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Samsung Connect Tag im Hands-on: Tracker mit LTE Cat M1 und NB-IoT

Samsung hat auf seiner Developerkonferenz SDC einen kleinen Tracker für Haustiere, Koffer oder Kinder vorgestellt – mit einer besonderen besonderen Funktechnologie. Das Connect Tag unterstützt als erstes IoT-Gadget die neuen Standards Cat M1 und NB-IoT.

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Zur Arbeitsweise des Samsung Connect Tag gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen. Sobald das 4,2 x 4,2 Zentimeter große und 1,2 Zentimeter dicke Gadget mit dem Smartphone verbunden ist, lässt sich in der dazugehörigen App jederzeit die Position abrufen.

Nachdem das Connect Tag sich im Gegensatz zu anderen Trackern völlig eigenständig mit dem Internet verbinden kann, funktioniert das auch über große Distanzen – es ist beispielsweise keine Bluetooth-Verbindung mit irgendeinem Device nötig, um ein Positionsupdate zu übermitteln.

samsung connect tag app
Die Ortung geschieht per GPS und WPS. Das soll ganz ähnlich genau funktionieren wie die altbekannte Ortung per Smartphone. / © AndroidPIT

Darüber hinaus bietet die Anwendung auch noch Features wie Geofencing an. So lässt sich beispielsweise eine automatische Notification versenden, wenn der Hund mal wieder aus dem Garten ausgebüchst ist. Und Helikopter-Eltern bekommen eine Notification, wenn das Kind in der Schule angekommen ist und können sich in regelmäßigen Abständen Positions-Updates zuschicken lassen.

Dank der Integration in Samsungs SmartThings-Cloud ist es beispielsweise auch möglich, etwa die Kaffeemaschine einzuschalten, wenn der Nutzer morgens in die Küche schlurft. Letzteres Beispiel ist dank WPS möglich – die Ortung über WLAN, wenn eine Positionsbestimmung über das ebenfalls integrierte GPS-Modul nicht möglich ist.

samsung connect tag 01
Der integrierte Akku wird über den Micro-USB-Port aufgeladen. Auf der Vorderseite des Gadgets sitzt eine Status-LED. / © AndroidPIT

Die wirkliche Neuerung am Connect Tag sind die integrierten Funkstandards LTE Cat M1 und NB-IoT. Die vom 3GPP verabschiedeten Standards sind auf einen möglichst geringen Energieverbrauch hin optimiert und werden in naher Zukunft sicherlich noch in ganz vielen IoT-Devices über den Weg laufen.

Ein Akku-Champion ist das Connect Tag jedoch leider nicht – der Tracker hält mit einer Akkuladung laut Samsung rund eine Woche lang durch. Die GSMA spricht in einem Whitepaper zu den Low-Power-Standards von Laufzeiten bis zu zehn Jahren für NB-IoT-Devices; allerdings ohne diese Devices näher zu spezifizieren.

samsung connect tag 02
Perfekt für Helikopter-Eltern: So ist das Connect Tag in Sekundenschnelle am Schulranzen befestigt. / © AndroidPIT

Preis und Verfügbarkeit: Zunächst nur in Südkorea erhältlich 

Wie sieht es denn nun mit dem Preis und der Verfügbarkeit des Samsung Connect Tag aus? Da diese kleinen Tags einen neuen Providerdienst voraussetzen erhielten wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Informationen zur Verfügbarkeit und möglichen Preis für den deutschsprachigen Raum. In Südkorea wird Samsung diese Geräte aber mit den dortigen Providern für umgerechnet einen US-Dollar pro Monat anbieten.  

Wir hatten auf der SDC in San Francisco noch die Gelegenheit, ein kurzes Video zum Samsung Connect Tag zu drehen – viel Spaß mit dem Clip.

Das Connect Tag wird zunächst in Südkorea auf den Markt kommen – der Preis steht derzeit noch nicht endgültig fest. Neben den Kosten für das Gadget selbst muss man weiterhin auch mit einer regelmäßigen Gebühr für die Internetanbindung rechnen. In Südkorea soll ein solcher Cat-M1-Tarif beispielsweise rund einen Euro pro Monat und Gerät kosten.

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Top-Kommentare der Community

  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat

    Gleich kommen sicher wieder die Kommentare zwecks Überwachung. :D

    Ich selbst finde solch ein Gadget ganz praktisch, gerade wenn man kleinere Kinder hat denen man noch kein Handy geben möchte. Natürlich kann man hier auch wieder darüber diskutieren, aber solange man seinem Kind den Sachverhalt erklärt, sehe ich da auch moralisch keine Probleme.

20 Kommentare

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  • Takeda vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Da gibt es eine bessere und kleinere Lösung, die nennt sich TrackR und hat keine volgekosten.


    • Bei den TrackR-Geräten würde ich zu Vorsicht raten – da gab es wohl zumindest in der Vergangenheit einige Probleme. Ich hab selbst nie einen getestet, würde aber vor einem eventuellen Kauf jedenfalls mal genau z. B. die Amazon-Rezensionen durchlesen. Oder hast Du da evtl. andere Erfahrungen gemacht?


      • Takeda vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Ich hatte mir vor 1 Monat ein gekauft und es hängt an meiner Katze, bis jetzt keine Probleme damit. Demnächst kommt ein an mein Fahrrad, falls es wieder mal geklaut wird, natürlich in dem Rahmen versteckt.


      • Gut zu wissen, ich kann mich nur an die Probleme erinnern. Ist ja schön, wenn der Hersteller das in den Griff bekommen hat :)


      • Trackr ist ja nur mit Bluetooth verbunden und hat kein GPS. Ca. 30m Reichweite. Das halte ich für relativ nutzlos bei der Anwendung „Fahrrad“. Auch die Katze ist nur im eigenen Garten zu finden. Als Schlüsselfinder OK, aber wohl nicht mit dem hier vorgestellten Sensor Tag vergleichbar.


      • Takeda vor 3 Wochen Link zum Kommentar

        Ja schon aber ließ mal auf der Seite dann weißt du wies es geht. Und bei der Katze ist es so, man weiß dann wenn sie raus geht oder vor der Tür steht.


  • Cool danke Samsung...😁👍... Dann kann man das Ding dem Lebensgefährten heimlich in die Tasche oder Klamotte rein tun und dann überraschend zu rede stellen wo der Partner war Obwohl er/sie meinte länger arbeiten zu müssen...😬...


  • Jan vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Hab ich mir nich bis zum Ende durchgelesen.
    AutoPlay is halt richtiger abfuck! Direkt Seite geschlossen. Da is youporn diskreter!


  • Ralf N vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Mir kommen da eigentlich andere Möglichkeiten in den Sinn. Beim Reisen zum Beispiel. Da brauch man nicht mehr gross suchen wenn der Koffer aus dem Flieger kommt. Müsste doch möglich sein


    • Es gibt sicherlich unzählige weitere sinnvolle Anwendungsgebiete: Haustiere tracken, Auto im Parkhaus wiederfinden, geklautes Fahrrad orten und ja, der Koffer sollte auch funktionieren, solange er nicht Funksignale (WLAN, Cat M1/NB-IoT) komplett abschirmt.


  • Sophia Neun
    • Admin
    • Staff
    vor 1 Monat Link zum Kommentar

    Gleich kommen sicher wieder die Kommentare zwecks Überwachung. :D

    Ich selbst finde solch ein Gadget ganz praktisch, gerade wenn man kleinere Kinder hat denen man noch kein Handy geben möchte. Natürlich kann man hier auch wieder darüber diskutieren, aber solange man seinem Kind den Sachverhalt erklärt, sehe ich da auch moralisch keine Probleme.

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