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2 Min Lesezeit 7 Kommentare

Neues Samsung-Display bringt Hologramme auf das Smartphone

Ein neues Samsung-Patent verspricht, holografische Effekte ohne die bekannten Einschränkungen zu ermöglichen. Die Details der neuen Technologie könnten nach ihrer Umsetzung einen Quantensprung der Display-Technologie bedeuten. Auch für neue 3D-Inhalte würde dies eine neue Ära einläuten.

Ähnlich wie in einigen Star-Wars-Szenen gesehen, können wir in naher Zukunft wohl mit echten, in die Luft projizierten 3D-Hologrammen rechnen. Ein dazu in den USA eingereichtes Samsung-Patent verrät Details zum Aufbau. Und dieser ist durchaus vielversprechend.

Bisherige holografische Displays wie das des Nintendo 3DS oder des Red Hydrogen One waren geplagt von Fliegengitter-Effekten. Diese waren größtenteils technisch bedingt, da die Displays mit einer Parallaxen-Barriere arbeiteten. Jene war auch schuld an der zweiten Einschränkung: Betrachter mussten aus einem bestimmten Winkel auf das Display schauen, um den Effekt wahrzunehmen.

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Samsungs Hologramm-Display arbeitet ohne Parallaxen-Barriere. / © Let's go digital

Gemäß des Samsung-Patents wird nun die Hoffnung geweckt, dass frei über dem Display schwebende Hologramme möglich werden. Eine ausgeklügelte Anordnung von Linsen soll das Hologramm-Display demnach eher in einen Projektor verwandeln, welches man bei der Projektion gar nicht ansehen muss.

Das Patent regt die Fantasie an

Noch handelt es sich bloß um ein Patent und es ist unklar, wann Samsung ein Muster zeigen oder gar in Serie gehen kann. Doch schon jetzt lädt die Idee zu Gedankenspielen ein.

Mit holografischen Displays wird für interaktive Inhalte eine Barriere gebrochen, die bislang nur mit VR- oder AR-Zubehör zu überwinden war. Digitale Inhalte werden greifbarer. Diese können in Medizin, Ingenieurwesen, Bildung, Design oder eben auch in der Unterhaltungsindustrie eine große Bereicherung sein.

Der Wunschtraum animierter Hologramme taucht immer wieder in Science-Fiction-Filmen auf; zuletzt überlebensgroß und unheimlich in Bladerunner 2049, wo Hologramme das Stadtbild prägen. Im Haushalt des Protagonisten verleiht ein Hologramm seinem digitalen Assistenten ein Gesicht.

Die digitalen Assistenten sind in Form von Alexa, Siri und Google Assistant - und wenn man will auch mit Bixby - schon vorhanden. Samsungs Patent zeigt, dass auch diese schon bald ein Gesicht bekommen könnten.

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7 Kommentare

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  • "(...), waren geplagt von Fliegengitter-Effekten (...), da die Displays mit einer Parallaxen-Barriere arbeiteten."

    Endlich hat Samsung ein einsehen. Ich fordere schon seit Jahren ein barrierefreies Arbeiten am Bildschirm. Warum extra ein Patent? Warum hat man nicht von Anfang an auf die Parallaxen-Barbiere verzichtet?


  • Echte Hologramme wären schon sehr interessant, kommen wir meinem Wunschtraum nach einem Holodeck näher? Hm, bin mir unsicher..... mal sehen wann wir wieder was hören von diesem Patent.


  • "Helft mir Obi Wan Kenobi, ihr seid meine letzte Hoffnung!"

    Meine erste große Liebe war eine Prinzessin.


  • Asterix tänzelte doch schon 1987 in einem Hamburger Fotostudio herum


  • Überspringt lieber 5G und baut direkt 6G :)


  • Dann sind auch plötzlich die Gestensteuerungen sehr praktisch. :o)

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