Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. OK
29 mal geteilt 33 Kommentare

Es wurde Zeit: Kickstarter-Star Pebble wird verschickt

Die Smartwatch Pebble sorgte auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter für Furore, als sie statt der veranschlagten 100.000 rund 10 Millionen Dollar einsammelte. Etwas verspätet hat der junge Gründer Eric Migicovsky die Uhr jetzt bei der CES in Las Vegas vorgestellt und angekündigt, dass die Vorbesteller ihre Gadgets noch im Januar zugeschickt bekommen.

Die Pebble ist eine 38 Gramm leichte Uhr aus Polycarbonat, die sich via Bluetooth mit Smartphones (ab Android 2.3.3) verbindet. Nutzer können Benachrichtigungen auf die Uhr schicken lassen, E-Mails empfangen oder einen iPod steuern. Das Display funktioniert wie ein eBook-Reader, wobei im Gegensatz zu Kindle & Co LCD-Technik zum Einsatz kommt. Das Display ist 1,26 Zoll groß und löst mit 144 x 168 Pixeln auf. Im Dunkeln sorgt eine Backlight-Beleuchtung für Lesbarkeit, ein Umgebungslichtsensor schaltet es bei Bedarf automatisch ein.

Die Uhr ist wasserdicht, hat einen Beschleunigungssensor und einen Vibrationsmotor. Um den Akku der Pebble, der eine Woche halten soll, aufzuladen, dockt ein USB-Kabel magnetisch an. Nutzer können zwischen verschiedenen Themes wählen, die sie auch über die Pebble-App auf dem Smartphone wechseln können. Die Uhr wird mit relativ wenigen Funktionen ausgeliefert, in Kürze soll aber ein SDK zur Verfügung stehen, mit dem Entwickler Apps und weitere Themes zur Verfügung stellen können. Außerdem wollen die Pebble-Macher alle zwei bis drei Wochen Updates liefern, bis die Uhr den geplanten Funktionsumfang bietet.


Pebble-Chef Eric Migicovsky bei seiner ersten Pressekonferenz.

Ursprünglich war ein Verkaufsstart für September 2012 geplant. Jetzt geht die 150 Dollar (plus Versandkosten) teure Pebble Smartwatch ab dem 23. Januar in Rot, Weiß, Schwarz, Orange oder Grau in den Versand. Auf Kickstarter werden rund 70.000 Unterstützer angezeigt, Migicovsky sagte bei der Pressekonferenz in Las Vegas, dass in einem ersten Schwung 85.000 Geräte ausgeliefert werden. Wer die Pebble kaufen möchte, kann sie nur direkt online bestellen.

Fotos: Klaus Wedekind

33 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben:
  • Schade ... das macht das Teil erheblich unintresanter. Wenn man eh nur s/w Bildschirm hat und die Auflösung nicht zu fein ist ist e-Ink einfach das beste Display, besonders für draussen und Mobil. Damit hätte man die Laufzeit sicherlich mindestens verdoppelt.

  • Also zum Display habe ich folgendes gefunden:
    Auch wenn der Begriff E-Paper oft synonym mit E-Ink verwendet wird. Beim verbauten Display handelt es sich nicht um ein wie von den meisten eBook Readern verwendetes E-Ink-Elektrophores-Modell, sondern um ein stromsparendes transflektives LC Display von Sharp. (Quelle: Heise)

  • so jürgen ich war genauso perplex wie du bei der verwirrung im text von e-ink und lcd. und habe gerade recherchiert und festgestellt das nicht wie angekündigt ein e-ink sondern eben doch ein lcd verbaut wurde!

  • öm ... lösch mal "Backlight" aus deinen Berricht raus ... wie das Ding beleuchtet ist, keine Ahnung aber Backlight ist Technisch bei einen e-Ink Display unmöglich. Das Teil ist nämlich nicht transparent.

    Amazon baut für die Belichtung bei seinen neuen e-Reader eine speziele lichtleitende Folie ein die das licht von der Seite auf den Disply verteilt. Schön zu sehn in der technischen Beschreibung.

  • @d4rk...: dann kauf dir doch lieber ein zweithandy. für den gleichen Preis haste dann ein gutes Mittelklasse Handy und kannst sowohl Nachrichten lesen als auch ein navi nutzen. ausserdem glaube ich kaum, dass du während des Fahrradfahrens auf dem Display der Uhr überhaupt was erkennst. das selbe gilt wohl auch für den fussgänger. zuerst noch ganz witzig, kann es sich dann doch als ziemlich nervig erweisen, so dass man dann doch wieder das Handy zuckt. ich glaube, nur den wenigsten wird diese Uhr spass machen.

  • für MTB echt nice aber so zum tragen tagsüber eher dumm da man sein bluetooth ständig anhaben muss. am besten noch mit dem nexus 4 damit man damit gar nichts mehr machen kann :D

    aber für note 2 besitzer interessant :P

  • Hab direkt auch mal vorbestellt. Hoffe nur, dass ich dann später keine Kreditkarte brauch, um das Teil zu bezahlen, sonst muss ich hoffen, dass ich das einfach stornieren kann :P

  • sieht besser aus als das Ding vin Sony

  • Habe ebenfalls vorbestellt. Für mich als begeisterter MTB Fahrer optimal. Hänge die Uhr an den Lenker und habe einkommende Nachrichten direkt aufm Display oder auch Anrufernamen (lohnt sich ja nicht immer anzuhalten und das Handy ausm Rucksack zu holen).
    Falls jetzt jemand sagt, ich kann ja auch das Handy selbst am Lenker befestigen: beim Downhill habe ich ein so teures Gerät lieber im gepolsterten Rucksack.

    Allle bisherigen ähnlichen Uhren sind aufgrund der miesen Akkulaufzeit ausgeschieden

  • Wasserdicht, 2 Wochen Akkulaufzeit (bei ständiger Anzeige auf dem Display), bekommt push nachrichten (auch sms ) von iphone und android, beschleunigungssensor, freies sdk, standard Uhrenarmband anschluss. Die klugen dieser Comments mögen mir bitte eine alternative Smartwatch die das kann zeigen.

    Das Gehäuse is nur leider echt hässlich :(

  • ich glaube sowas gibt es schon
    ich hab mal sowas ähnliches im tv gesehen.

    ich glaube auch nicht das das ding großen absatz findet.

    wenn ich wissen will wie spät schau ich auf mein handy, genauso mit dem restlichen schnickschnack.

    ausser ich hab ne rolex .......

    ausserdem find ich das ding hässlich.

    10mio. in den sand gesetzt, bravo !

  • 18

    @Tobias: Die muss täglich geladen werden...

  • 18

    Ach, ja: das werden dann ja wieder schönen Stunden und Diskussionen auf dem Hauptzollamt...

  • 18

    @Klaus: Falsch, es wird natürlich, wie beim Kindle, ein eInk-Display verwendet, wodurch die Uhr nur alle zwei Wochen aufgeladen werden muss.
    Aktuelle Systeme verwenden LCD und müssen täglich geladen werden.

  • Wat denn nu? E-Ink oder LCD??? Was wollte uns der Autor da mitteilen?

    150€ ist zu teuer, für leute die kein Handy während der Arbeit nutzen können schon ein Vorteil...

  • Da trag ich lieber weiterhin eine richtige Armbanduhr.

  • in schwarz und rot ist sie Ende Januar bei mir :)

  • wenn man keine Lust mehr, hat Geld aus dem Fenster zu werfen, dann wäre die Uhr mit günstigen Versandkosten ne Alternative.

  • Versandkosten sollen 15 Dollar sein.

  • Ist nichts neues. Von Sony gibt es schon seit längerem die Sony SmartWatch Handy-Uhr:

    http://www.amazon.de/Sony-SmartWatch-Handy-Uhr-Smartphone-Bluetooth/dp/B006RJR62I/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1357769886&sr=8-1

    Ist mittlerweile sogar schon ab 80 € zu haben, und ist ebenfalls sehr schick. Außerdem gibt es für die schon mehr als 100 Apps

Zeige alle Kommentare

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen ein besseres Nutzungserlebnis bieten zu können. Mehr dazu

Alles klar!