machen würden, wären da nicht die kritisch beobachtenden Augen des Fahrers.

Natürlich sind das aktuell alles Spekulationen und wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird. Denn bei der Vorstellung von selbstfahrenden Autos, in denen man im Massagesessel sitzt, schläft, oder eben Sex hat, darf man nicht vergessen: Man ist in einem Fahrzeug und kann hier bei einem Unfall, besonders ohne neue und bessere Sicherheitsmechanismen, nur allzu leicht sein Leben lassen.

Via: Cnet Quelle: Academia

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern

Top-Kommentare der Community

28 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Zeige alle Kommentare

Empfohlene Artikel

Dank ist diese Seite frei von Werbebannern