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Samsung Galaxy Note 8 besteht Langzeit-Test trotz niedlicher Widrigkeiten
Samsung Galaxy Note 8 Hardware Test 11 Min Lesezeit 14 Kommentare

Samsung Galaxy Note 8 besteht Langzeit-Test trotz niedlicher Widrigkeiten

Hätte ich mir das Samsung Galaxy Note 8 kaufen müssen, wäre ich wahrscheinlich nicht enttäuscht gewesen. Der Clou: Der Kauf würde sich noch heute lohnen, obwohl sein Release schon anderthalb Jahre her ist. Ich blicke zurück auf sechs Monate mit dem Samsung Galaxy Note 8 und resümiere: Viel mehr Smartphones sollten so solide gebaut und so konsequent gewartet werden.

Als das Note 8 im Spätsommer 2017 in den Handel kam, kostete es stolze 999 Euro. Inzwischen gibt es bekanntermaßen deutlich teurere Top-Smartphones. Doch zeigt dieser Langzeittest, dass man auch für deutlich weniger Geld hervorragende Technik bekommt. Wer nicht zu eitel ist und das Gerät erst heute kauft, kann viel sparen.

Denn aktuell gibt es das Note 8 bei einigen Händlern und Discountern neu für 399 Euro. Die in meinem Test verwendete Schutzhülle LED View Cover gibt es teilweise – ebenfalls neu – schon für unter 20 Euro. Auch letztere kostete zur Einführung mit 70 Euro noch deutlich mehr als heute.

Doch warum sollte man im Jahr 2019 noch ein Smartphone aus dem Jahr 2017 kaufen? Inzwischen gibt es mit dem Pocophone F1 oder einem Honor 10 neuere, leistungsstärkere Alternativen zum gleichen oder einem noch geringeren Preis. Nach einem halben Jahr intensiver Nutzung versichere ich Euch: Das Note 8 kann mehr und wird viele seiner jüngeren Konkurrenten voraussichtlich überleben.

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Das Pocophone F1 ist ohne Zweifel ein Renner, aber eben kein Dauerbrenner. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Das Prinzip ist also: Lieber älter, dafür High-End als neuer, dafür Mittelmaß. Denn das Note 8 wurde schon vom Start weg kompromisslos und robust gestaltet. Der Gedanke hinter neuen Note-Geräten ist: Wer einmal 1.000 Euro investiert, sollte das nicht bloß ein und auch nicht zwei Jahre darauf gleich wieder tun müssen. Doch wie macht sich diese geplante Langlebigkeit im Alltag bemerkbar?

Das Note 8 ist familientauglich

In meinem Haushalt lebt unter anderem meine Tochter. Sie wurde vor Kurzem ein Jahr alt und ist jetzt in der Phase, wo man …

  • überall hinkrabbelt,
  • Schränke und Schubladen öffnet,
  • alles in den Mund nimmt,
  • Gegenstände gegeneinander schlägt,
  • Dinge vom Tisch herunterwirft und guckt, was passiert.
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Die Rutschpartie über den Fliesenboden übersteht das Galaxy Note 8 dank Gorilla Glass 5 unbeschadet. / © AndroidPIT

Wie Ihr richtig ahnt, war das Note 8 ihr liebstes Spielzeug. Eines Morgens fand ich sie vor, wie sie sich mit ihrem Körpergewicht auf dem Note 8 abstützt und es mit dem blanken, nach unten zeigenden Display über den gefliesten Küchenboden reibt. Nach einem Meter schritt ich endlich ein und inspizierte das Gorilla-Glass-5-Display: Kein neuer Kratzer.

Gepaart mit der üppig gepufferten Schutzhülle, aber vor allem auch dank der IP68-Zertifizierung gegen eindringenden Schmutz oder Wasser, hat das Galaxy Note 8 die Tortur durch meine Tochter überstanden. Dass ich das Smartphone mit klarem Wasser abwaschen kann, war oft mehr nötig als bloß nützlich.

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Das Note 8 lässt sich mit klarem Wasser abspülen. Nasse Schnittstellen werden erkannt und gegen Kurzschluss geschützt. / © AndroidPIT

Relevant bleiben durch Updates

Soweit so gut: Das Note 8 hat überlebt. Doch wie kommt man darauf, das 2017er Smartphone heute noch zum Kauf zu empfehlen? Hierzu werfen wir einen Blick auf die Software. Denn was nützt die robuste Verarbeitung, wenn marode Software unter der Haube für Sicherheitslücken und lästige Fehler sorgt?

Als eingefleischter Android-Enthusiast und Fan schlanker Software war ich skeptisch, ob Samsung mit den inzwischen monatlichen Patches geschweige denn den großen Software-Updates schritt hält. Samsung versieht seine Android-Variante mit umfangreichen Modifikationen sowohl an der Oberfläche als auch im Verborgenen. Das kann Verzögerungen beim Verteilen wichtiger Updates verursachen. Doch wurde ich positiv überrascht. So erreichte mich etwa der April-Patch am 10. April 2019.

Auch der Langzeit-Support mit Software-Updates sieht bei Samsungs Top-Smartphones vielversprechend aus. Oft bekommen Smartphones drei; im Falle von Geräten wie Galaxy S5 oder Note 4 sogar vier Jahre nach Release noch Sicherheits-Updates. Und jene gelten als Garant dafür, dass man sein Smartphone guten Gewissens für heikle Aufgaben wie Online-Banking oder mobiles Bezahlen verwenden kann.

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Die teuren Samsung-Smartphones erhalten Sicherheits-Patches nur wenige Tage nach ihrer Veröffentlichung. Manche von ihnen bis zu vier Jahre lang. Den April-Patch aus dem Screenshot erhielt ich schon am 10. April. / © AndroidPIT

Ein großes Update wie das mit Android Pie kam zwar erst im März, also rund ein halbes Jahr nach finaler Veröffentlichung durch Google. Jedoch hat Samsung seine Benutzeroberfläche massiv überarbeitet und mit „One UI“ mal wieder neu gebrandet. Und dessen dunkler Modus eilt – wie so oft bei Samsung-Funktionen – der nativen Implementierung durch Google voraus. Der offizielle Dark-Mode soll uns erst mit Android Q ins Haus stehen.

Übrigens: Wollt Ihr wissen, welche Modelle langfristig Software-Updates und Patches bekommen? Dann lohnt ein Blick in die Liste der Smartphones mit dem Google-Prädikat Android Enterprise Recommended.

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Smartphones sollte man nicht in der Nähe von der Tischkante ablegen. Erst recht nicht, wenn Kinder in der Nähe sind. / © AndroidPIT

Was mir sonst gefiel

Während ich mich der robusten Verarbeitung und der konsequenten Update-Versorgung des Note 8 ausführlich gewidmet habe, möchte ich meine übrigen Erfahrungen nur in Kürze aufzählen.

Die LED-Hülle beeindruckt

Ich kann jedem Note-8-Besitzer nur das LED-Cover ans Herz legen. Nicht nur schützt es das Smartphone rundum gegen Stöße und Kratzer. Das LED zeigt zusätzlich die Telefonnummer des Anrufers an, dient als Benachrichtigungs-LED-Ersatz und zeigt den Wiedergabestatus von Musik an.

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Das LED View Cover schützt das Note 8 nicht nur. Es bietet auch nützliche Extras. / © AndroidPIT

Die Seiten-Panele helfen tatsächlich

Von der Myriade vermeintlicher Multitasking-Hilfen des Note 8 beziehungsweise der One UI haben es mir lediglich die Seiten-Panele wirklich angetan. Egal welche App gerade im Vordergrund war: Vom rechten Rand kann ich die kleine Liste meiner Apps- oder Kontakt-Favoriten herbeiziehen. Darin befanden sich eine Ticket-App, Google Maps und die Nummern meiner Freunde, die gerade zu Besuch waren.

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Die Seiten-Panele des Samsung Galaxy Note 8 lassen sich umfangreich anpassen und erlauben praktische Schnellzugriffe auf Kontakte, Apps oder Daten. / © AndroidPIT

Die Kamera ist einfach gut

Auch wenn sich Samsung immer mehr ins Zeug legt: Bei mir sind etliche Sonderfunktionen der Kamera des Galaxy Note 8 Perlen vor die Säue. Ich bin froh, dass Schnappschüsse fast ohne Ausnahme einfach gelingen. Und das macht das Note 8 vermutlich schon deutlich besser als viele Konkurrenzprodukte: Es kommt nie Frust auf beim Fotografieren oder beim Aufnehmen von Videos. Die Resultate kann man hinterher fast immer sofort verwenden.

Was mir weniger gefiel

In dem halben Jahr mit dem Note 8 sind mir natürlich auch ein paar Schwächen bei dem Gerät aufgefallen. Die kann zum Teil Samsung selbst beheben. Manche von ihnen werden jedoch wahrscheinlich nicht behoben, da sie mit Absicht eingebaut wurden. Und das trübt ein wenig mein Lob, das Samsung sonst für seine ganzen Galaxy-Spitzenmodelle verdient hätte.

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Nicht alle Aspekte der Samsung-Software sind erfreulich. / © AndroidPIT

Ich will bestimmen, welche Apps laufen …

Ähnlich wie inzwischen leidig viele Hersteller, hat Samsung seine Android-Variante mit etlichen Energiespar-Funktionen ausgestattet. Und die gehen leider immer wieder auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit.

Während ich nach einiger Konfiguration – zum Teil genau wie dokumentiert auf der Kampagnenseite dontkillmyapp.com – auch wieder Benachrichtigungen von Threema und Hangouts erhielt, blieben mir manche App-Funktionen für immer vorenthalten.

So ist alles, was etwas mit Geofencing zu tun hat, nicht so ohne weiteres mit einem Samsung-Smartphone möglich. Das betraf in meinem Fall insbesondere näherungssensitive Smart-Home-Applikationen wie Tado°-Smart-Thermostate oder Athom Homey, die automatisch Heizung oder Licht beim Verlassen eines bestimmten GPS-Bereichs hätten ausschalten sollen.

Weil das Note 8 jene Companion-Apps aggressiv im Hintergrund schließt, können sie ihren Dienst nicht ausführen. Und so muss ich die Heizung manuell fernbedienen. Ich wundere mich, ob das in Verbindung mit der Samsung-eigenen Plattform SmartThings auch so schlecht funktioniert.

… und welche nicht.

Ich habe seit Mai 2018 kein Facebook-Konto mehr. Da ist es mir ein Dorn im Auge, dass die Facebook-App immer in irgendeiner Form auf dem Note 8 verweilt. Erst mit einem Kommandozeilen-Befehl verschwindet sie aus dem Bereich meines Nutzerkontos. Im System jedoch verweilt sie weiter. Jedes Software-Update könnte sie wieder hervorbringen. Hier würde ich mir mehr Kontrolle und Gewissheit wünschen, dass Facebook von meinem Smartphone verschwindet. Doch wahrscheinlich wird dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen, da Samsung offenbar entsprechende Verträge mit dem Social Network hat.

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Facebook- und Microsoft-Apps lassen sich auf dem Samsung-Smartphone nur mit Rückständen deaktivieren. / © AndroidPIT

Ähnlich sieht es aus mit den Office-Apps von Microsoft. Da ich noch Googles Drive-Produkte nutze und allmählich auf NextCloud umsteige, werde ich die Microsoft-Apps vermutlich nie anrühren. Da ich aber auch mit diesem Problem leider zu einer Minderheit gehöre, rechne ich hier ebensowenig mit einer Revolution: Die Apps werden voraussichtlich auch künftig auf Samsung-Produkten vorinstalliert werden und man wird sie auch künftig nicht richtig deinstallieren können. Gerne wüsste ich, was Microsoft sich das kosten lässt.

Immerhin müsste ich beim Note 8 nicht dauerhaft auf dem Beifahrersitz mitreisen. Ich könnte jederzeit den Bootloader entsperren und Drittanbieter-Firmware aufspielen. Lineage OS 16 mit Android 9 Pie ist für das Galaxy Note 8 inoffiziell erhältlich. Das sei bis auf den Fingerabdrucksensor Feature-vollständig, selbst der S-Pen soll damit funktionieren. Und da kommen wir zu den …

1.000 Funktionen, die ich nie genutzt habe

Mir ging es in meinem Langzeittest wahrscheinlich wie vielen Besitzern eines Samsung-Smartphones. In der Fülle der Funktionen reduziert man sich am Ende doch bloß auf einige wenige und man lässt den Rest unberührt links liegen. Wie oben schon erwähnt, lassen sich kaum welche davon deinstallieren, so dass sie als unbeachteter Ballast im Speicher verweilen. Bei manchen davon möchte ich kurz erläutern, warum ich sie nie benutzt habe.

DeX

Eine der vermeintlich spannendsten Neuerungen, zunächst des Galaxy S8 und später auch des Note 8, war die Desktop Experience, kurz DeX. Weder hatte ich mir aber den entsprechenden Adapter dafür besorgt, noch war ich besonders an ihm interessiert. Denn nur in Verbindung mit dem einst auch fürs Note 8 versprochenen und dann nur fürs Note 9 gelieferten Linux on DeX wäre diese Funktion ansatzweise spannend für mich gewesen.

So hätten mich nur dieselben Apps erwartet, die ich besser mit Touch-Eingaben steuern kann. Kaum eine für mich relevante App im Play Store ist für den Desktop-Betrieb auf dem Großbildschirm mit Tastatur und Maus optimiert.

Außerdem begreife ich nicht, warum Samsung den Desktop-Modus überhaupt bloß in Verbindung mit dem teuren, proprietären Adapter anbietet. Huawei hat mit Easy Projection quasi das gleiche System im Programm, aktiviert dies hingegen mit einem beliebigen USB-C-HDMI-Adapter aus der Ramschkiste. Immerhin habt Ihr beim Samsung Galaxy Note 9 nun ebenfalls die Wahl zwischen dem teuren Adapter und dem preiswerten Kabel.

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DeX sollte in Notfällen den PC ersetzen. Doch ist Android dafür wahrlich das falsche System. / © AndroidPIT

Iris-Erkennung

Ich bin Brillenträger. Als solcher müsste ich meine Brille ausziehen, jedes Mal wenn ich das Note 8 per Iris-Scan entsperren wollte. Und dann müsste ich warten, denn der Iris-Scanner arbeitet unfassbar langsam – wenn er denn überhaupt funktioniert. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, meine Iris zu registrieren, wich ich auf die einfache Gesichtserkennung und alternativ den Fingerabdruck aus. Selbst das Muster hätte ich schneller und einfacher gezeichnet, als mir die Mühe mit dem Iris-Scanner zu machen.

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Natürlich habe ich meiner Tochter das Smartphone nach dem Test wieder weggenommen. / © AndroidPIT

S-Pen

Den Eingabestift des Note 8 nutzte ich kaum, unter anderem weil ich seine Existenz vor meiner Tochter verheimlichen wollte. Er kam meist nur zum Einsatz, wenn ich das Smartphone mit in die Badewanne nahm. Denn der S-Pen ist die Rettung, wenn das Display nicht mehr auf die nassen Finger reagiert.

Seine zahlreichen Software-Funktionen hingegen habe ich fast nie genutzt. Und wenn ich doch einmal eine Screen-Off-Memo verfasst habe, konnte ich sie hinterher kaum wieder entziffern. Meine ohnehin problematische Handschrift wird mit dem Eingabestift nicht leserlicher.

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Der S-Pen ist bestimmt für jemanden nützlich. / © AndroidPIT

Always-on Display

Durch die Schutzhülle kam das Always-on Display des Note 8 bei mir nicht zum Einsatz. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, warum bei all dem Klagen um knappe Akkulaufzeit ein solches Feature überhaupt den Markt betreten konnte. Das Benachrichtigungs-LED tut es doch!

Bixby

Samsung schickt sich an, mit Bixby eine Alternative Google Assistant oder Alexa; oder am ehesten vielleicht zu Siri ins Rennen geschickt zu haben. Seit dem Android-Pie-Update spricht der Sprachassistent sogar deutsch. Das Problem ist, dass Samsungs Sprachassistent zu spät kommt, und mein Haushalt schon längst vergooglet ist. Für viele andere gilt wahrscheinlich dasselbe mit Alexa: Die anderen waren schneller.

Natürlich erscheint mir die Heim-Automatisierung mit Smart Things und die Sprachsteuerung mit Bixby wie eine spannende Alternative. Doch schrecken mich die hohen Preise der Produkte ab, zumal ich sie aus dem abtrünnigen UK bestellen müsste – shame!

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Bixby kann in Form von Bixby-Vision auch Texte live erkennen und übersetzen. / © AndroidPIT

Lohnt es sich trotzdem?

Ich würde das Note 8 heute noch wärmstens zum Kauf empfehlen. Wenn Ihr wie ich aber wahrscheinlich den S-Pen nicht verwenden werdet, könnt Ihr alternativ auf das wenig teurere und ein halbes Jahr jüngere Galaxy S9 oder S9+ setzen. Deren Ausstattung und Verarbeitung sind weitgehend gleich hochwertig und die Versorgung mit Software-Updates hat dort die gleiche hohe Priorität. Selbst das LED-Cover ist für die S9-Modelle erhältlich und inzwischen vergleichbar günstig.

Generell lohnt es sich, online Ausschau nach den Top-Modellen des Vorjahres zu halten. Doch beim Spaziergang im Einkaufszentrum begegnet man selten derlei Perlen, da dort der Verkauf margenträchtiger Neuware im Fokus steht. Aber wie viel spart man wirklich, wenn man ein neueres und gleichteures Mittelklasse-Smartphone viel früher wieder ersetzen muss?

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14 Kommentare

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  • Hallo Freunde der Note Serie !

    Mein Note 8 ist nun gut 1 Jahr "alt" und optisch und funktional neuwertig. Durch die wirklich gute Versorgung mit UpDates ist es auch bestmöglich in Schuss.

    Der Stift ist für mich neben dem Top-Display das wichtigste Kriterium. Dieses Feature verwende ich täglich für verschiedenste Aufgaben.

    Aus diesem Grund war der Kauf des Note 8 ( Vorgänger Note 3+4 ) eine logische Folge. Ein nur sehr-sehr kurzzeitig angedachter Wechsel zu Nokia verwarf ich schnell wegen dessen Stift-Absenz .

    Das Note 9 und auch schon die ersten Infos zum Note 10 bestätigten meine Hoffnug, dass die Note Serie von Samsung weiter gepflegt wird. Der Stift ist ja immer noch ein Alleinstellungsmerkmal bei Smartphones.

    Geschützt und optisch aufgewertet wird mein Gerät mit dem Original Samsung Clear-ViewCover in der gleich blauen Gehäusefarbe.

    Die Bixbytaste habe ich neu belegt. Außer Skype verwende ich keine SocialMedien. DeX und Entsperrungsvarianten sind ebenfalls nicht in Verwendung.

    Das Lesen und Schreiben auf dem tollen/großen Display ist immer eine Freude. Auch längere Texte schreiben und Lesen geht sehr gut. Die Kamera ist für meine Einsatzzwecke absolut ausreichend.

    Ich schreibe sehr viele EMails, mit/ohne Anhänge. Auch E-Government mit elektronischer Signatur. Produktfotos mit Bemaßung und Notizen sind immer wieder hilfreiche Features. Schnelle Notizen schreiben auf dem Display machen zu können, ist schon eine tolle Sache. Punktgenaues Markieren/Einfärben/Kopieren Ausschneiden von Textteilen finde ich ganz besonders nützlich.

    Fazit:
    Das Note 8 ist mit kleinen Abstrichen (Akku/Lautsprecher z.B.) immer noch ein Top-Gerät, das die allermeisten Ansprüche in einer hohen Qualität erfüllt. Dass mich ein noch größeres Display und erweiterte Stift-Funktionen irgendwann zu einem Neukauf verführen kann, will ich gar nicht verneinen. Da muss dann halt alles zusammenpassen, Verkauf Altgerät und ein sehr gutes Kaufangebot.

    Schönen Gruß vom Rudolf


  • Als Mini-PC an Monitor angeschlossen Super aber wegen Android eher ungeeignet. Alcatel Idol 4 Pro ist mit Windows da besser.


  • Der Absatz zum AoD ist doch nicht ernst gemeint...


  • Vom beschriebenen Nutzungsszenario her würde ich sagen: N S8+ hätte es auch getan! Gibt halt Note-Nutzer und solche, die nur eins haben. Aber das kennen wir ja. 😁


  • Ich besaß das Note 8 für 1 Jahr und haben durch das SamsungUp Programm auf das Note 9 gewechselt. Wäre das Note 9 für mich nocht attraktiver als Powernutzer gewesen wäre ich noch immer mit dem Note 8 unterwegs da es mich auch einfach nie enttäuscht hat. Tadelose Hardware mit wie ich finde einer gut optimierten Software. Formschön und zum Glück stabiler als man von einem Glass vorn und hinten Smartphone vermuten lies. fiel mir diverse male aus eigener Dummheit auf Kopfsteinpflaster und hat diesem stets Standgehalten. Auch ich würde das Note 8 wärmstens weiterempfehlen.


  • Das Note 8 ist praktisch perfekt für den Preis um die 400 €, wäre alles drin was ich brauche und noch viel mehr. Facebook App, naja, einfach nicht nutzen und deaktivieren, fertig. Alles andere was oben erwähnt würde, stört mich nicht. Das Edge-Display ist sehr dezent, darum stört es auch nicht. Einfach alles da zum Superpreis.


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wäre echt peinlich (für Samsung) wenn sich ein Flaggschiff, dass angeblich mal 1000€ wert gewesen sein soll, nach nur 1.5 Jahren keinen Kauf mehr wert ist ^^

    Meiner Meinung nach ist das Note8, abseits des Edge-Displays, eins der letzten schönen Smartphones, einfach weil symmetrisch ^^ Danach kamen vor allem auch auf Samsung bezogen, nur noch asymmetrisch und für meinen Geschmack hässliche Smartphones. Im High-End-Bereich versteht sich.

    Meiner Meinung nach sind die drei einzigen Schwächen von dem Ding zum einen die biometrischen Entsperrmethoden - einfach weil keine davon auch nur "gut" funktioniert, der kleine Akku und eben das Edge-Display ^^
    Aber für 399€ ist das schon verschmerzbar, denke ich.
    Auch wenn's heftig ist, dass der Preis innerhalb von nur 18 Monaten von 1000 auf 400€ (-60%) gefallen ist... Die Notes waren eigentlich mal fast so preisstabil, wie die iPhones... Das Note4 hat für den Preisverfall von 770 auf 400€ (-49%) noch 3 Jahre gebraucht.

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