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Samsung Galaxy Fold: Erste Antworten auf die wichtigsten Fragen
Samsung Galaxy Fold Hardware 4 Min Lesezeit 12 Kommentare

Samsung Galaxy Fold: Erste Antworten auf die wichtigsten Fragen

Der Chefredakteur der XDA Developers, Mishaal Rahman, hat es geschafft, Kontakt zu einem Beta-Tester des Galaxy Fold herzustellen. Der konntet einige interessante Fragen zu Samsungs kommenden Falt-Smartphone beantworten.

Das Samsung Galaxy Fold - schon allein aufgrund des hohen Preises - wahrscheinlich die wenigsten Nutzer zu einem Kauf bewegen können. Trotzdem ist das Interesse an dem Gerät sehr hoch. Preis und Marktstart des faltbaren Smartphones hat Samsung schon bekannt gegeben und scheinbar gibt es schon einige glückliche Nutzer, die das Gerät als Beta-Tester ausprobieren dürfen. Einen davon hat XDA-Developer-Chefredakteur Mishaal Rahman ausfindig gemacht.

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Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes faltbares Smartphone. / © Samsung

Bisherige Erfahrungen mit dem Klapp-Mechanismus

Eine Sache, die viele definitiv wissen wollen: Berühren sich beide Panels des Galaxy Fold beim Schließen des Gerätes und gibt es einen Schlitz in der Nähe des Scharniers? Die Antwort ist ja. Wenn das Gerät zusammengeklappt ist, bleibt ein Spalt zwischen den beiden Teilen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechsel von Inhalten beim Übergang vom kleinen äußeren Display zum internen Falt-Screen. Hier falle die Verzögerung wohl je nach Inhalt unterschiedlich aus. Insgesamt soll es aber nicht so flüssig wie bei der Präsentation ablaufen. Manchmal dauerte es einige Sekunden, bis ein Bild sich auf die ganze Fläche des Haupt-Displays ausdehnt. Aber das ist ja ein Aspekt, der durch Software-Updates verbessert werden kann.

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Die Benutzererfahrung scheint immer noch nicht 100% perfekt zu sein. / © Samsung

Die Galaxy Fold scheint - egal ob entfaltet oder nicht - darauf ausgelegt zu sein, um Hochformat genutzt zu werden. So gibt es keinen Übergang vom Hoch- zum Querformat und es passiert nichts, wenn das Gerät gedreht wird.

Der Quelle zufolge sei das Scharnier zudem so stabil, dass sich der Falt-Screen nicht weiter nach hinten klappen lässt. Viel wichtiger aber die Folge-Frage: Kann man die Falte, wie zuletzt in einem Video zu sehen, im aufgeklappten Zustand erkennen? Dem Beta-Tester zufolge kann man den Knick sowohl sehen als auch mit den Fingern spüren. Allerdings ist es bei hoher Displayhelligkeit weniger störend.

Performance mit Lücken

Zusätzlich zu der Verzögerung, die beim Wechsel von einem Bildschirm zum Anderen auftritt, hätte das Galaxy Fold aber noch ab und an ein kleines Problem mit der Performance, was wohl im Zusammenhang mit der noch nicht ausgereiften Software steht. Aber alles in allem sei die Gesamtleistung vergleichbar mit der des Galaxy S10.

Im Gegensatz zum Galaxy S10 wird es beim Galaxy Fold aber keine Variante mit Exynos-Chip geben, da das Falt-Smartphone nur mit Snapdragon 855 erhältlich ist. Dafür verfügt es über den neuesten UFS 3.0-Speicher und erste Benchmarks zeigen hier eine 50 Prozentige Steigerung der Lesegeschwindigkeit im Vergleich zum Galaxy S10.

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über das kleine Außen-Display funktioniert das Galaxy Fold wie jedes andere Smartphone. / © Samsung

Wie erwartet, kann das Samsung Galaxy Fold über das kleine Display auf der Vorderseite wie ein normales Smartphone verwendet werden. Wahrscheinlich wird niemand auf einem so kleinen Bildschirm spielen wollen, aber immerhin sei es technisch kein Problem.

Wie gut ist die Akkulaufzeit?

Die Akkulaufzeit ist vielleicht eine der Schlüsselfragen, da das Galaxy Fold nur einen 4.380 mAh großen Akku beinhaltet, der auf den ersten Blick in keinem guten Verhältnis zu dem großen 7,3-Zoll-Display steht. Allerdings ist die Akkulaufzeit dem Beta-Tester zufolge trotzdem sehr gut. Natürlich hängt die aber auch stark von der Nutzung ab. Wird hauptsächlich der kleine äußere Screen genutzt, sorgt das für eine längere Laufzeit.

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Der 4.380 mAh große Akku hat sich vorerst als ausreichend erwiesen. / © Samsung

Das ist so weit alles, was es an neuen Informationen zu Samsung Galaxy Fold gibt, aber in den kommenden Wochen werden sicher zahlreiche weitere Details offenbar. Das Samsung Galaxy Fold kann ab dem 26. April offiziell vorbestellt werden und landet am 3. Mai in den Läden. Der Preis liegt voraussichtlich bei mindestens 2.000 Euro.

Quelle: Phone Arena

12 Kommentare

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  • Auf YT sind die ersten Videos aufgetaucht. Also die Falte würde mich schon stören. Klar, es es vermutlich im Moment nicht anders geht, aber dennoch, mit der Falte unattraktiv


  • Die Nachfrage wird den Preis schon in Monaten richten aber war nicht die Reden von knapp 1500€ zum Start???

    Ich als Sparfuchs bin sowieso nicht die Zielgruppe, aber angenommen bei einer Ratenzahlung im Vertrag wären es fürs Galaxy Fold ca. 83€ mtl. 😅😂💶

    Anschließend nochmal 20€ für den LTE Vertrag, werden dann bestimmt viele Kunden gerne "ab"zahlen 😁😎


  • Also wenn das alles so stimmt!!!!! Wird Samsung ordentlich Kunden verlieren. Die es kaufen wollten. Ich denke das der Mechanismus der beide Teile verbindet. Nicht der Ausschlagende Punkt ist. Die Falte ist der Punkt!!Wer möchte das sehn. Keiner der 2000€ dafür auf den Tisch legt. Wir haben alle eine Wunderbare Performance am20.2 gesehen. 6nd jeder wollte das haben was wir gesehen haben.


  • „Wird hauptsächlich der kleine äußere Screen genutzt, sorgt das für eine längere Laufzeit.“
    😅 toll dann brauche ich mir auch nicht das Fold holen. Wenn dann nutzt man lieber das größere Display. Und zum Preis....dank Ratenzahlung werden sich viele nicht scheuen auch 2000€ für das Gerät auszugeben.


  • Nachdem Huawei seine Version vorgestellt hat, bin ich überzeugt, dass das Samsung-Modell deutlich an Interesse verliert. Bei Huawei stimmt alles etwas mehr; Keine Notch, Verzicht auf die Frontcam durch Drehen des Gerätes, das Display vielseitiger und im geklappten Zustand wie ein herkömmliches Smartphone im Hoch- und Querformat zu nutzen. Teuer sind beide, jetzt ist es interessant, wie anfällig Gelenke und Displays sind. Zudem kommt Xiaomi bald mit einem Modell für um die 1000 €, was man auch in der Endfassung abwarten sollte. Denn die Geräte dieser Firma sind auch hervorragend und die MiUI könnte schon besser auf den neuen Modus abgestimmt sein und dadurch mehr als nur wenige angepasste Apps bieten - da sind die Chinesen ja schnell und kreativ, auch im Umgehen der Notch (Mix-Reihe).


    • " Teuer sind beide, jetzt ist es interessant, wie anfällig Gelenke und Displays sind." Also das Display ist definitiv beim Mate X anfälliger, da das faltbare, nicht per gehärtetem Glas geschützte Display außen ist. Da müssen Gorilla und Co. erst noch eine Lösung für liefern bevor ich zu so einem Modell greife.


    • Dass Huawei hat einen massiven Nachteil gegenüber dem Samsung und dieser Grund ist auch der, dass das Samsung das bessere foldable Device ist: es hat das Display aussen, dieses besteht ja bekannterweise nicht aus Glas, sondern aus weicherem Plastik. Viel Spaß mit dem Handy nach einem Jahr Nutzung, oder steckt man sich das dann nicht mehr in die Hosentasche ein?


  • "Die Galaxy Fold scheint - egal ob entfaltet oder nicht - darauf ausgelegt zu sein, um Hochformat genutzt zu werden. So gibt es keinen Übergang vom Hoch- zum Querformat und es passiert nichts, wenn das Gerät gedreht wird."
    Im Video von Samsung wurde es auch im Querformat verwendet und ich denke da wird noch mit einem Update nachjustiert.


  • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

    Mich würde ehrlich gesagt mal interessieren, wozu die Notch so enorm gigantisch sein muss. Soweit ich weiß stecken da die gleichen Sensoren, wie beim S10 5G - trotzdem ist die Notch locker 4x so groß. Selbst die Pixel 3 XL Notch ist nicht mal halb so groß.


    • welche Notch meinst du? die im inneren Display? hier muss ich sagen: dadurch dass diese auf der Seite ist und Links davon immer noch reichlich platz für den Oberen Bereich ist stört mich die Notch hier überhaupt nicht. Auch wenn diese Größer ist finde ich sie alles andere als Penetrant.

      AD1


      • Tim vor 3 Monaten Link zum Kommentar

        Ich finde sie enorm penetrant, gerade weil sie so gigantisch ist. Die Statuszeile wird dadurch locker 1+ cm dick und dann wird auch noch die Hälfte dieser durch die Notch blockiert.
        Zudem gibt es einen Plastikrahmen um die Notch herum, sodass sie auch bei schwarzem Inhalt trotz OLED sichtbar ist.


      • also wie hoch sie tatsächlich ist muss man sehen wenn man sich das Gerät im Laden anschauen kann.
        Abver ich finde sie bei diesem riesigen Display eben nicht mehr so penetrant wie beim Pixel 3 XL, schließlich ist der freie Bereich daneben Breit genug für eine normale Statuszeile. Da finde ich das Loch beim Galaxy S10+ deutlich störender.
        Aber Geschmäcker sind unterschiedlich. Ich habe z.B. schon öfter mal gesagt, das eine Notch für mich kein Grund gegen einen Kauf ist und Andere Stört Sie so dass sie zumindest hier in den Kommentaren sagen: "No-Go".

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