Test Verfasst von:

Ringdroid

Verfasst von: Alex Plosiv — 09.02.2009
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Kennen Sie das? Sie stehen abends wieder einmal in einer total überfüllten Bahn. Eng an eng drängen sich viel zu viele Menschen auf zu wenig Platz. Plötzlich einer von diesen "Allerweltsklingeltönen" - und jeder greift hektisch nach seiner Tasche. Falls Ihrem Handy noch ein akustisches Alleinstellungsmerkmal fehlt, sind Sie mit Ringdroid, dem Klingelton-Editor für Ihr Android Handy, gut aufgestellt. Nicht nur in der Bahn.
 

Bewertung

Getestete Version Aktuelle Version
≤ 1.1 Variiert je nach Gerät

Funktionen & Nutzen

Erster Eindruck: Schön aufgemachtes Tool zum Schneiden von Soundfiles

Ringdroid startet mit einer hübschen Übersicht von Songs/Soundfiles, die sich auf der SD-Karte des Handys befinden. Wer nicht vorhat, Bestehendes zu verwenden, sondern selber was aufnehmen möchte, der kommt über den Button "Record Now" zu einem einfach, aber hübsch aufgemachten Recorder. Die hier angezeigte, analoge Anzeige für das Eingangssignal ist allerdings reine Zierde: Auch bei Peaks, die in der Wiedergabe deutlich verrauscht sind, wandert der Pegel nicht in den roten Bereich.

Hat man einmal ein Soundfile ausgewählt, gelangt man in eine sehr schöne Wellenansicht, in der per Default die ersten 15 Sekunden des Stückes ausgewählt sind. Wer jetzt glaubt, dass er freie Wahl beim Editieren hat, liegt richtig und falsch: Richtig, weil man bequem den Start- und Endpunkt, also eine Teilmenge des Stückes auswählen kann. Falsch, weil es nach der Auswahl keine Möglichkeit gibt, irgendetwas an dem Sound-Schnipsel zu verändern. Hier fehlen einfache Effekte wie Fade In/Out, das Normalisieren oder ein Pitch, aber auch die Möglichkeit, Passagen in der Mitte des Sound-Schnipsels zu entfernen, wie z.B. kurze Pausen.

Wen das nicht stört, der kann den so "erstellten" Sound abspeichern, aber Vorsicht: Die beim Speichern getroffene Kategorie (Music, Alarm, Notification, Ringtone) führt dazu, dass z.B. ein Alarm-Ton nicht mehr als Klingelton verfügbar ist.

Fazit: Eine nette Anwendung, mit der Sie Ihr Lieblings-Soundfile zum Klingelton zurecht schneiden können. Natürlich kann und will Ringdroid nicht mit klassischen Tools zur Soundbearbeitung, wie z.B. Audacity konkurrieren, allerdings sollten zumindest einfache Effekte auswählbar sein, um ein Sound-Schnipsel verwendbar zu machen.

Bildschirm & Bedienung

Aus Sicht der Bedienung ist Ringdroid wirklich vorzeigbar. Eine klare Benutzerführung, aufgeräumte Bildschirmseiten und ansprechendes Layout machen die Anwendung sehr gut bedienbar.

Speed & Stabilität

Während den Tests gab es keinerlei Probleme mit der Stabilität. Kurzfristig kam es beim Abspielen eines MP3 Stückes zum "Hängen" in der Wave-Ansicht, was jedoch ein Einzelfall blieb.

Preis / Leistung

Die Anwendung steht zum kostenlosen Download im Android Market bereit.

Screenshots

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5 Kommentare

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  • tuerkhansi 18.01.2011 Link zum Kommentar

    Bin mit dieser app sehr zufrieden. Seit ich meinen eignen Wecktöne erstellen kann macht auch das Aufstehen um 4.30 Uhr wieder Spass. :))

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  • Thorsten 13.01.2011 Link zum Kommentar

    Geschnittene Stücke lassen sich nicht abspielen,damit sinnlos. x10 mini

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  • Martin K. 26.12.2010 Link zum Kommentar

    Geniale App, die ich regelmässig nutze, um Klingeltöne (und nicht nur für mich sebst) zu erstellen. Wer da noch JA**A und ähnlich Mist benutzt ist selbst schuld... *gg*

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  • Alexander A. 25.11.2009 Link zum Kommentar

    ich finde die app klasse, benutze sie selber oft.
    mir persönlich ist nix negatives aufgefallen im bezug auf abstürzen, aber ich hab auch noch nie so kurze datein verwendet.

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  • Sikky 17.09.2009 Link zum Kommentar

    Mir ist aufgefallen, dass wenn der Klingelton bzw. die zu bearbeitende Datei kürzer als 3 Sekunden ist, das Programm meistens abstürzt. Find ich irgendwie schade, Da die meisten SMS-Töne ja nunmal nicht länger sind. Von 10 Versuchen eine solche Datei zu öffnen funtze es vieleicht 1-2 mal, Der Rest alles Abstürze. An sich eine tolle app, wäre jedoch noch besser wenn dieser Bug beim nächsten Update behoben werden könnte.

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