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Pixum Fotobuch: Mehr als tausend Worte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So lautet zumindest ein bekanntes Sprichwort. Unser heutiger Testkandidat ermöglicht es dem Nutzer diese Macht der Bilder zu nutzen, um mit einem Kalender oder einem Fotobuch eine Geschichte zu präsentieren, die mit Worten nur schwer erzählt werden kann.

Ob Pixum Fotobuch die schönsten Erinnerungen adäquat festhalten kann, erfahrt Ihr in unserem heutigen Testbericht! 

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Bewertung

Pro

  • Einbindung der Effekte
  • Intuitive Bedienung
  • Große Auswahl

Contra

  • Feedback zur Bildqualität
Getestet mit Android-Version Root Mods Getestete Version Aktuelle Version
Google Nexus 4 4.4.2 Nein 2.4.4 3.5.2

Funktionen & Nutzen

Schon zu Beginn des Testzeitraums konnte Pixum Fotobuch einen guten Ersteindruck hinterlassen. Die Anwendung verzichtet auf verschachtelte Menüs und verwirrende Unterpunkte und bietet die vorhandenen Funktionen ohne Umschweife an. Dies hat für den Nutzer den Vorteil, dass die Arbeit mit der Anwendung sofort beginnen kann.

Im Endeffekt handelt es sich bei unserem Testkandidaten um eine Verkaufsplattform von Pixum auf mobilen Endgeräten. Dies mag im ersten Moment negativ klingen, doch die Umsetzung der Gestaltung der verschiedenen Produkte, kann den Zweifler relativ schnell umstimmen. Android­-Applikationen leben davon, dass sie den Pendants auf den großen Bildschirmen in einzelnen Bereichen voraus sind. Dies gelingt Pixum Fotobuch, da die Bedienung und die Funktionsvielfalt sehr gut auf die Gegebenheiten des kleinen Bildschirms angepasst sind.

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Die Preise in der rechten oberen Ecke jedes Produkts geben einen ungefähren Anhalt. / © AndroidPIT

Dies beginnt bereits, wie schon im ersten Absatz erwähnt, mit der Präsentation der angebotenen Produkte. Der Nutzer kann zwischen einem Fotobuch, einem Kalender, Postkarten und einzelnen Bildabzügen auswählen, wobei die grundlegende Funktionsweise immer ähnlich aufgebaut ist. In allen Kategorien werden erst die Rahmenbedingungen ausgewählt und dann das Produkt individuell angepasst.

Am Beispiel des Fotobuchs heißt dies, dass der potenzielle Käufer erst das Format auswählt, dann einen Einband bestimmt und schlussendlich den verwendeten Papiertyp hinzufügt, bevor die jeweiligen Bilder und Hintergründe an der Reihe sind. Ebenso kann zwischen einem “leeren” Fotobuch und einem Vorschlag entschieden werden, wobei im Testzeitraum die Vorschlag­-Option ansprechende Ergebnisse erzielen konnte und deutlich weniger Zeitaufwand benötigte. Für Individualisten oder für ganz persönliche Geschenke bleibt jedoch der leere “Spielplatz” das Mittel der ersten Wahl.

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Bei fast allen Produkten kann aus verschiedenen Formaten gewählt werden. / © AndroidPIT

Wie vorher angesprochen, bietet Pixum Fotobuch im Vergleich zum stationären PC oder dem Laptop einen Mehrwert in Sachen Anpassung und Bedienung. Dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass das Bearbeiten und Erstellen des Fotobuchs, um bei unserem Beispiel zu bleiben, durch den Touchscreen unmittelbarer stattfindet. Im direkten Vergleich wirkt die Touch­-Bedienung einfach direkter und die Entwickler haben durch die Fokussierung auf einige wenige Funktionen den Fokus auf die wesentlichen Aspekte gelegt.

In der oberen Leiste können dann Fotos eingefügt, Layouts ausgewählt und Text verfasst werden. Wobei letztere Aussage nicht vollends stimmt. Durch die Spracherkennung, die das Android­-Smartphone mitbringt, kann der Text auch eingesprochen werden, was im Test erstaunlich gut funktionierte. Dies bügelt den großen Makel der kleinen Bildschirmdiagonalen, also das Verfassen von langen Texten, gut aus. Leider gestaltete sich die Auswahl von vielen Bildern als streckenweise sehr mühselig und es fehlen in diesem Bereich einige Komfortfunktionen.

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Die Leiste am oberen Rand zeigt den Fortschritt an. / © AndroidPIT

So wird dem Nutzer auf den ersten Blick nicht ersichtlich, ob ein Bild von der Qualität überhaupt ausreichend ist, um in das Fotobuch eingefügt zu werden. Eine Ampel­-Kennzeichnung wäre in diesem Fall hilfreich, um die Qualität des endgültig gedruckten Bildes zu bestimmen. Also grün für qualitativ hochwertige Ergebnisse und rot für diejenigen, die eher Pixelmatsch ähneln. Auch eine Einbindung von Dropbox und anderen Cloud­-Anbietern gehört in die Kategorie “Komfort”, da so die Bilder auf dem Smartphone liegen müssen.

Ein großes Lob geht jedoch an die Einbindung der gebotenen Effekte. Diese werden nämlich in einer ansehnlichen “Vorher-­Nachher”­-Vorschau präsentiert, um dem Interessierten direkt die Auswirkungen der Effekte anzuzeigen. Dies beugt ungewollten Überraschungen vor und die Bearbeitung der Effekte fällt somit deutlich leichter.

Die restlichen Produkte sind zumindest ähnlich gut gelungen wie das Fotobuch, wobei die Funktionsvielfalt nicht großartig schwankt. Der Kaufabschluss ist angenehm und geht schnell über die Bühne. Die Seitenleiste, in der bei Smartphones die Navigation zu finden ist, beherbergt auch eine Preisliste der angebotenen Produkte. Ein kurzer Blick lohnt sich hier immer. 

Bildschirm & Bedienung

Die Bedienung und grafische Präsentation von Pixum Fotobuch ist prinzipiell gut gelungen. Eine noch bessere Anpassung an die Android­Designrichtlinien wäre wünschenswert, wobei die Anwendung ihre eigene Identität nicht verlieren sollte. Man erkennt die Applikation als Ableger der Webseite und dieser Wiedererkennungswert ist sehr hoch einzuschätzen. Allein eine Abfrage, ob die Anwendung bei Betätigung der “Zurück”­Taste wirklich geschlossen werden sollte, würde die Bedienung noch einmal verbessern. Im Testzeitraum wurde ich manchmal aus der Anwendung herausgeworfen, da ich ausversehen den Befehl betätigt habe. 

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Die Oberfläche der Detailarbeit ist fokussiert und aufgeräumt. / © AndroidPIT

Speed & Stabilität

Pixum Fotobuch lief durchweg ohne Beanstandung. Die Internetverbindung wird (verständlicherweise) zum Betrieb vorausgesetzt. 

Preis / Leistung

Die Anwendung ist kostenlos verfügbar, dient jedoch als verlängerter Arm der Bestellung. Die Produkte kosten dann, wobei die Preise angegeben sind. 

Abschließendes Urteil

Pixum Fotobuch ist eine sehr gut gelungene Anwendung und ermöglicht dem Nutzer das Erstellen individueller Produkte zum Verschenken oder zur Eigenbenutzung. Die Konfiguration der einzelnen Produkte ist, genauso wie die Präsentation, sehr gut gelungen und durch den Touchscreen entsteht eine direktere Verbindung im Vergleich zur Tastatur/Maus­-Kombination.

Kleine Komfortfunktionen, wie die Spracheingabe oder die Präsentation der eingesetzten Effekte, runden das Gesamtbild ab, wenn auch noch Luft nach oben besteht und ein Feedback zur Qualität der Bilder wünschenswert wäre. Abschließend bleibt eine sehr gute Anwendung, die einen genaueren Blick wert ist. 

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