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Schließ Dich uns an im Kampf gegen Bloatware!

Vor einige Wochen haben wir Stellung gegen Bloatware bezogen. Warum? Wir denken, dass wir mehr Optionen verdienen, wenn es um vorinstallierte Apps auf unseren Smartphones geht. Wir wollen selbst bestimmen dürfen, welche Apps auf unsere Geräte kommen. Oder zumindest das Recht, sie entfernen zu können, sollten wir haben. Sicherlich teilt Ihr unsere Meinung, sodass wir heute gegen Bloatware in Aktion treten.

Wir haben Euch bereits erklärt, warum uns Bloatware gehörig gegen den Strich geht und welche Hersteller es besser machen als andere in Bezug auf vorinstallierte Apps. Wir hatten auch sehr viele hilfreiche und unterstützende Kommentare als Anwort auf unseren Artikel, sodass wir jetzt bemüht sind, Eure Meinungen mit denen zu teilen, die für den Datenmüll verantwortlich sind. Also Hersteller hergehört! Eure Kunden haben Euch etwas zu sagen!

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LG erlaubt es, einige vorinstallierte Apps von den Geräten zu entfernen. / © ANDROIDPIT

Der Grundgedanke richtet sich gegen Bloatware, keine Frage. Ihr seid genauso wenig wie wir Fans von unnötigen, vorinstallierten Apps und das ist auch verständlich. Die Hauptbeschwerde: Kauft man ein teures Gerät, ist es meist vollgestopft mit Apps, die man nicht will. Darüber hinaus belasten sie auch den internen Speicher und lassen sich meist nicht entfernen. Diesen Gedanken hat Paul D. Scott perfekt aufgefasst: "Bei Andoid-Geräten geht es hauptsächlich um das Recht, selbst entscheiden zu können und so will ich die Wahl haben, Bloatware zu nutzen oder zu entfernen."

Carmen Gordon hatte seine Meinung über die Netzbetreiber geäußert: "Ich besitze ein Galaxy Note 4 von AT&T mit vielen doppelten Apps ab Werk installiert, die Samsung, Google und AT&T draufgeschmissen haben. Ich habe die deaktiviert, die nicht verwende und auch nicht weiter aktualisieren möchte. Ich wünschte, es gebe eine Möglichkeit, diese Anwendungen von meinem Smartphone zu löschen. Es ist eine Zumutung, dass diese Apps überhaupt da sind!" Vielen deutschen Kunden wird es mit ihren Providern ähnlich gehen, die ihnen zahlreiche Service-Apps aufbinden, die sie nie nutzen werden.

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Einige vorinstallierte Apps sind toll, doch was bringen Dopplungen auf dem Gerät, vor allem, wenn man diese nicht mal nutzt? / © ANDROIDPIT

Der Ruf nach Bestimmungsrecht, welche Apps man auf dem Gerät behalten will, vor allem auf einem Smartphone, dass man für viel Geld gekauft hat, kam immer wieder hoch. Bob Visser wies darauf hin, dass jeder das Recht hat, selbst zu entscheiden. Denn was einige als nützlich erachten, ist für andere komplett sinnlos.

Andreas Herrmann erklärt: "Ich bin immer noch für Stock Android auf jedem Gerät! Diverse Hersteller Launcher und Tools etc. könnte man ganz einfach im Google Play Store zur Verfügung stellen. [...]Auch könnte man in Spezialfällen, wie dem Note von Samsung, die Stift-Apps einfach dort bereitstellen, entkoppelt vom TouchWiz.
Somit hätte jeder die freie Wahl, was er nutzt." Ein sehr konstruktiver Vorschlag, der genau so schon von Motorola umgesetzt wird und schrittweise auch bei HTC realisiert wird.

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Marshmallow hat einen RAM-Manager, der zeigt, welche Apps das System am meisten belasten. / © ANDROIDPIT

Auch Nancy Trant hat keine gute Meinung von vorinstallierten Apps: "Ich hasse Bloatware! Sie verbraucht Speicher und kostbare Ressourcen. Ich habe nichts dagegen, mit vorinstallierten Apps rumzuspielen, aber ich will auch die Wahl haben, jene zu entfernen, die ich nicht mag. Ich mag und nutze wenige davon, und die anderen müssen weg."

"Weitere Übeltäter sind die Netzbetreiber. Auch Sie müllen das Smartphone mit unnötigen Apps zu, die sich dann auch nicht entfernen lassen. Ich denke, wenn ich viel Geld in ein Gerät investiere (wie viele Leute es auch tun, wenn kein Vertrag mit dabei sein soll), dann sollte ich auch Bloatware löschen dürfen. Du willst ein kostenloses Smartphone? Klar, aber lass mich das Gerät noch mit Bloatware vollstopfen. Unterschreibe hier!"

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Wir hoffen, das Hersteller endlich den Ruf nach Freiheit erhören, denn die Kunden haben es verdient. / © ANDROIDPIT

Wir freuen uns, dass sich so viele von Euch unserem Kampf gegen Bloatware anschließen. Wir möchten uns auch bei Angela Quaye bedanken, die uns Ihre Dankbarkeit für diese Aktion gezeigt hat: "Vielen Dank für diese Petition! Ich unterstütze es voll und ganz, dass Hersteller uns endlich eine Wahl geben sollten, was wir auf unseren Smartphone haben wollen. Derzeit nutze ich ein Galaxy Note 3 und ich liebe dieses Smartphone, aber es gibt da so viele (Bloatware-)Apps, die ich niemals benutzt habe und ich wünsche mir einen Weg, um diese zu deinstallieren, statt nur zu deaktivieren."

Die Botschaft ist klar und wir hoffen, die Hersteller hören unser Schreien. Wenn Euch (Herstellern) die Zufriedenheit der Kunden wirklich am Herzen liegt, hört auf sie, wenn sie sagen, sie wollen mehr Bestimmungsrecht in puncto Bloatware. Bis wir aber eine Antwort von Herstellern und Netzbetreibern erhalten, könnt Ihr Euch einmal die Worte von diesem Leser Martin zu Gemüte führen: "Am besten stimmt der Kunde mit seiner Geldbörse ab."

Was denkst Du über Bloatware? Kann dieses Thema ein Entscheidungsgrund sein, welches Smartphones Du kaufst? Teile uns Deine Meinung mit.

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54 Kommentare

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  • Man sollte nicht vergessen das ein löschen nichts bringt bei Systemapps da die Systempartituon gleich groß bleibt und man keinen Speicher gewinnt. Das deaktivieten bringt natürlich etwas, da man wenuger hintergrundprozesse hat.

    Es lohnt sich nur wenn man sein Betriebssystem neu installiert und dabei die Bload Apps direkt weg lässt z.b bei einem Galaxy mit der Xtrestolite rom und dem Aroma Installer.


  • Themen die die Welt bewegen.


  • Ich habe mich damals, als mein S3 kaputt gegangen ist, bewusst für ein Z2 entschieden.
    Ich hatte vorher gelesen das Sony sparsamer ist mit Bloatware und sie sich einfacher Routen lassen sollen.


  • Bloatware wird wohl immer (ausser bei Nexus-Geräten) verbaut werden, kann das ja auch z.T. nachvollziehen.
    Werbung bringt halt Geld rein, wenn ich dadurch ein paar € beim Kauf eines Phones sparen kann, super.
    Aber: Deinstallieren sollte man die vorinstallierten Apps schon können, es sollte jedem selbst überlassen sein, was er auf seinem Gerät drauf hat und was nicht.


    • Außer bei Nexus Geräten? Auch wenns Google ist, trotzdem empfinde ich sehr viel davon als unnötige Bloadware. Google ist da keinen deut besser b.z w Wenn man mich fragt packt Google das meiste an Blaodware und hintergrundaktivitäten drauf. Das sollte man nicht vergessen. Klar gehört Android zu Google, gut finde ich das trotzdem nicht. Bei meinem Nexus sah ich es genauso als erforderlich zu rooten wie bei meinem Samsung auch. So toll finde ich ehrlich gesagt mein Nexus garnicht, wechselte da auch zu CM, fand es im Stock zustand auch mist...

      Bestes Beispiel: Warum kann man youtube nicht löschen, warum startet You Tube im Hintergrund automatisch ohne das es genutzt wird.

      Was ist mit Play Kiosk, selbst das ist auf neuen Phones nicht löschbar und ich glaube damit stehe ich nicht alleine. ( Siehe Google Play Bewertungen von Play Kiosk ) Richtig schlecht bewertet und abgestraft, mit dem Hauptgrund ( Zwangsapp )

      Warum tanzen bei mir die Play Dienste immer wieder als Haupt Strom verbraucher aus der reihe?
      Warum ist der Google Back Up Transport bei mir teils mehrere Stunden am Tag mit Google verbunden und sendet Daten obwohl ich sync aus habe?

      Sorry ich finde Google treibt es zu weit, es sind noch nicht mals die Zwangsapps sondern mehr diese undurchsichtigen Hintergrundaktivutäten das hat man mehr denn je, Fehler und Aufhänger hat man im Google Framework neuerdings auch mehr denn je, der größte Resourcenfresser ist nunmal Google.

      Rege mich da viel mehr drüber auf als gewisse Bloadware Apps die man mit Root löscht, aber unnütze Kacke von Google die ich garnicht haben will, die stört mich ungemein.


      • @Olaf:
        Nicht jeder will sein Gerät rooten.
        Und ein Android Phone ohne Google Apps...da würde mir was fehlen. Klar ist da vieles verbesserungswürdig, aber es ist auch nicht alles schlecht.
        Finde ich zumindest, aber es gibt ja auch andere OS für Leute wie Dich z.B. ;-)


      • Finde ja nicht alles schlecht an Android selber, nur halt das und wie Google da zwanghaft ein großes Paket drüber stülpt.

        Fände es schon besser wenn Google das ganze freiwilliger macht, z.b das man mehr weg lassen kann wenn man das möchte.

        Teilweise schaded Google damit nur Amdroid im ganzen.


  • Pschhhht...nicht weiter sagen, aber ich glaube, sowas gibt's bei Apple nicht!!! Spaß beiseite: günstige, oder wenigstens faire IPhones(/faire Smartphones generell) wären mal sinnvoll...aber so was...Leute, kauft euch n Wiko oder rooted...oder kommt klar...oder oder egal


  • Genaugenommen beginnt Bloatware schon am OS der Hersteller.
    Diese werden dann noch zugemüllt mit den hier genannten Apps.
    Die Bloat-Apps sind nur ein Teil der Geschichte die Android betrifft.

    Ich bin der Typ Kunde der ein möglichst reines OS möchte, welches auch permanent zeitnah aktualisiert wird und OS Standards einhällt. Da ist plötzlich die sagenhafte Vielfalt ganz dünne 😱.
    Peace ✌


    • Ist auch so Major Tom.

      Einige werden mich steinigen, aber wenn ich Google auf meinem Samsung entfern stelle ich Fest das der TW eigentlich Resourcen schinender ist als ein Nexus stock Android, ist aber echt so.


  • Ich schließe mich der Bewegung an. Ob es etwas bringt ist zweifelhaft. Ich würde lieber Root vom kauf an besitzen! Das bezieht eure Bewegung mit ein. Wenn ich mir ein Laptop kaufe wird mir auch kein Findling in Weg gelegt wenn ich z.b. LINUX installieren möchte und muss nicht meist fehlerhafte und Schwere Anleitungen benutzen! Grüße Ro©K


    • Dann musst Du DIr ein Xiaomi zulegen. In deren Forum gibts eine App mit der Du sofort Rooten kannst.


  • Bloatware ist zwar etwas ärgerlich, aber...
    - kannst du deinstallieren/ausblenden
    - kannst du verschmerzen, angesichts 3/4GB RAM

    in Zeiten von 1GB RAM (S3) da ist das schon etwas "platzeinnehmender"

    Also mich stört es eher weniger


    • Das Problem ist, das gerade Samsung den Support einstellte beim S3 mit der Begründung man könne den ganzen Umfang nicht auf die Hardware umsetzen und dann sieht man bei Cyanogen : Aha es geht doch, wenn man den Zwangsmüll weglässt.
      Ich hätte dafür noch Verständniss wenn die Samsung Geräte ein Appel & ein Ei kosten würden und Samsung die Geräte mit Werbepartnern finanziert. Tatsache ist aber : Die Geräte sind teuer und Samsung bestraft den Kunden, weil man die Werbepartner nicht verärgern will.
      Meine Reaktion : Ich ärgere Samsung und lasse deren Mist einfach im Regal stehen.


  • Unterschreibe ich sofort, weg mit dem Müll!!!


    • Finde ich auch. Der erste Schritt ist aber kein typisches "Bloatware-Smartphone" wie eines von Samsung oder HTC zu kaufen; geschweige denn ein achso preiswertes "China-Phone", denn da hat die chinesische Regierung mehr mitzureden, als man denkt.

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