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Phonebloks: ein Smartphone-Klotz mit interessantem Baukasten-Prinzip

Das Design des Phonebloks lässt einen nicht gerade Bauklötze staunen, der Ansatz ist aber ein sehr interessantes Konzept: ein modulares Smartphone, bei dem einzelne Komponenten bei einem Defekt oder Upgrade-Wunsch getauscht werden können. So wird die Flexibilität und Lebensdauer des Gerätes erhöht und der Smartphone-Müll reduziert.

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Phonebloks konzept 01
© Phonebloks

Der niederländische Designer Dave Hakkens hatte die Idee zum Phonebloks und hofft, über die Crowdspeaking-Plattform Thunderclap genug Aufmerksamkeit und Viralität generieren zu können, damit das Projekt realisiert werden kann. Während das Bausatz-Prinzip zwar Flexibilität und Individualität bringt, ist das Phonebloks auf standardisierte Bauteile angewiesen, die sich dann auch wirklich alle “zusammenstecken” lassen.

Das Konzept des modularen Smartphones ist nicht neu: Im Xperiablog gab es im Juni Bilder des Sony XTRUD zu sehen. Hinter dem Design steckte Francois Rybarczyk, der ebenfalls die Idee eines Gerätes hatte, das länger hält. Austauschbare Komponenten können bei Bedarf gewechselt werden, etwa im Falle eines Defektes, wenn mehr Leistung fällig ist oder eine neue Kamera gewünscht wird.

Beide Baustein-Smartphones sind weit von der Umsetzung entfernt. Wie praktikabel oder nicht das modulare Prinzip in der Realität auch wäre, in jedem Fall sieht das Konzept zum XTRUD wesentlich schnittiger aus als der Phonebloks-Bauklotz, wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach von Sony selbst so bald nicht aufgegriffen werden. Schade bei solchen Ansätzen (wie zum Beispiel auch beim Fairphone) ist, dass das Verfolgen hehrer Absichten (ökologische Aspekte beziehungsweise das Prinzip des fairen Handels) die Wettbewerbsfähigkeit mindert und die entsprechenden Geräte fast von vornherein zum Nischendasein verurteilt sind. Das Phonebloks geht den Weg, über Crowdspeaking schon im Vorfeld genügend Interesse generieren zu wollen.

Haltet Ihr ein modulares Smartphone für realistisch? Die einzelnen Komponenten unterschiedlicher Hersteller müssten alle entsprechend genormt sein, um die Bausatz-Idee des Phonebloks zu ermöglichen. Würdet Ihr ein ansprechendes Design einem dauerhaften Smartphone opfern, bei dem einzelne Teile ersetzt werden können?

Link zum Video.

Via: The Next Web Quelle: Phonebloks

30 Kommentare

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  • Also, die Idee ist erstklassig. Und im Grunde kann man Sich so mit wenig Geld nach und nach ein HIV-Ende bauen und auch immer aktuell halten. Dave hat meine Stimme!!!

  •   9

    Nicht realisierbar. Abgesehen davon, dass es ein Problem mit den Treibern geben wird bzw das System darauf sehr unperformant laufen wird, ist es technisch nicht umsetzbar, da es nicht möglich ist unterschiedliche Prozessorgenerationen an einen Bus zu packen geschweige denn - und das ist das Lustigste - sie mit nur 4 Pins an einen universellen Bus zu packen, an den auch eine Kamera bzw ein Akku kann. Das ist kompletter Humbug und so wie das dargestellt ist schier unmöglich. Und in dieser Argumentation ist noch nicht einmal der Aspekt der Firmen einbezogen, die sich dagegen bis zum letzten Ende sträuben werden, da sie mit Neugeräten wesentlich mehr Profit machen als nur mit Einzelteilen, die sie abgesehen davon viel intensiver testen müssen, da sie unbestimmt oft kombiniert werden können.

  • das Design erinnert mich stark an das Nokia n95 von vorn gesehen.

  • Die Idee ist gut.
    Es würde doch schon reichen, wenn man sich sein Handy beim Kauf individuell zusammen stellen könnte.
    Der eine will eine bessere Kamera, dem anderen ist viel Speicher wichtig.
    Ich brauche nicht alle zwei Jahre ein neues Gerät, wenn die Hardware stimmt und regelmäßig Updates kommen ist doch alles schick ;)

  • Das klappt ja nicht mal mit dem Akku. Ich glaube nicht an den Erfolg dieses Systems, auch wenn es eigentlich gut für alle wäre.

  • Super Idee, ich würde mich eins holen.

    Ich wundere mich nur über einige Kommentare hier... Wenn mein normales Smartphone verkratzt, verstaubt und verdellt ist, hole ich mir ein neues. Beim Modul-Telefon ersetze ich eben nur die beschädigten Teile oder mache sie sauber - eben genau das, was bei einem normalen Tele nicht geht.. Und dass da noch eine (austauschbare) Rückseite rüberkommt sollte fast selbstverständlich sein. Wenn das Design langweilig wird, hole ich mir eben ein anderes Gehäuse. Geht bei nem normalen Smartphone auch nicht.
    Ich hoffe nur, das Ganze kommt, und wenn, dann mit Android.

  • @Dani:
    "wenn man das Gesammtsystem anschaut, eine suboptimale bzw. schlechte Lösung ist"
    ein abgestimmter, selbst zusammengebauter PC ist zu 99% besser als jeder Komplettpc und das bleibt er auch wenn man beim Upgraden kein DAU ist.
    "Zudem verteuert es das Grundgerät enorm."
    wenn du das ernsthaft im Gegensatz zu einem Komplettgerät für den Endkunden meinst, dann sry try again...

    @Andy N.
    Ein 500 Euro gerät wegwerfen weil ein Display springt oder ähnliches? Kein Problem, schau dir an was manche Hersteller für Reparaturkosten veranschlagen, beim meinem Note war der Reparaturpreis teurer als wenn ich es neu im freien Markt gekauft hätte...

  • Also ehrlich... Gute Idee... Aber ich hab dann dich lieber ab und zu mal ein neues Gerät in der Hand... Ohne Dellen und Kratzer... Außerdem würden sich dann die hersteller eben darum battlen wer das kleinste Modul für den stärksten Akku etc. baut... Dabei wird ja jetzt schon so viel geworben und gebashed....

  • Da zeigt doch schon das Video, dass es nicht funktioniert. Oder wie tausche ich die Kamera gegen eine größere, ohne auch andere Komponenten zu tauschen?

    Soviel zum Argument "Wir werfen zu viel weg".
    Wobei ich das eh nicht verstehen kann. Wer wirft sein 500€ Telefon weg, wenn das Display springt? Und das Telefon zur Reparatur zu bringen ist wahrscheinlich auch noch günstiger, als ein neues Modul zu kaufen.

    Dann kommen noch einige andere Punkte, die dagegen sprechen:
    - es macht es zu groß
    - das macht das Gerät teuer
    - viele Fugen, die Dreck fangen
    - es sieht hässlich aus

    Dann doch lieber in Richtung Motorola gehen und und das Konzept von individuell gebauten TElefonen weiter spielen.

  • Autos werden in Milliarden Stückzahlen produziert und die Hersteller bekommen gerade mal ein Firmen internes modulares Konzept auf die reihe. Da werden mit Sicherheit Handy Hersteller dieses nie hingekommen! und wer will schon heutzutage ein Handy länger als 3 Jahre haben. design wird nunmal langweilig! unglaublich dämliches Konzept

  • ha ha diese Idee hatte ich auch schon, aber dann müsste auch jeder einzelne extra Komponent an die Hardware angepasst werden

  • Dani hat alles gesagt, was zu sagen war.

  • sehr geil :-)

  •   26

    tja die idee ist zu schön um war zu sein. jede wette das irgend ein großer konzern daher kommt die idee aufkauft und diese in einer Schublade verschwindet. nen Phone was ich aufrüsten kann von der CPU bis zum grafik Chip wäre nen traum. aber jede wette dieser wird nicht in Erfüllung gehen.

  • Na da steckt denn aber auch gleichzeitig eine hohe Abhängigkeit hinter. Und in der Regel werden Produkte dann teuer, weil Konkurrenz fehlt. Mit einen PC kann man das nicht vergleichen. Hier gibt es mehrere Anbieter für Millionen Geräte. Und von günstig ist hier schon nicht immer der Fall.

  • Wow, klasse Idee!

  • Traum!

  • Ich möchte eigentlich nur eine vernünftige Tastatur haben. Dafür würde ich auch gerne selber schrauben.

  •   18

    Ich find es ist eine gute Idee aber es ist nichts für mich. Mir ist es schlicht weg egal. Mein Phone soll funktionieren und machen, was ich sage. Und wenn mir das alles zu langsam ist, dann kauf ich mir ein neues.

    @hans
    Leute wie du vergessen immer einen unglaublich wichtigen Aspekt. Ja, vorm schrauben Schrecken nur die zurück, bei denen alles funktionieren soll und die ihren PC nur an und an mal benutzen. Aber das sind locker 80%. Und wenn bei denen der PC nicht mehr so funktioniert, wie er soll wird er ersetzt! Die schrauben nicht, die machen nicht neu, die kaufen den nächsten! Und so läuft es auch bei smartphones!

  • Dieser Traum ist zu schön um Wahr zu werden. Lieber klebt man alles in ein Unibody und zwingt einem zu Cloud-Diensten und dubiosen Reparaturdienstleistern

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Alles klar!