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4 Min Lesezeit 90 Kommentare

Samsung Pay: Die nächste Front in Samsungs Kampf gegen Apple

Im Rahmen des großen Unpacked Events in New York hat Samsung nicht nur das Galaxy Note 5 und das Samsung Galaxy S6 Edge Plus vorgestellt, sondern auch das neue Bezahlsystem Samsung Pay präsentiert. Damit tritt Samsung in direkte Konkurrenz zu Apple (Apple Pay) und Google (Android Pay). Wer diese Schlacht um Eure Geldbeutel gewinnen wird, bleibt abzuwarten, hier nun alle wichtigen Infos rund um unterstützte Geräte, Features und Verfügbarkeit von Samsung Pay.

So funktioniert Samsung Pay

Samsung Pay macht auf den ersten Blick nichts grundlegend anders als Apple Pay und Android Pay. Es handelt sich bei der Bezahlmethode via Smartphone also schlicht um einen virtuellen Geldbeutel, mit dem man an bestimmten Terminals seine Rechnung begleicht. Der Unterschied besteht in der verwendeten Technik: Samsung Pay funktioniert unter anderem über Lesegeräte mit der "Nahverbindung" NFC (Near Field Communication). Hier erfolgt die Freigabe des Geldes dadurch, dass der Samsung-Pay-Nutzer das Smartphone an das Terminal hält und das Geld via Fingerabdruck-Sanner freigibt.

Bei der anderen verwendeten Technik handelt es sich um die "Magnetic Secure Transmission" (MST). Damit ist es möglich, per Smartphone auch Daten an handelsübliche magnetische Empfänger ohne NFC zu versenden. Einfach gesprochen: Wenn in einem Laden ein Kreditkarten-Lesegerät (Magnetstreifengerät) steht, kann dieses Gerät die Daten von Samsung Pay empfangen, beziehungsweise es wird der virtuelle Magnetstreifen, der im Samsung-Smartphone hinterlegt ist, im Grunde durch das Gerät gezogen. 

Jedoch scheint die Bezahlmethode über den Magnetstreifen langsam abgeschafft zu werden. Anstatt die Kreditkarte am Bezahlgerät durchzuziehen, wird vermehrt auf die Methode mit einem Pin gesetzt. Ob die Lesegeräte dann ebenfalls aus den Geschäften verschwinden und Samsung Pay somit ein wichtiges Standbein verliert, ist unklar.

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Samsung Pay ist unter anderem mit dem Galaxy S6 möglich. / © Samsung

Wie sicher ist Samsung Pay?

Das Thema Sicherheit und Schutz der eigenen Daten kommt schnell auf, wenn es um Bezahlmethoden via Smartphone geht. Wie auch im "richtigen" Leben, wird es auch bei Samsung Pay keinen hundertprozentigen Schutz geben, die Sicherheitsvorkehrungen hören sich aber durchaus vielversprechend an.

So übermittelt Samsung Pay Kreditakrten-Daten, die auf dem Smartphone hinterlegt sind, nicht direkt zum Händler, sondern es wird eine Art Zwischenschritt eingebaut, der die Informationen weiterleitet. Es finden also zwei Transaktionen statt: eine zwischen dem Verkäufer und Samsung, bei der der Händler bezahlt wird, und die zweite dann zwischen Samsung (Pay) und dem Käufer. Hier bezahlt der Käufer dann bei Samsung.

Diese Methode ergibt vor allem deshalb Sinn, weil bei früheren Hacker-Angriffen die Systeme der Händler attackiert wurden und nicht die der meist besser geschützten Banken. Falls bei einem Hacker-Angriff das System eines Händlers attackiert wird, sind diese Daten für die Diebe dann wertlos. 

Hier nochmal zusammengefasst, was man für Samsung Pay benötigt:

  • Ein Terminal, das Samsung Pay unterstützt.
  • Eine Kreditkarte oder ein Bankkonto, mit dem man Samsung Pay verbinden kann.
  • Die Applikation der eigenen Bank wird von Samsung anerkannt und Daten können zwischen dem Smartphone und der Bank ausgetauscht werden.
Samsung Pay 01
Einfach auswählen und die Rechnung mit Samsung Pay bezahlen: So soll es bald Standard sein. / © Samsung

Mit welchem Smartphone kann ich Samsung Pay nutzen?

Samsung Pay wird bislang nur von den neuesten Samsung-Smartphones unterstützt. Diese sind: 

Klar ist noch nicht, wie weit Samsung seinen Bezahldienst abwärtskompatibel machen wird, schließlich sind Modelle wie das Galaxy S5 und Galaxy S4 immer noch sehr populär. Ob ältere Samsung-Modelle Samsung Pay erhalten werden, wird in erster Linie damit zusammenhängen, wie erfolgreich der Bezahlservice ist und wie schnell er sich durchsetzt. Abhängig davon könnte es wirtschaftlich weitaus mehr Sinn ergeben, darauf zu warten, dass Nutzer auf neuere Geräte umsteigen, als ihnen entgegenzukommen. Die schiere Verbreitung und Popularität der iPhones bedeutet jedoch auch, dass Samsung einen Anreiz haben sollte, all seine populärsten und am weitesten verbreiteten Modelle in Samsung Pay zu integrieren.

Wann steht Samsung Pay zur Verfügung?

Der Samsung-Pay-Release ist laut jetzigem Stand für den 20. August 2015 in Südkorea geplant, am 28. September 2015 wird dann der US-Markt bedient. Die ersten europäischen Länder, in denen Samsung Pay angeboten wird, sind Großbritannien und Spanien. Konkrete Release-Termine gibt es für unseren Kontinent noch nicht, auch ist unklar, wann der Deutschland-Start von Samsung Pay angesetzt ist. Als grober Release-Zeitraum nannte Samsung bislang nur "2016".

Rechnet Ihr Samsung Pay gute Chancen gegen Apple und Google aus?

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  • DOA - dead on arrival


  • Und wer die App nicht haben will bekommt sie wahrscheinlich trotzdem Zwangsweise. Und dann wird sie genau wie Wallet nich deinstallierbar oder deaktivierbar sein. Meine Bankkarte konnte auch mal funken, das hab ich ihr abgewöhnt.


  • Die Artikel über Samsung nerven langsam aber sicher. Man muss ja nicht permanent auf Samsung rumhacken. :D


  •   58
    Gelöschter Account 18.08.2015 Link zum Kommentar

    "Samsung Pay: Die nächste Front in Samsungs Kampf gegen Apple"

    Sollte es nicht besser heißen: "Der nächste Versuch, sich mit einer unüberlegten Apple-Kopie lächerlich zu machen"?

    Samsung hebt die Gerätepreise auf iPhone-Niveau und glaubt dann auch im "Premium-Sektor" ein Wörtchen mitreden zu können. Nun springt man eben auf den E-Pay-Zug. Dabei fehlt Samsung ein ganz wichtiger Aspekt, der ihnen immer ggü. Apple fehlen wird: Die entsprechende Infrastruktur samt Serverfarmen, App- und Medienstores, ineinander greifende Anwendungskonzepte und innovative Angebote.

    Samsung hechelt immer hinterher - und das auch noch zumeist mit halbgaren, oft nicht zu Ende überlegten Kopien der Ideen Anderer. will man einen fallenden Sterns sehen, so schaue man sich die Mobile-Sparte des südkoreanischen Elektronik-Multis an.


  • Apple Pay ist ja die eine Sache, aber ähhhm... jeder, der ein Samsung Smartphone hat, hat automatisch auch Android und damit die Möglichkeit von Google Pay. Warum zur Hölle sollte dann jemand Samsung Pay nutzen!? Wegen der Magnetstreifenkompatibilität? NFC verbreitet sich immer mehr, während Magnetstreifen langsam verschwinden. Und ob ich jetzt ne Karte hinhalte oder mein Smartphone ist eigentlich piep egal.

    Dieses speichelleckende Hinterherrennen hinter Apple ist einfach nur noch peinlich, Samsung!


    • Ja das verstehe ich auch nicht ganz. Wie du schon selbst gesagt hast, macht Apple Pay ja Sinn. Aber Samsung Pay wenn es vor allem dann auch Google Pay gibt. Naja....


    • Ich denke, dass wenn Samsung irgendwann nur noch das eigene Tizen OS benutzt, Samsung Pay ein wenig mehr Sinn machen würde. Aber du hast Recht, im Moment macht das noch wenig Sinn.


      • Stimmt, macht sinn für die neue Uhr von Samsung. Apple Pay auf der AppleWatch soll ja auch sehr beliebt sein, da man nichtmal das Telefon aus der Tasche holen muss um zu bezahlen.
        Außerdem verdient mit SamsungPay auch Samsung an der Transaktionen und nicht nur google. Bei google muss man dann auch wieder Angst um seine Daten haben...


      • Wir wissen aber auch nicht, wie Samsung mit unseren Daten tatsächlich umgeht. Ich kann mir die Schlagzeile dann schon gut vorstellen: "Samsung gehackt - tausende Kreditkartendaten gestohlen".


      • Na das kann ja überall passieren, mit Angst um seine Daten meine ich kein gehackt werden. Eher das Benutzen und weitergeben der Daten. Ist doch sehr interessant für Google was man so kauft. Und da kann man nur hoffen das Samsung den Weg wie Apple einschlägt, die Daten nicht auszunutzen.
        Damit würde sich der hohe Preis der Samsung Geräte auch rechtfertigen.


      • Genau, mit Tizen wäre es dann sinnvoll!


  • Also ich denke ja, dass so lange die Hersteller da uhr eigenes Süppchen kochen keiner Riesen Erfolge erzielen wird.
    Welches Unternehmen wird sich den festlegen und sagen, nur der und der pay dienst funktioniert bei uns bzw wird akzeptiert? Oder gar, falls nötig mehrere Geräte kaufen, damit alle möglichen pay Dienste funktionieren?!


  • Ich betätige mich mal als Hellseher: Der nächste Rohrkrepierer aus dem Hause Samsung.


  • AndroidPIT, könnt ihr mal aufhören, andauernd alles über Samsung zu berichten.

    Samsung S6 + Und das Note 5 überall zu lesen ist langsam nervig. Danke


  • Das System ist allein schon dadurch das es Android Pay gibt Uninteressant!


    • Scheint mal wieder der Versuch von Samsung zu sein, ein bereits vorhandenes System von Google zu kopieren!
      Ähnliches wurde mit Video, Books und Music Hubs gemacht.


  • Es gibt schon seit längerer Zeit Pläne echtes, physisches Geld abzuschaffen.
    Die Sparstrumpfsparer sind den Banken ein Dorn im Auge, weil sie nicht kontrollierbar und nicht steuerbar sind.
    Wenn immer mehr sagen, “ich pfeife auf die 0,2% Zinsen von der Bank, Strecke das Geld in ein Sparschwein und habe dafür volle Kontrolle über mein Erspartes“ müssen sich die Banken erste Gedanken machen.
    Solange nur die privaten Sparer so handeln, kein Problem. Wenn auch die Kleinbetriebe, Handwerker usw. dem Beispiel folgen und den größten Teil des Firmengeldes im Safe halten, könnte das in der Bankenpolitik erste Auswirkungen geben.
    Wie schnell das zarte Gleichgewicht der Banken- und Staatspolitik erschüttert wird, sehen wir seit einigen Jahren, zuerst in den USA, jetzt in Griechenland.
    Das bargeldlose Zahlungssystem ist keine ernste Bedrohung für die persönlichen Daten jeden von uns (jedenfalls global gesehen, nicht).
    Es ist ein Angriff auf unser Bargeld und die Freiheit das mit ihm zu tun, was wir wollen (und nicht die Banken) .


    • Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber ich kann selbst noch entscheiden wofür ich wann mein Geld ausgebe. von wegen "Kontrolle abgeben". Und wenn es dir wichtig ist, dass deine Banken dein Geld nur in ökologische/soziale/... Dinge investiert, ja dann steht es dir frei dir eine solche zu suchen.


      • DiDaDo, Nein du hast mich nicht verstanden.
        Stell dir vor, in einigen Jahren gibt es kein Geld mehr zum Anfassen. Keine Scheine, keine Münzen. Alles virtuell, alles zu 100% von den Banken kontrolliert.
        Bei der “übernächsten“ Finanzkrise sagt die Bank z.B. alle müssen in xyz investieren. Wer das Geld lieber auf seinem privaten Konto bunkert, muss negative Zinsen zahlen. (Das jetzt nur als Beispiel)


      • Und wenn es um Deutschland mal so schlecht steht, wie es aktuell Griechenland vormacht, dann denkst du, dass du mit deinem Bargeld einfach so finanziell weitermachen kannst, wie bisher? "Ach, zum Glück ist mein Wocheneinkauf gesichert, ich hab ja mein Bares" ... ich glaube kaum. Da bringt dir weder das geld bei deiner Bank, noch das in deinem Sparstrumpf irgendwas mehr.


      • Ingalena hat recht, genau so ist es. Wenn es kein Bargeld mehr geben wird, dann kann die Bank mchen und tun was sie will. Wenn sie kein Geld mehr hat, dann haben die Anleger halt pech gehabt, siehe Griechenland.


      • Und nochmal: Wenn es soweit kommen sollte, bringt dir dein ach so geliebtes Bargeld auch nichts mehr, weil es nichts mehr wert ist!


      • Was ist mehr Wert? 1KG Luft oder 1KG 1€ Münzen? Gelscheine, ja da hast du recht, macht keinen Unterschied, bei Münzen allerdings schon. Wenn man sich aber die Geschichte anguckt, dann sieht man, dass zur Zeit der Nachkriegszeit vor allem Kartoffeln und Zigaretten DAS Zahlungsmittel auf dem Schwarzmarkt war. Und so stelle ich es mir auch vor, wenn es denn mal wieder dazu kommen sollte.


      • DiDaDo, Du verstehst es immer noch nicht.
        vielleicht solltest du ein bisschen im Web stöbern. Als Beispiel hier ein Linkhttp://m.focus.de/finanzen/boerse/das-szenario-das-bargeld-verschwindet_id_4771386.html
        Du musst nicht versuchen mich lächerlich zu machen. Diese kranke Idee, die den Menschen konsequent vorgestellt wird, ist nicht von mir.
        Schade nur, dass du hier so große Töne spuckst, ohne dich mit dem Thema beschäftigt zu haben.


      • Das mit den negativen Zinsen ist leider keine Zukunftsvorhersage - einige Banken haben damit ja bereits begonnen!


      • Der Focus-Artikel beschreibt in einigen Absätzen, DASS das Bargeld in Europa nach und nach verschwindet, aber in keinem einzigen Satz WO DAS PROBLEM darin liegt.
        Du untermauerst deine Argumentation ohne Substanz.


      • Deine Denkweise ist sehr kurzsichtig. Mein Tipp, befasse dich mit dem Thema etwas mehr, dann verstehst du, warum es gerade für die Bürger so wichtig ist über Bargeld in physischer Form verfügen zu können.
        Zu dem Thema gibt es genug Artikeln von echten Wirtschaftsspezialisten.


      • Didado, beschäftigst du dich überhaupt mal in deinem Leben mit Geopolitik / Politik und Regierungen, sowie dem Bankenwesen?

        es haben etliche Banken auf Negativzins umgestellt, auch in der Schweiz!

        jetzt denk doch einfach mal ein Stück weiter. Ohh man unglaublich


      • Na dann Ingalena, bekommst du es ja wahrscheinlich auch hin mit einem ordentlichen Artikel deine Argumentation zu untermauern. Soll ich jetzt deine Hausaufgaben erledigen oder wie?
        Ich bin durchaus bereit meinen Standpunkt zu überdenken. Aber mir irgendeinen Artikel vorzuklatschen, der weder meine Meinung widerlegt, noch deinen Standpunkt untermauert ... was soll sowas denn bitte? Im Deutschunterricht hätte das eine glatte 5 gegeben.

        Das gilt auch für dich Jorge B!
        Welche Banken sollen das sein und warum wechselt man dann nicht? Meine gibt noch ganz gute Zinsen. Zumindest mehr als meine Spardose. Und wenn ich mein Geld auf mein Kreditkartenkonto scheffel, dann sogar noch mehr. Ohh man unglaublich


      • DiDaDo sei doch nicht so bockig. Im Grunde geht es doch um private Bargeldgeschäfte die ohne Kenntnis von Staat und Banken oder Behörden stattfinden könnten. Das ist dann ohne das alle möglichen Berhörden über Kontobewegungen informiert sind nicht mehr möglich. Komm jezt blos nicht mit Bankgeheimnis, das gibt es ja nicht wirklich.


      • Wo bin ich bockig? Ich habe Ingalena gebeten ihre Argumente zu begründen.

        Und was an deiner Erklärung untermauert jetzt Ingalenas Theorie, dass irgendwo irgendein Problem an bargeldloser Bezahlung liegt?


      •   37
        Gelöschter Account 18.08.2015 Link zum Kommentar

        Hallo DiBaDo,

        Ja, Du kannst es noch selbst entscheiden, aber wie lange noch ?
        In Italien kann man nur bis 1000 Euro bar zahlen ( Danke Mister Goldman-Sachs - Draghi ) , darüber ist das schon verboten . Einfach bei Tante goog... "bis 1000 Euro bar zahlen. "
        Wer soll die enormen Schulden bezahlen ? Du und ich, das müsste Dir klar sein. Der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten, am besten, wenn man 100 %-ige Kontrolle über sein Geld, sein Vermögen, seine Aktien etc. hat. Dann kann man negative Zinsen ohne Probleme überall einführen. Auch die vor Jahren abgeschaffene Vermögensteuer ( die Kosten beim Finanzamt waren zu hoch ) wird jetzt sehr interessant, Vorbote ist die Abgeltungsteuer ( 25% oft bei Aktienhandel ), die pauschal von den Banken abgefürt werden, sie sollte lt. unserem Finanzminister nur bis Ende 2016 laufen.
        Sehr gute und unabhängige Seite :
        http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/thema/negativ-zinsen/

        Eine beispielose Arroganz, Dummheit und Naivität zeigen Menschen, die sich einen Chip implantieren lassen
        http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/rfid-chip-bueroangestellte-schweden-13438675.html
        Besser und einfacher kann man die Menschen nicht überwachen.

        Gutes Buch ist "1984", man sollte es lesen....

        Tja, einiges werden wir noch erleben.


      • DiDaDo, was ich eigentlich andeuten wollte, ist der Verlust von Privatsphäre. Ja ich glaube Ingalena hat Angst vor dem Verlust von Privatsphäre im Zusammenhang mit Geld und dem Besitz von Geld und zwar Bargeld.


      • Paranoia davor zu haben, dass sich jemand dafür interessieren könnte wo man was kauft und dann ein Google-Smartphone zu besitzen, ja, das ist sehr konsequent.


      • @ Jorge B.:
        Machen und lassen was sie will, kann sie nicht. Einlagen bei den Banken sind schon heute gesichert, ich glaube pro Bankeinlage bis 100 000 €. Der verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsschutz gilt, wenn gleich es Überlegungen gibt (oder das sogar schon umgesetzt wurde, weiß ich nicht) im Fall einer erneuten Bankenkrise Kunden und Anteilseigner am Haftungsrisiko der Bank zu beteiligen.
        Es geht mehr darum, sämtliche Geldströme einer staatlichen Kontrolle zu unterwerfen. Angeblich sollen so Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit usw. besser verhindert werden. Angebliche Kosteneinsparungen sind Blödsinn. Die Banken werden an jeder einzelnen Transaktion mitverdienen, es wird für alle teurer. Deshalb ist die Bankcard gescheitert, und die Geschäfte nehmen lieber Bargeld.

        Warum kommen die Antworten eigentlich nie dahin, wo man sie hin haben will?


      • Was mich wirklich sehr stutzig macht, das wenn man das Thema Googled, fast ausschließlich positiv über das Thema geäußert wird. Hauptsächliches Agrument ist die volle Transparenz des Geldes und der damit einhergehenden Planungssicherheit der Banken. Das der Mensch dabei noch gläserner wird, wird nicht mit einem Wort erwähnt. Sehr bedenklich das ganze, wenn die Medien es nicht mehr gescheit hinbekommen, vor und Nachteile aufzuzählen.


      • Und inwiefern wir der Mensch gläserner?
        Dass du auf dich zugeschnittene Werbung, anstatt Anzeigen zu sehen bekommst, die dich nicht interessieren? Ja bitte, mehr davon. Brauch keine Werbung für das aktuelle Angebot der Tena Ladys!


    • Man muss sein Geld auch nicht auf der Bank liegen lassen, da gibt es viele Möglichkeiten. Und wie DiDaDo schon schrieb, die Freiheit das Geld so zu benutzen wie ich es will bleibt mir dann immer noch überlassen.


      • Jan Lippe, was willst irgendwo lagern, wenn es kein Bargeld mehr gibt? Das ist da Hauptziel der globalen Politik. Dafür werden schon seit langem verschiedene Modelle ausprobiert. Wenn du keine Scheine und keine Münzen hat, kannst du sie auch nicht für schlechte Zeiten sparen. Die Bank entscheidet, es mit deinem Geld passiert, nicht du.


      • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wieso man sein Geld überhaupt "lagern" sollte. Der Gedanke sein Geld entweder auf der Bank zu lassen oder bar irgendwo in einen Safe zu legen heißt nichts anderes als dabei zuzusehen wie man Geld verliert.

        Entweder ich benutze mein Geld um mir direkt etwas zu kaufen oder ich investiere es in verschiedenste Firmen, Aktienfonds oder in Rohstoffe, teilweise auch in Staatsanleihen. Ob ich jetzt das Geld bar in der Hand habe oder nicht ist für mich so irrelevant wie die Gläubigen bei ihrem Gottesdienst.


      • Nicht immer kannst du dein komplettes Geld ausgeben oder investieren - immer wieder kommt man in die "Verlegenheit", dass man sehr schnell doch sehr viel Geld benötigt - einfach weil größere Reparaturen z.B. am Haus/Wohnung/Auto ansteht. Was dann? Kredit bekommt man bei vielen Banken erst nach längern "Bitten" oder man möchte eben sich nicht verschulden....


      • @ Joe

        Und genau das kann ich eben doch. Ich habe meine Fixkosten und einen monatlichen geldtechnischen Spielraum wofür ich mein Geld ausgeben möchte. Hierbei fließen monatlich variable Geldmengen in meine Wertpapiere zum Zocken und für irgendwas eben. Größere Reparaturen zwischen 5.000€ bis 10.000€ sind jederzeit bezahlbar.

        Früh anfangen sein Geld anzulegen und solche Probleme die du beschreibst sind keine Probleme mehr.


      • @Ingalena:
        Falls es wirklich so weit kommen sollte, was ich nicht glaube, vorher gibt es in Deutschland einen Volksaufstand, kauft man sich eben Goldbarren, oder Platin, oder Diamanten und legt sie in den Safe. Schon hat man sein Ersatzgeld. Zigaretten und Alkohol gab auch schon nach dem Krieg. Smartphones haben einen zu hohen Wertverlust, sind also nicht unbedingt geeignet. Eine Ersatzwährung zu finden ist nicht schwer, die Leute sind da kreativ.
        Das Geld ist ja nicht weg, es existiert als Guthaben, eben bargeldlos, weiter. Es kann Dich niemand hindern, in Edelmetalle usw. zu investieren, und diese dann eben bargeldlos zu bezahlen. Schon hast Du Dein Giralgeld anfassbar, sozusagen Realgeld. Solches Geld schwankt allerdings stark im Wert und wird u. U. nicht überall genommen.
        Außerdem geht es in anderen europäischen Ländern (Skandinavien mal ausgenommen, das Bargeld ist dort aber auch nicht verboten, es wird halt immer weniger angenommen. Die Banken tauschen aber immer noch, sonst wäre das Enteignung) derzeit nur um Barzahlungsobergrenzen. Zuhause kannst Du soviel haben wie du willst. Man will halt Schwarzgeld, Schwarzarbeit und Kriminalität bekämpfen, behauptet man.
        Um das zu schaffen, müsste man allerdings wirklich das Bargeld abschaffen, den wenn's eh verboten ist, kann ich einem Schwarzarbeiter auch geben, soviel ich will, was kratzt mich da eine Zahlungsobergrenze.
        Und wenn's kein Bargeld mehr gibt, kriegt er für seine Schwarzarbeit halt Gold, Zigaretten oder Alkohol, die er selber dann auch als Zahlungsmittel nimmt. Man wird letztlich die Dinge nur erschweren, nicht verhindern können.

        In Deutschland gibt es derzeit überhaupt keine konkreten Pläne, jedenfalls soweit mir bekannt. Die Presse kocht gern sehr heiß. Gegessen wird meist viel weniger heiß. Und die Ökonomen reden auch viel. Vor einigen Jahren wollte ein ganz bekannter mal rumänische Löhne in Deutschland, um die Wirtschaft konkurrenzfähig zu machen, und vor allem die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.
        Um solchen Unfug zu verhindern gibt es starke gesellschaftliche Gegenkräfte, wie die Gewerkschaften. Und notfalls muss man auch mal selber auf dir Straße.


      • @ Jan Lippe:
        Das Problem ist, dass alle Formen Geld anzulegen, derzeit entweder fast keinen Rendite bringen (Guthabenverzinsung, Staatsanleihen, Rentenpapiere, ist sicher, aber bringt keine Rendite), oder aber riskant sind (Aktien, Derivate, Geschäftsanteile, Genußscheine). Aktien können real an Wert verlieren und niemand kann Dir garantieren, daß Deine Aktien morgen schon nichts mehr wert sind (möglicher Totalverlust bei Insolvenz). Auch Wohnungen zur Vermietung können überteuert sein und bei Abflauen der Nachfrage oder bei Errichtung einer Mülldeponie neben der Wohnung drastisch an Wert verlieren. Edelmetalle unterliegen auch einer Nachfrage seitens der Industrie und können an Wert verlieren. Deshalb kann es Sinn machen, sein Geld nur rumliegen zu lassen, oder zu verkonsumieren (wieviel kostet die Diamant besetzte iWatch? 60000 ?).


      • @Ingalena:
        Sparen kann man schon, dafür ist es egal, ob man Giralgeld oder Realgeld hat. Ob man wieder dran kommt, wenn die Hausbank ein paar Milliarden mit faulen Krediten oder giftigen Wertpapieren verzockt hat, ist eine andere Frage (Einlagensicherung vs. Kundenhaftung).


      • @ Michael K.

        Ein Risiko ist immer vorhanden und warum geht man dieses Risiko ein? Weil man verdammt viel Geld erwirtschaften wie es anders nicht möglich ist. Hätte die Shanghai Commercial Bank nicht bei der Depoteröffnung rumgezickt säße ich nach einem Jahr nicht mit 1.000€ sondern knapp 4.000€ rum. PP.

        Mit nem global gestreuten Wertpapierdepot ist es durchaus möglich, das Risiko eines totalen Kapitalverlusts enorm zu verringern. Beziehungsweise kann man ja anfangs stark auf risikoreiche Titel setzen und jederzeit in Rentenfonds oder allgemein Wertpapieren mit langer Laufzeit investieren, sollte einem das zu unsicher sein. Keine neue Info für dich wie ich vermute.
        Gibt eben Gewinner und Verlierer und sollte ich zu den Verlierern sein und Geld verlieren, so habe ich es wenigstens probiert.


      • Wenn man "Spielgeld" hat, ist das wahrscheinlich die einzige Art, neben Immobilien vielleicht, die halt gleich sehr teuer sind, eine einigermaßen gute Rendite rauszuholen. Ein Totalverlust ist bei Papieren namhafter Firmen eher unwahrscheinlich, aber Verluste von 20 bis 30% und mehr sind bei Aktien und selbst bei Fonds immer drin (kurzfristig sowieso), und manche können die sich schlicht nicht leisten. An den westlichen Märkten sind Aktien derzeit auch schon sehr hoch bewertet, was auch mit der langen Politik des "billigen Geldes" (Leitzinssenkungen auf annähernd 0% in EU und USA zur Konjunkturbelebung) zu tun hat, und was die "sicheren" Anlagen wie Staatsanleihen und Rentenpapiere auch so unattraktiv macht. Die Achterbahnfahrt der chinesischen Börsen, macht das Risiko von Rückschlägen da nicht gerade geringer. Ich habe mir vor 15 Jahren, zur Zeit des neuen Marktes, ein paar Papiere von klangvollen Namen der Technologieindustrie ins Depot gelegt. Für einige war es leider genau andersrum wie bei einem bekannten Melissengeist: Nie waren sie so wertvoll wie damals.
        Unter den Aktionären von "EM-TV" gab es welche, die hatten es vom Tellerwäscher zum Millionär zum Tellerwäscher geschafft. Zu spät verkauft eben...


      • @Jan
        Wenn du mehrere zehntausend Euros sofort greifbar hast, "lagerst" du Geld auf einen Konto! Oder hast du einen Fond den du innerhalb eines Tags (oder auch 2) sofort veräußern kannst um an Bares zu kommen?


      • * bitte löschen *


  • Wer braucht die Samsung-Apps?
    Braucht man den Samsung-App-Store? NEIN!
    Braucht man den S-Planer? NEIN!
    Braucht man Smasung Pay? NEIN!

    Warum macht Samsung sowas? Das ist doch alles schon vorhanden. Play Store, Google Kalender, Android Pay ....

    Warum sollte ich Samsung Pay nutzen, wenn ich Android Pay Handy- und Hersteller übergreifend nutzen kann?


    • Weil Android Pay noch nicht verfügbar ist. Samsung geht das zu langsam und möchte möglichst schnell einen konkurrierenden Dienst zu ApplePay bieten.


      • Blos ist Samsung Pay auch noch nicht verfügbar. Und sobald man root auf seinem Samsung-Gerät benötigt (einfach um mal eine Firewall anzuwerfen!), ist es sowieso vorbei! Damit ist das Ganze per se sinnlos.


      • nach meiner Kenntnis, gibt es root Möglichkeiten, ohne den Counter zu erhöhen


      • Blos hängt das nicht vom "Counter" ab - das macht der SELinux-fähige Kernel beim Bootvorgang! Damit fliegt neben KNOX auch die gesamte Pay-Möglichkeit durchs Fenster raus - und zusätzlich wird dann dieser "Zustand" permanent vermerkt. Es gäbe zwar einige sehr böse Hacks um das Ganze zu umgehen - nur öffnest du dann dein Gerät komplett.


    • Wer braucht die Samsung-Apps?
      Ja ich! Es gibt einige gute App's. Zbs S-Planer, Memo, S-Note, Text und Bildscanner...

      Braucht man den Samsung-App-Store? Ja!
      Ja ich! Da gibt es oft gute Angebote und auch App's
      für und von Samsung

      Braucht man den S-Planer? JA! Siehe oben

      Braucht man Smasung Pay? Ja!
      Ich möchte ne alternative zu Google Pay! Bei Samsung Pay scheint Sicherheit und Datenschutz zu passen. Das muß Google Pay erstmal noch beweisen. Und bei Google hab ich da zumindest bei Datenschutz mal so meine Bedenken ob das was wird.

      Warum Samsung das macht und meines Erachtens auch machen soll ist einfach das sie schneller sind und es immer gut ist eine alternative zu haben!


      • Wer braucht die Samsung-Apps?
        Ich brauche die Samsung Apps, S-Planer z.b ist für mich persönlich der schickste und übersichtlichste Kalender den es gibt.

        Braucht man den Samsung-App-Store?
        Ja, da Samsung dort Samsung Nutzern Angebote und teilweise Kostenlos anbietet, sowie Samsung eigene Apps.

        Braucht man den S-Planer? Ja auf jeden FALL! siehe oben,
        Braucht man Smasung Pay? Konkurrenz ist immer gut und Samsung ist immer mit vorne dinge schnell umzusetzen.


      • "Das muss Google Pay erstmal noch beweisen"

        Aha, und Samsung muss das nicht. Die sind ja die guten Samariter und passen auf ihre Jünger auf. Denen geht es ja nicht nur um Profit, wie diesen Monstern von Google. :P


  • In Deutschland würde dies zu einem Rohrkrepierer. Hierzulande hat man ja erst einmal vor technischen Neuerungen Angst. Beispiel: in Japan sah ich vor etlichen Jahren schon, wie Käufer ihr Smartphone an ein Terminal an der Kasse gehalten haben, dann kurz das Smartphone entsperrt haben und der Einkauf abgeschlossen war. Hier hat man ja schon Panik bekommen, als Sparkasse-Karten einen NFC-Chip bekamen, mit dessen Hilfe Bagatellbeträge überwiesen werden konnten ohne Eingabe eines Passworts (solange die der Chip über das benötigte Guthaben verfügte). Bei Amazon bekommt man sogar solche Kartenhüllen, die das verhindern sollen. Soweit mir bekannt, war D das erste Land, welches richtig gegen Google Street View mobil machte.


    • Ganz davon zu schweigen, dass viele in Deutschland schon Kreditkarten ablehnen.


    • bedauerlicherweise wird in deutschland fast alles was mit fortschritt zu tun hat zum rohrkrepierer. zu verdanken haben wir das den umständen das es in unserem land der einigkeit und recht und freiheit gefühlt mehr gesetze wie einwohner gibt.

      aber immerhin nehmen wirs uns aus andere länder als "steinzeitstaat" zu beschimpfen.


      • Wie mir das alles bekannt vorkommt. Doch ich lebe in Österreich. Hier gilt das Gleiche!!


      • Ich komme dank Dienstreisen doch recht weit rum. Technikfeindlichkeit wie hier ist in anderen Gegenden der Welt kaum anzutreffen - solange man es sich finanziell leisten kann. Was mich aber am meisten stört, ist die Doppelmoral der Deutschen (oder vielleicht auch Österreicher ;-) ): Kreditkarte nein, Payback- oder Deutschlandkarte ja. Manche argumentieren, dass sie nicht überwacht werden wollen, schalten dazu die GPS-Funktion im Phone ab, benutzen nur Bargeld, aber lassen das Phone an sich an, über das man mittels triangulärer Peilung trotzdem ein Bewegungsprofil erstellen kann.
        Ich würde mich freuen, wenn es eine Art Standard geben würde, um Transaktionen mit dem Smartphone abzuschließen. Ob es nun Samsung-Play, Google-Play, Apple-Pay oder sonstwie heißt, ist mir Brause.


      • Ich glaube die meisten Leute haben keine Kreditkarte, weil es schlicht etwas kostet (neben dem normalen Konto) und eine Entwendung schlicht einfacher ist, als mit einer EC-Karte oder einem PayPal Konto. Dazu auch ein Beispiel: Ich habe mal in einem Call-Center gearbeitet, die Leute mit Kreditkarte mussten nur die K.-Nr. angeben und schwubs war die Transaktion beendet.
        So kann ich es mir halt vorstellen. Bezüglich der "Technikfeindlichkeit": Manchmal ist ein wenig mehr Vorsicht gesund und ein bisschen weniger ebenfalls. ;)


      • Nein, einfache Kreditkarten kosten nichts mehr. Im Gegenteil, ein KK-Konto neben dem Girokonto bei der DKB wirft sogar Zinsen ab.
        Mittlerweile gibt es sogar Prepaid-KK.


      • @Cress: Dann arbeitete das Unternehmen unseriös. Ohne Kontrollnummer ist eine solche Transaktion nicht hinnehmbar. Und wenn mir jemand die Kreditkarte belastet und ich nicht nachvollziehen kann, warum, hole ich mir das Geld zurück. Ganz einfach. Wenn man sich eine Kreditkarte mit einem turnusmäßigen Beitrag andrehen lässt, ist man selbst schuld. Wer ein wenig in der Welt unterwegs ist, merkt, dass man ohne Kreditkarte mancherorts kein Hotelzimmer bekommt. Nur die Deutschen verteufeln die Möglichkeiten solch einer Karte, obwohl die Handhabung ebenso leicht wie bei der EC Karte ist (ich empfinde es als noch einfacher).


      • @Jan:
        So pauschal kann man das auch nicht sagen. Deutschland hat eine hocheffiziente Forschungsinfrastruktur und wenn ich mich nicht irre, mehr Nobelpreisträger pro Einwohner
        als die USA. Deutsche Investitionsgüter und KFZ sind weltweit wettbewerbsfähig, obwohl sie relativ teuer sind. Sie sind innovativ und von hoher Qualität. Ein gewisser Konservatismus existiert allerdings schon.
        So wird derzeit diskutiert, ob IoT-Entwicklungen hemdsärmlig wie bei den Amis einfach begonnen werden sollen, oder die Ergebnisse der Normungsgremien abgewartet werden sollen, und damit die Entwicklung vielleicht verschlafen wird.


      • @Michael K.: Die Anzahl der Nobelpreisträger aus D, bzw. der Nobelpreisträger, die Forschungsarbeiten in D dafür erledigt haben, wird aber immer überschaubarer. Hier gibt es zwar Pioniergeist, der hier wiederum nicht umgesetzt wird. Bspw. ist der Transrapid ein feines Stück Technik. Um diesen aber vermarkten zu können, hätte man hier in D aber eine Strecke dafür gebraucht, die nicht nur für Testfahrten gebraucht wird. Jüngstes Beispiel: die Firma Boehringer Ingelheim hat das sog. Flibanserin entwickelt, welches in D auf eine jahrelange Zulassung hätte warten müssen. In den USA steht dieses Medikament, inzwischen von der Firma Sprout Pharmaceuticals als Addyi genannt, kurz vor der Zulassung. Anderes Beispiel sind gentechnisch veränderte Lebensmittel. Bisher wurde nicht nachgewiesen, dass diese sich negativ auf Menschen auswirken. In Asien und Nordamerika kein Problem, hier geht die Angst um. Passend in diesen Bereich passt die Strahlung von mobilen Endgeräten. Da werden nicht existente medizinische Risiken für das Hirn benannt, aber z. B. CB-Funk, der ein mehrfaches an Strahlungsbelastung ausmacht, wird stillschweigend toleriert.

        Jan


      • Dass die mittlere Zahl an Nobelpreisträgern abnimmt, lässt sich auch nicht belegen. Natürlich ist sie überschaulich, wenn es nur jedes Jahr pro Kategorie einen Preis gibt. Man kann nicht erwarten, dass jedes Jahr ein Deutscher dabei ist.
        Der Transrapid wäre ein Systembruch gewesen. Es ist illusorisch, das zig Milliarden teure Schienennetz komplett auszutauschen. Ein Schienennetz, das nicht kompatibel zum vorhandenen ist neu zu verlegen, ist in einem relativ kleinen, dicht besiedelten Land wie Deutschland auch unsinnig. In riesigen Ländern wie China mag das anders sein.
        Die Gentechnik ist umstritten. Vielleicht ist sie unschädlich, aber wenn doch nicht, kann sie zum unbeherrschbaren Problem werden. Es ist verständlich, wenn die Leute da Angst haben.
        Auch die Unschädlichkeit von Handystrahlung ist nicht unumstritten. Es gibt Studien, die bei täglich mehrstündigen Telefonaten ein 2-3 faches Hirntumorrisiko bescheinigen. Andere Studien verneinen das, es ist wie gesagt, auch wissenschaftlich umstritten. Dass die Leute trotzdem massenhaft Handys kaufen, obwohl die Strahlenbelastung thematisiert wird, ist also kein Beleg für Technikfeindlichkeit. Sie geben sie sogar kleinen Kindern, obwohl davon selbst offizielle Stellen abraten.
        CB-Funk dürfte nicht mehr so verbreitet sein, aber manche Amateurfunker rotzen 500 Watt aus ihren Antennen, und alte Rundfunksender hatten das nochmal um den Faktor 1000 überboten (allerdings wurde in großer Höhe abgestrahlt).
        Zulassungsverfahren für Medikamente dauern zuweilen wirklich zu lang. Um das Risiko für die Patienten zu senken, lässt man diese zwischenzeitlich an der suboptimalen Behandlung sterben. Dass es auch anders geht, zeigt die kürzlich erfolgte schnelle Zulassung eines Malariamittels.
        Das solche Skepsis auch ihr Berechtigung hat, zeigt das sogenannte Fracking in den USA, die Gewinnung von Schiefergas. Zwar verdienen einige wenige daran prächtig, und der Ölpreis ist auch unten, aber für viele Amerikaner ist das Trinkwasser mit Chemikalien vergiftet, oder sie können den Wasserstrahl am Hahn anzünden, weil er soviel Gas enthält. Wer den Film "Gasland" kennt, weiss was ich meine.


  • Brauch ich nicht. Ist mir alles zu unsicher. Was ist wenn das Handy geklaut wird. Nee danke, Samsung ist bei mir eh gestorben. Aber egal ob Samsung oder Google oder irgendein anderer Verein. Ich bleib bei den üblichen Bezahlmerhoden.


    • Solche o. g. Bezahlmethoden setzen voraus, dass das Smartphone mittels PIN, Passwort oder mindestens Fingerabdruck gesperrt sind. Bei einigen Apps muss man nach Entsperren des Endgeräts sogar noch einmal ein Passwort für die App eingeben. Wenn dir dein Portemonnaie geklaut wird, ist das Geld darin weg. Wenn dir jemand das Smartphone klaut, ist nur dieses weg aber nicht das Geld, was man damit hätte überweisen können.


    • Wenn dein Handy geklaut wird, ist dein Geld sicherer als mit einer geklauten EC-Karte.


  • Nur Bares ist Wahres... und wenn das so weitergeht, schaffen die tatsächlich irgendwann das Bargeld ab. Was gehört uns dann noch? Dann bald nur noch virtuelle Partner und anderen Quatsch - nee danke, mache ich nicht mit. Und damit nicht gleich wieder ein paar lospoltern - manche Menschen möchten gern etwas "physisch" besitzen - im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" können. Das Virtuelle läßt sich heute viel zu leicht stehlen und ein realer Gegenwert ist auch nicht da. Schon heute ist der € nix mehr wert. Aber das ist ein anderes Thema...


    • "Nur Bares ist Wahres.."

      Genau, hab ich gesehen, als ich am Wochenende in meine Dose geguckt habe. Diese Dose, in die das ganze Kupfergeld verschwindet, das im Geldbeutel Platz wegnimmt, weil man es eh nie wieder an der Kasse lässt weil es einfach nervt. Keine Ahnung wieviel Geld da in den letzten Jahren verschwunden ist.
      Da ist für mich nicht irgendwas "Wahres" dran.

      Gerne weg mit dem Zeuch!


  • Gut, dass ich noch mein Portemonnaie hab wo echtes Geld drin ist.
    Mal schauen wie lange es dauert, bis mich so eine Technik überzeugt.


    • Mich wird es nie 100%tig überzeugen. Klar ist ein Dienst wie PayPal praktisch und es wäre ganz okay auch mit dem Handy zu zahlen, allerdings nicht immer und ausschließlich. Zudem empfinde ich es als zu unsicher. Beispielsweise was passiert, wenn das Handy gestohlen wird? Kann wirklich kein Dieb meine Daten abgreifen?

      Durch root wird außerdem Samsung Pay Deaktiviert, dazu steht im Artikel auch kein Wort. Generell nur 10 Zeilen zu der Sicherheit im Artikel... Die Nutzer die sich dafür interessieren, über Nebenwirkungen und Risiken aufzuklären? Wozu, dann hätte der Artikel ja eine Woche benötigt und wäre heute nicht veröffentlicht worden. Und ob meine Daten nun beim Händler, bei Samsung oder bei mir abgegriffen werden, kann mir auch am Ende egal sein.

      Was mich interessiert sind Test und Ergebnisse und die stehen noch erst mal 5-10 Jahre aus.


    • Und du stehst irgendwann bei Lidl an der Kasse und zahlst mal deinen kompletten Einkauf mit den Kupferlingen, die sich im Laufe der Zeit sinnos angesammelt haben?


      • Wenn das dein einziges Problem ist.
        Dafür kann man auch einfach die Cent Stücke abschaffen wie es in manchen Ländern bereits geschehen ist. Man muss dafür nicht das gesamte Bargeld abschaffen


      • Genau, damit alles grundsätzlich 5-10 Cent teurer wird.


      • Ne 1-2? teurer.


      • Nicht bei X,95 EUR, X,90 EUR Beträgen.


      • Gerade sprichst du noch von "sinnlos angesammelt[en] [Kupferlingen]" und nun sind dir 0,05 und 0,10€ zu viel?


      • ja, wenns irgendwann 1000 angesammelte Kupferlinge sind, sinds viel. Kommst du da selbst nicht drauf?


      • Früher gab's mal die Tradition, die "Kupferringe" zu sammeln, und Hochzeitsschuhe davon zu kaufen. Man kann sie aber auch einfach bei der Bank einwechseln. Wenn ich einkaufe, brauchen die Kartenkäufer, die nicht nur eine Pin eingeben, sondern auch noch irgendwas unterschreiben müssen, viel länger als die Barzahler. Wenn dann noch irgendwas bei der Transaktion klemmt, wird's für die anderen zur Zumutung. Ich selber hab im Baumarkt mit Girokarte aber auch schon ohne Unterschrift bezahlt. Keine Ahnung was die da unterschreiben müssen.


      • Bin schon verheiratet, brauch die Schuhe nicht mehr ;)

        "Man kann sie aber auch einfach bei der Bank einwechseln."

        Wofür ich aber grundsätzlich schon mal zu faul bin da erst hinzulatschen.
        Die einzigen Male wo ich in den letzten Jahren ne Bank von innen gesehen habe, bzw. lediglich dessen Vorraum, ist wenn ich mit meiner KK Bargeld abhole, damit ich in der Mittagspausen mein Essen in den Läden zahlen kann, die keine Karte akzeptieren.

        Wenn ich mit Karte zahle muss ich entweder nur PIN oder Unterschrift dalassen. Beides noch nie. Und das dauert nicht länger als die Oma, die ihre Groschen zusammen zählt.