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OnePlus 7 im Test: Der potente Lustmacher aufs Pro-Modell

OnePlus 7 im Test: Der potente Lustmacher aufs Pro-Modell

Erstmals hat OnePlus dieses Jahr nicht ein, sondern zwei Smartphones vorgestellt. Während andere Hersteller schon lange Plus- oder Pro-Modelle anbieten, betritt der chinesische Hersteller hier Neuland. Wie so oft muss man auf viele spannende Funktionen allerdings verzichten, wenn man sich für das normale OnePlus 7 entscheidet. Oder ist das vielleicht ohnehin vollkommen ausreichend?

Bewertung

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Starke Performance
  • Sehr zuverlässiger Fingerabdruckscanner
  • Schnelle Software, nah an Stock-Android
  • Alert Slider

Contra

  • Kein drahtloses Laden
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Kein Warp Charge

Günstiger als die Flaggschiff-Konkurrenz

Vielleicht auch, um das OnePlus 7 Pro noch weiter in den Vordergrund zu rücken, konnte man das Spitzen-Modell zuerst kaufen. Das OnePlus 7 ist aber mittlerweile ebenfalls erhältlich. Angeboten wird es erst einmal nur in der Farbvariante Mirror Gray. Wählen darf man aber zumindest bei der Speicherkonfiguration, hier gibt es zwei Varianten. Die Kleinere von beiden verfügt über 6 GByte RAM und 128 GByte Festspeicher. Die größere hat 8 GByte RAM und 256 GByte internen Speicher zu bieten.

Der Preis für die 6/128-GByte-Variante liegt bei 559 Euro. Wer die größere Speicherausstattung will, zahlt 609 Euro. Damit ist das OnePlus 7 zwar auch kein günstiges Smartphone. Im Vergleich zu anderen Flaggschiffen ist OnePlus mit dem normalen 7er Modell aber weiterhin im unteren Preissegment angesiedelt.

Altbewährtes Design

Schaut man sich das OnePlus 7 an, so ist man erst einmal nicht sicher, ob man hier tatsächlich das neue Flaggschiff des Herstellers in der Hand hält. Im Grunde sieht es nämlich genauso aus, wie das OnePlus 6T und könnte auch als OnePlus 6TT durchgehen - schließlich verzichtet OnePlus bei den T-Modellen in der Regel auf größere Designveränderungen und poliert das Paket nur etwas.

Eigentlich ist das aber nicht schlimm, denn auch das OnePlus 6T war ein schickes Smartphone und so ist auch das OnePlus 7 schön anzusehen. Ein paar Änderungen fallen dann aber doch auf. So ist oberhalb der tropfenförmigen Notch ein größerer Lautsprechergrill zu sehen. Das OnePlus 7 bietet jetzt nämlich Stereo-Sound.

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Danke größerem Lautsprecher gibt es beim OnePlus 7 Stereo-Sound. / © AndroidPIT

Dreht man das Smartphone um, so fällt das Kameramodul auf, das weiter hervorsteht als beim Vorgängermodell. Die Positionierung im oberen mittleren Bereich hat einen Nachteil: Liegt das Smartphone auf der Rückseite und man bedient es, so wackelt es, wenn man auf den Bildschirm tippt. Das stört durchaus ein bisschen, ist aber auch kein Alleinstellungsmerkmal.

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Der Alert Slider ist eine der besten Funktionen der OnePlus-Smartphones. / © AndroidPIT

Die Glasrückseite allerdings könnte sich der Hersteller sparen. Sie ist unmittelbar nach dem Auspacken mit Fingerabdrücken übersät und sieht dann einfach nicht mehr schön aus. Und da OnePlus auch weiterhin kein kabelloses Laden unterstützt, ist sie an sich überflüssig.

Die Verarbeitung des Smartphones ist ansonsten aber vorbildlich. Der SIM-Einschub links oben schließt bündig ab, die Lautsprecherwippe darunter hat einen guten Druckpunkt, ebenso wie der Einschaltknopf. Darüber sitzt eines meiner Lieblingsfeatures bei OnePlus-Smartphones: der Alert Slider, mit dem sich das Smartphone schnell von laut auf Vibrieren oder stumm schalten lässt.

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Hier haben wir die Rückseite poliert . Das ist auch nötig, weil sie Schmutz magisch anzieht. / © AndroidPIT

Auch der USB-Anschluss und der Lautsprecher an der Unterseite sind gut verbaut und sehen mit dem Metallrahmen einfach edel aus. Obwohl das OnePlus 7 sicherlich nicht klein ist, liegt es doch gut in der Hand.

Schade allerdings, dass OnePlus auf eine IP-Zertifizierung verzichtet. Ja, der Hersteller sagt, das Smartphone sei gegen Feuchtigkeit geschützt und man wolle nur das Geld für die Zertifizierung nicht ausgeben, um einen günstigeren Preis anbieten zu können. Aber wollt Ihr es darauf ankommen lassen?

Mehr als ausreichend gutes Display

Hat OnePlus schon im Vorfeld der Vorstellung kräftig auf das "schnellste Display" hingewiesen, ist das ein exklusives Feature des OnePlus 7 Pro. Das OnePlus 7 hingegen setzt weiter auf ein 6,41 Zoll großes "Optic AMOLED"-Display - eben so wie beim OnePlus 6T. Es hat eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel (FullHD+) und aktualisiert sich mit 60 Hz. Im Test des Pro-Modells konnte das neue 90-Hz-Display mit seiner höheren Auflösung vollends überzeugen und machte auch schon beim Scrollen durch Inhalte einen deutlichen Unterschied.

Den Unterschied wird man aber nur merken, wenn man die beiden Geräte direkt miteinander vergleicht.

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In den Einstellungen könnt Ihr auch auswählen, dass die Notch versteckt werden soll, wenn Euch diese nicht gefällt. / © AndroidPIT

Der Bildschirm überzeugt mit kräftigen Farben und guten Kontrasten. Blickwinkelstabilität und Helligkeit sind ebenfalls gut - etwas anderes sollte 2019 bei einem OLED-Smartphone-Panel aber auch gar nicht mehr vorkommen. Ihr könnt die Farben außerdem in den Einstellungen anpassen, entweder mit Hilfe von vorgefertigten Profilen oder aber individuell.

Anders als das OnePlus 7 Pro gibt es beim OnePlus 7 kein Edge Display, sondern einen flachen Bildschirm. Das finde ich erst einmal gut, da ich kein Freund der gebogenen Display-Kanten mit ihren Zusatzfunktionen am Bildschirmrand bin.

Mit dem Update auf Oxygen OS 9.5.4 bietet OnePlus auch DC Dimming an. Damit wird Bildflackern bei niedriger Helligkeit verhindert, allerdings kann dies zu verfälschten Farben führen, worauf auch OnePlus in der noch experimentellen Einstellung hinweist. Wir konnten aber keine Probleme mit der Funktion feststellen.

Zuverlässiger Fingerabdrucksensor

Wie schon beim OnePlus 6T sitzt der Fingerabdrucksensor auch beim OnePlus 7 unter dem Display. Während nicht jeder dieser In-Display-Sensoren zufriedenstellend funktioniert, hat mich der Scanner im neuen OnePlus-Gerät vollends überzeugt. Habt Ihr Euren Fingerabdruck erst einmal in den Geräteeinstellungen hinterlegt, dann lässt sich das Smartphone nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig entsperren.

Ich habe es im Test nicht erlebt, dass ich einen zweiten Anlauf brauchte, um das OnePlus 7 per Fingerabdruck zu entsperren.

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Das OnePlus 7 macht eine gute Figur. / © AndroidPIT

Wer den Fingerabdrucksensor nicht verwenden möchte, der kann auch Face Unlock einrichten. Das ist überaus schnell. Allerdings ist zu bedenken, dass OnePlus hier keine gesonderte 3D-Kamera verbaut und Face Unlock damit nicht die sicherste Variante ist, auch wenn es sich im Test im Unterschied zu anderen Smartphones nicht überlisten ließ.

OxygenOS ist natürlich mit an Bord

An der Software gibt es bei OnePlus nach wie vor nichts zu rütteln. Erwartungsgemäß läuft auf dem Smartphone Android 9 Pie mit dem hauseigenen Aufsatz OxygenOS. Zu dem muss man nicht mehr viel schreiben, er ist bekannt und beliebt.  OxygenOS ist ein schlanker Aufsatz, der vor allem sehr dicht an Stock-Android ist.

OnePlus verschont Euch mit tausenden, vorinstallierten, nutzlosen Apps, die mich bei manch anderem Hersteller regelmäßig in den Wahnsinn treiben.

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OxygenOS bietet jetzt auch eine Option für DC-Dimming. / © AndroidPIT

Zusätzlich gibt es einige Verbesserungen gegenüber purem Android. So habe ich OxygenOS im Test komplett im Dark Mode verwendet. Auch gibt es eine Gestensteuerung, die Euch etwa die Kamera öffnen lässt, wenn Ihr ein O auf den Bildschirm malt.

Getrimmt auf Höchstleistung

Das OnePlus 7 mag aussehen wie das OnePlus 6T. Im Inneren hat OnePlus aber doch einiges geändert und liefert hier im Grunde dieselbe Ausstattung wie beim teureren Pro-Modell.

So läuft der aktuelle High-End-Prozessor Snapdragon 855 von Qualcomm mit dem Grafikchip Adreno 640 im Inneren. Das von uns getestete Modell hat 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher. Es gibt auch das günstigere Modell mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Festspeicher. Wie bei OnePlus üblich, ist dieser nicht erweiterbar. Dafür verbaut der Hersteller schnellen UFS-3.0-Speicher.

Damit ist das OnePlus 7 für den Alltag bestens gerüstet. Hier hakt nichts, Apps öffnen sich schnell und auch Multitasking funktioniert ohne Probleme. Im Test gab es keinen Moment, wo sich das Smartphone längere Denkpausen genehmigte. Auch im Benchmark schneidet das Gerät gut ab. Allerdings heizte es sich während der Benchmark-Durchläufe gut auf.

OnePlus 7 im Benchmark-Vergleich

  OnePlus 7 Samsung Galaxy S10 Huawei P30 (Pro)
3D Mark Sling Shot Extreme ES 3.1 5.511 4.299 3.934
3D Mark Sling Shot Vulkan 4.818 4.197 4.134
3D Mark Sling Shot ES 3.0 6.987 4.381 3.211
3D Mark Ice Storm Unlimited ES 2.0 65.855 54.749 37.004
Geekbench 4 (Single / Multi) 3.430 / 10.458 4.406 / 9.998 3.322 / 9.710
PassMark Memory 31.858 19.720 30.150
PassMark Disk 67.702 75.832 45.394

Jetzt gibt es was auf die Ohren

Erst einmal: Einen Kopfhöreranschluss gibt es auch beim OnePlus 7 nicht. Wer keine Bluetooth-Kopfhörer verwenden möchte, braucht einen Adapter auf USB-C - der liegt dem Smartphone aber ebenso wenig bei, wie Kopfhörer.

Andererseits bietet das OnePlus 7 jetzt Stereosound. Dafür wird neben dem nach unten gerichteten Lautsprecher nun der größere Hörmuschel-Lautsprecher genutzt. Das OnePlus 7 klingt damit deutlich besser als der Vorgänger. Es bleibt aber natürlich ein Smartphone und ist keine Stereoanlage. Die verbauten Lautsprecher sind auch Dolby Atmos zertifiziert, aber auch das ersetzt keine Heimkinoanlage. Für Videos oder Spiele hingegen reicht das Gebotene vollkommen.

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Der Lautsprecher auf der Unterseite ist nicht mehr allein. / © AndroidPIT

Auf die Software kommt es bei der Kamera an

Die Kamera ist eines der wichtigsten Kriterien bei Smartphones und für viele Nutzer sicherlich ausschlaggebend für den Kauf. Bei OnePlus allerdings ist genau dieser Teil immer eine Problemzone gewesen. Um den Ruf eines Flaggschiff-Killers aber tatsächlich auch im Rudel zwischen Samsungs Galaxy-S10-Serie, Huaweis P30-Duo und auch Apples iPhone XS innehalten zu können, muss an der Problemzone gearbeitet werden. Während das OnePlus 7 Pro mit drei Kameras daherkommt, gibt es beim OnePlus 7 zwei Sensoren:

  • 48 Megapixel - f/1.7, Pixel Binning, OIS
  • 5 Megapixel - f/2.4, Tiefenschärfe

Teleobjektiv oder gar Ultraweitwinkel, wie es derzeit so gerne verbaut wird, sucht man also vergebens. Bei der Hauptkamera setzt der Hersteller auf den derzeit extrem populären IMX586-Sensor von Sony. Dieser Sensor setzt das so genannte Pixel Binning ein. So sitzen hinter jedem Farbfilter der eingesetzten Bayer-Matrix vier Pixel. Die können zu einem Pixel zusammengefasst werden, um mehr Licht einzufangen.

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Die Kamera steht mehr hervor als beim Vorgänger. / © AndroidPIT

Beim OnePlus 7 passiert das übrigens standardmäßig. Das heißt, die effektive Auflösung der geschossenen Fotos liegt bei 12 Megapixel. Wer auf 48 Megapixel umstellen will, muss den Pro-Modus benutzen. Der zweite Sensor mit seinen 5 Megapixel ist ausschließlich dafür da, Tiefenschärfe-Informationen für den so beliebten Bokeh-Effekt einzufangen.

Der Kamerasensor ist aber nicht alles. Gerade bei aktuellen Smartphones kann eine gute Kamerasoftware einiges rausreißen, auch wenn nur eine Kamera verbaut ist, siehe Google Pixel 3.

OnePlus hat schon in der Vergangenheit kräftig an den Fotos geschraubt. Die geschossenen Fotos sind auch tatsächlich gut. Die Farben wirken größtenteils natürlich, die Kontraste sind gut. Allerdings wirkt das Bokeh oft etwas verwaschen.

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Dieses Foto wurde im Nachtmodus aufgenommen! / © AndroidPIT

Das OnePlus 7 bietet auch einen Nachtmodus und schießt in diesem tatsächlich recht schnell Fotos, lässt sich dann aber einige Zeit, um das Bild zu optimieren. Mit gemischten Ergebnissen. Manchmal hellt OnePlus Bilder fast schon überraschend auf, sodass diese richtig gut aussehen und es beim Betrachten überhaupt nicht mehr ersichtlich ist, dass diese bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen wurden.

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Der Porträtmodus bietet natürlich eine Bokeh-Funktion. / © AndroidPIT

In anderen Momenten scheint es hingegen keinen Unterschied zu machen, ob man nun im Nachtmodus oder im normalen Fotomodus fotografiert. Dabei gehen dann auch gerne einmal Details verloren und die Fotos wirken wieder verwaschen, Rauschen hält sich jedoch wirklich in Grenzen. Aber macht Euch gerne selbst ein Bild:

Generell sehen die Fotos, die das OnePlus 7 aufnimmt, aber wirklich gut aus, auch wenn sie nicht mit den beeindruckenden Aufnahmen eines Pixel 3 oder Pixel 3a konkurrieren können. Auch der Nachtmodus bleibt hinter dem des Primus P30 Pro zurück.

Hochauflösende Videos

Neben dem normalen Modus, dem Porträt- und dem Nachtmodus gibt es in der Kamera-App einen Videomodus.  Hier lassen sich Videos in 1080p, 1080p mit 60 fps sowie in 4K und in 4K mit 1080p aufnehmen, was Videofreunde freuen sollte. Ich würde mir aber mehr Einstellungsmöglichkeiten wünschen.

Das OnePlus 7 ist ein Langläufer wie eh und je

Für ausreichend Energie sorgt im Inneren des OnePlus 7 ein Akku mit 3.700 mAh. Das ist exakt die gleiche Kapazität wie auch schon beim OnePlus 6T. Deshalb bleibt das OnePlus 7 auch ein Langläufer. Mit dem Akku schafft man es locker über den Tag. Bei eher moderater Nutzung, die sich auf ein paar Fotos, Nachrichten lesen und Social Media beschränkt, sind durchaus 1,5 Tage drin.

Im Testzeitraum waren gute sechs Stunden Display-on-Time drin. Zudem wirkt der Batteriesparmodus Wunder. Wann immer das Smartphone außer Reichweite einer Steckdose in den unteren Prozentbereich absackte, hat dieser Modus das Telefon noch locker über den Tag gebracht.

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Aufgeladen wird über den USB-C-Anschluss, leider ohne Warp Charge 30. / © AndroidPIT

Geladen wird das OnePlus 7 über den USB-C-Anschluss an der Unterseite. Denn auch weiterhin gibt es bei OnePlus kein drahtloses Laden. Schade.

Apropos Schnellladetechnik. Es wäre schön gewesen, wenn OnePlus hier sein Warp Charge 30 mit 30 Watt unterstützen würde. Das kann das OnePlus 7 Pro, aber auch das OnePlus 6T McLaren Edition bietet das schnelle Ladeverfahren. Beim OnePlus 7 verbaut der Hersteller  dasselbe Schnellladesystem wie beim OnePlus 6T mit 20 Watt (5 Volt und 4 Ampere). Ja, auch das geht schnell - aber eben nicht so schnell wie es bei OnePlus gehen könnte. Abermals schade.

OnePlus 7: Technische Daten

Abmessungen: 157,7 x 74,8 x 8,2 mm
Gewicht: 182 g
Akkukapazität: 3700 mAh
Display-Größe: 6,41 Zoll
Display-Technologie: AMOLED
Bildschirm: 2340 x 1080 Pixel (402 ppi)
Kamera vorne: 16 Megapixel
Kamera hinten: 48 Megapixel
Blitz: Dual-LED
Android-Version: 9 - Pie
Benutzeroberfläche: Oxygen OS
RAM: 6 GB
8 GB
Interner Speicher: 128 GB
256 GB
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 855
Anzahl Kerne: 8
Max. Taktung: 2,84 GHz
Konnektivität: HSPA, LTE, NFC, Dual-SIM , Bluetooth 5.0

Ein lohnenswerter Kauf?

OnePlus liefert mit dem OnePlus 7 mal wieder ab. Das Smartphone sieht gut aus, fast sich gut an und ist richtig schnell. Kurzum, das OnePlus 7 begeistert. Es ist schön zu sehen, dass OnePlus hier die wichtigen Neuerungen des Pro-Modells auch in der normalen Variante verbaut. Sicherlich ist es nicht perfekt. Aber für den Preis von gut 600 Euro für das Modell mit 8 GByte / 256 GByte bekommt man doch einiges geboten.

Aber leider ist das nicht alles. Dass es keine IP-Zertifizierung gibt und das OnePlus auch weiterhin auf kabelloses Laden verzichtet, sind echte Wermutstropfen. Dass es auch kein Warp Charge gibt, ist sogar richtig schade.

Und überhaupt: An vielen Stellen wirkt es dann doch so, als solle das Telefon ein Begehren für das OnePlus 7 Pro zu wecken. Da gibt es mehr Kameras. Dort gibt es schnellere Ladetechnik. Dort gibt es den besseren Bildschirm.

Persönlich ist mir das OnePlus 7 Pro aber auch deutlich zu groß und zu unhandlich. Das OnePlus 7 bietet für den Preis immer noch richtig gute Hardware, eine ordentliche Kamera und Software, die so richtig flüssig läuft. Für den selben Preis gibt es aber auch Alternativen. Zum Beispiel das ZTE Axon 10 Pro, das in Sachen Kamera, Features aber auch in Sachen Leistung nochmal etwas mehr bietet.

Und auch das OnePlus 6T ist eine echte Alternative. Wer den schnelleren Prozessor und Speicher nicht braucht und vielleicht sogar ein OnePlus 6T hat, der braucht sicher nicht umsteigen. Wer aber ein aktuelles Android-Smartphone mit Flaggschiff-Ausstattung unter der Haube sucht, auf Features wie kabelloses Laden und IP-Zertifizierung verzichten kann, und nicht ganz so viel Geld investieren möchte, der wird hier fündig.

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18 Kommentare

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  • Ist irgendwas bekannt zu technischen Problemen? Ich habe heute mein zweites 7 zurückgeschickt: Das erste ließ sich nicht hochfahren, das zweite verweigerte stabile WLAN-Verbindung. Das war's für mich.


  • Scheint mir ein gutes Smartphone zu sein, jedoch denke ich dass das Xiaomi Mi 9 das bessere Gesamtpaket bietet.


  • "Hier lassen sich Videos in 1080p, 1080p mit 60 fps sowie in 4K und in 4K mit 1080p aufnehmen, was Videofreunde freuen sollte."
    Dabei sollte für etwaige Videofreunde erwähnt werden, dass OnePlus UHD60fps nach wie vor auf 5min limitiert. Nicht gerade toll bei einem Smartphone, das angeblich sooo toll und schnell und leistungsstark sein soll.

    Dass das Ding für 560€ sogar noch mehr Abstriche hat, als das "Pro" ist auch großer Mist. Das einzig positive am Preis ist der faire Aufpreis für der größere Modell. 2GB mehr RAM und doppelten Speicher für 50€ mehr sind super.
    Beim Rest ist das Ding mMn eher ein Mittelklasse-Smartphone, bei dem an einigen Stellen sinnlos übertrieben wurde. Von UFS3.0 hat man absolut gar nichts - bei normaler Benutzung ist er sogar LANGSAMER, als UFS2.1. Vom schnellen Speicher hat man nur was, wenn man auf dem Smartphone sehr viele und große Daten hin und her schiebt, aber nicht bei der Benutzung von Apps usw.

    Und Glas + Kein Qi ist sowieso auch weiterhin ein No-Go. Egal in welcher Preisklasse.


    • Du laberst wie immer so ein bullshit sorry haha:) aber ein iPhone xr was eine HD Auflösung hat, nicht die gleiche Performance hat und deutlich teurer ist, ist für dich trotzdem highend haha:) mich juckt weder oneplus noch Apple oder andere Hersteller aber dieses einseitige Kindergarten gebashe und fanboy Gehabe ist lachhaft:)ubrigens meiner Meinung nach ist das oneplus 7 für mich ein preisleistung kracher bei der Performance, Display, Design, stereo Lautsprecher usw.


  • ".. Lautsprecher sind auch Dolby Atmos zertifiziert, aber auch das ersetzt keine Heimkinoanlage."... 🙄 Smartphone hat noch nie bisher eine Heimkinoanlage ersetzt. Schon alleine das Gehäuse der Smartphones sind zu mickrig für ordentlich Bass.

    3700 mAh Akku ist kein Langläufer sondern Standardkost. 5000 mAh wäre besser.

    Das es nicht IP-Zertifiziert ist würde mich nicht stören. Will ja nicht mit dem Smartphone baden gehen. Kein kabelloses Laden.... Also kabelloses Laden sollte mittlerweile Standard sein.

    Für den Preis bevorzug ich lieber das Galaxy S8 oder S9...


    • Immer wieder dieser Mist mit dem "ich gehe doch nicht mit dem Smartphone baden / duschen" ...
      Das ist und war nie der Sinn davon!
      Mit IP68 kannst du ohnehin nicht unter die Dusche oder in die Badewanne, weil es nur auf Süßwasser zertifiziert ist und NICHT auf Laugen, Salzwasser und Co.


  • Die DOT finde ich eine wesentlich aussagekräftigere Angabe als sowas wie "bei normaler Nutzung 1 Tag". Unter DOT kann sich jeder was vorstellen und mit der eigenen Nutzung vergleichen. Bitte mehr davon.

    Es zeigt nämlich auch, wie subjektiv diese relativen Angaben (normal, moderat, etc.) sind. Was bei Euch "moderate Nutzung" ist, ist tatsächlich etwa das doppelte(!) des aktuellen Durchschnitts. Der liegt einer aktuellen Telefonica Studie nach bei 2,1h pro Tag. Das heißt Otto Normal sollte mit einer Akkuladung fast 3 Tage schaffen.

    Tim


    • Jein.
      Es hat deutlich mehr Aussagekraft, als ein absolut nichtssagendes "hält 1 Tag", das stimmt.
      Bei der DoT kommt es aber massiv drauf an, was du machst. Wenn du bspw. viel YouTube oder ähnliches schaust, kommst du bei den meisten Smartphones auf gut und gerne 8-10h DoT, während dem Handy beim Spielen oder wenn du viel schreibst (dank dem Touchscreen - der braucht auch Strom) schon nach 3-5h der Saft ausgehen kann. Von Einflüssen wie der Display-Helligkeit mal ganz zu schweigen.
      und wenn das Gerät einen schlechten Standbyverbraucht hat (Hallo, S10), dann kann das Ding auch nach nur 2h DoT leer sein, weil der Rest im Standby verloren geht. Bei reiner DoT ohne jeden Standby hingegen schafft auch ein S10 seine 6-8h DoT.
      Darum sind btw fast ausnahmslos alle "Battery tests" auf YouTube komplett nichtssagend ^^


      • Stimmt. Ich weiß, dass die DOT genauso aussagefähig ist, wie der NEFZ bei Autos.
        Wenn ich im Urlaub nur 5x am Tag das Handy nutze, um nach der Uhrzeit und evtl. verpassten Nachrichten/Mails zu gucken, hält der Akku 'ne ganze Woche, aber ich hab nur 'ne DOT von 30 Minuten.
        Dennoch kann ich mit DOT mehr anfangen, als mit "normaler Nutzung" ... denn normal, bin ich nicht.


  • Tolles Gerät, aber definitiv zu groß!


  • Ecki vor 2 Monaten Link zum Kommentar

    Eine LED ist wohl nicht mehr integriert. Wie werden dann neue Nachrichten angezeigt?


    • Auf der Edge leuchtet diese Benachrichtigungen dann auf ähnlich wie bei Samsung


    • Wie bei jedem Smartphone 2019 über eine 1000 mal informativere Bildschirmaktivierung.


      • Die aber noch tausend mal schlecht ist, als das von dir dauerhaft gelobte AOD. Denn ein AOD gibt's bei OnePlus nicht.


  • Na Gott sei Dank hat sich diese ausfahrbare Kamera nicht bestätigt.


  • Das 7 Pro gefällt besser.

    Dirk

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