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Interview 5 Min Lesezeit 28 Kommentare

Quad-Kamera, 5G und Flagship-Stores: Das sind Huaweis Pläne für 2019

Bei Huawei laufen die Planungen für nächstes Jahr längst auf Hochtouren, und der chinesische Hersteller hat jede Menge vor. Wir haben uns mit dem Europa-Chef Walter Ji ausgiebig darüber unterhalten, welche Dinge Huawei für 2019 auf dem Zettel hat - und das sind eine ganze Menge!

Walter Ji arbeitet seit 18 Jahren für Huawei. Anfang 2016 hat er die Geschäfte der Cosumer Business Group in Europa übernommen, kümmert sich hier also um das Endkundengeschäft bestehend aus Smartphones, Tablets, Wearables und mehr. Im Gespräch äußert sich Ji zu allen wichtigen Themen des Jahres in großer Offenheit. Das sagt Walter Ji über ...

... Smartphones

Huawei war der Pionier bei Dual- und bei Triple-Kameras. Nur konsequent daher, dass Ji auch bei der Quad-Kamera vorne mitspielen will. Samsung war hier zwar schneller, aber auch Huawei wird in 2019 ein Smartphone mit vier Kameras auf dem Rücken anbieten, vielleicht sogar mit noch mehr Objektiven. "Nächstes Jahr werden wir definitiv noch mehr Innovation bei der Kamera sehen. Jetzt haben wir drei, stellen Sie sich für nächstes Jahr vier vor." Auch noch mehr Zoom wird kommen: "Dreifacher oder fünffacher Zoom ist nicht ausreichend. Zehnfach-Zoom in gleichbleibender Qualität mit dem Smartphone, das ist einmalig! In diesen Bereichen forschen wir, und da könnten wir die eine oder andere Überraschung für Euch haben."

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Bei drei Kameras wird nicht Schluss sein. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Schon angekündigt hatte Huawei außerdem ein Falt-Smartphone mit flexiblem Display und 5G-Unterstützung, das in der ersten Jahreshälfte vorgestellt werden wird. Die Möglichkeit, das Smartphone durch einen Falt-Mechanismus noch größer zu machen, kommt übrigens auch dem Akku zugute. 

Günstige Smartphones stehen für Huawei unterdessen nicht auf dem Plan. "In der Einsteigerklasse kann man ein gutes Benutzererlebnis nicht garantieren. Das ist nicht gut für die Marke Huawei", so Ji. Es wird also bei eher großen und teureren Smartphones von Huawei bleiben.

Android One erteilt Ji ebenfalls eine Absage. "Wir haben das getestet in unseren Märkten, aber ich glaube nicht, dass die Kunden damit zufrieden sind", wie Ji sagt. EMUI bleibt also auf Sicht die Software, auf die Huawei vertraut.

... den neuen Mobilfunkstandard 5G

5G wird Smartphone-Nutzung in den Augen von Walter Ji deutlich verändern. Die Gründe dafür sind eine bessere Online-Versorgung mit hohen Datengeschwindigkeiten und geringen Latenzen. "Mit 5G brauchen Sie keine Downloads mehr, alles ist ohne Verzögerung aus der Cloud abrufbar." Sogar günstigere Tarife erwartet Ji.

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Der neue 5G-Mobilfunk kommt, und Huawei ist mittendrin. / © Telekom

Schwierig gestaltet sich unterdessen die Situation mit unterschiedlichen 5G-Frequenzen in Europa, die viel Arbeit für die Ingenieure bedeutet, die die Antennen und Modems konstruieren. Zudem ist Ji überzeugt, dass 5G nicht rentabel flächendeckend auszubauen ist, so dass 3G und 4G weiterhin wichtig bleiben: "Erwarten Sie nicht, dass die Provider 5G flächendeckend ausbauen. Das ist unmöglich." 5G ist zudem eine große Herausforderung für den Akku durch den hohen Stromverbrauch. Es wird also darauf ankommen, dass die Software intelligent steuert, welches Netz benötigt wird.

... Künstliche Intelligenz

Da Huawei also nicht davon ausgehen kann, dass 5G in absehbarer Zeit überall verfügbar ist, lässt sich die Künstliche Intelligenz auch nicht in die Cloud auslagern, zumindest nicht komplett. On-Device-AI mit der NPU auf dem Kirin-Prozessor und Cloud-AI werden also parallel entwickelt, um dem Nutzer jederzeit zur Verfügung zu stehen. Das wird aber ein andauernder Prozess sein, da 5G noch in den Kinderschuhen steckt.

Für Ji ist die KI eine wichtige Brücke zwischen den immer komplexe werdenden Geräten und der immer einfacher werdenden Bedienung, die sich die Nutzer wünschen. Vor allem steht dabei weiterhin die Unterstützung der Kamera im Vordergrund, die von den KI-Features besonders profitiert. Aber auch die Akkulaufzeit soll mit Hilfe der KI steigen. "Das sind merkliche Verbesserungen, die die Nutzer bemerken werden", so Ji.

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Mit den Kirin-Chips wird die Smartphone-KI weiter voran getrieben. / © AndroidPIT

... Huaweis Strategie

Huawei greift die Spitze der Smartphone-Hersteller an und will Samsung vom Thron stoßen. Dafür muss die Marke noch sichtbarer werden, und das will Huawei mit eigenen großen Flagship-Stores erreichen. Von denen sollen 2019 zwischen zehn und zwanzig Stück eröffnet werden, der erste davon in Hamburg in der ersten Jahreshälfte. Auch in Düsseldorf wird ein Laden eröffnet, das Gebäude ist bereits im Bau. Der erste europäische Huawei-Store in Mailand komme sehr gut an, so Ji, sei aber deutlich zu klein.

Neben Smartphones, Tablets und Wearables wird Huawei seine Anstrengungen beim PC, also bei Laptops, weiter ausbauen. "Der PC ist ein wichtiger Baustein für uns", so Ji, "den wir weiter verfolgen werden." Trotzdem wird es weiterhin so bleiben, dass Huawei in China andere und mehr Produkte anbietet als in Deutschland, etwa VR-Brillen.

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Laptops sind ein wichtiges Segment für Huawei. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Und was noch?

Auf die Frage, ob der Brexit negative Auswirkungen für Huawei haben wird, sagt Ji: "Wir denken da positiv. Unsere Mitarbeiter arbeiten dort gerne für uns, und die Geschäfte mit dem P20 Pro und dem Mate 20 Pro laufen in Großbritannien besser als in den meisten anderen europäischen Ländern."

Walter Ji fasst die Bemühungen von Huawei und die Wünsche der Kunden unter dem Kürzel "ROADS" zusammen. Das steht für: Real-Time, On-Demand, All Online, DIY Possible und Social. Und diese "Road", also Straße, soll für Huawei nach ganz oben führen. Am besten schon 2019.

Was sind für Euch die wichtigsten Baustellen, die Huawei angehen muss, um der größte Smartphone-Hersteller zu werden?

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Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 4 Wochen

    "Was sind für Euch die wichtigsten Baustellen, die Huawei angehen muss,... "

    Ich glaube, der Smartphonemarkt schaukelt sich gegenseitig hoch, einer schielt auf den anderen und man hat längst die Bodenhaftung verloren. Statt sich gegenseitig mit künstlicher Intelligenz, faltbaren Geräten und immer noch mehr Kameras und RAM zu übertreffen, wäre es sinnvoll, mal wieder den Nutzer zu fragen, was er eigentlich möchte. Und ich fürchte, das sind nicht Boliden weit über 1000 Euro mit immer mehr abgespeckten Funktionen, nutzloser KI und teurem, kaum vorhandenem 5G. Die Hersteller sind gefangen in ihrer eigenen Filterblase und sehen nur noch das, was sie auch sehen wollen.

28 Kommentare

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  • Echt krass wie sich Huawei gemausert hat. Das was man aktuell an Innovation bei beispielsweise Samsung vermisst, bringt nun Huawei. Ich bin echt gespannt wie sich das ganze in der nächsten Zeit entwickeln wird. Ich glaube die Tage von Samsung als Platzhirsch könnten langsam vorbei sein.


  • Huawei hat dieses Jahr ziemlich viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen mit dem p20 pro und jetzt dem Mate 20 Pro. Baustellen sehe ich jetzt keine, nur gibt es auch andere Hersteller wie Xiaomi, die auch sehr motiviert sind groß rauszukommen. Was mich an Huawei eigentlich als einiges massiv stört ist deren Verkaufspolitik. Das fing letztes Jahr an, das bessere Mate 10 hier nicht zu verkaufen, und dieses Jahr das Mate 20x nicht zu bringen. Wenn man schon weltweit der größte Hersteller sein möchte, sollte man auch weltweit verkaufen.


  • Hilfe wir leben in einem Funkloch!!!! ☹️🤳

    m.bild.de/news/inland/news-inland/handy-wueste-deutschland-bild-besuch-in-unseren-funkloechern-58364920.bildMobile.html


    „Es ist wirklich eine Katastrophe mit dem Empfang, mir haut es hier auch immer das Schweizer Netz rein. Da muss man richtig aufpassen, sonst gibt es eine schöne Überraschung. Im Wald hat man zum Teil besseren Empfang als im Ort. Wenn ich unterwegs angerufen werde und sehe, ich habe gerade Netz, dann bleibe ich stehen, sonst ist der Empfang wieder weg. Aber bei 1&1 hat nicht mal Stehenbleiben funktioniert, da kamen auch die SMS erst zwei Tage später an„


  • Mit nur High End Geräten wird es schwer Platz 1 einzunehmen, siehe Apple. Samsung hat mit einer riesen Modellpalette in den Markt gedrückt und ordentlich die Werbetrommel gerührt. Der Vorteil von Samsung: Es ist ein Elektronik Mischkonzern und hat entsprechende Marktmacht


    • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

      Und auch nur über diese extreme Marktüberflutung ist Huawei dort hingekommen, wo sie heute sind. Nur allein mit den Flaggschiffen wäre Huawei Marktanteil-technisch quasi ein NoName-Hersteller. Da verkauft Apple wahrscheinlich in einer Woche mehr iPhones, als Huawei Flaggschiffe in einem ganzen Quartal.

      Zudem hat Apple auch gar kein Interesse daran, Platz 1 zu sein. Wenn sie das wöllten, könnten sie das wahrscheinlich mit Leichtigkeit.


      • @Tim Diese Kommentare bringen rein gar nichts und zeigen wie immer nur das eine von dir: alles andere mies machen und Apple hervor heben


      • "Zudem hat Apple auch gar kein Interesse daran, Platz 1 zu sein. Wenn sie das wöllten, könnten sie das wahrscheinlich mit Leichtigkeit."

        Bitte was?
        Nicht dein Ernst, oder?^^


    • Apple muss auch nicht zig Geräte rausbringen um vorn zu sein. Apple ist auch so vorn mit dabei. Da musst du mal die Steve Jobs Doku schauen dann weißt du warum. Und Samsung versorgt neben High End auch Mittelklasse und Einsteigerklasse daher die vielen Modelle. Jeder auf seine Art. Ich muss aber nicht den Markt überfluten nur um mir ein Namen zu machen.


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Apple war zugegeben aber auch "einfach" der Erste mit dem heute so bekannten Smartphone-Design (ich sage NICHT, dass Apple das erste Smartp hatte!). ^^
        Wenn bspw. Sony, Samsung oder LG damals den Zeitpunkt früher erkannt hätten und ihrerseits schon 2006 oder 2007 das erste Smartphone herausgebr hätten, sähe es vielleicht anders aus ^^

        So "müssen" die anderen halt leider den Markt überfluten, um auf ähnliche Marktanteile zu kommen, wenn es überhaupt klappt.


      • Mein Kommentar war auf Daniel bezogen nicht auf dich.


      • Tim vor 4 Wochen Link zum Kommentar

        Dessen bin ich mir schon bewusst.


  • 5G wird aus gewissen Gründen in Deutschland NICHT funktionieren; bitte suchen sie nach fortschrittlichen Ländern 😁😂


  • Schöne Werbung bei Huawei. Wir können 😎☝️und machen und wollen... Blabla. Warum nicht gleich bei QVC und HSE 24 anheuern. Visionen sind gut aber nicht nur auf das Jahr 2019 beschränken sondern ab 2019 und nächsten Jahre. Bixby sollte auch schon 2017 mit dem S8 deutsch labbern können, dann 2018 und nun 2019....passiert aber nicht nach heutigem Stand.

    Eine Ansicht ist positiv, das 5G nicht flächendeckend auszubauend ist , weil unmöglich und 3G wie 4G wichtig bleiben.Haben in Deutschland noch genügend Funklöcher.Das Tarife billiger werden, davon träumen wir. Die Steuern in Deutschland solltenauch sinken, Renten und Löhne dem Westen angeglichen und genügend Kita Plätze erbaut werden.Weniger Arbeitslose usw. aber nichts ist passiert. Vor Jahren war Diesel groß im kommen und jetzt wird es schlecht geredet.Also im Ernst... war der Kaffee zu stark? Mr. Huawei soll mal wieder etwas runterkommen. Keine großen Versprechungen machen. Natürlich hat Huawei seine Kapazitäten aber Versprechungen kosten Milliarden Euro das heißt auch Smartphones werden teurer. Und ob das der Kunde will?

    „ Günstige Smartphones stehen bei Huawei nicht auf dem Plan..“
    Mit diesem Argument ist doch schon alles gesagt.

    4 Kameras nächstes Jahr? Samsung hat schon 4 und Nokia 5 Linsen.Vielleicht haben wir 2019 sogar 8 Linsen. Neuster Trend : Wer serviert die beste Linsensuppe.

    Vielleicht schaut sich Huawei was bei der Raumfahrt ab und entwickelt ein Smartphone mit ausfahrbaren Sonnensegeln die sich automatisch der Sonne zuwenden.


    • Siehst Du, genau das meine ich ja, als ich schrieb: Wenn ein Hersteller zu den bereits Etablierten aufzuschliessen vermag, sind ihm die Kunden und deren Bedürfnisse mehr und mehr zweitrangiger, denn soweit oben muss man sich ja mit den anderen punkto Schrottherstellung, Digitalblasenfantasien und Kundenveräpple-ung verbrüdern um weiter mitmischen zu können.


  • Ja is klar 4 cams, das braucht man auch aber sowas von. Die teile haben Power ohne Ende, und wie lange werden die supportet, was neue Android Versionen angeht? Die Frage sollte man sich mal stellen, die müssten ne Garantie geben auf 5 Jahre für die Flaggschiffe, das hätte mal was, aber nein dann müssten die sich ja mal auf den Hosen Boden setzen und alles anpassen, was ja arbeit macht. Davon abgesehen nutzt doch eh keiner die ganze Rechenleistung, außer die benchmark Tests. Speicher kostet fast nix mehr, und dadurch sollen die zukünftigen Kunden angelockt werden, boah sieh mal ich hab nen galaxy s10 das hat fast 12gig ram aber ich kann die Leistung nicht wirklich nutzen, zahle aber nen schweine Geld dafür!


    • mit der ganzen Power die solche Geräte haben, könnten all die sinnvolleren Dinge eines SMART-Phones bedacht werden, die mMn gepusht werden sollten.
      Statt 4 oder NokiaStyled 5 Cams (die man ggf als Sonderedition bei ner Serie kaufen könnte, wers denn benötigt) lieber mal die WLAN , BT und anderen Standarts auf die derzeit aktuellen Versionen hochbringen. Handys mit Dockstationen und Software als Desktopersatz aufbauen. Akkus leicht auslötbar/ersetzbar machen und Software / Sicherheits und andere Updates bis 5 Jahre GARANTIEREN.
      Damit nehme ich lediglich auf was ich so heraus höre.

      es ist gut wenn man eine gute Cam hat, aber NOCH knipse ich lieber mit ner guten DSLM auch wenns Handy mittlerweile verdammt gute Leistungen bringt. Ersetzen kanns nicht.


      Was die künftigen Handys attraktiver machen würde, wäre eher die Absenz von Bloatware, reines, stabiles und superschnelles Android ( inkl Updates )
      Vernetzung mit Gadgets und Wearables stabil halten und Funktionsumfang erweitern

      der KUNDE entscheidet was er nutzen will. Der Hersteller sollte es durch ein Portal ermöglichen, das der Kunde selbst entscheiden kann, ob er nun seinem Huawei auch die entsprechende UI zutun will oder weiter mit Android One arbeiten mag.
      Ob ich mein Samsung mit deren Oberfläche vollmüllen will oder nicht.


    • Leute, es ist eure bescheidene Meinung, was ein Handy können muss. Den mit Abstand größten Teil der Verbraucher interessieren Updates gar nicht. Die wissen gar nichts damit anzufangen. "Was die künftigen Handys attraktiver machen würde, wäre eher die Absenz von Bloatware, reines, stabiles und superschnelles Android ( inkl Updates )
      Vernetzung mit Gadgets und Wearables stabil halten und Funktionsumfang erweitern" - Das ist den Meisten viel zu technisch. Frage doch mal die Generation 40+, oder sogar 50+ was Bloatware, Gadgets oder Wearables sind. Jo, wenn man Anfang der Zwanziger ist, mag das für manche interessant sein. Aber die Generation ist doch in Deutschland nur noch eine Handvoll. Damit lässt sich nicht mehr viel verdienen. Der wirklich große Kundenkreis ist doch viel, viel Älter. Da ist die Masse. Und für die ist eine gute Kamera viel wichtiger.
      Der große Markt, die Masse und das Geld sitzt halt woanders. Ok, ich bin Mitte 50 und bin Technikaffin, gerade im Mobilbereich. Ich verstehe also eure Meinung. Aber so Typen wie ich sind doch eher Exoten.


  • "Was sind für Euch die wichtigsten Baustellen, die Huawei angehen muss,... "

    Ich glaube, der Smartphonemarkt schaukelt sich gegenseitig hoch, einer schielt auf den anderen und man hat längst die Bodenhaftung verloren. Statt sich gegenseitig mit künstlicher Intelligenz, faltbaren Geräten und immer noch mehr Kameras und RAM zu übertreffen, wäre es sinnvoll, mal wieder den Nutzer zu fragen, was er eigentlich möchte. Und ich fürchte, das sind nicht Boliden weit über 1000 Euro mit immer mehr abgespeckten Funktionen, nutzloser KI und teurem, kaum vorhandenem 5G. Die Hersteller sind gefangen in ihrer eigenen Filterblase und sehen nur noch das, was sie auch sehen wollen.


  •   45
    Gelöschter Account vor 4 Wochen Link zum Kommentar

    Huawei hat riesiges Potential, den Biß, die (staatliche) Rückendeckung und den absoluten Willen zur "Weltherrschaft", um Samsung marktenteilig ins Gemächt zu treten.... Und auch wenn es jetzt blöd klingt- Huawei hätte mit einem weniger chinesischen und mehr globalen Namen (Kürzel oder englisch) deutlich höhere Chancen einer Akzeptanz außerhalb asiatischer Sprachräume. Ungeachtet der tatsächlichen Qualität der Geräte assoziiere ich mit "Huwaei" China-Ware im negativen Sinne. Allein die korrekte Aussprache des Namens ist schon befremdlich (etwa "hwuawäi"). Und es mutet schon merkwürdig an, wenn ein "hwuawäi" das PorscheDesign in Anspruch nimmt...irgendwie wie Trabant Prada-Edition.... :-) Und wo China drauf steht, ist auch die Regierung Chinas mit drin.... :-)

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