Im Rahmen unserer Websites setzen wir Cookies ein. Informationen zu den Cookies und wie Ihr der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen bzw. deren Nutzung beenden könnt, findet Ihr in unserer Datenschutzerklärung.

pittothefuture: Das Ende des Jahres naht. Und viele andere Dinge ebenso.

pittothefuture: Das Ende des Jahres naht. Und viele andere Dinge ebenso.

Es wird winterlich in Berlin – zumindest so winterlich, wie eine Stadt sein kann in den Zeiten des Klimawandels: Windig, sehr kalter Nieselregen – und kein Schnee weit und breit. Einzig die vielen Lichter in den Gärten und Fenstern zeigen an, dass bald Weihnachten ist und das Jahr sich dem Ende neigt. Es war das ereignisreichste Jahr der AndroidPIT-Geschichte und man könnte meinen, es könnten gar nicht mehr so viele Änderungen kommen. Aber das stimmt nicht – denn im Jahr 2020 und auch schon in den nächsten Wochen bleibt kaum ein Stein auf dem Anderen.

Das Jahr 2019 hat Änderungen am Fließband produziert

Wer nicht so sehr auf Änderungen steht, für den wäre das Jahr 2019 bei AndroidPIT nichts gewesen. Nach unserer Insolvenz Ende Mai stand wirklich erstmal alles Kopf: das Team schrumpfte von 50 auf 15 und das Büro von knapp 900 Quadratmetern auf etwa 100.

Auch die Lage unserer Lokalitäten veränderte sich. Waren wir vorher zentral in Mitte, geht es für uns seit August jeden Tag in den Berliner Norden nach Pankow. Das ist ein ganzes Stück weiter – vor allem dann, wenn man aus dem Süden kommt. Oder in einfacher Fahrtzeit ausgedrückt: 45 Minuten.

Das geht dem Einen oder der Anderen sicherlich auf’s Gemüt. Wir haben wirklich sehr schöne Räumlichkeiten und eine noch schönere Umgebung hier. Im Winter aber sind alle Katzen grau – und die Umgebung zu dunkel, als dass man sie wirklich genießen könnte.

Das Team hat sich verkleinert. Und das Büro vergrößert sich wieder.

Die Fahrtstrecken alleine waren sicherlich nicht ursächlich dafür, dass sich unser kleines Team nach der Insolvenz noch weiter verschlankte. Natürlich bekamen wir alle von allenmöglichen Seiten Jobangebote – und das in einer Zeit in der nicht klar war, ob und wie es wirklich weitergehen sollte.

Mit dem frühen Weggang von Steffen im August wuchsen sicherlich noch weiter Unsicherheiten, ob wir all das, was wir uns vorgenommen hatten, auch wirklich umsetzen konnten. Und so sind seither insgesamt vier Leute gegangen.

Die gute Nachricht ist: alle Leute gingen auch mit einem weinenden Auge und nirgends gab es Groll oder eine schlechte Stimmung. Sicher, es ist wirklich herausfordernd und es zieht einem auch den Boden unter den Füßen weg, wenn ein sowieso kleines Team sich weiter verschlankt und man nicht unmittelbaren Ersatz hat. Aber wir konnten immer alles meistern – und Ihr Leser da draußen habt hoffentlich nicht allzu viel von unseren Herausforderungen mitbekommen.

Spätestens aber, als wir Mitarbeiter zu Vorstellungsgesprächen einluden, merkten wir, dass wir wieder zentraler und in größeren Lokalitäten residieren müssten. Ein bezahlbares Büro in Berlin-Mitte zu finden ist allerdings genauso einfach, wie Donald Trump Selbstkritik abzuverlangen. Oder dem Winter Sonnenlicht.

In dieser Woche hat es aber Johanna geschafft: sie hat ein Büro aufgetan, das geräumig, bezahlbar, wunderschön renoviert und in der Mitte von Berlin liegt – ganz ohne Maklerprovisionen, Hintertürchen oder sonstigem Shizzle, der Menschen bei Immobilien so um die Ohren fliegen kann. Und gestern haben wir den Mietvertrag unterschrieben: Am 1. Februar zieht AndroidPIT in die Nähe der Bernauer Straße.

Bald gibt es viele neue Gesichter. Und noch so vieles mehr.

Das neue Büro kommt gerade zur rechten Zeit. Wir führen gerade viele Gespräche mit Redakteuren aus ganz Europa, um so wieder unser Team Schritt für Schritt zu vergrößern.

Bis März könnt Ihr dann hoffentlich fünf neue Gesichter auf unserer Staff-Seite entdecken und Geschichten von ihnen lesen.

Apropos „Staff-Seite“ beziehungsweise Webseite an sich: Im Hintergrund wird schon seit vielen Wochen kräftig an einem neuen System geschraubt, um den sehr pflegebedürftigen, aktuellen Unterbau AndroidPITs abzulösen. Wann das genau soweit sein soll, können wir jetzt noch nicht sagen. Es müssen über 100.000 Artikel und Millionen von Kommentaren und Bildern in eine neue Datenbank, auf neuen Servern umgezogen werden. Es soll eine neue URL-Struktur und neue Funktionen geben. Aber auch Altes soll verschwinden.

Das muss genau geplant und vorbereitet werden. Obwohl wir hier schon ab und an intern auf den neuen Seiten surfen und vieles sehr gut funktioniert, glaube ich nicht, dass man etwas vor Juni 2020 sehen kann. Auch dann wird es nicht alles Schlag auf Schlag gehen, sondern auch noch viele Wochen dauern, bis wir komplett umschalten können. Aber es tut sich einiges…

Das Jahr ist fast zu Ende. Gott sei Dank!

Für mich persönlich geht ein emotional schwieriges Jahr zu Ende. Die Insolvenz der Fonpit AG war über viele Maßen anstrengend und herausfordernd. Es ist nicht nur, dass es sich manchmal wie eine Niederlage anfühlt und man viel Geld verloren hat. Vielmehr sind es die vielen Leute, die man ziehen lassen und gegen Unsicherheit eintauschen musste.

Es waren schwierige Monate in denen man sich selbst, aber vor allem dem Team dabei helfen musste, jeden Tag nach vorne und nicht nach hinten zu blicken.

Wir sind zurück im Leben und unsere Zahlen hellen sich in jedem Bereich auf. Die Übriggebliebenen haben allesamt wieder Kraft in sich und – wichtiger noch – gewinnen Selbstvertrauen zurück. Es ist ein schöner Zufall, dass das neue Jahr mit einem schönen Büro und vielen neuen Gesichtern startet. Ich selbst werte es als Zeichen für den positiven Umbruch und dafür, dass das Jahr 2020 für AndroidPIT nur besser werden kann als die vergangenen zwölf Monate.

Am Montag feiert das Team die Weihnachtsfeier und es wird sicherlich komisch sein in ganz kleinem Kreis bei Käsefondue an einem Tisch zu feiern. Normalerweise hatten wir wummernde Bässe und ein Buffet. Danach geht es aber zum Karaoke. Und da wird es laut. Ich selbst weiß schon was ich singen werde:

The year 2020, it was a very good year….

Der Text von Frank Sinatras „It was a very good year“ geht zwar nicht ganz so. Aber das ist mir egal. Denn bei Karaoke geht es nur um eins:

Gute Stimmung, Zuversicht. Und Emotionen. In diesem Sinne:

Allen einen schönen Nikolaus!

Empfohlene Artikel

Top-Kommentare der Community

  • Tobias E. vor 1 Monat

    Alles Gute für den Umzug und eine erholsame Adventszeit euch allen. Ich schaue seit bald zehn Jahren immer wieder bei euch rein und lese gern eure Berichte. Macht noch lange weiter!

  • Ingalena vor 1 Monat

    Das sind gute Neuigkeiten 🤗
    Ich freue mich für Euch!
    Schade, dass ihr so weit weg seid, sonst würde ich im Januar beim Umzug helfen kommen 🚚
    Ich hatte meine Weihnachtsfeier gestern, deshalb habe ich den Artikel erst jetzt entdeckt.
    Euch wünsche ich am Montag maximalen Spaß und gutes Essen.
    (Ich liebe Fondue ❤)
    PS. Wenn schon an den Seiten geschraubt wird, kann man das Fenster für die Kommentare GRÖßER machen?
    Danke 👍🏻

  • Tenten vor 1 Monat

    Ui, Johanna ist ja echt ein Tausendsassa :)))
    Ich freu mich für euch, dass die Zukunft wieder rosiger wird.

  • Daniel vor 1 Monat

    Freue mich mit euch auf 2020. Ein neues Büro wieder etwas zentraler ist ein guter Start. Und die neuen Gesichter bringen bestimmt neuen Schwung rein. Für schöne Weihnachten ist es noch zu früh, aber schöne Nikolauswünsche an das ganze Team

  • trixi vor 1 Monat

    Es sieht so aus, als ginge das Jahr besser zu Ende, als es angefangen hat.
    Ich drücke die Daumen, dass das in den nächsten Monaten so weitergeht und der größte Mist hinter euch liegt.

    Viel Spaß bei der Weihnachtsfeier!

46 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Zeige alle Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!