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Pixel Phone: Endet am 4. Oktober die Android-Ära?

Wenn Google am 4. Oktober sein Pixel Phone vorstellt, könnte das nicht nur das Ende der Nexus-Reihe bedeuten. Vielmehr wagt Google damit ein Experiment, das durchaus das Aus von Android bedeuten könnte, so wie wir es kennen.

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Es ist über fünf Jahre her, als ich bereits über das Thema „Diversifikation“ und die daraus resultierenden Gefahren für Android schrieb. Meine These damals: Die meisten Menschen sind sich ihres Betriebssystems eigentlich gar nicht bewusst. Und das stellt die Hardware-Hersteller vor ein Dilemma. Denn es bleibt nicht viel, um sich von den Konkurrenten abheben zu können. Zum Einen natürlich über den Preis und zum Anderen über die Bloatware Software auf den Geräten selbst.

Früher: Angepasste Oberflächen. Heute: Ganze Ökosysteme

Es gibt für alles eine App. Lange Zeit war das das Credo der Industrie – und sicherlich auch ein Grund dafür, warum Microsoft mit Windows Phone floppte. Denn trotz riesiger Subventionen gelang es den Redmondern nicht, bei den wichtigsten Apps wenigstens qualitativ Schritt zu halten. Die offizielle und höchst kümmerliche „Youtube-App“ für Windows Phone war in den vergangenen Jahren beispielsweise lediglich ein Link für den Homescreen, der den Browser öffnete – wo sich dann lange Zeit noch nicht einmal im Video vor- und zurückspulen ließ. Vor gut zwei Wochen hat Microsoft die App nun endlich beerdigt

Heute ist die Herausforderung für Smartphone-Hersteller sogar noch gewachsen. Das Smartphone selbst gerät immer mehr zum Nebenprodukt, während es zunehmend darum geht, was man mit dem Telefon denn noch alles machen kann: bezahlen, Türen öffnen, Autos bedienen. Gesundheit optimieren, Häuser überwachen und steuern. Handys werden zur zentralen Schaltstelle unseres Lebens. 

Selbstverständlich sind es aber nicht die Telefone selbst, die für die entsprechende Vernetzung sorgen. Es ist die Software – das Betriebssystem, die Server, sowie die entsprechenden Schnittstellen –, die für Intelligenz der neuen Ökosysteme verantwortlich sind.

Für die Hardware-Hersteller hat Android nicht nur Vorteile

Nun könnte man meinen, dass sich die Hersteller über das fertige Android freuen sollten. Immerhin können sie damit relativ problemlos und ohne große Entwicklungsabteilungen auf ein fertiges, durchdachtes Betriebssystem zurückgreifen. Nun, so die Theorie, müsste man sich also nur noch auf den Aufbau weiterer Satellitenangebote konzentrieren, beispielsweise Fitness-Tracker, VR-Brillen oder ähnliches. Dass dies möglich ist, zeigt der Technologie-Gigant Samsung aktuell ja überaus erfolgreich.

Umgekehrt gilt: Schafft es ein Smartphone-Hersteller nicht, ein Flaggschiff in größeren Stückzahlen in den Markt zu bekommen, dann schafft er es auch nicht, andere Produkte rund um das Smartphone zu verkaufen. HTC zum Beispiel. Alles rund um das Thema Fitness, aber auch die Re Camera sind bei HTC hart gefailed – um es mal ganz deutlich zu sagen. 

Wenn Android so viele Möglichkeiten bietet – warum schickt sich beispielsweise Samsung dann an, mit Tizen ein eigenes Betriebssystem auf den Markt zu bringen?

Eine Erklärung wäre, dass Samsung im asiatischen Raum aufgrund höherer Akzeptanz auf Tizen-Geräte setzt, bei seinen Flaggschiffen aber weiterhin Android zum Zuge kommt. 

Das Thema „Updates bei Android“ dürfte Samsung & Co. zur Weißglut treiben

Die andere Annahme – und die erscheint mir wahrscheinlicher – ist, dass Samsung einen Versuch unternimmt, sich komplett von Android zu verabschieden. Das klingt zugegeben gewagt. Will Samsung aber wirklich ein effektives Ökosystem schaffen, bei dem die Software perfekt ineinander greift – dann geht das nur, wenn man auch das Betriebssystem kontrolliert.

Nun ist Android zwar Open Source und könnte von Samsung zumindest theoretisch kontrolliert werden. Wenn man aber an das Thema „Updates“ denkt, dürfte einem schnell klar werden, wie schwierig es für die Hersteller ist, Hard- und Software im Gleichklang zu halten.

Neue Versionen des Betriebssystems können nicht ohne Weiteres an die Kunden weitergegeben werden. Der Anpassungsaufwand für Samsung, HTC & Co. ist bei Updates oft so groß, dass selbst Flaggschiffe nach nur zwei Jahren keine neuen Versionen bekommen.

Im Vergleich zum iPhone ist das für andere Smartphone-Hersteller ein echter Nachteil. Denn Apple sorgt beispielsweise mehrere Jahre lang für „frische“ Software – auch bei älteren Geräten.

Die Daten sind das Salz in der Suppe

Für Google ist Android eine wahre Goldgrube. Man verdient in Mountain View nicht nur an Lizenzgebühren, sondern hat damit Zugriff auf Milliarden von wertvollen Daten. Damit kann Google sein hochprofitables Werbegeschäft vorantreiben und gleichzeitig einen sicherlich nicht unerheblichen Teil der Android-Nutzer durch seine Google-Apps an sich dauerhaft binden.

Gerade Samsung dürfte sich darüber ärgern. Immerhin schaufelt man Google kräftig Kunden zu. Die Koreaner liefern mittlerweile rund die Hälfte aller Android-Smartphones weltweit aus. Die eigentliche Kundenbeziehung unterhält aber an sich Google. Schließlich liegt die komplette Nutzerhistorie, aber auch alle jemals unter Android gekauften Apps beim Suchmaschinen-Anbieter. 

Gefahr für Google: nur Samsung kann Apple die Stirn bieten

Auf der anderen Seite braucht Google Samsung durchaus. Nicht nur, weil der koreanische Konzern für jede Menge Android auf der Welt sorgt. Sondern vielmehr, um die Menschen zu erreichen, die sich auch ein ganzes Ökosystem leisten wollen. Und können. Es sind die Menschen, die bereit sind auch 700 Euro oder mehr nur für ein Smartphone auf den Ladentisch zu legen. 

Außer Samsung mit seiner S- und Note-Reihe bekommt es derzeit kein anderer Hersteller hin, Apple und seinem iPhone Paroli zu bieten. Natürlich haben alle anderen Smartphone-Produzenten Flaggschiffe im Programm. Nur kauft sie blöderweise keiner. Ohne Flaggschiffe aber, kein Ökosystem! Ohne Ökosystem, kein dauerhafter Erfolg für Android.

Smartphone verkaeufe
Marktanteile der Smartphone-Hersteller / © Counterpoint Research, ANDROIDPIT

Die Kombination aus „ich-will-doch-auch-so-gerne-so-unglaublich-erfolgreich-wie-Apple-sein“ und die Erkenntnis, dass die vielen Marketing-Milliarden nicht nur einem selbst, sondern auch noch Google zugute kommen, kann Samsung eigentlich nur aus Android heraustreiben.

Ist die Gear der Vorbote für das, was Samsung vor hat?

Dass Samsung wahrscheinlich schon länger mit dem Gedanken spielt, nicht mehr auf Android zu setzen, schreibe ich schon lange. Es macht zu wenig Sinn, Google dauerhaft in die Karten zu spielen, wenn man selber doch andere Ambitionen hat. 

Bei seinen Smartwatches setzt Samsung bereits seit der zweiten Generation auf das hauseigene Betriebssystem Tizen. Das muss zwar nichts heißen, kann aber die ganze Welt bedeuten. Mit den Erfahrungen aus dem Gear-Projekt können die Koreaner bereits für einen Start zur Gewöhnung hin zu Tizen sorgen. Dann muss man noch flugs die wichtigsten Apps für den Store her und beim Start eines neuen Flaggschiff-Produkts einfach eine Android- und Tizen-Variante anbieten. Wobei natürlich beim Tizen-Phone für mehr Funktionen und eine bessere Integration mit Watch, TV und anderen Samsung-Geräten vorhanden ist.

Wer glaubt wirklich, dass nicht ein großer Teil der Menschen umschwenken würde?

Ohne Android kein „Mobile First“

Sollte man im Google Headquarter in Mountain View ähnliche Gedanken haben, dann erscheint einem eine Verteidigungsstrategie nur einleuchtend. Immerhin war es im Jahre 2010 Eric Schmidt selber, damals noch CEO von Google, der die Strategie "Mobile First" ausrief und damit goldrichtig lag. Mittlerweile gehen laut Statista rund 54% aller Deutschen mobil ins Netz. Google würde mit dem Verlust eines Partners wie Samsung auch deutlich an Reichweite einbüßen – oder diese teuer kaufen müssen. Immerhin dürften Konkurrenten, wie Bing oder selbst Facebook dann in den Startlöchern stehen und sich ebenfalls als "preferred partner" für Such-Algorithmen oder Kommunikation anbieten.

Pixel-Phone ist für Smartphone-Hersteller ein Schlag ins Gesicht 

Google scheint solche Szenarien durchaus ernst zu nehmen. Denn eigentlich ist das Pixel-Phone ein Schlag ins Gesicht eines jeden Android-Partners – zumindest bei Telefonen jenseits der 500-Euro-Verkaufsmarke. Immerhin besagen die Gerüchte, dass die Pixel-Phones exklusive Features erhalten und Updates noch vor allen anderen Android-Phones erhalten werden.

Es ist also durchaus ein Spiel mit dem Feuer, das Google hier wagt. Die Gründe müssen triftig sein. Schließlich könnte es das Aus für das offene Android wenigstens im Flaggschiff-Segment bedeuten. Vielleicht hat man sich in Mountain View aber auch gesagt, dass die Zeiten für drastische Veränderungen auch günstig sein können. Der Markt wird aber ohnehin kleiner: Von den einstigen Playern sind nicht mehr viele übrig. Sony und LG haben sich praktisch aus dem Smartphone-Markt verabschiedet. Lenovo und Huawei machen einen sehr guten Job, dürften aber ebenfalls an eigenen Ökosystemen interessiert sein und auf Android-Derivate setzen.

Bleibt noch HTC, die ja bekanntlich das erste Android-Smartphone überhaupt produzierten. Vielleicht ist es ja auch kein Zufall, dass sie jetzt das Pixel-Phone bauen, das vielleicht das erste einer neuen Android-Generation ist. Und wer weiß: Vielleicht kauft Google ja bald HTC und steigt so wieder in den Smartphone-Markt ein. 

Es hängt für Google einfach viel zu viel von seiner mobilen Reichweite ab.

tl;dr

Warum bringt Google mit dem Pixel-Phone eine neue Smartphone-Serie heraus? Eine Erklärung dafür ist, dass Google versucht, ein Gegengewicht zu Samsung aufzubauen. Die Koreaner sind vor Apple der größte Smartphone-Hersteller der Welt und dominieren den Markt für Android-Smartphones. Sollte sich Samsung aus Android verabschieden und ganz auf das eigene Betriebssystem Tizen setzen, wäre damit ein wichtiger Geschäftsbereich Googles in Gefahr. 

Top-Kommentare der Community

  • Björn N. vor 2 Monaten

    AndromedaPit bereits als Domain gesichert? ;) :D

  • Björn N. vor 2 Monaten

    So mal meine bescheidene Meinung...

    Samsung wird nicht auf einmal sein eigenenes System mit 100% Priorität verfolgen und Android fallen lassen.
    Erinnert sich noch wer an Bada?
    Oder an das LG Arena mit seinem tollen S-Class?
    Und wie schon im Artikel erwähnt hat es nicht mal Microsoft geschafft, mit einem wirklich guten System, Fuß zu fassen.

    Damals war der Markt noch nicht mal so gesättigt wie heute.

    Die großen Hersteller haben sich von Android abhängig gemacht. Blöde Situatione, aber man könnte es auch Symbiose nennen. Immerhin profitieren die Hersteller von Google und umgekehrt.

    Keiner wird nach dem Ausscheiden von Microsoft und Blackberry in absehbarer Zeit den Mut haben, oder so verrückt sein, wieder ein eigenes OS auf dem Markt zu werfen.

    Selbst Google wird am Erfolg von Android scheitern. Jeder Versuch sich von Android zu entfernen war kein langfristiger Erfolg. Ich sag nur Chrome OS. Gute Sache und ich habe selbst 2 Geräte damit. Aber man hat gemerkt wie Google sich damit in eine Sackgasse navigiert und versucht mittels Android Apps das System attraktiver zu machen.
    Ähnliches erwarte ich von Andromeda. Es wird ein System sein das sich von Android unabhängig machen möchte, aber es einfach nicht schaffen wird.

    Android ist ein Monster das keiner mehr stoppen kann.

80 Kommentare

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  • (Bezug auf den Artikel)
    Eine Hand wäscht die Andere würde ich sagen. Samsung profitiert von Googles Android und umgekehrt. Wenn die einen wie die anderen jetzt meinen aus Geldgier eine andere Strategie zu fahren kann das ein Schuss ins Bein für alle werden inkl. Kunden.
    Endlich hat mein ein System (Android) das gut läuft u. viel bietet (sogar mehr als iOS, meiner Meinung nach) und nun frisst die Gier das Hirn.
    Die einen wollen ein geschlossenes System ala Apple (da werden viele von den Android Usern kaum begeistert sein), die anderen wollen eine neue System-Suppe kochen, nur wegen dem anderen Geschmack und enden wenn es blöd läuft mangels App-Unterstützung so wie das M$ Phone. Nur weil die Linke Seite der Rechten Seite nicht den Dreck unter dem Fingernagel gönnt.
    Fortschritt u. Entwicklung schön und gut. Wenn die das wirklich so durchziehen wird der Kunde der sein, der wieder über Jahre in der Luft hängt bis sich irgendwo eine Mehrheit für ein Produkt findet. Muss das sein? Bestehendes weiter ausreifen lassen wäre doch viel besser als ständig das Rad neu zu erfinden um am Ende auch nur radeln zu können.

  • Klarheit hum Thema Android
    Damit keine weitere Verwirrung aufkommt, es ist völlig unwichtig wer wie sein Smartphone Betriebssystem nennt, ale basieren auf Basis des Unix Kernels, ebenso die Applegeraete. Ausgenommen Windows auf bestimmten Smartphones, die einen dazu passenden Prozessor benutzen .
    Selbst wenn es ein neues OS gibt, wird es voll kompatibel sein müssen zum Android kernel, denn sonst wuerden ja die tausende Apps nicht mehr funktionieren. Komischer Weise wissen nur wenige, dass das Apple OS ein Unixderivat ist. Und anscheinend selbst die Medien nicht, dass Android keine neue Erfindung ist, sondern auch nur ein Abkömmling aus der Unix/Linux Ecke. Wobei Linux Open Source ist , genau so wie Android.
    Dass das Ende von Android eingeläutet ist , ist also technisch gesehen Schwachsinn.

  • Wann hat sich denn LG aus dem Smartphonemarkt verabschiedet? Wurde doch erst das G5 präsentiert. Was ist denn das für eine Info hier?

    • Fabien Roehlinger
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Nein, weg sind sie noch nicht. Aber sie haben keinerlei Relevanz mehr. Das G5 wird aktuell in den billigsten Tarifen für 0 Euro mitgegeben.

      • DiDaDo vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Die 0€-Smartphone-Tarife sind im monatlichen Vertragspreis aber immer entsprechend um das mitgegebene Gerät teurer. Sollte man als Fachredakteur eigentlich wissen!

      • Blowfly vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Und ich dachte die Mobilfunkanbieter verschenken das Phone immer um was gutes für die Menschheit zu tun ;-)

    • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

      Das G5 hat über ein halbes Jahr auf dem Buckel. Und ansonsten gibt es bei LG derzeit kein aktuelles, gut ausgestattetes und weltweit erhältliches Smartphone. Schon bisschen traurig für einen der weltweit größten Elektronikkonzernen. Selbst auf deren Homepage wird aktuell nur mit dem G5 und dem fast ein Jahr alten V10 geworben.

      • V20...?

      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Das V20 ist weltweit erhältlich? Nö.

      • was ist schon weltweit erhältlich? bei samsung unterscheiden sich die s7-versionen in den usa und europa zumindest in der cpu deutlich, also ist auch nicht von einem modell zu sprechen. das v20 wirds jedenfalls bei uns geben, daher würde ich lg noch lange nicht abschreiben. außerdem hat lg grad im mittelklassebereich einige modelle herausgebracht, die ich mir aufzuzählen ersparen möchte... und in welchen produktzyklen hätten sie gerne flagships? alle 3 monate, alle 2 wochen? ich bin eigentlich der meinung, daß jährlich wohl genügen müßte, oder? eigentlich bin ich überhaupt der meinung, daß längere produktzyklen und weniger modelle pro hersteller, dafür diese mit einer deutlichen evolution gegenüber erkennbaren vormodellen, mehr sinn machen und den verkaufszahlen zuträglich wären. wie es nicht gehen sollte zeigt sony, leider. ein modell jagt das andere, man kann gar nicht mehr zuordnen, welche zielgruppe einzelne modelle, ob der nun nicht mehr durchschaubaren typenbezeichnungen, haben. und die meisten sind sogar schlechter als das "alte" z5!

      • Tenten vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        "... dafür diese mit einer deutlichen evolution gegenüber erkennbaren vormodellen..."

        So wie bei LG, deren Planung für das G6 vorsehen soll, wieder auf Module zu verzichten? Das führt die ganze Innovation beim G5 ad absurdum und ist für den Kunden sicher keine Evolution, die teuren Module wieder entsorgen zu können. Und da sind wir leider auch schon bei einem Hauptproblem von Android, fehlende Beständigkeit. Heute mal so, morgen mal so. Sowohl was Hardware als auch Software betrifft. Kein Wunder also, dass Samsung (und auch Apple) so viele Käufer finden.

      • ich glaub, wir haben beide noch kein g6 gesehen. vielleicht sollten wir abwarten, was wirklich kommt, außer sie haben eine "echte" quelle...

      • Th K vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        @med medoc

        Ich hätte auch gerne eine Quelle über eine künftige Verfügbarkeit des V20 in Deutschland. Bisher lese ich überall, dass es hier eben nicht veröffentlicht wird.

      • es kommt im oktober. und überhaupt lt. mobiflip. de hat sich lg aber sowas von überhaupt nicht von modulen verabschiedet...

      • Tenten vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        http://www.giga.de/unternehmen/lg/news/lg-g6-ohne-gebogenes-oled-display-und-modularitaet-dafuer-mit-glasrueckseite/

        Hier mal der Bericht auf den ich mich oben bezog. Selbstverständlich haben wir beide noch kein G6 in Händen gehalten, deswegen schrieb ich oben ja auch "soll".

      • warten wirs einfach ab. aber die modulgeschichte, da haben sie wohl recht, muß man als testballon sehen. ich glaub persönlich auch nicht dran. auch bei motorola muß man sich ansehen, ob das zu einem verkaufsargument wird.

      • wie kann man hier Links einfügen?

      • https://www.androidpit.de/lg-v20-preis-release-infos-technische-daten

        Selbst hier wird darauf hingewiesen, da es für das V20 kein DE-release geben wird.

      • Takeda vor 2 Monaten Link zum Kommentar

        Wo sind wir denn jetzt, halbes jahr alt Handy ist schon alt? Es war mal so das man alle 2 Jahre ein neues Handy holten sollte jetzt schon alle halbe Jahre? omg wo soll das hinführen. Ich finde LG ist ich voll aktuell sowie das g5 so das v10.

  • Nichts ist für die Ewigkeit. Jedes System hat seine Zeit... Symbian
    Android ist konzeptionell an einem toten Punkt angelangt. Der Vorteil der Vielfältigkeit ist die Achillessehne des OS. Eine Standardisierung wird irgendwann vorangetrieben. So wie es jetzt existiert hat es außerhalb nexus/Pixel keinen Reiz mehr für mich.
    Die Preise laufen auch völlig aus dem Ruder bei einer angepeilten Laufzeit von 2 Jahren.
    Android wird früher oder später nicht um Veränderungen vorbei kommen.

    Am liebsten wäre mir ein ehrlicheres OS aus Europa nach unseren Wertevorstellungen von Datenschutz. Aber das wirds nicht geben.
    Android existiert um Daten zu grabschen. Das sollte man nicht vergessen.

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