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Samsung Galaxy Tab S3 im Test: Ein nahezu perfektes Arbeits-Tablet

Update: Der finale Test

Wie viele Gerät braucht man, um einen Test zu schreiben? Für diesen Test, brauchte ich nur eins: das Galaxy Tab S3. Dieser Test wurde nur mit Hilfe des Tab S3, dem originalen Book Cover Keyboards und dem S-Pen erstellt. Aber welche Aufgaben kann das Galaxy Tab S3 neben dem Erstellen und Veröffentlichen von Artikeln noch erledigen?

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Bewertung

Pro

  • Design
  • S-Pen-Unterstützung
  • LTE
  • Sicherheit und Datenschutz

Contra

  • Android Apps für Tablets
  • Nicht wasserdicht
  • Akku ist nur durchschnittlich

Günstigstes Angebot: Samsung Galaxy Tab S3

Bester Preis

Samsung Galaxy Tab S3: Preis und Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy Tab S3 gibt es in zwei Varianten, mit und ohne LTE-Modul. Die WiFi-Only-Variante kostet in Deutschland 679,- Euro, die Version mit LTE-Modul liegt bei 769 Euro. Beide Versionen sind ab dem 17.04.2017 verfügbar. Solltet Ihr Euch noch im April für das neue Tablet entscheiden, bekommt Ihr das Book Cover Keyboard im Wert von 129 Euro kostenlos dazu. Das neue Gerät gibt es in zwei Farben, schwarz und silber, wobei die Front grundsätzlich in schwarz gehalten ist.

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Das Galaxy Tab S3: Eine intelligente Lösung. / © AndroidPIT

Samsung Galaxy Tab S3: Design und Verarbeitung

Der Formfaktor wurde im Vergleich zum Vorgänger, dem Galaxy Tab S2, praktisch nicht verändert. Auch der Vorgänger hatte den typischen 9,7 Zoll Bildschirm. Auch das neue Tablet behält das iPad-gleiche Bildschirmverhältnis von 4:3 bei. Somit ist das Gerät sowohl horizontal als auch vertikal praktisch zu nutzen. Der Rahmen wird aus Metall gefertigt, Rückseite ist mit Glas abgedeckt.

Das Tab S3 liegt mit seinen 434 Gramm gut in der Hand. Solltet Ihr das Tablet für längere Lese-Seitzungen nutzen wollen, empfiehlt sich aber entsprechendes Zubehör, um das Tablet abstützen zu können, es ist dann doch nicht nur ein Ebook. Samsung vereinfacht das Halten des Tablets aber noch etwas: Wenn Ihr Euren Finger vor dem Aktivieren des Displays auf den Bildschirm legt, wird dieser von der Software ignoriert. Somit könnt ihr das Tablet auch deutlich angenehmer in einer Hand halten.

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Das Galaxy Tab S3 ist dünn, leicht und sehr angenehm zu halten. / © AndroidPIT

Das Galaxy Tab S3 wird nun auch mit einem S-Pen ausgeliefert, der aber leider nicht am Tablet untergebracht werden kann, wie bei der Note-Serie. Solltet Ihr auf den S-Pen nicht verzichten wollt, müsst Ihr also ein kreative Unterbringung finden. Der neue Stylus ist sehr leicht, fühlt sich dennoch hochwertig an.

Im Gegensatz zum neuen Galaxy S8, ist das Tab S3 noch mit einem physischen Homebutton ausgestattet, der auch als Fingerabdrucksensor dient. Letzterer kann mit bis zu 5 verschiedenen Fingerabdrücken umgehen und reagiert schnell und zuverlässig.

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Die Hauptkamera steht nur ein wenig über. / © AndroidPIT

In Verbindung mit dem S-Pen macht der physische Button allerdings nur bedingt Sinn. Da Samsung mit dem Galaxy S8 und S8+ dieser Lösung des Homebuttons aber den Rücken gekehrt hat, bleibt Hoffnung, dass sich das auch beim Tablet mit der nächsten Generation ändert.

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Das neue Tablet gibt es wie die Vorgänger mit und ohne LTE. / © AndroidPIT

Das Galaxy Tab S3 ist leider nicht wasserdicht, was ich sehr schade finde. Möchte man dieses Gerät als Business-Tablet einsetzen, wäre ein solches Feature durchaus wünschenswert. Auf dem Tisch im Büro oder in Meetings befinden sich schließlich immer Kaffeetassen und ähnliches, ein Unfall ist da stets nicht weit. Samsung hat hier eine große Chance verpasst und hätte dafür sorgen können, dass sich das Tablet wirklich für jeden Einsatz eignet. Nur wenige Tablets bieten zum aktuellen Zeitpunkt ein solches Feature.

Samsung Galaxy Tab S3: Display

Das neue Highend-Tablet von Samsung ist mit einem 9,7-Zoll-Bildschirm ausgestattet mit einer hohen Auflösung von 2048 x 1536 Pixeln (264 ppi). Das Super AMOLED Display ist wie gewohnt sehr farbstark und zeigt einen sehr guten Kontrast. Auch wenn das 4:3 Bildschirmverhältnis für schwarze Balken bei Filmen und Videos sorgt, eignet sich dieses Gerät hervorragend für selbiges. Ich würde Euch allerdings empfehlen die Helligkeit manuell einzustellen und die automatische Helligkeit zu deaktivieren.

Solltet Ihr gerne den S-Pen nutzen, ist es sinnvoll die Bildschirm-Empfindlichkeit entsprechend einzurichten, damit Ihr Eure Hand entspannt auf dem Display ablegen könnt, ohne ungewollte Eingaben auszulösen. So lässt sich das Gerät auch deutlich angenehmer in der Hand halten, da Ihr Euch nicht nur auf den Rand des Geräts beschränken müsst.

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Ihr könnt Euren Finger auch auf dem Display belassen, ohne dass dieser erkannt wird, um es einfacher in einer Hand halten zu können / © AndroidPIT

Der neue S-Pen erkennt insgesammt 4.096 verschiedene Druckstufen und erkennt auch den anliegenden Winkel, was für noch genaueres Schreiben und mehr Funktionen sorgt. Während meiner 10 Testtage mit dem Tab S3 hatte ich keinerlei Probleme mit der Touch-Erkennung, egal ob mit Stylus oder ohne.

Nur im direkten Sonnenlicht, wie bei vielen Smartphones und Tablets, ist es mitunter etwas schwierig. Das Display ist nach wie vor gut zu erkennen, aber man muss sich doch sehr konzentrieren und dies kann nach einiger Zeit für Ermüdung sorgen.

Samsung hat auch beim Galaxy Tab S3 den mittlerweile bekannten Blaulicht-Filter integriert. So könnt Ihr das neue Tablet auch Nachts oder bei schlechtem Licht nutzen, ohne Eure Augen unnötig zu strapazieren.

Samsung Galaxy Tab S3: Software

Das Samsung Galaxy Tab S3 wird mit Android 7.0 Nougat und der eigenen Oberfläche TouchWiz ausgeliefert. Unter Android 7.0 gibt es eine neue Multi-Window-Funktion, welche natürlich auch vom Galaxy Tab S3 unterstützt wird. Im Gegensatz zu früheren Tablets des koreanischen Herstellers ist die Funktion besser nutzbar und vor allem einfacher zu aktivieren.

Allerdings funktioniert sie noch nicht so nutzerfreundlich wie Apples iPad Pro. Statt nur vom rechten Bildschirmrand wischen zu müssen, um eine App in einem zweiten Fenster öffnen zu können, muss die Funktion bei Android zunächst über die entsprechende Schaltfenster aktiviert werden. Erst dann kann die gewünscht App ausgewählt werden.

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Das Multiwindow-Feature ist auf dem Tab S3 sehr nützlich. / © AndroidPIT

Samsung hat die Software des Tab S3 erweitert. Vor allem Samsung Flow, Cloud und Secure Folder fallen hier direkt ins Auge. Samsung Flow ermöglicht eine besondere Verbindung von Tablet und Smartphone über Bluetooth, die App muss dabei auf beiden Smartphones installiert sein.

Mit Hilfe dieser Funktion werden Benachrichtigungen wie SMS, WhatsApp und weitere auch auf dem Tablet angezeigt. Somit müsst Ihr nicht jedes Mal das Smartphone herausholen, um auf eine Nachricht zu antworten, die nicht nativ auf dem Tablet ankommt. Auch andere Funktionen werden so deutlich erleichtert. Habt Ihr zum Beispiel einen Dokument oder Webseite zunächst auf Eurem Galaxy S7 geöffnet, könnt Ihr ohne Probleme diesen auf dem Tab S3 weiterlesen. Oder Ihr könnt einen gestarteten Video-Anruf einfach auf das Tablet übertragen, oder eben andersherum.

Zusätzlich kann das Tab S3 auch mit einem PC mit Windows 10 Home oder Windows 10 Pro verbunden werden. So lässt sich zum Beispiel der Fingerabdrucksensor des Tablets zum Entsperren des PCs nutzen. Die Anzeige von Benachrichtigungen zeigt allerdings noch eine gewisse Verzögerung.

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In Google Keep kann man handschriftliche Notizen in Text verwandeln. / © AndroidPIT

Samsung Cloud ist, wie der Name schon sagt, Samsungs eigener Cloud-Service. Er ist von der Handhabung vergleichbar mit Apples iCloud, das für Backups der Kontakte, Notizen, der eigenen Bilder und des Kalenders genutzt wird.

Ich nutze den Dienst schon seit längerer Zeit, bisher mit dem Galaxy S7 und nun mit dem Galaxy Tab S3 und dem Galaxy S8. Bisher kann ich berichten, dass der Dienst besser und zuverlässiger funktioniert als Googles eigene Backup-Funktion. Bei letzterer habe ich oftmals Daten komplett verloren, das war bei Samsung Cloud bisher nicht der Fall. Leider werden bisher Spiele-Daten nicht gespeichert, aber vielleicht wird auch diese Funktion bald integriert. Aktuell bietet Samsung 15 GByte kostenlosen Speicher an.

Samsung Secure Folder, der zunächst mit dem Galaxy Note 7 eingeführt wurde, hat mittlerweile auch seinen Weg auf das Galaxy S7 gefunden. Mit dem Update auf Android 7.0 Nougat wurde dieser in der Software implementiert. Mit Secure Folder lassen sich sichere Ordner erstellen, die nur mit dem Fingerabdruck oder einem Passwort geöffnet werden können. Das Tablet kann durch dieses Feature noch sicherer genutzt werden. Vor allem im Arbeitsalltag ist dieses Feature gerne gesehen, da das Tablet dann doch mal durch mehrere Hände geht.

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Die native Tastatur bringt allerhand Shortcuts mit sich. / © AndroidPIT

Zunächst sind sichere Ordner nur für den Hauptuser zu erreichen und können auch Daten von System-Apps, wie der Galerie, Kalender, Kamera, Kontakte, Email, Internet und Meine Dateien, beinhalten. Leider bietet Samsung aktuelle keine Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten an. Somit können gesicherte Dateien nur auf einem Gerät eingesehen werden.

Wie bei allen heutigen Samsung Geräten, sind auch beim Tab S3 verschiedene Microsoft-Apps wie Excel und PowerPoint vorinstalliert. Auch der Microsoft eigene Cloud-Service OneDrive ist dabei. Ich persönlich nutze bevorzugt Google Drive, welcher auch auf dem Tab S3 vorinstalliert ist. Auch andere Google Apps, wie zum Beispiel Keep, sind vorhanden.

Samsung Galaxy Tab S3: Performance

Das Galaxy Tab S3 ist wie erwartet sehr gut ausgestattet. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon 820 mit 2x 2,5 GHz und 2x 1,6 GHz zum Einsatz. Ihm stehen satte 4 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Mit dem Qualcomm-Chip eignet sich das Tab S3 auch hervorragend für Spiele, da es sich auch bei grafikintensiven Anwendungen nicht unnötig aufheizt.

Samsung spendiert auch dem Tab S3, wie schon dem Galaxy S7 und S8, den Game-Launcher und Game-Explorer. Diese sollen die Gaming-Erfahrung weiter verbessern und bringen nützliche Features mit. So kann zum Beispiel eine Spiel-Session direkt aufgenommen und die Aufnahme der Frontkamera eingebunden werden.

Zum Testen habe ich ein klassisches Rennspiel, Asphalt 8, installiert und das Spiel lief absolut einwandfrei, ohne Abstürze oder Verzögerungen. Alles lief sehr flüssig. Apps wie Instagram oder Facebook öffneten sich aus der App-Übersicht teilweise recht langsam und stürzten mitunter sogar ab. Auch der Samsung eigene Browser fror das ein oder andere Mal komplett ein.

Die Zusammenarbeit von Hardware und Software funktioniert allgemein aber sehr gut. Verglichen mit anderen Geräten in dieser Preisklasse, wie das Google Pixel C oder das Lenovo Yoga Book, ist die Performance sehr gut. Nur das iPad Pro liefert hier noch mehr Leistung, welches genauso viel wie das Galaxy Tab S3 kostet.

Samsung Galaxy Tab S3: Audio

Die Zusammenarbeit zwischen Samsung und AKG trägt beim Galaxy Tab S3 erste Früchte, das Geräte ist mit entsprechenden Lautsprechern ausgestattet. Es gibt insgesamt vier AKG-Lautsprecher, zwei am unteren und zwei am oberen Rand.

Der erste Eindruck ist gut, vor allem die Lautstärke kann überzeugen. Nach einer Weile ist aber klar, dass die Positionierung der Lautsprecher die Qualität etwas kompromittiert, das Potenzial wäre aber eigentlich da.

Immerhin handelt es sich um Stereo-Lautsprecher, die Qualität könnte aber deutlich besser sein, wenn sich die Lautsprecher auf der Front befinden würden. Während Ihr ein Netflix-Film oder ein YouTube-Video guckt, oder auch ein Spiel wie Asphalt 8 spielt, ist die Chance groß, dass der Ton durch  Eurer Hände unabsichtlich abgedämpft wird.

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Das Galaxy Tab S3 ist mit 4 AKG-Lautsprechern ausgestattet. / © AndroidPIT

Ich würde daher empfehlen einen Bluetooth-Lautsprecher oder -Kopfhörer zu nutzen, um deutlich besseren Sound genießen zu können.

Samsung Galaxy Tab S3: Kamera

Die Kamera ist wohl nicht eins der wichtigsten Kaufargumente bei einem Tablet, aber Samsung hat den Sensor weiter verbessert. Während das Tab S2 noch eine 8 Megapixel Knipse hatte, steht dem Tab S3 eine 13 Megapixel Kamera zur Verfügung. Die Blende hat eine Öffnung von f/1.9. Auf der Front ist eine 4,7 Megapixel Kamera verbaut, die auch Full HD beherrscht. Vor allem für Videoanrufe via Skype und anderen Diensten sehr erfreulich.

Das Tab S3 ist allerdings eher nicht für Selfies gedacht. Die Rückkamera ist aber wirklich ganz gut, kann aber mit Smartphone-Kameras wie beim Google Pixel, iPhone 7 oder Galaxy S7/S8 nicht mithalten.

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Die Hauptkamera des Galaxy Tab S3 löst mit 13 Megapixeln auf. / © AndroidPIT

Die Kamera kann sogar Videos in 4K-Auflösung aufnehmen, Bilder werden entweder in 4:3 oder 16:9 geschossen. Ich hatte die Möglichkeit die Kamera auf einem Makrt an einem schönen Sonntag-Nachmittag auszuprobieren. Die Bilder können überzeugen und die Qualität sollte Euch nicht enttäuschen.

Solltet Ihr Euer mobiles Gerät auch gerne zu Bildbearbeitung nutzen, könnt Ihr dafür das Tab S3 durchaus einsetzen. Apps von Dropbox oder Snapseed funktionieren sehr gut. Auf dem großen Bildschirm macht es wirklich Spaß die eigenen Bilder anzupassen und zu verschönern. Im Gegensatz zum kleinen Bildschirm eines Smartphones, sieht man bei einem so großen Display wirklich alle Details.

Samsung Galaxy Tab S3: Akku

Das Galaxy Tab S3 ist mit einem 6.000-mAh-Akku ausgestattet, der für wirklich gute Laufzeiten sorgt. Auch bei sehr aktiver Nutzung, schafft man es noch locker bis zum nächsten Morgen und hat sogar noch gut 15-20% Restakku übrig. Ganze 2 Tage Laufzeit wären natürlich noch besser gewesen, aber insgesamt bin ich mit der Laufzeit zufrieden.

Das neue Tablet lässt sich dank USB-Typ-C auch sehr schnell laden. Die komplette Ladezeit beträgt knapp 2 Stunden und 30 Minuten.

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Der 6.000 mAh starke Akku reicht locker für einen arbeitsreichen Tag. / © AndroidPIT

Samsung Galaxy Tab S3: Technische Daten

Abmessungen: 237,3 x 169 x 6 mm
Gewicht: 434 g
Akkukapazität: 6000 mAh
Display-Größe: 9,7 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2048 x 1536 Pixel (264 ppi)
Kamera vorne: 5 Megapixel
Kamera hinten: 13 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 7.0 - Nougat
Benutzeroberfläche: TouchWiz
RAM: 4 GB
Interner Speicher: 32 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 820
Anzahl Kerne: 4
Max. Taktung: 2,15 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Bluetooth 4.2

Abschließendes Urteil

Das Samsung Galaxy Tab S3 wird wohl nie einen PC oder Laptop komplett ersetzen, aber eignet sich dennoch als kleines Arbeitstier. Während meiner Arbeit hier bei AndroidPIT nutze ich einen PC mit Windows 10 Pro im Büro und ein MacBook Pro zuhause. Keines der beiden Geräte würde ich gegen ein Tablet ersetzen wollen.

Während meiner Testphase habe ich aber viele Situationen entdeckt, in denen das Tab S3 viel Sinn ergeben haben. Auch dieses Review wurde mit dem Galaxy Tab S3 erstellt. Es kam in Meetings zum Einsatz, ich habe damit Artikel editiert, Bilder bearbeitet und vieles weiteres. Das Galaxy Tab S3 hat geholfen, das eine oder andere alltägliche Aufgabe zu erleichtern.

Ein Tablet sollte spezielle Eigenschaften aufweisen
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Als Arbeits-Tablet würde ich das Galaxy Tab S3 wählen. / © AndroidPIT

Ein Problem gibt es aber nach wie vor: Es fehlen Apps, die für Android-Tablets optimiert sind. Android ist noch immer keine wirklich große Freude auf Android-Tablets. Wenn ich mir nun Tizen auf den Samsung-Smartwatches ansehe und mit Android Wear 2.0 vergleiche, ist die Überlegung Tizen auf einem Tablet ausprobieren zu können, durchaus sehr interessant.

Als größter Hersteller ist Samsung hier aber zum Teil auch mitverantwortlich. Auch Samsung könnte Entwickler animieren, mehr Tablet-Apps für Android zu entwickeln. Ein Tablet sollte im Endeffekt doch nicht nur ein zu groß geratenes Smartphone sein, sondern eigene, wichtige, Aspekte mitbringen, oder?

91 Kommentare

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  • Das "Abschließende Urteil" halte ich für einen Witz. Für die beschriebenen Einsätze nutze ich meine Samsung Note-Tablets schon seit Jahren. Ich wüsste nicht, inwieweit das S3 diesbezüglich Vorteile haben sollte.
    Und was die fehlenden Apps betrifft - bitte mal Beispiele nennen. Ich habe mehrere Tablets verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Apps in allen Variationen im Einsatz... Fehlende Tablet Apps sind mir noch nicht aufgefallen.
    Welche eigenen, wichtigen Aspekte? Eier damit kochen? Als Tennisschläger benutzen? Worthülsen ohne Inhalt.

  • @ Camila Rinaldi
    Yes perfekter Report, jetzt bin sogar ich überzeugt ......... Dankeee 😎
    Ersetzt 10.1" Tab, hat rechts vom HomeB. 1mm Screen-Aufwölbung !
    Noch 2 einfache Fragen :
    ● Micro-SIM oder Nano-SIM ? ......hab nigends eine AW gefunden.
    ● Kann der sAmoled-Rotstich auch bei diesem Gerät vorkommen ?

    Nach 1 Woche keine AW ! ...also beides hat sich inzwischen geklärt.
    NANO-Sim, Rotstich ja aber seltenst, keine AW ist bissi denkwürdig !

  • JoeWi vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Ich habe das Gerät seit 3 Wochen und bin rundum zufrieden. Der Akku hält deutlich länger als beim Note 10.1 2014, was aber denke ich auch an Android 7 liegt.
    Ich nutze das Tablet sowohl privat als auch dienstlich. Selbst bei dienstlichen Dauerbelastungen wie langen Meetings, mit mitschreiben, Kalender, Mails, Internet & Co. hält der Akku. Ich hatte bislang noch nicht die Notwendigkeit zwischendurch nachladen zu müssen.
    Der SPen ist genial und fühlt sich im Vergleich zum Note 10.1 2014 deutlich besser an und verleiht einem wirklich ein echtes Schreibgefühl.
    Das Display ist richtig gut, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung auf dem Balkon kann man noch recht gut arbeiten.
    Die externe Tastatur ist ein wenig gewöhnungsbedüftigt, aber mir geht das bei neuen Tastaturen immer so. Genial ist natürlich, dass man das Tablet nur auf die Tastatur stecken muss und sie damit sofort aktiviert ist. Dann noch eine Bluetoothmaus angekoppelt und man hat einen kleinen Mini-Laptop. So nutze ich das Tablet öfters auf Arbeit, wenn ich meinen Desktop-PC nicht nutzen möchte.
    Die 32 GB interner Speicher reichen locker aus, natürlich wären 64 GB besser, aber wozu? Man kann extern erweitern und so viel auslagern. Das hatte ich bislang noch nicht nötig, obwohl ich kapp 5 GB für persönliche Daten intern verbraucht habe. Dazu noch reichlich Apps. Klar ein paar große Games sind extern ausgelagert, aber selbst so Speichergrößen wie Facebook incl. Messenger sind intern drauf. Trotzdem habe ich noch genug Platz.
    Von der Geschwindkeit ist das Tablet einfach großartig. Ich zocke zwar keine hochaufwendigen 3D-Games auf dem Tablet, weswegen ich dazu keine Äußerung machen kann, aber für den Normalgebrauch und einfache Games ist es genial.
    Ein kleiner Nachteil sind die Lautsprecher, die könnten für einen Geschmack ein bisschen mehr Klangfülle haben.
    Kurzum, ich habe den Kauf nicht bereut. Ein echt klasse Tablet.

    • ● S3 ......leider nur ein simples Maxi-Smartphone mit S-Pen und 4 Lautsprechern !
      Seit 2 Woche auch am einrichten und stelle fest, das Nougat 7.0 ist derart "abgespeckt", auch die Oberfläche Grace UX, dass ich die Möglichkeiten unter Touchwiz sehr vermisse.
      Faszit ist : Dies S3 NoteTab ist < 500 € wert, die Hardware ist top, die Software ein flop.

      Ja tönt hart, aber wenn man sieht dass Nougat in Hauptsache darauf abziehlt, den User noch gläserner zu halten. Die montierte Bloatware wird so stark eigengeschützt, dass zuerst die Berechtigungen akzeptiert werden müssen, bevor man weiss was die APP zu bieten hat, schlicht dreist ...überheblich, sowas macht Google wesentlich überschaubarer mit der Vorstellung im PS. Von der Google Ankündigung, bei Berechtigungen etwas offener zu werden, ist garnichts zu sehen. Der sAmoled-Screen mit 264ppi wird etwas zu sehr hochgejubelt, ok die Farben leuchten alle, fast fluoreszierend kitschig, runter regeln minimst ---> wie alles in Nougat, diffenziertere Möglichkeiten zu sehr eingeschränkt ...ehrlichere Farben hat man klar mit einem scLCD-Screen.
      Ergo : Aussen fix, innen nix, dafür ist der S-Pen einiges besser geworden.
      ...klar ruckelt nichts mehr, bei sovielen Einsparungen unter Nougat !

  • Ich habe mir das Galaxy Tab S3 heute bestellt, es ersetzt dann mein kleines Galaxy Tab 3 - 8.4 da ich es zukünftig auch zum Teil dienstlich nutzen werde und bin gespannt.
    Der Test hier klingt ja vielversprechend 👌😊

  • 6000mAh? Mein Shield Tablet K1 hat 4000mAh...und dieses hält nen halben Tag. Soviel zu gute Laufzeit!

  • Momentan nutze ich das Samsung Galaxy Tab S2 und bin sehr zufrieden damit. Die Leistung ist beim Tab S3 etwas besser, allerdings jetzt nicht weltbewegend. Die etwas bessere Kamera ist nett, wenn man sie auch nutzt. Allerdings ist die S-Pen unterstützung klasse.
    Samsung orientiert sich mit dem neusten Flagship Tablet designtechnisch an der Smartphone Serie, aber wirklich? Ein Tablet aus glas hinten? Das ist für mich auf jeden Fall ein No-go. Unschöne Kratzer und Sprünge sind da schon vorprogrammiert. Da bleibe ich lieber beim "Alten".

  • Habe es Mitte März auf der Samsung Homepage über die Aktion bestellt und eine Woche später geliefert bekommen. Hin begeistert von dem Teil. Einziges "Manko" sind die Lautsprecher. Die sind bei meinem Huawei MediaPad M2 Premium Edition mit Harmann/Kardon Lautsprechern um Längen besser. Ansonsten ein TopTablet 🤔

  • Danke für diesen praxis-orientierten Testbericht. Für mich gehört es zu den Nachteilen, dass keine LED verbaut wurde. Nur ein kurzer Blick auf die LED meines Samsung-Handys sagt mir alles ist ruhig, oder es findet ein Event statt: eine neue Nachricht erhalten, Akku fast leer oder eben vollständig geladen, und mehr, je nach installierten Apps und Einstellungen. Bei dem stolzen Preis der S-Klasse von 769,- erwarte ich eine LED an Bord. Es gibt einige, die Tablets mit 16:10 Displays bevorzugen, weil sie diese immer horizontal benutzen möchten. Ich mag aber 4:3 lieber. 4:3 ist zum Beispiel immer von Vorteil, wenn man die meisten Fotos betrachtet, sie sind größer auf dem Display. Es gibt sogar jede Menge Kameras mit exakt diesem Sensor, das System Micro 4:3. Und die mega-populäre Instagram App, die ich selber sehr mag und jeden Tag benutze, geht nur vertikal, hier ist auch 4:3 besser. Es freut mich deshalb, dass es bei 4:3 geblieben ist.

  • Zitat: Solltet Ihr Euch noch im April für das neue Tablet entscheiden, bekommt Ihr das Book Cover Keyboard im Wert von 129 Euro kostenlos dazu.

    Und WO??

    • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      du musst das Gerät bek Samsung registrieren und kriegst es dann nachgeliefert. Das kann sich mitunter aber ewig hinziehen...

      • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Muss gar nicht sein. Hab das bei einer Bekannten mal mit dem s7 so gemacht. Da gab's die Gear s2 (oder so) auch kurze Zeit gratis zum s7. Registrieren und innerhalb von 4 Wochen wurde die Uhr zugestellt. Ging sogar schneller. Die war nach knapp über 2 Wochen da.

      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        habe auch geschrieben "mit unter" ^^
        bei meinem S6 ging es damals auch schnell, innerhalb von drei Wochen. Beim Tab S2 hingegen hat es 5 Monate gedauert, bis ich endlich die E-Mail(!) mit dem Gutschein von den Herbstwochen bekam...

    • Bei Samsung direkt auf der Homepage

  • Peter vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Auch hier wäre die Display on Zeit interessant gewesen. Weil sehr aktive Nutzung ist ein dehnbarer Begriff. Ansonsten hört man von Tablets relativ wenig.. Dachte schon die sind ausgestorben..

    Tim

  • NoName vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Tolles Tablet! Wird mein Tab S2 vermutlich in 1-2 Jahren ersetzen und dann ist der Preis auch wieder bei 400€.

    • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      in 1-2 Jahren gibt es das Tab S4 und das ist dann schon bei 400^^

      • NoName vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Glaub ich nicht. Das S3 kam jetzt auch erst 1,5 Jahre nach dem Tab S2 und der Preis war nie wirklich unter 400 (seltene Cashbackaktionen von MM ausgeschlossen ;) )

      • Tim vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        das Tab S2 war auch nie so teuer, wie das Tab S3 ^^ da fällt der Preis einfach langsamer, weil er schon früh akzeptabel wird

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