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Unterstützt per App Krebsforschung während Ihr schlaft

Es gibt so viele Apps, wirklich und wahrhaftig nützlich sind aber bei weitem nicht alle. Hier ist eine App, mit der Ihr aktiv medizinische Forschung unterstützen könnt. In Zusammenarbeit mit Samsung hat die Universität Wien Power Sleep entwickelt, den Wecker, der dabei hilft, Leben zu retten.

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power sleep
© Samsung, Universität Wien

Die Idee hinter Power Sleep ist, dass auf der Welt Hunderte Millionen kleiner Recheneinheiten existieren, die nachts ungenutzt brach liegen, während die naturwissenschaftliche Forschung täglich Datenmengen zu bewältigen hat, die unsere kühnsten Träume übersteigen.

Power Sleep nutzt die Rechenleistung des Smartphones während es nachts ungenutzt am Netz hängt. Hierbei geht es ganz gezielt um die Aufschlüsselung von Proteinsequenzen, ein aufwändiger Vorgang, der enorme Ressourcen erfordert. 


Link zum Video

​​Jedes Smartphone mit der App lädt nachts dann ein Datenpaket von etwa einem Megabyte herunter, führt die nötigen Kalkulationen durch und sendet die Ergebnisse dann zurück an das Rechenzentrum der Forscher. Dafür muss eine WLAN-Verbindung existieren und das Smartphone ans Netz angeschlossen sein. Die volle Funktionalität des Gerätes bleibt aber auch während der Ausführung von Power Sleep erhalten. Zusätzlich fungiert die App als Wecker und ersetzt die Wecker-App, die derzeit aktuell auf dem Smartphone aktiv ist.

Nun höre ich die reflexartigen Einwände, denn es geht um gesendete Daten, Missbrauchspotenzial ist selbstverständlich gegeben. Samsung und die Universität Wien garantieren, dass keinerlei Daten von den Geräten gesammelt, sondern lediglich die vorher heruntergeladenen nach Abschluss der Kalkulationen zurückgesandt werden. Das kann man nur glauben oder nicht glauben. Ich für meinen Teil halte das Risiko für überschaubar, während das Potenzial für einen Beitrag zu essenzieller Forschung groß ist. Wie seht Ihr das?

Samsung Power Sleep Install on Google Play

Via: The Verge Quelle: Google Play

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Top-Kommentare der Community

  • Stephan Serowy 14.02.2014

    @Michael Schneider: Was soll man dazu noch sagen? Du bist praktisch die Definition einer reflexartigen Reaktion, wie ich sie im Sinn hatte, als ich den Artikel geschrieben habe :) Selbstverständlich ist die Uni gekauft, ganz logisch, anders kann es gar nicht sein. Und Samsung verbirgt hinter dieser App seine Brain'schen Welteroberungspläne...

81 Kommentare

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  •   5

    Bin mir noch nicht 100% sicher was ich von der App halten soll... Hab sie installiert und tagsüber mal eingeschalten (sprich Wlan an u d Handy am Netzteil). Da ich Nachts NIE mein Wlan an habe, kann ich mich (noch?) nicht recht damit anfreunden.

  • Ich hatte vor mehr als 10 Jahren zusammen mit jemandem anderen eine Internetseite zu verteiltem Rechnen. (Gibts immer noch, aber nicht mehr gepflegt.) Das war sogar noch zu Zeiten vor BOINC. Es gab neben Krebsforschung auch Forschung im Bereich von MS, das war der Grund, weshalb ich ursprünglich eingestiegen bin. Ich gebe dem hier auch mal eine Chance.

  • Ich finde es super denn die Rechenleistung ist wirklich hoch die benötigt wird. Jemand aus meiner Familie hat Krebs. Ich habe mitbekommen wie sehr selbst die Forschung aus Mittel jeglicher Art angewiesen ist. Wenn ich mit ein bisschen Rechenleistung helfen kann, warum nicht? Allerdings vertraue ich nur darauf da die Empfehlung von hier kam.

  •   26

    moinsen
    ja is klar, die wollen geld sparen so schauts aus sollen se viele viele ps4s zusammen schalten die grakas haben genug rechenleistung!!!
    für 50 euro im monat, können die mal anfragen!
    Ps: die können ja mal bei der NSA anfragen die haben soooooooooo viel rechenpower, da müsste es doch ne möglichkeit geben XD

  • hab es mir gerade runtergeladen....also bei mir hat es in nicht mal 5 Minuten 33mb geladen und es macht fröhlich weiter....oder heißt es das es nach dem 1mb das nächste lädt?

  • Idee ist sehr gut, allerdings werden zu viele Berechtigungen benötigt?!

  • Ich find die Idee hinter der App einfach klasse. Dem Telefon tut es nichts schlechtes, der Nutzer hat keinen Nachteil, aber die Forschung kommt dadurch vielleicht schneller voran.
    Ich bezweifle dass da aktiv Daten geklaut werden, sonst wuerden da weder Samsung noch die Uni wirklich aktiv dahinter stehen.

    •   25

      Der Nutzer hat schon einen Nachteil wenn auch einen kleinen. Das Teil zieht mehr Strom. Abgesehen von den Daten die aktiv geklaut werden...

  • sorry aber ich hab den Sinn dieser APP immer noch nicht gescheckt

  • schon geil, was hier doch ne menge User total paranoid sind. ihr müsst ja eine Menge unheimlich wichtiger Dinge zu verbergen haben. und Phone nie nie niemals direkt ans Ohr halten, gibt sofort Hirnkrebs! oh man ...

    • Ich habe zwar Nichts zu verbergen, aber ich würde ja auch keine Webcam im Schlafzimmer installieren. Ein wenig Privatsphäre hätte ich schon gerne. Und Daten von mir, die für die Erfüllung einer Aufgabe nicht nötig sind, gebe ich nicht gerne her. Es ist mehr ein Prinzip, keine Angst vor unliebsamen Folgen. - Beispiel: Bei Spenden für Katastrophenopfer oder zu wohltätigen Zwecken gebe ich keinen Absender mehr an, da ich sonst jahrelang Bettelbriefe erhalte. Die sind lästig und schmälern den effektiven Anteil der Spende, d.h. das, was auch ankommt.

      Anders ist es mit der Angst vor schädlichen Strahlen. Nachdem es keinen Nachweis dafür gibt, ist das verbleibende Risiko so gering, dass ich es ohne weiteres in Kauf nehme. Sonst dürfte ich kaum etwas essen, da in einer Vielzahl von Lebensmitteln, sogar in Wasser, eine geringe Mengen von Giften enthalten ist. Außerdem müsste ich jeden Kontakt mit Rauchern abbrechen.

      Fazit: Wenn es nicht anders geht, nehme ich in Kauf, persönliche Daten anzugeben. Außerdem verwende ich mein Smartphone (auch direkt am Ohr) und elektrische Geräte (auch Elektrowecker) und esse ich was mir schmeckt.

  • aber immer mit root.... das ist mir garamtierechtlich zu heikel

    • Root-Rechte habe ich bisher noch nicht gebraucht. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich meine Kontaktdaten doch auch mit Google, nicht nur mit Outlook, synchronisiert habe; den Haken habe ich jetzt aber entfernt!

      •   50

        Dir sollte klar sein, dass Google auch Zugriff auf Deine Kontakte hat, ohne dass Du sie mit deren Serven kontrollierst. Weg bekommst Du das nur mit Custom ROMs.

        Beispiel, einmal Maps nutzen und den Weg zu Tante Erna abfragen. Schon war wahrscheinlich das Telefonbuch im Spiel.

        Dein Prinzip ist klar, aber man sollte nicht meinen, ein Haken würde Probleme lösen. Dazu sind die Systeme zu komplex.

  • Dann doch lieber Privacy Control in ner Custom-ROM... Macht es mittlerweile besser als AppGuard finde ich und das ohne Signatur-Veränderung der APK.

  • @WinfriedTeschers.... ja klar gern: AppGuard, sie untersucht deine installierten Apps, zeigt die Berechtigungen an, deinstalliert sie, reinstalliert sie wieder um dann dir zu ermöglichen die ungewünschtem Berechtigungen abzuschalten. ist zwar ein Aufwand, aber er lohnt sich. Desweiteren kann ich nur Smartphones empfehlen, die deine Kontakte nicht mit dem Google Konto speichert, sondern nicht syncronisierbar auf dem Telefon speichert.... bei mir zB Alcatel One Touch Ultra.... bin ganz begeistert

    • Danke für sen Hinweis auf AppGuard. Ich schau mir die App und die von Axel J. empfohlene App Privacy Control mal an.
      Ich speichere übrigend meine Kalenderdaten und meine Kontakte auch nicht mit dem Google Konto, sondern nur lokal, und synchronisiere sie mit Outlook auf meinem Notebook. Dazu verwende ich die App MyPhoneExplorer.

  • Ich hab's heute Nacht mal probiert. Der überflüssige Wecker hat mich aus tiefem Schlaf geweckt. Ich könnte mein Tablet/Smartphone (Asus PadFone 2) ja auch stumm schalten oder in einen anderen Raum legen, aber was macht die App, wenn der Wecker nicht ausgeschaltet wird? Solange ich die Weckfunktion nicht ausschalten kann, werde ich die App nicht mehr verwenden, auch wenn ich sie für sinnvoll halte, im Gegensatz zum SETI-Projekt, bei dem mein Sohn Rechenleistung zur Verfügung gestellt hat.
    PS: Ich hätte auch schon mal Krebs.

  • wenn ich das richtig verstanden habe, was auch in den Kommentaren zur App steht, geht das nur, wenn man den Wecker aktiviert. Nachdem ich den Wecker am Handy nicht verwende, müsste ich den Wecker einstellen, das Gerät und den Wecker aber auf lautlos stellen, dann höre ich keine Anrufe mehr ... Die App müsste doch auch ohne Wecker merken, dass das Ding am Strom hängt.

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