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Dieses Origami-Smartphone macht Euch zum Erfinder

Wie wäre es mit einem Smartphone-T-Shirt oder einem Smartphone-Gehstock? Modulare Smartphone-Projekte kennen wir bereits von Googles Projekt Ara. Bislang gibt es modulare Smartphones nur mit spezifischem Gehäusedesign, sodass zwar viele Möglichkeiten im Arrangement der Hardware bereitstehen, es jedoch keine Optionen gibt, auch am Äußeren des Smartphones herumzuwerkeln. Das Start-up Seeed will mit dem RePhone Abhilfe schaffen. 

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Das modulare Smartphone-Kit RePhone soll den Smartphone-Markt revolutionieren. / © Seeed

Wer schon immer einmal ein Smartphone selber zusammenbasteln wollte, kann sich schon bald mit dem RePhone-Kit austoben. Es handelt sich beim RePhone um ein modulares Smartphone, also ein Smartphone, dessen Teile man sich selber aussuchen und zusammenstecken kann, mit quelloffener Software. So dürfen Nutzer die Software nach Belieben anpassen oder Modifizierungen nutzen, die Drittentwickler in Zukunft veröffentlichen. Darüber hinaus soll das RePhone-Kit auch mit der Pebble-Time-Smartwatch und der Arduino-Plattform kompatibel sein und es sollen zwei Varianten des SoC auf den Markt kommen: Einmal als Core GSM + BLE und dann nochmal als 3G-Modul. Wichtig ist hierbei, dass das 3G-Modul kein Bluetooth unterstützt.

RePhone besteht aus einem Chip, der über einen SIM-Kartenschacht verfügt und auch Bluetooth unterstützt und sich mit zusätzlichen Modulen funktionell erweitern lässt. Zusätzliche Module (aus der Seeed-Xadow-Produktreihe), beispielsweise ein Display oder GPS-Modul, lassen sich dabei mit flexiblen NFC-Streifen mit dem Hauptmodul verbinden und auf diese Weise nutzen. Es gibt derzeit rund acht zusätzliche Komponenten, die Hersteller wollen das Sortiment jedoch erweitern.

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Mehrere Module erweitern den Funktionsumfang des RePhone. / © Seeed

Dabei ist das Modul von einer 520-mAh-Batterie betrieben, jedoch an kein festes Gehäuseformat gebunden, sodass das RePhone nicht unbedingt wie ein gewöhnliches Smartphone aussehen muss. So lässt es sich auch zum Orten des Haustieres nutzen, wenn man es etwa am Hundehalsband befestigt. Aber auch andere Anwendungsszenarien, etwa zur Observierung der Hauspflanzen oder als Telefon im Motorradhelm, sollen mit RePhone realisierbar sein. Mit einem RePhone Create Kit für rund 40 Euro erhaltet Ihr nicht nur die Elektronik, sondern auch eine Hülle aus Kraftpapier zum selber zusammenfalten. Kraftpapier wurde wohl wegen der robusten Eigenschaften verwendet, da sich die Hülle so waschen, vernähen und bemalen lässt.

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Das RePhone hat keine bestimmte Gehäuseform und Ihr dürft selbst bestimmen. / © Seeed

Noch sucht das Unternehmen nach Unterstützern auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter und hat bereits das gesteckte Ziel von 50,000 US-Dollar erreicht und mit 96,600 US-Dollar an Spenden überschritten. So dürfte man das RePhone von Seeed schon Ende des Jahres geliefert bekommen. Drei Modelle soll es zur Auswahl geben: Für umgerechnet 11 Euro (hinzu kommen Zoll und Versandkosten) könnt Ihr das Hauptmodul mit SIM-Kartenschacht und Bluetooth vorbestellen, rund 30 Euro kostet das 3G-fähige Modul. Wer gleich nach dem Auspacken tüfteln will, der holt sich das RePhone-Kit mit zusätzlichen Modulen, etwa Display sowie zusammenfaltbarer Hülle, für circa 35 Euro.

Quelle: Seeed

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