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Samsung Galaxy Note 10+ im Test: Das Über-Smartphone

Samsung Galaxy Note 10+ im Test: Das Über-Smartphone

Es ist riesig, strahlt in allen Farben des Regenbogens und hat ein traumhaftes Display: das Samsung Galaxy Note 10+. Aber kann es auch alles besser als alle anderen Smartphones? Wir haben den Test für Euch.

Bewertung

Pro

  • Tolles Design
  • Herausragendes Display
  • Tadellose Performance
  • Sehr gute Kamera
  • Neue Funktionen für den S Pen
  • 5G als Option

Contra

  • Groß und unhandlich
  • Tasten links statt rechts
  • Schwächen bei Nachtaufnahmen
  • Hoher Preis

Samsung Galaxy Note 10+: Preis und Verfügbarkeit

Wer ein Samsung Galaxy Note 10+ kaufen möchte, muss ziemlich tief in die Tasche greifen, denn das Galaxy-Smartphone gehört zu den teuersten Modellen auf dem Markt. Die UVP liegt bei 1.099 Euro für das Modell mit 256 GByte Speicherplatz. Wer 100 Euro drauflegt, bekommt entweder den doppelten Speicher oder 5G-Unterstützung.

Wie bei vielen Android-Smartphones dürfte sich ein wenig Geduld im Geldbeutel positiv bemerkbar wird. Nach zwei, drei Monaten dürfte das Galaxy Note 10+ bereits für deutlich unter 1.000 Euro zu kaufen sein. Wenn Ihr könnt, wartet also noch ein wenig.

 

Riesengroß und wunderschön

Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass Smartphones mittlerweile alle gleich aussehen, und oberflächlich betrachtet kann man das auch unterschreiben. Glas vorne und hinten, an den Rändern leicht geboten, dazwischen ein Rahmen aus Metall, ein bisschen Farbe mit Verlauf, fertig ist das aktuelle Smartphone-Design. Stimmt irgendwie, aber dann auch wieder nicht, denn es gibt durchaus Unterschiede.

Samsungs Top-Smartphones sind im Android-Bereich das Beste , was Ihr in Sachen Verarbeitung kaufen könnt, und da macht das Galaxy Note 10+ keine Ausnahme. Alles sitzt an seinem Platz, es gibt keine unregelmäßigen Spaltmaße, wackelige Schalter oder ähnliche Dinge. Die Verarbeitung ist makellos. Das Design des neuen Galaxy Note ist jedoch etwas fragiler geworden, denn der Rahmen ist extrem schlank geworfen. Das führt dazu, dass das Glas schneller splittert, wenn das Galaxy Note 10+ herunterfällt. Deshalb solltet Ihr dringend über eine Hülle nachdenken.

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Das Samsung Galaxy Note 10+ in Aura Glow ist ein echter Hingucker. / © AndroidPIT

Die haben allerdings meist den Nachteil, dass man die Rückseite des Smartphones nicht mehr sieht, und die ist beim Galaxy Note 10+ vor allem in der neuen Farbe Aura Glow richtig schick geworden. Das Glas schimmert in allen Farben des Regenbogens, ist dabei aber nicht wirklich aufdringlich sondern sieht oft auch einfach silbrig-glänzend aus. Der Mut zu mehr Farbe, der sich bei den meisten Smartphone-Herstellern durchgesetzt hat, sorgt für mehr Abwechslung, und wer es doch lieber schlicht schwarz mag, kann ja immer noch zu dieser Version greifen oder eine Hülle oder Folie verwenden.

Breit, rutschig und ein Fettfinger-Magnet

Die Oberfläche des Samsung Galaxy Note 10+ hat allerdings auch zwei Nachteile. Einerseits ist sie sehr rutschig, was zusammen mit der schieren Größe des Smartphones nicht besonders angenehm zu halten ist. Das Galaxy Note 10+ ist mit über 77 Millimeter ziemlich breit und rund 200 Gramm schwer, das macht das Smartphone unhandlich, und wenn es dann noch rutschig ist, kann es auch schnell mal runterfallen. Das kleinere Galaxy Note 10 liegt deutlich angenehmer in der Hand. Andererseits zieht die Rückseite Fingerabdrücke magisch an, die fettabweisende Beschichtung ist nicht so gut wie etwa am Huawei P30 Pro, das hier weniger Probleme macht. Ihr müsst das Galaxy Note 10+ also immer wieder sauber machen.

Apropos gewöhnen: Das müsst Ihr Euch auch an die neue Position der Knöpfe am Galaxy Note 10+. Die sind nämlich links statt rechts zu finden. Das ist wirklich ungewohnt, aber immerhin hat Samsung auf den Bixby-Button verzichtet.

Das beste Smartphone-Display

Ich sag's, wie's ist: Das Samsung Galaxy Note 10+ besitzt für mich das beste Display aller Smartphones . Wenn Ihr kein Problem mit dem kleinen Loch im Infinity-O-Display habt, könnt Ihr hier schlicht und ergreifend nichts falsch machen. Das 6,8 Zoll große Super-AMOLED-Panel sieht traumhaft schön aus, ist in allen Lagen und Lichtbedingungen hervorragend ablesbar und zeigt tolle Farben und tiefes Schwarz. Wenn Samsung noch etwas verbessern könnte, dann die Möglichkeiten zur Einstellung an den eigenen Geschmack. Beim Galaxy Note 10+ gibt es nur zwei feste Modi, Lebhaft und Natürlich, aber keine Möglichkeit, die Farbtemperatur frei einzustellen.

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Das Display des Galaxy Note 10+ ist perfekt. / © AndroidPIT

Das Always on Display von Samsung ist äußerst praktisch. Es zeigt nicht nur Uhrzeit und Datum an, sondern auch den Akkustand und die bunten Symbole für die Benachrichtungen der einzelnen Apps. Die Helligkeit ist dabei sehr gering, so dass das Always on Display auch im Dunklen nicht stört. Die Anzeige des Ladestands dürfte allerdings beim Aufladen ruhig ausgehen, wenn der Akku bei 100 Prozent ist, die leuchtet sonst die ganze Nacht, wenn Ihr das Galaxy Note 10+ ans Ladekabel hängt, während Ihr schlaft.

Der S Pen als Zauberstab

Auch bei der neuen Note-Generation hat Samsung am S Pen gearbeitet. Der Stift, schon seit dem allerersten Modell das Alleinstellungsmerkmal des Galaxy Note, bleibt in Sachen Hardware gleich, wurde aber ein paar Millimeter kürzer. Platz für neue Funktionen war trotzdem da. Mit den neuen S Pen Air Actions könnt Ihr mit dem S Pen  wie mit einem Zauberstab in der Luft herumfuchteln, um über spezielle Gesten einige Aktionen auszulösen. Zum Start geht das vor allem in der Kamera-App, die Schnittstelle steht aber allen App-Entwicklern offen. Der S Pen dient als Fernbedienung für den Kamera-Auslöser sowie als Fernbedienung für Präsentationen.

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Der S Pen zeichnet das Galaxy Note seit Jahren aus. / © AndroidPIT

Die Möglichkeit, mit Drehbewegungen zu zoomen ist allerdings ziemlich sinnlos - das passiert in Schritten von 0,1x, es dauert ewig, bis Note wirklich merklich zoomt. Das Wechseln der Kamera-Modi über die S-Pen-Gestensteuerung ist da schon praktischer, wenn das Smartphone in einem Stativ steckt oder anders vor Euch steht. Ihr könnt mit dem Stift - die entsprechende Software vorausgesetzt - rechtssichere Unterschriften leisten. Samsung schafft es nun auch, Eure handschriftlichen Notizen in digitalen Text umzuwandeln. Wenn Ihr den Stift herauszieht, während das Galaxy Note 10+ im Standby ist, könnt Ihr direkt auf dem schwarzen Bildschirm herumkritzeln, die Notizen werden automatisch gespeichert.

Android 10 ist im Anmarsch

Das Samsung Galaxy Note 10 wird mit Android 9 Pie und dem aktuellen One UI geliefert. Das Update auf Android 10 ist sicher, nur der Zeitplan steht noch nicht. Die Samsung-Oberfläche One UI ist ein System, das Android vergleichsweise stark umkrempelt und dafür auch entsprechend Ressourcen braucht. Im Laufe der Jahre hat Samsung hier allerdings viel Arbeit in eine bessere Performance investiert, und das zahlt sich langsam aus. Alles ist deutlich schlanker, ausgereifter und unkomplizierter geworden. Die Optik könnt Ihr mit Hilfe von Themes nach Euren Wünschen anpassen. Die Stift-Funktionen des Galaxy Note 10 haben die anderen Galaxy-Smartphones nicht, ansonsten entspricht das One UI dem auf dem Galaxy S10 und dem S10+.

Viel Power und Speicher satt

Das Herzstück des Samsung Galaxy Note 10+ ist der neue Exynos 9825, der im Vergleich zum Exynos 9820 im Galaxy S10 20 Prozent mehr Rechenleistung und satte 45 Prozent mehr Grafikpower mitbringen soll - in Deutschland zumindest. In anderen Märkten kommt der Qualcomm Snapdragon 855 als Prozessor zum Einsatz. Der hat vor allem bei der Grafik ein bisschen mehr Power als das Pendant von Samsung, beide gehören allerdings zu den schnellsten Smartphone-Prozessoren auf dem Markt.

Das Galaxy Note 10+ läuft dementsprechend im ersten Test souverän und schnell , wirkt allerdings ein bisschen gemütlicher als beispielsweise das OnePlus 7 Pro. Die Benchmarks fallen entsprechend gut aus, mehr dazu in unserem detaillierten Performance-Test. Eines ist aber sicher: Mit der Leistungsfähigkeit des Galaxy Note 10 werdet Ihr, angesichts des üppigen Arbeitsspeichers von 12 GByte RAM (das kleine Note 10 hat nur 8 GByte), auch in zwei, drei Jahren keine großen Probleme bekommen. Der interne Speicher beginnt bei 256 GByte, im Galaxy Note 10+ sind auch 512 GByte erhältlich. Eine Speicherkarte nimmt nur das Galaxy Note 10+ auf, nicht das kleine Modell.

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Da steckt richtig Power drin! / © AndroidPIT

Keine Überraschungen beim Sound

In Sachen Sound ist das Samsung Galaxy Note 10+ nicht besonders außergewöhnlich ausgestattet. Der interne Lautsprecher klingt ordentlich und hat eine ausreichende Lautstärke, ist aber nicht herausragend gut. Eine Klinkenbuchse gibt es nicht, auch keinen mitgelieferten Adapter, dafür gute In-Ears von AKG, die für viele Galaxy-Note-Käufer locker ausreichen werden. Bluetooth-Kopfhörer sind natürlich die bequemere Wahl, hier bieten sich beispielsweise die Samsung Galaxy Buds an, aber Ihr könnt natürlich auch alle anderen Modelle verwenden.

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Die Galaxy Buds sind ein guter Begleiter für das Note 10+. / © AndroidPIT

Bei der Kamera vorne mit dabei

Die Kamera des Galaxy Note 10+ entspricht weitestgehend der im Samsung Galaxy S10. Das ist insgesamt eine gute Nachricht , denn im Test konnte die Samsung-Kamera bei den meisten Situationen voll und ganz überzeugen. Wir haben es also mit einer Triple-Kamera mit Ultraweitwinkel, normaler Brennweite und Zweifach-Zoom-Objektiv zu tun. Beim Galaxy Note 10+ kommt noch eine TOF-Kamera zur Tiefenerkennung hinzu. Die genauen Eckdaten der Triple-Kamera lauten:

  • 16 Megapixel Ultraweitwinkel, 123 Grad, f/2.2
  • 12 Megapixel Normalbrennweite, f/1.5 und f/2.4, OIS, 4K-Video mit 60 fps, HDR10+
  • 12 Megapixel Tele, OIS, f/2.1, 2 x Zoom
  • TOF (nur bei Galaxy Note 10+)

Dazu kommt eine Frontkamera mit 10 Megapixel, Blende f/2.2, Autofokus und Livefokus. Video-Freunde werden sich neben dem Super-Steady-Modus vor allem über das sogenannte Zoom-In Mic freuen. Damit wird das Galaxy Note 10+ quasi zum Richtmikrofon, damit auch das zu hören ist, was auf dem Bild gezeigt wird. Neu sind die Live-Fokus-Funktionen im Video, die jedoch im Test des Galaxy Note 10 noch einige Fehler produzieren. Gut möglich, dass das mit kommenden Updates irgendwann besser aussieht.

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Fotografieren mit dem Galaxy Note 10+ macht Spaß. / © AndroidPIT

Endlich haben Samsung-Smartphones auch einen Nachtmodus spendiert bekommen, und der leistet mit dem normalen Objektiv durchaus gute Arbeit. Im Vergleich mit dem Huawei P30 Pro, das sich als unser König der Nacht erwiesen hat, zeigt das Galaxy Note 10+ zwar etwas mehr Unschärfe bei beweglichen Objekten und Personen, fängt aber die Lichtstimmung besser ein und zeigt sogar vielfach mehr Details.

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Hier der Nachtmodus des Huawei P30 Pro ... / © AndroidPIT
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... und hier der des Samsung Galaxy Note 10+ / © AndroidPIT

Die Unterschiede zwischen den Top-Smartphones bei den Kameras sind im Laufe der Jahre immer geringer geworden und betreffen nun vielfach einerseits die Auswahl an Objektiven und andererseits den persönlichen Geschmack, was den Look der Bilder und Videos angeht. Das Samsung Galaxy Note 10+ spielt ganz vorne mit, vor allem bei Videos, aber auch bei Fotos und beim Nachtmodus. Mehr dazu lest Ihr im detaillierten Kamera-Test.

Kräftiger Akku

Das Galaxy Note und der Akku - das war nicht immer eine glückliche Geschichte. Beim Galaxy Note 10+ sieht es im Akku-Test allerdings nicht schlecht aus, im Gegenteil. Der Akku mit 4.300 mAh bringt Euch problemlos über den Tag , egal was Ihr damit anstellt. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob die Displayauflösung bei den voreingestellten Full HD+ bleibt oder auf die vollen 3.040 x 1.440 Pixel hochgeschraubt wird. Das zeigt sich auch im Akku-Benchmark von PCMark. Bei voller Helligkeit und voller Auflösung erreicht das Galaxy Note 10+ hier 7:02 Stunden, mit heruntergeschraubter Pixelzahl sind es 7:33 Stunden, also nicht viel mehr. Deutlicher ist da schon der Unterschied, wenn die Helligkeit auf 50 Prozent gesenkt wird. Dann hält das Samsung Galaxy Note 10+ im Akku-Test 9:56 Stunden durch, bei voller Auflösung.

Schade, dass Samsung kein Netzteil mit den maximal möglichen 45 Watt mitliefert, sondern nur ein schwächeres. Das lädt den Akku des Note 10+ aber immer noch in deutlich unter zwei Stunden und ist damit schnell genug. Wer es komfortabler mag, lädt drahtlos über Qi, das dauert aber länger.

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Geladen wird über USB-C. / © AndroidPIT

Samsung Galaxy Note 10+: Technische Daten

Abmessungen: 162,3 x 77,2 x 7,9 mm
Gewicht: 196 g
Akkukapazität: 4300 mAh
Display-Größe: 6,8 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 3040 x 1440 Pixel (495 ppi)
Kamera vorne: 10 Megapixel
Kamera hinten: 16 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 9 - Pie
Benutzeroberfläche: Samsung One UI
RAM: 12 GB
Interner Speicher: 512 GB
Wechselspeicher: microSD
Chipsatz: Samsung Exynos 9820
Qualcomm Snapdragon 855
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,7 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Groß, stark und teuer

Wenn Ihr ein Smartphone mit viel Power, ausgereifter Software, tollem Display und guter Kamera sucht, seid Ihr beim Galaxy Note 10+ genau richtig. Ihr müsst allerdings bedenken, dass das Galaxy-Smartphone einerseits ziemlich teuer und andererseits ziemlich groß ist - ersteres muss man wohl akzeptieren, letzteres vor allem mögen. Wenn Eure Anforderungen zu dem passen, was das Samsung Galaxy Note 10+ bietet, gibt es kaum ein besseres Smartphone auf dem Markt.

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Top-Kommentare der Community

  • Peter vor 3 Tagen

    Wieder habt ihr "groß und unhandlich" als Negativpunkt bei einem Note Smartphone angegeben. Ein Note ist und war immer gerade wegen der größe bekannt und beliebt. Und gerade die Größe unter anderem wegen dem sPen ist ein Pluspunkt. Das wäre ja so wie wenn man bei einem Formel 1 Auto als Minuspunkt die viel zu hohe Geschwindigkeit und Beschleunigung angibt.

  • Tim vor 3 Tagen

    Wobei man auf der anderen Seite argumentieren kann, dass Samsung das Note10+ wieder dünner gemacht hat. Vom Note9 mit 8,8mm sind wir jetzt wieder bei 7,9mm. Das ist enorm viel Platz, welchen man mit mehr Akku hätte füllen können, statt ihn nur etwas größer zu machen und das Gerät wieder dünner.
    Das habe ich auch schon beim S10 nicht verstanden.

    Es hat sich niemand über die 8,8mm beim Note9 oder die 8,5mm beim S9 beschwert (bzgl. "zu dick"), es bestand also absolut keine Notwendigkeit dafür.

  • Tim vor 3 Tagen

    Wie gesagt, es braucht aber nicht jeder 256GB... Man kann 256GB ja für den gleichen Preis wie bisher anbieten, nur ich fände es besser, wenn es noch eine 100€ günstigere 128GB Version gäbe, für alle, die zwar das Ding haben wollen, aber keine 256GB brauchen und dafür entsprechend auch nicht drauf zahlen wollen.
    Und nur anhand der Speichergröße kannst du auf keinen Anwenderkreis schließen. Das S10+ gibt es mit bis zu 1TB, das Note10+ nur maximal bis 512GB. Das allein widerspricht deiner Aussage schon komplett.

  • Tim vor 3 Tagen

    @Nobody
    Ich habe auch nirgends geschrieben, dass das auf mich zutrifft. Ich habe während der gesamten Nutzungszeit mit dem Note8 (knapp 10 Monate) nur ein einziges mal versehentlich den bixby-Button gedrückt, statt der Leisertaste.

    Ich beziehe mich ausschließlich auf die enorme Kritik beim S8, Note8, S9 und Note9 (beim S10 wurde die Kritik von der am Powerbutton überflügelt), nachdem man angeblich ständig den Bixby-Button versehentlich drückt.
    Ich fand die Kritik von Anfang an lächerlich, trotzdem gab es sie haufenweise. Jetzt packt Samsung aber den Powerbutton an exakt die Position, wo vorher der Bixby-Button ständig versehentlich gedrückt wurde, aber plötzlich drückt ihn anscheinend niemand mehr versehentlich.

    Und es bleibt dabei, dass nicht der bixby-Button fehlt (welcher schon IMMER unter der Lautstärketaste lag!), sondern der originale Powerbutton auf der rechten Seite. Man hat den Bixby-Button umfunktioniert, er ist aber immer noch an exakt der gleichen Stelle und nicht weg.

91 Kommentare

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  • Wie kommt ihr darauf, dass man die Farbtemperstur nicht ändern kann?
    Dies ist schlicht und ergreifend falsch!
    Sie lässt sich nämlich im lebendigen Modus sehr wohl anpassen.


  • "Das Herzstück des Samsung Galaxy Note 10+ ist der neue Exynos 9825, .."

    Tabelle:
    CHIPSATZ:Samsung Exynos 9820

    🧐


  • Jetzt muss nur noch die Notch und das Edge-Display weg. Plus wieder eine Klinke rein. Dann wäre es interessant. Bei den Abstrichen lohnt es sich leider nicht mehr. Zumal es einfach zu teuer ist. Es ist halt kein vollwertiges Note mehr, leider.


  • Die Geschmäcker gehen ja beim Design auseinander, die hier gezeigte Farbe ist für mich mit das Hässlichste was ich mir vorstellen kann. Davon abgesehen ist ja fast alles drin, was man so brauchen könnte, außer dem Klinkenanschluß. Sauer aufstoßen lässt mich der Preis. Ich finde es vom Design auch wenig gelungen, nicht nur wegen der Farbe. Immerhin gibt es da ja auch noch das Schwarze. Samsung hat es geschafft mich komplett von der Note-Reihe wegzubringen, hatte einige Note-Geräte, aber das hier und das normale 10er haben nichts (mehr) was mich reizt. Den Pen habe ich früher schon viel zu selten genutzt, darum brauche zumindest ich ihn nicht und die neuen Funktionen sind bis auf den Kamerafernauslöser (der auch schon im 9er drin war) für mich total überflüssig. Was bleibt? Ein wenig Trauer, dass Samsung diesen Weg geht .... und beim "normalen" 10er sogar die Speichererweiterung weglässt.

    Tim


    • Leider scheint es derzeit nur zwei Farben zu geben, "aura glow" und "aura black". Weiß gibt es wohl nicht.


    • Kann nur zustimmen, vor allem bei der Farbe. Verstehe auch nicht wirklich, was alle an diesem Regenbogen so schick finden :D

      Und mich hat Samsung auch von den Notes wegbekommen - Respekt dafür... ich habe mir damals sogar das Note5 und NoteFE importiert, aber am Note10 reizt mich wirklich gar nichts. Ganz davon abgesehen, dass ich Samsung ohnehin kein Geld mehr dafür geben will, dass sie immer noch - trotz des Preises - nicht alle Farben anbieten. Und die, die angeboten werden, sind auch nur auf einzelne Speichergrößen limitiert. Das geht einfach gar nicht.


  • "...Das führt dazu, dass das Glas schneller splittert, wenn das Galaxy Note 10+ herunterfällt. Deshalb solltet Ihr dringend über eine Hülle nachdenken. "

    Nun habe ich schon zwei Notes kaputt gemacht: Eines von eimem niedrigen Tisch auf Parkett. Hier war das Glas an zwei Ecken geplatzt und beim weiteren Hantieren krümelt immer mehr vom Glas weg. Das nächste bei einen Überfall auf Asphalt. Das Glas ist rundherum geplatzt und ein großer Sprung im Display kompromittiert die Toucheigenschaften.

    Was eigentlich taugt Gorillaglas überhaupt wenn es sowieso platzt? Die youtube-Videos mit dem Hammer müssen doch gefakt sein!


    • Was macht ihr immer nur das eure Geräte kaputtgehen?

      Und auch Gorillaglas ist nicht unzerstörbar. Wenn man da gescheit draufhaut kann man es auch zerstören. Solche Gläser stehen unter Druckpannung, lässt man die Spannung durch hohe Kräfte entweichen sind die Gläser hin. Hohe Kräfte auf kleiner Fläche, z.B. durch einen Notfallhammer, und schon entlädt sich die hohe Druckspannung schlagartig.


      • "Was macht ihr immer nur das eure Geräte kaputtgehen? "


        Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich mokiert habe über all die Leute, denen auch alles aus der Hand fällt. In der Bahn etc.. Man konnte es bei vielen sogar voraussehen: "3,2,1-platsch"

        Jetzt bin offenbar ich dran. Erst ein Xperia2 Premium eine Woche nach dem Kauf aus einer Jackentasche, wo ich immer erst den Knopf öffnen mußte, um es herauszuziehen. Plötzlich knallte was auf die Kacheln obwohl der Knopf geschlossen war?!😬
        Zur Strafe habe ich mir nur ein Huawei P-Smart geholt. Das war garnicht so schlecht.

        Dann ein Note9 mit 128GB und gleich wieder zurückgebracht, weil das Siegel nur vom Laden und nicht von Samsung war und das Phone Dreck in den Ritzen hatte.
        Auf das neue mit 512GB hatte ich aufgepaßt wie ein Schießhund. Bis auf einmal als meine Hemdtasche zu kurz war und ich trotzdem zum Bus gerannt bin. Das dritte hat mir ein Besoffener aus der Hand geschlagen.
        Tja wenigstens auf Letzteres hatte ich Versicherung.

        Tim


    • Es gibt die verschiedensten Arten der Krafteinwirkung. Wenn du mit einem Hammer mittig auf das Glas hämmerst, wird die Wucht anders verteilt, als wenn das Ding mit der winzigen Ecke auf Beton knallt - und wenn es nur aus 30cm Höhe ist.
      Allein aus diesem Grund sind auch alle Droptests absolut nichts wert, da die Geräte immer anders aufkommen und somit keine verlässliche Aussage getroffen werden kann.


  • "Das Samsung Galaxy Note 10+ spielt ganz vorne mit, vor allem bei Videos, aber auch bei Fotos und beim Nachtmodus."

    Wie können denn Nachtaufnahmen ganz vorne mitspielen, wenn sie doch oben bei den Contra-Punkten aufgelistet sind? 😜


  • Wieder habt ihr "groß und unhandlich" als Negativpunkt bei einem Note Smartphone angegeben. Ein Note ist und war immer gerade wegen der größe bekannt und beliebt. Und gerade die Größe unter anderem wegen dem sPen ist ein Pluspunkt. Das wäre ja so wie wenn man bei einem Formel 1 Auto als Minuspunkt die viel zu hohe Geschwindigkeit und Beschleunigung angibt.


  • "Das ist wirklich ungewohnt, aber immerhin hat Samsung auf den Bixby-Button verzichtet."
    Ich kapiere diese Aussage vieler einfach nicht, weil sie schlicht komplett falsch ist...
    Samsung hat nicht auf den Bixby-Button verzichtet, sondern auf den Powerbutton. Der Bixby-Button saß von Anfang an unter der Lautstärkewippe und da sitzt der Button beim Note10 immer noch. Nur öffnet sich jetzt eben nciht mehr Bixby, sondern das Gerät wacht auf oder wandert in den Standby. Was fehlt ist der echte Powerbutton auf der rechten Seite.
    Und angesichts dessen, wie oft und lang Samsung dafür kritisiert wurde, dass man den Bixby-Button angeblich ständig versehentlich drückt, müsste die Kritik hier auch wesentlich größer ausfallen. Schließlich drückt man ja jetzt dauerhaft den Sleep-Wake-Button versehentlich.

    Abgesehen davon bin ich nach wie vor der Meinung, Samsung hätte lieber eine 64 oder 128GB Version bringen sollen, dann eben 100-200€ günstiger. Nicht jeder braucht 256GB, aber die MUSS man nehmen, da es kein kleineres und günstigeres Modell gibt. Entsprechend zahlen viele quasi unnötig drauf.


    • Ich sehe es nicht so, dass man unnötig draufzahlt. 256GB sind schon gut. Zumal man berücksichtigen sollte zu welchem Anwenderkreis die Käufer gehören. Das sind meist diejenigen die das Gerät beruflich nutzen und somit abschreiben können, oder die das Gerät einfach nur haben wollen (z.B. als Statussymbol). Es braucht auch nicht jeder ein iPhone, gekauft wird es aber trotzdem (auch von denen die es nicht wirklich brauchen). Ich bin sogar der Meinung, dass sehr viele noch nicht einmal zwingend ein Smartphone bräuchten.


      • Wie gesagt, es braucht aber nicht jeder 256GB... Man kann 256GB ja für den gleichen Preis wie bisher anbieten, nur ich fände es besser, wenn es noch eine 100€ günstigere 128GB Version gäbe, für alle, die zwar das Ding haben wollen, aber keine 256GB brauchen und dafür entsprechend auch nicht drauf zahlen wollen.
        Und nur anhand der Speichergröße kannst du auf keinen Anwenderkreis schließen. Das S10+ gibt es mit bis zu 1TB, das Note10+ nur maximal bis 512GB. Das allein widerspricht deiner Aussage schon komplett.

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