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Prisma: Tipps und Tricks für die Filter-App

Prisma ist eine neue Foto-Bearbeitungs-App. Sie ist erst vor gut einer Woche im Play Store erschienen und ist schon jetzt ein großer Erfolg. Hier erfahrt Ihr alle Tipps und Tricks, um das Maximum aus der App herauszuholen und kleinere Probleme, die hoffentlich schnell behoben werden, zu umgehen.

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1. Verwendet nicht die Prisma-In-App-Kamera

Wusstet Ihr, dass Ihr auf dem Startbildschirm der App nicht nur ein Foto knipsen, sondern auch ein bestehendes auswählen könnt? Das bedeutet, Ihr könnt Bilder unterwegs als normales Foto aufnehmen und später zu Hause über das WLAN die Bilder mit Prisma umwandeln. Im Idealfall sind dann die Server weniger ausgelastet.

Dieses Vorgehen hat einen zweiten Vorteil: Die In-App-Kamera hat nur wenige Optionen, die Aufnahmeparameter anzupassen. Ihr könnt also mit Eurer Standard-Kamera-App das Motiv auf die bestmögliche Weise fotografieren und das Ergebnis dann mit Prisma bearbeiten.

2. Entfernt das Prisma-Logo

Standardmäßig wird auf den bearbeiteten Bildern unten rechts ein kleines Prisma-Logo angezeigt. Glücklicherweise könnt Ihr Bilder erstellen, ohne dass das Logo angezeigt wird. Dazu müsst Ihr nur die Einstellungen der App öffnen und dann die Option Add Watermark deaktivieren und schon verschwindet das kleine Logo.

androidpit prisma screenshot menu parametres Links, Filter hinzufügen, rechts, die Einstellungen / © ANDROIDPIT

3. Speichert Bilder automatisch

Standardmäßig müsst Ihr die Prisma-Bilder manuell speichern. Das ist unpraktisch, wenn Ihr ein Bild mit mehreren Filtern speichern möchtet. Daher könnt Ihr in den Einstellungen festlegen, dass Ihr die Kunstwerke automatisch speichern möchtet. Natürlich werden die bearbeiteten Bilder dann lokal auf Eurem Smartphone gespeichert und lassen sich über die Galerie anzeigen.

Der Vorgang ist sehr simpel, Ihr müsst einfach in den Einstellungen die Option Save artworks automatically aktivieren.

4. Passe die Stärke des Prisma-Effekts an

Prisma wandelt Eure Bilder in kunstvolle Grafiken um. Technisch realisiert die App dies, indem sie das Originalbild im Hintergrund anzeigt und das von Prisma erstellte Foto darüberlegt. Das Prisma-Overlay verdeckt das Original standardmäßig komplett. Wenn Ihr auf der Vorschaugrafik nach links oder rechts wischt, könnt Ihr die Stärke des Overlays festlegen. Das sieht dann so aus:

ANDROIDPIT prisma for android strength
Ihr könnt die Stärke des Prisma-Filters anpassen./ © Screenshots: ANDROIDPIT

5. Server-Probleme: Umgeht lange Ladezeiten

Der größte Kritikpunkt an Prisma sollte hoffentlich nur ein zeitlich begrenztes sein. Wenn Ihr Prisma nutzt, wisst Ihr worum es geht: Es kann sehr lange dauern bis ein Effekt hinzugefügt wird. Wisst Ihr warum? Die Bilder werden zur Bearbeitung an die Server von Prisma gesendet und dies kann eben dementsprechend lange dauern.

Dieses Problem könnt Ihr leider nur sehr schwer umgehen, da es mit der sehr hohen Aktivität der Nutzer zusammenhängt. Wenn viele Nutzer einen Service gleichzeitig nutzen, kommen die Server an ihre Grenzen. Schlimmer als lange Wartezeiten: Es kann passieren, dass die Server gar nicht mehr reagieren, sodass Ihr ein Bild somit nicht bearbeiten könnt und Ihr müsst warten, bis die Server dies wieder zulassen.

Wenn viele User die App gleichzeitig nutzen, kommen die Server an Ihre Grenzen.

In einem solchen Fall könnt Ihr kaum Abhilfe schaffen, es gibt aber trotzdem ein paar Tipps, die manchmal helfen:

  • Nutzt eine WLAN-Verbindung statt der mobilen, diese ist häufig schneller und Du kannst so auch Datenvolumen sparen.
  • Lasst beim Hochladen die App geöffnet, ansonsten kann es zu Abstürzen des Upload-Prozesses kommen.
  • Versucht die App nicht zu Zeiten zu nutzen, zu denen die meisten User online sind, denn umso mehr User die App nutzen, um so langsamer der Upload- und Berechnungsprozess.
  • Beachtet Tipp Nummer Eins!

Habt Ihr noch weitere Tipps und Tricks, die wir dieser Liste hinzufügen können? Schreibt es in den Kommentaren.

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Top-Kommentare der Community

  •   13
    ChrisBlack2k vor 9 Monaten

    Ich würde echt gerne einige meiner Bilder mit den genialen Prisma-Filter bearbeiten. Aber nicht, wenn ich dadurch die Rechte an meinem Eigentum abtreten muss

20 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Oh je, Wortkriege.....

  •   52

    Und wenn ich die App irgendwann mal deinstalliere? Verfällt dann das Nutzungsrecht? Und überhaupt: Kann man das Nutzungsrecht auch wieder entziehen?

    • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Sofern in den AGB nicht anders geregelt und durch deine Zustimmung akzeptiert, kannst du ja einen netten Brief mit Auflösung aller Vertragsbestandteile an "Prisma Labs Inc." schreiben ;)

  • C. F.
    • Blogger
    vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    "Versucht die App nicht zu Zeiten zu nutzen, zu denen die meisten User online sind, denn umso mehr User die App nutzen, um so langsamer der Upload- und Berechnungsprozess."

    Bin gespannt, wie viel sich den Wecker stellen, um Nachts Bilder zu bearbeiten...

  • Martin vor 9 Monaten Link zum Kommentar

    Was is denn da 'klugscheissen' ?

    Der Unterschied zwischen 'gehoert mir' und 'gehoert mir nicht' ist schon wichtig !

  •   13

    Ich würde echt gerne einige meiner Bilder mit den genialen Prisma-Filter bearbeiten. Aber nicht, wenn ich dadurch die Rechte an meinem Eigentum abtreten muss

    • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

      Und zum x. Mal hier: Du trittst deine Eigentumsrechte nicht ab (die kannst du als Macher des Bildes gar nicht abtreten), sondern Prisma räumt sich lediglich Nutzungsrechte ein.

      http://www.recht-kinderleicht.de/eigentum/

      •   13

        ok, Daumen hoch fürs klugscheißen ^^

        gut, ich übertrage niemanden mein Eigentum, sondern ich übertrage per Upload eines Bildes gleichzeitig dessen volles Nutzungsrecht. was soviel heißt wie "Es gehört mir, aber ihr könnt damit machen was ihr wollt"

        besser so?

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        So wäre es richtiger, ja ;)
        Ich weiß, das macht die Sache für Manchen nicht besser.

      •   13

        wozu dann die unnötige Korrektur? fürs Ego?

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Nein, zum Richtigstellen. Wieso unnötig? Ist doch nicht schön, wenn Falschinformationen verbreitet werden, oder? Würdest du doch auch nicht wollen, wenn das über dich jemand täte.

      •   13

        für den Konsumenten ist es in diesem Fall doch komplett egal ob Eigentum oder Nutzungsrecht weitergegeben wird, denn durch Nutzung dieser App kann diese Firma mit dem Bild machen was sie will und genauso die Nutzungsrechte an Firmen in Ländern weiterverkaufen, in der das EU-Recht nicht greift.

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Nein, ist es de facto nicht. Denn wenn das Eigentumsrecht übergeben werden würde, müsste ich Prisma jedes mal, wenn ich an diesem Foto etwas ändern oder es woanders veröffentlichen möchte, fragen ob ich das überhaupt darf. Das ist juristisch gesehen ein großer Unterschied. Das Eigentum hat in Deutschland Schutz nach Art. 14 des Grundgesetzes. Nach Urheberrecht mindestens 25 Jahre nach Tod des Urhebers für fotografische Werke (Art. 7 Abs. 4 RBÜ) als Mindeststandard für die nationale Gesetzgebung.

      • Sicher? Wenn ich einen Fotografen beauftrage, Bilder für mich zu machen, dann tritt der doch (laut Vertrag) seine Rechte an dem Schöpfungswerk gegen Bezahlung an mich ab. In diesem Fall räumt er mir ja nicht nur ein Nutzungsrecht ein (wie der Prismanutzer es gegenüber Prisma macht), sondern das alleinige Nutzungsrecht. Vielleicht liegt ja das Urheberrecht sogar noch beim Fotografen (bin kein Jurist), aber ohne Nutzungsrecht nützt ihm das wenig. Würde mich doch sehr wundern, wenn der mit den beauftragten Bildern machen könnte, was er will (ohne meine ausdrückliche Zustimmung).

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Das ist ein anderer Fall. Ein Fotograf als Urheber und Besitzer der Bilder gibt dir die Nutzungsrechte (üblicherweise nur für den privaten Gebrauch), je nachdem was er im Vertrag stehen hat. Aber keine Besitzrechte. Urheber und Besitzer ist und bleibt er und er kann im Vertrag bestimmen was du mit den Bildern machen darfst und welche Rechte er sich zuspricht. Du darfst die Bilder nicht als deine ausgeben und du darfst, sofern nicht anders ausgehandelt, sie nicht weiterverkaufen oder zu sonstien kommerziellen Zwecken verwenden. Normalerweise auch nicht selbst bearbeiten/verändern.
        Das kannst du akzeptieren und so bezahlen, oder nicht - dann bekommst du aber auch keine Fotos.
        Du kannst höchstens gegen ihn vorgehen, wenn er ein Bild von dir (auf dem du - alleine oder in einer kleinen Gruppe - im bildnerischen und gestalterischen Fokus bist) ohne deine Zustimmung öffentlich verbreitet, obwohl das nicht im Vertrag so geregelt ist. Das wäre dann das Recht an deinem eigenen "Bild" (also an deiner Person).
        Bist du nur "Beiwerk" eines Bildes (zum Beispiel auf einem Touristenfoto des Brandenburger Tors irgendwo zufällig unten in der Ecke), dann hast du keine Rechte am eigenen Bild.

        Das ist aber wieder ein anderer Fall. Bei Prisma gehst du den "Vertrag" (AGB) mit der Firma die Prisma programmiert hat ein. Dort wird - nach meinem Kenntnisstand - ein kommerzielles Nutzungsrecht eingeräumt. Besitzer und damit der, der mit dem Originalbild weiterhin tun und lassen kannst was du willst, bleibst nach deutschem Gesetz du alleine.

      •   13

        ok, du hast Recht.
        dennoch bleibt für den Konsumenten, dass er nicht kontrollieren kann, was mit den Bildern passiert, die er auf die Prisma-Server lädt. Wird mein Hund als Busfolierung verwendet? Mein Gesicht als Zielscheibe? Meine Freundin als DVD-Cover? mein Grundstück als Ansichtskarte?
        weiter das Verkaufsrecht der Nutzungsrechte an den Bildern an Ländern in aller Welt. Was ist alles möglich, wenn Prisma die Nutzungsrechte meiner Bilder an ein Land im Kongo, USA, oder sonst wo verkauft?!
        laut deiner angetragenen Definition von "Eigentum" muss ich zwar Prisma nicht fragen, was ich mit meinem Bild mach. Prisma allerdings muss das auch nicht...

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Da müsste man jetzt in den AGB nachlesen, ob Prisma die Bilddaten auch an Drittfirmen weiterverkauft oder nur zur Eigenwerbung nutzt und ob nur für Web oder auch für Print.
        Wenn nur für Eigenwerbung der App, dann wird wohl niemand befürchten müssen, dass er auf Bussen, Zielscheiben und DVD-Covern oder sonstigen auftaucht, sondern maximal auf Werbebannern im Internet, die für die App werben, um zu zeigen was man tolles damit anstellen kann. Meistens ist nämlich eher DAS der Fall und die ganze Sache wird mal wieder heißer gekocht als sie gegessen wird. Denn im Nachhinein sowas in den AGB reinzunehmen, wenn einem einfällt, dass man ja sowas mal machen könnte, ist eher schwierig.

      • Mit den Bildern, bei denen Personen im Mittelpunkt stehen, und nicht nur Beiwerk sind, darf Prisma das eigentlich nicht, weil es ein Recht am eigenen Bild gibt. Allerdings ist das deutsches Recht. Wenn die AGB's sich nicht konkret darüber ausslassen, gehe ich mit Prisma u.U. einen Vertrag nach bürgerlichem Recht der USA (?) ein, der sowas durchaus zulassen könnte.

      • DiDaDo vor 9 Monaten Link zum Kommentar

        Doch, geht überall, weil du durch das Akzeptieren der AGB dein Einverständnis dazu gegeben hast.

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Alles klar!