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Ein echtes Killer-Feature im Samsung Galaxy S3: Akku kontaktlos laden?

 

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Nach dem Samsung Galaxy S3-Gerücht ist vor dem Samsung Galaxy S3-Gerücht. Das wusste schon der gute alte Sepp Herberger. Und er hat Recht behalten. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein neues, scheinbares Detail zum neuen Samsung-Super-Phone preisgegeben wird. 

Das Gerücht heute ist allerdings relativ neu. Angeblich wird das neue Android-Smartphone laut DDaily mit einer Induktions-Technik ausgestattet, die das kabellose Laden des Akkus erlaubt. Diese Technologie ist an sich nicht neu. Es gibt bereits mehrere Drittanbieter, die einen Akku anbieten, den man dann via Induktion laden kann.

Das Samsung-Patent geht aber um einiges weiter - und würde ein echtes Killer-Feature bieten. Denn das Samsung Galaxy S3 müsste nicht auf der Basis-Station liegen, um geladen zu werden. Wenn sich das Gerät in einem Umkreis von 1-2 Metern der Basis befindet, lädt sich der Androide ganz automatisch auf. Das wäre - sorry - geil. 

Könnt Ihr es auch nicht mehr erwarten, bis Samsung sein neues Smartphone vorstellt? Am 22. Mai - da bin ich mir mittlerweile recht sicher - werden wir mehr erfahren.

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82 Kommentare

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  • Nein, kein Denkfehler, so weit ich erkennen kann. Deswegen werden ja auch "nur" Reichweiten von 1 bis 2 Metern genannt. Dafür reicht es offensichtlich. Wie gesagt, im Labor sogar für eine 60-W-Glühbirne.

    @ Philip, meinst du, die hätten sich darüber in den Forschungsabteilungen von Delphi, Fujitsu & Co. keine Gedanken gemacht?

    Ich verstehe wirklich nicht, warum sich hier reihenweise Leute mit ihrem Schulphysikwissen hinstellen und nach zwei Minuten Nachdenken behaupten, das, womit jede Menge Forschungsexperten seit Jahren beschäftigen, könne ja gar nicht funktionieren.

    Alle doof außer ich...?

  • @Ulrich H.

    Stimmt, hab nicht darüber nachgedacht, dass ein bestehendes Feld keine Energie verbraucht, bin anscheinend doch ein bisschen zu lange raus aus dem Thema.

    Aber trotzdem fallen mir noch ein eventuell zwei Probleme auf.

    Nummer 1: Es werden ja nicht bloß genau passende Geräte auf dieses Feld reagieren, sondern auch Teile, bei denen die Frequenz ungefähr passt und so diverse Ströme oder sonstige Wechselwirkungen auftreten. Ich denke hier vor allem an Wechselwirkungen zwischen metallischen Bauteilen und dem sich verändernden Magnetfeld. Denn ähnlich wie beim ausschalten einer Spule nach Lenz ein Strom bzw. eine Spannung entsteht, die so gepolt ist, dass das Magnetfeld aufrecht erhalten wird, müsste ein eben solcher Effekt durch das abschwächen bzw. verstärken während der Oszillation auftreten. Und das, wenn auch mit schwankender Intensität an prinzipiell allen metallischen Gegenständen im Wirkungsbereich.

    Nummer 2: Die Sache mit der Proportionalität zum Abstand will noch nicht ganz raus aus meinem Kopf, auch wenn das durch die Sache mit dem M-Feld anders sein kann, ich hab mich wirklich schon zu lange nicht mehr mit so etwas beschäftigt :D Wenn ich jetzt allerdings an das Gravitationsfeld der Erde und dessen Stärke denke, geistert mir eine Formel mit r² durch den Kopf. Gut das währe kein hoch 3 mehr, jedoch immer noch ne ganze Menge und unabhängig davon ob Energie permanent oder nur bei passenden Frequenzen "abgezapft" wird, hängt der maximal mögliche Betrag doch immer noch mit der Feldstärke an dem entsprechenden Ort zusammen oder habe ich da einen schwerwiegenden Denkfehler?

  • Ein magnetfeld durch die Frequenz so einstellen dass es keine anderen Geräte stört? so ein quatsch :-D die Leute die keine Ahnung haben sollten vielleicht nicht ganz so laut schreien :-)

  •   9

    Sync ohne Kabel funzt über Wlan...

  • J.K.
    • Blogger
    21.03.2012 Link zum Kommentar

    Also ich finde das mit dem aufladen eine tolle Idee aber 1-2 Meter nicht möglich. Schön wäre es sync ohne Kabel.

  •   20

    Warum sollte man das überhaupt wollen? Absolut sinnfreies Feature, sollte es denn wirklich nicht nur ein Gerücht sein.

  • @ Kevin Jablonski, deine Theorie mit der Glühbirne ist richtig, es ist aber die falsche Theorie. Du gehst davon aus, dass das ladegerät kosntant Energie aussendet und ein Gerät diese nur auffängt.

    Faktisch ist es aber so, dass ein magnetisches Feld ganz ohne Energie aufgebaut werden kann. Ein stinknormaler Haushaltsmagnet ist ständig von so einem Feld umgeben, ganz ohne Batterie oder Stecker.

    Statt eines statischen kann man so auch mit recht geringer Energie ein oszillierendes Magnetfeld aufbauen. Das ist, anders als eine Lichtquelle, immer noch zunächst nur ein Feld, das keine Energie ausstrahlt, sondern wie ein Pendel einfach hin- und herschwingt.

    Erst wenn ein zur Frequenz passender Empfänger ins Spiel kommt, wird Energie abgezapft. Dann muss natürlich auch vom Sender wieder Energie hineingepumpt werden, um das Pendel am Schwingen zu halten. Aber halt auch nur dann und im Großen und Ganzen auch nur so viel, wie an Energie abgezapft wird.

    Ein paar Verluste gibt es natürlich schon, aber was sind schon 20 bis 30 % Verlust bei den üblichen Ladeströmen von nur maximal einem Watt?

  • Die Hobbyphysiker hier sollten mit ihrem vorschnellen "Geht nicht" etwas zurückhaltender sein.

    Es ist durchaus möglich, Energie über mehrere Meter drahtlos zu übertragen. Allerdings funktioniert das nicht über elektrische Induktion wie bei Zahnbürsten und RFID, sondern über Magnetresonanz.

    Mit dieser Technik hat man schon über mehrere Meter hinweg handelsübliche Glühlampen zum Leuchten gebracht, und das mit akzeptablen Wirkungsgraden. Durch die Resonanz wird die meiste Energie wirklich nur verbraucht, wenn sie vom Empfänger abgenommen wird.

    Für das Laden eines Akkus, für das normalerweise nicht mehrals 1 W gebraucht wird, dürfte es reichen.

    Delphi plant zum Beispiel solche Ladegeräte in Autos einzubauen: http://automobilwoche.de/article/20120204/REPOSITORY/120209954/1280/delphi-forciert-drahtloses-aufladen

    Damit bräuchte man dann keine Kabel mehr für Navis, Handys usw.

  • Auf keinen!

  • Handy per Induktion aufladen ist doch furchtbar o.O
    Jedenfalls wenn es auf einer Fläche liegen muss .
    Das Aufladen an sich ist dann zwar einfacher aber man kann das Handy dabei ja dann gar nicht nutzen .

    zu dem Link :
    Im dem Artikel steht irgendwo dass die Wellen wie ein laserstrahl gebündelt werden und alles was im Weg steht wird gebrutzelt oder ? Konnte leider nur flüchtig drüberlesen und habe das da aufgeschnappt .

  • ich fände es halt praktisch so ein minipult, man legt das Handy.drauf und es läd

  • So, jetzt nochmal langsam.

    Wenn ich mein Handy über eine Entfernung von 1-2m laden möchte gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. ein gerichtetes Feld (egal ob magnetisch, elektrom., usw.)
    2. ein ungerichtetes Feld

    Bei einem gerichteten Feld musst du mit dem Sender (Ladegerät) auf dein Handy zielen (wie z.B. bei einem Laser). Daher ist diese Variante wohl eher unbrauchbar.

    Bei einem ungerichteten Feld gibt es ein Problem, dass auch mit der modernsten und zukunftsmäßigsten Technik nicht lösbar ist. Es breitet sich immer Kugelförmig aus, daher ja auch ungerichtet. Daraus folgt, dass die Oberfläche, dieses kugelförmigen Feldes proportional zu r³, also der dritten Potenz der Entfernung zwischen Ladegerät und Handy ansteigt. Das bedeutet, wenn man in 10cm Entfernung mit beispielsweise 10W lädt, so braucht man in 200cm = 2m Entfernung die 20^3 fache Leistung, also 80kW (nein, ich habe mich hier nicht verrechnet!). Da dies der Leistung von etwa 20-30 Wäschetrocknern entspricht, glaube ich nicht, dass jemand diese Technik nutzen wird.

    Zur Info, nein ich habe kein Physik studiert, allerdings meinen Leistungskurs mit 1 abgeschlossen und denke sagen zu können, dass ich zwar keine neuen Technologien zu 100% ausschließen kann, jedoch kann auch ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass die von mir genannten Regeln für ein ungerichtetes Feld egal welcher Art absolut unumstößlich sind. Und ein ungerichtetes Feld ist zwingend notwendig, wenn man mit dem Ladegerät nicht auf sein Handy "zielen" will.

    Ein kleines Beispiel zum Unterschied gerichtet und ungerichtet habe ich noch:
    Ein ungerichtetes Feld wäre zu vergleichen mit einer Glühbirne, ein gerichtetes mit einem Laser. Auch wenn man mit einem Laser Stahl schneiden kann, wird dies wohl niemand mit einer Glühbirne versuchen wollen, auch wenn eine entsprechende Temperatur mit großem Aufwand zu realisieren wäre.

  •   20

    Schon wieder ein gerücht... Und für mich ist das kein killer-feature. Wie will ich dann mein handy auf arbeit laden wenn wieder mal der akku kränkelt? oder im Auto? KANN man es dann überhaupt noch per kabel laden?
    und wenn man beides kann machts für mich kein sinn sondern nur geldverschwendung für ein überflüssiges feature.

  • Mal nebenbei, Samsung baut sogar Öltanker und Frachter, der Konzern ist gigantisch, mit dem entsprechenden Budget könnte Herr Soljacic natürlich auch schon viel weiter sein inzwischen, wer weiß, für Samsung sind das Peanuts, die Technik dahinter ist aber Gold wert, das lässt sich ja in vielen Bereichen verwenden.

  • hammer!!!!! Nur eine fläche zum drauflegen fände ich schon geil.. An Apple: Sowas nennt man Innovation!!

  • @Fabian
    Ich glaub wir haben da ein kleines Missverständnis. Ist nicht böse gemeint, ich versuche jetzt nur nochmal genauer zu erklären was ich meine.

    Mobiles Internet gibt es ja schon länger, sagen wir seit 4-5 Jahren wird es intensiver von den Leuten genutzt. Vor Zehn Jahren gab es die Technik auch schon nur niemanden hat es gejuckt. Ergo hat es ca. 5 Jahre gedauert das die Technik ihren Siegeszug durchgezogen hat, man muss da auch Apple erwähnen, die sehr dazu beigetragen haben.
    Der Artikel den ich verlinkt habe, wurde 2009 vom Spiegel geschrieben, der weiterführende Link zu Intel sogar 2008, also ist das auch schon 3-4 Jahre her. Das heist das der Herr Soljacic sicher schon länger daran forscht und arbeitet.

    Und sei dir sicher, auch wenn Samsung bei den mobilen Geräten oft Plagiate vorgeworfen werden, das ist ein riesen Konzern, mit Forschungseinrichtungen in alle mögliche Gebiete, siehe nur mal AMOLED und die Samsung Fernseher. Die bauen ja auch militärisches Gerät, und wie man weis kommen die meisten Innovationen aus dem Bereich. Wer weis wie lange die schon an sowas arbeiten und womöglich den Herrn Soljacic finanziell unterstüzen.

    Aber wie du aus meinem vorhergehenden Post entnehmen kannst, sehe ich durchaus eine Möglichkeit das diese Technik wirklich kommt, allerdings denke ich nicht das es der Fall sein wird. Daher sieh meine Ansichten mit einem Augenzwinkern. ;-)

    Ps.: Wenn es wirklich kommen sollte hörst du von mir aber "Ich habs dir ja gesagt!" :-P :-D

  • fabian e.
    auch noch mal für dich, die technik hat herr Soljacic vor 5 jahren vorgestellt.
    5 lange jahre sind in der jetztigen zeit durchaus realistisch um so etwas zu marktreife zu bringen....es ist nunmal nicht so dass die technik von heute auf gestern erfunden wurde.

  • Elektrosmok leider geil ;-)

  • @Thomas: das zieht doch nicht, alles was bequem ist wird gekauft, und nur noch hinlegen, statt Verkabeln zu müssen ist bequemer

  • na ich weiß ja nicht ob es ein killer feature ist,bei 1-2 metern,kann ich mein handy doch gleich ans kabel oder ans dock hängen

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