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3 Min Lesezeit 37 mal geteilt 20 Kommentare

Project Ara, Moto Mods, LG Friends: Welches Modulkonzept gefällt Euch am besten?

Update: Auswertung

Samsung hat sich mit der Galaxy-S7-Generation auf das Thema Virtual Reality konzentriert. LG und Lenovo haben hingegen das Thema modulare Smartphones aufgegriffen und ihre Highend-Smartphones entsprechend ausgestattet. Und Google hat mit Project Ara ohnehin schon länger ein Modul-Konzept in der Hand. Wir haben Euch gefragt, welches Konzept Euch wirklich überzeugt. Springt direkt zur Auswertung, denn dort erfahrt Ihr den klaren Sieger.

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Lenovo hat mit dem Moto Z eine eigene Modul-Plattform vorgestellt: Die Moto Mods. Diese wirken wie eine Mischung aus den LG Friends und Googles Project Ara. Wie Googles Module lassen sich die Moto Mods im Betrieb austauschen, allerdings passt an das Moto Z nur eine Modulklappe - bei den LG Friends passt auch nur eines gleichzeitig in das G5. Im Zentrum steht das jeweilige Top-Smartphone von LG bzw. Lenovo - die Module ergänzen lediglich einzelne Features.

Es handelt sich insofern bei den Lösungen von LG und Lenovo gar nicht um tatsächlich modulare Smartphones. Diese Bezeichnung verdient eher Project Ara von Google, denn dieses enthält im Kern zwar die wichtigsten Anwendungen, viele Features wie Kamera oder Lautsprecher kommen aber erst als ansteckbare Module ins Spiel. Ursprünglich sollten sogar wichtige Systembestandteile wie CPU oder Mobilfunk-Modul austauschbar sein - darauf hat Google im Verlauf der Weiterentwicklung des Projekts aber verzichtet.

Ein weiteres modulares Smartphone wäre das Fairphone 2. Bei diesem geht es darum, das Smartphone leicht reparierbar zu halten. Beim Fairphone 2 lässt sich beispielsweise das Display mit ein paar Handgriffen austauschen, gleiches gilt für das Kameramodul und beispielsweise den Lautsprecher. Ersatzteile bietet Fairphone in seinem Online-Shop an.

Jetzt seid Ihr gefragt: Welches Modul-Konzept für Smartphones überzeugt Euch?

Welches Modul-Konzept hat Euch überzeugt?
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Auswertung: Project Ara ist der deutliche Gewinner

Modular heißt für Euch modular. Denn ziemlich genau die Hälfte von Euch hat die Stimme für Googles Project Ara abgegeben. Der klare Verlierer hingegen sind die LG Friends, nur 8 Prozent haben sich für dieses Konzept entschieden. Immerhin 17 Prozent haben Interesse an den Moto Mods. Das Fairphone 2 konnte immerhin 11 Prozent von Euch begeistern. 13 Prozent finden modulare Smartphones gänzlich uninteressant (Auswertungsstand: 20. Juni).

Den Sieg dürfte sich Google mit dem tatsächlich sehr flexiblen System der Steckmodule geholt haben. Ursprünglich sollten alle wichtigen Bestandteile modular konstruiert werden, auf den Markt kommt Project Ara als Grundgerüst mit den wichtigsten Funktionen wie Mobilfunkschnittstelle und Prozessor. Weitere Features können zugesteckt werden. Sowohl LG als auch Motorola haben ihre aktuellen Top-Smartphones um modulare Eigenschaften ergänzt, offenbar überzeigen sie damit aber nicht so recht.

Top-Kommentare der Community

  • Tenten vor 11 Monaten

    Prinzipiell finde ich die Idee gut, allerdings nicht in ihrer jetzigen Form. Es fehlt mir einfach der Mehrwert und das Vertrauen in die Hersteller, dass ich jetzt gekaufte Module auch in zwei Jahren noch verwenden kann. Auch die derzeitigen Funktionen der Module sind mir zu unspektakulär und ihr Mehrwert hält sich wie schon gesagt in Grenzen. Man schafft über die Jahre den Wechselakku ab, nur um jetzt stattdessen ein Modul anzustecken? Absurd. Und wer besser fotografieren will, wird nicht ein Smartphone plus Modul anschaffen und herumschleppen, sondern gleich eine vernünftige Kamera. Da muss einfach mehr passieren, um das für den Kunden attraktiv zu machen. Ein kleiner Beamer? Schon besser. Interessanter wäre aber für mich einer, der mir eine Tastatur auf eine Oberfläche projiziert und auch erkennt, was ich darauf schreibe. Auch fände ich ein zweites kleines Display interessant, das mir Benachrichtigungen zeigt und das ich zum Beispiel in Besprechungen oder auch unterwegs einfach abnehmen kann und dafür das 6 Zoll Gerät in der Tasche lassen kann. Ein zusätzliches eInk Display. Ein großes Display, an das ich das Smartphone andocke und so ein Tablet erhalte. Solche Dinge würden das modulare Konzept für mich interessanter machen. Aber nicht ein Lautsprecher, den ich mir ans Smartphone schnallen kann.

20 Kommentare

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  • Das LG Kameramodul ersetzt die Phone-Kameras nicht! Es ändert auch an der Werks-APP nichts. Hinzu kommt lediglich ein Zusatzakku, der NUR beim Fotografieren verwendet wird und einige Tasten, die das Handling beim Fotografieren verbessern sollen. Angeblich soll das Phone mit dem Modul beim Fotografieren besser in der Hand liegen....
    Dafür passt das Handy mit Kameramodul in kein Case oder Handytasche ... und derzeit scheint es noch nichts speziell darauf Abgestimmtes zu geben.
    Imho ist unter diesen Aspekten das Kameramodul so notwendig wie ein Kropf!

  •   40
    KaiKiste vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Das Konzept ist gut,aber schlecht zu Ende gedacht .

    Es würde nur gehen ,das man Zusatz Module auch in der nächsten Geräte Generation mit übernehmen kann ,wenn man nur alle drei Jahre ,ein Neu Designtes Smartphone auf den Markt bringt .

  • Thorwar vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    am besten gefallen hat mir Ara, in der ursprünglich gedachten Version....
    Wie und wann Ara denn nun kommen wird, steht ja nun in den Sternen.

    LG Friends interessiert mich persönlich überhaupt nicht, ggf. ändert sich das ja mit dem G6: falls die jetzigen Module vom G5 überhaupt noch unterstützt werden, denn daran zweifle ich derzeit doch noch sehr...

    Bleibt in der Tat abzuwarten ob die Hersteller denn irgenwelche interessanten Module zu vernünftigen Preisen anbieten.
    Ein 300 €+ Kameramodul das bei der nächsten Generation SPs nicht mehr verwendbar wäre, wäre schon...arg ... ärgerlich.

  • Ara wurde ja leider stark eingeschränkt, in seiner ursprünglichen Form hatte es das Fairphone-Konzept eingeschlossen. Dennoch halte ich es immer noch für das modernste und flexibelste Konzept. Leider ist es nicht verfügbar, und wann und zu welchen Preisen das der Fall sein wird, ist noch offen. Die Module von LG und Lenovo halte ich für zu teuer, und das Konzept leidet unter seiner groben Granularität. So könnte es für einen kleinen Kreis von Geschäftsleuten durchaus interessant sein, während Zug- oder Flugreisen, oder für Vertreter bei Kundenbesuchen, mit dem Projektormodul eine kleine Präsentation abzuhalten. Aber dazu braucht es auch guten Klang, und das Lautsprechermodul ist ja leider nicht gleichzeitig nutzbar.
    Das Konzept von Fairphone halte ich für hoch interessant, weil es immer ein Vorteil ist, Geräte leicht und dementsprechend günstig, eventuell selber, reparieren zu können.
    Leider ist es auf das Fairphonemodell beschränkt.

  • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar
    • Den "JBL"-Preis kann ich noch so gerade verstehen, aber das Akku-Pack ist preislich nen Witz. Ein 9600er Akku kostet von Anker oder ähnlichen Herstellern etwa 25-30€. Wenn man ein Smartphonne mit abnehmbarer Rückseite/Wechselakku hat, dann ist das auch mehr oder weniger ein "Modul". Und die passende Abdeckung wird mitgeliefert.

  • Wenn überhaupt, dann ist Project Ara das interessanteste, und das auch nur, wenn gewährleistet würde, dass sich die Module so lange verwenden lassen, bis sie sich amortisiert haben, für mich wären das wenigstens 5 Jahre. Allerdings geht hier der technische Fortschritt viel schneller voran, so dass ich das für unwahrscheinlich halte.
    Viel besser würde ich ein "Built to Order" System, das seinen Namen auch wirklich verdient, finden. Allerdings müsste dort mehr möglich sein, als heutzutage, wo man gerade mal "personalisieren" kann. 3 Grundchassis, (preiswert, Mittelklasse, Highend), mehrere Formfaktoren( 4,3; 4,65; 5,0; 5,5-5,7) je 2 Kameramodule für vorn und hinten, ..., dann bräuchte es eigentlich keine Module, was sich auch die auf Stabilität des Gesamtaufbaus auswirken würde. Damit könnte man auch flexible Displays einbeziehen, und "exotische" Zusatzmodule wie Blutzuckermessgerät oderWärmebildkamera könnte man ja immer noch via Bluetooth oder USB 3.1 anbinden.

  • Tenten vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Prinzipiell finde ich die Idee gut, allerdings nicht in ihrer jetzigen Form. Es fehlt mir einfach der Mehrwert und das Vertrauen in die Hersteller, dass ich jetzt gekaufte Module auch in zwei Jahren noch verwenden kann. Auch die derzeitigen Funktionen der Module sind mir zu unspektakulär und ihr Mehrwert hält sich wie schon gesagt in Grenzen. Man schafft über die Jahre den Wechselakku ab, nur um jetzt stattdessen ein Modul anzustecken? Absurd. Und wer besser fotografieren will, wird nicht ein Smartphone plus Modul anschaffen und herumschleppen, sondern gleich eine vernünftige Kamera. Da muss einfach mehr passieren, um das für den Kunden attraktiv zu machen. Ein kleiner Beamer? Schon besser. Interessanter wäre aber für mich einer, der mir eine Tastatur auf eine Oberfläche projiziert und auch erkennt, was ich darauf schreibe. Auch fände ich ein zweites kleines Display interessant, das mir Benachrichtigungen zeigt und das ich zum Beispiel in Besprechungen oder auch unterwegs einfach abnehmen kann und dafür das 6 Zoll Gerät in der Tasche lassen kann. Ein zusätzliches eInk Display. Ein großes Display, an das ich das Smartphone andocke und so ein Tablet erhalte. Solche Dinge würden das modulare Konzept für mich interessanter machen. Aber nicht ein Lautsprecher, den ich mir ans Smartphone schnallen kann.

  • Wenn man den Herstellern glauben kann, wird das flexible Display der nächste große Wurf. Neben Samsung zeigte ja nun auch Lenovo, dass man hier schon ziemlich weit ist. LG hatte schon auf der Cebit ein rollbares (Groß-)Display vorgestellt.
    Ich glaube, das modulare System hat sich jetzt schon überholt. Projekt Ara ist ja auch mehr oder weniger nur ein Forschungsobjekt, oder wird mMn. nie die Serienreife erreichen. LG ist mit seinen Friends ziemlich alleine geblieben. Jedenfalls hat sich die "Freundesliste" nicht sehr vergrössert. Der "Mehrwert" ist bei diesen Modulen allerdings auch ziemlich gering. Man darf auch nicht vergessen, die Zeit des G5 tickt langsam herrunter. Wenn LG bei ihren bisherigen Terminen bleibt, kommt März/April 17 schon ein Nachfolgemodell.
    Moto hat hier mMn. die unkomplizierteste Lösung, aber Alltagstest sind ja noch nicht vorhanden. Da es auch erst zum September erhältlich ist, bekommt man ja schon fast das Gefühl, wir reden dann über ein "altes" Smartphone.

  • R.W. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Keins überzeugt!

  • MajorTom vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Projekt Ara -
    Ich glaube nicht dass die Technik heute schon soweit ist, dass da Phones bei heraus kommen wie wir es uns dann vorstellen.
    Und was würde das für die Software bedeuten? Sowas ist eigentlich nur mit einer Standardisierten Software umzusetzen, an die sich auch alle Hersteller der Module halten. Sind Updates über längere Zeiträume zeitnahe möglich? Auch würde das Volumen des Gerätes deutlich größer werden. Und will die Industrie nicht alle 2 Jahre nicht lieber ein ganzes Gerät verkaufen?

    Also warten wir ab und trinken solange Kaffee. Alle anderen Systeme sind auch nicht das was ich mir darunter vorstelle.

  • Peter vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich halte von allen Modularen Systemen nichts, hab aber trotzdem für LG gestimmt, weil die anderen Hersteller wie Lenovo schon bei den Basics patzen.

  • Cress vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Lenovo hat es am besten gelöst, LG am schlechtesten. Das im Kommentar erwähnte Fairphone finde ich von der Idee her auch ganz nice, allerdings ist es ja nicht modular, sondern fair hergestellt und leicht zu reparieren.

  • julsi vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    ich war immer fan von project ARA aber das fairphone finde ich auch sehr sehr gut

  • Jörg W. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Ich finde es persönlich für mich uninteressant. Kaufe mir ein Phone und es muss alle Funktionen die ich brauche haben. Z.B.
    Handy aus der Tasche Photo machen und nicht erst irgendein Modul rausholen und dranstecken.

  • Dänu vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Am schlechtesten umgesetzt hat es LG, dann kommt die Lösung von Lenovo, am besten 'wäre' die Lösung von Project Ara, bloss lässt das auf sich warten, und wennn es dann kommt wird es auch da wieder Nachteile geben, also bleiben so Module erstmal uninteressant.

  • Jochen K. vor 11 Monaten Link zum Kommentar

    Lg Friends schießt am Ziel vorbei. Es geht ja darum sein Smartphone aufzurüsten und wer will schon die ganzen Module mitnehmen?

    Zumal man bei LG immer den Akku quasi entfernt und das Gerät aus ist.

    Kein Wunder dass das keinen Zuspruch hier findet.

    Lg macht mit Modulen geht dessen Funktionalität ich in einem Flaggschiff erwarte. Gute Kamera , guter Sound. Das will ich drin haben und nicht extra kaufen müssen.

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