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Diese abgefahrenen Minidrohnen können fliegen, rasen und schwimmen

Der französische Smartphone-Zubehör- und Drohnen-Hersteller Parrot erweitert sein Sortiment an MiniDrones um gleich 13 neue Modelle. Dabei haben die neuen, kleinen Drohnen das Rollen, Hüpfen und Fliegen nicht verlernt, aber ab sofort kann eine der neuen Drohnen auch Schwimmen. Wir von AndroidPIT waren beim Launch-Event dabei und konnten uns vor Ort die neuen per Smartphone gesteuerten Drohnen aus der Nähe anschauen.

Am gestrigen Abend stellte Parrot in Berlin die zweite Generation der Minidrohnen vor. Die neuen Minidrohnen sind eine sinnvolle Weiterentwicklung der ersten Genration aus dem vergangenem Jahr mit einer kleinen Überraschung: Parrot erobert mit den Drohnen nun auch das Wasser. 

Parrot Minidrones Preis und Verfügbarkeit

Insgesamt wird Parrot Ende Juli drei verschiedene Drohnen auf die Menschheit loslassen. In der Luft werden sich die Drohnen Namens Airborne breit machen. Zu Lande rasen die Jumping Drones in die zahlreichen Online Shops und zu Wasser erobern, passend zur Badesaison, die Hydrofoil genannten Drohnen die Seen und Flüsse.

Die Airborne Drohnen werden zu Preisen von 99 bis 129 Euro, der Hydrofoil wird für 169 Euro und die Jumping Drones werden für 199 Euro ab Ende Juli erhältlich sein.

Parrot MiniDrones: Das sind die verschiedenen Modell und ihre Features

Jumping Drones

Die Nachfolger der Jumping Sumo heißen ab sofort Jumping Drones. Wie immer lassen sich die rollenden Drohnen per WLAN mit der kostenlosen FreeFlight-App steuern. Zu der Ausstattung der Jumping Drones gehört auch noch eine VGA-Kamera mit Weitwinkel Objektiv, die Videos und Fotos machen kann. Alle Aufnahmen werden dann auf einem 4 GB großen, internen Speicher abgelegt. Dieses Feature hatte der Vorgänger nicht gehabt. Neben dem internen Speicher haben die Jumping Drones auch noch ein weiteres Feature erhalten, dass die Vorgänger nicht hatten: die Walkie-Talkie-Funktion. Dafür sind in der rollenden Drohne ein Lautsprecher und ein Mikrofon verbaut, sodass man über die Drohne mit jemanden sprechen oder ihn überraschen kann.

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Parrots Jumping Drone springt bis zu 80 cm in die Luft. / © ANDROIDPIT

Wie der Name schon impliziert, kann die Drohne auch springen. An der Rückseite befindet sich dazu eine Katapult-Vorrichtung, die die Drone bis zu 80 cm in die Höhe springen lässt. Dieses Feature kann sogar in voller Fahrt ausgelöst werden und macht sehr viel Spaß.

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Über den Micro-USB-Port habt Ihr Zugriff auf den internen Speicher. / © ANDROIDPIT

Die Jumping Drones gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Die beiden Varianten Race und Night unterscheiden sich nur in der Breite der Reifen und dem Materialüberzug der Reifen. Für Race wurde das Material weicher ausgelegt, damit diese Drohne schneller Grip aufbauen kann und ein höhere Spitzengeschwindigkeit erreicht. Während die Night-Version nur maximal 7 km/h schafft, erreicht die Race-Version satte 13 km/h. Preislich gibt es zwischen den beiden rollenden Drohnen keinen Unterschied, denn beide kosten jeweils 199 Euro.

Airborne 

Auch beim Airborne verrät der Name schon vorab, was diese Drohne kann: Fliegen. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 18km/h ist die Airborne deutlich schneller als die Jumping-Modelle. Auch ist die Airborne akrobatischer und kann in der Luft Kunststückchen vollführen. Schnelle Rotationen um die eigene Achse sind kein Problem, aber genauso, kann die Airborne auch Flips auf Knopfdruck ausführen.

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Airbone Cargo kann mit Bausteinen eines dänischen Herstellers gepimpt werden. / © ANDROIDPIT

Die Airborne ist im Vergleich zum Jumping Drohen sehr klein und kompakt. Mit den seitlichen Rotorenschutz misst die Drohne 185x180x40mm. Leider hält der Akku in der Airborne-Drohne mit nur 9 Minuten nicht sehr lang, aber auch hier kann man den Akku per Schnellladung binnen 20 Minuten wieder voll aufladen. Es ist aber empfehlenswert sich Ersatzakkus zu erwerben, damit man auch mal länger mit der Airborne spielen kann.

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Unterhalb der Propeller und an den beiden schwarzen Punkten an der Nase können weitere Bausteine angehängt werden. / © ANDROIDPIT

Auch beim Airborne gibt es zwei Modelle. Die Night-Version besitzt in der Front 2 LEDs für Flüge im Dunkeln, während die Cargo-Variante, an verschiedenen Stellen Bausteine eines dänischen Spielzeug-Herstellers aufnehmen kann. Um welchen Hersteller es handelt, könnt Ihr Euch denken, Parrot darf den Namen leider nicht verwenden, da es wohl Lizenz-Probleme gibt. Die Airborne Cargo ist mit 99 Euro der günstigste Einstieg. Für die Night-Variante, die eigentlich nur 2 LEDs zusätzlich beinhalten, verlangt Parrot dann 129 Euro. 

Hydrofoil

Die letzte Mini-Drohne aus dem Hause Parrot trägt den Namen Hydrofoil. Im Grunde handelt es sich im einen großen Schwimmkörper auf den man eine Airborne Drohne installiert. Startet man per App die Airborne Drohne, verwandelt sich diese auf dem Schwimmkörper zur Antriebseinheit. Witzig ist die Idee allemal und während des Events hatten wir auch sehr viel Spaß mit dem Hydrofoil. Schwierig ist nur die Steuerung des Hydrofoil, da es keinen Rückwärtsgang gibt. Steckt man also fest, dann kann man es nicht per Rückwärtsgang aus der Notlage befreien. Das Hydrofoil kommt Ende Juli, wie alle anderen Drohnen auch, in den Handel und kostet dann 169 Euro. 

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Das Airborne dient beim Hydrofoil als Antrieb. / © ANDROIDPIT

Alle Drohnen werden per Smartphone oder Tablet über die kostenlose FreeFlight-3-App gesteuert. Je nachdem welche Drohen Ihr habt, erkennt die App auch welche Steuerung nötig ist und gibt die Funktionen auf dem Display frei. Wie das ganz funktioniert, werden wir zum späteren Zeitpunkt in einem Test für Euch aufbereiten. 

Was haltet Ihr von den jetzt vorgestellten Mini-Drohnen von Parrot? Würdet Ihr Euch diese anschaffen, oder würdet Ihr Euch gleich eine richtige Drohne vom Schlage einer Parrot Bebop oder gar DJI Phantom anschaffen wollen? In den Kommentaren ist genug Platz für Eure Meinungen.

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Top-Kommentare der Community

  •   27
    Vokatio 01.07.2015

    Du vergleichst deinen alten, lauten, stinkenden Benzin-Heli mit diesen coolen, kleinen, leisen Hight-Tech-Drohnen? Nicht dein Ernst?!

13 Kommentare

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  • Flo 05.07.2015 Link zum Kommentar

    Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Jumping Drone Race schneller und hat eine bessere Beschleunigung als die Jumping Drone Night, aber beide kosten gleich viel. Hab ich da was übersehen, das Androidpit Team was im Artikel vergessen zu erwähnen oder ist es schwachsinnig sich die Night Version zu holen?

  •   24

    Irgendwie unheimlich.
    Terminator oder Maschinen welche die Welt und Menschheit regieren scheinen ein großer Wunsch zu sein. Alles eine Frage der Zeit bis Androiden einem im Café bedienen, die perfekte vom Menschen nicht zu unterscheidende DollyBums-Droidin für Befriedigung sorgt, der Polizist ein RoboCop ist, überall programmierte Drohnen rumjetten und von Straßentauben, Fliegen und Mücken nicht zu unterscheiden sind und vieles vieles mehr... Ich bin mal gespannt wann der erste Mord mit einer Drohne in den Medien steht. "Angeblicher Racheakt mit einer gemoddeten Fliegerdrohne - Polizei sucht vergeblich nach Spuren - Nachbarschaft ist schockiert da jeder Tatverdächtig ist - Regierung beschließt nun Standortdaten jeder gekauften Drohne auf Vorrat zu speichern... Oder: Fliegerdrohnen spähen in Fenster von Angelina Jolie und veröffentlichen Video auf YouTube... Neue Drohnen-Generation erzeugt eigenen Strom durch Düse welche den Fahrtwind nutzt - Die erste Dauerdrone - Einmal An, nie mehr Aus... 2092 - Künstliche Intelligenz programmiert sich selber ständig weiter und verstreut Abbilder und Teilabbilder im Internet - Allen Drohnenbesitzer welche Drohnen Internet-Fähig sind wird geraten diese vom Netz zu nehmen - Alle CyberDolls, CyberHunde und Katzen (inklusive selbst bildender Cyber-"Häufchen") werden mit Beschluss des höchsten Rates zerstört... Der Kampf gegen die Maschinen beginnt 0_o

  • Dass ist doch alles nur billiges Spielzeug, kauft euch lieber ne richtige z. B. Von DJI, die halten sehr viel länger, und nicht nur eine Woche😉 (Flieg selber DJI Phantom^^)

  • Die Cargo mit den Lego-Adaptern wäre was für meinen kleinen Neffen.

  • Ah ok.
    Breitere Reifen für mehr Geschwindigkeit und mehr Grip.
    Und wenn ich dem Ding jetzt die 355er von meinem Supra aufzieh...
    Darf ich dann damit auf die Autobahn?
    Was wenn ich schmälere nehm?
    Kann ich dann Burnouts machen?

    Also ernsthaft jetzt mal
    Grip bei ner kleinen Drohne :D

    Ich packs nicht mehr :D

    Mehr Grip :D

    bzw.schneller Grip :D
    Kommt und geht der wann er will oder was? :D

    •   30

      etwas Grip(s) hat noch keinen geschadet :D

      im Ernst, find die Dinger irwie
      lustig, bissle teuer zT und dauernd den Akku wechseln lässt keine Spielfreude aufkommen.

  • Danke für die Info aber wer braucht so ein Schrott? (GOTT SEI DANK DAS DIE GESCHMÄCKER VERSCHIEDEN SIND). Da Fliege ich doch lieber mein Benzin-Heli-Modell Bell 205 UH-1D👍👍👍Bei Interesse melden schicke euch link von mein YouTube Kanal wo ihr mal den Bell in Aktion sehen könnt😆

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