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Android on the Road - Die besten Reise-Apps Teil 3: Berlin

Nachdem wir bereits New York und Paris besucht haben, werfen wir diese Woche nun einen Blick auf die wohl hippste und coolste Metropole Europas: Berlin. Als "arm aber sexy" von unserem eigenen Bürgermeister benannt, ist Berlin eine junge, dynamische Kulturmetropole mit genug "Sexyness" für alle. Natürlich liegt uns hier bei AndroidPIT diese Stadt besonders am Herzen, da wir sie als unser Zuhause bezeichnen können. Wir möchten Euch also einladen, eine echte Berliner Currywurst zu probieren, wie verrückt im Berghain zu feiern oder die wunderschönen Tore Babylons im Pergamon zu bestaunen. Als Einheimische möchten wir Euch heute das Beste, was Berlin Euch in Sachen Apps zu bieten hat, vorstellen.

Unlike

Wenn Ihr Euch für einen Reiseführer für Berlin entscheiden müsstet, dann ist die App Unlike der ganz klare Gewinner. Wie die meisten Leute, die schon einmal in Berlin waren oder hier wohnen, Euch mitteilen werden, ist einer der größten Schwierigkeiten und Herausforderungen dieser Stadt, sich bei dem schieren Überangebot für das richtige zu entscheiden. Unlike macht Euch die Sache etwas einfacher, indem die App eine Vorauswahl über die besten Restaurants, Boutiquen, Hotels, Museen, Galerien und Touren trifft. Dabei könnt Ihr der App so gut wie blind vertrauen, denn die für die Inhalte zuständigen Redakteure kennen die Stadt wie ihre Westentasche. Zusätzlich bringt die App verschiedene Video-Touren, die sich mit ikonischen Berliner Persönlichkeiten und deren Lieblingsplätze der Stadt beschäftigen. Da Berlin auch eine blühende Partystadt ist, gibt es eine ausführliche Liste von Abendveranstaltungen an jedem Tag der Woche.

Öffi - ÖPNV Auskunft


Egal in welcher Großstadt Ihr Euch befindet: Es ist wichtig, dass Ihr wirklich über die öffentlichen Nahverkehrsmittel Bescheid wisst. Für Berlin ist hierbei die beste Wahl die App Öffi - ÖPNV Auskunft, die der definitive Grundstein für ein effizientes Reisen mit dem meist unglaublich pünktlichen und zuverlässigen System aus U- und S-Bahnen, Trams, Bussen, Zügen und sogar Fähren. 

Nachdem Ihr die App heruntergeladen habt, teilt diese sich in drei Unterkategorien auf, die alle über eigene Shortcuts zu erreichen sind: Öffi Haltestellen, Öffi Netzpläne und Öffi Verbindungen. Vergesst nicht. Die Stadt ist zwar nicht extrem dicht besiedelt, hier gibt es also viel Platz, aber genau das kann auch zum Problem werden, denn die enorme Größe der Stadt lädt auch zum sich darin Verlieren ein. Mit Öffi Haltestellen findet Ihr immer die nächstgelegene Haltestelle in der Nähe eures Aufenthaltsortes (Internetzugang vorausgesetzt), egal, ob ihr nun gerade am See rumhängt oder durch den ehemaligen Ostteil der Stadt schlendert. Mit Öffi Verbindungen könnt Ihr ganz einfach zwischen zwei verschiedenen Positionen mittels der verfügbaren Verkehrsmittel navigieren und Euch die schnellsten Verbindungen anzeigen lassen. Wie der Name Öffi Netzpläne schon vermuten lässt, bietet dieser Teil der App alle Netzpläne aus der Umgebung, die auch ohne Internetverbindung abgerufen werden können, da diese auf Eurer SD-Karte gespeichert werden. Vergesst also teure Taxis und lasst Euch mit Hilfe von Öffi - ÖPNV Auskunft durch die Stadt chauffieren.

Berlin Vegan Guide

Die Menschen in Berlin sind teilweise schon ein wenig religiös, wenn es um deren Essen geht. Willkommen in der Stadt der Bio-Läden, veganen Restaurants und und umweltfreundlichen Eisdielen (kein Witz!). Wenn auch Ihr Euch in einem dieser Lokale niederlassen und dort dinieren möchtet, wird Euch der Berlin Vegan Guide dabei helfen, den Weg dorthin zu finden. Macht Euch gefasst darauf, kein Fleisch zu essen oder Tierprodukte zu tragen und Ihr werdet hier kaum noch auffallen. Lasst Eure Lederschuhe, Pelzmäntel und Krokodil-Handtaschen zu Hause und kostet die wirklich leckeren veganen Gerichte. Aber auch Bars, Cafès und Geschäfte werden von der App aufgelistet. Egal wie normalerweise Eure kulinarischen Präferenzen aussehen, diese App wird Euch einen ganz neuen Blickwinkel auf veganes Essen geben und Euch ein paar ausgezeichnete Restaurants näher bringen.

Die Berliner Mauer 

Wie kaum eine andere Stadt trägt Berlin natürlich auch die Last der Vergangenheit deutlich in sich, was auch für die unverwechselbare Atmosphäre sorgt. Mehr als 40 Jahre lang war die Stadt das Mittelpunkt eines Kampfes zwischen zwei Atommächten und war buchstäblich zwischen der USA und der Sowjetunion aufgeteilt. Mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Mauer können Besucher der Stadt mit Hilfe der App Die Berliner Mauer ein wenig in die Vergangenheit reisen. Die App bringt den ehemals eisernen Vorhang und deren Grenzen auf eine Landkarte des gegenwärtigen Berlins. Damit liefert sie die Antwort auf die ewige Frage aller Touristen (und vieler Zugezogener): "Bin ich jetzt auf der West- oder auf der Ostseite?".

Rote Stecknadeln entlang der digitalen Berliner Mauer deuten auf ehemalige Grenzübergange, Kontrolltürme und Orte, an denen Menschen mit fatalen Folgen versuchten, die Grenzen zu überschreiten. Jede Sehenswürdigkeit entlang der Mauer-Route ist mit Bildern, detaillierten Informationen und Wegbeschreibungen ausgestattet. Da es stellenweise sehr schwierig ist, noch Anzeichen einer ehemals bestehenden Mauer festzustellen, liefert die App außerdem Vorher/Nachher-Bilder, um so einen Eindruck dessen zu verschaffen, wie die Stadt aussah, als sie getrennt war. Des Weiteren beinhaltet die App verschiedene Rundgänge, die an interessanten Orten vorbeiführen, die sowohl von Touristen als auch von Anwohnern gerne übersehen werden.

Wir wünschen Euch einen schönen Aufenthalt in Berlin. Wenn Ihr noch andere interessante Apps zu dieser Stadt habt, lasst es uns wissen, wir sind gespannt.

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10 Kommentare

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  • Mal wieder eine müßige Diskussion um redaktionelle Inhalte. Der Redakteur muss seine Kriterien nicht offenlegen, und es handelt sich um Empfehlungen, freier Natur, wohlgemerkt. Was Leser A mal in Lissabon im Restaurant erlebt hat, ist völlig uninteressant.
    Danke jedenfalls für die App-Empfehlungen, sind ein paar interessante dabei.

  • @Kamal:
    Ich habe mal auf die Seite im Market geschaut.
    Die App ist ein Reiseführer auf dem Smartphone - und was ich von Reiseführern halte schrieb ich schon.
    Sicher, die Reiseführer nennen einem auch Sehenswürdigkeiten und weisen einem den Weg dorthin (der grosse Vorteil einer App gegenüber einem gedruckten Führer), aber wer Karten lesen kann wird auch ohne einer App zurecht kommen.
    Ich habe mich vor meiner Fahrt nach Berlin einige Apps dieser Kategorie näher angesehen und war mit keiner wirklich zufrieden.
    Des weiteren habe ich mir natürlich auch die Apps für meine Heimatstadt genau angesehen und habe entschieden, dass ich keine dieser Apps meinen Kunden wirklich empfehlen möchte.
    Und aus eigener Erfahrung nehme ich lieber einen Stadtplan aus Papier als eine App weil: Ich war letztes Wochenende in Koblenz und suchte dort etwas. Warum soll ich den Stadtplan raussuchen, ich habe ja diverse Smartphones - nur bei der Temperatur am letzten Wochenende wollte der Bildschirm des Nokia E75 nicht gerne arbeiten. Und hier in meiner Heimatstadt ist mir vor Weihnachten ene Touristin mit einem Tablett über den Weg gelaufen und versuchte sich zu orientieren, was sehr interessant zu beobachten war: Eine Hand hielt dad Tablett, die zweite Hand den Regenschirm und die nicht vorhandene dritte Hand bediente das Tablett.
    Sicher können Apps unterstützen, aber sich nur auf solche zu verlassen ist IMHO suboptimal.

  • @ Andreas & R.S.:, Habt Ihr Euch die App überhaupt mal angeschaut? Klingt nämlich ganz so, als wäre das nicht der Fall. Es ist doch überhaupt keine reine Hotel/Gastronomie-App, sondern gibt einfach gute Vorschläge aus allen Bereichen in Berlin. Deshalb verstehe ich Euer Problem mit den Apps überhaupt nicht. Und R.S.: Das mit dem Antitourismus verstehe ich, ich versuche auch, mich davon zu entfernen. Aber genau das ist es auch, was Unlike in vielerlei Hinsicht bietet, denn es werden eben nich nur die übertouristischen Sachen gezeigt. Und was bitte ist denn an einer App, die vegane Restaurants aufzeigt, blödsinnig? Hältst Du es nicht auch für eine gute Idee, dass Menschen die Möglichkeit bekommen, in Restaurants zu essen, wo keine toten Tiere serviert werden? Es geht um Alternativen, und genau das ist es, was Berlin ausmacht.

  • Also die Veganer App kann ich noch irgendwie verstehen - als Adresssammlung.
    Es wird immer mehr nach vegetatrischen oder veganen Restaurants gefragt und da kann die App als Adresssammlung helfen.

  • andreas +1, wir machen es genau so. wir sind viel in der Welt unterwegs (wahrscheinlich liegt das an unserem Berlin-Hass). wir sind immer gleich auf dem Sprung Richtung "antitourismus". wir buchen auch nie "all inclusive" - das ist gegen guten Geschmack. aber mal ehrlich, ne 'veganer-app'? typisch Berlin - Hauptsache irgendwie blödsinnig anders...

  • Sorry, Kamal, aber ich komme aus der Gastronomie und ich kenne einige Restaurant- und Reiseführer. Selbst wenn die Redakteure eigene Erfahrungen zur Grundlage nehmen werden Einträge noch immer verkauft. So eine Redaktion muss ja finanziert werden - es ist also durchaus nicht schlechtes dabei, aber daher sind solche Empfehlungen mit Vorsicht zu geniessen.
    Und was Empfehlungen bei Qype (und anderen) Bewertungsportalen angeht, da bin ich sogar noch skeptischer.
    Ich für meinen Teil frage eher an der Hotelrezeption nach wo der Mitarbeiter essen gehen würde, wobei ich mir durchaus klar bin, dass auch der mich an ein Lokal verweisen kann in dem er Prozente bekommt. Ansonsten lasse ich mich durch die Stadt treiben, schaue auf Speisenkarten ob die etwas bieten was mich interesiert und danach wie voll das Lokal ist.
    Im Ausland versuche ich aus den Touristengegenden weg zu kommen und ein Lokal zu finden in dem ich keine Fremdsprache höre, denn das zeigt mir das die Anwohner der Gegend dort essen und das machen die nur wenn der Betrieb vernünftig ist.
    In Rom habe ich z.B. ein Lokal entdeckt bei dem die Einheimischen sogar auf freie Plätze warteten - und es war klasse.
    In Lissabon war ich z.B. in einem Lokal in dem ich fast bestaunt wurde, weil sich noch nie ein Tourist dorthin verirrt hatte.
    Und damit bin ich bisher fast immer gut gefahren.
    Wenn ich mir mal die Empfehlungen von diversen Reiseführern angesehen habe konnte ich feststellen, dass zumindest die Preise deutlich über dem lagen was ich in "meinen Entdeckungen" gezahlt hatte.
    Sicher, ich entdecke keine Sternerestaurants, aber auf deren überschaubare Portionen lege ich auch weniger Wert, ich bevorzuge eine eher gute, lokale Küche.

  • Nein Andreas: Es wird anhand eigener Erfahrungen, aber auch der Erfahrungen vieler Nutzer (zum Beispiel Qype etc.) ausgewählt. Da die Angebote immer beschrieben werden, kann man selbst auch entscheiden, ob man die Sache interessant findet oder nicht. Es geht einfach darum, dass es in Berlin eine unüberschaubare Anzahl von Möglichkeiten gibt und die Auswahl oft schwer fällt. Natürlich fließt bei so einer Empfehlung dann auch Persönliches ein, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Redakteure dort bemüht sind, etwas zu finden, was auch vielen anderen gefällt. Deine Aussage ist insofern ungefähr genauso sinnvoll wie wenn du sagst: Warum soll ich mir einen Reiseführer kaufen, die Empfehlungen sind da ja eh alle nur subjektiv.

  • Zwei der vorgestellten Apps mögen ja durchaus hilfreich und interessant sein, aber bei den anderen beiden frage ich mich: Wem nutzt es?
    Wie entscheidet ein Redakteur. welches die besten Hotels/Restaurants/... in einer Stadt sind?
    Nach seinem persönlichen Geschmack? Der muss nicht mit meinem übereinstimmen.
    Oder etwa doch nur danach wieviel das Hotel/Restaurant bereit ist zu zahlen?

  • +1

  • Dieser Blog ist gestern versehentlich auf Englisch freigeschaltet worden. Entschuldigung dafür, das war so natürlich nicht beabsichtigt.

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