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Top oder Flop? Samsung plant wohl einen Leih-Service für Smartphones

Muss man sich jedes Jahr ein neues Flaggschiff-Smartphone kaufen? Wohl nur die Wenigsten haben dafür das Geld und behalten deshalb für mehrere Jahre Ihre Smartphones. Das ist durchaus verständlich, für Hersteller wie Samsung, die jedes Jahr eigentlich eine neues Gerät an den Mann und die Frau bringen wollen, ist das eher schlecht. Abhilfe soll nun ein Leihprogramm schaffen, das schon bald an den Start geht.

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Wer soll das Bezahlen, wer hat so viel Geld?

Jedes Jahr hat der Smartphone-Käufer die Qual der Wahl. Soll es lieber das neue Top-Smartphone sein, ein besonders preiswertes oder doch eine Flaggschiff-Smartphone aus dem Vorjahr sei? Egal für welches Gerät sich der Kunde entscheidet, in der Regel holt er sich nicht nach drei oder zwölf Monaten ein neues Gerät, so zumindest unser Eindruck. Ausnahmen gibt es natürlich auch, also sogenannte “Early Adopters”, die sich sofort zum Verkaufsstart ein neues Smartphone, meist das neue Top-Smartphone, kaufen.

Solche Kunden, die den vollen Preis bezahlen, sind Herstellern natürlich am liebsten und in den Augen von Samsung & Co. sollte sich eigentlich jeder Kunde jedes Jahr ein neues und vor allem hochpreisiges Smartphone zulegen. Aber nicht jeder hat dafür das nötige Kleingeld. Was also bleibt, um den Absatz der Geräte und somit auch den Umsatz zu steigern? Anscheinend besteht die Lösung des Problems für Samsung in einem neuen Leih-Programm.

samsung galaxy s6 front teaser
Das Galaxy S6 kostete zum Marktstart 699 Euro./© ANDROIDPIT

Leihen statt kaufen - der richtige Weg?

Anstatt sich also jedes Jahr ein neues Smartphone zu kaufen, schließt der Kunde einen Vertrag ab und bekommt in regelmäßigen Abständen ein neues Gerät bereitgestellt. So einen Smartphone-Leih-Service bietet Apple bereits in den USA an. Beim iPhone Upgrade Programm schließt der Kunde einen Vertrag über mindestens zwei Jahre ab, er erhält dann nach zwölf Monaten ein neues iPhone sowie die Versicherung AppleCare+, bei der unter anderem bis zu zwei Reparaturen bei unabsichtlicher Beschädigung enthalten sind.

Laut Forbes, die sich auf eine angeblich gut unterrichtete Quelle beziehen, plant Samsung ein ähnliches Leih-Programm schon in den kommenden Monaten anzubieten. Konkrete Details über Preise und wie lange ein Leih-Vertrag laufen muss, gibt es bislang aber noch nicht. Der Leih-Service soll aber mit großer Wahrscheinlichkeit im Zuge der Veröffentlichung des Samsung Galaxy S7 eingeführt werden, vorerst jedoch nur in den USA.

Alles wunderbar und auf den ersten Blick macht es durchaus Sinn, so einen Service anzubieten, denn wie gesagt: Wer kann sich schon jedes Jahr ein neues Top-Smartphone kaufen? So ein Dienst ist jedoch nur dann von Vorteil, wenn eines stimmt: der Preis.

samsung galaxy s6 edge people
Wenn der Preis stimmt, macht ein Leih-Angebot durchaus Sinn. Wen ... / © ANDROIDPIT

Der Preis muss heiß sein, sonst verglüht das Angebot

Wer ein neues Top-Smartphone unbedingt haben will, jedoch nicht über die nötigen finanzielle Mittel verfügt, kann entweder warten bis der Preis sinkt, oder er bindet sich mit einem Mobilfunktarif an die Telekom, O2, Vodafone & Co.. Das hat den Vorteil, dass man das Gerät der Begierde sofort in den Händen hält und es nach Ablauf des Vertrags (oft nach 2 Jahren) auch behalten darf. Eine Art Tausch-Funktion bietet auch unter anderem Congstar an, bei dem man nach 12 Monaten das alte gegen ein neues Gerät eintauschen kann. 

Wie wir in diesem Artikel gezeigt haben, lohnt sich aber nicht jeder Vertrag. Oft ist es günstiger, sich das Smartphone ohne die Bindung an einen Vertrag zu holen.

Wenn Samsung seinen Leih-Service startet, sollte der Preis, beziehungsweise die monatliche Gebühr, also wirklich sehr attraktiv sein. Ist man hingegen mit dem Kauf eines Top-Geräts, das der Kunde behalten und natürlich auch weiterverkaufen kann, besser dran, dürfte das Angebot schnell Geschichte sein. Auch ist zu bedenken, dass einstige Top-Geräte relativ schnell im Preis fallen. Diese Entwicklung sollte Samsung also unbedingt mit einkalkulieren.

Nochmal zurück zum Apple-Service: Wie 9to5mac gezeigt hat, ist dieser Leih-Service im Vergleich zu anderen Leih-Angeboten in den USA nicht wirklich günstiger.

Frage an Euch: Habt Ihr Interesse an einem Leih-Service von Samsung oder wollt Ihr ein Smartphone lieber besitzen?

Quelle: forbes.com

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Top-Kommentare der Community

  • Thorsten 28.01.2016

    Ich würde einen Leihservice nutzen, wenn es sich preislich rechnet

    Uuuunnnndddd

    Wenn es kein Gerät von Samsung wird.

    😂😂😂

66 Kommentare

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  • Moritz
    • Mod
    • Blogger
    30.01.2016 Link zum Kommentar

    Das ist sehr praktisch! :) Doch sind da dann auch schon Freiminuten und Mobile Daten dabei? (also von Telekom, 1&1,Vodavone)

  • @ Phone Fan
    Du hast uns nicht gesagt, ob Du Dein geleastes Fahrzeug steuerlich absetzen kannst. Wenn nicht, bist Du einer von denen, die zu viel Geld haben und dann wäre Deine Meinung, Handyleasing sei doch auch eine gute Idee, nicht nachvollziehbar. Dann könntest Du Dir doch wohl locker jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen.

    Ich meine, für die meisten von uns wäre das Leasen mal wieder ein neues Rechenexempel. Ich bezweifle aber sehr, dass es sich rechnen kann. Es könnte allenfalls für die 'Verrückten' (liebe MODS, das ist nicht! böse gemeint) unter uns ein wenig billiger werden, die meinen, sie müssten unbedingt immer das Aktuellste haben, was auf dem Markt ist.

    Vielleicht verfolgt hier jemand genauer die Neupreise und die Wiederverkaufspreise. Der könnte meine Rechnungen unten korrigieren...

    - Jedes Jahr ein neues TopHandy ohne Vertrag? Nee. Das ein Jahr alte Handy hat beim Verkauf einen zu großen Wertverlust (ich spreche hier von Android OS, Apple interessiert mich nicht). Kosten im Jahr ? 350.- Euro (700 - 350).
    - Alle zwei Jahre ein neues Tophandy ohne Vertrag? Kosten pro Jahr ? 250.- (700 - 200 /2)
    - Alle zwei Jahre ein neues Handy mit Vertrag? Kosten 24x10 = 240.- €
    - Jedes Jahr ein Handy aus dem Vorjahr? Also z.B. in 2015 ein LG G3 aus 2014 für 350.- , Verkauf in 2016 für ? 200 oder 150. Kosten 150 bis 200.- € .
    - Noch günstiger wäre die Variante, alle zwei Jahre ein ein Jahr altes Handy zu kaufen.

    Ihr seht schon, zumindest in der Tendenz, warum es unter uns einen viel zitierten AP Fan gibt, der weiß, warum er die vorletzte oder letzte Variante wählt. Die erscheint mir nämlich auch ziemlich sinnvoll. Zumal man jedes Mal gefühlt einen genau so großen Satz macht im 'Performancegewinn' des Handys, wie beim teuren Neukauf in der ersten oder zweiten Variante.

  •   58

    Ab solchen Geschichten lässt sich wunderschön erkennen, wie unglaublich viel "Luft" in den aktuellen Preiskalkulationen der Hersteller stecken muss, denn nach zwölf Monaten müssen die Mietkosten in der Summe sämtliche (z.T. anteiligen) Kosten der Smartphone-Herstellung zumindest wieder eingespielt worden sein (und ein wenig Gewinn wäre auch noch ganz nett).

  • Blurryface
    • Blogger
    29.01.2016 Link zum Kommentar

    Mir stellt sich die Frage, was mit den Geräten nach diesen 12 Monaten passiert.
    Die will doch keiner mehr. Jeder will immer ein nigelnagelneues Smartphone haben es sei denn man sucht explizit nach gebrauchten Geräten.
    Finde es sowieso Blödsinn sich jedes Jahr ein neues Smartphone zu holen.
    Meiner Meinung nach völlige Resourcenverschwendung. Denkt man da z.B. an die seltenen Erden die in den Dingern gebraucht werden.

  •   12

    Kommt ganz auf die Preisgestaltung an. Mittlerweile kann man ja Smartphones schon für 2 Jahre beim Provider "leihen". Prinzipiell bin ich nicht abgeneigt, aber bevor das fertige Angebot nicht veröffentlicht ist, die AGBs angeschaut wurden und klar ist, ob das überhaupt nach Deutschland kommt, ist mir das erstmal egal.

  • Angenommen ich leihe mir da jetzt so n Handy ...
    Okay, aber damit ist es ja nicht getan, man benötigt ja dann immer noch so Einiges an Zubehör. MicroSDcard, dotcase, flipcase oder Ähnliches ... andere Leute benötigen wieder Akkus oder Halterungen ....
    Also da hängt ne Menge dran. Und dann ist der Leih-Preis sicher nicht besonders akzeptabel ... ist ja dann nicht viel anders als beim device vom Operator, da zahlt man ja auch nur zu.

    Also Fazit: Nein.

  • Sue H
    • Blogger
    29.01.2016 Link zum Kommentar

    Leihen als Testgerät für einen Monat fände ich interessant. Ich würde schon mal wissen wollen, wie es so ist, mit nem Flaggschiff als Handy statt Low Budget.

  • warm nicht. ..

  • Soweit kommts noch, dass ich mir Luxus-Entertainment/Kommunikationssysteme leihe/miete/abfinanziere! :D Warum Leute sowas machen, bleibt mir echt schleierhaft.

    • Tja, wenn man ständig das "alllerallerneuesteste" Gerät haben "muss"... Wenn sich das rumspricht, ist es zumindest für die "Ego-Geeks" doof, weil: "Ohh, neues Handy! Mietvertrag?"...

    •   40

      Klar DiDaDo ein Nexus auf pump, wäre doch auch was 😏

      Und Samsung guckt dann in die Röhre, mit ihren alten Dattelgeräten,bezogen auf die Software .

  • eplus hat doch Miettelfone angeboten gehabt, das war für mich ein Grund, kein Kunde zu werden. Denn wenn so Phone durch eigenes Verschulden zu schaden kommt, bin Regresspflichtig, und brauche auserdem ein Neues Phone. also zahle ich zuerst über Monate Miete, dann noch den Regress, und brauche noch Kohle für ein Neues. was also ist am gunstigsten.

  • Top!

  • Das kennt man aus anderen Branchen auch, jedenfalls so ähnlich: Heißt dort Leasing. Auf meinem Smartphone gibt es zu viele persönliche Daten. Die wirklich alle zuverlässig runter zu bekommen, wenn ich das Gerät dann zurückgeben muss, halte ich für schwierig/problematisch. Schließlich weiß man nicht, wer das Gerät dann bekommt.Ich kaufe lieber und wechsele dann nach 2 bis 3 Jahren, wenn es entsprechend ge- bzw. veraltet ist. Wenn ich es dann jemandem weitergebe -so Interesse besteht, kenne ich einerseits die Person, andererseits kann ich mir genug Zeit und Muße nehmen, das Gerät gründlich zurückzusetzen und leer zu putzen

  • Kann ich mir durchaus vorstellen, wenn vor allem der Preis stimmen sollte. Jedes Jahr ein neues Flaggschiff zu bekommen fände ich genial!!

  • Ich würde einen Leihservice nutzen, wenn es sich preislich rechnet

    Uuuunnnndddd

    Wenn es kein Gerät von Samsung wird.

    😂😂😂

    • Rechnet sich aber nicht. Wenn man jeden Monat 34,- zahlen soll kann man das Geld auch aufs Sparbuch legen. Eine zusätzliche Geräteschutzversicherung kostet weniger als 80,- Euro im Jahr. Einiges kann auch über den Außenschutz der Hausratversicherung abgedeckt sein. Wer wie ich sehr gut auf sein Gerät aufpasst braucht keine Versicherung. Das "alte" Gerät nach einem Jahr verkaufen, das Geld vom Sparbuch dazu und schon hat man etwas Neues.

  • Ich würde mir kein HANDY leihen...

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