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Test 14 Min Lesezeit 45 Kommentare

Oppo Find X im Test: Das originellste Smartphone im Jahr 2018

Oppo ist mit dem Find X zurück in Europa. Ein Smartphone, das auf den ersten Blick durch sein innovatives Design besticht. Die chinesische Marke hat sich auch in der Vergangenheit dadurch hervorgetan, immer wieder Neues auf seinen Smartphones auszuprobieren. Das Find X ist das jüngste Beispiel: Aber jenseits des neuartigen Kamera-Mechanismus, wie gut ist es im Alltag? Ist es bereit, sich der Konkurrenz zu stellen?

Bewertung

Pro

  • Innovatives Design
  • Schnelles Aufladen
  • Gute Fotos bei guten Lichtverhältnissen
  • Schnelle und zuverlässige Gesichtserkennung
  • Dual-SIM

Contra

  • Hoher Preis
  • Kein kabelloses Laden
  • Keine IP6X-Zertifizierung
  • Speicher nicht erweiterbar
  • Kein NFC
  • Mono-Lautsprecher

Preise zum Fürchten

Mit der Vorstellung am 19. Juni in Paris im Louvre-Museum konnte Oppo mit dem Find X sofort für viel Aufmerksamkeit sorgen. Das Flaggschiff des chinesischen Unternehmens wird in Frankreich, Holland und Spanien vermarktet und ist seit dem 7. September in den Farben Blau und Burgunder verfügbar. 

Der Preis? 999 Euro, mehr als das Huawei P20 Pro und genau so viel wie das Samsung Galaxy Note 9. Das Find X ist kein bescheidenes Smartphone, auch nicht im Vergleich zu den teureren Flaggschiffen von 2018. Oppo verfolgt eine völlig andere Strategie als z.B. Xiaomi, aber reicht das Find X, um Europa zu erobern?

Das Find X kostet mit 999 Euro mehr als ein Huawei P20 Pro und genau so viel wie ein Samsung Galaxy Note 9.

Der Hersteller hat auch eine Version veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit Lamborghini entwickelt wurde und den Preis auf 1699 Euro erhöht. Im Gegensatz zum normalen Modell kommen hier satte 512 GByte Speicher zum Einsatz, und dank Super-VOOC lädt es auch noch etwas schneller.

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Beide Farben erzeugen auf der Rückseite tolle Lichteffekte, ich persönlich bevorzuge aber das bordeauxfarbene Find X. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Im Lieferumfang findet Ihr neben dem Smartphone ein Paar Kopfhörer, den VOOC-Ladeadapter, das USB-Kabel Typ C zum Laden, einen Stift zum Herausziehen des Steckplatzes für die SIM-Karte, einen Adapter für den Kopfhöreranschluss, eine Schutzabdeckung und die klassischen Bedienungsanleitungen.

Außergewöhnliches Design

Mit dem Find X versucht Oppo, das Konzept der Smartphones zu ändern. Diesmal greift der chinesische Hersteller nicht die Linien des viel kopierten iPhone X auf, sondern setzt auf ein einzigartiges Design. Und diesen Begriff in der Welt der Smartphones zu verwenden, ist heutzutage nicht mehr so einfach.

Die Front wird komplett vom Display eingenommen, eine Kerbe ist hier nicht zu finden.

Auf der Front sitzt ein gebogenes Glas, Gorilla Glass 5 sorgt vorne und hinten für ausreichend Schutz, zusammengehalten wird das Ganze von einem dünnen Metallrahmen. Auf der Vorderseite sind die Kanten um den Bildschirm herum fast nicht vorhanden und führen zu einem Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis von 93,8%. Es gibt keine Notch. Die Front ist vollständig mit dem Panoramic Arc Display (so lautet der offizielle Name) bedeckt. Aber die größte Überraschung ist auf den ersten Blick gar nicht zu sehen , und fährt erst später oben heraus.

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Gorilla Glass 5 schützt die Front- und Rückseite. / © AndroidPIT

Wenn Ihr das Smartphone einschaltet und die Kamera-App startet, bewegt sich der obere Teil des Find X und zeigt auf der Rückseite die Doppelkamera mit dem LED-Blitz in der Mitte und vorne die Kamera, die dem Selfie gewidmet ist und auch zum Entsperren des Smartphones durch Gesichtserkennung verwendet wird. Die Kameras kommen schnell heraus (laut Oppo dauert es 0,06 Sekunden bis sich der Mechanismus vollständig ausfährt). Wenn das Modul nicht ausgefahren ist, sieht das Find X aus wie eine dünne und elegante Glasscheibe, die nur das Markenlogo auf der Rückseite zeigt.

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Das Find X kommt edel und elegant daher. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Eine stilistische Wahl, die sich von der üblichen unterscheidet, die schon auf den ersten Blick auffällt, auch wenn das Find X von vorne etwas an die Galaxy S-Linie von Samsung erinnert. Besorgniserregend ist die Langlebigkeit dieser mobilen Komponente: Oppo garantiert 300.000 Bewegungen. Wir wissen nicht, ob das Modul einen Sturz von oben überstehen kann - wir hatten nicht den Mut, es zu testen -, aber es ist möglich, sie manuell zum Einfahren zu zwingen. Dazu drückt man einfach etwas stärker von oben auf das Modul und schiebt es in das Gehäuse.

Legt Ihr das Find X auf rutschigen Oberflächen ab, verabschiedet es sich auch gerne mal.

Das Find X misst  156,7 x 74,2 x 9,4 Millimeter und wiegt 186 Gramm (6 Gramm mehr als das P20 Pro, aber noch weniger als das Note 9). Wie alle Geräte aus Glas zieht es leicht Fingerabdrücke an, es liegt aber sehr gut in der Hand. Auf glatten Oberflächen neigt es schnell dazu, einfach wegzurutschen. Es gibt ja kein Kamera-Modul, an dem es sich festhalten könnte.

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Das Oppo Find X unterstützt Dual-SIM, eine MicroSD-Karte findet allerdings keinen Platz. / © AndroidPIT

Am unteren Rand neben dem USB-Typ-C-Anschluss befindet sich auch ein Steckplatz, in dem zwei Nano-SIMs Platz finden. Eine MicroSD-Karte wird nicht unterstützt und es verfügt auch über keinen Kopfhöreranschluss, eine verständliche Designwahl beim Betrachten des Smartphones. Das Find X bietet keine IP6x-Zertifizierung, ist aber immerhin wasserabweisend.

Oppo hat es mit dem Find X geschafft, mich zu überraschen und hat auch eines der Probleme gelöst, die die meisten neuen Smartphones haben, die vorstehende Kamera. Danke Oppo!

Ein Fingerabdrucksensor findet keinen Platz mehr

Wir erwarteten, den Fingerabdruckleser unter dem Bildschirm zu finden, wie ihn Huawei im Mate RS Porsche Design integriert hatte, aber Oppo hat sich dagegen entschieden. Lieber setzte man auf die Gesichtserkennung zum Entsperren, damit das Design so minimalistisch und sauber bleiben konnte, wie möglich.

Drückt Ihr den Powerbutton, fährt die Kamera schon aus, bevor das Display an ist.

Zum Entsperren bietet Oppo zwei Modi an: Entweder müsst Ihr zunächst auf dem Sperrbildschirm wischen oder Ihr drückt einfach nur den Power-Button, um die Kamera ausfahren zu lassen. Die erste Variante ist standardmäßig aktiv, ich habe aber schon am Samstagabend die zweite Option aktiviert, da ich sie definitiv praktischer finde. Wenn Ihr dann den Power-Button drückt, wird die Kamera schon ausgefahren, bevor der Bildschirm aktiv ist.

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Das Entsperren per Gesichtserkennung klappt schnell und präzise. / © AndroidPIT

Das System ähnelt dem von Apple: Dank der Advanced 3D Structured Light-Technologie projiziert es 15.000 Punkte auf das Gesicht des Benutzers und erzeugt ein komplettes 3D-Modell, das mit dem zuvor aufgenommenen verglichen werden kann.

Das Gesichtserkennungssystem des Find X kann auch für Zahlungen bei WeChat, die in China am häufigsten verwendete Instant-Messaging-App, verwendet werden.

Oppo drängt den Benutzer regelrecht, sich mit diesem neuen Entsperrungssystem Vorlieb zu nehmen, das noch sicherer sein sollte als der herkömmliche Fingerabdrucksensor. Das System ist schnell, genau und funktioniert auch im Dunkeln. Wenn Ihr es jedoch nicht verwenden möchtet, könnt Ihr es natürlich deaktivieren und Euch auf die herkömmlichen Methoden verlassen.

F*** you Notch!

Ein Highend-Smartphone ohne Notch zu finden, wird langsam zu einem Kunststück. Es gibt aber Ausnahmen, wie z.B. Samsung und eben Oppo mit dem Find X.

Das führt dazu, dass Oppo dem Nutzer ein Display mit einem hohen Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis und einem Display bieten kann, das praktisch frei von jeglichen Unterbrechungen und Rahmen ist. Die Frontkamera für Selfies ist vorhanden, tritt aber nur bei Bedarf in den Vordergrund, ebenso wie der Sensor, mit dem Ihr das Gerät entsperren könnt.

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Das 6,4 Zoll große OLED-Display kommt ohne Notch oder anderen Kanten und Ecken aus. / © AndroidPIT

Mit einem 19,6:9-Format und einer Diagonale von 6,42 Zoll erfüllt das Display die Bedürfnisse von Spielern und Fans von TV-Serien, Filmen und Multimedia-Inhalten im Allgemeinen. Oppo verwendet auf seinem Find X ein gebogenes OLED-Panel im Dual-Edge-Stil mit einer Auflösung in FHD+, was zu 401 ppi führt.  Das Display schneidet gut ab , auch wenn es nicht das Niveau der OLEDs erreicht, die bei Samsung-Flaggschiffen zum Einsatz kommen: 

Im Display verborgene Sonderfunktionen

Einige der Sonderfunktionen des Find X sind in der Anzeige versteckt . In den entsprechenden Einstellungen findet Ihr einen Panoramalichteffekt, der die drei Kanten des Displays beim Empfangen von Benachrichtigungen und Anrufen beleuchtet (eine ähnliche Funktion ist auch bei der Galaxy-S-Serie verfügbar). Eine toller Effekt, wenn Ihr in einem dunklen Raum seid. Ihr könnt die Farbtöne anpassen und sie für Benachrichtigungen und/oder eingehende Anrufe aktivieren.

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Die Panorama-Lichteffekte könnt Ihr in den Einstellungen aktivieren. / © AndroidPIT

Die geschwungenen Kanten des Displays verbergen dann zwei nützliche Features: Mit zwei Mal Antippen wechselt Ihr zu der zuletzt verwendeten App. Auch um die Übersicht der zuletzt verwendeten Apps zu öffnen, gibt es eine entsprechende Geste. Das Oppo find X bietet auch ein Always On Display (unter dem Namen Screen Clock), das Uhrzeit, verpasste Anrufe, SMS und ungelesene Nachrichten anzeigt.

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Dank des Edge-Displays könnt Ihr nützliche Gesten einrichten. / © AndroidPIT

ColorOS: immer besser, aber weiterhin mit Problemen

Das Find X ist mit ColorOS 5.1 auf Basis von Android 8.1 Oreo ausgestattet . Der Sicherheitspatch ist allerdings auf dem Stand von Mai 2018. Die Oberfläche von Oppo ist sehr individuell, wie es bei chinesischen Marken oft der Fall ist. Die internationale Software wird mit integriertem Google-Servicepaket inklusive Play Store ausgeliefert. Ihr werdet nicht viele vorinstallierte Apps oder einen App-Drawer finden, alle Apps werden auf den Homescreens angezeigt.

Das Update auf Android 9.0 Pie sollte auf jeden Fall kommen. Das Find X ist zu dem auch mit dem Google Assistant und Google Lense ausgestattet.

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Auf dem Oppo Find X läuft ColorOS 5.1, basierend auf Android 8.1 Oreo. / © AndroidPIT

In den Homescreen-Einstellungen findet Ihr Hintergrundbilder und Themes, die Ihr anwenden könnt, um das Gerät etwas persönlicher zu machen. Einige der Themes sind kostenlos, es gibt aber auch kostenpflichtig. Ihr könnt durch das System mit Hilfe von Gesten navigieren, an die Ihr Euch sicher erst gewöhnen müsst, oder.... sie schnell wieder deaktiviert, um zu den klassischen Navigationstasten zurückzukehren. So ist es mir zumindest ergangen. Aber so ergeht es offensichtlich nicht jedem. Es wird Zeit brauchen, bis ich mich daran gewöhnt habe. Kleine Anmerkung, die Gesten sind standardmäßig nicht aktiv.

Insgesamt läuft ColorOS sehr rund und ist angenehm zu bedienen, es gibt aber weiterhin einige Probleme.

Ich fand den integrierten intelligenten Assistenten praktisch: Er optimiert die Ressourcenverwaltung und liefert personalisierte Informationen auf dem Bildschirm, die von links nach rechts zugänglich sind: Wettervorhersage, Schrittzähler, Fotos, Kontakte, Events, Online-Bestellungen, Routenmanagement, schnelles Öffnen einer App mit einem Fingertipp. Und alles kann nach den eigenen Wünschen angepasst werden.

Find X software
Eines der Themes, welches das Oppo Find X bietet und das Einstellungsmenü / © AndroidPIT

Auf dem Find X findet Ihr nützliche Funktionen wie Clone-App (seit einiger Zeit auch von Huawei angeboten und nützlich, um zwei Facebook-, Instagram-, WhatsApp-, etc. Accounts gleichzeitig zu nutzen), Game Space (für ein optimiertes und störungsfreies Spielerlebnis), Splitscreen (einfach die Multitasking-Taste gedrückt halten, um den Bildschirm zu teilen), Private Sicherheit (zum Schutz Ihrer privatesten Inhalte), Kinderbereich (zur Kontrolle der Aktivitäten von Kindern) und Schutz personenbezogener Daten (hier werden den Apps, die versuchen, Informationen wie Kontakte, Nachrichten und Ereignisse zu lesen, leere Informationen geliefert). Es gibt auch einen integrierten Telefon-Manager, der dem von Huawei-Geräten sehr ähnlich ist.

OPPO Find X software
ColorOS bietet einige interessante Features. / © AndroidPIT

Insgesamt ist ColorOS flüssig, schnell und angenehm zu bedienen. Aber man muss sich daran gewöhnen, so sind die Einstellungen z.B. deutlich anders sortiert, als wir es von Android normalerweise gewöhnt sind. Es ist schön zu sehen, wie Oppo daran gearbeitet hat, eine viel ausgereiftere Software zu liefern, aber es gibt noch etwas zu tun.

Einige Menüpunkte sind nicht korrekt übersetzt, Benachrichtigungen können nicht mit einem kurzen Wisch gelöscht werden, und dann gibt es das Systemproblem, das das Eintreffen von Benachrichtigungen auf nur 5 Anwendungen beschränkt. Ein Problem, das wir bereits mit dem Oppo R15 hatten und das immer wieder auftritt. Gmail, WhatsApp, Instagram, YouTube, Facebook.... und für andere Apps, was ist mit denen? Ihr müsst ihre Benachrichtigungen manuell überprüfen.

Snapdragon 845 als Performance-Versicherung

Auch die Hardwarekomponenten des Oppo Find X sind eines 2018-Flaggschiff würdig : Snapdragon 845 und Adreno 630 GPU laufen im Inneren des Geräts neben 8 GByte RAM und bis zu 256 GByte internem Speicher. Der Prozessor von Qualcomm hat uns bereits gezeigt, dass er ausgezeichnete Ergebnisse erzielen kann, und Oppo hat auch bei der Softwareoptimierung gute Arbeit geleistet.

Beim Find X läuft alles reibungslos. Selbst bei längeren Spielsitzungen erlebte ich keine ungewöhnliche Überhitzung: Nur bei Benchmarktests wurde der Rahmen wärmer, was aber nicht weiter beunruhigend ist.

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Mit Game Space könnt Ihr Euer Spielerlebnis noch etwas verbessern. / © AndroidPIT by Irina Efremova

Beim Geekbench-Benchmark positionierte sich das Find X etwas unter den anderen Flaggschiffen mit Snapdragon 845 und dem Exynos 9810 vom Galaxy S9, überholte aber den Kirin 970 des Huawei P20 Pro und den älteren Snapdraon 835, der vom Pixel 2 XL genutzt wird. Auf dem Papier gibt es einige Unterschiede zum Exynos 9810, der die schlechtesten 3D-Mark-Tests in Bezug auf die Grafikleistung aufweist, aber das wird bei PassMark eingelöst, wo das chinesische Flaggschiff jedoch besser abschneiden konnte als das Note 9.

Sauberer Klang, aber schlecht positionierter Lautsprecher

Das Find X bietet einen einzelnen Lautsprecher an der Unterseite des Geräts, links. Es ist ein Moto-Lautsprecher, aber er macht sich bemerkbar, weil er eine ziemlich hohe Lautstärke und einen sauberen Klang bietet.

Das gesamte Audioerlebnis, ob beim Spielen, Musik- oder Videospielen, ist gut. Ich habe jedoch ein Problem: Es ist einfach, den Lautsprecher bei Videoanrufen oder während der Wiedergabe mit der Hand zu bedecken. 

Der Lautsprecher ist schnell beim Spielen oder Video-Gucken mit der Hand abgedeckt.

Das Find X integriert auch ein intelligentes Mikrofon, das in der Lage ist, den Umgebungsgeräuschpegel zu analysieren und seine Leistung entsprechend anzupassen, was die Interaktion mit dem Google Assistant verbessert: Die Erkennung des Befehls 'Hey Google' ist somit einfacher. 

Zwei versenkbare Kameras und 3D-Selfies

Betrachtet man das Find X , scheint es als hätte Oppo vergessen, eine der wichtigsten Komponenten in einem Smartphone zu implementieren: die Kameras. Sowohl Haupt- als auch Frontkamera sind nicht sichtbar, da sie im Gerät verborgen sind.

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Sowohl Front- als auch Rückkamera sind auf den ersten Blick nicht zu sehen, sondern erst, wenn das Modul herausgefahren ist. / © AndroidPIT

Wenn Ihr die Kamera-App startet, zeigt das Oppo Find X am Gehäuse eine Doppelkamera, die vom LED-Blitz unterstützt wird. Das Setup besteht aus einem 20-Megapixel- und einem 16-Megapixel-RGB-Sensor (bzw. Sony IMX376k und IMX519 mit 1,22nm Pixel) mit f/2,0 Blende. eine optische Stabilisierung ist auch vorhanden.

Auf der Vorderseite befindet sich ein 25-Megapixel-Objektiv mit f/2.0-Blende und Sony IMX576-Sensor. Selfies werden von Oppo nicht erneut vernachlässigt und wenn Ihr Porträts liebt, dürft Ihr Euch darüber freuen, dass die Kamera das gerahmte Objekt leicht isolieren kann, indem sie den Hintergrund verwischt. Um das fotografische Erlebnis zu optimieren, ist die KI in der Lage, die gerahmten Szenarien zu erkennen und die Einstellungen entsprechend anzupassen.

Aber wie gut sind die Fotos vom Find X? Alle Details über das fotografische Erlebnis des Find X findet Ihr im entsprechenden Artikel:

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Die Farbwiedergabe der Kamera des Find X ist wirklich großartig. / © AndroidPIT

Integrierte VOOC-Aufladung, aber kein drahtloses Laden

Das Find X besitzt einen 3750 mAh starken Akku , der beim PCMark Battery Test ein Ergebnis von 8 Stunden und 17 Minuten erzielt hat (der Test misst die Zeit, die das Gerät benötigt, um von 80 bis 20% der Ladung zu kommen). Ein nicht überraschendes, aber dennoch gutes Ergebnis. Bei intensiver Nutzung des Gerätes könnt Ihr auf einen Tag Laufzeit setzen, während bei moderater Nutzung der Weg zum nächsten Tag kein Problem darstellt.

Im PCMark Battery Test erreicht das Find X eine Laufzeit von 8 Stunden und 17 Minuten.

Für diejenigen, die OPPO kennen, ist die VOOC Charge Schnellladung nichts Neues und wurde auch in das neue Flaggschiff des Hauses integriert. In anderthalb Stunden könnt Ihr das Find X von 15% auf 100% bringen. Leider klappt das allerdings nur mit Kabel, kabelloses Aufladen unterstützt das Find X nicht.

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Das Find X bietet zwar eine schnelle Aufladung, aber keine kabelloses Laden. / © AndroidPIT by Irina Efremova

OPPO Find X: Technische Daten

Abmessungen: 156,7 x 74,2 x 9,6 mm
Gewicht: 186 g
Akkukapazität: 3730 mAh
Display-Größe: 6,42 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2340 x 1080 Pixel (401 ppi)
Kamera vorne: 25 Megapixel
Kamera hinten: 16 Megapixel
Blitz: LED
Android-Version: 8.1 - Oreo
Benutzeroberfläche: ColorOS
RAM: 8 GB
Interner Speicher: 256 GB
Wechselspeicher: Nicht vorhanden
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 845
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,8 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Innovationen, die sich bezahlt machen

Endlich etwas Neues in der Welt der Smartphones! Ein interessantes Design, ein noch optimierteres Display und ein Datenblatt, das allen anderen Spitzenprodukten des Jahres 2018 das Wasser reichen kann. Gute, aktualisierte Hardwarekomponenten werden von gut optimierter Software begleitet. Letztere, eines der Hauptanliegen der Nutzer, wurde weiter verbessert und bietet ein gutes Gesamterlebnis. Oppo muss jedoch noch daran arbeiten, um sie besser zu machen und einige Probleme zu lösen.

Die wasserdichte Zertifizierung und die Mini-Buchse für die Kopfhörer fehlen, aber das Oppo Find X unterstützt Assistenten, Google Lens und stellt eine innovative versenkbare Kamera vor. Insgesamt ist das Find X ein echtes Flaggschiff, mit einigen Fehlern, die aber im Alltag eher selten wirklich stören.

Sein größtes Problem bleibt allerdings der Preis von 999 Euro. Nicht erstaunlich, wenn man sich Geräte wie das iPhone X und das Galaxy Note 9 ansieht, aber weniger überzeugend, wenn man die Popularität der Marke in unserem Land betrachtet. Es wird interessant zu sehen sein, ob das Find X ähnlich günstiger wird wie Samsungs Flaggschiffe, dies würde zweifellos helfen, dass es den verdienten Erfolg findet.

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Top-Kommentare der Community

  • Frank A. vor 3 Wochen

    Dann lieber ein Note 9. Das kostet genau so viel, hat aber bis auf den Preis nicht einen Kontrapunkt des Oppo.
    Apropos Kontra: ihr habt die fehlende Klinkenbuchse vergessen im Test.
    Die hat das Note 9 auch...

  • Tim vor 3 Monaten

    Es sieht nur anders aus, sonst nichts.

    1. Keine Klinke. Beim X ein Kritikpunkt, hier hingegen wird es nicht einmal erwähnt, dass es keine gibt.
    2. Software. Exakt die gleiche Optik, Exakt die gleiche Steuerung.
    3. kein kabelloses Laden. Sogar schlimmer, als beim X. Erwähnt auch keiner.
    4. FaceID. Beim X wird sich darüber beschwert, dass es keinen Fingerscanner mehr gibt. Hier? Fehlanzeige. Und das obwohl es zehn Mal schlimmer, als bei iOS ist, da man FaceID bei iOS überall einsetzen kann, wo auch TouchID funktioniert. Bei Android nicht.
    5. Nicht wasserdicht. Interessiert bei dem Ding hier auch kaum jemanden.

    Es ist einfach lächerlich, wofür das X alles kritisiert wurde, während OPPO hier quasi das Gleiche bzw. alles schlimmer macht, es aber plötzlich keinen interessiert.

    Die Notch ist ein optischer Nachteil. Aber kein praktischer. Dieser Slider hingegen stört in der Praxis, da er eben Cases etc. unmöglich macht.

    DAS perfekte Smartphone wird's nie geben, stimmt, da die Geschmäcker und Bedürfnisse unterschiedlich sind. Trotzdem ist dieses Ding hier, nur zu Gunsten eines auf dem Papier(!) besseren Oberflächenverhältnisses, DEUTLICH schlechter, als so ziemlich alle anderen Smartphones...

  • Tim vor 3 Monaten

    Ich finde dieses Konzept ehrlich gesagt nur dämlich... Man muss so viele Kompromisse eingehen und wofür? Für ein Pseudo-höheres Display-Oberflächenverhältnis...
    Man muss bei JEDER Aktion mit der Kamera und bei JEDEM Entsperren diesen Mechanismus ausfahren. Viel Spaß dabei, wenn da Mal ein Staubkorn rein kommt. Entweder der Mechanismus geht kaputt und man kann sofort die Kameras nicht mehr nutzen oder das Glas verkratzt.
    Vor allem aber macht dieser Mechanismus auf der Rückseite keinen Sinn. Wieso bitte sind die Hauptkameras auch hinter diesem Mechanism versteckt?

    Das Ding ist quasi 1:1 ein iPhone X nur eben ohne Notch, dafür mit vielen anderen Nachteilen und ehrlich gesagt keinem einzigen Vorteil. Nicht einmal Cases sind an diesem Ding verwendbar, da Cases schlicht nicht halten würden und das Smartphone Herausrutschen würde...
    Sogar die Software ist quasi 1:1 iOS. Beim iPhone X wurde sich über das ganze Zeug lustig gemacht, hier wird es gefeiert. Und wieso? Weil es 94% Frontausnutzung hat, die einem ja soo viel bringen... Ein Kinn hat es trotzdem immer noch und einen Top-Bezel an sich auch, wenn man bedenkt, wie oft man den Slider aktivieren muss

45 Kommentare

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  • @ Atom

    Ehrlich gesagt, würde ich es mir auch nicht kaufen momentan. Dafür ist der Preis zu hoch und das Kameramodul zu unausgereift. Und es hat wohl noch andere Unzulänglichkeiten.....


  • Innovation hin oder her, das Feature des Schlitten für die Kamera ist wirklich schön jedoch soll das Gerät ziemlich instabil sein und der Mechanismus macht durch das wackeln auch nicht gerade den Eindruck besonders solide zu sein. Zumindest habe ich mir auf YouTube mal einen seriösen Stabilitätstest angesehen wo nicht viel Kraft nötig war dass sich das Smartphone nicht nur total deformierte sondern auch gleich das Display zu Bruch ging. Natürlich geht es hier weniger darum "dann sollte man keine engen Jeans" oder sonstige Anmerkungen diesbezüglich, trotz allem sollte das Smartphone dann doch dem normalen Druck stand halten. Wie bereits erwähnt nicht bezogen auf die extremen Situationen wie zum Beispiel das Gerät in der hinteren Hosentasche und dann draufsetzen.

    Im Anbetracht des Preises erscheint mir das Ganze leider doch eher als ein kurzlebiges Erlebnis bzw. dann eher als Prototyp dessen was dem Markt noch offen stünde.


  • Das Find X bietet keine IP6x-Zertifizierung, ist aber immerhin wasserabweisend..........

    Was soll diese "Feststellung" ?
    Wie kriegt man denn einen Kameraschlitten abgedichtet?
    Nach Gebrauch mit Silikon versiegeln?
    Was soll überhaupt diese alberne Sehnsucht nach Wasserdichtigkeit? Muss ich meinen Sprung im Schwimmbad vom 5m Brett filmen? 🙄

    Was ich toll finde ist, dass Oppo
    mutig ist und einfach mal was probiert und die Möglichkeit des Scheiterns der Firma erstmal egal ist.......💪


    • Bastian Siewers
      • Admin
      • Staff
      vor 2 Wochen Link zum Kommentar

      Na, es gibt ja genügend Smartphones am Markt, die zumindest eine gewisse Wasserdichtigkeit und einen SIM-Schlitten anbieten. Das geht durchaus ;) (Ich gehe davon aus, dass du diesen Schlitten meintest, ich wüsste leider nicht, was ein "Kameraschlitten" sein soll 🤔)

      Warum dieses Feature wichtig ist? Sicherlich nicht zum Schwimmen, dafür sind die Smartphones praktisch alle auch mit diesem Feature ausdrücklich nicht geeignet. Aber wenn ich immer höre, wieviele Smartphones einen Wasserschaden erleiden, weil sie ins Klo gefallen sind, habe ich doch das Gefühl, dass das Feature für viele durchaus geeignet ist. Mir ist das zwar noch nie passiert, aber ich nehme mein Smartphone auch nie mit aufs Klo 😂


      • Was könnte beim OPPO Find X wohl mit Kameraschlitten gemeint sein...
        Ich hab's, damit ist die ausfahrbare Kamera gemeint!
        :-p


      • @ Bastian Siewers

        Ein Simcard-Einschub sollte nicht schwer abzudichten sein; Gummilippe drunter, fertig. Wird ja auch nur selten geöffnet. Das bewegliche Kameramodul wäre eine ganz andere Herausforderung diesbezüglich. Du nimmst dein Handy nicht mit aufs Klo? Fein, da sind wir ja schon zwei. 😁


  • Der Preis, ein schlechter Witz. Beim Note kann man nach 2 Jahren noch richtig Geld rausschlagen beim Wiederverkauf, aber hier...


  • wenn keine Stereolautsprecher dabei sind und ich muss mit Kabel aufladen dann ist es für mich kein Top Phone - möchte ich nicht mal geschenkt


  • A. K.
    • Mod
    vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Ich würde es mir niemals holen, finde die Idee aber toll. Aktuelle Designmerkmale (maximales Display-/Randratio) bedeuten immer einen Kompromiss, ob es jetzt die Notch ist oder ein Schiebeelement. Wobei ich zweiteres deutlich durchdachter finde. Dass es anfälliger für Schäden ist, ist doch nicht erwiesen. Das "Argument" kann bei jeder Neuerung gebracht werden.

    Auf jeden Fall gewagt, Daumen hoch.

    Ich denke, wenn genug Leute aufschreien, werden einige vermisste Features in einer eventuellen zweiten Generation zurückkommen (bspw. Fingerabdruckscanner). Sie fehlen wahrscheinlich, weil es nicht als Massenprodukt gedacht ist...

    Und den Vergleich zum iPhone X hier in den Kommentaren verstehe ich auch nicht.... Warum spielt es bei dem Artikel eine Rolle?


  •   25
    Gelöschter Account vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Wenn man bedenkt wie die User gerade wegen der aktuellen iPhone Preise abgehen, muss man sich schon wundern wie ruhig es hier ist obwohl das Find X auch viel zu teuer ist, was diese Contra Liste ja recht anschaulich darstellt:
    Contra

    Kein kabelloses Laden

    Keine IP6X-Zertifizierung

    Speicher nicht erweiterbar

    Kein NFC

    Mono-Lautsprecher

    Immer wieder amüsant wie einseitig die Sichtweise ist.


  • Schick.Schön auch wenn solche Exoten nach Deutschland kämen.


  • Habe mit dem Teil rumgespielt im Media Markt Madrid, es ist optisch wirklich der Hammer und fühlt sich in der Hand sehr gut an. Die Kamera startet (fährt aus) so dezent, das es mein Begleiter gar nicht wahrgenommen hat. Es halt also ein super geiles Design und ist mit der Technik ein Understatement. Das Violette ist im Mediamarkt ausgestellt und die Farbe sieht geil aus.

    Das war es aber mit Vorteilen. Ansonsten ist das Teil überteuertes Glas mit sehr vielen Mängeln für 999 € EVP. Ich weiß nicht wer so viel ausgeben will für etwas, was nichts wirklich hat was man für 300 EUR und weniger bekommt, aber das ist nur meine Ansicht, es muss Käufer geben, sonst hätten sie es nicht gebaut und veröffentlicht.

    Design TOP! Austattung FLOP! Mein Fazit!


  • Dann lieber ein Note 9. Das kostet genau so viel, hat aber bis auf den Preis nicht einen Kontrapunkt des Oppo.
    Apropos Kontra: ihr habt die fehlende Klinkenbuchse vergessen im Test.
    Die hat das Note 9 auch...


  • Tim vor 3 Wochen Link zum Kommentar

    Das sind aber ganz schön viele, signifikante Kritikpunkte und nicht gerade berauschende Pluspunkte dafür, dass es 4 / 5 Sternen bekommen hat ^^ Zumal dann auch noch die Klinke vergessen wurde.

    Und ich glaube bei der Kamera meint ihr Mikrometer große Pixel und nicht Nanometer :D

    "laut Oppo dauert es 0,06 Sekunden bis sich der Mechanismus vollständig ausfährt"
    Sicher, dass ihr 0,06 sek meint? Bei der Geschwindigkeit würde die Kamera nicht herausfahren, sondern quasi schlagartig sichtbar sein ^^ Glaube da ist eine Null zu viel ^^


  • Pour moi le téléphone est déjà lmoin cher que chez Apple et plus grand quand on dit qu'il est cher je ne suis pas tout à fait d'accord quand c'est Apple on dit rien il faut rester realiste


  • Display ohne Notch ist gut, Slider Kamera-Design Du de ich schlecht, kein Fingerscanner wirklich blöd, überteuertes China-Phone für 1.000€ einfach nur Fail!

    Da ist das One Puls deutlich besser und kostet knapp die Hälfte 😂😝


  • Es sieht sehr interessant und original aus, mal sehen, ob es ja wirklich so gut im echten Leben ist und nicht nur ein teueres Konzept ist.


  • Ich tue mich grundsätzlich sehr schwer alles mit einem iPhone X zu vergleichen. Das iPhone X ist KEINE Referenz!
    Fakt ist, dass auch niemand das iPhone X "kopiert" hat und Apple insoweit keine Vorreiterrolle zukommt.
    Der Notch ist erstmalig im Essential PH-1 im Mai 2017 erschienen! Wenn man weiß, dass die Design-Konzeption und das dazugehörige Engineering ein bis zwei Jahre Vorlauf (ich lasse die vorgeschalteten Marktanalysen mal weg) in Anspruch nimmt, dann hat Essential den Notch 2015/2016 am Reißbrett entwickelt. Allein DAS könnte man ggf. als Referenz wählen.
    Das iPhone X wurde Mitte September 2017 von Apple vorgestellt. Es ist nur sehr schwer nachvollziehbar, dass die Mitbewerber innerhalb von etwa 6 Monaten eigene Entwicklungen ad acta gelegt haben und in dieser Kürze der Zeit "Notch-Geräte" konzipiert haben sollen, nur um ein strittiges Konzept zu kopieren! Ich gehe davon aus, dass die Notch-Idee im März 2017 (erste Leaks zum Essential) seinen Weg in die Köpfe der Designer gefunden hat und nunmehr nach 12-15 Monaten EIGENSTÄNDIGE Entwicklungen in den Markt drängen.
    Die gedankliche Verbindung zum iPhone X rührt m.E. nur daher, dass Apple den ersten vom Markt WAHRGENOMMENEN Notch verbaut hat und Apple einen Kultfaktor genießt!
    Soviel dazu....
    AP ist nunmal eine Android Fanbase und kein Enterprise/IT-Blog! Allein in diesen "Spezialisten-Blogs" finden alle am Markt vertretenen Systeme Beachtung und unter den Aspekten der IT´ler vielschichtige Würdigungen. Da bekommt jeder seinen Lob und sein Fett weg. Aber in einem Android-Consumer-Forum einen ständig begleitenden Vergleich zu Apple zu wünschen und ebenso zu erwarten, dass das "eigene" System und der dazugehörige "wohlmeinenden Journalismus" im gleichen Atemzug aufgehoben wird, ist m.E. zuviel erwartet!
    Apple ist Scheiße, Android ist Scheiße- aber was anderes haben wir (leider!!!!) nicht mehr zur Wahl!


    • Stimme dir hinsichtlich der Referenz eindeutig zu. Das Essentiell ist der Vorreiter und nur weil Apple natürlich die Masse erreicht ist und mehr Aufsehen erregt wird es fälschlicherweise als Vergleich genommen. Bei der Planung und der Designänderung bin ich anderer Meinung. Wenn man sieht wie schnell iPhone und Samsung S Kopien nach Vorstellung auf dem chinesischen Markt auftauchen denke ich, dass Designänderung sehr schnell getroffen werden können. Wäre Mal interessant eine Timeline zur Entwicklung eines neuen Gerätes zu sehen. Vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster, korrigiert mich gerne, aber heutzutage muss meiner Meinung nach lange nicht mehr so viel geplant werden, da jedes Smartphone segment für sich praktisch gleich ist. Das Innenleben ist aktuell bei jedem Topmodel gleich (ausgenommen Huawei und Samsung). Natürlich muss die Software gebaut und Entscheidungen bezüglich Positionierung Kamera und Sensoren getrofffen werden aber letzteres orientiert sich oft am Vorgänger Modell. So kann heute jeder Hersteller relativ schnell ein Modell auf den Markt werfen.


  • Die Idee klingt erstmal nicht ganz schlecht, zerfällt aber leider bei genauerer Betrachtung in zu viele Kritikpunkte.
    - Wozu zum Henker benötigt man eine 25Mpx Frontkamera ?! Die macht auf der anderen Seite viel mehr Sinn (für mich könnten diese Frontcams komplett wegfallen)
    - Warum "zwingt" man seine Kunden sich auf nur eine Entsperrvariante verlassen zu müssen?
    - Warum lässt man die Klinge fallen, wenn es noch keine sinnvolle kabelgebundene Alternative gibt, die Laden und Soundausgabe gleichzeitig ermöglicht ?!

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