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Diese schlaue Hülle gibt Eurem Smartphone den Röntgenblick

Wer hat nicht als Kind davon geträumt, mit Supermans Röntgenblick gesegnet zu sein, um durch Wände zu gucken? Dann könnte man Dinge sehen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, etwa Geschenkinhalte vor Weihnachten. Nun könnte der Traum schon bald Realität werden und dazu braucht es nur ein kleines Gadget, das Ihr an das Smartphone anbringt. Walabot heißt die 3D-Sensor-Technik, die das ermöglichen soll.

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3D-Sensor-Technik kennen wir bereits von diversen Herstellern, etwa Intel mit RealSense oder Microsofts Kinect für die Bedienung der Xbox 360 ohne Gaming-Controller. Hier verlassen sich die Sensoren vor allem auf den Sichtkontakt mit dem Nutzer. Steht also ein Hindernis zwischen Euch und den Sensoren, funktioniert das Ganze nicht. Einen anderen Weg schlägt Walabot ein: Das Gadget koppelt Ihr mit dem Smartphone und könnt dank integriertem Mehrantennensystem sowie entsprechender Soft- und Hardware Geschwindigkeiten von Objekten messen, durch Wände blicken und sogar Flüssigkeiten analysieren. Doch die Anwendungsmöglichkeiten scheinen sich nicht nur auf diese Beispiele zu beschränken.

walabot press living room
Mit Walabot könnt Ihr diverse Daten aus Eurer Umgebung abfangen. / © ANDROIDPIT

Auf die Software kommt es an, um das Walabot für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche nützlich zu machen. Im Straßenverkehr könnte man das Gadget also zum Tracken anderer Autofahrer nutzen, dabei sogar den Abstand und die Geschwindigkeit von anderen Fahrzeugen visuell dargestellt bekommen. Aber auch die Möglichkeit, Flüssigkeiten auf deren Konsistenz zu prüfen, um etwa den Alkoholgehalt von Getränken zu messen, scheint realisierbar zu sein. Wie im Promo-Video gezeigt wird, kann Walabot anscheinend auch sehr nützlich sein, um Menschen aus Gebäuden oder anderen Situationen zu bergen, wenn man sie ohne die Technik nicht sehen würde.

walabot press golf
Beim Golfen könnt Ihr die Geschwindigkeit des Golfballs messen und sogar die Flugroute sehen. / © ANDROIDPIT

Das Gerät besteht aus einem Mehrantennensystem von insgesamt 14 polarisierten Breitbandantennen mit einem Frequenzspektrum von drei bis zehn Gigahertz. Damit erkennt Walabot Veränderungen im elektromagnetischen Bereich und kann auf diese Weise etwa verdeckte 3D-Objekte sichtbar machen und Eigenschaften von Flüssigkeiten analysieren. Laut Hersteller darf man für solche Aufgaben nur maximal 5 Meter entfernt sein.

Den Walabot könnt Ihr derzeit für rund 222 Euro (plus Steuern und Versand) vorbestellen, die Lieferungen gehen dann voraussichtlich Anfang des Jahres 2016 raus. Wenn das Gerät auf den Markt kommt, steigt der Preis auf rund 530 Euro. Wer Lust hat, selbst mit an der neuen Software-Ideen zu werkeln, kann sich in der Mailingliste für das SDK auf der Walabot-Webseite anmelden. Bislang darf nur mit Windows programmiert werden, wahlweise in C/C+ oder C#. Als Schnittstelle steht ein USB-Anschluss (2.0/3.0) zur Verfügung.

7 Kommentare

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  • Musste bei der Überschrift noch wer an die alte Jamba-Werbung denken?

  • Nicht die richtige Jahreszeit für so einen Aprilscherz...

  • Wozu soll so ein Witzdingens gut sein?
    Wenn es auf 5m funktioniert, dann hat der Weihnachtsabend in der Familie kaum noch eine Bedeutung für Konsumpsoidochristen.

    Die Feuerwehr wird sicher kein Witzdingens für die Ortung von Menschen am Brandherd einsetzen.
    Da hört der Spaß dann doch auf, wenn man solchen Spaß-Dingern bei der Rettung von Menschen vertrauen müsste.

    Warum und vor allem Wen interessiert die Geschwindigkeit andererer Fahrzeuge, wenn man dabei die Eigene nicht mehr im Griff hat? Wenn das Dingens den Abstand zu anderen Fahrzeugen erkennt, dann hat man schon zu wenig Abstand, zu wenig Augenmerk auf die reale Situation und wohl auch zu wenig Aufmerksamkeit im Strassenverkehr.

    Ansonsten was für Leute, die Indiskretion lieben und womöglich Privatsphäre nicht achten.

    Die Frage, ob so eine Quelle von Sendefrequenzen überhaupt eine Zulassung bekommt, muss dann auch noch geprüft werden. Von einer Vorbestellung rein ins Blaue hinein würde ich jedenfalls Abstand nehmen... ganz Abgesehen davon, daß ich keinerlei Bedarf an dieser Technik habe.

    • Mein Gott. Zum Glück gibt's nicht viele von deiner Sorte.

      Wenn keiner mit irgendwas mal angefangen hätte könntest du jetzt wahrscheinlich in deiner Höhle 'ne Fresse ziehen.

      Abstandsmesser gibt es bereits im Auto, aber das wäre eine Möglichkeit zum Nachrüsten, wenn es leistungsfähiger geht. Entsprechend kann man es auch als Einparkhilfe vorne und hinten nutzen. Die Rettungskräfte würden so etwas bei Katastrophen bestimmt auch schon heute auf diese Technik zurück greifen um zumindest Menschen in diesem Radius schnell zu bergen und LEBEN zu retten.

      Für den privaten Gebrauch ist das ganze schon eher fragwürdige, wenn das Teil tatsächlich durch Wände gehen sollte. Aber das kann man auch konstruktiver Diskutieren bzw. seinen Beitrag leisten.

      • Die Abstandhalter im Auto reagieren bis auf 100 Meter. Das Gerät darf nur max. 5 M entfernt sein. Wenn Du 100 KM/h fährst und nur 5M entfernt bist krachts 100%tig. Selbstständige Einparkhilfen gibts ja auch schon. Für Katastrophen halte ich das Ding für am wenigsten geeignet. Es müsste zwischen lebender und toter Materie unterscheiden können. Sprich einen Menschen von einem von einem Steinpfeiler usw.

        Es gibt ähnliche Geräte mit speziellen Detektoren die auf Wärmequellen reagieren. Die werden in den USA bei Feuerwehr, SWAT und FBI eingesetzt. Nur könnten damit keine Personen bei einem Hausbrand erkannt werden, es sei denn sie sind weit genug vom Feuer entfernt. Es gibt ja auch Geräte die den Wärmeverlust an Häusern usw. sichtbar machen.

        Insgesammt halte ich dieses Ding für kompletten Blödsinn.

    • Never stop the progress..

    • Moe 01.10.2015 Link zum Kommentar

      Nur mal als Hinweis Forscher haben eine Möglichst entdeckt Kakerlaken zu steuern und mit einer Microcam ausgerüstet um verschüttete Menschen zu finden und zu retten.

      Da ist ein Scan (auch wenn ich es momentan noch unrealisierbar halte) doch eine tolle Lösung und in einigen Jahren in der "Zukunft" bei vielen Sachen Standard sein.

      VG

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