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Rote Karte für EA: Ende für FIFAs In-Game-Währung in Belgien
Razer Phone 2 Games 2 Min Lesezeit 5 Kommentare

Rote Karte für EA: Ende für FIFAs In-Game-Währung in Belgien

Der kanadische Spielekonzern Electronic Arts (EA) hat angekündigt, den Verkauf von In-Game-Währungen beim beliebten Fußballspiel FIFA in Belgien einzustellen. Es ist die Folge des europäische Lootbox-Verbotes, weil das System zur zufälligen Vergabe virtueller Konsumgüter mit Glücksspiel vergleichbar ist. 

So funktioniert das Lootbox-System in Videospielen: Spieler kaufen eine In-Game-Währung im Spiel mit echtem Geld. Diese digitalen Münzen werden dann verwendet, um im Fall von FIFA Spielerpakete zu kaufen. Diese enthalten "zufällige" Spielerkarten, unter denen sich auch Star-Spieler wie Messi oder Ronaldo befinden. Allerdings kann man auch einen "James McCarthy" ziehen.

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Ihr könntet Marco Reus oder Lukas Jäger finden! / © Electronic Arts

Das System ist der Grundstein des FIFA Ultimate Teams. Das ist ein beliebter Online-Modus, bei dem die Spieler eine Gruppe von Superstars zusammenstellen, um es mit menschlichen Gegnern aus der ganzen Welt in Online-Spielen aufzunehmen. Belgien kündigte bereits im April letzten Jahres ein Verbot von Lootboxen an und behauptete, dass sie gegen die Glücksspielgesetze des Landes verstießen.

EA hat natürlich gezögert, den finanziell sehr lukrativen Spielmodus einzustellen, hat aber nun den Kampf in Belgien verloren. In einer Erklärung des Unternehmens heißt es: "Nach weiteren Gesprächen mit den belgischen Behörden haben wir beschlossen, die Vermarktung von FIFA Points in Belgien einzustellen".

Seit FIFA 19, der neuesten Version des Spiels, zeigen die Spielerpakete im Ultimate Team nun die Chancen, jede Klasse von Spielern zu finden. Sie sind entsprechend bewertet mit Bronze, Silber und Gold. EA ist jedoch nicht der einzige Spielehersteller, der in Belgien Schwierigkeiten hat. Square Enix hat bereits Mobius Final Fantasy, Kingdom Hearts Union X und Dissidia Final Fantasy Opera Omnia in Belgien einstellen müssen.

Verstöße gegen das belgische Glücksspielgesetz werden mit Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren und Geldbußen von bis zu 800.000 Euro geahndet. 2018 verzeichnete Electronic Arts ein Rekordjahr mit Einnahmen von 5,1 Milliarden US-Dollar. Berichte aus dem Jahr 2017 deuten darauf hin, dass Ultimate Team jährlich 800 Millionen Dollar Nettoumsatz einbringt, mit einer Wachstumsrate von 20 Prozent pro Jahr.

In Großbritannien, Japan und den USA wird bereits über die Gesetzgebung zu Lootboxen und Glücksspiel in Videospielen diskutiert. Damit stellt sich die Frage, wie lange Unternehmen wie EA noch in der Lage sein werden, diese Cash Cow zu melken?

Was haltet Ihr von dem Verbot in Belgien? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle: The Verge

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5 Kommentare

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  • schaffe Elite 3 oder 2 ohne einen einzigen FIFA Point ausgegeben zu haben. kurz Zusammenfassung von Team: 87er Reus 87er davies Bale, 91er Kroos lewy usw . man muss nur spielen können dann läuft das ..für ingame Karten dir nicht mal physisch ist so viel Geld Auszugeben ist ziemlich bescheuert. gar extrem dumm


  • Endlich. Diese InGame-Lootboxen sind nichts anderes als Glückspiel. Man erzieht Kindern den sinnlosen Einsatz von Geld an. Ekelhaft.


  • Ich bin dafür das es hier auch verboten wird. Mein Sohn, 15 Jahre jung, hat im letzten Jahr fast 1800€ an Geld dafür ausgegeben. Klar mit mein Fehler, dachte immer an der PS4 kann man erst ab 18 Guthabenkarten kaufen. Eben nicht, Paysafe Codes gibt es an der Tanks ohne Altersprüfung. Mein Sohn hat sich eingestanden das er ein Suchtproblem hat. Traurig das Fifa schon nicht ganz billig ist, das man allerdings noch unbegrenzt Geld rein stecken, Menschen süchtig damit machen kann gehört verboten.


  • Gut so !

    Nichts als Gewinn Maximierung und abzocke der Jugendlichen.
    Man kann auch ohne echt Geld spielen und Karten ziehen.

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